1. Beschaffer
1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Landeshauptstadt München, Baureferat
Rechtsform des Erwerbers: Lokale Gebietskörperschaft
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung
2. Verfahren
2.1.
Verfahren
Titel: Objekt- und Tragwerksplanung konstruktiver Ingenieurbauwerke für Verkehrsanlagen gemäß Paragraph 43 und 51 der HOAI, Leistungsphase 1-9, für die Instandsetzung und Verbreiterung der Thalkirchner Brücke (Bw.Nr. 33/02) in München, sowie besondere Leistungen
Beschreibung: Zur Verbesserung der örtlichen Situation für Fußgänger und Radfahrer sowie ggfs. zur Optimierung der ÖPNV – Verbindung zwischen Thalkirchen und Harlaching werden hier Planungsleistungen der Objekt- und Tragwerksplanung gemäß § 43 und § 51 der Honoraranordnung für Architekten und Ingenieure - HOAI für die Instandsetzung und Verbreiterung der Thalkirchner Brücke (Bw.Nr. 33/02) über den Werkkanal und die Isar am Münchner Tierpark ausgeschrieben. In den letzten Jahren wurde die Thalkirchner Brücke einer intensiven Prüfung unterzogen. Im Ergebnis kann festgehalten werden, dass die Gründung und das Raumfachwerk in einem guten Zustand sind, der Überbau einschließlich der orthotropen Platte nach über 30 Jahren jedoch dringend instandgesetzt werden muss. Der Baubeginn muss spätestens im Jahr 2028 erfolgen. Laut dem Stadtratsbeschluss Sitzungsvorlage Nr. 20-26 / V09740 vom 05.12.2023 soll die Erneuerung des Überbaus genutzt werden, um eine Verbreiterung für eine Radwegequerung zu schaffen. Unter Berücksichtigung des vorhandenen Knotenrasters soll das tragende Raumfachwerk um zwei Knoten am Untergurt in Richtung Süden verbreitert werden. Dies führt zu einer Mehrbreite am Überbau von ca. 5,60 Meter. Zur Aufnahme der Lasten aus der Brückenverbreiterung muss auch die Gründung des bestehenden Bauwerks entsprechend erweitert werden. Da die Brücke einem Architektenurheberrecht unterliegt, muss die Verbreiterung im gleichen Design der bisherigen Pfeiler und Widerlager erfolgen und das optische Erscheinungsbild darf grundsätzlich nicht verändert werden. Die Brücke soll weiterhin lastbeschränkt für den Individualverkehr genutzt werden. Zusätzlich soll in Zukunft auch ein Minibus als Linienverkehr die Brücke queren können. Dies ist in der Planung zu berücksichtigen. Während der Bauzeit soll ausschließlich der Fuß- und Radverkehr auf der bestehenden Brücke bzw. auf der Erweiterung aufrechterhalten werden. Eine Umleitung des Fuß- und Radverkehrs über eine seitlich situierte zusätzliche Behelfsbrücke ist derzeit nicht geplant. In der Planung ist zu berücksichtigen, dass die gesamte Isar mit angrenzenden Uferbereichen im Bereich der Brücke Teil des FFH-Gebiets "Oberes Isartal" ist. Des Weiteren besteht potenzielle Hochwassergefahr. Daher ist so zu planen, dass die Hochwasserschäden im Zuge des Bauablaufs minimiert werden können. Der Gesamtauftrag umfasst im Wesentlichen folgende Ingenieurleistungen: - Objektplanung konstruktive Ingenieurbauwerke für Verkehrsanlagen gemäß Paragraph 43 der HOAI, Leistungsphase 1-9, für die Instandsetzung und Verbreiterung der Thalkirchner Brücke, sowie besondere Leistungen Tragwerksplanung konstruktiver Ingenieurbauwerke für Verkehrsanlagen gemäß Paragraph 51 der HOAI, Leistungsphase 2-6, für die Instandsetzung und Verbreiterung der Thalkirchner Brücke, sowie besondere Leistungen (bis Lph 9) Die Planungsergebnisse (einschließlich Kostenberechnung) der Leistungsphase 2 müssen rechtzeitig für die Projektgenehmigung im Stadtrat bis 16.03.2026 vorliegen. Es wird nur die Gesamtleistung vergeben. Bewerbungen lediglich auf Teilleistungen werden nicht berücksichtigt.
