1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Stadt Augsburg
Rechtsform des Erwerbers: Lokale Gebietskörperschaft
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung
2.1.
Verfahren
Titel: Dachsanierung Schaezlerpalais in Augsburg, Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. §§ 33 ff HOAI 2021, LPH 1-9, bei stufenweiser Beauftragung
Beschreibung: Gegenstand des Auftrags sind Leistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. §§ 33 ff HOAI 2021, LPH 1-9, bei stufenweiser Beauftragung. Ggf. werden auch verschiedene besondere Leistungen beauftragt werden. ----- Das Schaezler-Palais befindet sich in der Altstadt der Stadt Augsburg und wurde 1765-67 errichtet. Die Hauptfassade befindet sich in der Maximilianstraße, der langgestreckte Seitenflügel in der Katharinengasse. Das dreigeschossige Gebäude verfügt über einen reich ausgestatteten Rokoko-Festsaal im 1. OG, der sich über 2 Geschosse erstreckt. Das Gebäude ist ein Einzeldenkmal und steht außerdem unter Ensembleschutz. Es wird für Kunstsammlungen und als Museum, sowie als Archiv genutzt. Das Mansarddach hat eine Spannweite von ca. 20m und eine Dachneigung von ca. 75 Grad, bzw. im 2.DG von ca. 38 Grad, und ist mit Biberschwanzziegeln eingedeckt. ----- Zahlreiche Untersuchungen der letzten Jahre, Wassereintritt und herabfallende Dachziegel belegen die dringende Notwendigkeit einer Dachsanierung. Diese ist Bestandteil dieses Verfahrens. Eine generelle Gebäudesanierung ist hingegen nicht vorgesehen. ----- Die Untersuchungen ergaben neben Schadstoffbelastungen, Fäulnis- und sonstigen Schäden und Verformungen am Holzdachstuhl, insbesondere eine schadhafte Dachlattung, sowie Beschädigungen und Undichtigkeiten der Dacheindeckung. Ein provisorisches Netz dient derzeit der Verkehrssicherheit der angrenzenden Gehwege und wird demnächst als Vorabmaßnahme durch ein Schutzgerüst ergänzt werden. ----- Die Maßnahme umfasst insbesondere das Abdecken, die neue Dacheindeckung und -lattung, zumindest in Teilen, sowie die Schadstoffbeseitigung und die Behebung der Schäden / die Ertüchtigung des Dachtragwerks. Alle Maßnahmen sind mit der Denkmalschutzbehörde abzustimmen. Sie ist in drei Bauabschnitten angedacht (Querbau Maximilianstraße, Mittelbau, Rückgebäude). Die Gesamtdachfläche beträgt ca. 3.000m². Die Baukosten werden auf ca. 2,6 Mio. € brutto geschätzt. ----- Die Büros, welche an den Untersuchungen und der Kostenschätzung beteiligt waren, gelten als vorbefasste Bewerber. Sollte der eher unwahrscheinliche Fall eintreten, dass sich die vorbefassten Büros bewerben und zur Vergabeverhandlung eingeladen werden sollten, so werden die Unterlagen vom Auftraggeber allen Bietern zur Verfügung gestellt, um alle auf denselben Informationsstand zubringen. Auch ohne Teilnahme der vorbefassten Büros, werden die vorhandenen Unterlagen den Bietern in der zweiten Verfahrensstufe für die Angebotserstellung und Vergabeverhandlung bestmöglich zur Verfügung gestellt. ----- Die Zeitschiene des Projekts ist folgendermaßen vorgesehen: Planungsbeginn ist direkt nach Beauftragung im Juli 2026 und soll bis Jahresende 2026 abgeschlossen sein. Die Bereitstellung der Haushaltsmittel wird zum Jahresbeginn 2027 erwartet, so dass die Bauleistungen im Frühjahr 2027 vergeben werden können und ein Baubeginn im April/Mai 2027 angestrebt wird. Die Fertigstellung soll im Herbst 2027 erfolgen. ----- Sollten die Haushaltsmittel nicht rechtzeitig bereitgestellt werden können, kann es zu Projektverzögerungen kommen. Die Teilnehmer am Verfahren erklären sich mit Ihrer Teilnahme damit einverstanden, dass bei einer Verzögerung von bis zu 2 Jahren daraus keine zusätzlichen Honoraransprüche abgeleitet werden können. ----- Hinweis: Die Projektbesprechungen finden in deutscher Sprache statt.
