1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Max-Planck-Gesellschaft, GV, Stabsreferat EK
Rechtsform des Erwerbers: Organisation, die einen durch einen öffentlichen Auftraggeber subventionierten Auftrag vergibt
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Bildung
2.1.
Verfahren
Titel: Projektsteuerungsleistungen Z.MPCF.A.0000307.PJS
Beschreibung: Auf dem Campus des Max-Planck-Instituts (MPI) für Biochemie in Martinsried soll auf der Fläche des bestehenden Parkdecks auf ca. 3.500m2 Grundfläche ein Neubau für das neue Rechenzentrum der Max Planck Computing and Data Facility (MPCDF) errichtet werden. Das Projekt wird sich zum Zeitpunkt der Vergabe in der Leistungsstufe 3 befinden wird. Es ist zu beachten, dass Leistungen der Projektstufen 1 und 2, trotz des fortgeschrittenen Standes des Projektes ausgeführt werden müssen und mit den Bestandsdokumenten abgeglichen werden sollen, um eine einheitlich und lückenlose Projektplanung und Ausführung zu sichern. Die Projektübergabe ist für das erste Quartal 2030 vorgesehen. Die Max Planck Computing and Data Facility (MPCDF, früher RZG) ist ein institutionenübergreifendes Kompetenzzentrum der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) zur Unterstützung der Computer- und Datenwissenschaften. In enger Zusammenarbeit mit Fachwissenschaftlern der Max-Planck-Institute beschäftigt sich das MPCDF mit der Entwicklung und Optimierung von Algorithmen und Anwendungen für das Hochleistungsrechnen und die Datenanalyse, sowie mit dem Entwurf und der Implementierung von Lösungen für datenintensive Projekte
Kennung des Verfahrens: 245463a0-ab44-40bf-a002-b5c6bbc7b808
Interne Kennung: .Z.MPCF.A.000307.PJS
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
Zentrale Elemente des Verfahrens: Vergabe von Projektsteuerungsleistungen
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71541000 Projektmanagement im Bauwesen
2.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Martinsreid/ Planegg bei München
Postleitzahl: 82152
Land, Gliederung (NUTS): München, Landkreis (DE21H)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Die Max-Planck-Gesellschaft betreibt ihre IT-Systeme in kleineren Institutsrechenzentren und verschiedenen größeren Rechenzentren. Die Rechenzentren sind über das Deutsche Forschungsnetzwerk (DFN) vernetzt. Der Neubau soll als Zweckbau konzipiert werden und in erster Linie die Belange und Anforderungen des MPCDF erfüllen. Geplant wird ein kompaktes Gebäude, welches sich städtebaulich an den bestehenden Gebäudekomplexen des MPI orientiert und diese ergänzt. Der Neubau dient als Rechenzentrum, ohne feste Arbeitsplätze. Es werden Arbeitsräume für den temporären Aufenthalt von technischem Servicepersonal zu Verfügung gestellt. Das Rechenzentrum soll 2029 in einer 1. Ausbaustufe mit einer Anschlussleistung von ca. 6,1 MW zur Verfügung stehen. In mehreren Ausbaustufen in der Zukunft wird das Rechenzentrum bis zu einer möglichen Anschlussleistung von 20 MW im Endausbau 2035 ausgebaut werden können. Bereits im Erstausbau sind flächenmäßig alle baulichen Voraussetzungen für den Endausbau vorgesehen. Der schrittweise technische Ausbau in den folgenden Ausbaustufen ist so geplant, dass er ohne Gefährdungen, Störungen und Unterbrechungen des laufenden RZ-Betriebs erfolgen kann. Der Standort für das DATA Center der MPCDF der MPG liegt im nordöstlichen Teil des Campus-Geländes am Standort des heuten Parkdecks. Dieses wird im Rahmen vorbereitender Maßnahmen abgebrochen und der entstehende Stellplatzbedarf auf temporären Stellplatzflächen abgefangen. Das Baufeld liegt auf einer alten wiederverfüllten Kiesgrube. (Mächtigkeit Auffüllung bis zu ca. 15 m; Belastungen nach LAGA bis > Z2). Das Campus-Gelände ist im Flächennutzungsplan als Sonderfläche (SO) für die Wissenschaft ausgewiesen. Das Bauvorhaben ist Gegenstand eines vorhaben bezogenen Bebauungsplanes (Nr 54-5 Data Center Martinsried auf dem Campus Gelände der Max-Planck-Gesellschaft). Das Verfahren befindet sich zum Zeitpunkt der Auslobung in der 2. Auslegung. Ein Satzungsbeschluss wird vor Ablauf 2026 erwartet. Derzeit liegen auf dem Baufeld noch Sparten und technische Anlagen verschiedener Medien, die im Vorfeld der Baumaßnahme gesichert und ggf. umverlegt oder entfernt werden müssen. Das Raumprogramm umfasst: Serverflächen: 1.464m² Büro (als Zentrale Dienste – Andienung und Pförtner): 24m² IT-Service: 