1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Landeshauptstadt München, Baureferat
Rechtsform des Erwerbers: Lokale Gebietskörperschaft
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung
Tätigkeit des Auftraggebers: Städtische Eisenbahn-, Straßenbahn-, Oberleitungsbus- oder Busdienste
2.1.
Verfahren
Titel: Ingenieurleistungen für Niederspannungsanlagen
Beschreibung: Die bestehende U-Bahn-Linie U5 endet derzeit am U-Bahnhof Laimer Platz. Die U5-West nach Pasing ist die westliche Verlängerung dieser U-Bahn-Linie. In diesem Streckenabschnitt sind 3 Bahnhöfe enthalten. Die Gesamtmaßnahme ist aufgegliedert in zwei Baulose: 5 West –1 (im Weiteren auch als Baulos 1 bezeichnet) und 5 West –2 (im Weiteren auch als Baulos 2 bezeichnet). Die ausgeschriebenen Leistungen der Technischen Ausrüstung (Niederspannung) umfassen im Wesentlichen den Bereich des Bahnhofes Am Knie mit den zugehörigen Streckentunnelabschnitten (Teil von Los 2), welche im Bereich der Fischer-von-Erlach-Str. im Osten und Josef-Felder-Str. im Westen liegen. Die Streckentunnel teilen sich in einem Ostabschnitt mit ca. 900 m und einem Westabschnitt mit ca. 300 m auf. Zum Bauabschnitt gehört das Notausstiegsgebäude Kleingartenanlage, dass sich im östlichen Streckentunnelabschnitt befindet. Der überwiegende Tunnelanteil wird im bergmännischen Tunnelvortrieb hergestellt und daher als „Rundtunnel“ ausgeführt. Im U-Bahnhof Am Knie sind auf zwei unterirdisch gelegenen Ebenen, der Bahnsteigebene westlich und östlich der Bahnsteigenden sowie der Verteilerebene (ehemals Sperrengeschosse), Betriebsräume und Betriebsanlagen vorgesehen. Es ist beabsichtigt folgende Leistungen (stufenweise) zu beauftragen: Leistungen der Technischen Ausrüstung, Anlagengruppe 4, Leistungsphasen 1–9 gemäß §§ 53 ff. HOAI; hierzu gehört leistungsstufenübergreifend insbesondere auch die Schnittstellenkoordination. Die Leistungen der Technischen Ausrüstung dieses Vergabeverfahrens sind für folgende Anlagen der Anlagengruppe 4 Starkstromanlagen nach § 53 Abs. 2 HOAI zu erbringen: - Niederspannungsschaltanlagen - Niederspannungsinstallationsanlagen - Anlagen zur unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV) - Beleuchtungsanlagen - Zentrale Sicherheitsbeleuchtungsanlagen - Blitzschutz- und Erdungsanlagen - Provisorien zur Baustromversorgung und Baustellenbeleuchtung
Kennung des Verfahrens: 1d3ab65a-034c-4942-9299-c67a567725ea
Interne Kennung: BauR I-40237-2025
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71321000 Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen, 71322500 Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen, 71322000 Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau
2.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: München
Postleitzahl: 80687
Land, Gliederung (NUTS): München, Kreisfreie Stadt (DE212)
Land: Deutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: Je Bieter ist nur ein Angebot zulässig. Das Risiko für den rechtzeitigen Eingang des Angebotes liegt beim Bieter.Zusätzliche bzw. ergänzende Angebotsunterlagen werden nicht berücksichtigt. Die Vergabeunterlagen stehen auf der in dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform zum Download zur Verfügung. Fragen und Anmerkungen zu den Vergabeunterlagen sind über die Kommunikationsebene der in dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform bis spätestens 10 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist zu richten. Verbindliche Stellungnahmen werden als Erläuterungen, Konkretisierungen oder Änderungen zu den Vergabeunterlagen auf der Vergabeplattform bis 6 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist veröffentlicht. Die Bieter sind verpflichtet, sich bis 6 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist auf genannten Vergabeplattform zu informieren, ob sich Erläuterungen, Konkretisierungen oder Änderungen in den Vergabeunterlagen ergeben haben. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich die Notwendigkeit ergeben kann, die Angebotsfrist auch noch innerhalb dieser 6 Kalendertage zu verschieben. In einem solchen Fall wird unverzüglich ebenfalls auf der in dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform/Homepage informiert. Es besteht die Möglichkeit der freiwilligen Registrierung auf der in dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform. Die Bieter, die sich freiwillig registrieren, werden über die verbindlichen Stellungnahmen auf die eingereichten Fragen und Anmerkungen per E-Mail informiert. Die Angebote können ausschließlich von registrierten Bietern über die in dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform (www.vergabe.bayern.de bzw. iTWOtender) in Textform eingereicht werden. Zur Einreichung des Angebots ist die (natürliche) Person , die die Abgabe des Angebots erklärt, mit Vor- und Nachname zu benennen. Eine gesonderte Unterschrift sowie eine fortgeschrittene oder qualifizierte Signatur sind nicht erforderlich. Der Auftraggeber hat für die Einreichung der Angebote Formblätter erstellt, mit Ausnahme des Konzepts zur Projektumsetzung und der Darstellung des Schlüsselpersonals. Diese Formblätter sind zu verwenden. Nicht fristgerecht eingereichte Angebote bzw. schriftliche (in Papierform eingereichte) oder formlose Angebote werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Die in der Bekanntmachung enthaltenen Zeitangaben stehen unter dem Vorbehalt der Anpassung und Aktualisierung. Bietergemeinschaften: a) Bietergemeinschaften müssen das Angebot als Bietergemeinschaft einreichen. Zum Nachweis des Vorliegens einer Bietergemeinschaft muss eine ausdrückliche Erklärung der Bietergemeinschaft mit dem Angebot eingereicht werden, in welchem die Mitglieder der Bietergemeinschaft benannt werden sowie dasjenige Mitglied der Bietergemeinschaft, welches die Bietergemeinschaft im vorliegenden Vergabeverfahren gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt. Die Aufteilung der Leistungsbereiche bzw. Aufgaben auf die einzelnen Mitglieder der Bietergemeinschaft im Auftragsfall ist darzustellen darzustellen. b) Bei Vorliegen einer Bietergemeinschaft sind die in der Bekanntmachung genannten Unterlagen für jedes Mitglied vorzulegen. c) Beabsichtigt ein Bieter oder ein Mitglied einer Bietergemeinschaft, sich zum Nachweis seiner finanziellen, wirtschaftlichen oder technischen Leistungsfähigkeit auf Dritte (z.B. Nachunternehmer) zu berufen, so sind die in der Bekanntmachung benannten Unterlagen für die anderen Unternehmen insoweit vorzulegen, als die Bezugnahme auf die Leistungsfähigkeit Dritter erfolgt. Nach Aufforderung ist zusätzlich die Verpflichtungserklärung des Dritten vorzulegen, nach deren Inhalt die rechtlich und tatsächlich abgesicherte Verfügbarkeit über die entsprechenden Ressourcen des Dritten nachgewiesen wird. Beabsichtigt der Bieter, im Hinblick auf vorzulegende Nachweise für die berufliche Leistungsfähigkeit (Referenzen) die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen, so ist durch dieses ausdrücklich zu bestätigen, dass es die Leistungen als Subunternehmer im Auftragsfall erbringen wird, für die diese Kapazitäten benötigt werden. Soll im Hinblick auf Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch genommen werden, so ist vorgesehen, dass der Bieter/die Bietergemeinschaft und diese Unternehmen gemeinsam für die Auftragsausführung haften. Eine entsprechende Bestätigung ist auf gesonderte Anforderung des Auftraggebers vorzulegen. Nach Art. 5k der Verordnung (EU) 2022/576 vom 08.04.2022 ist es verboten, öffentliche Aufträge an Unternehmen zu vergeben, die einen Bezug zu Russland im Sinne dieser Verordnung aufweisen. Über das Nichtvorliegen eines solchen Bezugs genügt die Abgabe einer Eigenerklärung durch die Bieter.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/25/EU
sektvo -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung, Auftragsunterlagen
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Bieter hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bieter Vertretungsberechtigter (1) in den letzten zwei Jahren • gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder • gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder • gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz oder • gem. § 98c Abs. 1 Aufenthaltsgesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist und ob (2) in den letzten drei Jahren gem. §§ 22, 24 Abs. 1 Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) mit einer Geldbuße nach Maßgabe des § 22 Abs. 2 LkSG belegt worden ist. -- Nicht fristgerecht eingereichte Angebote, schriftliche (in Papierform eingereichte) oder formlose Angebote werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. -- Der Bieter hat zu erklären, dass er keine Interessen vertritt, die im Widerspruch zur Ausführung des ausschreibungsgegenständlichen Auftrags stehen und diese nachteilig beeinflussen könnten. -- Es können weitere Ausschlussgründe in den Vergabeunterlagen genannt sein.