Kennung des Verfahrens: b5e1c0ae-5988-4e24-a1f1-9286892ce09f
Interne Kennung: 65024 140 04
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71221000 Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen, 71200000 Dienstleistungen von Architekturbüros, 71220000 Architekturentwurf, 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
2.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Maximilianstraße
Stadt: Augsburg
Postleitzahl: 86150
Land, Gliederung (NUTS): Augsburg, Kreisfreie Stadt (DE271)
Land: Deutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: a) Die ausgefüllten Teilnahmeanträge (und später im Verfahren entsprechend auch die Angebote) sind unter Angabe des Vor und Nachnamens des gesamtverantwortlichen Vertreters des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft und mit den geforderten Nachweisen, Erklärungen und Anlagen zwingend innerhalb der Einreichungsfrist ausschließlich über den verschlüsselten Angebotsbereich der elektronischen Vergabeplattform einzureichen. Eine Einreichung per Email oder unverschlüsselt per Bietermitteilung ist nicht zulässig und führt zwangsläufig zum Ausschluss. Nicht formgerechte bzw. formlose Bewerbungen werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Angebote, die nicht form oder fristgerecht eingegangen sind, werden ausgeschlossen, es sei denn, der Bieter hat dies nicht zu vertreten (§ 57 Absatz 1 Satz 1 VgV). b) Während der Bewerbungsphase sind Rückfragen ausschließlich elektronisch als Bewerberfragen/mitteilungen unverschlüsselt über den Kommunikationsbereich der Vergabeplattform bis spätestens 10 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist an den AG zu richten. Verbindliche Stellungnahmen werden als Erläuterungen, Aktualisierungen oder Änderungen zu den Vergabeunterlagen unter der zuvor genannten Vergabeplattform bis 6 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist veröffentlicht. c) Bewerbungsunterlagen können nur verschlüsselt elektronisch eingereicht werden und verbleiben beim AG. Der AG bedient sich bei der Auswertung eines externen Verfahrensbetreuers, dem die Bewerbungsunterlagen hierfür vertraulich bereitgestellt werden. d) Geforderte Nachweise sind elektronisch, nicht deutschsprachige Nachweise in einer beglaubigten Übersetzung, der Bewerbung beizulegen. e) Informationspflicht des Bewerbers: Die Teilnehmer/die Bewerber verpflichten sich, sich eigenverantwortlich bis 6 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist auf der zuvor genannten Vergabeplattform zu informieren, ob Erläuterungen, Aktualisierungen oder Änderungen zu den Vergabeunterlagen vorgenommen wurden. Weiter werden die Bewerber ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich in besonderen Fällen die Notwendigkeit ergeben kann, die Teilnahmefrist auch noch innerhalb der zuvor genannten 6 Kalendertage abzuändern oder zu verschieben. Entsprechende Erläuterungen, Aktualisierungen oder Änderungen werden unverzüglich auf zuvor genannter Vergabeplattform veröffentlicht. Es wird darauf hingewiesen, dass alle veröffentlichten Erläuterungen, Aktualisierungen oder Änderungen Bestandteil der Vergabeunterlagen sind. Sollten sich die veröffentlichten Erläuterungen, Aktualisierungen oder Änderungen auf den Teilnahmeantrag auswirken, gelten folgende Regelungen: Ist der Teilnahmeantrag bereits elektronisch eingereicht worden, so ist dem Auftraggeber bis zum Ende der Teilnahmefrist über die Vergabeplattform mitzuteilen, sofern: der alte Teilnahmeantrag für ungültig erklärt