1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Max-Planck-Gesellschaft , GV-Bauabteilung
Rechtsform des Erwerbers: Organisation, die einen durch einen öffentlichen Auftraggeber subventionierten Auftrag vergibt
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Bildung
2.1.
Verfahren
Titel: Interdisziplinäre Planungsleistung für die bauliche Neuentwicklung des Campus Martinsried (Realisierungswettbewerb)
Beschreibung: Es wird ein nichtoffener, zweiphasiger Realisierungswettbewerb nach §§ 69 ff, §§ 78 ff VgV und § 3 Abs. 3, 4 RPW 2013 mit anschließendem Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb nach § 14 Abs. 4 Nr. 8 VgV durchgeführt. Der Wettbewerb richtet sich an Generalplanende (Architekten/innen und Landschaftsarchitekt/innen nebst Fachplanenden und Fachingenieuren) und findet anonym statt. Der Wettbewerb wird in Abstimmung mit der Bayerischen Architektenkammer und der Bayerischen Ingenieurkammer-Bau durchgeführt. In einem ersten Schritt wählt die Ausloberin (später: Auftraggeberin) 12 bis 15 Teilnehmende für den Realisierungswettbewerb aus. Nach Auswahl der Teilnehmenden wird die Ausloberin diese auffordern, die Wettbewerbsaufgabe der 1. Phase zu bearbeiten. Nach Abschluss der 1. Phase wird das Preisgericht 5 oder 6 Teilnehmende für die Bearbeitung der 2. Wettbewerbsphase auswählen. Aus dem Kreis der Teilnehmenden der 2. Wettbewerbsphase wählt das Preisgericht die Preisträger/innen aus. Die Kriterien für die Auswahl der Preisträger/innen können der Anlage 1 zur Bekanntmachung entnommen werden. Die Verfahrenssprache ist deutsch. Nach Abschluss des Wettbewerbs wird die Auftraggeberin mit den Preisträger/innen des Wettbewerbs zwecks Vergabe des Auftrags in ein Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb eintreten. Hier prüft sie zunächst die Eignung der Preisträger/innen nach den unter 5.1.9 der Bekanntmachung vorgesehenen Kriterien. Alle geeigneten Preisträger/innen werden anschließend zur Abgabe eines indikativen Erstangebots als Grundlage für die Verhandlungsgespräche aufgefordert. Nähere Informationen werden im Laufe des Wettbewerbs bzw. im Verhandlungsverfahren zur Verfügung gestellt.
Kennung des Verfahrens: a1dabcf6-25f0-4dab-8712-3654b9626a9a
Interne Kennung: Z.MART.A.000002.
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
Zentrale Elemente des Verfahrens: Das Verfahren wird als nichtoffener, zweiphasiger Realisierungswettbewerb nach §§ 69 ff, §§ 78 ff VgV und § 3 Abs. 3, 4 RPW 2013 mit anschließendem Verhandlungsverfahren durchgeführt. 1. Mit dieser Bekanntmachung erhalten die Interessenten zunächst alle Unterlagen, die für die Erstellung eines Teilnahmeantrags erforderlich sind. Die weiteren Unterlagen (Auslobungstext, Leistungsbeschreibung, Vertragsentwurf, Zuschlagskriterien im Verhandlungsverfahren etc.) werden den jeweils ausgewählten Wettbewerbsteilnehmenden bzw. Bietenden sukzessive im weiteren Verlauf des Verfahrens zur Verfügung gestellt, wenn sie für die Erstellung eines Wettbewerbsbeitrags bzw. eines Angebots im Verhandlungsverfahren erforderlich werden. Nachfolgend die entsprechenden Deep - Links zu allen relevanten und vollständigen Informationen/ Unterlagen und Eignungsanforderungen für den Teilnahmeatrag. a.) Vergabeunterlagen: https://bieterzugang.deutsche-evergabe.de/evergabe.bieter/api/external/deeplink/subproject/195cc88c-8f79-4cc8-a162-279c215a1ca0 b.) Bewertungsmatrix mit Eignungsanforderungen: https://www.phase1.de/content/cms/camp-mart/downloads/MART_Bekanntmachung_Anlage3_Bewertungsmatrix_v1.pdf c.) Bewerbungsbogen: https://www.phase1.de/projects_camp-mart_bewerbung.htm Wettbewerbsbedingungen: Die Entscheidung der Jury ist für den