5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 72000000 IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 3
Weitere Informationen zur Verlängerung: Das Vertragswerk hat eine Laufzeit von fünf Jahren ab Vertragsschluss. Es bestehen drei Verlängerungsoptionen um jeweils ein weiteres Jahr. Die maximale Gesamtlaufzeit beträgt damit acht Jahre.
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung, Auftragsunterlagen
Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: Der Bewerber hat im Teilnahmeantrag Angaben zum Gesamtumsatz seines Unternehmens sowie zum Umsatz seines Unternehmens mit vergleichbaren Leistungen - jeweils in den letzten fünf abgeschlossenen Geschäftsjahren - zu machen. Der Umsatz des Bewerbers mit vergleichbaren Leistungen muss in jedem dieser fünf Geschäftsjahre mindestens 13.000.000 EUR betragen haben. Die Unternehmen haben die Umsatzangaben im Formular "Eignung" einzutragen. Die Vergabestelle behält sich vor, die Richtigkeit dieser Angaben durch Vorlage entsprechender Nachweise zu verifizieren. Bei Bewerbergemeinschaften addiert die Vergabestelle die Umsätze der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zur Feststellung, ob die Mindestanforderung erfüllt ist. Gleiches gilt im Fall einer Eignungsleihe im Bereich "Umsatz". Eine Eignungsleihe ist bei diesem Eignungskriterium nur zulässig, wenn der Eignungsverleiher gemeinsam mit dem Bewerber bzw. der Bewerbergemeinschaft gegenüber der PEG für die Auftragsausführung entsprechend dem in Abschnitt 3 der Verpflichtungserklärung Eignungsverleiher beschriebenen Umfang haftet (Schuldbeitritt). Dazu ist die entsprechende Erklärung im Formular "Verpflichtungserklärung Eignungs-Verleiher" anzukreuzen.
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Eignungskriteriums: Der Bewerber muss spätestens bei Zuschlagserteilung über eine Betriebshaftpflichtversicherung mit mindestens folgenden Deckungssummen verfügen: 10 Mio. EUR für Personen-, Sach- und Umweltschäden zusammen, je Schadensfall; 5 Mio. EUR für Vermögensschäden, je Schadensfall. Für beide Deckungssummen ist eine zweifache Jahresmaximierung erforderlich. Die Deckung pro Versicherungsjahr beträgt damit mindestens 20 Mio. EUR für Personen-, Sach- und Umweltschäden zusammen sowie mindestens 10 Mio. EUR für Vermögensschäden. Zum Nachweis der Erfüllung dieser Eignungsanforderung reicht die Abgabe des Formulars "Eignung". Die Vergabestelle behält sich vor, die Richtigkeit dieser Angaben durch Vorlage entsprechender Nachweise zu verifizieren. Bei Bewerbergemeinschaften ist es ausreichend, wenn mindestens ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft diese Anforderung erfüllt. Eine Eignungsleihe ist bei diesem Eignungskriterium nur zulässig, wenn der Eignungs-Verleiher gemeinsam mit dem Bewerber bzw. der Bewerbergemeinschaft gegenüber der PEG für die Auftragsausführung entsprechend dem in Abschnitt 3 der Verpflichtungserklärung Eignungsverleiher beschriebenen Umfang haftet (Schuldbeitritt). Dazu ist die entsprechende Erklärung im Formular "Verpflichtungserklärung Eignungs-Verleiher" anzukreuzen.
Kriterium: Finanzkennzahlen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mindesteigenkapitalausstattung (Mindestanforderungen) Der Bewerber muss über ein bilanzielles Eigenkapital von mindestens 10.000.000 EUR verfügen. Maßgeblich ist das bilanzielle Eigenkapital im Einzelabschluss des Unternehmens, das die Anforderung erfüllt. Bezugszeitpunkt ist der Bilanzstichtag des letzten bei Ablauf der Teilnahmefrist festgestellten Jahresabschlusses. Zum Nachweis der Erfüllung dieser Eignungsanforderung reicht die Abgabe des Formulars "Eignung". Die Vergabestelle behält sich vor, die Richtigkeit dieser Angaben durch Vorlage entsprechender Nachweise zu verifizieren. Bei Bewerbergemeinschaften ist es ausreichend, wenn mindestens ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft diese Anforderung erfüllt. Eine Eignungsleihe ist bei diesem Eignungskriterium nur zulässig, wenn der Eignungs-Verleiher gemeinsam mit dem Bewerber bzw. der Bewerbergemeinschaft gegenüber der PEG für die Auftragsausführung entsprechend dem in Abschnitt 3 der Verpflichtungserklärung Eignungsverleiher beschriebenen Umfang haftet (Schuldbeitritt). Dazu ist die entsprechende Erklärung im Formular "Verpflichtungserklärung Eignungs-Verleiher" anzukreuzen.