113m² IT-Lagerflächen: 153m² IT-Gemeinschaftsflächen (als Besprechung und Teeküche): 78m² NUF 1-7: 1.873m² TF: 3.197m² (Gebäude) + TF: 2.270m2 (Dachfläche) NUF 1-7 + TF + VF: 6.139m² BGF (R): 6.862m² Auf 3 Ebenen BRI: 54.428m³ Das RZ-Gebäude ist als 2-geschossiger Baukörper mit auf dem Dach positionierten Rückkühlern, Kaltwassersätzen und RLT-Zentrale konzipiert. Kern des RZ-Neubaus sind vier räumlich getrennte Rechenzentrumsbereiche, an die unterschiedliche Anforderungen an Nutzung, Leistungsdichte, Anlagentechnik, Verfügbarkeit und Sicherheit gestellt werden: - HLR (Hochleistungsrechner I und II) - Tape (Storage- / Bandroboteranlagen) - Instituts-Cluster (inkl. Storage, Cloud, Netzwerk und Server) - Einzelräume (MR-Institutsserver, MPCDF-Server, DFN und Campus-Netzwerk) Der grundsätzliche Verfügbarkeitsbedarf der IT eines Unternehmens bzw. einer Forschungseinrichtung ist als Hoch anzusehen. Die technische Ausstattung wird den Lastannahmen der IT angepasst vorgehalten. Dabei ist sicherzustellen, dass Erweiterungen in der Technik ohne down Time der bestehenden IT erfolgen müssen. Im Wesentlichen wird die Ausbaustrategie durch die Systeme in den Räumen HLR (Hochleistungsrechner) und Instituts-Cluster definiert. Auf den HLR-Flächen sind IT-Systeme mit direkter Heißwasserkühlung vorgesehen. Der Neubau stellt ein Leuchtturmprojekt der Max-Planck-Gesellschaft dar, welches im internationalen Vergleich der Effizienzklassifizierungen vorbildlich unter den top-ten performt.
2.1.3.
Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.: 0,00 EUR
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: 1) Bei dem vorliegenden Verfahren handelt es sich um ein zweistufiges Vergabeverfahren bestehend aus einem Teilnahmewettbewerb und einem anschließenden Verhandlungsverfahren. Für die erste Stufe dieses Vergabeverfahrens „den Teilnahmewettbewerb“ ist folgendes zu beachten: Alle Wesentlichen für die Erstellung des Teilnahmeantrages erforderlichen Unterlagen, stehen Ihnen bis zu dem unter Ziffer IV.2.2) genannten Schlusstermin für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: (Siehe gesonderten Link) Für die zweite Stufe dieses Vergabeverfahrens, „das Verhandlungsverfahren“, gilt folgendes: Mit Aufforderung zur Angebotsabgabe, die den ausgewählten Teilnehmer*innen nach abgeschlossener Prüfung und Wertung der Teilnahmeanträge zugesendet wird, beginnt für die ausgewählten Teilnehmer*innen die Angebotsphase. Ihr Angebot geben Sie bitte bis zum in der Aufforderung zur Angebotsabgabe genannten Termin und unter Beachtung der dort aufgeführten Bedingungen ausschließlich elektronisch über den Bewerberbereich der eVergabe ab. Die Bewertungskriterien für die Angebote können der – bereits ab Veröffentlichung als Vorabzug abrufbaren - Aufforderung zur Angebotsabgabe entnommen werden. Nach Aufforderung zur Abgabe eines Erstangebotes ist zunächst ein indikatives Erstangebot einzureichen; ein Zuschlag wird in dieser ersten Runde nicht erteilt. Nach Eingang der Erstangebote werden alle Bieter, die ein form- und fristgerechtes Erstangebot abgegeben haben, zu einem Verhandlungsgespräch eingeladen. Im Anschluss an die Gespräche erhalten sie Gelegenheit zur Abgabe eines verbindlichen Folgeangebotes. Gegebenenfalls werden hierfür fortgeschriebene Vergabeunterlagen von Seiten des Auftraggebers zur Verfügung gestellt. Weitere Verhandlungsrunden sind nicht vorgesehen, bleiben für den Bedarfsfall aber vorbehalten. Eine Kostenerstattung für die Erstellung eines Teilnahmeantrages und/oder Angebotes findet nicht statt. 2) Für den Teilnahmeantrag sind der MPG-Bewerberbogen, die Eigenerklärung zur Verordnung EU 2022/576 Russland und die Bewerbergemeinschaftserklärung nach Maßgabe der vorliegenden Bekanntmachung zu verwenden. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist eine ausgefüllte Bewerbergemeinschaftserklärung einzureichen, zudem hat jedes Mitglied die Erklärungen zu den Ausschlussgründen, die Eigenerklärung zur Verordnung EU 2022/576 Russland, einen Versicherungsnachweis sowie einen aktuellen Handelsregisterauszug abzugeben. Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institutionen ihres Heimatlandes beizubringen. Der Auftraggeber behält sich vor, für die Bestätigung der in der Eigenerklärung gemachten Angaben weitergehende Nachweise zu verlangen. Sofern ein Bewerber/ eine Bewerbergemeinschaft beabsichtigt, Leistungen auf Unterauftragnehmer zu übertragen, sind im Angebot die entsprechenden Leistungsbereiche anzugeben (siehe Bewerberbogen MPG) Im Fall der Eignungsleihe ist ein Verfügbarkeitsnachweis des Drittunternehmens erforderlich (z.B. mittels der „Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen“). Nimmt ein Bewerber die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch, wird eine gemeinsame Haftung mit dem/den anderen Unternehmen für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe verlangt. Der Bewerber und das seine Eignung leihende Unternehmen haften in diesem Fall als Gesamtschuldner im Sinne von §§ 421 ff. BGB. Die Haftung des seine Eignung leihenden Unternehmens gegenüber dem Auftraggeber ist dabei jedoch prozentual entsprechend dem Anteil am geforderten Umsatz begrenzt, den das verleihende Unternehmen zum geforderten Mindestumsatz beigesteuert hat. Sofern mehrere Unternehmen dem Bewerber ihre Eignung im Hinblick auf die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit leihen, gilt Folgendes: Die Haftung jedes seine Eignung leihenden Unternehmens bestimmt sich im Verhältnis zum Auftraggeber nach dem prozentualen Anteil, den das jeweilige eignungsleihende Unternehmen zum geforderten Mindestumsatz beigesteuert hat. Nimmt ein Bewerber die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche technische und berufliche Leistungsfähigkeit in Anspruch, müssen das/die Drittunternehmen diejenige Leistung erbringen, für die die entsprechenden Kapazitäten benötigt werden. 3) Die Abgabe eines Teilnahmeantrags sowie im weiteren Verlauf eines Angebots ist ausschließlich in elektronischer Form zulässig. Hierfür ist eine einmalige kostenfreie Registrierung auf der Plattform erforderlich. Für die Abgabe eines Teilnahmeantrags bzw. eines Angebots ist die Textform nach §126b BGB zugelassen. Im Bewerberassistenten geben Sie hierfür bitte am Ende beim Schritt „Angebotseinreichung“ den natürlichen Namen/jur. (Büro-) Namen in dem dafür vorgesehenen Feld an. Dabei sind die Integrität der Daten und die vertrauliche Behandlung Ihres Angebots durch technische Vorrichtungen und durch Verschlüsselung gewährleistet. Das Datenvolumen ist pro Datei auf 50 MB begrenzt. Die Abgabe Ihres Angebots per Fax, per E-Mail oder schriftlich auf dem Postweg ist nicht zugelassen. 4) Sollten sich aus Sicht interessierter Unternehmen Nachfragen ergeben, sind diese ausschließlich über das Nachrichtensystem der eVergabe zu stellen. Die eingegangenen Fragen und Antworten zum laufenden Verfahren stehen stets aktuell ausschließlich in der eVergabe allen registrierten Unternehmen zur Einsicht zur Verfügung. Bewerber sind verpflichtet, sich regelmäßig und eigenverantwortlich bis unmittelbar vor Angebotsschluss über den jeweils aktuellen Stand auf der zuvor genannten Website zu informieren und die dort zur Verfügung gestellten Informationen bei der Abgabe des Angebots zu berücksichtigen. Nachteile, die durch eine Nichtbeachtung der ausschließlich auf der zuvor genannten Website eingestellten Informationen entstehen, gehen zu Lasten des Bewerbers. 5) Bitte beachten Sie, dass das Übermitteln größerer Datenvolumen (z.B. Pläne) mehr Zeit (ggf. je nach Datenvolumen und Geschwindigkeit der genutzten/ zur Verfügung stehenden Datenleitung) in Anspruch nehmen kann. Beginnen Sie deshalb bitte rechtzeitig vor Angebotsschluss mit der Übermittlung Ihres Angebots. Sollte es zu Problemen bei der Übermittlung kommen, melden Sie sich bitte rechtzeitig vor Abgabeschluss beim Support der eVergabe.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv - Es gilt § 56 VgV
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: Gefordert ist eine Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen, Bewerberbogen MPG. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft oder einer Eignungsleihe muss jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. zusätzlich zu dem*der Bewerber*in selbst auch das eignungsleihende Unternehmen eine solche Eigenerklärung abgeben. Gefordert ist eine Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 19 MiLoG, § 21 AEntG, § 21 SchwarzArbG und § 22 LkSG vorliegen, Bewerberbogen MPG. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft oder einer Eignungsleihe muss jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. zusätzlich zu dem*der Bewerber*in selbst auch das eignungsleihende Unternehmen eine solche Eigenerklärung abgeben.
