1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Gemeinde Auhausen als Mitglied der VGem. Oettingen i. Bay.
Rechtsform des Erwerbers: Lokale Gebietskörperschaft
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung
2.1.
Verfahren
Titel: Sanierung, Reaktivierung und Umnutzung des historischen Prälaturgebäudes optional mit Nebengebäuden; Objektplanung der Freianlagen gem. § 39 ff HOAI 2021, LPH 1-9, bei stufenweiser und bauabschnittsweiser Beauftragung
Beschreibung: Die Gemeinde Auhausen plant im Zuge der lauf. Ortskernsanierung im Städtebauförderungsprogramm "Sozialer Zusammenhalt" ihren historischen Ortskern aufzuwerten u. zielgerichtet weiterzuentwickeln. Im Rahmen der Baumaßnahme Sanierung, Reaktivierung und Umnutzung des historischen Prälaturgebäudes optional mit Nebengebäuden soll das Areal der öffentlichen Nutzung als kulturelles Zentrum und Begegnungsort zugeführt werden und zur Entwicklung des Ortszentrums beitragen. Die Objektplanung der Freianlagen soll auf Grundlage der städtebaulichen Zielsetzung und dem Nutzungskonzept aufbauen und ggf. das erweiterte Areal mit einbeziehen.
Kennung des Verfahrens: 8baeabe9-0b83-4f2e-8455-db1fe1857923
Interne Kennung: AV26e172-EU
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71200000 Dienstleistungen von Architekturbüros
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71221000 Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden, 71220000 Architekturentwurf, 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen, 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
2.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Klosterhof 1
Stadt: Auhausen
Postleitzahl: 86736
Land, Gliederung (NUTS): Donau-Ries (DE27D)
Land: Deutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: Teilnahmeanträge und Angebote dürfen ausschließlich über den verschlüsselten Angebotsbereich der elektronischen Vergabeplattform eingereicht werden. Eine Einreichung per E-Mail oder unverschlüsselt per Bietermitteilung ist nicht zulässig und führt zwangsläufig zum Ausschluss. Rückfragen jedoch sind über Bietermitteilungen unverschlüsselt über die Vergabeplattform möglich. a) Die ausgefüllten Teilnahmeanträge (und später im Verfahren entsprechend auch die Angebote) sind unter Angabe des Vor- und Nachnamens des gesamtverantwortlichen Vertreters des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft und mit den geforderten Nachweisen, Erklärungen und Anlagen zwingend innerhalb der Einreichungsfrist ausschließlich über den verschlüsselten Angebotsbereich der elektronischen Vergabeplattform einzureichen. Eine Einreichung per Email oder unverschlüsselt per Bietermitteilung ist nicht zulässig und führt zwangsläufig zum Ausschluss. Nicht formgerechte bzw. formlose Bewerbungen werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Angebote, die nicht form-oder fristgerecht eingegangen sind, werden ausgeschlossen, es sei denn, der Bieter hat dies nicht zu vertreten (§ 57 Absatz 1 Satz 1 VgV). b) Während der Bewerbungsphase sind Rückfragen ausschließlich elektronisch als Bewerberfragen-/ mitteilungen unverschlüsselt über den Kommunikationsbereich der Vergabeplattform bis spätestens 10 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist an den AG zu richten. Verbindliche Stellungnahmen werden als Erläuterungen, Aktualisierungen oder Änderungen zu den Vergabeunterlagen unter der zuvor genannten Vergabeplattform bis 6 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist veröffentlicht. c) Bewerbungsunterlagen können nur verschlüsselt elektronisch eingereicht werden und verbleiben beim AG. Der AG bedient sich bei der Auswertung eines externen Verfahrensbetreuers, dem die Bewerbungsunterlagen hierfür vertraulich bereitgestellt werden. d) Geforderte Nachweise sind elektronisch, nicht deutschsprachige Nachweise in einer beglaubigten Übersetzung, der Bewerbung beizulegen. e) Informationspflicht des Bewerbers: Die Teilnehmer/die Bewerber verpflichten sich, sich eigenverantwortlich bis 6 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist auf der zuvor genannten Vergabeplattform zu informieren, ob Erläuterungen, Aktualisierungen oder