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mindestens 10-jährige Tätigkeit (Mindestanforderungen) Der Bewerber muss mindestens 10 Jahre durchgängig in dem Geschäftsfeld "Entwicklung und Betrieb von IT-Plattformen für die Energiewirtschaft" tätig sein. Zum Nachweis der 10-jährigen Tätigkeit in diesem Geschäftsfeld reicht die entsprechende Bestätigung im Formular "Eignung". Die Vergabestelle behält sich vor, die Richtigkeit dieser Angaben durch Vorlage entsprechender Nachweise zu verifizieren.
Kriterium: Zertifikate von unabhängigen Stellen über Qualitätssicherungsstandards
Beschreibung des Eignungskriteriums: Für die in der Betriebs- und Supportphase zu erbringenden Leistungen ist eine Zertifizierung nach ISO/IEC 27001 oder eine gleichwertige Bescheinigung von akkreditierten Stellen aus anderen Staaten vorzulegen. Der Nachweis muss sich auf das Unternehmen beziehen, das die Leistungen in der Betriebs- und Supportphase tatsächlich erbringen wird, und die auftragsrelevanten Leistungsbereiche abdecken. Die Eignungsleihe nach Ziff. 13 bleibt möglich. Die Nachweise sind grundsätzlich mit dem Teilnahmeantrag in Kopie und gegebenenfalls mit Übersetzung vorzulegen. Ist dies nicht möglich, ist mit dem Teilnahmeantrag eine Eigenerklärung einzureichen. Darin sind das betroffene Unternehmen, der abgedeckte Leistungsbereich, der beabsichtigte Nachweis, der aktuelle Stand und der Grund für die noch nicht mögliche Vorlage anzugeben. Die Eigenerklärung muss die verbindliche Zusage enthalten, den vollständigen Nachweis spätestens bis zum Ablauf der Angebotsfrist vorzulegen. Die Angaben sind im Formular "Eignung" zu machen. Dem Teilnahmeantrag sind die Zertifikate beziehungsweise gleichwertigen Nachweise in Kopie beizufügen; bei Inanspruchnahme der vorstehenden Ausnahme gilt die Regelung zur Eigenerklärung und Nachreichung.
Kriterium: Informationssicherheit
Beschreibung des Eignungskriteriums: IT-Infrastruktur in der EU bzw. im EWR (Mindestanforderungen) Der Bewerber hat Angaben zu der vorhandenen und vorgesehenen IT-Infrastruktur für die Umsetzung des Auftrags im Zuschlagsfall zu machen. Daraus muss hervorgehen, dass sich die für die ausgeschriebene IT-Plattform erforderliche IT-Infrastruktur (z.B. Rechenzentrum) in der Europäischen Union (EU) oder im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) befindet und Daten ausschließlich dort gehostet werden. Die Angaben zur IT-Infrastruktur sind im Formular "Eignung" einzutragen. Zudem hat der Bewerber dem Teilnahmeantrag eine Beschreibung der vorhandenen und einzusetzenden IT-Infrastruktur beizufügen. Diese zusätzliche Beschreibung sollte nebst Anhängen einen Umfang von drei Seiten nicht überschreiten.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Referenzen (Mindestanforderungen) Der Bewerber muss mindestens drei Referenzprojekte nachweisen, die folgende Anforderungen erfüllen müssen: Mindestens eine Referenz muss die Entwicklung oder wesentliche Weiterentwicklung einer IT-Plattform für die Energiewirtschaft beinhalten. Als Referenz können abgeschlossene oder laufende Projekte benannt werden. Bei laufenden Projekten sind die bis zum Ablauf der Teilnahmefrist bereits erbrachten Leistungen darzustellen; diese müssen die geforderte Entwicklung oder wesentliche Weiterentwicklung belegen. Mindestens eine Referenz muss die erfolgreiche Migration energiewirtschaftlicher Stamm- und Bewegungsdaten aus einem oder mehreren bestehenden Systemen in ein neues Zielsystem beinhalten. Die erbrachten Leistungen müssen die Datenübernahme, die erforderliche Zuordnung und Transformation sowie die Validierung der migrierten Daten umfassen. Die migrierten Daten müssen im Zielsystem erfolgreich produktiv genutzt werden. Der Leistungszeitraum des Referenzprojekts liegt nicht älter als drei Jahre zurück (gerechnet ab dem Tag der Teilnahmefrist). Mindestens eine Referenz muss den produktiven Betrieb und die kontinuierliche Weiterentwicklung einer IT-Plattform für die Energiewirtschaft beinhalten. Die erbrachten Leistungen müssen den technischen und applikativen Betrieb einschließlich Überwachung, Störungsbearbeitung und Wartung sowie die fortlaufende funktionale und technische Weiterentwicklung der Plattform umfassen. Der Bewerber hat seinen