5.1.
Los: LOT-0001
Titel: Projektsteuerungsleistungen Z.MPCF.A.0000307.PJS
Beschreibung: Auf dem Campus des Max-Planck-Instituts (MPI) für Biochemie in Martinsried soll auf der Fläche des bestehenden Parkdecks auf ca. 3.500m2 Grundfläche ein Neubau für das neue Rechenzentrum der Max Planck Computing and Data Facility (MPCDF) errichtet werden. Das Projekt wird sich zum Zeitpunkt der Vergabe in der Leistungsstufe 3 befinden wird. Es ist zu beachten, dass Leistungen der Projektstufen 1 und 2, trotz des fortgeschrittenen Standes des Projektes ausgeführt werden müssen und mit den Bestandsdokumenten abgeglichen werden sollen, um eine einheitlich und lückenlose Projektplanung und Ausführung zu sichern. Die Projektübergabe ist für das erste Quartal 2030 vorgesehen. Die Max Planck Computing and Data Facility (MPCDF, früher RZG) ist ein institutionenübergreifendes Kompetenzzentrum der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) zur Unterstützung der Computer- und Datenwissenschaften. In enger Zusammenarbeit mit Fachwissenschaftlern der Max-Planck-Institute beschäftigt sich das MPCDF mit der Entwicklung und Optimierung von Algorithmen und Anwendungen für das Hochleistungsrechnen und die Datenanalyse, sowie mit dem Entwurf und der Implementierung von Lösungen für datenintensive Projekte
Interne Kennung: 2d58f928-b37e-4784-abf4-fe14fc8d8150
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71541000 Projektmanagement im Bauwesen
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Die Stufen 4 (Ausführung) und 5 (Projektabschluss) werden optional beauftragt. Bei der Beauftragung handelt es sich um ein einseitiges Recht der Auftraggeberin, der*die Auftragnehmer*in hat keinen Anspruch auf die Beauftragung einer oder mehrerer der genannten Stufen. Zusätzlich werden einzelne besondere Leistungen, unter anderem das Value Engineering, die Koordinierung der versicherungsrelevanten Schadensabwicklung sowie verschiedene Leistungen der Technischen Inbetriebnahme und LEAN Managements optional beauftragt. Die exakten Leistungsbestandteile können den Vergabeunterlagen entnommen werden. Bei der Beauftragung dieser optionalen Leistungsbestandteile handelt es sich um ein einseitiges Recht der Auftraggeberin. Der*die Auftragnehmer*in hat keinen Anspruch auf eine Beauftragung.