Änderungen zu den Vergabeunterlagen vorgenommen wurden. Weiter werden die Bewerber ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich in besonderen Fällen die Notwendigkeit ergeben kann, die Teilnahmefrist auch noch innerhalb der zuvor genannten 6 Kalendertage abzuändern oder zu verschieben. Entsprechende Erläuterungen, Aktualisierungen oder Änderungen werden unverzüglich auf zuvor genannter Vergabeplattform veröffentlicht. Es wird darauf hingewiesen, dass alle veröffentlichten Erläuterungen, Aktualisierungen oder Änderungen Bestandteil der Vergabeunterlagen sind. Sollten sich die veröffentlichten Erläuterungen, Aktualisierungen oder Änderungen auf den Teilnahmeantrag auswirken, gelten folgende Regelungen: Ist der Teilnahmeantrag bereits elektronisch eingereicht worden, so ist dem Auftraggeber bis zum Ende der Teilnahmefrist über die Vergabeplattform mitzuteilen, sofern: — der alte Teilnahmeantrag für ungültig erklärt und kein neuer Teilnahmeantrag abgegeben wird, — der alte Teilnahmeantrag für ungültig erklärt und ein neuer Teilnahmeantrag abgegeben wird. Der neue Teilnahmeantrag muss vor Ende der Teilnahmefrist elektronisch vorliegen, — der alte Teilnahmeantrag -ergänzt um das Erläuterungs-, Aktualisierungs- oder Änderungsschreiben aufrechterhalten werden soll. Auf die Möglichkeit diese, vom speziellen Einzelfall abhängige Variante wählen zu können, wird in dem betreffenden Erläuterungs-, Aktualisierungs- oder Änderungsschreiben ausdrücklich hingewiesen. Es wird darauf hingewiesen, dass das unterzeichnete Erläuterungs-, Aktualisierungs- oder Änderungsschreiben vor Ablauf der Teilnahmefrist dem Auftraggeber elektronisch vorliegen muss, — der alte Teilnahmeantrag unverändert aufrechterhalten werden soll. In diesem Fall wird darauf hingewiesen, dass ein bereits eingereichter Teilnahmeantrag, wenn erforderlich, an die Erläuterungs-, Aktualisierungs- oder Änderungsschreiben angepasst werden muss. Sofern keine gesonderte Mitteilung eingeht, wird davon ausgegangen, dass der alte Teilnahmeantrag unverändert aufrechtgehalten wird.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
Anzuwendende grenzübergreifende Rechtsvorschrift: entfällt
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: a) Erklärung des Bewerbers über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 und § 124 GWB; b) Erklärung über das Nichtvorliegen von Eintragungen im Wettbewerbsregister; c) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 21 MiLoG; d) Erklärung des Bewerbers, ob und auf welche Art wirtschaftliche Verknüpfungen mit anderen Unternehmen bestehen; e) Ist der Bewerber eine juristische Person, zu deren satzungsgemäßem Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Planungsleistungen gehören, ist diese nur teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bewerbers gem. § 43 Abs. 1 VgV i. V. m. § 75 Abs. 3 VgV nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Leistungserbringer die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt; f) Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrags der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, hat er diese zu benennen. Der Bewerber muss außerdem gem. § 36 Abs. 1 VgV und § 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV angeben, welche Teile des Auftrags er beabsichtigt als Unterauftrag zu vergeben. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen ist abzugeben; g) Der Bewerber muss bereit sein, im Auftragsfall eine Erklärung gem. § 1 des Verpflichtungsgesetzes abzugeben; h) Erklärung des Bewerbers über die Bildung von Bewerbergemeinschaften. Bewerbergemeinschaften haften gesamtschuldnerisch und haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der bevollmächtigte Vertreter benannt ist, der die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle rechtsverbindlich vertritt. Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffener Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren. Mehrfachbewerbungen sind auch Bewerbungen unterschiedlicher Niederlassungen eines Bewerberbüros sowie mehrerer Mitglieder ständiger Büro- und Arbeitsgemeinschaften; i) Erklärung Bezug Russland;
5.1.
