1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: kubus IT - Arbeitsgemeinschaft von Körperschaften des öffentlichen Rechts eGbR
Rechtsform des Erwerbers: Von einer lokalen Gebietskörperschaft kontrolliertes öffentliches Unternehmen
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Gesundheit
2.1.
Verfahren
Titel: Softwareverteilungs- und Patchmanagementlösung
Beschreibung: Es wird eine produktspezifische Softwareverteilungs- und Patchmanagementlösung für 23.000 verwaltete Windows-Endpunkte ausgeschrieben. Die Auftraggeberin beabsichtigt, Softwarekomponenten lizenzrechtlich als Kauf (einschließlich der dazugehörenden Pflegeleistungen) sowie als Miete in den Betriebsmodellen on prem sowie als Cloud (nur bei Miete) zu beschaffen. Es wird die EVB-IT Rahmenvereinbarung zur Anwendung kommen. Das Höchstvolumen für Bestellungen aus diesem Vertrag wird auf 9 Mio. Euro netto festgelegt. Es besteht kein Anspruch auf Ausschöpfung dieser Höchstgrenze. Innerhalb der Laufzeit der Rahmenvereinbarung von vier Jahren können bis zur Erreichung der Höchstgrenze Lizenzen bestellt werden. Die Laufzeit der verpflichtenden Erstbestellung ist auf drei Jahre ausgerichtet. Die Rahmenvereinbarung gilt nach ihrer Beendigung für die Laufzeit der Einzelbestellungen weiter fort.
Kennung des Verfahrens: 4f8c9cc9-20af-4998-baeb-34c9f13830dd
Interne Kennung: 26/2026-IT
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
Zentrale Elemente des Verfahrens: In diesem Verfahren werden Maßnahmen zur Sicherstellung der Vertraulichkeit von Informationen ergriffen, d.h. es ist die Abgabe einer Vertraulichkeitsvereinbarung erforderlich und zum Schutz sicherheitsrelevanter Informationen werden die Unterlagen für die Angebotsphase nur stufenweise bekanntgegeben. Die Abgabe der für die Eignungsfeststellung erforderlichen Teilnahmeunterlagen (Anlagen 1 - 7 der Bewerbungsbedingungen) und des Nachweises der Zertifizierung nach ISO/IEC 27001 (oder vergleichbar) sowie der unterzeichneten Vertraulichkeitsvereinbarung (Anlage 8 der Bewerbungsbedingungen) hat vor Ablauf der Teilnahmefrist zu erfolgen. Die Eignungsleihe ist beim Nachweis einer Zertifizierung nach ISO 27001 oder vergleichbar im Rahmen der Eignungsprüfung ausgeschlossen. Nach Eignungsfeststellung werden alle geeigneten Bewerber, die eine unterzeichnete Vertraulichkeitsvereinbarung eingereicht haben, zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert. Nur dieser Personenkreis erhält Zugriff auf sämtliche Informationen im Rahmen dieser Vergabe. Nach Abgabe des (Erst-)Angebotes werden Verhandlungen durchgeführt. Eine Reduzierung des Bieterfeldes während der Verhandlungen bleibt für den Fall vorbehalten, dass keine Einigung mit dem Bieter erzielt werden kann. Anschließend werden die verbliebenen Bieter zur Abgabe des finalen Angebotes aufgefordert. Das wirtschaftlichste Angebot erhält den Zuschlag.
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Lieferleistungen
Haupteinstufung (cpv): 48000000 Softwarepaket und Informationssysteme
Zusätzliche Einstufung (cpv): 48100000 Branchenspezifisches Softwarepaket
2.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: c/o AOK Bayern Friedrich-Puchta-Straße 27
Stadt: Bayreuth
Postleitzahl: 95444
Land, Gliederung (NUTS): Bayreuth, Kreisfreie Stadt (DE242)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Bundesrepublik Deutschland, Freistaaten Sachsen (DED) und Thüringen (DEG), Geschäftsstellen der AOK PLUS und der AOK Bayern
2.1.3.
Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.: 9 000 000,00 EUR
Höchstwert der Rahmenvereinbarung: 9 000 000,00 EUR
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: #Bekanntmachungs-ID: CXP4YRYMC10#
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach § 123 bis § 126 GWB
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach § 123 bis § 126 GWB
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach § 123 bis § 126 GWB
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach § 123 bis § 126 GWB
Betrug: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach § 123 bis § 126 GWB
Korruption: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach § 123 bis § 126 GWB
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach § 123 bis § 126 GWB
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach § 123 bis § 126 GWB
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach § 123 bis § 126 GWB
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach § 123 bis § 126 GWB
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach § 123 bis § 126 GWB
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach § 123 bis § 126 GWB
Zahlungsunfähigkeit: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach § 123 bis § 126 GWB
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach § 123 bis § 126 GWB
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach § 123 bis § 126 GWB
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach § 123 bis § 126 GWB
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach § 123 bis § 126 GWB
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach § 123 bis § 126 GWB
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach § 123 bis § 126 GWB
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach § 123 bis § 126 GWB
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach § 123 bis § 126 GWB
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach § 123 bis § 126 GWB
5.1.
Los: LOT-0001
Titel: Softwareverteilungs- und Patchmanagementlösung
Beschreibung: Ziel der Ausschreibung ist die Erneuerung und funktionale Erweiterung der zentralen Softwareverteilungs- und Patchmanagementlösung für 23.000 Windows-Endpunkte, bestehend aus Client- und Serverbetriebssystemen. Mit der neuen Lösung soll eine standardisierte, automatisierte und betriebssichere Verwaltung von Endgeräten aller Mandanten der kubus IT eGbR ermöglicht werden. Dies umfasst insbesondere die strukturierte Bereitstellung von Software, ein integriertes Patchmanagement sowie eine effiziente Endgeräteverwaltung für die verschiedenen Supporteinheiten der Auftraggeberin. Ziel ist es, den Administrationsaufwand nachhaltig zu reduzieren, die Betriebssicherheit und Aktualität der Systeme zu erhöhen sowie Effizienz und Transparenz in den Betriebsprozessen zu verbessern. Darüber hinaus soll die Lösung um Funktionen zur Messung, Analyse und Verbesserung der digitalen Employee Experience (DEX) erweitert werden, um die Nutzungsqualität der IT-Arbeitsplätze nachvollziehbar bewerten und gezielt optimieren zu können. Die Softwareverteilung, das Patchmanagement und die Endgeräteverwaltung sollen funktional erweitert und an den aktuellen Stand der Technik der Microsoft-Plattform angepasst werden. Dies beinhaltet die Unterstützung aktueller Windows-Versionen, moderner Verwaltungs- und Sicherheitsmechanismen sowie den gleichwertigen Einsatz in On-Premises- und Cloud-basierten Betriebsmodellen einschließlich hybrider Szenarien. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Optimierung organisatorischer und technischer Abläufe. Durch die Einführung der neuen Lösung sollen die Arbeitsprozesse des mit dem IMAC-Dienst (Install, Move, Add, Change) beauftragten Dienstleisters technisch unterstützt und vereinfacht werden. Gleichzeitig soll eine verbesserte Unterstützung der Serviceprozesse für Endanwender erreicht werden, insbesondere durch standardisierte, nachvollziehbare und reproduzierbare Abläufe. Insgesamt verfolgt die Auftraggeberin das Ziel, das Endpunktmanagement nachhaltig zu modernisieren und eine belastbare Grundlage für einen stabilen, effizienten und zukunftsorientierten IT-Betrieb zu schaffen. Vor diesem Hintergrund wird eine produktspezifische Softwareverteilungs- und Patchmanagementlösung ausgeschrieben. Aus Gründen des Schutzes der Vertraulichkeit von Informationen wird die konkrete Softwarelösung erst mit Einladung zur Angebotsabgabe bekannt gegeben. Die Auftraggeberin beabsichtigt, Softwarekomponenten lizenzrechtlich als Kauf (einschließlich der dazugehörenden Pflegeleistungen) sowie als Miete in den Betriebsmodellen on prem sowie als Cloud (nur bei Miete) zu beschaffen. Es wird die EVB-IT Rahmenvereinbarung zur Anwendung kommen. Das Höchstvolumen für Bestellungen aus diesem Vertrag wird auf 9 Mio. Euro netto festgelegt. Es besteht kein Anspruch auf Ausschöpfung dieser Höchstgrenze. Innerhalb der Laufzeit der Rahmenvereinbarung von vier Jahren können bis zur Erreichung der Höchstgrenze Lizenzen bestellt werden. Die Laufzeit der verpflichtenden Erstbestellung ist auf drei Jahre ausgerichtet. Die Rahmenvereinbarung gilt nach ihrer Beendigung für die Laufzeit der Einzelbestellungen weiter fort.
