5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71327000 Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Schweinfurt, Landkreis (DE26B)
Land: Deutschland
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance#
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Eignungskriteriums: Angabe, welche Teile des Auftrags der Unternehmer unter Umständen als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt. Das Formblatt III.7 Verzeichnis der Leistung/Kapazitäten anderer Unternehmen sowie das Formblatt III.8 Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen des Vergabehandbuch Bayerns liegen den Ausschreibungsunterlagen bei. Soweit Unteraufträge (Nachunternehmen oder Verleihunternehmen) eingesetzt werden sollen, müssen auch diese die Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) oder durch Eigenerklärung mittels Formblatt III-6 (Eigenerklärung zur Eignung) nachweisen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums: Nachweis auf Verlangen der Vergabestelle mittels Handelsregisterauszug, sofern eine Verpflichtung zur Eintragung in das Register besteht und der Teilnahmeantrag in die engere Auswahl kommt.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Anforderungen: Berechtigung zur Führung einer Berufsbezeichnung z. B. Architekt, Ingenieur - Mindestqualifikation Projektleiter: -> Studienabschluss in der Fachrichtung Architektur/Bauingenieurwesen (oder vergleichbarer Studienabschluss) -> Berufserfahrung im Bereich Tragwerksplanung von mindestens 8 Jahren - Mindestqualifikation stellvertretender Projektleiter: -> Studienabschluss in der Fachrichtung Architektur/Bauingenieurwesen (oder vergleichbarer Studienabschluss) -> Berufserfahrung im Bereich Tragwerksplanung von mindestens 5 Jahren. Die Berufserfahrung der Projektleitung und der stellvertretenden Projektleitung dienen der Auswahl der Bewerber, die zur zweiten Verfahrensphase eingeladen werden sollen. Details zur Bewertung können der "Bewertungsmatrix Teilnahmewettbewerb", welche den Vergabeunterlagen beigefügt wurde, entnommen werden.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Eignungskriteriums: Ich/Wir habe(n) eine Berufshaftpflichtversicherung oder werden diese im Auftragsfall abschließen mit einer Deckungssumme für: - Personenschäden in Höhe von 1,5 Mio € - sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) in Höhe von 1,5 Mio € bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen. Die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr beträgt mindestens das Zweifache der Deckungssumme und die Deckung wird über die gesamte Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten (s.a.VI.1 AVB § 16 bzw. VI.1.StB AVB StB § 16).
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: Gesamtjahresumsatz sowie durchschnittlicher Jahresumsatz bezüglich der ausgeschriebenen Leistung, jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2023-2025). Der durchschnittliche Jahresumsatz bezüglich der mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbaren Leistungen (Objektplanung) muss im Durchschnitt pro Jahr folgende Mindestbeträge erreichen: 1,5 Mio. € Falls mein / unser Angebot in die engere Wahl kommt, werde(n) ich/wir auf Verlangen der Vergabestelle innerhalb der gesetzten Frist zum Nachweis entsprechend testierte Jahresabschlüsse oder entsprechend testierte Gewinn- und Verlustrechnungen vorlegen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: 1. Unternehmensreferenzen Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit hat der Bieter mit seinem Teilnahmeantrag zu erklären, dass er mindestens drei (3) geeignete Referenzen über Aufträge für mit dem Ausschreibungsgegenstand vergleichbare Planungsleistungen im Leistungsbild Tragwerksplanung gem. §§ 33 HOAI ff. erfolgreich ausgeführt hat. Jedes Referenzprojekt muss folgende Mindestanforderungen erfüllen Hinweis: Mindestanforderungen für jedes Referenzprojekt; (M.1) bis (M.5) müssen kumulativ im Referenzprojekt erfüllt sein, damit die Referenz berücksichtigt wird bzw. wertbar ist (M.1): Das Referenzprojekt muss Planungsleistungen der Tragwerksplanung gem. §§ 49ff. HOAI zum Inhalt haben. (M.2): Der Abschluss der beauftragten und erbrachten Leistungsphasen darf nicht vor dem 01.01.2016 erfolgt sein. Hinweis: Noch nicht abgeschlossene Referenzprojekte sind nicht wertbar. Gewertet werden nur abgeschlossene Referenzprojekte. (M.3): Von den Leistungsphasen 1 bis 6 nach § 51 HOAI müssen mindestens fünf, darunter zwingend die Leistungsphasen 4 und 5, beauftragt und vollständig erbracht worden sein. (M.4): Bei dem Referenzprojekt muss es sich um ein Hochbauprojekt in Form eines Neubau-, Sanierungs-, Umbau- oder Erweiterungsprojekts handeln. (M.5): Projektgröße: Das Referenzprojekt muss Baukosten nach KG 200-700 von mindestens 40 Mio. EUR netto aufweisen. 