Los: LOT-0001
Titel: Sanierung, Reaktivierung und Umnutzung des historischen Prälaturgebäudes, optional mit Nebengebäuden; Objektplanung der Freianlagen gem. § 39 ff HOAI 2021, LPH 1-9, bei stufenweiser Beauftragung
Beschreibung: Gegenstand d. Auftrags ist die Objekplanung d. Freianlagen (FA) gem. §§ 39 ff HOAI 2021, LPH 1-9, bei stufenweiser u. bauabschnittsweiser Beauftragung, im Rahmen d. Baumaßnahme Sanierung, Reaktivierung, Umnutzung d. histor. Prälaturgebäudes (PG), opt. mit 3 Nebengebäuden (NG) in 86736 Auhausen. Die Gemeinde Auhausen (Kreis Donau-Reis, ca. 1000 EW) möchte im Zuge der lauf. Ortskernsanierung im Städtebauförder. "Sozialer Zusammenhalt" ihren histor. Ortskern aufwerten u. zielgerichtet weiterentwickeln. Die im ISEK beschriebenen Ziele wurden in einer MBS ausgearbeitet. Das PG opt. mit NG (Anwesen Klosterhof 1) wird der öffentl. Nutzung zugeführt (Nutzungskonzept Var. III MBS). Die FA-Planung umfasst neben der a) Erschließung des ehemal. PG optional auch b) d. NG, c) den Umgriff, d) die grüne Ortsmitte (OM), e) den südl. Bereich der ehem. Klosterkirche (K), f) den Umgriff der Sport- u. Mehrzweckhalle (MZH), g) den Infopoint u. rückwärtigen Bereich d. NG, h) den Klosterhof (KH) und i) die Darstellung der archäologischen Spuren im Außenbereich. Die Obj.pl. Gebäude wird in 2 Bauabschnitten realisiert (BA1 u. opt. BA2). Für die FA-Planung sind mehrere BA vorgesehen, zunächst werden die LPH 1-2 für den gesamten Planungsumgriff beauftragt, die weiteren Stufen, BA u. ggf. besond. Leistungen werden optional beauftragt. ---- Auf der zw. nördl. gelegener Kirche, westl. PG/NG, südl. MZH/KiGa u. östl. privatem Fl.Stck. 11/8 befindet sich die als OM vorgesehene 1400m² große Wiese, über die die umliegenden öffentl. Liegenschaften miteinander in Beziehung gesetzt werden sollen. Es soll eine hinsichtl. Anbindung, Zugänglichkeit, kultureller, sportiver u. gemeinschaftsfördernder öffentl. Nutzungen, attraktive Ortsmitte geschaffen werden mit hoher Aufenthaltsqualität, die den histor. Ortskern aufwertet, weitgehend barrierefrei zugänglich ist u. für Fußgänger, Rad- u. PKW-Verkehr möglichst einfach u. direkt aus allen Ortsteilen u. von außerhalb erreichbar ist (inkl. Zugänge, Wegeführung, Zufahrten, mögl. Stellplätze, ggf. E-Bike-Ladesäulen). Teil d. Maßnahme sind auch die Planung einer Calisthenics-Anlage für die MZH, des Kirchgartens u. barrierefreie Verbindung zum Friedhof. --- Das PG (Walmdachbau) ist ein Einzeldenkmal aus dem 13. Jahrh. im Bodendenkmalbereich. Eine Befahrung im Bereich der FA wurde durchgeführt. Die Denkmalpflege empfiehlt bei vorhand. Bodendenkmälern die Belassung im Boden, um den Erhalt d. Kulturguts zu sichern. Eine Darstellung (i) ist über Oberflächengestaltung möglich. Die Baumaßnahme wird archäolog. betreut. Im Umfeld d. PG sind 3 NG oh. Denkmalstatus, für die Ersatzneubauten wahrscheinlich sind. --- In diesem Verfahren sollen in der 2. Verfahrensstufe Lösungsvorschläge in Form eines planer. Konzepts für den ges. Umgriff eingereicht werden (Mehrfachbeauftragung). Die Lösungsvorschläge sind im