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1. Beschaffer
1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Landratsamt Starnberg
2. Verfahren
2.1.
Verfahren
Titel: Neubau Gymnasium Herrsching – Architektenleistungen
Beschreibung: Fachplanung für die Objektplanungsleistung Architektenleistung; Neubau eines 3-zügigen Gymnasiums mit Erweiterungsmöglichkeit um einen 4. Zug und einer 3-fach Sporthalle sowie Außensportflächen in Herrsching/Landkreis Starnberg; Zur Ausführung der Leistungsphase 1-9 HOAI werden Architektenleistungen benötigt, um eine für die Bauaufgabe erforderliche Entwurfs- und Ausführungsplanung zu erarbeiten und die Ausschreibung und Vergabe sowie die Objektüberwachung durchzuführen. Das Projekt sollte zudem als Forschungsvorhaben gefördert und durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) im Hinblick auf das Klima- und ressourcenschonende Bauen, insbesondere in Holzbauweise, umgesetzt werden. Die Gesamtkosten können erst im Rahmen der Entwurfsplanung nach DIN 276 berechnet werden. Für die Teilinbetriebnahme der Schule waren noch Restarbeiten nötig, welche über das Wochenende vor der Teilinbetriebnahme erledigt werden mussten. Hierfür war eine ausreichende Objektüberwachung notwendig. An dem Samstag und eventuell an dem Sonntag mussten Montagen durchgeführt werden. Das Projekt war auf dem absolutem Endspurt für das wichtige Etappenziel der Teilinbetriebnahme.
Kennung des Verfahrens: a2d1bdb7-6d64-4779-8670-5bb216e4a634
Interne Kennung: NGH_EU_01/18
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71200000 Dienstleistungen von Architekturbüros
2.1.2.
Erfüllungsort
Land: Deutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
5. Los
5.1.
Los: LOT-0000
Titel: Neubau Gymnasium Herrsching – Architektenleistungen
Beschreibung: Fachplanung für die Objektplanungsleistung Architektenleistung; Neubau eines 3-zügigen Gymnasiums mit Erweiterungsmöglichkeit um einen 4. Zug und einer 3-fach Sporthalle sowie Außensportflächen in Herrsching/Landkreis Starnberg; Zur Ausführung der Leistungsphase 1-9 HOAI werden Architektenleistungen benötigt, um eine für die Bauaufgabe erforderliche Entwurfs- und Ausführungsplanung zu erarbeiten und die Ausschreibung und Vergabe sowie die Objektüberwachung durchzuführen. Das Projekt sollte zudem als Forschungsvorhaben gefördert und durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) im Hinblick auf das Klima- und ressourcenschonende Bauen, insbesondere in Holzbauweise, umgesetzt werden. Die Gesamtkosten können erst im Rahmen der Entwurfsplanung nach DIN 276 berechnet werden. Für die Teilinbetriebnahme der Schule waren noch Restarbeiten nötig, welche über das Wochenende vor der Teilinbetriebnahme erledigt werden mussten. Hierfür war eine ausreichende Objektüberwachung notwendig. An dem Samstag und eventuell an dem Sonntag mussten Montagen durchgeführt werden. Das Projekt war auf dem absolutem Endspurt für das wichtige Etappenziel der Teilinbetriebnahme.
Interne Kennung: NGH_EU_01/18
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71200000 Dienstleistungen von Architekturbüros
5.1.2.
Erfüllungsort
Land: Deutschland
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Südbayern, Regierung von Oberbayern
6. Ergebnisse
6.1.
Ergebnis, Los-– Kennung: LOT-0000
6.1.2.
Informationen über die Gewinner
Wettbewerbsgewinner:
Offizielle Bezeichnung: schürmann dettinger architekten partgmbb
Unterauftragnehmer des Gewinners:
Offizielle Bezeichnung: Leitwerk AG
Angebot:
Kennung des Angebots: NGH_EU_01/18
Kennung des Loses oder der Gruppe von Losen: LOT-0000
Wert der Ausschreibung: 2 184,84 EUR
Das Angebot wurde in die Rangfolge eingeordnet: ja
Vergabe von Unteraufträgen: Ja
Wert der Vergabe von Unteraufträgen ist bekannt: nein
Prozentanteil der Vergabe von Unteraufträgen ist bekannt: nein
Informationen zum Auftrag:
Kennung des Auftrags: NGH_EU_01/18_1
Datum des Vertragsabschlusses: 10/01/2019
7. Änderung
7.1.
Änderung
Kennzeichnung der vorherigen Vertragsvergabebekanntmachung: 137058-2019
Identifikator des geänderten Vertrags: CON-0000
Grund für die Änderung: Bedarf an zusätzlichen Bauleistungen, Dienstleistungen oder Lieferungen durch den ursprünglichen Auftragnehmer.