Bewerber bindend: ja Mitglieder der Jury: FACHPREISRICHTER/-INNEN (11) Mitglieder der Jury: Prof. Thomas Auer, Ingenieur, München Mitglieder der Jury: Anna Detzlhofer, Landschaftsarchitektin, Wien Mitglieder der Jury: Gustav Düsing, Architekt, Berlin Mitglieder der Jury: Barbara Ettinger-Brinckmann, Architektin, Kassel Mitglieder der Jury: Prof. Dietrich Fink, Architekt, München Mitglieder der Jury: Prof. Dr. Janna Hohn, Architektin, Frankfurt am Main Mitglieder der Jury: Jens Kuchenbecker, Architekt, Forschungszentrum Jülich Mitglieder der Jury: Prof. Dr. Werner Lang, Ingenieur, München Mitglieder der Jury: Angelika Malinowski, Architektin, MPG-GV Bauabteilung, München Mitglieder der Jury: Manuel Scholl, Architekt und Stadtplaner, Zürich Mitglieder der Jury: Tobias Wulf, Architekt, Stuttgart Mitglieder der Jury: SACHPREISRICHTER/-INNEN (10) Mitglieder der Jury: MdL Hubert Aiwanger, Staatsminister, Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, München Mitglieder der Jury: MdL Dr. Markus Blume, Staatsminister, Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, München Mitglieder der Jury: Christopher Schuhknecht, Geschäftsbereichsleiter, Landratsamt München Mitglieder der Jury: Hermann Nafziger, Bürgermeister Gemeinde Planegg Mitglieder der Jury: N.N., Gemeinde Planegg Mitglieder der Jury: Prof. Dr. Patrick Cramer, Präsident, Max-Planck-Gesellschaft, München Mitglieder der Jury: Prof. Dr. Rudolf Amann, Direktor, Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie, Bremen Mitglieder der Jury: Prof. Dr. Herwig Baier, Direktor, Max-Planck-Institut für Biologische Intelligenz, Martinsried Mitglieder der Jury: Dr. John A.G. Briggs, Direktor, Max-Planck-Institut für Biochemie, Martinsried Mitglieder der Jury: Prof. Dr. Jan Löwe, Direktor, Medical Research Council, Laboratory Bereits ausgewählte Teilnehmer: keine Preis Wert des Preises: 1,560,000 Euro Platzierung des Preisempfängers in der Rangliste: 0 Zusätzliche Informationen: Die Ausloberin stellt für Aufwandsentschädigungen und Preise insgesamt 1.5600.000 Euro (netto) zur Verfügung. Diese Wettbewerbssumme ist ermittelt auf Basis HOAI 2021, dem Merkblatt 51 der Architektenkammer Baden-Württemberg sowie der RPW 2013 sowie vor dem Hintergrund der Größe und Komplexität des Projekts und der Anforderungen des Wettbewerbs ermittelt worden. In der 1. Phase wird unter allen Teilnehmenden, die eine prüffähige Arbeit entsprechend der geforderten Wettbewerbsleistungen der 1. Phase abgeben, eine Gesamtsumme von 660.000 Euro (netto) in gleichen Anteilen als eine pauschale Aufwandsentschädigung ausgezahlt. Zusätzlich wird unter allen Teilnehmenden der 2. Phase, die eine prüffähige Arbeit entsprechend der geforderten Wettbewerbsleistungen der 2. Phase abgeben, eine Gesamtsumme von 500.000 Euro (netto) in gleichen Anteilen als pauschale Aufwandsentschädigung ausgezahlt. Für Preise wird in der 2. Phase zusätzlich eine Preissumme von 400.000 Euro (netto) ausgeschüttet; vorgesehen ist die hier genannte Verteilung der Preise. Preis Wert des Preises: 176,000 Euro Platzierung des Preisempfängers in der Rangliste: 1 Preis Wert des Preises: 132,000 Euro Platzierung des Preisempfängers in der Rangliste: 2 Preis Wert des Preises: 92,000 Euro Platzierung des Preisempfängers in der Rangliste: 3 Jeder Dienstleistungsauftrag im Anschluss an den Wettbewerb wird an einen der Gewinner des Wettbewerbs vergeben
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71200000 Dienstleistungen von Architekturbüros