2. Persönliche Referenzen der Projektleitung Für die Projektleitung und die stellv. Projektleitung dürfen jeweils maximal drei Referenzen eingereicht werden. Eine Referenz ist nur wertbar, wenn es kumulativ die Mindestanforderung (M.1) bis (M.5) erfüllt. Die Referenzen werden anhand Kriterien nach (B.1) bis (B.6) bewertet. Hinweis: Die Referenzen der Projektleitung und der stellv. Projektleitung dürfen mit den Unternehmensreferenzen übereinstimmen. Jedes Referenzprojekt muss folgende Mindestanforderungen erfüllen Hinweis: Mindestanforderungen für jedes Referenzprojekt; (M.1) bis (M.5) müssen kumulativ im Referenzprojekt erfüllt sein, damit die Referenz berücksichtigt wird bzw. wertbar ist: (M.1): Das Referenzprojekt muss Planungsleistungen der Tragwerksplanung gem. §§ 49ff. HOAI zum Inhalt haben. (M.2): Der Abschluss der beauftragten und erbrachten Leistungsphasen darf nicht vor dem 01.01.2016 erfolgt sein. Hinweis: Noch nicht abgeschlossene Referenzprojekte sind nicht wertbar. Gewertet werden nur abgeschlossene Referenzprojekte. (M.3): Von den Leistungsphasen 1 bis 6 nach § 51 HOAI müssen mindestens fünf, darunter zwingend die Leistungsphasen 4 und 5, beauftragt und vollständig erbracht worden sein. (M.4): Bei dem Referenzprojekt muss es sich um ein Hochbauprojekt in Form eines Neubau-, Sanierungs-, Umbau- oder Erweiterungsprojekts handeln. (M.5): Projektgröße: Das Referenzprojekt muss Baukosten nach KG 200-700 von mindestens 40 Mio. EUR netto aufweisen. Die persönlichen Referenzen der Projektleitung und stellvertretenden Projektleitung dienen der Auswahl der Bewerber, die zur zweiten Verfahrensphase eingeladen werden sollen. Details zur Bewertung können der "Bewertungsmatrix Teilnahmewettbewerb", welche den Vergabeunterlagen beigefügt wurde, entnommen werden.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Eignungskriteriums: Die geforderte durchschnittliche Mindestanzahl an qualifizierten Fachkräften in Vollzeit / Jahr beträgt mind. 5 Mitarbeiter. Es ist die Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren (2023-2025) jahresdurchschnittlich Beschäftigtenzahl an Fachkräften in Vollzeit anzugeben. Hinweis: Ein/e Mitarbeiter/in gilt als qualifizierte Fachkraft, wenn diese/r folgende Voraussetzungen erfüllt: Abschluss als Dipl.-Ing. (Uni, FH) oder M.Sc. / M. Eng. Oder B.Sc. / B.Eng. in Bauingenieurwesen, Architektur oder vergleichbarer Fachrichtungen. Dieses Kriterium dient der Auswahl der Bewerber, die zur zweiten Verfahrensphase eingeladen werden sollen. Details zur Bewertung können der "Bewertungsmatrix Teilnahmewettbewerb", welche den Vergabeunterlagen beigefügt wurde, entnommen werden.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Qualitätskriterium
Beschreibung: Qualität. Die Unterkriterien können dem Formblatt III.16.1 entnommen werden.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 60
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preiskriterium
Beschreibung: Preis. Die Unterkriterien können dem Formblatt III.16.1 entnommen werden.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 40
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Verfahrensbedingungen:
Voraussichtliches Datum der Absendung der Aufforderungen zur Angebotseinreichung: 17/12/2026
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 30/11/2026 11:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Bitte beachten: Um einen eventuellen Ausschluss des Angebotes zu vermeiden, legen Sie bitte die geforderten Nachweise und Erklärungen dem Angebot unbedingt vollständig bei.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Nordbayern
Informationen über die Überprüfungsfristen: (1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen. (2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. (3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. (4) Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen. (5) Der Antrag ist unzulässig, soweit ein offensichtlicher Missbrauch des Antrags- oder Beschwerderechts gemäß § 180 Absatz 2 vorliegt.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Landkreis Schweinfurt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Landkreis Schweinfurt