Leistungsumfang und seine Verantwortung für Betrieb und Weiterentwicklung im Referenzprojekt darzustellen. Der Leistungszeitraum des Referenzprojekts liegt nicht älter als drei Jahre zurück (gerechnet ab dem Tag der Teilnahmefrist). Den Unternehmen steht es frei, über die Referenzprojekte zur Erfüllung der vorgenannten Mindestanforderungen hinaus weitere Referenzen zu benennen. Die Vergabestelle behält sich vor, die Angaben des Bewerbers durch Nachfragen bei den Referenzgebern zu überprüfen oder sich schriftliche Bestätigungen der Referenzgeber vorlegen zu lassen. Die Angaben zu den Referenzprojekten sind im Formular "Eignung" einzutragen. Zudem ist dem Teilnahmeantrag eine maximal drei DIN A4 Seiten umfassende Beschreibung pro Referenzprojekt beizufügen.
Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Eignungskriteriums: Personelle Ressourcen (Mindestanforderungen) Der Bewerber muss über ausreichend personelle Ressourcen verfügen. Dazu hat er Angaben zum Personalbestand und zu den für das ausgeschriebene Projekt verfügbaren Kapazitäten zu machen. Gesamtzahl der Beschäftigten: In jedem der letzten drei Geschäftsjahre muss die Gesamtzahl sämtlicher Beschäftigter im Jahresdurchschnitt mindestens 66 FTE betragen. Anzahl der Beschäftigten in den nachfolgenden Leistungsbereichen: Die jeweilige Mindestzahl muss in jedem einzelnen der letzten drei Geschäftsjahre im Jahresdurchschnitt erreicht werden: Entwicklung, Integration und kontinuierliche Weiterentwicklung der Plattform (Mindestanforderung: 24 FTE je Geschäftsjahr). Datenmigration, Migrationstests und Cut-over (Mindestanforderung: 24 FTE je Geschäftsjahr). Betrieb und Service (Mindestanforderung: 8 FTE je Geschäftsjahr). Projektsteuerung, Governance, Schulung und Veränderungsbegleitung (Mindestanforderung: 10 FTE je Geschäftsjahr). Anzahl der Beschäftigten, die der Bewerber ab Zuschlag für das ausgeschriebene Projekt zur Verfügung stellen kann: Entwicklung, Integration und kontinuierliche Weiterentwicklung der Plattform (Mindestanforderung: 12 FTE). Datenmigration, Migrationstests und Cut-over (Mindestanforderung: 12 FTE). Betrieb und Service (Mindestanforderung: 4 FTE). Projektsteuerung, Governance, Schulung und Veränderungsbegleitung (Mindestanforderung: 5 FTE). Die Angaben sind im Formular "Eignung" einzutragen. Alle Kapazitäten sind in Vollzeitäquivalenten (FTE) anzugeben. Für den historischen Personalbestand ist jeweils die Anzahl sämtlicher befristet oder unbefristet angestellter Mitarbeiter zuzüglich Leitungspersonal im Durchschnitt des jeweiligen Geschäftsjahrs maßgeblich. Die ab Zuschlag für das Projekt verfügbaren Kapazitäten sind gesondert auszuweisen. Die Regelungen zur Eignungsleihe bleiben unberührt.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Die drei Referenzen werden gleich gewichtet. Die Vergabestelle bewertet je Leistungsbereich die hierfür ausdrücklich zugeordnete Referenz anhand der folgenden vier Kriterien im Hinblick auf die Vergleichbarkeit mit der ausgeschriebenen Leistung: beim Referenzprojekt "Entwicklung oder wesentliche Weiterentwicklung": Fachliche Vergleichbarkeit: abgedeckte energiewirtschaftliche Prozesse und Funktionen. Technischer Umfang: Plattformarchitektur, Schnittstellen und Integrationsaufgaben. Entwicklungsumfang: tatsächlich umgesetzte Funktionen, Erweiterungen und Releases. Umsetzungsverantwortung: Verantwortung für Konzeption, Realisierung, Tests und Übergabe. beim Referenzprojekt "Datenmigration": Datenumfang und Komplexität: Stamm- und Bewegungsdaten, Datenmengen, Quellsysteme und erforderliche Transformationen. Rolloutumfang: Anzahl und Größe der Migrationswellen sowie beteiligte Unternehmen. Qualitätssicherung und Produktivsetzung: Migrationstests, Datenvalidierung, Cut-over und erfolgreiche Nutzung. Umsetzungsverantwortung: Verantwortung für Planung, Durchführung, Termine und Migrationsergebnis. beim Referenzprojekt "Betrieb und kontinuierliche Weiterentwicklung": Betriebsumfang: betreute energiewirtschaftliche Anwendungen, Prozesse und technische Komponenten. Betriebsgröße und Erfahrung: betreute Unternehmen/Mandanten, aktive Nutzer und nachgewiesene Betriebsdauer. Serviceverantwortung: Servicezeiten, Verfügbarkeit, Reaktions- und Wiederherstellungszeiten sowie Störungsbearbeitung. Kontinuierliche Weiterentwicklung: funktionale und technische Änderungen, regulatorische Anpassungen, Tests und Releases. Die Bewerber werden gebeten, in ihren Referenzprojektbeschreibungen auf alle Kriterien des jeweils zugeordneten Leistungsbereichs einzugehen. Fehlende Angaben zu den einzelnen Kriterien können zu einer schlechteren Bewertung führen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 60,00