Hinblick auf die städtebaul. Ziele u. unter Berücksichtigung d. MBS (Geb.planung Var. III m. Nutzungskonzepten) sowie inzw. erfolgter Anpassungen der Gebäudeplanung einschl. tlw. angepasster Nutzungen für die Freianlagen (s. Anlage FA-Nutzungsbeschreibung) aufzubauen. Die Umsetzung dieser Vorzugsvariante ist noch nicht beschlossen. Für das Konzept werden folg. Teilleistungen zum gesamten Planungsumgriff erwartet: - 1 Lageplan, M: 1:500 m. Darstellung d. Aufenthaltsbereiche, Wegeführungen, Bepflanzung Gesamtareal; - 1 Auszug Lageplan, M: 1:200 Kernbereich PG/NG/OM - Erläuterungsbericht (max. 5 Seiten) zur städtebaul. Einbindung, Gestaltungsidee, Materialität (inkl. Wartungs- u. Haltbarkeitsaspekte), Klimaschutz u. Regionalität. Der Auftraggeber (AG) vergütet die Lösungsvorschläge für d. planer. Konzept mit 8.000 EUR brutto je Bieter. Die Tiefe der Ausarbeitung ist der Honorierung anzupassen. Nach Beauftragung wird dem Verfahrenssieger bei den Teilleistungen der LPH 2 das Honorar für das planerische Konzept in Abzug gebracht werden, sofern die Planungsgrundlage weitgehend unverändert bleibt. Es liegen umfangreiche Pläne, Gutachten u. Untersuchungen vor (statisch-konstruktiv, orientierende Bausubstanzuntersuchung, Bodengutachten, dendrochronologische Berichte, Vermessungspläne, Bestands- u. Bauphasenpläne, Flächen-Rauminhalt, Baualterspläne, histor. Bauplan, Höhenpläne, Abbruchuntersuchung, MBS m. Nutzungskonzepten, ISEK, Abbildungen, Freiraumkonzept m. Plänen). Die Büros, die mit den Untersuchungen u. der Erstellung der MBS beauftragt wurden u. zur Erbringung von Leistungen d. Objektplanung d. Freianlagen gem. §§ 39 ff HOAI 2021 qualifiziert sind, gelten, sofern sie am Verfahren teilnehmen, als vorbefasste Bewerber. Die relevanten Unterlagen d. ISEK, d. MBS, d. Gutachten u. Untersuchungen, Konzepte, Pläne werden vom AG, auch ohne Teilnahme vorbefasster Büros, allen Teilnehmern in der 2. Verfahrensstufe bestmöglich zur Verfügung gestellt, um alle Bieter auf denselben Informationsstand zu bringen. ---- Aufgrund der umfangreichen bereits erstellten Unterlagen werden die LPH 1+2 prozentual reduziert werden. ----- Zeitplan: Für die Angebotsphase inkl. Konzepterstellung werden ca. 45 Tage veranschlagt. Die Auftragsvergabe ist für Ende Sept./ Anfang Okt. 2026 geplant. Der Planungsbeginn für den gesamten Umgriff (LPH 1+2) kann direkt im Anschluss erfolgen. Der Baubeginn des BA 1 FA ist zeitversetzt, abhängig vom Baufortschritt des BA 1 Obj.Pl. Gebäude möglich. D. Nutzungsaufnahme des PG ist f. Anfang 2029 geplant. Für die Maßnahme werden städtebaul. Förderungen im Investitionspakt „Soziale Integration im Quartier“ beantragt. Beim Fördermittelantrag u. der Zus.arbeit mit dem Fördergeber soll mitgewirkt werden. Die Entwurfsplanung ist frühzeitig m. dem Fördergeber, der Regierung v. Schwaben, abzustimmen. Die Fertigstellung, Nutzungsaufnahme u. der Projektabschluss (einschließl. Mängelbeseitigung u. Rechnungsnachlauf) sollen in Abstimmung mit dem AG erfolgen. ---- Hinweis: Die Projektbesprechungen finden in deutscher Sprache statt.