5.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Martinsreid/ Planegg bei München
Postleitzahl: 82152
Land, Gliederung (NUTS): München, Landkreis (DE21H)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Andere Laufzeit: Unbekannt
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
Zusätzliche Informationen: 1. Die unter Ziffer 5.1.3 angegebene geschätzte Dauer bezieht sich auf das Gesamtprojekt von der Beauftragung bis zum Projektabschluss. Bei dem ausgeschriebenen Vertrag handelt es sich um einen Werkvertrag, sodass der Vertragsinhalt nicht über eine feste Laufzeit, sondern über den herbeizuführenden Erfolg definiert wird. Einzelheiten zu den Terminen können den Vergabeunterlagen entnommen werden. 2. Kriterien zur Auswahl der Bewerber im Teilnahmewettbewerb: Unter allen Bewerber*innen, die die Mindestanforderungen erfüllen und nicht aus formalen Gründen auszuschließen sind, erfolgt die Auswahl nach den folgenden Kriterien: Für die Referenzprojekte, die die Mindestanforderungen gemäß Abschnitt 5.1.9 erfüllen und darüber hinaus weitere Merkmale erfüllen, werden wie folgt Punkte vergeben: A) Referenzen zu Projektsteuerungsleistungen bei dem Neubau oder der Sanierung/Erweiterung von Rechenzentren oder vergleichbar hochtechnisierten Gebäuden o Gegenstand des Projekts war ein Rechenzentrum mit einer Leistung von mindestens 5 MW – 4 Punkte o Die Baukosten (KGR 400 DIN 275) (€, netto) betrugen Mindestens 5 Mio. und weniger als 15 Mio. Euro – 1 Punkt, Bei mindestens 15 Mio. Euro - 2 Punkte Bei mindestens 25 Mio. Euro - 3 Punkte Bei mindestens 36 Mio. Euro - 4 Punkte. o Der Anteil der KG400 an der Summe aus KG300+400 = 40-60% – 2 Punkte. Bei einem Anteil von ≥60% gibt es 4 Punkte. o Aufgrund eines stufenweisen technischen Aufbaus wurde das Gesamtprojekt mit zeitlich versetzten Teilprojekten geplant und ausgeführt – 1 Punkt o Zum Leistungsbereich des*der Bewerber*in gehörte die qualitative Prüfung Objektplanung und TGA inkl. der entsprechenden Pläne - 2 Punkte o Der*die Bewerber*in hat bei dem Projekt auch das LEAN Management erbracht - 1 Punkt. o Der *Bewerber*in hat bei dem Projekt die Technische Inbetriebnahme nach AHO Heft 19, Kapitel 9 durchgeführt. – 2 Punkte Die mit einem Projekt erreichten Punkte werden addiert; maximal sind pro Referenzprojekt 18 Punkte, d.h. insgesamt maximal 36 Punkte erreichbar. Bei Vorlage von mehr als zwei Referenzen werden die im Hinblick auf die beschriebenen Kriterien besten zwei Referenzen bewertet. B) Referenzen zu Leistungen des Inbetriebnahmemanagements bei dem Neubau oder der Sanierung/Erweiterung von Rechenzentren oder vergleichbar hochtechnisierten Gebäuden o Gegenstand des Projekts war ein Rechenzentrum mit einer Leistung von mindestens 5 MW – 4 Punkte o Die Baukosten (KGR 400 DIN 275) (€, netto) betrugen Mindestens 5 Mio. und weniger als 15 Mio. Euro – 1 Punkt, Bei mindestens 15 Mio. Euro - 2 Punkte Bei mindestens 25 Mio. Euro - 3 Punkte Bei mindestens 35 Mio. Euro - 4 Punkte. o Der Anteil der KG400 an der Summe aus KG300+400 = 40-60% – 2 Punkte. Bei einem Anteil von ≥ 60% gibt es 4 Punkte. o Aufgrund eines stufenweisen technischen Aufbaus wurde das Gesamtprojekt mit zeitlich versetzten Teilprojekten geplant und ausgeführt – 1 Punkt Die mit einem Projekt erreichten Punkte werden addiert; maximal sind pro Referenzprojekt 13 Punkte erreichbar. Bei Vorlage von mehr als einer Referenz wird die im Hinblick auf die beschriebenen Kriterien beste Referenz bewertet. In der Summe alle Auswahlkriterien sind damit maximal 49 Punkte erreichbar. Bei mehreren Bewerber*innen mit gleicher Punktzahl auf dem fünften Platz entscheidet das Los.
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eignung zur Berufsausübung Bezeichnung: Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Beschreibung: Aktueller Auszug aus dem Handels- oder Berufsregister, nicht älter als 3 Monate, gerechnet ab dem Ende der Angebotsfrist. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft hat jedes Mitglied einen aktuellen Auszug aus dem Handels- oder Berufsregister vorzulegen.
Kriterium: Versorgungssicherheit
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Bezeichnung: Eigenerklärung zur Verordnung EU 2022/576 Russland Beschreibung: Eigenerklärung zur Verordnung EU 2022/576 Russland. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist die Eigenerklärung von allen Mitgliedern abzugeben.