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71222000 Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen, 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen, 71320000 Planungsleistungen im Bauwesen, 71322000 Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau, 71327000 Dienstleistungen in der Tragwerksplanung, 71330000 Verschiedene von Ingenieuren erbrachte Dienstleistungen, 71400000 Stadtplanung und Landschaftsgestaltung
2.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Martinsried, Am Klopferspitz 18
Postleitzahl: 82152
Land, Gliederung (NUTS): München, Landkreis (DE21H)
Land: Deutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: 2. Die unter Ziffer 5.1.3 angegebene geschätzte Dauer bezieht sich auf das Gesamtprojekt von der Beauftragung bis zum Projektabschluss. Bei dem ausgeschriebenen Vertrag handelt es sich um einen Werkvertrag, sodass der Vertragsinhalt nicht über eine feste Laufzeit, sondern über den herbeizuführenden Erfolg definiert wird. Einzelheiten zu den Terminen werden im Laufe des weiteren Verfahrens zur Verfügung gestellt. 3 Ausländische Bietende haben im Verhandlungsverfahren gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institutionen ihres Heimatlandes beizubringen. Dokumenten, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung beizufügen. Die Auftraggeberin behält sich vor, für die Bestätigung der in der Eigenerklärung gemachten Angaben weitergehende Nachweise sowie bei Übersetzungen eine Beglaubigung zu verlangen. 4. Den Bewerbenden steht die Möglichkeit offen, sich zum Nachweis ihrer Eignung auf Drittunternehmen zu berufen (Eignungsleihe). Im Fall der Eignungsleihe ist ein Verfügbarkeitsnachweis des Drittunternehmens erforderlich (z.B. mittels der „Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen“, Anlage 6 zur Wettbewerbsbekanntmachung). Nimmt ein/e Bieter/in die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch, wird eine gemeinsame Haftung mit dem/den anderen Unternehmen für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe verlangt. Der/die Bieter/in und das seine Eignung leihende Unternehmen haften in diesem Fall als Gesamtschuldner im Sinne von §§ 421 ff. BGB. Die Haftung des seine Eignung leihenden Unternehmens gegenüber der Auftraggeberin ist dabei jedoch prozentual entsprechend dem Anteil am geforderten Umsatz begrenzt, den das verleihende Unternehmen zum geforderten Mindestumsatz beigesteuert hat. Sofern mehrere Unternehmen dem/r Bieter/in ihre Eignung im Hinblick auf die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit leihen, gilt Folgendes: Die Haftung jedes seine Eignung leihenden Unternehmens bestimmt sich im Verhältnis zur Auftraggeberin nach dem prozentualen Anteil, den das jeweilige eignungsleihende Unternehmen zum geforderten Mindestumsatz beigesteuert hat. Nimmt ein/e Bieter/in die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche technische und berufliche Leistungsfähigkeit in Anspruch, müssen das/die Drittunternehmen diejenige Leistung erbringen, für die die entsprechenden Kapazitäten benötigt werden. 5. Alle Wesentlichen für die Erstellung des Teilnahmeantrages erforderlichen Unterlagen, stehen Ihnen bis zu dem unter Ziffer 5.1.12 genannten Schlusstermin für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung. unter: https://bieterzugang.deutsche-evergabe.de/evergabe.bieter/api/external/deeplink/subproject/195cc88c-8f79-4cc8-a162-279c215a1ca0 . 6. Die Abgabe Ihres Teilnahmeantrages ist ausschließlich in elektronischer Form zulässig. Hierfür ist eine einmalige kostenfreie Registrierung auf der Plattform erforderlich. Für die Abgabe des Teilnahmeantrags ist ausschließlich die Textform nach §126b BGB zugelassen. Im Bieterassistenten geben Sie hierfür bitte am Ende beim Schritt „Teilnahmeantrag einreichen“ den natürlichen Namen/jur. (Büro-) Namen in dem dafür vorgesehenen Feld an. Die Integrität der Daten und die vertrauliche Behandlung Ihres Teilnahmeantrages sind durch technische Vorrichtungen und durch Verschlüsselung sichergestellt. Das Datenvolumen ist pro Datei auf 50 MB begrenzt. Die Abgabe Ihres Teilnahmeantrages per Fax, per E-Mail oder schriftlich auf dem Postweg ist nicht zugelassen. 