Interne Kennung: 26/2026-IT
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Lieferleistungen
Haupteinstufung (cpv): 48000000 Softwarepaket und Informationssysteme
Zusätzliche Einstufung (cpv): 48100000 Branchenspezifisches Softwarepaket
5.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: c/o AOK Bayern Friedrich-Puchta-Straße 27
Stadt: Bayreuth
Postleitzahl: 95444
Land, Gliederung (NUTS): Bayreuth, Kreisfreie Stadt (DE242)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Bundesrepublik Deutschland, Freistaaten Sachsen (DED) und Thüringen (DEG), Geschäftsstellen der AOK PLUS und der AOK Bayern
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Laufzeit: 48 Monate
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Nicht erforderlich
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
Zusätzliche Informationen: 1) Die Unterlagen für den Teilnahmewettbewerb (Anlagen 1 - 7 der Bewerbungsbedingungen sowie die Vertraulichkeitsvereinbarung als Anlage 8 der Bewerbungsbedingungen) stehen auf der Vergabeplattform des Deutschen Vergabeportals (https://www.dtvp.de) unter der Kategorie "Leistungsbeschreibung" zur Verfügung. Ferner werden auf der Vergabeplattform die für die zweite Stufe des Verfahrens (sog. Angebotsphase) vorgesehenen Vergabeunterlagen (Anlagen 9-1, 10 bis 13-2, 13-3 (unausgefüllt), 13-4, 13-7 bis 14-2, 14-3 (unausgefüllt), 14-7 der Bewerbungsbedingungen) im Entwurfsstand in der Kategorie "Sonstiges" rein informativ zur Verfügung gestellt. Die Anlagen 13-3 und 14-3 der Bewerbungsbedingungen werden unausgefüllt, also ohne Angaben zu Ansprechpartnern und der Verarbeitung, bereitgestellt. Zum Preisblatt (Anlage 15 der Bewerbungsbedingungen) finden sich Informationen im Dokument Bewerbungsbedingungen und dort unter Nr. V.7 und V.8. Dies ermöglicht es, sich über die zu vergebenen Leistungen einen Überblick zu verschaffen. Gleichwohl wird darauf hingewiesen, dass die Unterlagen von der Auftraggeberin angepasst werden können und um weitere Informationen, insbesondere hinsichtlich der zu beschaffenden Produktspezifika sowie den Organisationssicherheitsrichtlinien (inkl. dem darauf aufbauenden Nachweisdokument) sowie der geplanten Datenverarbeitung ergänzt werden. Diese Angaben sind in den Anlagen 9-2, 13-5, 13-6, 14-5, 14-6 und 15 der Bewerbungsbedingungen enthalten. Diese Informationen und Dokumente erhalten nur die Bewerber, die zur Einreichung eines Angebotes aufgefordert werden. Dabei handelt es sich um die Bewerber, die geeignet sind und die die Vertraulichkeitsvereinbarung (Anlage 8 der Bewerbungsbedingungen) unterzeichnet mit eingereicht haben. 2) Die Kommunikation zwischen der Auftraggeberin und den Bewerbern wird im Teilnahmewettbewerb ausschließlich über den Projektraum des Vergabeverfahrens auf der Vergabeplattform abgewickelt. Jeder Bewerber ist verpflichtet, sich regelmäßig Auskünfte/Fragen und Neuerungen bzw. Ergänzungen zum Inhalt der Bekanntmachung sowie den Unterlagen des Teilnahmewettbewerbs selbst einzuholen. 3) Die Bewerber haben mit dem Teilnahmeantrag Angaben zum Unternehmen oder zur Personen für die Anforderung eines Auskunft aus dem Wettbewerbsregister nach § 6 WRegG einzureichen (Anlage 4 der Bewerbungsbedingungen). 