1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Landkreis Erding
Rechtsform des Erwerbers: Öffentliches Unternehmen
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung
2.1.
Verfahren
Titel: Planungs- und Bauleistungen für den Neubau des Onkologischen Facharztzentrums Erding
Beschreibung: Gegenstand des Beschaffungsvorhabens ist die Vergabe eines Vertrages über Planungs- und Bauleistungen für die Errichtung des Neubaus Onkologischen Facharztzentrums Erding in einer sog. (teil)funktionalen Leistungsbeschreibung
Kennung des Verfahrens: c84c66e0-998c-4231-a001-5ce85ef918f6
Interne Kennung: n.def.
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Bauleistungen
Haupteinstufung (cpv): 45215100 Bauarbeiten für Gebäude im Gesundheitswesen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 45215130 Bau von Kliniken, 71320000 Planungsleistungen im Bauwesen
2.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Erding (DE21A)
Land: Deutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Öffentliche Aufträge sind gemäß § 6 EU Abs. 1 VOB/A an fachkundige und leistungsfähige Unternehmen zu vergeben, die zudem nicht nach § 6e EU VOB/A ausgeschlossen worden sind. Um festzustellen, ob ein Unternehmen geeignet ist, hat der Auftraggeber nach Maßgabe der vergaberechtlichen Bestimmungen auf der Grundlage der ihm zum Zeitpunkt der Eignungsprüfung verfügbaren Informationen eine in die Zukunft auf die mögliche Auftragsausführung gerichtete Prognose vorzunehmen. Daraus ergeben sich die folgende Reihenfolge und der dargestellte Prüfungs- bzw. Wertungsumfang. Der Auftraggeber beabsichtigt, gemäß § 3b EU Abs. 3 VOB/A drei geeignete Unternehmen (Bewerber) auszuwählen und im nächsten Verfahrensschritt zur Angebotsabgabe und zur Teilnahme an Verhandlungen aufzufordern. Im Einzelnen: (1) Keine Ausschlussgründe gem. §§ 123, 124 GWB i.V.m. § 6e EU VOB/A. Im ersten Schritt prüft der Auftraggeber anhand der form- und fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge (Bewerbungen) der einzelnen Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften, ob Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB i.V.m. § 6e EU VOB/A einschlägig sind. Falls dies der Fall ist, prüft er, ob wirksame Selbstreinigungsmaßnahmen gemäß § 125 GWB i.V.m. § 6f EU Abs. 1 und 2 VOB/A durchgeführt und nachgewiesen sind oder ob der höchstzulässige Zeitraum für einen Ausschluss gemäß § 126 GWB i.V.m. § 6f EU Abs. 3 VOB/A überschritten ist. Zudem prüft der Auftraggeber, ob der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft einen Bezug zu Russland im Sinne von Art. 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 des Rates über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren, in der jeweils geltenden Fassung aufweist. Bei Bewerbergemeinschaften ist das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen für jedes Mitglied gesondert nachzuweisen. (2) Erfüllung der Mindestanforderungen. Im zweiten Schritt prüft der Auftraggeber anhand der form- und fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge (Bewerbungen) der einzelnen Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften, die auf der 1. Prüfungsstufe nicht vom weiteren Vergabeverfahren auszuschließen waren, die Erfüllung der Mindestanforderungen an die Eignung. Solche Anforderungen sind ausdrücklich als „Mindestanforderung“ gekennzeichnet. Hierzu gehört insbesondere, dass mindestens zwei Referenzen vorgelegt werden, die jeweils sämtliche Mindestanforderungen erfüllen, und dass jeder der geforderten Behandlungsräume in der Summe der gewerteten Referenzen mindestens einmal nachgewiesen ist. Referenzen von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft und von Unternehmen, auf deren Eignung sich der Bewerber beruft, werden angerechnet. Die Nichterfüllung der Mindestanforderungen an die Eignung führt zum Ausschluss vom weiteren Vergabeverfahren. (3) Grad der Vergleichbarkeit der eingereichten Referenzen. Im dritten Schritt prüft der Auftraggeber anhand der form- und fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge (Bewerbungen) der