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Bezeichnung: Berufshaftpflichtversicherung Beschreibung: Der Auftraggeber fordert von seinem oder ihrer zukünftigen Vertragspartner*in, dass er oder sie für das Projekt eine adäquate Deckung seines oder ihres Berufshaftpflichtrisikos über eine Versicherung sicherstellt. Die Versicherung muss mindestens folgende Deckungssummen aufweisen: - 2 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden - 5 Mio. EUR für Personenschäden Der Auftraggeber akzeptiert hierfür entweder eine spezifische Projektdeckung, alternativ den Nachweis über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung mit mindestens den genannten Deckungssummen, jedoch in diesem Fall mit einer 2-fach Maximierung je Versicherungsjahr. Der Nachweis einer entsprechenden Versicherung bzw. alternativ die verbindliche Bestätigung eines*einer Versicherer*in bzw. seines oder ihrer Versicherungsmakler*in über eine entsprechende Deckung, ist vor Zuschlagserteilung nach Aufforderung durch die Auftraggeberin vorzulegen. Im Rahmen seines oder ihres Teilnahmeantrags ist eine Erklärung des*der Bewerber*in ausreichend, wie er oder sie beabsichtigt die geforderte Risikodeckung/Versicherung sicher zu stellen (vgl. den MGP-Bewerberbogen). Bitte beachten: Im Falle einer Bewerbergemeinschaft müssen alle Mitglieder bestätigen, dass sie im Auftragsfall eine Projektversicherung abschließen werden, die für alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft bzw. Arbeitsgemeinschaft gleichermaßen und in vollem Umfang/der geforderten Höhe haftet. Alternativ muss jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft die Versicherungssumme in geforderter Höhe nachweisen. Jedes Mitglied hat deshalb eine diesbezügliche Erklärung abzugeben.
Kriterium: Durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Bezeichnung: Umsatz mit vergleichbaren Leistungen Beschreibung: Eigenerklärung über die Umsätze mit Projektsteuerungsleistungen (netto) in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (Bewerberbogen MPG). Für den Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit ist der MPG-Bewerberbogen zu verwenden. Der MPG- Bewerberbogen ist von den Bewerber*innen unter https://portal.deutsche-evergabe.de herunterzuladen und für das Angebot zu verwenden. Fehlen geforderte Angaben, Nachweise, Erklärungen und Unterlagen ganz oder teilweise oder sind diese unvollständig oder entgegen den Vorgaben ausgefüllt, erfolgt, außer bei Angaben, Unterlagen, Nachweisen und Erklärungen, die von der Nachforderung ausgenommen sind, eine einmalige Nachforderung unter Fristsetzung von 6 Kalendertagen. Werden diese nachgeforderten Angaben, Nachweise, Erklärungen und Unterlagen nicht fristgemäß nachgereicht, erfolgt der Ausschluss des Angebotes.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Rangfolge: 5,00
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Bezeichnung: Referenzprojekte zu Projektsteuerungsleistungen bei dem Neubau oder der Sanierung/Erweiterung von Rechenzentren oder vergleichbar hochtechnisierten Gebäuden Beschreibung: Eigenerklärung zu Referenzprojekten betreffend Projektsteuerungsleistungen bei dem Neubau oder der Sanierung/Erweiterung von Rechenzentren oder vergleichbar hochtechnisierten Gebäuden Folgende Angaben sind abzugeben: a) Kurzbeschreibung des Projektes und der erbrachten Leistungen inkl. Darstellung der technischen Komplexität / TGA-Intensität des Gebäudes b) Angabe des*der Auftraggeber*in c) Leistungszeitraum d) Projektgröße BGF in m2 e) Technikfläche (TF) in m2 f) Bauvolumen KGR 200 – 700 DIN 276 in € netto g) Baukosten (KGR 300 DIN 276) (€, netto) h) Baukosten (KGR 400 DIN 275) (€, netto) i) Erbrachte Leistungsstufen und Handlungsbereiche nach AHO j) Auftragswert (Honorarsumme in €, netto) k) Angabe, ob die qualitative Prüfung der Planungsunterlagen Objektplanung und TGA zum Leistungsumfang gehörte l) Angabe, ob das Projekt mit LEAN-Management geliefert wurde m) verantwortliche*r Projektleiter*in im Büro des*der Bewerber*in (Name) n) Angaben zu einem etwaigen stufenweisen technischen Ausbau o) Angabe eines*einer Ansprechpartner*in des*der Auftraggeber*in (Name und Telefonnummer) p) Angaben, ob die Technische Inbetriebnahme gemäß AHO Heft 19, Kapitel 9 erbracht wurde Mindestanforderung: Mindestens erforderlich sind zwei Referenzen zu Projektsteuerungsleistungen bei dem Neubau oder der Sanierung/Erweiterung von Rechenzentren oder vergleichbar hochtechnisierten Gebäuden. Als vergleichbar hochtechnisiert können beispielsweise Labor-/Forschungsbauten, Gebäude aus dem Bereich der pharmazeutischen / Halbleiterproduktion, Verkehrsinfrastruktur mit hoher MSR-/SCADA-Dichte oder Energieversorgungsanlagen eingestuft werden. Die Leistungen des*der Bewerber*in müssen jeweils Leistungen der Leistungsstufen 1-4 in den Handlungsbereichen A-D nach AHO Heft 9 umfasst haben. Sämtliche Referenzen müssen aus den letzten 8 Jahren (gerechnet ab dem Ende der Teilnahmefrist) stammen, d. h. die Leistungen der Leistungsstufen 1-4 müssen in diesem Zeitraum abgeschlossen worden sein. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist es ausreichend, wenn mindestens ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft die geforderte Erklärung erbringt bzw. die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft die Anforderungen gemeinsam erfüllen. Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Rangfolge: 5,00