Interne Kennung: AV26E172-EU, FA
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71222000 Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71200000 Dienstleistungen von Architekturbüros, 71220000 Architekturentwurf, 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen, 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Beabsichtigt ist eine stufenweise und bauabschnittsweise Beauftragung mit folgenden Bauabschnitten: a) 1. BA: Erschließung Prälaturgebäude Optionale Bauabschnitte (ggf. in veränderter Reihenfolge): b) 2. BA: Erschließung Infopoint inkl. Erschließung Nebengebäude, Fahrradstellplatz inkl. Ladesäule, Umgriff Nebengebäude mit Terasse, rückwärtigem Bereich, Wegeführung zw. Mehrzweckhalle und Kindergarten c) 3. BA: grüne Ortsmitte mit Pflanzungen, Kirchgarten, südlicher Bereich, Erschließung durch Friedhof, Parkplätze, Kräutergarten, neuer Kirchenzugang / Eingang d) 4. BA: Erschließung Mehrzweckhalle, inkl. Terrasse, östliche Erschließung, Zaun, Calisthenics-Anlage, Erschließung östlich Kindergarten. ----- Die genaue Abgrenzung der Bauabschnitte kann erst nach Abschluss der LPH 1+2 erfolgen. Die beigelegte Plangrundlage "Freianlagen_Plangrundlage_1_250_260331" stellt daher nur eine grobe Annäherung dar. ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------- und folgenden Stufen: Stufe 1: Gesamtplanungsumgriff: LPH 1-2, gem. § 39 f HOAI 2021, geringfügig reduzierter Leistungsumfang aufgrund umfangreicher vorliegender Unterlagen; Stufe 2 a): 1. BA LPH 3-4, gem. § 39 f HOAI 2021; Stufe 2 b): 2. BA: LPH 3-4, gem. § 39 f HOAI 2021; Stufe 2 c): 3. BA: LPH 3-4, gem. § 39 f HOAI 2021; Stufe 2 d): 4. BA: LPH 3-4, gem. § 39 f HOAI 2021; Stufe 3 a): 1. BA LPH 5-7, gem. § 39 f HOAI 2021; Stufe 3 b): 2. BA: LPH 5-7, gem. § 39 f HOAI 2021; Stufe 3 c): 3. BA: LPH 5-7, gem. § 39 f HOAI 2021; Stufe 3 d): 4. BA: LPH 5-7, gem. § 39 f HOAI 2021; Stufe 4 a): 1. BA LPH 8-9, gem. § 39 f HOAI 2021; Stufe 4 b): 2. BA: LPH 8-9, gem. § 39 f HOAI 2021; Stufe 4 c): 3. BA: LPH 8-9, gem. § 39 f HOAI 2021; Stufe 4 d): 4. BA: LPH 8-9, gem. § 39 f HOAI 2021; ---- Zunächst wird nur die Stufe 1 beauftragt. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung der weiteren Stufen, Bauabschnitte oder etwaiger besonderer Leistungen besteht nicht.
5.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Auhausen
Postleitzahl: 86736
Land, Gliederung (NUTS): Donau-Ries (DE27D)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/10/2026
Enddatum der Laufzeit: 31/12/2028
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 12
Weitere Informationen zur Verlängerung: Das genannte Ende bezieht sich auf den Abschluss der LPH 8 im 1. BA (inkl. Nachlaufzeiten für Rechnungsprüfungen u. ä.). Die LPH 9 läuft darüber hinaus. Eine Verlängerung des Auftrages kann insbesondere dann eintreten, wenn Projektverzögerungen entstehen, die der Auftragnehmer nicht zu verantworten hat oder eine zeitnahe Freigabe durch den Zuschussgeber nicht erreicht werden kann oder wenn der zweite BA umgesetzt wird.