5.1.
Los: LOT-0000
Titel: Ingenieurleistungen für Niederspannungsanlagen
Beschreibung: Die bestehende U-Bahn-Linie U5 endet derzeit am U-Bahnhof Laimer Platz. Die U5-West nach Pasing ist die westliche Verlängerung dieser U-Bahn-Linie. In diesem Streckenabschnitt sind 3 Bahnhöfe enthalten. Die Gesamtmaßnahme ist aufgegliedert in zwei Baulose: 5 West –1 (im Weiteren auch als Baulos 1 bezeichnet) und 5 West –2 (im Weiteren auch als Baulos 2 bezeichnet). Die ausgeschriebenen Leistungen der Technischen Ausrüstung (Niederspannung) umfassen im Wesentlichen den Bereich des Bahnhofes Am Knie mit den zugehörigen Streckentunnelabschnitten (Teil von Los 2), welche im Bereich der Fischer-von-Erlach-Str. im Osten und Josef-Felder-Str. im Westen liegen. Die Streckentunnel teilen sich in einem Ostabschnitt mit ca. 900 m und einem Westabschnitt mit ca. 300 m auf. Zum Bauabschnitt gehört das Notausstiegsgebäude Kleingartenanlage, dass sich im östlichen Streckentunnelabschnitt befindet. Der überwiegende Tunnelanteil wird im bergmännischen Tunnelvortrieb hergestellt und daher als „Rundtunnel“ ausgeführt. Im U-Bahnhof Am Knie sind auf zwei unterirdisch gelegenen Ebenen, der Bahnsteigebene westlich und östlich der Bahnsteigenden sowie der Verteilerebene (ehemals Sperrengeschosse), Betriebsräume und Betriebsanlagen vorgesehen. Es ist beabsichtigt folgende Leistungen (stufenweise) zu beauftragen: Leistungen der Technischen Ausrüstung, Anlagengruppe 4, Leistungsphasen 1–9 gemäß §§ 53 ff. HOAI; hierzu gehört leistungsstufenübergreifend insbesondere auch die Schnittstellenkoordination. Die Leistungen der Technischen Ausrüstung dieses Vergabeverfahrens sind für folgende Anlagen der Anlagengruppe 4 Starkstromanlagen nach § 53 Abs. 2 HOAI zu erbringen: - Niederspannungsschaltanlagen - Niederspannungsinstallationsanlagen - Anlagen zur unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV) - Beleuchtungsanlagen - Zentrale Sicherheitsbeleuchtungsanlagen - Blitzschutz- und Erdungsanlagen - Provisorien zur Baustromversorgung und Baustellenbeleuchtung
Interne Kennung: BauR I-40237-2025
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71322000 Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau, 71321000 Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen, 71322500 Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung. Der Auftraggeber beauftragt den Auftragnehmer mit Abschluss des Vertrages zunächst verbindlich im Wesentlichen mit den Leistungen bis zur Entwurfsplanung und Teilen der Ausführungsplanung. Der Auftraggeber beabsichtigt, weitere Leistungen nach § 4 des Vertrages – dies sind die weiteren Leistungen der Ausführungsplanung, das Vorbereiten der Vergabe, das Mitwirken bei der Vergabe, die Objektüberwachung und die Objektbetreuung einzeln oder im Ganzen abzurufen. Der Abruf erfolgt jeweils gesondert durch schriftliche Mitteilung. Weitere Details sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt.
