1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Staatliche Feuerwehrschule Geretsried
Rechtsform des Erwerbers: Regionale Gebietskörperschaft
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Wirtschaftliche Angelegenheiten
2.1.
Verfahren
Titel: Beschaffung einer standardisierten Notrufabfrage in Bayerischen Leitstellen (SNA-Bayern)
Beschreibung: Ausschreibungsgegenstand ist die Erstellung eines IT-Gesamtsystems zur standardisierten Notrufabfrage in allen Integrierten Leitstellen des Freistaats Bayern, einschließlich der Herbeiführung der Betriebsbereitschaft und Anbindung an die Einsatzleitsysteme (derzeit "ELDIS III BY" der eurofunk KAPPACHER GmbH sowie potenzieller Nachfolgesysteme) in allen Integrierten Leitstellen des Freistaats Bayern, einschließlich Systemservice und Weiterentwicklung auf Grundlage eines Werkvertrags.
Kennung des Verfahrens: 4b44455d-4f33-47c6-b5f2-9b538c61b44e
Interne Kennung: 0270.ZV-11-26-01
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Lieferleistungen
Zusätzliche Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 48000000 Softwarepaket und Informationssysteme
Zusätzliche Einstufung (cpv): 30200000 Computeranlagen und Zubehör, 48820000 Server, 50324100 Systemwartung, 72212900 Diverse Software-Entwicklungen und Computersysteme, 72224100 Planung im Bereich Systemimplementierung, 72250000 Systemdienstleistungen und Unterstützungsdienste, 72263000 Software-Implementierung, 72267000 Software-Wartung und -Reparatur, 72268000 Bereitstellung von Software
2.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Geretsried
Postleitzahl: 82538
Land, Gliederung (NUTS): Bad Tölz-Wolfratshausen (DE216)
Land: Deutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv - Die Regierung von Oberbayern, Sachgebiet Z4 – Zentrale Vergabestelle führt das Verfahren als zuständige Vergabestelle als Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb gem. § 119 Abs. 1, Abs. 5 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) i.V.m. § 14 Abs. 1, Abs. 3, § 17 Abs. 1 der Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (VgV), den Bedingungen der EU-weiten Auftragsbekanntmachung.
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: Gemäß § 123, 124 GWB, § 57, 42 Abs. 1 VgV, 19 MiLoG, 22, 24 LkSG, sowie die aktuellen Russland-Sanktionen.
5.1.
Los: LOT-0001
Titel: Beschaffung einer standardisierten Notrufabfrage in Bayerischen Leitstellen (SNA-Bayern)
Beschreibung: Ausschreibungsgegenstand ist die Erstellung eines IT-Gesamtsystems zur standardisierten Notrufabfrage in allen Integrierten Leitstellen des Freistaats Bayern, einschließlich der Herbeiführung der Betriebsbereitschaft und Anbindung an die Einsatzleitsysteme (derzeit "ELDIS III BY" der eurofunk KAPPACHER GmbH sowie potenzieller Nachfolgesysteme) in allen Integrierten Leitstellen des Freistaats Bayern, einschließlich Systemservice und Weiterentwicklung auf Grundlage eines Werkvertrags.
Interne Kennung: d177180f-8d2f-4dbd-bf45-e12b543eb694
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Lieferleistungen
Zusätzliche Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 48000000 Softwarepaket und Informationssysteme
Zusätzliche Einstufung (cpv): 30200000 Computeranlagen und Zubehör, 48820000 Server, 50324100 Systemwartung, 72212900 Diverse Software-Entwicklungen und Computersysteme, 72224100 Planung im Bereich Systemimplementierung, 72250000 Systemdienstleistungen und Unterstützungsdienste, 72263000 Software-Implementierung, 72267000 Software-Wartung und -Reparatur, 72268000 Bereitstellung von Software
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Bezüglich der Verlängerung und Optionen wird auf Nummer 17.8.1 des EVB-IT Systemvertrags verwiesen.