Beschreibung: Für die Teilinbetriebnahme der Schule waren noch Restarbeiten nötig, welche über das Wochenende vor der Teilinbetriebnahme erledigt werden mussten. Hierfür war eine ausreichende Objektüberwachung notwendig. An dem Samstag und eventuell an dem Sonntag mussten Montagen durchgeführt werden. Diese Arbeiten am Samstag und Sonntag mussten zusätzlich vergütet werden. Das Projekt war auf dem absolutem Endspurt für das wichtige Etappenziel der Teilinbetriebnahme. Es handelt sich um eine Wiederholungsleistung, welche somit Mehrkosten verursachen. Das Arbeiten an Samstagen und Sonntagen stellt keine Grundleistung der Objektüberwachung dar, daher stellt die Leistung somit eine zusätzliche Leistung dar. Es sind aufgrund der Teilinbetriebnahme der Schule und zur Sicherung der Projektziele zusätzliche Leistungen notwendig, die für den weiteren Bauablauf wichtig sind und der Baufortschritt nicht gestört wird. Die Arbeiten waren im Hinblick zur damaligen Eröffnung der Schule notwendig. Im Hinblick auf die geplante Teilinbetriebnahme der Schule ist dies der wirtschaftlichste Weg. Bei den zu erbringenden Leistungen durch die Entscheidung und Umsetzung der Teilinbetriebnahme handelt es sich um solche, die ursprünglich nicht im Leistungsverzeichnis vorgesehen waren. Die Erbringung der Zusatzleistung muss entweder zu längeren Verzögerungen in der Nutzung der Hauptleistung und/oder zu komplexen technischen Anpassungsnotwendigkeiten und/oder zu laufenden Überwachungserfordernissen und/oder Mehrkosten, die in keinem angemessenen Verhältnis zum Wert der Zusatzleistung stehen, führen (Ziekow/Völlink, Vergaberecht, 4. Auflage 2020, § 132 GWB Rn. 49). Ein weiterer Auftragnehmer auf der Baustelle hätte weitere Containerfläche für Container als Aufenthaltsräume für das Personal benötigt. Gleichzeitig wäre dadurch ein erhöhter Koordinierungs- und Überwachungsaufwand bei der Rechtsberatung für den Auftraggeber entstanden. Bis ein neuer Auftragnehmer mit der Arbeit begonnen hätte, wäre ein großer zeitlicher Verzug eingetreten und eine Eröffnung der Schule wäre unter den gewünschten Umständen nicht möglich gewesen. Zudem wäre mit erheblichen Zusatzkosten aufgrund der Kürze der Zeit zurechnen gewesen. Dadurch wären auch Bauzeitverzögerungen auch in anderen Gewerken entstanden, die wiederum zu Anpassungswünschen bei den Vertragsfristen von anderen Auftragnehmern geführt hätten. Hierdurch wären erhebliche Mehrkosten bei dem Auftraggeber entstanden. Diese hätten - zusammen mit den Kosten für den gesteigerten Koordinierungs- und Überwachungsaufwand - zu Mehrkosten, die in keinem angemessenen Verhältnis zum Wert der Zusatzleistungen gestanden hätten, geführt. Folglich wäre ein Wechsel des Auftragnehmers mit erheblichen Schwierigkeiten und beträchtlichen Zusatzkosten für den öffentlichen Auftraggeber verbunden gewesen. Die zu erbringende Leistung steht in keinem Verhältnis zum Hauptauftrag und zu einem Neuauftrag. Zudem ist ein Wechsel aus technischen Gründen nicht sinnvoll, da zur Rechtsberatung die ausführenden Architekten (Objektüberwachung) nötig sind, um eine fundierte Rechtsberatung zu ermöglichen. Ohne die Mitwirkung der Architekten und deren Wissen wäre eine Ersatzvornahme nicht möglich gewesen. Das Nachtragsangebot beschreibt durch die Planung geänderte Leistungen. Es sind Leistungsanpassungen notwendig, die sich aus technischen und zeitlichen Anforderungen ergeben (z. B. Teilinbetriebnahme). Bei den zu erbringenden Leistungen handelt es sich um solche, die in den ursprünglichen Vergabeunterlagen des Gewerkes Objektüberwachung nicht vorgesehen waren und geändert werden. Wann der öffentliche Auftraggeber die die Änderung erforderlich machenden Umstände nicht vorhersehen konnte, definiert Erwgr. 