5.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: München
Postleitzahl: 80687
Land, Gliederung (NUTS): München, Kreisfreie Stadt (DE212)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/04/2026
Enddatum der Laufzeit: 30/06/2034
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 0
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance#
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung: Der Bieter hat mit dem Angebot den Nachweis über seine berufliche Qualifikation als Dipl.-Ing. TH/FH bzw. Bachelor/Master an Universitäten oder Fachhochschulen mit der Fachrichtung Elektrotechnik oder gleichwertig zu erbringen. –- Ist der Bieter eine juristische Person, ist dieser nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bieters nachgewiesen wird, dass der benannte verantwortliche Berufsangehörige die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt. Bieter oder verantwortliche Berufsangehörige juristischer Personen, die die entsprechende Berufsbezeichnung nach dem Recht eines anderen Mitgliedsstaates der europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum tragen, erfüllen die fachlichen Voraussetzungen dann, a) wenn sie sich dauerhaft im Bundesgebiet der Bundesrepublik Deutschland niedergelassen haben und berechtigt sind, die deutschen Berufsbezeichnungen nach den einschlägigen deutschen Fachgesetzen aufgrund einer Gleichstellung mit nach der Richtlinie 2005/36/EG (geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU) zutragen oder b) wenn sie vorübergehend im Bundesgebiet tätig sind und ihre Dienstleistungserbringung nach Richtlinie 2005/36/EG angezeigt haben.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung: Zur Überprüfung der Eignung des Bieters verlangt der Auftraggeber den Nachweis über bereits erbrachte Planungsleistungen bei einem vergleichbaren Bauvorhaben. Diese Referenzleistung muss folgende Mindestanforderungen erfüllen: A. Mindestanforderungen an das Referenzobjekt Die Referenz ist nachzuweisen anhand eines Referenzobjekts, das alle folgenden Kriterien erfüllen muss: – Die anrechenbaren Kosten (Kostengruppe 440 gemäß DIN 276) müssen mindestens 2,0 Mio. EUR netto betragen. – Die Anlagen (Anlagengruppe 4) müssen mindestens in der Honorarzone II liegen. B. Mindestanforderungen an die Leistungserbringung Alle folgenden Leistungen müssen für das vorgenannte Referenzobjekt erbracht und im Referenzzeitraum (siehe C unten) begonnen und abgeschlossen sein: – Durch den Bieter müssen Projektierungen von Niederspannungsanlagen mit Niederspannungsschaltanlagen mit Automatisierungstechnik, Zentralbatterieanlagen für Sicherheitsbeleuchtung und unterbrechungsfreie Stromversorgungsanlagen erbracht worden sein. – Die Leistungsphasen 2 bis 3 und 5 bis 8 im Sinne von § 55 HOAI müssen eigenständig erbracht worden sein. Die Erbringung der Leistungsphasen 2 bis 3 und 5 bis 8 kann auch durch mehrere Referenzen nachgewiesen werden, wobei dann jede Referenz alle anderen Mindestanforderungen – hinsichtlich Referenzobjekt, Leistungserbringung und Referenzzeitraum – erfüllen muss. Eine Leistungsphase ist eigenständig erbracht, wenn der Bieter selbst die wesentlichen Leistungen der jeweiligen Leistungsphase mit eigenem Personal ausgeführt hat. Nicht erforderlich ist es, dass die Leistung ausschließlich durch den Bieter ausgeführt wurde, vielmehr können an der Leistungserbringung andere Unternehmen, insbesondere andere Arbeitsgemeinschaftsmitglieder bzw. Ingenieurgemeinschaftsmitglieder und/oder Nachunternehmer beteiligt gewesen sein; die bloße Mitgliedschaft in einer ARGE bzw. INGE, die die betreffenden Leistungen im Referenzobjekt ausgeführt hat, genügt als solche hingegen nicht, selbst wenn der Referenznehmer leitende Funktionen in der ARGE bzw. INGE innehatte (z.B. Projektleitung, Bauoberleitung, technische oder kaufmännische Federführung o.ä.). Nicht ausreichend sind ferner reine Unterstützungs- und Beratungsleistungen für eine eigenständige Leistungserbringung. Die vom Bieter selbst ausgeführten Leistungen und insbesondere sein Eigenleistungsanteil sind in diesen Fällen (Leistungserbringung in einer ARGE bzw. INGE) anzugeben. Erfüllt der Bieter diesen Mindeststandard nicht, wird er mangels Eignung vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Im Fall der Eignungsleihe muss der Referenznehmer die Leistungen des Leistungsbereiches, für den die Referenz vorgelegt wird, selbst ausführen. Für die Verwendung der vom Auftraggeber vorgegebenen Formblätter wird auf Ziffer 2.1.4 verwiesen. Für die Prüfung der Angebote wird auf Ziffer 5.1.12 verwiesen. Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Eigenerklärung über bereits erbrachte Planungsleistungen bei einem vergleichbaren Bauvorhaben (Referenz), wobei die Referenzleistung die o.g. Mindestanforderungen erfüllen muss. C. Referenzzeitraum Die Referenzleistungen im Referenzzeitraum, der vom 01.01.2015 bis zum Zeitpunkt des Ablaufs der Angebotsfrist reicht, müssen erbracht worden sein. Die Referenzleistungen sind dabei erbracht, wenn sie begonnen und abgeschlossen wurden.