und kein neuer Teilnahmeantrag abgegeben wird, der alte Teilnahmeantrag für ungültig erklärt und ein neuer Teilnahmeantrag abgegeben wird. Der neue Teilnahmeantrag muss vor Ende der Teilnahmefrist elektronisch vorliegen, der alte Teilnahmeantrag ergänzt um das Erläuterungs, Aktualisierungs oder Änderungsschreiben aufrechterhalten werden soll. Auf die Möglichkeit diese, vom speziellen Einzelfall abhängige Variante wählen zu können, wird in dem betreffenden Erläuterungs, Aktualisierungs oder Änderungsschreiben ausdrücklich hingewiesen. Es wird darauf hingewiesen, dass das unterzeichnete Erläuterungs, Aktualisierungs oder Änderungsschreiben vor Ablauf der Teilnahmefrist dem Auftraggeber elektronisch vorliegen muss, der alte eilnahmeantrag unverändert aufrechterhalten werden soll. In diesem Fall wird darauf hingewiesen, dass ein bereits eingereichter Teilnahmeantrag, wenn erforderlich, an die Erläuterungs, Aktualisierungs oder Änderungsschreiben angepasst werden muss. Sofern keine gesonderte Mitteilung eingeht, wird davon ausgegangen, dass der alte Teilnahmeantrag unverändert aufrechtgehalten wird. f) In der zweiten Verfahrensstufe (Angebotsphase) sind Bieterfragen ausschließlich elektronisch bis 6 Tage vor Ablauf der Angebotsphase über den Kommunikationsbereich der Vergabeplattform einzureichen. g) Die Bindefrist an das Angebot beträgt 90 Tage ab Angebotssubmission.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
Anzuwendende grenzübergreifende Rechtsvorschrift: CrossBorderLaw
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: a) Erklärung des Bewerbers über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 und § 124 GWB; ---- b) Erklärung über das Nichtvorliegen von Eintragungen im Wettbewerbsregister; ---- c) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 21 MiLoG; ---- d) Erklärung des Bewerbers, ob und auf welche Art wirtschaftliche Verknüpfungen mit anderen Unternehmen bestehen; ---- e) Ist der Bewerber eine juristische Person, zu deren satzungsgemäßem Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Planungsleistungen gehören, ist diese nur teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bewerbers gem. § 43 Abs. 1 VgV i. V. m. § 75 Abs. 3 VgV nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Leistungserbringer die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt; ---- f) Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrags der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, hat er diese zu benennen. Der Bewerber muss außerdem gem. § 36 Abs. 1 VgV und § 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV angeben, welche Teile des Auftrags er beabsichtigt als Unterauftrag zu vergeben. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen ist abzugeben; ---- g) Der Bewerber muss bereit sein, im Auftragsfall eine Erklärung gem. § 1 des Verpflichtungsgesetzes abzugeben; ---- h) Erklärung des Bewerbers über die Bildung von Bewerbergemeinschaften. Bewerbergemeinschaften haften gesamtschuldnerisch und haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der bevollmächtigte Vertreter benannt ist, der die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle rechtsverbindlich vertritt. Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffener Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren. Mehrfachbewerbungen sind auch Bewerbungen unterschiedlicher Niederlassungen eines Bewerberbüros sowie mehrerer Mitglieder ständiger Büro- und Arbeitsgemeinschaften; ---- i) Erklärung Bezug Russland
5.1.
