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1. Beschaffer
1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Max-Planck-Gesellschaft, GV, Stabsreferat EK
Rechtsform des Erwerbers: Organisation, die einen durch einen öffentlichen Auftraggeber subventionierten Auftrag vergibt
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Bildung
2. Verfahren
2.1.
Verfahren
Titel: Markterkundung zur ökologischen Kälteerzeugung mit Wärme aus geothermischen Quellen und Verwertung von Abwärme aus Rechenprozessen
Beschreibung: Zweck dieser Bekanntmachung ist die Durchführung einer Markterkundung im Sinne des § 28 Abs.(1) VgV. Diese Markterkundung ist unverbindlich und ausschließlich zur Eruierung geeigneter Unternehmen zu verstehen, die die beschriebenen und zwingend erforderlichen spezifischen Anforderungen an die Leistungserbringung am benannten Standort in Martinsried erfüllen können. Diese Markterkundung ist KEINE Auftragsbekanntmachung! Bei Interesse und Erfüllung der beschriebenen Anforderungen an die Leistungserbringung reichen Sie bitte vollständig die, in dieser Bekanntmachung beschriebenen und geforderten Unterlagen/ Nachweise bis spätestens zum 30.06.2026 ausschließlich elektronisch über die eVergabe ein. Ein etwaiger Ansprüche auf eine Beteiligung an einer möglichen, aus dieser Markterkundung resultierenden späteren Auftragsvergabe besteht, auch mit Bekundung des Interesses, noch nicht.
Interne Kennung: Z.MART.A.000002.Geot.3070
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Bauleistungen
Haupteinstufung (cpv): 45251141 Bau von geothermischen Kraftwerken
2.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Max-Planck-Institute am Standort Martinsried, Gemeinde Planegg
Postleitzahl: 82152
Land, Gliederung (NUTS): München, Landkreis (DE21H)
Land: Deutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: Die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) plant an ihrem Standort Martinsried, der aus den Max-Planck-Instituten für Biochemie und für biologische Intelligenz besteht, den Teilneubau von Institutsgebäuden und die Errichtung eines Rechenzentrums. Mit diesen Neubauten strebt die MPG die Schaffung eines CO2-neutralen Campus an, der aus rein regenerativen Quellen gespeist wird und die intern entstehende Abwärme aus dem neuen Rechenzentrum maximal energetisch verwertet. Die Kälteversorgung des gesamten Campus soll hierbei in mehreren Schritten auf eine Grundlastversorgung mit aus erneuerbarer Wärme erzeugter Kälte umgestellt werden, wobei die Wärme aus rein regenerativen Quellen stammen soll. Damit soll in der Gesamtbilanz eine signifikante Reduzierung des Strombedarfs für die Kälteerzeugung und die Vermeidung klimaschädlicher Kältemittel (auch PFAS-basierter Kältemittel) erreicht werden. Zur Erfüllung Ihrer gesetzlichen Verpflichtungen zur Wiederverwendung von Energie wird die MPG die im Rechenzentrum anfallende Wärme auf dem Temperaturniveau von ca. 48° C (Niedertemperaturwärme) in den neuen Gebäuden während der Heizperiode zu Heizzwecken einsetzen. Für die Verwertung eines weiteren Anteils dieser Niedertemperaturwärme strebt die MPG eine Kooperation mit einer Organisation an, die die Überschusswärme idealerweise anteilig in ein geeignetes Fernwärmenetz einspeisen kann. Die Grundlast der Kälteversorgung liegt derzeit bei einem Megawatt und wird mit Inbetriebnahme des Rechenzentrums (voraussichtlich 2029) in mehreren Schritten bis 2035 auf ca. dreieinhalb Megawatt ansteigen. Die aus dem Rechenzentrum auszukoppelnde wiederverwendbare Energie (Niedertemperaturwärme bei 48°C) wird sukzessive von 25.000 Megawattstunden im Jahr 2029 auf bis zu 75.000 MWh im Jahr 2035 ansteigen. Die MPG sucht mit dieser Markterkundung Unternehmen, die aus regenerativen Quellen erzeugte Kälte liefern und anteilig Abwärme aus dem Rechenprozess in ein Heizsystem einspeisen können. Interessierte Unternehmen müssen eine entsprechende Kapazität geothermischer Quellen zur oben beschriebenen Versorgung mit der nachweisen können. Der Nachweis ist mit Bekundung des Interesses auf geeignete weise zu erbringen. Interessierte Unternehmen müssen in einer Kurzfassung eines vorläufigen Realisierungskonzepts darlegen, wie sie, orientiert an den oben genannten Zeiträumen die entsprechende Belieferung mit Wärme aus regenerativen Quellen zur Kälteerzeugung realisieren können. Dieses Konzept ist mit Bekundung des Interesses einzureichen. Die MPG stellt dabei – unter Vorbehalt der noch zu klärende genehmigungsrechtlichen Rahmenbedingungen – in Aussicht, bei Bedarf Flächen auf ihrem eigenen Grundstück für bauliche Maßnahmen im Rahmen einer noch zu definierenden Überlassung zur Verfügung zu stellen. Zusätzliche Kriterien: a) Interessierte Unternehmen müssen mit der Bekundung ihres Interesses nachweisen, dass die Energie, die für die Erzeugung der oben genannten Kältemengen notwendig ist, zu 100% aus erneuerbaren Quellen bereitgestellt werden kann., Die Interessierten Unternehmen müssen uneingeschränkt über diese Quellen verfügen können. Sofern ein Interresiertes Unternehmen die Geothermie als Quelle nutzen möchte, wäre der Nachweis über entsprechenden Bergrechte zur Förderung von Geothermiewasser zu erbringen. b) Der Bieter hat langjährige Erfahrungen im Betrieb eines Heiznetzes nachzuweisen, das aus erneuerbaren Quellen gespeist wird. Hierfür ist der Nachweis zu erbringen, dass ein entsprechendes Nah- oder Fernwärmenetz und die entsprechenden Erzeugungs- oder Förderanlagen seit mindestens fünf Jahren betrieben werden. c) Der Bieter muss darlegen können, dass das Temperaturniveau in dem zur Kälteerzeugung aufzubauenden Wärmenetz, das vollständig aus erneuerbaren Quellen gespeist wird, ausreichend hoch ist, um damit wirtschaftlich Kälte zu erzeugen Erfüllungsort: Max-Planck-Institute am Standort Martinsried, Gemeinde Planegg (Gebiet der Bundesrepublik Deutschland)
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vob-a-eu -
3. Teil
3.1.