4) Rechtsform der Bewerber-/Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird: Soweit sich Bewerbergemeinschaften oder andere gemeinschaftliche Bewerber an dem Teilnahmewettbewerb beteiligen, ist dies deutlich zu kennzeichnen. Bewerbergemeinschaften haben unter Verwendung der Anlage 2 zu erklären, dass sie gesamtschuldnerisch haften und einen Bevollmächtigten zu benennen, welcher alle Mitglieder der Bietergemeinschaft gegenüber der Auftraggeberin vertritt. 5) Mit dem Teilnahmeantrag sind die unter Punkt IV. 1. der Bewerbungsbedingungen benannten Erklärungen (Anlagen 1 - 7 der Bewerbungsbedingungen sowie die Vertraulichkeitsvereinbarung Anlage 8 der Bewerbungsbedingungen) einzureichen. Darüber hinaus ist ein Nachweis für das Vorliegen der Zertifizierung nach ISO/IEC 27001 oder vergleichbar (im Falle der Vergleichbarkeit nebst Anwendbarkeitserklärung) vorzulegen. Im Falle der Eignungsleihe sind ebenfalls die die unter Punkt IV. 1. der Bewerbungsbedingungen benannten Erklärungen (Anlagen 1-1 bis 1-4 der Bewerbungsbedingungen) einzureichen. Eine Eignungsleihe ist für den Nachweis für das Vorliegen der Zertifizierung nach ISO/IEC 27001 oder vergleichbar ausgeschlossen. 6) Eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes erhält nur der geeignete Bewerber, welcher eine Vertraulichkeitsvereinbarung (Anlage 8 der Bewerbungsbedingungen) unterzeichnet dem Teilnahmeantrag beigefügt hat. 7) Alle geeigneten Bewerber, die eine Vertraulichkeitsvereinbarung unterzeichnet haben, werden zur Abgabe eines (Erst-)Angebotes aufgefordert. Eine anderweitige Reduzierung des Bewerberfeldes wird zu diesem Zeitpunkt nicht vorgenommen. 8) Eine Reduzierung des Bieterfeldes während der Verhandlungen bleibt für den Fall vorbehalten, dass keine Einigung mit dem Bieter erzielt werden kann. 9) Im Rahmen dieses Vergabeverfahrens wird keine Vergütung und keine Kostenerstattung gewährt. 10) Die Zuschlags- und Bindefrist endet am 15.09.2026.
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB (Anlage 3 der Bewerbungsbedingungen). Hinweis: Hierbei handelt es sich um eine Mindestanforderung. Im Falle einer Bewerber- /Bewerbergemeinschaft ist die Erklärung von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzeln zu erbringen. Es werden nur die Teilnahmeanträge der Bewerber berücksichtigt, welche die in der Bekanntmachung genannten Mindestanforderungen erfüllen.
Kriterium: Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eigenerklärung zu den Russlandsanktionen (Anlage 6 der Bewerbungsbedingungen). Mit EU-Verordnung Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 wurden umfangreiche Sanktionen gegen Russland normiert. Unter anderem besteht nach Art. 5k dieser Verordnung für öffentliche Auftraggeber bei Aufträgen oberhalb der EU-Schwellenwerte ein Zuschlags- und ein Vertragserfüllungsverbot. Danach dürfen keine öffentlichen Aufträge an Personen oder Unternehmen vergeben werden, die einen Bezug zu Russland aufweisen. Unter Verwendung der Anlage "Eigenerklärung Russlandsanktionen" hat der Bewerber daher zu erklären, dass weder er noch ein am Auftrag beteiligtes Unternehmen einen Bezug zu Russland im Sinne der o.g. Vorschrift aufweist. Hinweis: Hierbei handelt es sich um eine Mindestanforderung. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist die Erklärung für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzeln vorzulegen. Es werden nur die Teilnahmeanträge der Bewerber berücksichtigt, welche die in der Bekanntmachung genannten Mindestanforderungen erfüllen.
Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eigenerklärung zum spezifischen Jahresumsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, für die Jahresabschlüsse vorliegen, aufgesplittet nach Geschäftsjahr, in Summe 9 Mio. EUR netto (Anlage 5 der Bewerbungsbedingungen). Die Auftraggeberin betrachtet für die Durchführung des Auftrages lediglich solche Bewerber als geeignet, welche einen spezifischen Jahresumsatz im Bereich der Überlassung von Softwarelizenzen (einschließlich Softwarepflege) für Softwareverteilungs- und Patchmanagementlösung in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, für die Jahresabschlüsse vorliegen, mindestens 9 Millionen EUR netto in Summe aufweisen. Hinweis: Hierbei handelt es sich um eine Mindestanforderung. Es werden nur die Teilnahmeanträge der Bewerber berücksichtigt, welche die in der Bekanntmachung genannten Mindestanforderungen erfüllen.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Lieferungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eigenerklärung zur Darstellung von 3 Referenzen (Anlage 5 der Bewerbungsbedingungen) Die Auftraggeberin betrachtet für die Durchführung des Auftrages lediglich solche Bewerber als geeignet, welche 3 Referenzen seit 01.03.2023 aufweisen, bei denen Lizenzen / Pflegeleistungen bzw. Subscription für eine Softwareverteilungs- und Patchmanagementlösung für Microsoftbetriebssysteme für mindestens in Summe 20.000 verwaltete Endpunkte überlassen oder vereinbart wurden. Hinweis: Hierbei handelt es sich um eine Mindestanforderung. Es werden nur die Teilnahmeanträge der Bewerber berücksichtigt, welche die in der Bekanntmachung genannten Mindestanforderungen erfüllen.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Lieferungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eigenerklärung zur Darstellung einer Referenz (Anlage 5 der Bewerbungsbedingungen) Die Auftraggeberin betrachtet für die Durchführung des Auftrages lediglich solche Bewerber als geeignet, welche eine Referenz seit 01.03.2023 aufweisen, bei der einem Betreiber einer kritischen Anlage, welche den Sektoren Finanzwesen, Leistungen der Sozialversicherung sowie der Grundsicherung für Arbeitsuchende, Gesundheitswesen oder Informationstechnik und Telekommunikation gem. BSI-KritisV zugeordnet wird, Lizenzen / Pflegeleistungen bzw. Subscription für eine Softwareverteilungs- und Patchmanagementlösung für Microsoftbetriebssysteme überlassen oder vereinbart wurden. Hinweis: Hierbei handelt es sich um eine Mindestanforderung. Es werden nur die Teilnahmeanträge der Bewerber berücksichtigt, welche die in der Bekanntmachung genannten Mindestanforderungen erfüllen.
Kriterium: Zertifikate von Qualitätskontrollinstituten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Der Bewerber muss angeben und nachweisen (im Falle der Vergleichbarkeit nebst Anwendbarkeitserklärung), dass er über eine zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrages gültige Zertifizierung nach ISO/IEC 27001 oder vergleichbar verfügt (Anlage 5 der Bewerbungsbedingungen). Hierbei handelt es sich um eine Mindestanforderung. Ein laufendes Zertifizierungsverfahren genügt den Anforderungen nicht. Hinweis: Die Zertifizierung muss denjenigen Rechtsträger betreffen, der im Falle der Zuschlagserteilung Vertragspartner des Auftraggebers wird. Die Inanspruchnahme der Kapazitäten anderer Unternehmen gemäß § 47 VgV ist ausgeschlossen. Dies gilt auch für verbundene Unternehmen innerhalb eines Konzerns. Es werden nur die Teilnahmeanträge der Bewerber berücksichtigt, welche die in der Bekanntmachung genannten Mindestanforderungen erfüllen.
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Zwingende Vorlage einer Eigenerklärung, aus der hervorgeht, dass der Bewerber im Falle der Zuschlagserteilung eine angemessene Betriebshaftpflicht- und Vermögensschadenhaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckung je Versicherungsfall von 3 Mio. EUR für Personen- und Sachschäden und 500.000 EUR für Vermögensschäden einschließlich einer Versicherung gegen die Folgen eines Datenschutzverstoßes in Höhe von 500.000 EUR abschließen oder bereits abgeschlossen hat, diese während des gesamten Vertragsverhältnisses ununterbrochen aufrechterhalten und der Auftraggeberin vor Aufnahme der Tätigkeit sowie auf Verlangen den Fortbestand jederzeit nachweisen wird (Anlage 7 der Bewerbungsbedingungen). Hinweis: Hierbei handelt es sich um eine Mindestanforderung. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist die Erklärung für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzeln vorzulegen. Es werden nur die Teilnahmeanträge der Bewerber berücksichtigt, welche die in der Bekanntmachung genannten Mindestanforderungen erfüllen.