7. Für die Teilnahme wird keine Vergütung gewährt. Mit elektronischer Abgabe eines Teilnahmeantrages wird Einverständnis hiermit erklärt. Sollten sich aus Sicht der Bewerber Nachfragen ergeben, sind diese ausschließlich über das Nachrichtensystem der eVergabe zu stellen. Die eingegangenen Fragen und Antworten zum laufenden Verfahren, stehen stets aktuell ausschließlich in der eVergabe allen Bewerbern zur Einsicht zur Verfügung. Bewerber sind verpflichtet, sich regelmäßig und eigenverantwortlich bis unmittelbar vor Teilnahmeschluss über den jeweils aktuellen Stand auf der zuvor genannten Website zu informieren und die dort zur Verfügung gestellten Informationen bei der Abgabe des Teilnahmeantrages zu berücksichtigen. Nachteile, die durch eine Nichtbeachtung der ausschließlich auf der zuvor genannten Website eingestellten Informationen entstehen, gehen zu Lasten des Bewerbers. 8. Das unter https://www.phase1.de/projects_camp-mart_bewerbung.htm auszufüllende Bewerbugsformular ist nach Fertigstellung als PDF-Datei herunterzuladen und zusammen mit den anderen geforderten Unterlagen/ Nachweisen/ Erklärungen für den Teilnahmeantrag bis spätestens zum Ablauf der Teilnahmefrist über https://www.deutsche-evergabe.de einzureichen. Hinweis: Das ausfüllen des Online-Bewerbungsbogen alleine ist nicht ausreichend um einen Teilnahmeantrag wirksam einzureichen. Nur die über die www.deutsche-evergabe.de eingereichten Teilnahmeantrag werden als verbindlich eingereichte Teilnahmeanträge betrachtet. Nur diese Teilnahmeantrag werden bei der Bewertung berücksichtigt Angaben zum Wettbewerb: 9. Kriterien für die Bewertung der Projekte im Wettbewerb Alle zur Beurteilung zugelassenen Wettbewerbsbeiträge werden in beiden Phasen des Wettbewerbs anhand der bekannt gemachten Kriterien beurteilt, die insgesamt die Nachhaltigkeit des Gebäudeentwurfs betreffen, wobei die Reihenfolge keine Rangfolge oder Wichtung darstellt. Die Präzisierung der Kriterien ergibt sich aus der Diskussion der eingereichten Arbeiten - Leitidee - Städtebau und Gestaltung - Ökologische Qualität und Energiekonzept - Innere und äußere Raumqualität - Programmerfüllung - Wirtschaftlichkeit und Realisierbarkeit 10. Verhandlungsverfahren nach Abschluss des Realisierungswettbewerbs: Im Verhandlungsverfahren wird eine vertiefte Eignungsprüfung hinsichtlich der in dieser Bekanntmachung gemachten Angaben zur wirtschaftlichen, finanziellen und technischen Leistungsfähigkeit der Bieter/innen bzw. Bietergemeinschaft (Architekt/in mit Landschaftsarchitekt/in und Ingenieure/innen) durchgeführt. Für die vertiefte Eignungsprüfung haben die zum Verhandlungsverfahren aufgeforderten Preisträger/innen des Wettbewerbs nach Aufforderung des Auftraggebers entsprechende Nachweise zur Verifizierung der im Teilnahmewettbewerb gemachten Eigenerklärungen zur Eignung vorzulegen. 11. Angebotsabgabe im Verhandlungsverfahren: Ihr Angebot geben Sie bis zum in der Aufforderung zur Angebotsabgabe genannten Termin und unter Beachtung der dort aufgeführten Bedingungen ausschließlich elektronisch über den Bieterbereich der eVergabe der zum Start des Verhandlungsverfahrens freigeschaltet wird, ab. Sollten sich aus Sicht der ausgewählten Teilnehmer am Verhandlungsverfahren Nachfragen ergeben, gilt die gleiche Verfahrensweise wie zur 1. Phase (Teilnahmewettbewerb).