einzelnen Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften, die auf der 1. und 2. Prüfungsstufe nicht vom weiteren Vergabeverfahren auszuschließen waren, den Grad der Vergleichbarkeit der eingereichten Referenzen mit dem Auftragsgegenstand. Gewertet werden ausschließlich Referenzen, die sämtliche Mindestanforderungen erfüllen, und zwar höchstens fünf Referenzen je Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaft. Behandlungsräume aus Referenzen, die nicht sämtliche Mindestanforderungen erfüllen, werden nicht angerechnet. Im Einzelnen: (a) Die Punktwerte werden je wertungsfähiger Referenz des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft nach folgenden Maßgaben vergeben: (aa) Referenz erfüllt sämtliche Mindestanforderungen, womit zugleich der erste nachgewiesene Behandlungsraum berücksichtigt ist: 10 Punkte; (bb) Anzahl der weiteren unterschiedlichen Behandlungsräume in der Referenz: je weiterem Behandlungsraum 10 Punkte, höchstens 30 Punkte, sodass für (aa) und (bb) zusammen höchstens 40 Punkte erreicht werden können; (cc) bauliche Realisierung bei laufendem Krankenhausbetrieb: 5 Punkte; (dd) Ärztehaus mit freiem Publikumsverkehr: 5 Punkte. Je Referenz können somit höchstens 50 Punkte erreicht werden. (b) Die ermittelten Punktwerte aller gewerteten Referenzen werden addiert, sodass insgesamt maximal 250 Punkte („Gesamtpunktzahl“) erreicht werden können. Der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft mit der höchsten Gesamtpunktzahl wird an erster Stelle gereiht. Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften mit gleicher bzw. niedrigerer Gesamtpunktzahl werden absteigend auf den nachfolgenden Rangplätzen gereiht, bis die Rangplätze 1 bis 3 ermittelt sind. (c) Für den Fall, dass zwei oder mehr Bewerber dieselbe Gesamtpunktzahl erreichen und damit mehr als drei Bewerber die Rangplätze 1 bis 3 belegen könnten, wird in analoger Anwendung von § 75 Abs. 6 VgV eine Losentscheidung unter den Bewerbern mit derselben Gesamtpunktzahl herbeigeführt.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vob-a -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Korruption:
Betrug:
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung:
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels:
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung:
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten:
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen:
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen:
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen:
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs:
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten:
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren:
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren:
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens:
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen:
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen:
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen:
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern:
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit:
Zahlungsunfähigkeit:
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter:
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften:
5.1.
Los: LOT-0001
Titel: Planungs- und Bauleistungen für den Neubau des Onkologischen Facharztzentrums Erding
Beschreibung: Der Landkreis Erding errichtet am Krankenhausstandort Erding ein Onkologisches Facharztzentrum als eigenständigen Neubau mit Anbindung an das Bestandsklinikum. Das Gebäude umfasst die Nutzungsbereiche Strahlentherapie, Onkologie und Radiologie auf drei Ebenen; das Baufeld ist ca. 1.400 m² groß. Sämtliche Planungs- und Bauleistungen werden auf Grundlage einer funktionalen Leistungsbeschreibung an einen Totalunternehmer vergeben, der für die schlüsselfertige Errichtung einschließlich Außenanlagen und technischer Erschließung verantwortlich ist. Optional sind die verkehrliche Erschließung, die Stellplätze, die Trafostation und CT-spezifische Leistungen vorgesehen. Fertigstellung und Inbetriebnahme müssen bis spätestens 31.08.2029 erfolgen.