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance#
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Spezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Erklärung des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft über den Gesamtumsatz des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV. Mindestanforderung ist ein Gesamtumsatz (Jahresmittel) von 200.000 EUR brutto im Leistungsbild Objektplanung der Freianlagen;
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Erklärung des Bewerbers zur Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45 Abs. 1 bzw. Abs. 4 VgV: Eigenerklärung im Teilnahmeantrag über das Vorliegen oder die Bereitschaft zum Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung über 1.500.000 EUR für Personenschäden und über 1.000.000 EUR für Sachschäden bei einem Versicherungsunternehmen, das in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassen ist. Die Erklärung des Versicherungsunternehmens über das Vorhandensein oder die Bereitschaft zum Abschluss muss vor Auftragserteilung mit dem Angebot eingereicht werden und darf nicht älter als sechs Monate sein, gerechnet vom Tag der Bekanntmachung an. Die Ersatzleistung des Versicherers muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme pro Jahr betragen. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Die Versicherung kann bereits ständig abgeschlossen sein oder im Auftragsfall projektbezogen abgeschlossen werden. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (d. h. ohne Unterscheidung nach Personen- und Sachschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind. Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Erklärung des Versicherungsunternehmens nachgewiesen werden, in der sie den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Erklärung des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft über die Anzahl der technisch festangestellten Mitarbeiter (bei 40 h / Woche) (MA) und der Führungskräfte (FK) in den letzten 3 abgeschlossenen Jahren (2023, 2024, 2025) gem. § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV. Die Mindestanforderung ist ein jährliches Mittel von 2 technisch festangestellten Vollzeit-Mitarbeitern inkl. Geschäftsführung (GF) im Leistungsbild Objektplanung der Freianlagen. Freie MA sind wie Unterauftragnehmer im Teilnahmeantrag aufzuführen. Die "Verpflichtungserklärung bei Unteraufträgen" gem. § 47 Abs. 1 VgV im Teilnahmeantrag unter Anlage 1 ist von den freien MA auszufüllen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: a) Angabe der Fachkräfte gem. § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV: Erklärung des Bewerbers über die Berufsqualifikation eines GF oder einer FK gem. § 75 VgV: Der Bewerber erfüllt die fachlichen Anforderungen, wenn in der GF bzw. unter den FK mind. 1 Person berechtigt ist, die Berufsbezeichnung "Landschaftsarchitekt" od. "Dipl.-Ing. Landespflege", gem. § 75 VgV im jeweiligen Herkunftsstaat des Bewerbers (Sitz d. Bewerbers) zu führen. Nachweis durch Vorlage einer Abschlussurkunde m. Angabe d. Fachrichtung u. Abschlussdatum und ggf. einer Eintragung in die Architektenkammer. Falls im jeweiligen Herkunftsstaat die Berufsbezeichnung "Landschaftsarchitekt" od. "Dipl.-Ing. Landespflege" nicht gesetzl. geregelt sein sollte, sind vergleichbare fachliche Qualifikationen nachzuweisen, also Befähigungsnachweise vorzulegen, deren Anerkennung nach der Richtlinie 2013/55/EU - Berufsanerkennungsrichtlinie - gewährleistet ist.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: b) Die Berufserfahrung des GF oder der FK [hierbei muss es sich um dieselbe Person handeln wie unter a) Berufsqualifikation] im Leistungsbild Objektplanung der Freianlagen ist jeweils durch Vorlage eines aussagekräftigen Lebenslaufes nachzuweisen. Mindestanforderung sind 7 Jahre Berufserfahrung für den GF oder die FK im Leistungsbild Objektplanung der Freianlagen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angabe von 2 Referenzen (Ref 1+ Ref 2: LPH 2-8) gem. § 75 Abs. 5 VgV. Folgende Wertungskriterien gelten bei den Referenzprojekten: Ref 1+2: Der Referenzzeitraum muss zwischen 01.04.2017 - 31.03.2026 liegen, die LPH 2 darf nicht vor diesem Zeitraum begonnen und die LPH 8 muss in diesem Zeitraum abgeschlossen sein. ---- Die Nichteinhaltung führt zur Wertung mit 0 Punkten bei der betroffenen Referenz, nicht aber zum Ausschluss. ---- Folgende Wertungskriterien gelten bei der Referenzkategorie 1: - Bauvolumen brutto (KG 500) (max. Punktzahl bei mind. 0,9 Mio EUR), - Verglb. d. Komplexität: Honorarzone (mind. HZ IV, falls ja: volle Punktzahl),- dem Bewerber beauftragte bzw. von ihm vollständig