Kennung des Verfahrens: 3a47b522-a1bb-4f87-8c3f-61f8a81232b2
Interne Kennung: BauR I-40475-2024
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71322300 Planungsleistungen für Brücken
2.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: München
Postleitzahl: 81379
Land, Gliederung (NUTS): München, Kreisfreie Stadt (DE212)
Land: Deutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: 1. Der Bewerber hat anzugeben, inwieweit sein Unternehmen einen Bezug zu Russland hat. Dafür ist die „Eigenerklärung Bezug Russland“ (FB 127/L127/III.127) auszufüllen und als Teil des Teilnahmeantrages abzugeben. Diese Erklärung ist auch für Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Eignungsverleiher gem. den Bedingungen der Erklärung abzugeben. -- 2. Der Teilnahmeantrag besteht aus dem Bewerberbogen und Nachweisen; die Vergabe-/Auftragsunterlagen sind auf der Vergabeplattform (www.vergabe.bayern.de bzw. iTWOtender) eingestellt. -- Der Bewerberbogen und die anderen einzureichenden, bearbeitbaren Formulare sind auf den eigenen Rechner herunterzuladen, dort lokal auszufüllen und zu speichern. -- Teilnahmeanträge können ausschließlich von registrierten Bewerbern über die Vergabeplattform (www.vergabe.bayern.de bzw. iTWOtender) in Textform eingereicht werden. Die ausgefüllten und lokal gespeicherten Unterlagen sind als Teil des Teilnahmeantrags auf die Plattform hochzuladen. Bei elektronischer Übermittlung in Textform muss der Bewerber/Bieter, der die Erklärung abgibt, erkennbar sein. -- Eine gesonderte Unterschrift sowie eine fortgeschrittene oder qualifizierte Signatur sind für den Teilnahmeantrag nicht erforderlich. -- Die Kommunikation (Fragen, Auskünfte) erfolgt ausschließlich über die Vergabeplattform. Dabei ist das Tool Frage stellen bzw. Fragen/Antworten zu verwenden. -- Beschreibungen zur Vorgehensweise bei Teilnahmewettbewerben auf der Vergabeplattform (www.vergabe.bayern.de bzw. iTWOtender) unter: https://download.arriba-net.de/fileadmin/downloaddaten/meinauftrag.rib.de/hilfe/teilnahmewettbewerbe_tender.html?q=teilnahmewettbewerb --- Soweit als Nachweis Eigenerklärungen ausreichen, sind darüber hinaus keine Bescheinigungen oder Erklärungen von Behörden oder sonstigen Einrichtungen vorzulegen. Der Auftraggeber behält sich vor, bei Zweifeln an der Erfüllung von Vorgaben Bescheinigungen oder Erklärungen im vorgenannten Sinne zu fordern. --- 3. Die Angaben zur Vertragslaufzeit sind als vorläufige Annahme des Auftraggebers anzusehen und stehen unter dem Vorbehalt der Anpassung und Aktualisierung. –- 4. Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Sollte die Durchführung des Teilnahmewettbewerbs ergeben, dass mehr Bewerber grundsätzlich geeignet sind, als zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden sollen, so wird der Auftraggeber die Bewerber auswählen, welche die aufgeführten Eignungsvoraussetzungen am besten erfüllen. Um dies zu ermitteln, wird der Auftraggeber eine Auswahlmatrix verwenden. Die Referenzangaben werden auf der Grundlage der unter dem Eignungskriterium "Technische und berufliche Leistungsfähigkeit" genannten Unterkriterien bewertet; Einzelheiten sind dem Bewerberbogen sowie der Auswahlmatrix zu entnehmen. Bei der Bewertung der Referenzen werden alle benannten Referenzen berücksichtigt, sofern sie wertbar sind und soweit die Höchstzahl an zugelassenen Referenzen nicht überschritten ist. Erfüllen mehrere Bewerber an dem Teilnahmewettbewerb gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der Auswahlmatrix zu hoch, kann die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen werden. --- 5. Beabsichtigt ein Bewerber sich zum Nachweis seiner finanziellen, wirtschaftlichen oder technischen Leistungsfähigkeit auf Dritte (z.B. Unterauftragnehmer) zu berufen, so sind die unter den Eignungskriterien benannten Unterlagen für die anderen Unternehmen insoweit vorzulegen, als