5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Bauleistungen
Haupteinstufung (cpv): 45213320 Bauarbeiten für Gebäude in Verbindung mit dem Eisenbahngüterverkehr
Zusätzliche Einstufung (cpv): 45213350 Bauarbeiten für Gebäude für mehrere Güterverkehrsmittel, 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen, 71322500 Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen, 79420000 Dienstleistungen im Bereich Unternehmensleitung, 63111000 Containerumschlag
5.1.2.
Erfüllungsort
Land: Deutschland
Ort im betreffenden Land
Zusätzliche Informationen: Die genaue Lage des geplanten KV-Terminals an der Bahnstrecke Nürnberg-Stuttgart östlich der Querung durch die BAB 7 ergibt sich aus dem Informationsmemorandum.
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Andere Laufzeit: Unbegrenzt
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 0
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Nicht erforderlich
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: nein
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Es sind mindestens zwei Referenzprojekte aus den letzten 10 Jahren anzugeben, welche mit den für die Terminalentwicklungsgesellschaft bestehenden Leistungsanforderungen vergleichbar sind. Vergleichbar sind Projekte, welche die Planung, den Bau und den Betrieb von KV-Terminals mit einer Kapazität von mindestens 2 Ganzzügen (740 m) pro Tag betreffen, wobei auch der Ausbau bestehender KV-Terminals vergleichbar ist. Es genügt, wenn der Bewerber den Nachweis hinsichtlich der Teilbereiche Planung, Bau und Betrieb durch separate Referenzprojekte nachweist, solange sichergestellt ist, dass insgesamt zu jedem dieser Teilabschnitte mindestens zwei Referenzprojekte angegeben sind. Zumindest zwei Referenzprojekte müssen zum Zeitpunkt der Abgabe der Bewerbung am Teilnahmewettbewerb die Betriebsphase erreicht haben. Soweit der Bewerber beabsichtigt, die Leistung vollständig als eigene anzubieten, also ohne sich bezüglich bestimmter Leistungsteile auf einen Nachunternehmer/Eignungsverleiher zu berufen, muss er im Rahmen der Referenzen auch alle wesentlichen Leistungsteile selbst erbracht haben. Sämtliche Referenzprojekte sind unter Verwendung des Formblatts 6 des Dokuments Formblätter und Hinweise Teilnahmeantrag anzugeben und zu beschreiben. Zu den Eignungskriterien vgl. auch das Dokument Bewertungsmatrix Eignung.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Für jedes weitere Referenzprojekt in der EU, der Schweiz, Norwegen oder dem Vereinigten Königreich Großbritannien und Nordirland, das die Anforderungen nach Ziff. 1 erfüllt, erhält der Bewerber einen weiteren Punkt. Sämtliche Referenzprojekte sind unter Verwendung des Formblatts 6 des Dokuments Formblätter und Hinweise Teilnahmeantrag anzugeben und zu beschreiben.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Mindestpunktzahl: 1
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Für jedes genannte Referenzprojekt nach Ziff. 1, welches besonders innovative Planungsideen realisiert, erhält der Bewerber zusätzliche Punkte in der Bewertung, entsprechend der Anzahl vergleichbarer, besonders innovativer Referenzen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Mindestpunktzahl: 1
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Es ist mindestens ein Referenzprojekt zu benennen, welches die organisatorisch-fachliche Begleitung eines Planfeststellungsverfahrens in der Bundesrepublik Deutschland im Rahmen der Entwurfsphase umfasst (Erstellung der Planunterlagen). Dabei kann es sich auch um eines der unter Ziff. 1 bereits benannten Projekte handeln. Sämtliche Referenzprojekte sind unter Verwendung des Formblatts 6 des Dokuments Formblätter und Hinweise Teilnahmeantrag anzugeben und zu beschreiben.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Für jedes Referenzprojekt, welches die Umschlagsmenge von mindestens 2 Ganzzügen (740 m) pro Tag aufweist und die organisatorisch-fachliche Begleitung eines Planfeststellungsverfahrens in der Bundesrepublik Deutschland bis zum nachfolgend dargestellten Stand des Planfestfeststellungsverfahrens nachweist, erhält das Unternehmen weitere Punkte wie folgt: 1 Punkt: Erstellung der Planunterlagen 2 Punkte: Eröffnung des Planfeststellungsverfahrens 3 Punkte: Planfeststellungsbeschluss oder Plangenehmigung ergangen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Mindestpunktzahl: 1
Kriterium: Allgemeiner Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angabe des Gesamtumsatzes und des Umsatzes im Bereich KV-Terminals des Bewerbers/des Mitglieds der Bewerbergemeinschaft in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren 2025-2023 (alternativ, wenn für 2025 noch kein Jahresabschluss vorliegt: 2024-2022) . Diese Erklärung ist unter Verwendung des Formblatts 5 des Dokuments Formblätter und Hinweise Teilnahmeantrag abzugeben.
Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Der Bewerber kann mit den zurückliegenden drei Jahresabschlüssen jeweils einen Mindestumsatz von EUR 40 Mio. im Bereich KV-Terminals nachweisen.
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Umsatz des Bewerbers im Bereich KV-Terminals in den zurückliegenden drei Jahresabschlüssen: Umsatzentwicklung steigend: 3 Punkte, Umsatzentwicklung etwa gleichbleibend: 2 Punkte, Umsatzentwicklung zurückgehend, aber über 100 Mio. EUR: 1 Punkt, Umsatzentwicklung zurückgehend und darunter: 0 Punkte Die in diesem Kriterium erreichten Punkte werden doppelt gewichtet, vgl. Bewertungsmatrix Eignung.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Mindestpunktzahl: 1
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Der Bewerber erklärt, dass er bereits jetzt über eine bestehende, gültige Betriebshaftpflichtversicherung verfügt, mit der mindestens folgende Deckungssummen je Versicherungsfall abgedeckt sind: - EUR 5,0 Mio. gegen Personenschäden; - EUR 10,0 Mio. gegen Sachschäden; und - EUR 10,0 Mio. gegen Vermögensschäden, inklusive Schäden, die auf der Verletzung datenschutzrechtlicher Vorschriften beruhen, oder eine solche Versicherung nach Zuschlag (nach näherer Maßgabe der Vertragsbedingungen) nachweisen wird. Diese Erklärung ist unter Verwendung des Formblatts 5 des Dokuments Formblätter und Hinweise Teilnahmeantrag abzugeben.
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Der Beiter hat Angaben unter Verwendung des Formblatts 3 des Dokuments Formblätter und Hinweise Teilnahmeantrag zu machen.
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 1
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 27/03/2026 10:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Fehlen zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags bzw. der Angebotsabgabe geforderte Angaben, Erklärungen und Nachweise, so kann der Auftraggeber entsprechend § 56 Abs. 2 VgV den Bewerber/Bieter/die Bietergemeinschaft auffordern, die entsprechenden Angaben, Erklärungen und Nachweise innerhalb einer von dem Auftraggeber gesetzten Frist nachzureichen. Es besteht jedoch kein Anspruch der Bieter auf eine solche Nachforderung.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: (1) Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von "Russlandsanktionen" gemäß Artikel 5 k) Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 15 der Verordnung (EU) 2022/1269 des Rates vom 21. Juli 2022 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren. Diese Eigenerklärung ist unter Verwendung des Formblatts 8 des Dokuments Formblätter und Hinweise Teilnahmeantrag abzugeben. (2) Die Bedingungen werden sich im Übrigen im Einzelnen aus den Verträgen ergeben, die Gegenstand des Verhandlungsverfahrens sind. Siehe dazu das Informationsmemorandum.
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: nein
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende Rechtsform: Die Bewerber-/Bietergemeinschaft muss im Zuschlagsfall eine Rechtsform mit gesamtschuldnerischer Haftung der Mitglieder annehmen.
Finanzielle Vereinbarung: Die finanziellen Verpflichtungen des Investors im Zuschlagsfall werden in den Vertragsunterlagen festgelegt, die Gegenstand des Verhandlungsverfahrens sind. Siehe dazu auch die Informationen aus dem Informationsmemorandum.
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Nordbayern
Informationen über die Überprüfungsfristen: Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB), 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB), 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB), 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Zweckverband Industrie-/ Gewerbepark InterFranken
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Zweckverband Industrie-/ Gewerbepark InterFranken