erbrachte LPHen (max. Punktzahl bei LPH 2-8),- Vollständigkeit der Projektdarstellung des Referenzprojektes, auf je höchstens 2 DIN A4-Seiten oder 1 DIN A3-Seite, graphische Darstellung (z. B. mit Grundrissen, Ansichten, Fotos etc.) und kurze Beschreibung in Textform (falls ja: volle Punktzahl). ---- Folgende Wertungskriterien gelten bei der Referenzkategorie 2: - Bauvolumen brutto (KG 500) (max. Punktzahl bei mind. 0,75 Mio EUR), - Verglb. d. Komplexität: Honorarzone (mind. HZ III, falls ja: volle Punktzahl),- dem Bewerber beauftragte bzw. von ihm vollständig erbrachte LPHen (max. Punktzahl bei LPH 2-8), - Vollständigkeit der Projektdarstellung des Referenzprojektes, auf je höchstens 2 DIN A4-Seiten oder 1 DIN A3-Seite, graphische Darstellung (z. B. mit Grundrissen, Ansichten, Fotos etc.) und kurze Beschreibung in Textform (falls ja: volle Punktzahl). ---- ---- Zusatzpunkte (es genügt, wenn die Unterkategorie jeweils bei einer Referenz (Ref 1 oder Ref 2) erfüllt ist) für: -- Gegenstand eines der eingereichten Referenzprojekte ist die Zusammenarbeit mit einem öffentlichen Auftraggeber bzw. beim Referenzprojekt wurden die einschlägigen Vergaberichtlinien analog eines öffentli. Auftraggebers (Anlage 3 zu Art. 44 BayHO (ANBest-K)) eingehalten. (falls ja: volle Punktzahl); -- Bei mindestens einem der eingereichten Referenzprojekte wurde bei der Beschaffung von öffentlichen Fördermitteln aus der Städtebauförderung mitgewirkt. (z.B. Zuarbeit hinsichtlich förderfähiger Kosten, Verwendungsnachweis). Im Teilnahmeantrag ist das Förderprogramm zu benennen. Ein geeigneter Nachweis ist beizulegen, aus dem hervorgeht, dass es sich dabei um eine Städtebauförderung handelt. (falls ja: volle Punktzahl); -- Gegenstand eines der eingereichten Referenzprojekte war die Planung und Ausführung von Freianlagen mit Aufenthaltsbereichen, die an ein öffentliches, kulturell genutztes Gebäude oder an ein Mehrfunktionsgebäude / Gebäudeensemble mit multipler öffentlicher Nutzung angegliedert sind. (falls ja: volle Punktzahl); -- Gegenstand eines der eingereichten Referenzprojekte war die Planung und Ausführung von PKW- und Fahrradstellplätzen. (falls ja: volle Punktzahl), -- Gegenstand eines der eingereichten Referenzprojekte war der Anschluss von Freiflächen an Gebäude inkl. barrierefreier Gebäudezugänge (falls ja: volle Punktzahl), - Bei mindestens einem der eingereichten Referenzprojekte wurden Freianlagen im Bodendenkmalbereich geplant und ausgeführt (falls ja: volle Punktzahl) ---- Der AG behält sich vor, Bescheinigungen von öffentlichen und privaten AG über die Ausführung der angegebenen Referenzprojekte anzufordern. Bewerber, bei denen im Zuge der Referenzprüfung festgestellt wird, dass die gemachten Angaben nicht korrekt sind, werden von der weiteren Wertung ausgeschlossen. Als Büroreferenz wird auch eine Referenz gewertet, die von den Mitarbeitern des Büros in ihrer Tätigkeit bei einem früheren Arbeitgeber erarbeitet worden sind, wenn eine weitgehende Identität zwischen den Personen, die für den Referenzauftrag beim früheren Unternehmen zuständig waren, und den Mitarbeitern im neuen Büro besteht. ---- Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: - wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit, - technische und berufliche Leistungsfähigkeit (Mindestanforderungen und Referenzbewertung). ------- Die Wertung erfolgt nach der in den Beschaffungsunterlagen dargestellten Bewertungsmatrix "Eignungskriterien" und "Auswahlkriterien". ------- Konkretisierung Losverfahren in Ergänzung zu § 75 (6) VgV: Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl auch nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Eignungskriterien zu hoch, so wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen werden. ------- Hinweis Nachnominierung: Im Falle einer Absage eines Teilnehmers der Vergabeverhandlung behält sich die Vergabestelle vor, der Rangfolge des Auswahlverfahrens entsprechend das nächstplatzierte Büro zur Teilnahme an der Vergabeverhandlung einzuladen. Ein Rechtsanspruch auf diese sogenannte Nachnominierung besteht aber nicht. Eine Nachnominierung wird, wenn dann jedoch nur bis spätestens 15 Tage vor Angebotssubmission ausgesprochen. Diese Regelung soll einem nachnominierten Teilnehmer eine Mindest-Vorbereitungszeit und somit die Gleichbehandlung aller Teilnehmer sicherstellen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 4
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: A) Darlegung des vorgesehenen Projektteams (mit Unterkriterien)
Beschreibung: Die Wertung erfolgt nach der in den Beschaffungskriterien dargestellten Bewertungsmatrix "Zuschlagskriterien".