Los: LOT-0000
Titel: Dachsanierung Schaezlerpalais in Augsburg, Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. §§ 33 ff HOAI 2021, LPH 1-9, bei stufenweiser Beauftragung
Beschreibung: Gegenstand des Auftrags sind Leistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. §§ 33 ff HOAI 2021, LPH 1-9, bei stufenweiser Beauftragung. Ggf. werden auch verschiedene besondere Leistungen beauftragt werden. ----- Das Schaezler-Palais befindet sich in der Altstadt der Stadt Augsburg und wurde 1765-67 errichtet. Die Hauptfassade befindet sich in der Maximilianstraße, der langgestreckte Seitenflügel in der Katharinengasse. Das dreigeschossige Gebäude verfügt über einen reich ausgestatteten Rokoko-Festsaal im 1. OG, der sich über 2 Geschosse erstreckt. Das Gebäude ist ein Einzeldenkmal und steht außerdem unter Ensembleschutz. Es wird für Kunstsammlungen und als Museum, sowie als Archiv genutzt. Das Mansarddach hat eine Spannweite von ca. 20m und eine Dachneigung von ca. 75 Grad, bzw. im 2.DG von ca. 38 Grad, und ist mit Biberschwanzziegeln eingedeckt. ----- Zahlreiche Untersuchungen der letzten Jahre, Wassereintritt und herabfallende Dachziegel belegen die dringende Notwendigkeit einer Dachsanierung. Diese ist Bestandteil dieses Verfahrens. Eine generelle Gebäudesanierung ist hingegen nicht vorgesehen. ----- Die Untersuchungen ergaben neben Schadstoffbelastungen, Fäulnis- und sonstigen Schäden und Verformungen am Holzdachstuhl, insbesondere eine schadhafte Dachlattung, sowie Beschädigungen und Undichtigkeiten der Dacheindeckung. Ein provisorisches Netz dient derzeit der Verkehrssicherheit der angrenzenden Gehwege und wird demnächst als Vorabmaßnahme durch ein Schutzgerüst ergänzt werden. ----- Die Maßnahme umfasst insbesondere das Abdecken, die neue Dacheindeckung und -lattung, zumindest in Teilen, sowie die Schadstoffbeseitigung und die Behebung der Schäden / die Ertüchtigung des Dachtragwerks. Alle Maßnahmen sind mit der Denkmalschutzbehörde abzustimmen. Sie ist in drei Bauabschnitten angedacht (Querbau Maximilianstraße, Mittelbau, Rückgebäude). Die Gesamtdachfläche beträgt ca. 3.000m². Die Baukosten werden auf ca. 2,6 Mio. € brutto geschätzt. ----- Die Büros, welche an den Untersuchungen und der Kostenschätzung beteiligt waren, gelten als vorbefasste Bewerber. Sollte der eher unwahrscheinliche Fall eintreten, dass sich die vorbefassten Büros bewerben und zur Vergabeverhandlung eingeladen werden sollten, so werden die Unterlagen vom Auftraggeber allen Bietern zur Verfügung gestellt, um alle auf denselben Informationsstand zubringen. Auch ohne Teilnahme der vorbefassten Büros, werden die vorhandenen Unterlagen den Bietern in der zweiten Verfahrensstufe für die Angebotserstellung und Vergabeverhandlung bestmöglich zur Verfügung gestellt. ----- Die Zeitschiene des Projekts ist folgendermaßen vorgesehen: Planungsbeginn ist direkt nach Beauftragung im Juli 2026 und soll bis Jahresende 2026 abgeschlossen sein. Die Bereitstellung der Haushaltsmittel wird zum Jahresbeginn 2027 erwartet, so dass die Bauleistungen im Frühjahr 2027 vergeben werden können und ein Baubeginn im April/Mai 2027 angestrebt wird. Die Fertigstellung soll im Herbst 2027 erfolgen. ----- Sollten die Haushaltsmittel nicht rechtzeitig bereitgestellt werden können, kann es zu Projektverzögerungen kommen. Die Teilnehmer am Verfahren erklären sich mit Ihrer Teilnahme damit einverstanden, dass bei einer Verzögerung von bis zu 2 Jahren daraus keine zusätzlichen Honoraransprüche abgeleitet werden können. ----- Hinweis: Die Projektbesprechungen finden in deutscher Sprache statt.