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: P - Preis
Beschreibung: Vergleich der Einträge im Preisblatt
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 30
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Q1 - Plattformlösung
Beschreibung: Qualität der vorgeschlagenen Plattformlösung und ihres Leistungsmodells
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 20
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Q2 - Transformations- und Migrationsvorgehen
Beschreibung: Qualität des vorgeschlagenen Transformations- und Migrationsvorgehens
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 20
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Q3 - Betriebs- und Supportmodell
Beschreibung: Qualität des vorgeschlagenen Betriebs- und Supportmodells
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 15
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Q4 - Organisation und Governance
Beschreibung: Qualität der vorgeschlagenen Organisation und Governance
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 5
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Q5 - Zukunftsfähigkeit und Weiterentwicklung
Beschreibung: Qualität der Vorschläge zur Zukunftsfähigkeit und Weiterentwicklung
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 5
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Q6 - Übergabe und Übertragbarkeit
Beschreibung: Qualität der vorgeschlagenen Übergabe und Übertragbarkeit bei Vertragsende
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 5
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 15/10/2026 23:59:59 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Verfahrensbedingungen:
Voraussichtliches Datum der Absendung der Aufforderungen zur Angebotseinreichung: 30/10/2026
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 22/10/2026 18:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Die Vergabestelle entscheidet nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen über Nachforderung, Vervollständigung oder Aufklärung.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: nein
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 1
Begründung der Laufzeit der Rahmenvereinbarung: Wir sehen fünf Jahre Grundlaufzeit mit drei einjährigen Verlängerungsoptionen vor, weil der hohe initiale Aufbauaufwand eine ausreichend lange wirtschaftliche Nutzung und Amortisation erfordert. Die Entwicklung und Einrichtung der Plattform liegen vor der eigentlichen Abrufphase und beanspruchen bereits einen Teil der verfügbaren Vertragslaufzeit. Da die Werke schrittweise angeschlossen werden, erstreckt sich der Hochlauf über einen längeren Zeitraum. Nach dem Anschluss aller vorgesehenen Werke muss mindestens ein vollständiges Jahr Vollbetrieb verbleiben, damit die Vorteile der gemeinsamen Plattform zum Tragen kommen.
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Südbayern
Informationen über die Überprüfungsfristen: Gemäß § 160 Abs. 1 GWB leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB). Der Nachprüfungsantrag ist gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB ebenfalls unzulässig, soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Der Vergabenachprüfungsantrag ist ferner nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB unzulässig, soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Der Nachprüfungsantrag ist gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB schließlich dann unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Für die weiteren Voraussetzungen der Zulässigkeit wird auf §§ 160 und 161 GWB verwiesen.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Plattform Energie GmbH
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt: Vergabekammer Südbayern
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Plattform Energie GmbH