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 32
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: B) Herangehensweise an die konkrete Planungsaufgabe (mit Unterkriterien)
Beschreibung: Die Wertung erfolgt nach der in den Beschaffungskriterien dargestellten Bewertungsmatrix "Zuschlagskriterien".
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 43
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: C) Honorar
Beschreibung: Die Wertung erfolgt nach der in den Beschaffungskriterien dargestellten Bewertungsmatrix "Zuschlagskriterien".
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 25
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Verfahrensbedingungen:
Sicherheitsüberprüfung ist erforderlich
Beschreibung: Entsprechend der Verordnung (EU) 2022/576 dürfen öffentliche Aufträge und Konzessionen nach dem 09. April 2022 nicht an Personen oder Unternehmen vergeben werden, die einen Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift aufweisen. Bieter müssen Ihre Bereitschaft erklären, dass in den Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellte Formblatt 127 (Erklärung zu Bezug Russland) im Auftragsfall auszufüllen und zu unterschreiben.
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 15/05/2026 10:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Gem. § 56 Abs. 2 VgV behält sich der Auftraggeber vor, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise nachzufordern. Ein Rechtsanspruch auf Nachforderung besteht aber nicht.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern
Informationen über die Überprüfungsfristen: Verstöße im Sinne von § 135 Abs. 1 GWB (Unwirksamkeit des Vertrages) sind in einem Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend zu machen. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im EU-Amtsblatt bekanntgemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU (§ 135 Abs. 2 GWB). Ein Nachprüfungsverfahren ist nur bei Einhaltung nachfolgender Voraussetzungen zulässig: Verstöße gegen Vergabevorschriften, die der Bieter im Vergabeverfahren erkannt hat, sind gegenüber dem Auftraggeber innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis zu rügen. Der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Abgabe des Eignungsnachweises und des Angebots gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist binnen 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, einzureichen (§ 160 Abs. 3 GWB).
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Gemeinde Auhausen als Mitglied der VGem. Oettingen i. Bay.
Organisation, die Angebote bearbeitet: Gemeinde Auhausen als Mitglied der VGem. Oettingen i. Bay.
Beschaffungsdienstleister: Meixner + Partner Projektentwicklung Projektsteuerung GmbH
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Gemeinde Auhausen als Mitglied der VGem. Oettingen i. Bay.
Registrierungsnummer: +49 98327654
Postanschrift: Klosterstraße 12
Stadt: Auhausen
Postleitzahl: 86736
Land, Gliederung (NUTS): Donau-Ries (DE27D)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Verfahrensbetreuung: Meixner+Partner GmbH; Gögginger Str. 93, 86199 Augsburg
Telefon: +49 82150105-120
Fax: +49 82150105-10
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
Organisation, die Angebote bearbeitet
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Meixner + Partner Projektentwicklung Projektsteuerung GmbH
Registrierungsnummer: DE 226852359
Postanschrift: Gögginger Straße 93
Stadt: Augsburg
Postleitzahl: 86199
Land, Gliederung (NUTS): Augsburg, Kreisfreie Stadt (DE271)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Frau Achim, Frau Winkler
Telefon: +49 82150105-143
Rollen dieser Organisation:
Beschaffungsdienstleister
8.1.
ORG-0004
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: ad999629-d356-4afc-b426-6d5139605c72 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 13/04/2026 10:53:31 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 251882-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 72/2026
Datum der Veröffentlichung: 14/04/2026