109 der VRL folgendermaßen: Es handelt sich um „Umstände, die auch bei einer nach vernünftigem Ermessen sorgfältigen Vorbereitung der ursprünglichen Zuschlagserteilung durch den öffentlichen Auftraggeber unter Berücksichtigung der diesem zur Verfügung stehenden Mittel, der Art und Merkmale des spezifischen Projekts der bewährten Praxis im betreffenden Bereich und der Notwendigkeit, ein angemessenes Verhältnis zwischen den bei der Vorbereitung der Zuschlagserteilung eingesetzten Ressourcen und dem absehbaren Nutzen zu gewährleisten, nicht hätten vorausgesagt werden können“. Dass Leistungsanpassungen vorgenommen werden müssen, konnte nicht vorhergesehen werden und ist technisch und zeitlich notwendig, um die ordnungsgemäße Teilinbetriebnahme der Schule zu erfüllen. Die Leistungen sind für den Werkerfolg notwendig. Die Anpassungen waren aufgrund der Entscheidung der Teilinbetriebnahme erforderlich. Daher entstand teilweise ein Mehraufwand durch nicht vorhersehbare Arbeiten, die zum Zeitpunkt der Ausschreibung nicht bekannt waren und daher nicht ausgeschrieben wurden. Die zusätzlichen Arbeiten waren notwendig, um die geplanten Leistungen ordnungsgemäß auszuführen und den terminlichen Ablauf nicht zu belasten. Es war nicht vorhersehbar aufgrund des terminlichen Plans, dass Arbeiten an Samstagen und Sonntagen stattfinden müssen. Dies konnte der Arbeitgeber nicht vorhersehen. Er ist von einer Ausführung nach Terminplan ausgegangen. Der Gesamtcharakter des Auftrages bleibt unverändert, da es sich weiterhin um die Objektüberwachung handelt. Zur Anwendbarkeit der Ausnahme nach § 132 Abs. 2 Nr. 2 und Nr. 3 GWB muss zusätzlich die Voraussetzung, der Preiserhöhung um nicht mehr als 50% des Wertes des ursprünglichen Auftrages, erfüllt sein. Der Preis wurde durch die Zusatzleistungen auch nicht um mehr als 50% des Wertes des ursprünglichen Auftrages erhöht. Der ursprüngliche Auftragswert belief sich auf 3.538.091,83 EUR (brutto). Die Summe des Nachtrages beläuft sich auf 2.184,84 EUR (brutto).
7.1.1.
Änderung
Beschreibung der Änderungen: Für die Teilinbetriebnahme der Schule waren noch Restarbeiten nötig, welche über das Wochenende vor der Teilinbetriebnahme erledigt werden mussten. Hierfür war eine ausreichende Objektüberwachung notwendig. An dem Samstag und eventuell an dem Sonntag mussten Montagen durchgeführt werden. Diese Arbeiten am Samstag und Sonntag mussten zusätzlich vergütet werden. Das Projekt war auf dem absolutem Endspurt für das wichtige Etappenziel der Teilinbetriebnahme.
8. Organisationen
8.1.
ORG-0000
Offizielle Bezeichnung: Landratsamt Starnberg
Registrierungsnummer: 11711450175
Abteilung: Team 12.21
Postanschrift: Strandbadstraße 2
Stadt: Starnberg
Postleitzahl: 82319
Land, Gliederung (NUTS): Starnberg (DE21L)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Team 12.21
Telefon: +49 8151148985
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: schürmann dettinger architekten partgmbb
Registrierungsnummer: PR 1986
Stadt: München
Postleitzahl: 80337
Land, Gliederung (NUTS): München, Kreisfreie Stadt (DE212)
Land: Deutschland
Rollen dieser Organisation:
Bieter
Gewinner dieser Lose: LOT-0000
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Leitwerk AG
Registrierungsnummer: HRB 28053
Stadt: Augsburg
Postleitzahl: 86159
Land, Gliederung (NUTS): Augsburg, Kreisfreie Stadt (DE271)
Land: Deutschland
Rollen dieser Organisation:
Unterauftragnehmer
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Südbayern, Regierung von Oberbayern
Registrierungsnummer: 09-0318006-60
Stadt: München
Postleitzahl: 80538
Land, Gliederung (NUTS): München, Kreisfreie Stadt (DE212)
Land: Deutschland
Telefon: +49 8921762411
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0004
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Informationen zur Bekanntmachung
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 4416e302-e263-4a65-b4b8-3e414029d1c3 - 01
Formulartyp: Auftragsänderung
Art der Bekanntmachung: Bekanntmachung der Auftragsänderungen
Unterart der Bekanntmachung: 38
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 13/02/2026 08:37:55 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 109614-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 32/2026
Datum der Veröffentlichung: 16/02/2026