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
5.1.
Los: LOT-0001
Titel: Interdisziplinäre Planungsleistung für die bauliche Neuentwicklung des Campus Martinsried (Realisierungswettbewerb)
Beschreibung: Es wird ein nichtoffener, zweiphasiger Realisierungswettbewerb nach §§ 69 ff, §§ 78 ff VgV und § 3 Abs. 3, 4 RPW 2013 mit anschließendem Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb nach § 14 Abs. 4 Nr. 8 VgV durchgeführt. Der Wettbewerb richtet sich an Generalplanende (Architekten/innen und Landschaftsarchitekt/innen nebst Fachplanenden und Fachingenieuren) und findet anonym statt. Der Wettbewerb wird in Abstimmung mit der Bayerischen Architektenkammer und der Bayerischen Ingenieurkammer-Bau durchgeführt. In einem ersten Schritt wählt die Ausloberin (später: Auftraggeberin) 12 bis 15 Teilnehmende für den Realisierungswettbewerb aus. Nach Auswahl der Teilnehmenden wird die Ausloberin diese auffordern, die Wettbewerbsaufgabe der 1. Phase zu bearbeiten. Nach Abschluss der 1. Phase wird das Preisgericht 5 oder 6 Teilnehmende für die Bearbeitung der 2. Wettbewerbsphase auswählen. Aus dem Kreis der Teilnehmenden der 2. Wettbewerbsphase wählt das Preisgericht die Preisträger/innen aus. Die Kriterien für die Auswahl der Preisträger/innen können der Anlage 1 zur Bekanntmachung entnommen werden. Die Verfahrenssprache ist deutsch. Nach Abschluss des Wettbewerbs wird die Auftraggeberin mit den Preisträger/innen des Wettbewerbs zwecks Vergabe des Auftrags in ein Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb eintreten. Hier prüft sie zunächst die Eignung der Preisträger/innen nach den unter 5.1.9 der Bekanntmachung vorgesehenen Kriterien. Alle geeigneten Preisträger/innen werden anschließend zur Abgabe eines indikativen Erstangebots als Grundlage für die Verhandlungsgespräche aufgefordert. Nähere Informationen werden im Laufe des Wettbewerbs bzw. im Verhandlungsverfahren zur Verfügung gestellt.
Interne Kennung: a66f2d4b-898b-4011-affa-9ced5e4f428e
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71200000 Dienstleistungen von Architekturbüros
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71222000 Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen, 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen, 71320000 Planungsleistungen im Bauwesen, 71322000 Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau, 71327000 Dienstleistungen in der Tragwerksplanung, 71330000 Verschiedene von Ingenieuren erbrachte Dienstleistungen, 71400000 Stadtplanung und Landschaftsgestaltung
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Die 1. Stufe umfasst die Leistungen der Masterplanung und für die Objekt- und Fachplanung die LPH 2 bis 3, die 2. Stufe die LPH 4, die 3. Stufe die LPH 5 bis 7 oder Teile davon und die 4. Stufe LPH 8. Die Stufen 2., 3. und 4. werden optional beauftragt. Bei der einzelnen oder zusammengefassten Beauftragung der optionalen Leistungsbestandteile handelt es sich um ein einseitiges Recht der Auftraggeberin, der Auftragnehmende hat keinen Anspruch auf die Beauftragung einer oder mehrerer der genannten Stufen.