Interne Kennung: 0001
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Bauleistungen
Haupteinstufung (cpv): 45215100 Bauarbeiten für Gebäude im Gesundheitswesen
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Erding (DE21A)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Laufzeit: 12 Monate
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: nein
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: Erklärung über den Gesamtumsatz (netto, in EUR) des Bewerbers sowie den darin enthaltenen Umsatz mit vergleichbaren Leistungen, d.h. mit Planungs- und Bauleistungen im Totalunternehmermodell (Planen und Bauen), jeweils für die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre 2023, 2024 und 2025, mit Angaben zur Dauer des jeweiligen Geschäftsjahres (falls nicht mit dem Kalenderjahr identisch). Mindestanforderung: Der durchschnittliche jährliche Umsatz mit vergleichbaren Leistungen (Planen und Bauen) über die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre muss mindestens EUR 5 Mio. (netto) betragen.
Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Angaben zur vorgesehenen Gesamtprojektleitung (zentraler Hauptansprechpartner für die Auftragsdurchführung) sowie zu den Projektverantwortlichen für die Leistungsbestandteile Objektplanung, Fachplanung TA-HLS und Fachplanung TA-ELT, jeweils mit Name, Vorname, Berufserfahrung in Jahren und Nachweis der fachlichen Qualifikation durch Vorlage von Qualifikationsnachweisen in Kopie. Mindestanforderungen (Nichterfüllung führt zum Ausschluss): (a) Gesamtprojektleitung: Abschluss Dipl.-Ing. (FH, Uni) oder M.Sc./M.Eng. Architektur oder B.Sc./B.Eng. Bauingenieurwesen sowie Techniker oder vergleichbar; mindestens zehn Jahre einschlägige Berufserfahrung. (b) Projektverantwortliche/r Objektplanung: Abschluss Dipl.-Ing. (FH, Uni) oder M.Sc./M.Eng. Architektur, Städtebau oder vergleichbar; Nachweis der Bauvorlageberechtigung bzw. Kammernachweis; mindestens zehn Jahre einschlägige Berufserfahrung. (c) Projektverantwortliche/r Fachplanung TA-HLS: Abschluss Dipl.-Ing. (FH, Uni) oder M.Sc./M.Eng. oder B.Sc./B.Eng. Versorgungstechnik, Haustechnik oder vergleichbar; mindestens zehn Jahre einschlägige Berufserfahrung. (d) Projektverantwortliche/r Fachplanung TA-ELT: Abschluss Dipl.-Ing. (FH, Uni) oder M.Sc./M.Eng. oder B.Sc./B.Eng. Elektrotechnik oder vergleichbar; mindestens zehn Jahre einschlägige Berufserfahrung.
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Eignungskriteriums: Nachweis (Kopie der Versicherungspolice bzw. Bestätigung des Versicherungsunternehmens) über eine gültige Betriebs- und Vermögensschadenshaftpflichtversicherung bei einem in der Europäischen Union zugelassenen Versicherungsunternehmen. Der Nachweis darf nicht älter als zwölf Monate sein. Mindestanforderungen: (a) Deckungssummen von jeweils mindestens EUR 5.000.000,00 pro Versicherungsfall für Personenschäden und für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden), bei 2-facher Maximierung pro Versicherungsjahr; (b) Nachhaftungsfrist von mindestens zwei Jahren für den Fall der Liquidation des Versicherungsnehmers. Erfüllt die bestehende Versicherung die Mindestanforderungen hinsichtlich Deckungssumme bzw. Maximierung nicht, ist als Nachweis eine Verpflichtungserklärung des Bewerbers bzw. des Mitglieds der Bewerbergemeinschaft vorzulegen, die Deckungssumme bzw. Maximierung im Falle der Auftragserteilung auf die vorgegebenen Beträge zu erhöhen.