Interne Kennung: 65024 140 04
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71221000 Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen, 71200000 Dienstleistungen von Architekturbüros, 71220000 Architekturentwurf, 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung. Stufe 1): LPH 1 - 4 Stufe 2): LPH 5 Stufe 3): LPH 6 - 9 Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht. Siehe Vergabe-/Auftragsunterlagen
5.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Maximilianstraße
Stadt: Augsburg
Postleitzahl: 86150
Land, Gliederung (NUTS): Augsburg, Kreisfreie Stadt (DE271)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 15/07/2026
Enddatum der Laufzeit: 31/12/2027
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 2
Weitere Informationen zur Verlängerung: Weitere Informationen zur Verlängerung: Das genannte Ende bezieht sich auf den Abschluss der LPH 9 (inkl. Nachlaufzeiten für Rechnungsprüfungen u. ä.). Eine Verlängerung des Auftrages kann insbesondere dann eintreten, wenn Projektverzögerungen entstehen, die der Auftragnehmer nicht zu verantworten hat oder eine zeitnahe Genehmigung durch Behörden und Gremien nicht erreicht werden kann. --- Sollten die Haushaltsmittel nicht rechtzeitig bereitgestellt werden können, kann es zu Projektverzögerungen kommen. Die Teilnehmer am Verfahren erklären sich mit Ihrer Teilnahme damit einverstanden, dass bei einer Verzögerung von bis zu 2 Jahren daraus keine zusätzlichen Honoraransprüche abgeleitet werden können.
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance#
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Spezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: https://my.vergabe.bayern.de/eignungskriterien.php?lv_id=295955 (siehe auch Bewertungsmatrix in der Anlage: 260407_Augsburg_Schaezlerpalais_OBJ_V1_Eignungskriterien.pdf) Erklärung des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft über den Gesamtumsatz in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV: Mindestanforderung: ein Gesamtumsatz (Jahresmittel) von 700.000 EUR brutto im Leistungsbild Objektplanung Gebäude und Innenräume. Nachweis: Eigenerklärung im Teilnahmeantrag
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: https://my.vergabe.bayern.de/eignungskriterien.php?lv_id=295955 (siehe auch Bewertungsmatrix in der Anlage: 260407_Augsburg_Schaezlerpalais_OBJ_V1_Eignungskriterien.pdf) Erklärung des Bewerbers zur Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45 Abs. 1 bzw. Abs. 4 VgV: Eigenerklärung im Teilnahmeantrag über das Vorliegen oder die Bereitschaft zum Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung über 1.500.000 EUR für Personenschäden und über 1.500.000 EUR für Sachschäden bei einem Versicherungsunternehmen, das in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassen ist. Die Erklärung des Versicherungsunternehmens über das Vorhandensein oder die Bereitschaft zum Abschluss muss vor Auftragserteilung mit dem Angebot eingereicht werden und darf nicht älter als sechs Monate sein, gerechnet vom Tag der Bekanntmachung an. Die Ersatzleistung des Versicherers muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme pro Jahr betragen. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Die Versicherung kann bereits ständig abgeschlossen sein oder im Auftragsfall projektbezogen abgeschlossen werden. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (d. h. ohne Unterscheidung nach Personen- und Sachschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind. Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Erklärung des Versicherungsunternehmens nachgewiesen werden, in der sie den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Auswahlkriteriums: https://my.vergabe.bayern.de/eignungskriterien.php?lv_id=295955 (siehe auch Bewertungsmatrix in der Anlage: 260407_Augsburg_Schaezlerpalais_OBJ_V1_Eignungskriterien.pdf) Erklärung des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft über die Anzahl der technischen festangestellten Vollzeit-Mitarbeiter (bei 40 h / Woche) und der Führungskräfte in den letzten drei abgeschlossenen Jahren (2023, 2024, 2025) gem. § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV. Mindestanforderung: Ein jährliches Mittel von 7 technischen festangestellten Vollzeit-Mitarbeitern (bei 40 h / Woche) im Leistungsbild Objektplanung Gebäude und Innenräume inkl. Geschäftsführung. Freie Mitarbeiter sind wie Unterauftragnehmer im Teilnahmeantrag aufzuführen. Die Verpflichtungserklärung bei Unteraufträgen ist von den freien Mitarbeitern auszufüllen. Nachweis: Eigenerklärung im Teilnahmeantrag (Angabe von Name / Kürzel u. Qualifikation der gemäß Mindestanzahl geforderten Mitarbeiter) Freie MA sind wie Unterauftragnehmer (UA) im Teilnahmeantrag aufzuführen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Teil a) https://my.vergabe.bayern.de/eignungskriterien.php?lv_id=295955 (siehe auch Bewertungsmatrix in der Anlage: 260407_Augsburg_Schaezlerpalais_OBJ_V1_Eignungskriterien.pdf) Erklärung des Bewerbers über die Berufsqualifikation eines Geschäftsführers oder einer Führungskraft gemäß § 75 VgV: Der Bewerber erfüllt die fachlichen Anforderungen, wenn in der Geschäftsführung bzw. unter den Führungskräften mindestens 1 Person berechtigt ist, die Berufsbezeichnung „Architekt“ gem. § 75 VgV im jeweiligen Herkunftsstaat des Bewerbers (Sitz des Bewerbers) zu führen. Nachweis durch Vorlage einer Eintragung in die Architektenkammer und Abschlussurkunde mit Angabe der Fachrichtung und Abschlussdatum. Falls im jeweiligen Herkunftsstaat die Berufsbezeichnung „Architekt" nicht gesetzlich geregelt sein sollte, sind vergleichbare fachliche Qualifikationen nachzuweisen, also Befähigungsnachweise vorzulegen, deren Anerkennung nach der Richtlinie 2013/55/EU - Berufsanerkennungsrichtlinie - gewährleistet ist.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Teil b) https://my.vergabe.bayern.de/eignungskriterien.php?lv_id=295955 (siehe auch Bewertungsmatrix in der Anlage: 260407_Augsburg_Schaezlerpalais_OBJ_V1_Eignungskriterien.pdf) Nachweis der Berufserfahrung des o.g. Geschäftsführers oder der o.g. Führungskraft: Die Berufserfahrung des o.g. Geschäftsführers oder der o.g. Führungskraft [hierbei muss es sich um dieselbe Person handeln wie unter „Relevante Bildungs- und Berufsqualifikation a)“] im Leistungsbild Objektplanung Gebäude und Innenräume ist jeweils durch Vorlage eines aussagekräftigen Lebenslaufes nachzuweisen. Mindestanforderung sind 10 Jahre Berufserfahrung für den Geschäftsführer oder die Führungskraft im Leistungsbild Objektplanung Gebäude und Innenräume. Nachweis (mit dem Teilnahmeantrag einzureichen): Vorlage eines aussagekräftigen Lebenslaufs
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: https://my.vergabe.bayern.de/eignungskriterien.php?lv_id=295955 (siehe auch Bewertungsmatrix in der Anlage: 260407_Augsburg_Schaezlerpalais_OBJ_V2_Auswahlkriterien.pdf) Angabe von 3 Referenzen (Ref 1+ Ref 2: LPH 2-5, Ref 3: LPH 6-8) gem. § 75 Abs. 5 VgV: Folgende Mindestanforderungen gelten bei den Referenzprojekten: Ref 1+2: Der Referenzzeitraum muss zwischen 01.04.2016 - 31.03.2026 liegen, die LPH 2 darf nicht vor diesem Zeitraum begonnen und die LPH 5 muss in diesem Zeitraum abgeschlossen sein. Ref 3: Der Referenzzeitraum muss zwischen 01.04.2016 - 31.03.2026 liegen, die LPH 6 darf nicht vor diesem Zeitraum begonnen und die LPH 8 muss in diesem Zeitraum abgeschlossen sein. Die Nichteinhaltung führt zur Wertung mit 0 Punkten bei der betroffenen Referenz, nicht aber zum Ausschluss. Folg. Wertungskriterien gelten bei der Referenzkategorie 1: (LPH 2 – 5, kann zu Referenz 2 oder 3 identisch sein): - Das Referenzprojekt hat ein vergleichbares Bauvolumen von ≥ 2,0 Mio € brutto (KG 300+400). (Bauvolumen ≥ 2,0 Mio. € brutto = 10 Punkte; < 1,0 € brutto = 0 Punkte; dazwischen