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung: Eigenerklärung des Bieters, dass im Auftragsfall der Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit folgendem Inhalt vorgelegt wird: Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von über mind. 1,0 Mio. EUR für Personenschäden und mind. 0,3 Mio EUR für sonstige Schäden. Die Versicherung muss während der gesamten Vertragszeit unterhalten und nachgewiesen werden. Es ist zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssummen besteht. Zudem muss die Ersatzleistung der Versicherung mindestens das Zweifache der o.g. Deckungssummen pro Jahr betragen (2-fach maximiert). Im Falle einer Bietergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft eine Versicherung zu den o.g. Bedingungen nachzuweisen. Zudem ist gleichzeitig eine Erklärung des Versicherers bzw. die entsprechende Passage aus dem/den Vertrag/Bedingungen beizufügen, wonach die Versicherung auch bei der Betätigung des Bieters als Partner einer Arge, bei Schäden, die vom Versicherungsnehmer verursacht werden, zu den genannten Bedingungen eintritt.
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Konzept des Bieters zur Projektumsetzung - Siehe Vergabeunterlagen Formblatt III.16.1
Beschreibung: Für die Angebotswertung hat der Bieter in Textform in einem Konzept seine planerische und organisatorische Herangehensweise in Bezug auf die Aufgabenstellung darzustellen. Dabei soll insbesondere auf folgende Themen eingegangen werden: Auf Basis der zur Verfügung gestellten Unterlagen sollen die erwarteten Schwierigkeiten analysiert und die eigene Herangehensweise zur Lösung der aus der Aufgabenstellung erwachsenden Probleme beschrieben werden. Dabei soll auf Projekte eingegangen werden, die in der Vergangenheit realisiert wurden. Es soll eine ausführliche Auseinandersetzung mit der konkreten Aufgabenstellung erfolgen und ein nachvollziehbarer Bezug zur konkreten Aufgabenstellung hergestellt werde. Es soll eine Auseinandersetzung mit der Frage erfolgen, wie der Bieter sich rasch und gewissenhaft auf inhaltlich-fachlich hohem Niveau in das laufende Planungsgeschehen einarbeiten wird. Erläutert werden sollen Vorgehensweisen zur Erreichung einer vertrauensvollen Zusammenarbeit sowie Kommunikation im Planungsteam mit den anderen Projektbeteiligten und dem Auftraggeber. Ausserdem soll dargestellt werden, wie eine laufende Abstimmung sichergestellt wird. Der Auftraggeber verlangt keine Ausarbeitung der Planungsaufgabe in Form von Plänen, ingenieurtechnischen Entwürfen, Zeichnungen, Berechnungen oder anderen Unterlagen, die eine Erbringung von Ingenieurleistungen für das hiesige Bauvorhaben im engeren Sinne beinhalten oder sich schon als Lösung der planerischen Aufgabe darstellen. In die Wertung gehen Darstellungen des Bieters zu diesem Kriterium im Gesamten ein. Die Bewertung wird in einer Punkteskala von 0 bis 5 Punkten normiert
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 40,00
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Schlüsselpersonal - Siehe Vergabeunterlagen Formblatt III.16.1
Beschreibung: Der Bieter soll in Textform darstellen, welche Personen er im Auftragsfall für die folgenden Schlüsselpositionen einsetzen wird: • Projektleitung (zugleich Projektbevollmächtigte*r), • Stellvertretende Projektleitung, • Fachlich Verantwortliche*r für Planung • Funktional Verantwortliche*r für Ausschreibung • Funktional Verantwortliche*r für Bauüberwachung Je Schlüsselposition ist eine Person zu benennen; eine Person kann dabei für mehrere Schlüsselpositionen benannt werden. Diese Personen werden im Folgenden auch als Schlüsselpersonal oder Schlüsselbearbeiter*innen bezeichnet. Der oder dem Projektbevollmächtigten obliegt als Projektleiter*in die Federführung