Tram+ Erweiterung Abstellung Straßenbahn VP116 Oberleitung Referenznummer der Bekanntmachung: Tram+ VP116
Auftragsbekanntmachung – Sektoren
Bauauftrag
Abschnitt I: Auftraggeber
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Nürnberg
NUTS-Code: DE254 Nürnberg, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 90429
Land: Deutschland
E-Mail: [gelöscht]
Telefon: +49 911 / 802-58405
Fax: +49 911 / 802-88-58405
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.vag.de
Abschnitt II: Gegenstand
Tram+ Erweiterung Abstellung Straßenbahn VP116 Oberleitung
Tram+ Erweiterung Abstellung Straßenbahn VP116 Oberleitung.
In den Vergabeunterlagen aufgeführt
Im Straßenbahn-Betriebshof der VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft Nürnberg ist eine Erweiterung der Abstellkapazitäten der Straßenbahnen geplant.
Hierfür soll die bestehende Abstellhalle um einen Anbau (ca. 180 x 22 m) in Stahlbetonbauweise erweitert werden.
In der Halle werden 5 Abstellgleise mit einer Gesamtkapazität von 15 Fahrzeugen neu errichtet. Die Abstellhalle wird an das bestehende Gleisnetz über je 2 Zufahrts- und 2 Ausfahrtstoren angeschlossen. Das hier ausgeschriebene Leistungsbild umfasst die Neuerrichtung der Fahrleitungsanlage des angrenzenden Umfahrungsgleises, des Abstellhallenanbaus (5 Gleise) sowie die Integration in das Bestandssystem.
Auftragsumfang:
a) Technische Bearbeitung,
b) Maststellungen und Gründungen (Stahlrohrgründung im Bohreindrehverfahren),
c) Neuerstellung Fahrleitung einschl. Abspannung (Fahrdraht – Außenbereich),
d) Neuerstellung Fahrleitung (Deckenstromschiene – Hallenbereich),
e) Anschlussarbeiten an bestehender Oberleitung.
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
1. Gesellschaftsform mit Eigentumsverhältnissen,
2. Kopie der Anmeldungs- bzw. Eintragungsbescheinigung ins Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Herkunftslandes, Anderenfalls vergleichbarer Nachweis für die Existenz und den Gegenstand des Unternehmens des Bewerbers. (Gewichtung 2 %),
3. Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft (nicht älter als 12 Monate) (Gewichtung 2 %),
4. Eigenerklärung, dass keine Eintragung im Landeskorruptionsregister vorliegt. (Gewichtung 2 %),
5. Kopie der Versicherungspolice(n) mit einer Deckungssumme i. H. v. 1,0 Mio. EUR (nicht älter als 12 Monate) oder Vorlage einer Bescheinigung der Versicherung, dass diese bereit ist, im Auftragsfall eine Versicherung mit den Entsprechenden Deckungssummen mit dem Bieter abzuschließen. (Gewichtung 5 %),
6. Eigenerklärung: Anerkennung deutschen Rechts im Vertragsfall. (Gewichtung 2 %),
7. Eigenerklärung: Bestätigung von deutschsprachigen Schlüsselpersonal. (Gewichtung 2 %).
8. Umsatzangaben der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre bezogen auf Tätigkeiten im ausgeschriebenen Aufgabengebiet, (Gewichtung 4 %),
9. Anzahl festangestellter qualifizierter Mitarbeiter*innen (Auszubildende, Facharbeiter*innen, Techniker*innen, Ingenieur*innen) im Mittel der letzten 3 Geschäftsjahre (Gewichtung 4 %),
10. Eigenauskunft (z. B. Creditreform, Bankauskunft, etc.). (Gewichtung 8 %),
11. Eigenerklärung, dass sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet. (Gewichtung 2 %),
12. Eigenerklärung, dass Ihr Unternehmen seine Verpflichtung zur Zahlung der Steuern und Abgaben nach den Rechtsvorschriften des Landes des Sektoren- Auftraggebers erfüllt hat (Gewichtung 2 %),
13. Eigenerklärung, dass keine Eröffnung oder beantragte Eröffnung eines Insolvenzverfahrens oder einer vergleichbaren gesetzlich geregelten Verfahrens über das Vermögen des Unternehmens oder Ablehnung vorliegt (Gewichtung 2 %).
14. Nachweis für das Vorhandensein eines Qualitätsmanagementsystems (z.B. Zertifizierung nach DIN 9001 oder vergleichbar) (Gewichtung 4 %),
15. Nachweis für Ausführung von Arbeiten unter Spannung AuS nach DGUV Vorschrift 3 (Gewichtung 4 %),
16. Auflistung der für die ausgeschriebene Leistung relevanten technischen Ausstattung für Mastgründung und Oberleitungsbau (Gewichtung 5 %),
17. Eine vergleichbare Referenzen mit Bauausführung 2016 bis 2021. (Gewichtung 25 %) zum Thema „Fahrleitungsarbeiten im BOStrab-Umfeld – Außenbereich“,
Wertung jeweils im Vergleich zur ausgeschriebenen Leistung für eine Referenz: 25 % voll vergleichbar, 0 % überhaupt nicht vergleichbar.
Zwischenwerte werden interpoliert.
18. Eine vergleichbare Referenzen mit Bauausführung 2016 bis 2021. (Gewichtung 25 %) zum Thema „Fahrleitungsarbeiten im BOStrab-Umfeld – Hallenausbau – Stromschiene“, Wertung jeweils im Vergleich zur ausgeschriebenen Leistung für eine Referenz: 25 % voll vergleichbar, 0 % überhaupt nicht vergleichbar.
Zwischenwerte werden interpoliert.
Die Referenzen sollen folgende Angaben umfassen:
Auftraggeber mit Ansprechpartner und Telefonnummer, Art der Ausgeführten Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, Kurzbeschreibung des im eigenen Betrieb erbrachten maßgeblichen Leistungsumfangs mit Angabe von dabei ausgeführten wesentlichen Mengenkennzahlen, Zahl der dabei durchschnittlichen eingesetzten Arbeitskräfte.
Ausländische Bieter haben gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes vorzulegen. Bei Dokumenten, die nicht in deutscher Sprache verfasst sind, ist eine beglaubigte Übersetzung ins Deutsche beizufügen.
Ein Verweis auf Präqualifikationsportale (z.B. PQ-Bau) ist möglich, sofern die geforderten Unterlagen dort hinterlegt sind.
Mängelansprüchebürgschaft
Abschnitt IV: Verfahren
Abschnitt VI: Weitere Angaben
Der Auftraggeber schreibt nach SektVO (Sektorenverordnung) aus.
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Ansbach
Postleitzahl: 91522
Land: Deutschland
E-Mail: [gelöscht]
Telefon: [gelöscht]
Fax: [gelöscht]
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3, Satz 1, Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§168 Abs. 2, Satz 1 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Fax oder auf elektronischem Weg bzw. 15 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Post (§ 134 Abs. 2 GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis bzw. – soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind – bis zum Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 160 Abs. 3, Satz 1, Nr. 1 bis 3 GWB). Des Weiteren wird auf die in § 135 Abs. 2 GWB genannten Fristen verwiesen.