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Bezeichnung: Referenzprojekte zum Inbetriebnahmemanagement bei dem Neubau oder der Sanierung/Erweiterung von Rechenzentren oder vergleichbar hochtechnisierten Gebäuden Beschreibung: Eigenerklärung zu Referenzprojekten betreffend Projektsteuerungsleistungen bei dem Neubau oder der Sanierung/Erweiterung von Rechenzentren oder vergleichbar hochtechnisierten Gebäuden Folgende Angaben sind abzugeben: a) Kurzbeschreibung des Projektes und der erbrachten Leistungen inkl. Darstellung der technischen Komplexität / TGA-Intensität des Gebäudes b) Angabe des*der Auftraggeber*in c) Leistungszeitraum d) Projektgröße BGF in m2 e) Technikfläche (TF) in m2 f) Bauvolumen KGR 200 – 700 DIN 276 in € netto g) Baukosten (KGR 300 DIN 276) (€, netto) h) Baukosten (KGR 400 DIN 275) (€, netto) i) Erbrachte Leistungsstufen und Handlungsbereiche nach AHO, Heft 19, Kapitel 9, Stufe 2-5, inkl. Aussagen zu den folgenden Leistungsbereichen: • Erstellung und Abschluss des technischen Inbetriebnahmeleitfaden (ja/nein) • Organisation, Steuerung und Überwachung von Schwarzfalltests (ja/nein) • Erstellung und Prüfung der Umsetzung der Gewerkebeziehungsmatrix (ja/nein) • Erstellung Schnittstellenkatalogs (ja/nein) • Steuerung und Überwachung von gewerkeübergreifendem Probebetrieb (ja/nein) j) Auftragswert (Honorarsumme in €, netto) k) verantwortliche*r Projektleiter*in im Büro des*der Bewerber*in (Name) l) Angabe eines*einer Ansprechpartner*in des*der Auftraggeber*in (Name und Telefonnummer) Mindestanforderung: Mindestens erforderlich ist eine Referenz zu Leistungen des Inbetriebnahmemanagements bei dem Neubau oder der Sanierung/Erweiterung von Rechenzentren oder vergleichbar hochtechnisierten Gebäuden. Als vergleichbar hochtechnisiert können beispielsweise Labor-/Forschungsbauten, Gebäude aus dem Bereich der pharmazeutischen / Halbleiterproduktion, Verkehrsinfrastruktur mit hoher MSR-/SCADA-Dichte oder Energieversorgungsanlagen eingestuft werden. Die Leistungen des*der Bewerber*in müssen jeweils Leistungen der Leistungsstufen 1-4 in den Handlungsbereichen A-D nach AHO Heft 19 Kapitel 9 umfasst haben. Sämtliche Referenzen müssen aus den letzten 8 Jahren (gerechnet ab dem Ende der Teilnahmefrist) stammen, d. h. die Leistungen der Leistungsstufen 1-4 müssen in diesem Zeitraum abgeschlossen worden sein. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist es ausreichend, wenn mindestens ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft die geforderte Erklärung erbringt bzw. die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft die Anforderungen gemeinsam erfüllen. Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Rangfolge: 5,00
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Bezeichnung: Personalstand Beschreibung: Eigenerklärung zur Anzahl der Mitarbeitenden (Vollzeitäquivalente, einschließlich Büroinhaber*innen, ohne Praktikant*innen und Hilfskräfte) insgesamt sowie in den Bereichen Projektsteuerung, Objektplanung und Technische Gebäudeausrüstung im Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags. Mindestanforderung: Mindestens erforderlich sind 12 Mitarbeitende insgesamt, davon müssen mindestens 8 Mitarbeitende aus dem Bereich Projektsteuerung, sowie mindestens 2 Mitarbeitende aus dem Bereich Technische Gebäudeausrüstung stammen. Für den der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit ist der MPG-Bewerberbogen zu verwenden. Der MPG- Bewerberbogen ist von den Bewerber*innen unter https://portal.deutsche-evergabe.de herunterzuladen und für das Angebot zu verwenden. Fehlen geforderte Angaben, Nachweise, Erklärungen und Unterlagen ganz oder teilweise oder sind diese unvollständig oder entgegen den Vorgaben ausgefüllt, erfolgt, außer bei Angaben, Unterlagen, Nachweisen und Erklärungen, die von der Nachforderung ausgenommen sind, eine einmalige Nachforderung unter Fristsetzung von 6 Kalendertagen. Werden diese nachgeforderten Angaben, Nachweise, Erklärungen und Unterlagen nicht fristgemäß nachgereicht, erfolgt der Ausschluss des Angebotes.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Rangfolge: 5,00
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium. Es wird auf die Vergabeunterlagen verwiesen.