für die Projektabwicklung und die Erledigung wesentlicher Leistungen. Für die Schlüsselbearbeiter*innen sollen die beruflichen Qualifikationen und Erfahrungen dargelegt werden, aus der sich die Befähigung für die hier vorgesehene Funktion ergibt. Auch soll die Verfügbarkeit der Schlüsselbearbeiter*innen in aussagekräftiger Weise schlüssig dargestellt werden. Angaben zur Kapazität und zur Organisation der Präsenz während der Bauüberwachung werden gefordert (auf die vertragliche Verpflichtung zur arbeitstäglichen Präsenz wird hingewiesen). Aufbau, Umfang, Form usw. der Darstellung sind dem Bieter nach freier Wahl überlassen. Die benannten Personen werden nicht einzeln, sondern das Schlüsselpersonal wird im Gesamten (als „Team“) gewertet. Für die Angebotswertung im Kriterium Schlüsselpersonal wird die Qualifikation, Erfahrung und Verfügbarkeit des Schlüsselpersonals sowie die insgesamt im Auftragsfall verfügbare Kapazität in einer Punkteskala von 0 bis 5 Punkten normiert.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 10,00
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Honorarangebot bzw. Preis - Siehe Vergabeunterlagen Formblatt III.16.1
Beschreibung: Honorarangebot bzw. Preis
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 50,00
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 30/01/2026 11:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 05/02/2026 11:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Frist, bis zu der das Angebot gültig sein muss: 60 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Siehe § 51 SektVO
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungsdatum: 05/02/2026 11:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: siehe Auftrags-/Vergabeunterlagen
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende Rechtsform: Bietergemeinschaften müssen im Auftragsfall eine Arbeitsgemeinschaft bilden, bei der alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Finanzielle Vereinbarung: Sind den Beschaffungsunterlagen zu entnehmen.
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Südbayern
Informationen über die Überprüfungsfristen: Der Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe. Der Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Landeshauptstadt München, Baureferat
Organisation, die einen Offline-Zugang zu den Vergabeunterlagen bereitstellt: Landeshauptstadt München, Baureferat
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Landeshauptstadt München, Baureferat
Organisation, die Angebote bearbeitet: Landeshauptstadt München, Baureferat
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Landeshauptstadt München, Baureferat
Registrierungsnummer: 09162000-ZRE1000000-09
Postanschrift: Friedensstraße 40
Stadt: München
Postleitzahl: 81671
Land, Gliederung (NUTS): München, Kreisfreie Stadt (DE212)
Land: Deutschland
Telefon: 000
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die einen Offline-Zugang zu den Vergabeunterlagen bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
Organisation, die Angebote bearbeitet
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Südbayern
Registrierungsnummer: 09-0358002-61
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Stadt: München
Postleitzahl: 80538
Land, Gliederung (NUTS): München, Kreisfreie Stadt (DE212)
Land: Deutschland
Telefon: +49 89 2176-2411
Fax: +49 89 2176-2847
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 71e0abd3-5dbe-476d-8342-2f36580d35a7 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 17
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 05/01/2026 09:43:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 3402-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 3/2026
Datum der Veröffentlichung: 06/01/2026