5.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Martinsried, Am Klopferspitz 18
Postleitzahl: 82152
Land, Gliederung (NUTS): München, Landkreis (DE21H)
Land: Deutschland
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Zusätzliche Informationen: Voraussichtliche Termine des Wettbewerbs - Bearbeitungszeitraum 1. Phase: voraussichtlich März - Mai 2025 (ca. 12 Wochen) - Teilnehmendenkolloquium 1. Phase: voraussichtlich März 2025 - Bearbeitungszeitraum 2. Phase: voraussichtlich Juli -September 2025 (ca. 13 Wochen) - Teilnehmendenkolloquium 2. Phase: voraussichtlich Juli 2025 Beschreibung: Die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) verfolgt mit diesem Wettbewerb das Ziel, einen interdisziplinär entwickelten Entwurf für die bauliche Neuentwicklung des seit 1970 bestehenden Forschungsstandorts in Martinsried zu erhalten. Zentrale Aufgabe ist der Entwurf für die städtebauliche Struktur und für die Gebäude und Freiräume des neuen Max-Planck-Campus Martinsried mit den Forschungs-, Verwaltungs- und Infrastrukturneubauten der Max-Planck-Institute für Biochemie und Biologische Intelligenz und darin der Entwurf eines generischen Forschungslabors. Die Umsetzung wird in mindestens zwei Bauabschnitten erfolgen und das Programm für den 1. Bauabschnitt eine BGF von ca. 43.000qm umfassen. Die Aufgabe des städtebaulichen Entwurfs beinhaltet neben dem funktionalen Gebäudekonzept für die Institute für das ca. 32ha große Wettbewerbsgebiet die städtebauliche, landschaftliche und verkehrliche Organisation des Gesamtareals, das neben dem Areal der Bauabschnitte der MPG-Gebäude weitere Neubauflächen, für andere Nutzerinnen enthält und in dem auch in Teilen Bestandsbauten integriert werden sollen. In enger Abstimmung mit dem Freistaat Bayern und der Gemeinde Planegg soll so die Grundlage für die langfristige und nachhaltige Entwicklung des Standorts und dessen Verflechtung mit dem Kontext geschaffen werden. Der städtebauliche Entwurf soll die Grundlage für einen Masterplan schaffen, der im Anschluss an den Wettbewerb in enger Abstimmung mit der Gemeinde zu einem neuen Bebauungsplan ausformuliert wird. Darin sollen Leitlinien u.a. für eine identitätsprägende Gebäudestruktur, Gebäude- und Freiraumgestaltung sowie Vorgaben zu Verkehr, Nutzung und den Nachhaltigkeitszielen eines klimaneutralen Campus festgelegt werden. Sicherzustellen sind eine bauabschnittsweise Umsetzung und realistische Umzugs- und Betriebsszenarien im laufenden Betrieb sowie die Robustheit für Anpassungen an künftige Entwicklungen. Ziel ist es, einen zukunftsweisenden Campus zu errichten, der in innovativer und zugleich wirtschaftlicher Form optimalen Raum für die Forschung im lebenswissenschaftlichen Bereich schafft, gleichzeitig die Kommunikation zwischen den hier dauerhaft und temporär in der Wissenschaft Tätigen fördert und dabei eine zeitgemäße Antwort auf das selbstverständliche Ziel des nachhaltigen Bauens gibt.