5.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Geretsried
Postleitzahl: 82538
Land, Gliederung (NUTS): Bad Tölz-Wolfratshausen (DE216)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Laufzeit: 60 Monate
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
Zusätzliche Informationen: Zum Nachweis des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen sind gem. den Vorgaben der Teilnahme- und Verfahrensbedingungen auch die nachfolgenden Nachweise und Erklärungen von den am Vergabeverfahren beteiligten Unternehmen mit dem Teilnahmeantrag einzureichen: Eine Scientology-Schutzerklärung gem. Vordruck 12 ist zwingend von jedem als Bewerber am Vergabeverfahren beteiligten Unternehmen bzw. von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft am Vergabeverfahren beteiligten Unternehmen, mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Eine Scientology-Schutzerklärung gem. Vordruck 13 ist zwingend von jedem als eignungsrelevantes anderes am Vergabeverfahren beteiligtes Unternehmen i.S.d. § 47 VgV mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Eine Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen i.S.d. § 123 GWB gem. Vordruck 14 ist zwingend von jedem am Vergabeverfahren beteiligten Unternehmen (Bewerber/Bewerbergemeinschaftsmitglied/Unterauftragnehmer/eignungsrelevantes Unternehmen) mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Eine Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen i.S.d. § 124 GWB gem. Vordruck 15 ist zwingend von jedem am Vergabeverfahren beteiligten Unternehmen (Bewerber /Bewerbergemeinschaftsmitglied/Unterauftragnehmer/eignungsrelevantes Unternehmen) mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Eine Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen i.S.d. § 19 MiLoG gem. Vordruck 16 ist zwingend von jedem am Vergabeverfahren beteiligten Unternehmen (Bewerber /Bewerbergemeinschaftsmitglied/Unterauftragnehmer/eignungsrelevantes Unternehmen) mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Eine Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen i.S.d. §§ 22, 24 LkSG gem. Vordruck 17 ist zwingend von jedem am Vergabeverfahren beteiligten Unternehmen (Bewerber/Bewerbergemeinschaftsmitglied/Unterauftragnehmer/eignungsrelevantes Unternehmen) mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Eine Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen i.S.d. den Russlandsanktionen gem. Vordruck 18 ist zwingend von jedem am Vergabeverfahren beteiligten Unternehmen (Bewerber/Bewerbergemeinschaftsmitglied/Unterauftragnehmer/eignungsrelevantes Unternehmen) mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Die Anzahl der Unternehmen, die von der Vergabestelle zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden, wird gem. § 51 Abs. 1 S. 1 VgV auf drei (3) Unternehmen begrenzt. Sind mehr als drei (3) Unternehmen vorhanden, für die entsprechend den in der EU-Bekanntmachung und den Vordrucken für den Teilnahmewettbewerb definierten Mindestanforderungen eine vorläufige positive Eignungsprognose gestellt werden kann, werden drei (3) Unternehmen von der Vergabestelle ausgewählt und zur Angebotsabgabe aufgefordert. Sofern nicht mehr als drei (3) Bewerber vorhanden sind, welche die o.g. Anforderungen erfüllen, erfolgt keine Begrenzung der Anzahl der Unternehmen, die zur Angebotsphase zugelassen werden. Die Auswahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Unternehmen erfolgt gem. § 51 Abs. 1 S. 2 VgV anhand objektiver und nicht-diskriminierender Auswahlkriterien. Die drei (3) Auswahlkriterien sind in der EU-Bekanntmachung und den Teilnahme- und Verfahrensbedingungen definiert: 1) Auswahlkriterium Nr. 1 zu Vordruck 10: Nachweis gem. Vordruck 10: Zertifizierung gem. DIN EN ISO 9001:2015 (oder vergleichbar): 20 Punkte, 2) Auswahlkriterium Nr. 2 zu Vordruck 11: Nachweis gem. Vordruck 11: Zertifizierung gem. DIN EN ISO 27001:2022 (oder vergleichbar): 30 Punkte, 3) Auswahlkriterium Nr. 3 zu Vordruck 8 – Teil 3: Nachweis einer Referenz gem. den Anforderungen des Vordruck 8 – Teil 3: 50 Punkte. Die von den anhand je Auswahlkriterium erreichten Punkte werden zu einer Gesamtpunktzahl addiert. Maximal können 100 Punkte erreicht werden. Anhand der erreichten Gesamtpunktzahlen wird eine Rangfolge der Unternehmen gebildet. Die drei (3) bestplatzierten Unternehmen werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Bei Punktgleichstand auf einem der Ränge werden mehr als drei (3) Unternehmen zur Angebotsabgabe aufgefordert.
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis (in nicht beglaubigter Kopie) über die erlaubte Berufsausübung, je nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, in dem das Unternehmen ansässig ist, entweder über die Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister dieses Staates oder durch Nachweis auf andere Weise (Vordruck 5).
Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Umsatz für den Tätigkeitsbereich, der Gegenstand der Ausschreibung ist (Lieferung, Installation und Inbetriebnahme von IT-Gesamtsystem zur standardisierten Notrufabfrage), bezogen auf die drei (3) letzten abgeschlossenen Geschäftsjahre oder seit dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens (falls dieses weniger als drei (3) volle Jahre zurück liegt), wobei der durchschnittliche tätigkeitsbezogene Jahresumsatz des Unternehmens mindestens 750.000,00 Euro (zzgl. USt.) je Geschäftsjahr betragen muss (Mindestanforderung) (Vordruck 6).
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Vorliegen einer aktuell gültigen Betriebshaftpflichtversicherung bzw. einer vergleichbaren marktübliche Versicherung i.S.d. § 45 Abs. 1 S. 3 Nr. 3 VgV mit folgenden Haftpflichtdeckungshöhen: Personenschäden i.H.v. 1,5 Millionen Euro je Schadensfall pro Jahr (zweifach maximiert), Sachschäden i.H.v. 1,5 Millionen Euro je Schadensfall pro Jahr (zweifach maximiert). (Mindestanforderung). (Zweifachmaximierung: Die Gesamtleistung des Versicherers für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres zusammen ist auf das Doppelte der jeweiligen Versicherungssumme begrenzt.) oder Verpflichtung, dass eine entsprechende Betriebshaftpflichtversicherung bzw. eine vergleichbaren marktübliche Versicherung i.S.d. § 45 Abs. 1 S. 3 Nr. 3 VgV mit folgenden Haftpflichtdeckungshöhen: Personenschäden i.H.v. 1,5 Millionen Euro je Schadensfall pro Jahr (zweifach maximiert), Sachschäden i.H.v. 1,5 Millionen Euro je Schadensfall pro Jahr (zweifach maximiert). Im Falle der Zuschlagserteilung auf erstes Anfordern des Auftraggebers unverzüglich abgeschlossen wird (Mindestanforderung). (Zweifachmaximierung: Die Gesamtleistung des Versicherers für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres zusammen ist auf das Doppelte der jeweiligen Versicherungssumme begrenzt.) (Vordruck 7)
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Lieferungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Darstellung von mindestens zwei (2) – mit dem Auftragsgegenstand in qualitativer und quantitativer Hinsicht vergleichbare – Referenzen innerhalb der letzten drei (3) Jahre (Stichtag: Ablauf der Teilnahme- und Bewerbungsfrist) mit nachfolgendem Inhalt (Mindestanforderung): a) Erfolgreiche Implementierung und Inbetriebnahme eines IT Gesamtsystems zur standardisierten Notrufabfrage (SNA) für eine oder mehrere Leitstellen der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) (Mindestanforderung), oder b) Erbringung von Serviceleistungen (Wartung und Pflege) über einen Zeitraum von mindestens vierundzwanzig (24) Monaten für ein IT-Gesamtsystem zur standardisierten Notrufabfrage (SNA) einer oder mehrerer Leitstellen der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben(BOS) (Mindestanforderung). c) Die Leistungen gem. lit. a) oder lit b) erfolgten für eine oder mehrere Leitstellen der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) die jeweils einen Zuständigkeitsbereich von mindestens 500.000 Einwohnern umfassen (Mindestanforderung). Die Mindestanforderungen gem. lit. a) und lit. b) stehen in einem Alternativverhältnis. Die Referenzen der Bewerber müssen daher nicht jeweils die Anforderungen gem. lit. a) und lit. b) erfüllen. Erforderlich aber auch ausreichend ist, dass die Referenzen der Bewerber jeweils die Anforderungen gem. lit. a) und lit c) oder lit. b) und lit. c) erfüllen. (Vordruck 8 - Referenzen Teil 1)
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Lieferungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Darstellung von mindestens zwei (2) – mit dem Auftragsgegenstand in qualitativer und quantitativer Hinsicht vergleichbare – Referenzen innerhalb der letzten drei (3) Jahre (Stichtag: Ablauf der Teilnahme- und Bewerbungsfrist) mit nachfolgendem Inhalt. Je Referenz müssen kumulativ die folgenden Anforderungen erfüllt sein: a) Erfolgreiche Implementierung und Inbetriebnahme eines IT-Gesamtsystems zur standardisierten Notrufabfrage (SNA) mit folgenden Merkmalen (Mindestanforderung): das SNA-Systembeinhaltet eine deutsche Sprachunterstützung zur Notrufabfrage, das SNA-System wird auf vollständig redundanter IT-Infrastruktur auf allen Ebenen (Server, Storage, Netzteile, Virtualisierung/Containerisierung etc.) betrieben, und das SNA-System basiert auf einer Virtualisierungslösung oder einer Containerlösung. b) Erbringung von Serviceleistungen (Wartung und Pflege) über einen Zeitraum von mindestens vierundzwanzig (24) Monaten für das gem. lit. a) implementierte und in Betrieb genommene IT-Gesamtsystem zur standardisierten Notrufabfrage (SNA) (Mindestanforderung). (Vordruck 8 - Referenzen Teil 2)