die Bezugnahme auf die Leistungsfähigkeit Dritter erfolgt. Nach Aufforderung ist zusätzlich die Verpflichtungserklärung des Dritten vorzulegen, nach deren Inhalt die rechtlich und tatsächlich abgesicherte Verfügbarkeit über die entsprechenden Ressourcen des Dritten nachgewiesen wird. Beabsichtigt der Bewerber im Hinblick auf vorzulegende Nachweise für die berufliche Leistungsfähigkeit (Referenzen) die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen, so ist durch dieses ausdrücklich zu bestätigen, dass es die Leistungen als Unterauftragsnehmer im Auftragsfall erbringen wird, für die diese Kapazitäten benötigt werden. Soll im Hinblick auf Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch genommen werden, so ist vorgesehen, dass der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft und diese Unternehmen gemeinsam für die Auftragsausführung haften. Eine entsprechende Erklärung ist auf Anforderung des Auftraggebers vorzulegen.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung, Auftragsunterlagen
Verstoß gegen Verpflichtungen, die auf rein nationalen Ausschlussgründen beruhen: Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Bewerber hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bewerber Vertretungsberechtigter (1) in den letzten zwei Jahren • gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder • gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder • gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz oder • gem. § 98c Abs. 1 Aufenthaltsgesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist und ob (2) in den letzten drei Jahren gem. §§ 22, 24 Abs. 1 Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) mit einer Geldbuße nach Maßgabe des § 22 Abs. 2 LkSG belegt worden ist. -- Nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. schriftliche (in Papierform eingereichte) oder formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. -- Der Bewerber hat zu erklären, dass er keine Interessen vertritt, die im Widerspruch zur Ausführung des ausschreibungsgegenständlichen Auftrags stehen und diese nachteilig beeinflussen könnten. -- Es können weitere Ausschlussgründe in den Vergabeunterlagen genannt sein.
5. Los
5.1.
Los: LOT-0000
Titel: Objekt- und Tragwerksplanung konstruktiver Ingenieurbauwerke für Verkehrsanlagen gemäß Paragraph 43 und 51 der HOAI, Leistungsphase 1-9, für die Instandsetzung und Verbreiterung der Thalkirchner Brücke (Bw.Nr. 33/02) in München, sowie besondere Leistungen
Beschreibung: Zur Verbesserung der örtlichen Situation für Fußgänger und Radfahrer sowie ggfs. zur Optimierung der ÖPNV – Verbindung zwischen Thalkirchen und Harlaching werden hier Planungsleistungen der Objekt- und Tragwerksplanung gemäß § 43 und § 51 der Honoraranordnung für Architekten und Ingenieure - HOAI für die Instandsetzung und Verbreiterung der Thalkirchner Brücke (Bw.Nr. 33/02) über den Werkkanal und die Isar am Münchner Tierpark ausgeschrieben. In den letzten Jahren wurde die Thalkirchner Brücke einer intensiven Prüfung unterzogen. Im Ergebnis kann festgehalten werden, dass die Gründung und das Raumfachwerk in einem guten Zustand sind, der Überbau einschließlich der orthotropen Platte nach über 30 Jahren jedoch dringend instandgesetzt werden muss. Der Baubeginn muss spätestens im Jahr 2028 erfolgen. Laut dem Stadtratsbeschluss Sitzungsvorlage Nr. 20-26 / V09740 vom 05.12.2023 soll die Erneuerung des Überbaus genutzt werden, um eine Verbreiterung für eine Radwegequerung zu schaffen. Unter Berücksichtigung des vorhandenen Knotenrasters soll das tragende Raumfachwerk um zwei Knoten am Untergurt in Richtung Süden verbreitert werden. Dies führt zu einer Mehrbreite am Überbau von ca. 5,60 Meter. Zur Aufnahme der Lasten aus der Brückenverbreiterung muss auch die Gründung des bestehenden Bauwerks entsprechend erweitert werden. Da die Brücke einem Architektenurheberrecht