Beschreibung: Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium. Es wird auf die Vergabeunterlagen verwiesen.
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium. Es wird auf die Vergabeunterlagen verwiesen.
Beschreibung: Die Leistungskriterien werden in der Ausschreibungsphase definiert. Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium. Es wird auf die Vergabeunterlagen verwiesen.
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 16/07/2026 23:59:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Verfahrensbedingungen:
Voraussichtliches Datum der Absendung der Aufforderungen zur Angebotseinreichung: 15/09/2026
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 27/07/2026 12:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Gemäß § 56 Abs. 2 VgV, § 51 Abs. 2 SektVO, § 16a Abs. 1 VOB/A-EU. Mögliche Hinweise des Auftraggebers in den Vergabeunterlagen sind zu beachten.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Siehe Vergabeunterlagen Der Auftrag fällt in den Anwendungsbereich des Bundestariftreuegesetzes. Der Auftragnehmer ist daher verpflichtet, den zur Leistungserbringung eingesetzten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern für die Dauer, in der sie in Ausführung des Auftrags, mindestens die Arbeitsbedingungen gewähren muss, die die jeweils einschlägige Rechtsverordnung nach § 5 BTTG festsetzt. Gleichermaßen ist der Auftragnehmer verpflichtet, von Nachunternehmern und von ihm oder von Nachunternehmern beauftragten Verleihern zu verlangen und durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass die Nachunternehmer und von dem Auftragnehmer oder von Nachunternehmern beauftragte Verleiher ihre Pflichten nach § 4 Absatz 1 und 3 BTTG erfüllen. Entsprechende Verpflichtungen sind im Vertragstext enthalten.
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende Rechtsform: Bewerbergemeinschaften sind als Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR), als offene Handelsgesellschaft (oHG) sowie in haftungsrechtlich vergleichbarer Form einer anderen EU-Rechtsordnung zugelassen. Die gesamtschuldnerische Haftung der Mitglieder ist vorgeschrieben.
Finanzielle Vereinbarung: Siehe Vergabeunterlagen
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern
Informationen über die Überprüfungsfristen: Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße 10 Kalendertage nach Kenntnis gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aus den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 GWB).
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Bieterkommunikation
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt: Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Max-Planck-Gesellschaft, GV, Stabsreferat EK
Organisation, die Angebote bearbeitet: Max-Planck-Gesellschaft, GV, Stabsreferat EK
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Max-Planck-Gesellschaft, GV, Stabsreferat EK
Registrierungsnummer: 08c115d8-173e-40e7-8ebe-98d2aa705992
Abteilung: EK 1 - Bauvergabemanagement
Postanschrift: Hofgartenstraße 8
Stadt: München
Postleitzahl: 80539
Land, Gliederung (NUTS): München, Kreisfreie Stadt (DE212)
Land: Deutschland
Kontaktperson: EK 1 - Bauvergabemanagement
Telefon: +49 8921080
Fax: +49 8921081344
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
Organisation, die Angebote bearbeitet
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern
Registrierungsnummer: 40976e62-6573-47f6-b3cd-6a72f137bdcc
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Stadt: München
Postleitzahl: 80538
Land, Gliederung (NUTS): München, Kreisfreie Stadt (DE212)
Land: Deutschland
Telefon: +49 8921762411
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Bieterkommunikation
Registrierungsnummer: 97d1f3bb-8aca-4056-b760-21e8384455bc
Stadt: München
Postleitzahl: 80539
Land, Gliederung (NUTS): München, Kreisfreie Stadt (DE212)
Land: Deutschland
Telefon: +49 8921080
Rollen dieser Organisation:
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
8.1.
ORG-0004
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 7b59ec1d-b7e6-4a2d-a53c-357ae0e199a2 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 19/06/2026 14:54:04 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 425661-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 118/2026
Datum der Veröffentlichung: 22/06/2026