___ Die Institutsgebäude für Biochemie und Biologische Intelligenz sollen auf dem neuen Max-Planck-Campus Martinsried sowohl in ihrer äußeren Erscheinung als auch in der Gestaltung der Innenräume, einen imagebildenden Auftritt haben und zugleich das Leitmotiv der MPG für eine nachhaltige Entwicklung beispielhaft verkörpern. Die Betrachtung der Nachhaltigkeit im Sinne eines ganzheitlichen Ansatzes ist ein zentrales Anliegen der geplanten Standortentwicklung. Die soziale, ökologische und ökonomische Dimension der Nachhaltigkeit sind gleichermaßen relevant. Die Nachhaltigkeitsziele lehnen sich an die „Systematik für Nachhaltigkeitsanforderungen in Planungswettbewerben (SNAP)“ an und berücksichtigen das „Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB)“. Sie konzentrieren sich im Wettbewerb ausdrücklich auf vorentwurfsrelevante und gestaltprägende Aspekte. Gesucht werden richtungsweisende Wettbewerbsbeiträge, die selbstverständlich Baukultur mit Nachhaltigkeit vereinen. Mit diesem Wettbewerb soll ein städtebaulich–freiraumplanerischer Entwurf ausgewählt werden, der die Grundlage für die Ausformulierung eines übergreifenden Masterplans für das Wettbewerbsgebiet bilden soll. Zugleich soll über den Entwurf bzw. die Entwürfe für die Generalplanung der Gebäude des 1. Bauabschnitts entschieden werden. Beim städtebaulichen Entwurf sind Besonderheiten der Aufgabe zu berücksichtigen, u.a. die besonderen Anforderungen wissenschaftlicher Forschungseinrichtungen, die Entwicklung in Bauabschnitten neben den Bestandsgebäuden, die auch während der Bauphase in Betrieb gehalten werden müssen, die Konzeption einer Strategie für Bestandsbauten sowie Konzepte für Mobilität, Logistik und Ökologie. Die Masterplanung beinhaltet Teilaufgaben folgender, miteinander verknüpfter Leistungsbereiche, für die im Wettbewerb die entscheidenden Grundlagen geschaffen werden: • Baukörperanordnung und –dimensionierung, • Baustufen, • Nutzungsverteilung, • Freiraumplanung, • Erschließung und Verkehrsplanung, • Definition von Gestaltungsleitlinien, • Ökologisches Gesamtkonzept (Energie, Wasser, Grün, Starkregenereignisse) ___ Die Gebäudeplanung stellt hohe Anforderungen an die gestalterische Qualität für ein inspirierendes Arbeitsumfeld, zugleich an Lösungen für eine wirtschaftliche Konzeption und Planung für Bau und Betrieb sowie an eine langfristig optimierte und flexible Nutzungsangebote. Ziel ist eine planerisch integrativ entwickelte, ganzheitlich nachhaltige Lösung, weshalb das Verfahren als interdisziplinärer Wettbewerb zur Beauftragung einer Generalplanungsleistung ausgelobt wurde. Das Bauvorhaben soll schnellstmöglich fertiggestellt werden. Die Überführung des städtebaulichen Entwurfs in den Masterplan und das daraus abgeleitete Bauleitplanungsverfahren soll unmittelbar im Anschluss an den Wettbewerb eingeleitet werden. Basierend auf dem Masterplan und dem darin dargelegten Baustufenkonzept, werden in einem nächsten Schritt die daraus abzuleitenden Baumaßnahmen formuliert und umgesetzt. Die Planung des 1. Bauabschnitts soll parallel mit der Masterplanung /Bauleitplanung beginnen und der schrittweise Prozess der Umsetzung von Baumaßnahmen und Umzug in den 1. Bauabschnitt ca. Anfang 2032 abgeschlossen sein. Die KG 300 und 400 (DIN 276) für den 1. Bauabschnitt wurden für den Zeitpunkt der Auslobung mit ca. 207 Mio. Euro (netto) budgetiert. Für die KG 500 (DIN 276) der Freianlagen wurde ein Kostenrahmen in Höhe von rund 10 Mio. Euro (brutto) ermittelt. Die Kosten für die Erschließungsmaßnahmen sind hier nicht beinhaltet und sind nicht Bestand des Realisierungsteils. Die Realisierung des Bauvorhabens steht unter dem Finanzierungsvorbehalt des Freistaats Bayern und der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK).