Kriterium: Techniker oder technische Stellen für die Qualitätskontrolle
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angabe der Anzahl der technischen Fachkräfte des Unternehmens in Vollzeitäquivalenten (VZÄ) in den letzten drei (3) Jahren – Stichtag: Ablauf der Teilnahme- und Bewerbungsfrist – die im Tätigkeitsbereich, der Gegenstand der Ausschreibung ist, (Lieferung, Installation und Inbetriebnahme von IT-Gesamtsystem zur standardisierten Notrufabfrage) beschäftigt sind (bspw. Informatiker, Ingenieure, (Service-)Techniker), wobei die Anzahl pro Jahr mindestens acht (8) VZÄ betragen muss (Mindestanforderung). (Vordruck 9)
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Lieferungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Auswahlkriterium gem. § 51 Abs. 1 VgV: Darstellung von einer (1) mit dem Auftragsgegenstand in qualitativer und quantitativer Hinsicht vergleichbarer – Referenz innerhalb der letzten drei (3) Jahre (Stichtag: Ablauf der Teilnahme- und Bewerbungsfrist) mit nachfolgendem Inhalt (Auswahlkriterium): a) Erfolgreiche Implementierung und Inbetriebnahme eines IT-Gesamtsystems zur standardisierten Notrufabfrage (SNA) für eine oder mehrere Leitstellen der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS). b) Erbringung von Serviceleistungen (Wartung und Pflege) über einen Zeitraum von mindestens vierundzwanzig (24) Monaten für das gem. lit. a) implementierte und in Betrieb genommene IT Gesamtsystem zur standardisierten Notrufabfrage (SNA). c) Die Leistungen gem. lit. a) und lit b) erfolgten für eine oder mehrere Leitstellen der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) die jeweils einen Zuständigkeitsbereich von mindestens 600.000 Einwohnern umfassen (Vordruck 8 - Teil 3).
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 50
Kriterium: Zertifikate von unabhängigen Stellen über Qualitätssicherungsstandards
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Auswahlkriterium gem. § 51 Abs. 1 VgV: Nachweis einer zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahme- und Bewerbungsfrist gültigen Zertifizierung des von dem Unternehmen verwendeten Qualitätsmanagementsystems (QMS) gem. DIN EN ISO 9001:2015 (oder gleichwertig) durch Vorlage eines entsprechenden Zertifikats oder durch Vorlage gleichwertiger Bescheinigungen von akkreditierten Stellen in (nicht beglaubigter) Kopie. (Vordruck 10).
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 20
Kriterium: Zertifikate von unabhängigen Stellen über Qualitätssicherungsstandards
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Auswahlkriterium gem. § 51 Abs. 1 VgV: Nachweis des Bestehens einer zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahme- und Bewerbungsfrist gültigen Zertifizierung des von dem Unternehmen verwendeten Informationssicherheits-Managementsystems (ISMS) gem. DIN EN ISO 27001 – 2022 (oder gleichwertig) durch Vorlage eines entsprechenden Zertifikats oder durch Vorlage gleichwertiger Bescheinigungen von akkreditierten Stellen in (nicht beglaubigter) Kopie (Vordruck 11).
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 30
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: Der Zuschlag wird gemäß § 127 Abs. 1 GWB i. V. m. § 58 Abs. 1 VgV auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt. Das wirtschaftlichste Angebot wird anhand folgender Zuschlagskriterien nach § 58 Abs. 2 VgV ermittelt: Qualität (60 %), Preis (40 %). Für die Ermittlung des Zuschlagskriteriums „Qualität“ werden Leistungspunkte vergeben. Insgesamt können bis zu 1000 Leistungspunkte erreicht werden. Für die Ermittlung des Zuschlagskriteriums „Preis“ werden Preispunkte vergeben. Insgesamt können bis zu 1000 Preispunkte erreicht werden. Die Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebots erfolgt durch Ermittlung der Kennzahl Z in Form der Addition der entsprechend gewichteten Leistungspunkte (L) (Qualität 60%) mit den entsprechend gewichteten Preispunkten (P) (Preis 40%): Z = [(L) x 0,60] + [(P) x 0,40].