unterliegt, muss die Verbreiterung im gleichen Design der bisherigen Pfeiler und Widerlager erfolgen und das optische Erscheinungsbild darf grundsätzlich nicht verändert werden. Die Brücke soll weiterhin lastbeschränkt für den Individualverkehr genutzt werden. Zusätzlich soll in Zukunft auch ein Minibus als Linienverkehr die Brücke queren können. Dies ist in der Planung zu berücksichtigen. Während der Bauzeit soll ausschließlich der Fuß- und Radverkehr auf der bestehenden Brücke bzw. auf der Erweiterung aufrechterhalten werden. Eine Umleitung des Fuß- und Radverkehrs über eine seitlich situierte zusätzliche Behelfsbrücke ist derzeit nicht geplant. In der Planung ist zu berücksichtigen, dass die gesamte Isar mit angrenzenden Uferbereichen im Bereich der Brücke Teil des FFH-Gebiets "Oberes Isartal" ist. Des Weiteren besteht potenzielle Hochwassergefahr. Daher ist so zu planen, dass die Hochwasserschäden im Zuge des Bauablaufs minimiert werden können. Der Gesamtauftrag umfasst im Wesentlichen folgende Ingenieurleistungen: - Objektplanung konstruktive Ingenieurbauwerke für Verkehrsanlagen gemäß Paragraph 43 der HOAI, Leistungsphase 1-9 für die Instandsetzung und Verbreiterung der Thalkirchner Brücke, sowie besondere Leistungen Tragwerksplanung konstruktiver Ingenieurbauwerke für Verkehrsanlagen gemäß Paragraph 51 der HOAI, Leistungsphase 2-6 für die Instandsetzung und Verbreiterung der Thalkirchner Brücke, sowie besondere Leistungen (bis Lph 9) Die Planungsergebnisse (einschließlich Kostenberechnung) der Leistungsphase 2 müssen rechtzeitig für die Projektgenehmigung im Stadtrat bis 16.03.2026 vorliegen. Es wird nur die Gesamtleistung vergeben. Bewerbungen lediglich auf Teilleistungen werden nicht berücksichtigt.
Interne Kennung: BAUR I-40475-2024
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71322300 Planungsleistungen für Brücken
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung. - Erste Stufe: Beauftragung der Lph.1+2 der Objektplanung der konstruktiven Ingenieurbauwerke sowie Lph.2 der Tragwerksplanung - Zweite Stufe: Beauftragung der Lph. 3+4 der Objektplanung der konstruktiven Ingenieurbauwerke sowie Lph.3 der Tragwerksplanung - Dritte Stufe: Beauftragung der Lph. 5 bis 7 der Objektplanung der konstruktiven Ingenieurbauwerke sowie Lph.4 bis 6 der Tragwerksplanung ggfs. Vierte Stufe: Beauftragung der Lph. 8+9 Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht. Siehe Vergabe-/Auftragsunterlagen
5.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: München
Postleitzahl: 81379
Land, Gliederung (NUTS): München, Kreisfreie Stadt (DE212)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/08/2025
Enddatum der Laufzeit: 31/12/2035
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme: Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance#
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung: Der Bewerber hat mit dem Teilnahmeantrag den Nachweis über seine berufliche Qualifikation als Dipl.-Ing. TH/FH bzw. Bachelor/Master an Universitäten oder Fachhochschulen mit der Fachrichtung Bauingenieurwesen oder gleichwertig zu erbringen. –- Ist der Bewerber eine juristische Person, ist dieser nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bewerbers nachgewiesen wird, dass der benannte verantwortliche Berufsangehörige die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt. Bewerber oder verantwortliche Berufsangehörige juristischer Personen, die die entsprechende Berufsbezeichnung nach dem Recht eines anderen Mitgliedsstaates der europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum tragen, erfüllen die fachlichen Voraussetzungen dann, a) wenn sie sich dauerhaft im Bundesgebiet der Bundesrepublik Deutschland niedergelassen haben und berechtigt sind, die deutschen Berufsbezeichnungen nach den einschlägigen deutschen Fachgesetzen aufgrund einer Gleichstellung mit nach der Richtlinie 2005/36/EG (geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU) zutragen oder b) wenn sie vorübergehend im Bundesgebiet tätig sind und ihre Dienstleistungserbringung nach Richtlinie 2005/36/EG angezeigt haben. –- Nachweis der Berechtigung zur Erstellung des Standsicherheitsnachweises gem. Art. 62a Abs. 1 Nr. 1 BayBO i.V.m. Art. 62 Abs. 3 BayBO
