Dolmetscherleistung Rahmenvertrag Referenznummer der Bekanntmachung: SOZ-2022-0034
Bekanntmachung vergebener Aufträge
Ergebnisse des Vergabeverfahrens
Dienstleistungen
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: München
NUTS-Code: DE212 München, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 81667
Land: Deutschland
E-Mail: [gelöscht]
Fax: [gelöscht]
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: https://vergabe.muenchen.de/
Adresse des Beschafferprofils: https://vergabe.muenchen.de/
Abschnitt II: Gegenstand
Dolmetscherleistung Rahmenvertrag
Rahmenvertrag Vermittlung Dolmetscherleistungen vorwiegend
für die Sprachen Ukrainisch, Ungarisch und Russisch
Landeshauptstadt München
Sozialreferat
Amt für Wohnen und Migration
S-III-L/IK-K
Franziskanerstraße 8
81669 München
Die*der Auftragnehmer*in stellt auf Anforderung Dolmetscher*innen für den Einsatz im Sozialreferat zur Verfügung. Von der*dem Auftragnehmer*in sind Dolmetscher*innen für die Sprachen Ukrainisch, Ungarisch und Russisch zu vermitteln. Weitere Sprachen können je nach Verfügbarkeiten bei der Auftragnehmer*in zu den gleichen Konditionen abgerufen werden. Einsatzorte sind das Amt für Wohnen und Migration, sowie andere Dienststellen und Dienstorte des Sozialreferats, insbesondere die Sozialbürgerhäuser, das Jobcenter München, Standorte vom Sozialreferat beauftragter Externer, Standorte von vom Sozialreferat beauftragten Ärzt*innen und Gutachter*innen. Zudem finden Dolmetscheinsätze im Rahmen von Hausbesuchen bei Bürger*innen statt etc. Die Dolmetscher*innen übersetzen Gespräche mit Kund*innen der Auftraggeberin in Präsenz, per Telefon- oder Videokonferenz aus der jeweiligen Fremdsprache neutral, einwandfrei und transparent mündlich in die deutsche Sprache und umgekehrt (offizielle Schriftstücke, wie Urkunden, Behördenpost, medizinische Berichte etc. werden grundsätzlich nicht schriftlich übersetzt). Die Dolmetscher*innen handeln neutral und vertreten beim Dolmetschen weder die Interessen der Auftraggeberin noch die der Kund*innen. In besonderen Fällen (z.B. Antragstellung SGB II und SGB XII, im Rahmen der Jugendhilfe usw.) müssen die Dolmetscher*innen die Rechtstermini in Deutsch und der jeweiligen Fremdsprache beherrschen. Die*der Auftragnehmer*in legt nach Zuschlagserteilung für die eingesetzten Dolmetscher*innen der Auftraggeberin ein erweitertes amtliches Führungszeugnis vor. Die Vertragslaufzeit beginnt eine Woche nach Zuschlagserteilung, frühestens am 02.09.2022 und endet am 31.12.2022. Es bestehen Verlängerungsoptionen der Auftraggeberin über diese Festlaufzeit hinaus. Der Vertrag endet nach Ablauf der vereinbarten Vertragsdauer, einer zusätzlichen Kündigung bedarf es hierzu nicht. Es werden bis zu maximal 9.600 Stunden Dolmetschleistungen durch das Sozialreferat bis zum 31.12.2022 abgerufen. Bei optionaler Verlängerung des Rahmenvertrages ab dem 01.01.2023 bis zum 31.03.2023 werden innerhalb des dreimonatigen Verlängerungszeitraums bis zu maximal 7.200 Stunden Dolmetschleistungen durch das Sozialreferat abgerufen. Ein Anspruch der*des Auftragnehmer*in auf Abruf der Leistung oder eines bestimmten Stundenvolumens besteht weder während der Festlaufzeit noch während des optionalen Verlängerungszeitraums (Bedarf nicht vorhersehbar und keine Mindestabrufverpflichtung). Für weitere Einzelheiten verweisen wir auf die Leisungsbeschreibung.
Die Auftraggeberin behält sich eine optionale Verlängerung des Vertrages bis 31.03.2023 vor. Die*der Auftragnehmer*in wird spätestens bis zum 30. November 2022 über eine eventuelle optionale Beauftragung schriftlich informiert. Die*der Auftragnerhmer*in hat keinen Anspruch auf Ziehung der Option.
Abschnitt IV: Verfahren
Abschnitt V: Auftragsvergabe
Dolmetscherleistung Rahmenvertrag
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Fernwald
NUTS-Code: DE721 Gießen, Landkreis
Postleitzahl: 35463
Land: Deutschland
E-Mail: [gelöscht]
Telefon: [gelöscht]
Abschnitt VI: Weitere Angaben
Ort: München
Postleitzahl: 80534
Land: Deutschland
E-Mail: [gelöscht]
Telefon: [gelöscht]
Fax: [gelöscht]
Internet-Adresse: https://www.regierung.oberbayern.bayern.de/ueber_uns/zentralezustaendigkeiten/vergabekammer-suedbayern/
Die Unwirksamkeit des öffentlichen Auftrags kann gem. § 135 Abs. 2 Satz 2 GWB nur innerhalb von 30 Kalendertagen nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union in einem Nachprüfungsverfahren geltend gemacht werden. Zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen vor Auftragsvergabe wird auf die Auftragsbekanntmachung verwiesen.