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 40,00
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Leistungsbewertung gemäß Kriterienkatalog
Beschreibung: Der Zuschlag wird gemäß § 127 Abs. 1 GWB i. V. m. § 58 Abs. 1 VgV auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt. Das wirtschaftlichste Angebot wird anhand folgender Zuschlagskriterien nach § 58 Abs. 2 VgV ermittelt: Qualität (60 %), Preis (40 %). Für die Ermittlung des Zuschlagskriteriums „Qualität“ werden Leistungspunkte vergeben. Insgesamt können bis zu 1000 Leistungspunkte erreicht werden. Für die Ermittlung des Zuschlagskriteriums „Preis“ werden Preispunkte vergeben. Insgesamt können bis zu 1000 Preispunkte erreicht werden. Die Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebots erfolgt durch Ermittlung der Kennzahl Z in Form der Addition der entsprechend gewichteten Leistungspunkte (L) (Qualität 60%) mit den entsprechend gewichteten Preispunkten (P) (Preis 40%): Z = [(L) x 0,60] + [(P) x 0,40].
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 60,00
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 20/03/2026 11:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 01/04/2026 11:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Die Vergabestelle behält sich im pflichtgemäßen Ermessen vor, die am Vergabeverfahren beteiligten Unternehmen i.S.d. § 56 Abs. 2 VgV aufzufordern, innerhalb einer von der Vergabestelle gesetzten angemessenen Nachfrist fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren oder fehlende oder unvollständige leistungsbezogene Unterlagen nachzureichen oder zu vervollständigen. Wenn die nachzureichenden, zu vervollständigenden und/oder zu korrigierenden Unterlagen daraufhin nicht innerhalb der gesetzten Nachfrist bei der Vergabestelle eingehen, führt dies zum Ausschluss des Unternehmens von dem weiteren Vergabeverfahren. Die Unternehmen haben keinen Anspruch auf eine Nachforderung. Die Unternehmen haben lediglich einen Anspruch auf ermessensfehlerfreie Entscheidung der Vergabestelle.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Regierung von Oberbayern - Vergabekammer Südbayern
Informationen über die Überprüfungsfristen: Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die für interessierte Unternehmen sowie Bieter und Bietergemeinschaften bestehenden Rügeobliegenheiten und die Präklusionsregelungen gemäß § 160 Abs. 3 GWB hinsichtlich der Behauptung von Verstößen gegen die Bestimmungen über das Vergabeverfahren hin. § 160 Abs. 3 S. 1 GWB lautet: "Der Antrag (auf Nachprüfung) ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind." Die Vergabestelle weist zudem ausdrücklich auf § 134 Abs. 1 und 2 GWB hin. § 134 Abs. 1 und 2 GWB lauten: "(1) Öffentliche Auftraggeber haben die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. (2) Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach Absatz 1 geschlossen werden. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf zehn Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an."
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Regierung von Oberbayern
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt: Regierung von Oberbayern - Vergabekammer Südbayern
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Regierung von Oberbayern
Organisation, die Angebote bearbeitet: Regierung von Oberbayern
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Regierung von Oberbayern - Vergabekammer Südbayern
Registrierungsnummer: d909629c-b7ea-4afa-acf6-a8b05556708c
Postanschrift: Maximilianstr. 39
Stadt: München
Postleitzahl: 80539
Land, Gliederung (NUTS): München, Kreisfreie Stadt (DE212)
Land: Deutschland
Telefon: +49 8921762411
Fax: +49 8921762847
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Regierung von Oberbayern
Registrierungsnummer: 1a86dfa1-e75a-4748-8724-5f436cb4ba9d
Abteilung: Zentrale Vergabestelle
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Stadt: München
Postleitzahl: 80538
Land, Gliederung (NUTS): München, Kreisfreie Stadt (DE212)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Zentrale Vergabestelle
Telefon: +49 8921760
Fax: +49 892176404100
Rollen dieser Organisation:
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
Organisation, die Angebote bearbeitet
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Staatliche Feuerwehrschule Geretsried
Registrierungsnummer: 7fb9b152-4aa9-46ed-aa24-aeb0eab35a89
Postanschrift: Sudetenstraße 81
Stadt: Geretsried
Postleitzahl: 82538
Land, Gliederung (NUTS): Bad Tölz-Wolfratshausen (DE216)
Land: Deutschland
Telefon: +49 817134950
Fax: +49 817134953009
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
8.1.
ORG-0004
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 822f073b-6705-4961-835f-7f432357c1b6 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 27/02/2026 10:26:26 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 144443-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 42/2026
Datum der Veröffentlichung: 02/03/2026