Teil: PAR-0001
Titel: Markterkundung zur ökologischen Kälteerzeugung mit Wärme aus geothermischen Quellen und Verwertung von Abwärme aus Rechenprozessen
Beschreibung: Zweck dieser Bekanntmachung ist die Durchführung einer Markterkundung im Sinne des § 28 Abs.(1) VgV. Diese Markterkundung ist unverbindlich und ausschließlich zur Eruierung geeigneter Unternehmen zu verstehen, die die beschriebenen und zwingend erforderlichen spezifischen Anforderungen an die Leistungserbringung am benannten Standort in Martinsried erfüllen können. Diese Markterkundung ist KEINE Auftragsbekanntmachung! Bei Interesse und Erfüllung der beschriebenen Anforderungen an die Leistungserbringung reichen Sie bitte vollständig die, in dieser Bekanntmachung beschriebenen und geforderten Unterlagen/ Nachweise bis spätestens zum 30.06.2026 ausschließlich elektronisch über die eVergabe ein. Ein etwaiger Ansprüche auf eine Beteiligung an einer möglichen, aus dieser Markterkundung resultierenden späteren Auftragsvergabe besteht, auch mit Bekundung des Interesses, noch nicht.
3.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Bauleistungen
Haupteinstufung (cpv): 45251141 Bau von geothermischen Kraftwerken
3.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Max-Planck-Institute am Standort Martinsried, Gemeinde Planegg
Postleitzahl: 82152
Land, Gliederung (NUTS): München, Landkreis (DE21H)
Land: Deutschland
3.1.5.
Allgemeine Informationen
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
3.1.7.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
3.1.9.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Regierung von Oberbayern Vergabekammer Südbayern
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Bieterkommunikation
8. Organisationen
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Max-Planck-Gesellschaft, GV, Stabsreferat EK
Registrierungsnummer: 08c115d8-173e-40e7-8ebe-98d2aa705992
Abteilung: EK 1 - Bauvergabemanagement
Postanschrift: Hofgartenstraße 8
Stadt: München
Postleitzahl: 80539
Land, Gliederung (NUTS): München, Kreisfreie Stadt (DE212)
Land: Deutschland
Kontaktperson: EK 1 - Bauvergabemanagement
Telefon: +49 8921080
Fax: +49 8921081344
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Regierung von Oberbayern Vergabekammer Südbayern
Registrierungsnummer: aa8b0828-c81b-4559-8d50-a3c97e41455c
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Stadt: München
Postleitzahl: 80538
Land, Gliederung (NUTS): München, Kreisfreie Stadt (DE212)
Land: Deutschland
Telefon: +49 8921762411
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Bieterkommunikation
Registrierungsnummer: ba0ded00-7326-407f-98a6-60d454c8f580
Stadt: München
Postleitzahl: 80539
Land, Gliederung (NUTS): München, Kreisfreie Stadt (DE212)
Land: Deutschland
Telefon: +49 8921080
Rollen dieser Organisation:
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
8.1.
ORG-0004
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Informationen zur Bekanntmachung
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: c96c358c-48e6-4e3b-80e0-b0454caae787 - 01
Formulartyp: Planung
Art der Bekanntmachung: Vorinformation oder eine regelmäßige nicht verbindliche Bekanntmachung nur zu Informationszwecken
Unterart der Bekanntmachung: 4
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 22/05/2026 14:02:23 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 353757-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 99/2026
Datum der Veröffentlichung: 26/05/2026
Voraussichtliches Datum der Veröffentlichung einer Auftragsbekanntmachung im Rahmen dieses Verfahrens: 30/07/2026