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: Preis
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 20
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Leistungsbewertung gemäß Kriterienkatalog
Beschreibung: Die Leistungskriterien werden in der Ausschreibungsphase definiert und mit Aufforderung zu Verhandlungen den Ausgewählten Preisträgern benannt.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 80
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Regierung von Oberbayern Vergabekammer Südbayern
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Bieterkommunikation
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt: Regierung von Oberbayern Vergabekammer Südbayern
Wert aller in dieser Bekanntmachung vergebenen Verträge: 0,01 EUR
6.1.
Ergebnis, Los-– Kennung: LOT-0001
Status der Preisträgerauswahl: Es wurde mindestens ein Gewinner ermittelt.
6.1.2.
Informationen über die Gewinner
Wettbewerbsgewinner:
Offizielle Bezeichnung: h4a Gessert + Randecker
Angebot:
Kennung des Angebots: 2025679748
Kennung des Loses oder der Gruppe von Losen: LOT-0001
Wert der Ausschreibung: 1,00 EUR
Bei dem Angebot handelt es sich um eine Variante: nein
Vergabe von Unteraufträgen: Nein
Informationen zum Auftrag:
Kennung des Auftrags: CON-0001 - h4a Gessert + Randecker
Datum der Auswahl des Gewinners: 07/05/2026
Datum des Vertragsabschlusses: 18/05/2026
6.1.4.
Statistische Informationen
Eingegangene Angebote oder Teilnahmeanträge:
Art der eingegangenen Einreichungen: Angebote
Anzahl der eingegangenen Angebote oder Teilnahmeanträge: 2
Bandbreite der Angebote:
Wert des niedrigsten zulässigen Angebots: 0,00 EUR
Wert des höchsten zulässigen Angebots: 0,00 EUR
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Max-Planck-Gesellschaft , GV-Bauabteilung
Registrierungsnummer: ef4ae513-1252-472f-a217-63adc11a85d5
Postanschrift: Hofgartenstraße 8
Stadt: München
Postleitzahl: 80539
Land, Gliederung (NUTS): München, Kreisfreie Stadt (DE212)
Land: Deutschland
Telefon: +49 8921080
Fax: +49 8921081344
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Regierung von Oberbayern Vergabekammer Südbayern
Registrierungsnummer: aa8b0828-c81b-4559-8d50-a3c97e41455c
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Stadt: München
Postleitzahl: 80538
Land, Gliederung (NUTS): München, Kreisfreie Stadt (DE212)
Land: Deutschland
Telefon: +49 8921762411
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Bieterkommunikation
Registrierungsnummer: ba0ded00-7326-407f-98a6-60d454c8f580
Stadt: München
Postleitzahl: 80539
Land, Gliederung (NUTS): München, Kreisfreie Stadt (DE212)
Land: Deutschland
Telefon: +49 8921080
Rollen dieser Organisation:
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
8.1.
ORG-0004
Offizielle Bezeichnung: h4a Gessert + Randecker
Größe des Wirtschaftsteilnehmers: Mittleres Unternehmen
Registrierungsnummer: 3657e3f0-21cc-4a8f-99d9-f8150e66b616
Stadt: Stuttgart
Postleitzahl: 70180
Land, Gliederung (NUTS): Stuttgart, Stadtkreis (DE111)
Land: Deutschland
Telefon: 0711-9070950
Fax: 0711-90709510
Rollen dieser Organisation:
Bieter
Gewinner dieser Lose: LOT-0001
8.1.
ORG-0005
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: cb95fd6d-907b-4afc-ad05-cccc04b6a940 - 01
Formulartyp: Ergebnis
Art der Bekanntmachung: Bekanntmachung vergebener Aufträge oder Zuschlagsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 29
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 18/05/2026 17:18:40 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 345870-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 96/2026
Datum der Veröffentlichung: 20/05/2026