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: Der Preis ergibt sich aus den Angaben des Bieters, die im Preisblatt vorzunehmen sind.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 100
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 17/04/2026 23:59:59 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 28/04/2026 09:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Die Auftraggeberin behält sich vor, Unterlagen unter Beachtung des § 56 VgV nachzufordern.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Noch nicht bekannt
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Etwaige Ausführungsbedingungen sind den Vergabeunterlagen nebst Anlagen und Anhängen zu entnehmen. Insbesondere wird darauf hingewiesen, dass die Leistung datenschutzkonform erbracht werden muss. Darüber hinaus muss vom Vertragspartner sowie in der Lieferkette jeweils eine gültige Zertifizierung nach ISO/IEC 27001 oder vergleichbar vorhanden sein und für die Dauer der Vertragslaufzeit aufrecht erhalten werden.
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 1
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Die Vergabekammern des Bundes
Informationen über die Überprüfungsfristen: Für die Einlegung von Rechtsbehelfen gelten u. a. die folgenden Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB): "§ 134 Informations- und Wartepflicht. (1) Öffentliche Auftraggeber haben die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist; (2) Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach Absatz 1 geschlossen werden. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an; (3) Die Informationspflicht entfällt in Fällen, in denen das Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb wegen besonderer Dringlichkeit gerechtfertigt ist... § 135 Unwirksamkeit: (1) Ein öffentlicher Auftrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der öffentliche Auftraggeber 1. gegen § 134 verstoßen hat... § 160 Einleitung, Antrag: (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein; (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht; (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit: 1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat (der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt); 2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegen über dem Auftraggeber gerügt werden; 3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden; 4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind... § 168 Entscheidung der Vergabekammer. (1) Die Vergabekammer entscheidet, ob der Antragsteller in seinen Rechten verletzt ist und trifft die geeigneten Maßnahmen, um eine Rechtsverletzung zu beseitigen und eine Schädigung der betroffenen Interessen zu verhindern. Sie ist an die Anträge nicht gebunden und kann auch unabhängig davon auf die Rechtmäßigkeit des Vergabeverfahrens einwirken; (2) Ein wirksam erteilter Zuschlag kann nicht aufgehoben werden...
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: AOK PLUS - Die Gesundheitskasse für Sachsen und Thüringen
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: kubus IT - Arbeitsgemeinschaft von Körperschaften des öffentlichen Rechts eGbR
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: kubus IT - Arbeitsgemeinschaft von Körperschaften des öffentlichen Rechts eGbR
Registrierungsnummer: DE258107915
Postanschrift: c/o AOK Bayern Friedrich-Puchta-Straße 27
Stadt: Bayreuth
Postleitzahl: 95444
Land, Gliederung (NUTS): Bayreuth, Kreisfreie Stadt (DE242)
Land: Deutschland
Kontaktperson: AOK PLUS, Geschäftsbereich Unternehmenssicherheit, Vergabestelle
Telefon: +49 80010590-80066
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: AOK PLUS - Die Gesundheitskasse für Sachsen und Thüringen
Registrierungsnummer: DE256878834
Postanschrift: Augustinerstraße 38
Stadt: Erfurt
Postleitzahl: 99084
Land, Gliederung (NUTS): Dresden, Kreisfreie Stadt (DED21)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Geschäftsbereich Unternehmenssicherheit, Vergabestelle
Telefon: +49 80010590-80066
Rollen dieser Organisation:
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Die Vergabekammern des Bundes
Registrierungsnummer: t:022894990
Postanschrift: Kaiser-Friedrich-Straße 16
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53113
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49 228-9499-0
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0004
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 24de5813-33a2-46aa-9054-ce22daeb92e2 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 27/03/2026 11:22:21 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 216521-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 62/2026
Datum der Veröffentlichung: 30/03/2026