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung: Eigenerklärung über den gemittelten Gesamtumsatz des Bewerbers aus den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (netto) (Wichtung 10 %).
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung: Eigenerklärung des Bewerbers, dass im Auftragsfall der Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit folgendem Inhalt vorgelegt wird: Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von über mind. 3,0 Mio. EUR für Personenschäden und mind. 3,0 Mio EUR für sonstige Schäden. Die Versicherung muss während der gesamten Vertragszeit unterhalten und nachgewiesen werden. Es ist zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssummen besteht. Zudem muss die Ersatzleistung der Versicherung mindestens das Zweifache der o.g. Deckungssummen pro Jahr betragen (2-fach maximiert). Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft eine Versicherung zu den o.g. Bedingungen nachzuweisen. Zudem ist gleichzeitig eine Erklärung des Versicherers bzw. die entsprechende Passage aus dem/den Vertrag/Bedingungen beizufügen, wonach die Versicherung auch bei der Betätigung des Bewerbers als Partner einer Arge, bei Schäden, die vom Versicherungsnehmer verursacht werden, zu den genannten Bedingungen eintritt.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung: Vorlage von max. 3 Referenzen vergleichbarer Leistungen des Bewerbers aus dem Referenzzeitraum 2014 bis Ende Bewerbungsfrist, die anhand folgender Kriterien bewertet werden (Wichtung 90 %): -- - Referenz beinhaltet Instandsetzung und/oder Instandhaltung eines Brückenbauwerks - Referenz beinhaltet öffentliche Straßen-, Fuß- und Radverkehre - Referenz beinhaltet Angaben zum ÖPNV - Referenz beinhaltet eine Holzbaubrücke - Referenz beinhaltet Verkehrsphasenplanung während der Bauzeit - Referenz beinhaltet Planung im Gewässerbereich - Referenz beinhaltet Angaben zu den selbst und vollständig im Referenzzeitraum erbrachten Leistungsphasen 2 bis 6 gemäß HOAI - Referenz beinhaltet Angaben zur Honorarzone (mind. Honorarzone III) Objekt- und Tragwerksplanung Ingenieurbauwerke gem HOAI - Referenz beinhaltet Angaben zu den Gesamtbaukosten DIN 276 KGR 300 – Die Referenzen sind in der „Liste geeigneter Referenzen“ als Anlage zum Bewerberbogen darzustellen, so dass eine Bewertung anhand der o.g. Kriterien ermöglicht wird. Die detaillierte Bewertung ergibt sich aus der Auswahlmatrix. –- Für jede Referenz werden darüber hinaus folgende Angaben erwartet: Kontaktdaten des Auftraggebers mit Namen des Ansprechpartners, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail; Beschreibung der erbrachten Leistung; Wert der erbrachten Leistung und Angaben zu den erbrachten Leistungsphasen Zudem ist anzugeben, ob die Leistungen als vollständige Eigenleistung, mit Nachunternehmern oder in Kooperation mit anderen Unternehmen erbracht wurden, sowie die Angabe des Eigenleistungsanteils. Wurden die Leistungen nicht vollständig als Eigenleistung erbracht, so ist anzugeben, welche Leistungen als Eigenleistung erbracht wurden. –- Mindestbedingung für die grundsätzliche Wertbarkeit einer Referenz ist, dass das Referenzobjekt ein Brückenbauwerk ist. Des Weiteren müssen mindestens zwei Leistungsphasen zwischen Lph 3 bis 6 im o.g. Referenzzeitraum vollständig erbracht worden sein und mindestens eine davon muss selbst erbracht worden sein. Wenn die Mindestbedingung nicht erfüllt ist, kann die gesamte Referenz nicht gewertet werden. Zum Ausschluss des Teilnahmeantrags