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Beschreibung des Eignungskriteriums: Angabe von mindestens zwei Referenzprojekten, die mit den zu vergebenden Leistungen nach Art, Umfang und Komplexität vergleichbar sind. Gewertet werden bis zu fünf Referenzen. Je Referenz sind anzugeben: Name des Auftragnehmers (GU/TU), Projektbezeichnung und Kurzbeschreibung, Bauherr/Auftraggeber mit Anschrift (Straße, PLZ, Ort, Land), Ansprechpartner, Telefon und E-Mail. Mindestanforderungen je Referenz (Nichterfüllung führt zum Ausschluss): (a) Baumaßnahme (Neubau, Sanierung oder Modernisierung) im Totalunternehmermodell mit Gesamtverantwortung für Planung und schlüsselfertige Bauerrichtung eines Gebäudes (Planen und Bauen); (b) Nutzungsaufnahme nach März 2015; (c) Baukosten von mindestens EUR 3,0 Mio. (brutto) KG 200–700; (d) die Referenz enthält mindestens einen der folgenden Behandlungsräume: R1 Strahlentherapiepraxis mit mindestens einem Strahlenschutzbunker für ein Großgerät (mind. 6 MV oder 15 MV) inkl. einem Planungs-CT (das Planungs-CT kann alternativ durch die Referenz eines einzelnen CT-Scanners nachgewiesen werden); R2 Röntgenraum (mind. 120 kV); R3 Behandlungsraum für den Einbau einer MRT-Anlage oder vergleichbar (HF-Abschirmung mind. für 1,5 Tesla ausgelegt); R4 PET-CT mit Heißlabor, Schleuse und Applikationsräumen. Jeder der Behandlungsräume R1 bis R4 ist in der Summe der gewerteten Referenzen mindestens einmal nachzuweisen. Behandlungsräume aus Referenzen, die nicht alle Mindestanforderungen erfüllen, werden nicht angerechnet. Referenzen von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft und von Unternehmen, auf deren Eignung sich der Bewerber beruft, werden angerechnet.
Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Eignungskriteriums: Erklärung über die beabsichtige Vergabe von Unteraufträgen und gegebenenfalls Vorlage einer Erklärung des als Unterauftragnehmer vorgesehenen Unternehmens, mit der der Unterauftragnehmer versichert, dass im Falle der Beauftragung die erforderlichen Mittel und Kapazitäten zur Auftragsdurchführung vorhanden sind (Verpflichtungserklärung).
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums: Auszug aus dem Handels- bzw. Berufsregister, nicht älter als drei Monate, gerechnet ab Ablauf der Teilnahmefrist, oder Erklärung, dass keine Pflicht zur Eintragung besteht. Ferner eine Eigenerklärung, dass der Bewerber die gewerberechtlichen Voraussetzungen für die Ausführung der Leistung selbst oder durch Dritte erfüllt.
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Begründung, warum die Gewichtung der Zuschlagskriterien nicht angegeben wurde: Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind in den Vergabeunterlagen aufgeführt
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Verfahrensbedingungen:
Voraussichtliches Datum der Absendung der Aufforderungen zur Angebotseinreichung: 19/12/2026
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 04/12/2026 14:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Bitte beachten: Um einen eventuellen Ausschluss des Angebotes zu vermeiden, legen Sie bitte die geforderten Nachweise und Erklärungen dem Angebot unbedingt vollständig bei.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: nein
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Südbayern bei der Regierung von Oberbayern
Informationen über die Überprüfungsfristen: (1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen. (2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. (3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. (4) Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Landkreis Erding
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Landkreis Erding
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Landkreis Erding
Registrierungsnummer: 10034
Postanschrift: Alois-Schießl-Platz 2
Stadt: Erding
Postleitzahl: 85435
Land, Gliederung (NUTS): Erding (DE21A)
Land: Deutschland
Telefon: +49 896890770
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Südbayern bei der Regierung von Oberbayern
Registrierungsnummer: d65744d1-9736-4602-8a9a-27d670c57c13
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Stadt: München
Postleitzahl: 80534
Land, Gliederung (NUTS): München, Kreisfreie Stadt (DE212)
Land: Deutschland
Telefon: +49 8921762411
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: c84c66e0-998c-4231-a001-5ce85ef918f6 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 30/10/2026 16:18:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 762191-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 213/2026
Datum der Veröffentlichung: 03/11/2026