wird linear interpoliert und auf eine Nachkommastelle gerundet) - Das Referenzprojekt wurde hinsichtlich der Objektplanung Gebäude mindestens der Honorarzone IV zugeordnet. (HZ IV oder V: volle Punkte, HZ III: 3 Punkte, HZ I oder II: 0 Punkte) - Bei dem Referenzprojekt wurden die Leistungsphasen 2-5 der Objektplanung Gebäude dem Bewerber beauftragt bzw. von ihm vollständig erbracht. (LPH 2, 3: jeweils 2 Punkte, LPH 4: 1 Punkt, LPH 5: 5 Punkte, max. Punktzahl bei LPH 2-5) - Gegenstand des eingereichten Referenzprojekts war die Planung und Ausführung einer Hochbaumaßnahme als Sanierung. (Schwerpunkt Sanierung/Instandsetzung/Restaurierung: volle Punkte, Schwerpunkt Umbau/Umnutzung: 3 Pkte, Schwerpunkt Neubau: 0 Pkte) Folg. Wertungskriterien gelten bei den Referenzkategorien 2 und 3 (LPH 6 - 8): - Das Referenzprojekt hat ein vergleichbares Bauvolumen von ≥ 2,0 Mio. € brutto (KG 300+400). (Bauvolumen ≥ 2,0 Mio.€ = 10 Punkte; < 1,0 Mio. € = 0 Punkte; dazwischen wird linear interpoliert und auf eine Nachkommastelle gerundet); - Das Referenzprojekt wurden hinsichtlich der Objektplanung Gebäude mindestens der Honorarzone IV zugeordnet. (HZ IV oder V: volle Punkte, HZ III: 3 Punkte, HZ I oder II: 0 Punkte) - Bei dem Referenzprojekt wurden die Leistungsphasen 6-8 der Objektplanung Gebäude dem Bewerber beauftragt bzw. von ihm vollständig erbracht. (LPH 6: 3 Punkte, LPH 7: 1 Punkt, LPH 8: 6 Punkte, max. Punktzahl bei LPH 6-8) - Gegenstand des eingereichten Referenzprojekts war die Planung und Ausführung einer Hochbaumaßnahme als Sanierung. (Schwerpunkt Sanierung/Instandsetzung/Restaurierung: volle Punkte, Schwerpunkt Umbau/Umnutzung: 3 Pkte, Schwerpunkt Neubau: 0 Pkte) Für alle 3 Referenzen jeweils: - Vollständigkeit der Projektdarstellung des Referenzprojektes, auf je höchstens 2 DIN A4- Seiten oder 1 DIN A3-Seite, graphische Darstellung (z. B. mit Grundrissen, Ansichten, Fotos etc.) und kurze Beschreibung in Textform (falls ja: volle Punktzahl). Zusatzpunkte (es genügt, wenn die Unterkategorie jeweils bei einer Referenz erfüllt ist) für: - Zusammenarbeit mit öffentlichem Auftraggeber bzw. Einhaltung einschlägiger Vergaberichtlinien analog eines öffentlichen Auftraggebers (Anlage 3 zu Art. 44 BayHO (ANBest-K)) eingehalten (falls ja, volle Punktzahl) - Gegenstand eines der eingereichten Referenzprojekte ist eine Baumaßnahme an einem Einzeldenkmal. (Der Verweis auf den Eintrag im Denkmalatlas/-verzeichnis ist im Teilnahmeantrag anzugeben), (falls ja, volle Punktzahl) - Gegenstand eines der eingereichten Referenzprojekte eine Schadstoffsanierung. (falls ja, volle Punktzahl) ------- Der AG behält sich vor, Bescheinigungen von öffentlichen und privaten AG über die Ausführung der angegebenen Referenzprojekte anzufordern. Bewerber, bei denen im Zuge der Referenzprüfung festgestellt wird, dass die gemachten Angaben nicht korrekt sind, werden von der weiteren Wertung ausgeschlossen. ------- Als Büroreferenz wird auch eine Referenz gewertet, die von den Mitarbeitern des Büros in ihrer Tätigkeit bei einem früheren Arbeitgeber erarbeitet worden sind, wenn eine weitgehende Identität zwischen den Personen, die für den Referenzauftrag beim früheren Unternehmen zuständig waren, und den Mitarbeitern im neuen Büro besteht. ------- Die Wertung erfolgt nach der in den Beschaffungsunterlagen dargestellten Bewertungsmatrix "Eignungskriterien" und "Auswahlkriterien". ------- Konkretisierung Losverfahren in Ergänzung zu § 75 (6) VgV: Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl auch nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Eignungskriterien zu hoch, so wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen werden. ------- Hinweis Nachnominierung: Im Falle einer Absage eines Teilnehmers in der zweiten Verfahrensstufe – nach Aufforderung zur Angebotsabgabe und vor der Submission – behält sich die Vergabestelle vor das gemäß Rangfolge nächstplatzierte Büro zur Teilnahme an der Vergabeverhandlung einzuladen. Ein Rechtsanspruch auf diese sogenannte Nachnominierung besteht aber nicht. Eine Nachnominierung wird wenn, dann jedoch nur bis spätestens 10 Tage vor Angebotssubmission ausgesprochen. Diese Regelung soll einem nachnominierten Teilnehmer eine Mindest-Vorbereitungszeit und somit die Gleichbehandlung aller Teilnehmer sicherstellen. Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Darlegung des für die Durchführung des Projekts vorgesehenen Projektteams (mit Unterkriterien A1 bis A5)
