5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Die Beauftragung des Auftragnehmers erfolgt in Leistungsstufen (laut Leistungsbild): Leistungsstufe 1: Leistungen während der Leistungsphasen 1-2 Optional: Leistungsstufe 2: Leistungen während der Leistungsphasen 3-4
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): München, Kreisfreie Stadt (DE212)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 02/05/2026
Enddatum der Laufzeit: 30/07/2030
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 0
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:other-sme#
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung: Angaben zur wirtschaftlichen Verknüpfung mit anderen Unternehmen hinsichtlich des Grundsatzes der Trennung von Planung und Bauausführung;
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung: Nachweis der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung: Zugelassen ist jeder, der nach den Gesetzen der Länder berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Ingenieur oder Beratender Ingenieur zu tragen oder nach der EG-Richtlinie über eine allgemeine Regelung zur Anerkennung der Hochschuldiplome in der Bundesrepublik Deutschland als „Beratender Ingenieur“ oder „Ingenieur“ tätig zu werden.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung: Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung für Personenschäden sowie für Sonstige Schäden; die jeweiligen Deckungssummen sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen; ersatzweise kann eine Bestätigung der Versicherung vorgelegt werden, dass die Deckungssumme im Auftragsfall auf die angegebenen Summen angepasst werden können;
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung: Kriterium Umsatz: Erklärung über den Gesamtumsatz sowie den Umsatz in dem vergleichbaren Tätigkeitsbereich des Auftrags jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre. Die aufgestellte Forderung stellt keine Mindestanforderung im Hinblick auf die Dauer der Geschäftstätigkeit dar; Möglicherweise geforderte Mindeststandards: zu Kriterium Umsatz bei vergleichbaren Leistungen: Nachweis eines Mindestjahresumsatz bezogen auf das Mittel der im vergleichbaren Tätigkeitsbereich angegeben Umsätze in Höhe von: 120.000 €
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung: Kriterium Personelle Ausstattung: Erklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren ersichtlich ist. Die aufgestellte Forderung stellt keine Mindestanforderung im Hinblick auf die Dauer der Geschäftstätigkeit dar;
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung: Kriterium Referenzen: Angabe von Referenzen über vergleichbare Leistungen die in den letzten bis zu 10 abgeschlossenen Kalenderjahren oder im aktuellen Jahr vom dem Schlusstermin für die Einreichung der Teilnahmewettbewerbe/Angebote ausgeführt und fertiggestellt (= in Betrieb genommen) wurden. Hinsichtlich der Vergleichbarkeit wird auf die Kurzbeschreibung des Auftrags sowie die Vergabeunterlagen verwiesen. Die Referenzangaben beziehen sich auf folgende Aspekte: Nachweis von mind. drei (max. fünf) Referenzobjekten, die der nachfolgenden Aufstellung (a) bis (c) und den aufgeführten Mindestanforderungen entsprechen. Je mind. eine Referenz für (a), (b) und (c) sind anzugeben. - Die mind. drei Referenzobjekte müssen zudem die geforderten, abgeschlossenen und bearbeiteten Leistungsphasen innerhalb der letzten 10 Jahre (Referenzzeitraum 2015 – Ende Bewerbungsfrist) aufweisen. - Die nachzuweisenden Referenzobjekte sind allgemein dadurch gekennzeichnet, dass das jeweilige Bauwerk im Baugrund aus Lockergestein liegt, der vergleichbar mit den Münchner Bodenverhältnissen ist und Grundwasserführung aufweist. a.) Referenz 1: Geotechnische Sachverständigenleistungen im Rahmen der Planung und/oder Bauausführung eines Brückenbauwerks mit folgenden Merkmalen und Umfang der Leistungserbringung: Objektdetails: Mehrfeldriges Brückenbauwerk, Nutzung durch Schiene und/oder Straße, Stützweite > 20 m, mit Gutachtenerstellung. Nachweis zur Durchführung von geotechnischen Sachverständigenleistungen als Planungsbegleitung (Objekt und Tragwerksplanung), mindestens in den Leistungsphasen 2 bis 4 nach HOAI (oder vergleichbar). Nach Abschluss der geotechnischen Sachverständigenleistungen erfolgte die Erstellung eines geotechnischen Berichts, als Grundlage für die Planung eines Brückenbauprojekts, in den Leistungsphasen 2 bis 4 nach HOAI (oder vergleichbar). b.) Referenz 2: Geotechnische Sachverständigenleistungen im Rahmen der Planung und/oder Bauausführung eines mindestens einfach ausgesteiften oder rückverankerten Baugrubenverbaus (GK 2) Als Beispiel für eine nachweisbare Referenz eines Baugrubenverbaus der geotechnischen Klasse 2 dienen Spundwand-, Bohrträger-, Bohrpfahl- oder Schlitzwandverbauten, mit laufenden verbaute Wandmetern von mind. 200 m, sowie eine dazugehörigen Gutachtenerstellung, z.B. im Rahmen eines geotechnischen Berichts. Es sollten zudem Kurzzeitanker (oder vergleichbares) als Rückverankerung eingesetzt worden sein. c.) Referenz 3: Geotechnische Sachverständigenleistungen im Rahmen der Planung und/oder Bauausführung eines weiteren Ingenieurbauwerks der GK 3 Erstellung von Ausschreibungsunterlagen und Mitwirkung bei der Vergabe von Baugrunderkundungen mit Feld- und Laboruntersuchungen (orientierende und/oder vertiefende Bohrkampagnen mit geotechnischen und geochemischen Versuchen). Planung eines weiteren Bauwerks der „Geotechnischen Klasse GK3“, sowie Planung der dazugehörigen Gründung. Nachweis zur Durchführung von geotechnischen Sachverständigenleistungen als Planungsbegleitung (Objekt und Tragwerksplanung), mindestens in den Leistungsphasen (Lph) 2 bis 4 nach HOAI, oder vergleichbar. (3) Kriterium auftragsspezifische Einzelnachweise: Vorlage nachfolgender auftragsspezifischer Angaben, Erklärungen oder Nachweise (in Kopie) Persönliche Qualifikation des verantwortlichen geotechnischen Sachverständigen (technische und berufliche Leistungsfähigkeit): Lebenslauf mit folgenden Angaben: Name, Geburtsjahr, dzt. Beschäftigung, Sprachkenntnisse, Liste der persönlichen Referenzobjekte innerhalb der nachzuweisenden Berufserfahrung mit Zeitraum der Projektbearbeitung und Funktion. Qualifikationsanforderungen: Universitärer Abschluss als Geologe (Dipl., M.Sc.), Ingenieurgeologe, Geowissenschaftler oder vergleichbar. Mindestens zehn (10) Jahre Berufserfahrung in der geforderten Expertise. Als Nachweise sind Urkunden und Lebenslauf einzureichen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung: Persönliche Referenzen: - Mindestens drei (3) vergleichbare Leistungsbetreuungen, die innerhalb der letzten fünf (5) Jahre vor dem Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Teilnahmeantrages erfolgreich bearbeitet oder abgeschlossen wurden, in denen der/die Sachverständige verantwortlich tätig war. - Die Referenzen gelten als vergleichbar, wenn folgenden Mindestanforderungen erfüllt sind: Nachweis von geotechnischen Sachverständigenleistungen im Rahmen von Planungs- (Objekt- und Tragwerksplanung) oder Bauvorhaben, die im Umfang vergleichbar, mindestens den Leistungsphasen 2 bis 4 (nach HOAI, oder vergleichbar) entsprechen und mindestens der geotechnischen Klasse (GK) 3 zuzuordnen sind. - Bitte alle geforderten Nachweise mit folgenden Anmerkungen versehen: Angaben zum Projekt und Projektauftraggeber, ggf. Kurzbeschreibung des Auftrags, sowie Information zum geleisteten Leistungsumfang. Weitere, einzureichende Nachweise des zu beauftragenden SV Geot.: Bitte alle geforderten Nachweise mit folgenden Anmerkungen versehen: Angaben zum Projekt und Projektauftraggeber, ggf. Kurzbeschreibung des Auftrags, sowie Information zum geleisteten Leistungsumfang. - Nachweis zur Planung von Baugrunderkundungen mit Feld- und Laboruntersuchungen (Bohrkampagnen, geotechnische und geochemische Versuche), Überwachung und fachtechnische Begleitung dieser, sowie Erstellung von geotechnischen Berichten. - Nachweis des SV Geot und des zu beauftragenden Ingenieurbüros über die Tätigkeit der Bauüberwachung, im Bereich erdbautechnischer Arbeiten, sowie im Rahmen vergleichbarer Projekte. - Nachweis zur Überwachung und fachtechnischen Betreuung von Arbeiten an tiefen Gründungselementen eines Brückenbauwerks, z.B. überschnittene, aufgelöste, tangierende Bohrpfahlwand, bzw. Einzelpfahlgründungen (z.B. Pfahlbockkonstruktionen). Außerdem Nachweiserbringung zur Überwachung und fachtechnischen Betreuung von Arbeiten an besonderen Gründungen und/oder Tiefgründungen bei Erdbauwerken oder konstruktiven Behelfsbauwerken sonstiger Art. - Nachweis zur bodenmechanischen Überwachung und fachtechnischen Betreuung von erdbautechnischen Arbeiten, wie z.B. Baugrunduntersuchungen, Geländemodellierung, Erstellung von Baugruben bzw. Baugrubenverbauten, Bodenverbesserungs- und Verdichtungsmaßnahmen, Erdstützkonstruktionen, sowie Dichtungs- und Drainagesysteme. - Nachweis zur Begleitung oder Durchführung von Prüfverfahren, wie Pfahlprobebelastungen bzw. vergleichbar komplexe Großversuche, oder Ankerprüfungen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Bezeichnung: Der Preis ist nicht das einzige Kriterium, alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 17/02/2026 13:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Gemäß Vergabeunterlagen
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Bietergemeinschaften haften gesamtschuldnerisch. Unternehmen können sich im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie die technische und berufliche Leistungsfähigkeit auf die Kapazitäten anderer Unternehmen stützen (Eignungsleihe). Nimmt ein Unternehmen für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, so haften diese Unternehmen im Fall der Auftragsvergabe gemeinsam für die Auftragsausführung. Die Inanspruchnahme der Kapazitäten anderer Unternehmen für die berufliche Leistungsfähigkeit wie Ausbildungs- und Befähigungsnachweise oder die einschlägige berufliche Erfahrung ist nur möglich, wenn diese anderen Unternehmen zugleich die (Teil)-Leistungen als Unterauftrag ausführen, für die diese Kapazitäten benötigt werden.
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende Rechtsform: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
Finanzielle Vereinbarung: gemäß Vergabeunterlagen
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Regierung von Oberbayern Vergabekammer Südbayern
Informationen über die Überprüfungsfristen: Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 168 Abs. 2 Satz 1 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Kalendertage nach Absendung (elektronisch oder per Fax) der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung (§ 134 GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass der Antragsteller die geltend gemachten Vergabeverstöße, soweit diese vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt wurden, innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen, soweit die Vergabeverstöße aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung, Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe, gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 - 3 GWB).
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Stadtwerke München GmbH