führt dies für sich aber nicht. –- Eine Leistungsphase gilt dann als im Referenzzeitraum vollständig erbracht, wenn sie innerhalb des Referenzzeitraums angefangen und abgeschlossen worden ist. –- Die bestmögliche Bewertung wird nur erreicht, wenn die max. zulässige Anzahl an Referenzen (s.o.) die o.g. Kriterien vollumfänglich erfüllen. Bei den besonderen, projektspezifischen Kriterien aus den Referenzen wird jedes einzelne Kriterium als vollumfänglich erfüllt betrachtet, wenn es bei mindestens einem wertbaren Referenzprojekt nachgewiesen wird. Die teilweise Erfüllung der o.g. Kriterien führt nicht zum Ausschluss, sondern zu einer entsprechend geringeren Bewertung.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Siehe Vergabeunterlagen Formblatt III.16.1
Beschreibung: Die Qualität ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle (Unter-)Kriterien und deren Wichtung sind in den Vergabeunterlagen (Formblatt III.16.1) aufgeführt.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 70,00
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Siehe Vergabeunterlagen Formblatt III.16.1
Beschreibung: Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle (Unter-)Kriterien und deren Wichtung sind in den Vergabeunterlagen (Formblatt III.16.1) aufgeführt.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 30,00
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 30/04/2025 13:00:00 (UTC+2) Eastern European Time, Central European Summer Time
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 06/05/2025 13:00:00 (UTC+2) Eastern European Time, Central European Summer Time
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Siehe § 56 VgV
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: siehe Auftrags-/Vergabeunterlagen
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende Rechtsform: Bewerbergemeinschaften müssen im Falle der Angebotsbearbeitung eine Bietergemeinschaft bilden. Bietergemeinschaften müssen im Auftragsfall eine Arbeitsgemeinschaft bilden, bei der alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung: Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem: Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Südbayern
Informationen über die Überprüfungsfristen: Der Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe. Der Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Landeshauptstadt München, Baureferat
Organisation, die einen Offline-Zugang zu den Vergabeunterlagen bereitstellt: Landeshauptstadt München, Baureferat
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Landeshauptstadt München, Baureferat
Organisation, die Angebote bearbeitet: Landeshauptstadt München, Baureferat
8. Organisationen
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Landeshauptstadt München, Baureferat
Registrierungsnummer: 09162000-ZRE1000000-09
Postanschrift: Friedensstraße 40
Stadt: München
Postleitzahl: 81671
Land, Gliederung (NUTS): München, Kreisfreie Stadt (DE212)
Land: Deutschland
Telefon: 000
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die einen Offline-Zugang zu den Vergabeunterlagen bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
Organisation, die Angebote bearbeitet
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Südbayern
Registrierungsnummer: 09-0358002-61
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Stadt: München
Postleitzahl: 80538
Land, Gliederung (NUTS): München, Kreisfreie Stadt (DE212)
Land: Deutschland
Telefon: +49 89 2176-2411
Fax: +49 89 2176-2847
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 4f4d496c-6120-419e-86ae-61b3bf4e965b - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 02/04/2025 10:13:00 (UTC+2) Eastern European Time, Central European Summer Time
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 213577-2025
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 66/2025
Datum der Veröffentlichung: 03/04/2025