1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Staatl. Bauamt München 1
Rechtsform des Erwerbers: Regionale Gebietskörperschaft
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung
2.1.
Verfahren
Titel: Machbarkeitsstudie Generalsanierung
Beschreibung: Erstellung einer interdisziplinären Machbarkeitsstudie für die Generalsanierung der Bayerischen Staatsoper Nationaltheater Das Nationaltheater ist der Spielort der Bayerischen Staatsoper, des Bayerischen Staatsorchesters und des Bayerischen Staatsballetts. In seiner jetzigen neoklassizistischen Erscheinung wurde das Opernhaus im Jahr 1818 erstmals eröffnet. Fünf Jahre später wurde das Haus durch einen Brand zur Gänze zerstört und erneut aufgebaut. Der zweite Wiederaufbau nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg bis auf die Außenmauern fand in den Jahren 1958 – 1963 statt. Seit der Wiedereröffnung im Jahr 1963 wurde keine Generalsanierung durchgeführt. Zum Gebäudekomplex gehört auch das Dekorationsmagazin entlang der Alfons-Goppel-Straße und das im Jahr 2003 fertiggestellte sog. „Neue Probengebäude“ am Marstallplatz. Weitere für den Probe- und Spielbetrieb genutzte Gebäude sind die Gebäude des Bayerischen Staatsballetts, Platzl 6 und 7, hierbei handelt es sich um ehemalige Corpsgebäude, die 1899 im Stil der Renaissance errichtet wurden. Mit zeitlichem Vorlauf und parallel zur Machbarkeitsstudie wird von Nutzerseite die Erstellung eines Bedarfsgesamtkonzepts einschließlich Visionsentwicklung („Oper der Zukunft“) beauftragt. Gleichzeitig wird außerdem die Bedarfsplanung für eine Interimslösung während der Generalsanierung des Nationaltheaters erstellt. Die Machbarkeitsuntersuchung soll in einem iterativen Prozess mit dem Nutzer und der Bedarfsplanung fortwährend abgeglichen werden. Die Beiträge und Ergebnisse aus der Machbarkeitsstudie sollen sodann in die Bedarfsplanung integriert werden und umgekehrt. Die Studie sollte sich mit den baulich- technischen Sanierungsnotwendigkeiten, funktionalen Optimierungen der betrieblichen Abläufe, möglichen Erweiterungsoptionen, den wesentlichen Belangen des Denkmalschutzes und, nicht zuletzt, den Möglichkeiten energetischer Optimierung der haustechnischen Anlagen auseinandersetzen. Bei der Erstellung der Machbarkeitsstudie sind insbesondere die Ziele des nachhaltigen Bauens zu verfolgen. Ein ganzheitlicher Ansatz ist vorzusehen um den gesamten Lebenszyklus der Gebäude unter Berücksichtigung der ökologischen, ökonomischen und soziokulturellen Qualität sowie der technischen und prozessualen Aspekte zu betrachten. Der Auftragsgegenstand beinhaltet die Erstellung einer Machbarkeitsstudie für die oben genannten Nutzungen in drei Varianten als Entscheidungsgrundlage für die in der Zukunft geplante Generalsanierung. Weitere Angaben sind der Aufgabenbeschreibung und den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Kennung des Verfahrens: c421186a-07f4-4127-93b1-69bc900a449f
Interne Kennung: 26-044753
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
2.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: München
Postleitzahl: 80539
Land, Gliederung (NUTS): München, Kreisfreie Stadt (DE212)
Land: Deutschland
2.1.3.
Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.: 714 285,71 EUR
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: Der Bewerber hat anzugeben inwieweit sein Unternehmen einen Bezug zu Russland hat. Dafür ist die“ Eigenerklärung Bezug Russland“ (III.27) auszufüllen und als Teil des Teilnahmeantrages abzugeben. Diese Erklärung ist auch für Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Eignungsverleiher gem. den Bedingungen der Erklärung abzugeben. Der Teilnahmeantrag besteht aus der „Eigenerklärung zur Eignung“ (Formblatt III.6) die Anlage „Liste Referenzen“ (Formblatt III.110.a), falls zutreffend die Anlage „Erklärung der Bewerber-/Bieter-/Arbeitsgemeinschaft“ (Formblatt III. 9), falls zutreffend die Anlage „Verzeichnis der Leistungen/Kapazitäten anderer Unternehmen“ (Formblatt III.7) und falls zutreffend die “Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen“ (Formblatt III.8) einzureichen; sämtliche Vergabe/Auftragsunterlagen sind auf der Vergabeplattform (www.vergabe.bayern.de bzw. iTWO tender) eingestellt. Die „Eigenerklärung zur Eignung“ und die anderen einzureichenden, bearbeitbaren Formulare sind auf den eigenen Rechner herunterzuladen, dort lokal auszufüllen und zu speichern. Teilnahmeanträge können ausschließlich von registrierten Bewerbern über die Vergabeplattform (www.vergabe.bayern.de bzw. iTWOtender) in Textform eingereicht werden. Die ausgefüllten und lokal gespeicherten Unterlagen sind als Teil des Teilnahmeantrags auf die Plattform hochzuladen. Bei elektronischer Angebotsübermittlung in Textform ist der Bieter, der die Erklärung abgibt, zu benennen. Die Kommunikation (Fragen, Auskünfte) erfolgt ausschließlich über die Vergabeplattform. Dabei ist das Tool Frage stellen bzw. Fragen/Antworten zu verwenden. Beschreibungen zur Vorgehensweise bei Teilnahmewettbewerben auf der Vergabeplattform (www.vergabe.bayern.de bzw. iTWOtender) unter: https://download.arribanet.de/fileadmin/downloaddaten/meinauftrag.rib.de/hilfe/teilnahmewettbewerbe_tender.html
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung, Auftragsunterlagen
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Bieter hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bieter Vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren • gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder • gem. § 98c des Aufenthaltsgesetzes • gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder • gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist. Es können weitere Ausschlussgründe in den Vergabeunterlagen genannt sein.
5.1.
Los: LOT-0000
Titel: Machbarkeitsstudie Generalsanierung
Beschreibung: Erstellung einer interdisziplinären Machbarkeitsstudie für die Generalsanierung der Bayerischen Staatsoper Nationaltheater Gegenstand des Auftrags ist die Erstellung einer Machbarkeitsstudie für die Generalsanierung des Nationaltheaters München mit den Gebäuden der Bayerischen Staatsoper einschl. Dekorationsmagazin (Max-Joseph-Platz 2, München), dem Neuen Probengebäude der Bayerischen Staatsoper (Marstallplatz, München) und dem Bayerischen Staatsballett (Platzl 6-8, München). Im Leistungsumfang des fachplanungsübergreifenden Auftragnehmers sind für die Durchführung der Machbarkeitsstudie folgende Fachplanungen erforderlich: - Architektur (Objektplanung Gebäude u. Innenräume) - Bau- und Raumakustik - Bauphysik (Wärmeschutz, Schallschutz) - Brandschutz - Tragwerksplanung - Technische Anlagen HLSK - Nutzungsspezifische Anlagen - Bühnentechnik, Bühnenlogistik - Nutzungsspezifische Anlagen – Bühnenbeleuchtung - Nutzungsspezifische Anlagen - Ton- und Medientechnik, Inspiziententechnik - Technische Anlagen - ELT und Fördertechnik Zusätzlich wird die Erstellung eines baufachlichen Gutachtens mit beauftragt. Voraussichtliche Termine: - Kick-off: voraussichtlich 02/2027 - Erstellung Machbarkeitsstudie ca. 02/2027 – 07/2028 (18 Monate) - Quartalsweise Zwischenpräsentationen, erstmals Ende 04/2027 - Präsentation der Ergebnisse (Varianten): Ende 04/2028 - Prüfung der Varianten zur Umsetzung in Bauabschnitten/ Teilbaumaßnahmen 05/2028 – 10/2028 Nach Entscheidung für eine Umsetzungsvariante und entsprechender Finalisierung der Bedarfsplanung ist der Bedarf durch das Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (StMWK) zu genehmigen (bis ca. 04/2029). - Erstellung des baufachliches Gutachtens 05/2029 – 07/2029 Die Zwischentermine werden nach Beauftragung abgestimmt. Weitere Angaben sind der Aufgabenbeschreibung und den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Interne Kennung: 26-044753
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
5.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: München
Postleitzahl: 80539
Land, Gliederung (NUTS): München, Kreisfreie Stadt (DE212)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/02/2027
Enddatum der Laufzeit: 31/07/2029
5.1.5.
Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.: 714 285,71 EUR
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance#
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung, Auftragsunterlagen
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums: Die Eignungskriterien sind auch in der „Eigenerklärung zu Eignung“ (Unterlage III.6) aufgelistet. Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien: Nachweis der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt/BauKaG, Architekt/in). Ist der Bewerber eine juristische Person, ist dieser nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bewerbers nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Berufsangehörige die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt. Bewerber oder verantwortliche Berufsangehörige juristischer Personen, die die entsprechende Berufsbezeichnung nach dem Recht eines anderen Mitgliedsstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum tragen, erfüllen die fachlichen Voraussetzungen dann, a) wenn sie sich dauerhaft im Bundesgebiet der Bundesrepublik Deutschland niedergelassen haben und berechtigt sind, die deutschen Berufsbezeichnungen nach den einschlägigen deutschen Fachgesetzen aufgrund einer Gleichstellung mit nach der Richtlinie 2005/36/EG (geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU) zu tragen oder b) wenn sie vorübergehend im Bundesgebiet tätig sind und ihre Dienstleistungserbringung nach Richtlinie 2005/36/EG angezeigt haben. https://my.vergabe.bayern.de/eignungskriterien.php?lv_id=297541
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Spezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: Die Eignungskriterien sind auch sind auch in der „Eigenerklärung zu Eignung“ (Unterlage III.6) aufgelistet. Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien: Ergänzend zu III.2. der „Eigenerklärung zu Eignung“: Es ist der ("spezifische") Jahresumsatz des Unternehmens in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags in den letzten drei Geschäftsjahren (2025, 2024, 2022) in EUR netto anzugeben. Für die Höchstpunktzahl wird ein durchschnittlicher spezifischer Jahresumsatz von 1.500.000 EUR netto gefordert. Die Bewertung erfolgt anhand der bekanntgemachten Bewertungsmatrix (s. Anlage Eignungsmatrix_zu_III,6_Stufe_1). https://my.vergabe.bayern.de/eignungskriterien.php?lv_id=297541
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Die Eignungskriterien sind auch in der „Eigenerklärung zu Eignung“ (Unterlage III.6) aufgelistet. Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien: Ergänzend zu I.2. der „Eigenerklärung zu Eignung“: Nimmt der Bewerber die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch, so muss er eine Erklärung des anderen Unternehmens zur gemeinsamen Haftung vorlegen (Formblatt III.8); die Haftungserklärung ist gleichzeitig mit der „Verpflichtungserklärung“ abzugeben. Ergänzend zu III.1. der „Eigenerklärung zu Eignung“: Es ist eine Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen für Personenschäden von 1.500.000 EUR und Deckungssummen für sonstige Schäden von 250.000 EUR bei einem, in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens vor Vertragsschluss abzuschließen und nachzuweisen. Die Berufshaftpflichtversicherung muss während der gesamten Vertragszeit unterhalten und nachgewiesen werden. Es ist zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssummen besteht. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt. Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erfüllt werden, mit der dieses den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall nebeneinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind. https://my.vergabe.bayern.de/eignungskriterien.php?lv_id=297541
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Die Eignungskriterien sind auch sind auch in der „Eigenerklärung zu Eignung“ (Unterlage III.6) aufgelistet. Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien: Ergänzend zu IV.1. der „Eigenerklärung zu Eignung“: Es sind geeignete Referenzen über vom Bewerber in den letzten 15 Jahren ab Anfang Dezember 2011 bis Ende November 2026 (bis mind. LPH 3) erbrachten Dienstleistungen aufzulisten. Die Auflistung ist auf Projekte zu beschränken, deren Planungs- oder Beratungsanforderungen mit denen der zu vergebenden Planungs- oder Beratungsleistung vergleichbar sind. Es werden gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV nur die geforderten Angaben berücksichtigt: • Beschreibung (Aufgabe und Umfang der Leistung, Vertragsverhältnis) • Beträge (Wert der erbrachten Leistung) • Daten (Erbringungszeitraum) • Empfänger (unter Angabe, ob es sich um einen öffentlichen oder privaten Empfänger handelt und Kontaktdaten des Ansprechpartners). Die Auflistung ist auf max. 3 Projekte zu beschränken. Ergänzend zu IV.2. der „Eigenerklärung zu Eignung“: Es ist die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl inkl. der Führungskräfte in den letzten 3 Jahren (2025, 2024, 2023) bezogen auf die zu vergebenden Leistungen anzugeben. Für die Erreichung der Höchstpunktzahl wird eine durchschnittliche Beschäftigtenzahl von 50 Beschäftigten erwartet. Die Bewertung erfolgt anhand der bekanntgemachten Bewertungsmatrix (s. Anlage Eignungsmatrix_zu_III6_Stufe_1). Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Bei der Bewertung wird der Auftraggeber ein Punktsystem anwenden, somit ergibt sich eine Reihenfolge der Bewerber. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberanzahl nach objektiver Auswahl entsprechend der zugrunde gelegten Eignungskriterien zu hoch, entscheidet bei Punktgleichheit auf dem letzten Rang das Los (§ 51 VgV i.V.m. § 75 Abs. 6 VgV). https://my.vergabe.bayern.de/eignungskriterien.php?lv_id=297541
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: siehe Vergabeunterlagen Formblatt III.16.1, Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: siehe Vergabeunterlagen Formblatt III.16.1, Zuschlagskriterien
Beschreibung der anzuwendenden Methode, wenn die Gewichtung nicht durch Kriterien ausgedrückt werden kann: Die Bewertung des Preises erfolgt gemäß nachstehender Regelung: Das wirtschaftlichste Angebot, welches den Zuschlag erhalten soll, wird in Anlehnung an die Erweiterte Richtwertmethode nach „UfAB V 2.0“ ermittelt. Berücksichtigt wird die Höhe des Honorars (netto) einschließlich Zuschlägen, Besonderen Leistungen, Nebenkosten (=Wertungssumme). Die Wertungssumme (P) wird zu den vergebenen Leistungspunkten (mind. 80 % der Gesamtpunkte) in Relation gesetzt, um das beste PreisLeistungsverhältnis zu erhalten. Siehe hierzu auch Vergabeunterlagen, Formblatt III.16.1
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 27/10/2026 23:59:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 02/11/2026 23:59:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Unterlagen werden gem. § 56 VgV nachgefordert.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: siehe Vergabeunterlagen
Es ist eine Geheimhaltungsvereinbarung erforderlich: nein
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende Rechtsform: Eine Bietergemeinschaft hat mit ihrem Angebot eine Erklärung aller Mitglieder in Textform abzugeben, - in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist, - in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist, - dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt, - dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Südbayern
Informationen über die Überprüfungsfristen: Der Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe. Der Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Staatl. Bauamt München 1, Vergabestelle
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt: Staatl. Bauamt München 1, Vergabestelle
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Staatl. Bauamt München 1, Vergabestelle
Organisation, die Angebote bearbeitet: Staatl. Bauamt München 1, Vergabestelle
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Staatl. Bauamt München 1
Registrierungsnummer: 09-0991307-85
Abteilung: Technische Geschäftsleitung
Postanschrift: Peter-Auzinger-Str. 10
Stadt: München
Postleitzahl: 81547
Land, Gliederung (NUTS): München, Kreisfreie Stadt (DE212)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Staatl. Bauamt München 1
Telefon: +4989212320
Fax: +498921232476
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Südbayern
Registrierungsnummer: 09-0318006-60
Stadt: München
Postleitzahl: 80534
Land, Gliederung (NUTS): München, Kreisfreie Stadt (DE212)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Vergabekammer Südbayern
Telefon: +498921762411
Fax: +498921762847
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0004
Offizielle Bezeichnung: Staatl. Bauamt München 1, Vergabestelle
Registrierungsnummer: 04989212320
Abteilung: Abt. T, Techn. Geschäftsleitung
Postanschrift: Peter-Auzinger-Str. 10
Stadt: München
Postleitzahl: 81547
Land, Gliederung (NUTS): München, Kreisfreie Stadt (DE212)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Staatl. Bauamt München 1, Vergabestelle
Telefon: +4989212320
Fax: +498921232476
Rollen dieser Organisation:
Beschaffungsdienstleister
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
Organisation, die Angebote bearbeitet
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt
8.1.
ORG-0005
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 63208510-af8d-4a5e-bdcc-ead84fd06918 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 02/10/2026 11:23:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 682811-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 192/2026
Datum der Veröffentlichung: 05/10/2026