Beschreibung: Die Wertung erfolgt nach den in den Beschaffungsunterlagen dargestellten Bewertungsmatrix "Zuschlagskriterien"
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 30
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Darlegung der Herangehensweise an die konkrete Planungsaufgabe (mit Unterkriterien B1 bis B5)
Beschreibung: Die Wertung erfolgt nach den in den Beschaffungsunterlagen dargestellten Bewertungsmatrix "Zuschlagskriterien"
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 40
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Honorar: Honorarermittlung im Rahmen der HOAI.
Beschreibung: Die Wertung erfolgt nach den in den Beschaffungsunterlagen dargestellten Bewertungsmatrix "Zuschlagskriterien"
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 30
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 20/05/2026 10:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Verfahrensbedingungen:
Sicherheitsüberprüfung ist erforderlich
Beschreibung: Entsprechend der Verordnung (EU) 2022/576 dürfen öffentliche Aufträge und Konzessionen nach dem 09. April 2022 nicht an Personen oder Unternehmen vergeben werden, die einen Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift aufweisen. Bieter müssen Ihre Bereitschaft erklären, dass in den Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellte Formblatt 127 (Erklärung zu Bezug Russland) im Auftragsfall auszufüllen und zu unterschreiben.
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 26/05/2026 10:30:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Gem. § 56 Abs. 2 VgV behält sich der Auftraggeber vor, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise nachzufordern. Ein Rechtsanspruch auf Nachforderung besteht aber nicht.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Regierung von Oberbayern
Informationen über die Überprüfungsfristen: Der Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zu Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zu Bewerbung oder zur Angebotsabgabe. Der Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Stadt Augsburg
Organisation, die einen Offline-Zugang zu den Vergabeunterlagen bereitstellt: Stadt Augsburg
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Stadt Augsburg
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Stadt Augsburg
Registrierungsnummer: 09-9007618-71
Postanschrift: Rathausplatz 1
Stadt: Augsburg
Postleitzahl: 86150
Land, Gliederung (NUTS): Augsburg, Kreisfreie Stadt (DE271)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Zentralstelle Vergabewesen
Telefon: +49 821 324 4654
Fax: +49 821 324 3084
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die einen Offline-Zugang zu den Vergabeunterlagen bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Regierung von Oberbayern
Registrierungsnummer: 09-0318006-60
Abteilung: Vergabekammer Südbayern
Postanschrift: Maximilanstraße 39
Stadt: München
Postleitzahl: 80438
Land, Gliederung (NUTS): München, Kreisfreie Stadt (DE212)
Land: Deutschland
Telefon: 000
Fax: +49 8921762847
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 12c7325f-43fa-4cb5-8905-2053f400a297 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 24/04/2026 10:37:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 286053-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 81/2026
Datum der Veröffentlichung: 27/04/2026