5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 72000000 IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
Optionen:
Beschreibung der Optionen: In der Laufzeit von 01.12.2026 bis 30.11.2032 ist eine Verlängerungsoption von zwei mal um jeweils ein Jahr enthalten. (Initiales Ende der Vertragslaufzeit ist der 30.11.2030.)
5.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: München
Land, Gliederung (NUTS): München, Kreisfreie Stadt (DE212)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/12/2026
Enddatum der Laufzeit: 30/11/2032
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 2
Weitere Informationen zur Verlängerung: 4+1+1
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Noch nicht bekannt
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance#,#Besonders auch geeignet für:startup#,#Besonders auch geeignet für:selbst#,#Besonders auch geeignet für:other-sme#
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums: 1. Erklärung des Unternehmens, dass die gewerberechtlichen Voraussetzungen für die Ausführung der ausgeschriebenen Leistung erfüllt sind. 2. Erklärung des Unternehmens, dass das Unternehmen in einem Berufs- oder Handelsregister eingetragen ist oder das Unternehmen nicht zu einer Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister verpflichtet ist. Der Auftraggeber behält sich vor, vom Bewerber bzw. der Bewerbergemeinschaft einen Nachweis über die Eintragung zu verlangen. 3. Erklärung des Unternehmens, ob das Unternehmen Mitglied bei der Berufsgenossenschaft ist und die Verpflichtung zur Zahlung der Beiträge an die Berufsgenossenschaft/gesetzliche Unfallversicherung ordnungsgemäß erfüllt ist. Ausländische Unternehmen, in deren Herkunftsland die geforderten Nachweise nicht erhältlich sind, können vergleichbare Bescheinigungen der zuständigen Behörden oder Stellen ihres Herkunftslandes unter Beifügung einer amtlich beglaubigten oder von einem öffentlich bestellten oder beeidigten Übersetzer oder Dolmetscher angefertigten Übersetzung in die deutsche Sprache vorlegen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Eignungskriteriums: Personelle Ausstattung: Zahl der im Unternehmen in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren jahres-durchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Qualifikationen (Ausbildung, Fachrichtung) mit extra ausgewiesenem technischen Leitungspersonal. Ausländische Unternehmen, in deren Herkunftsland die geforderten Nachweise nicht erhältlich sind, können vergleichbare Bescheinigungen der zuständigen Behörden oder Stellen ihres Herkunftslandes unter Beifügung einer amtlich beglaubigten oder von einem öffentlich bestellten oder beeidigten Übersetzer oder Dolmetscher angefertigten Übersetzung in die deutsche Sprache vorlegen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Werkzeuge, Anlagen oder technische Ausrüstung
Beschreibung des Eignungskriteriums: Angaben zur Technischen Ausrüstung, die für die Ausführung der Leistung zur Verfügung steht. Spezielle Anforderung an die technische Ausrüstung: keine Ausländische Unternehmen, in deren Herkunftsland die geforderten Nachweise nicht erhältlich sind, können vergleichbare Bescheinigungen der zuständigen Behörden oder Stellen ihres Herkunftslandes unter Beifügung einer amtlich beglaubigten oder von einem öffentlich bestellten oder beeidigten Übersetzer oder Dolmetscher angefertigten Übersetzung in die deutsche Sprache vorlegen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Allgemeiner Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: 1. Gesamtumsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen. 2. Umsatzanteile des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen. Ausländische Unternehmen, in deren Herkunftsland die geforderten Nachweise nicht erhältlich sind, können vergleichbare Bescheinigungen der zuständigen Behörden oder Stellen ihres Herkunftslandes unter Beifügung einer amtlich beglaubigten oder von einem öffentlich bestellten oder beeidigten Übersetzer oder Dolmetscher angefertigten Übersetzung in die deutsche Sprache vorlegen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: 1. Zum Nachweis der Leistungsfähigkeit sind genau drei Referenzprojekte einzureichen, welche mit dem ausgeschriebenen Leistungsgegenstand nach Art, Umfang und Komplexität vergleichbar sind und unterschiedliche relevante Anwendungsszenarien abdecken. Berücksichtigt werden Referenzprojekte, bei denen innerhalb der letzten fünf Jahre, wesentliche Leistungen erbracht wurden. Das jeweilige Projekt muss innerhalb dieses Zeitraums nicht vollständig begonnen und abgeschlossen worden sein. Bei noch laufenden Projekten werden ausschließlich die bis zum Ende der Teilnahmefrist vollständig erbrachten Leistungen berücksichtigt. Zu den Referenzen sind folgende Angaben erforderlich: Auftraggeber, Ansprechpartner des AG mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse, Ort der Ausführung, Vertragsverhältnis, Beschreibung mit Art und Umfang der erbrachten Leistung, Ausführungszeitraum und Auftragswert (netto) pro Jahr. Spezielle Anforderungen an die Referenzen: Die drei Referenzprojekte müssen die nachfolgend beschriebenen Schwerpunkte abdecken. Case 1: Kontinuierliche Weiterentwicklung einer Enterprise-Website Das Referenzprojekt muss die kontinuierliche technische und gestalterische Weiterentwicklung einer komplexen, produktiv betriebenen Enterprise-Website umfassen. Der Bewerber muss innerhalb des Projekts insbesondere Leistungen in folgenden Bereichen erbracht haben: • Frontend-Entwicklung innerhalb eines bestehenden Content-Management-Systems, • Entwicklung und Integration modularer und wiederverwendbarer Frontend-Komponenten, • Umsetzung von Anforderungen an UX/UI, Responsive Design und Barrierefreiheit, • Einsatz strukturierter Git-, Build-, Test- und Abnahmeprozesse, • Zusammenarbeit mit internen IT-, Backend-, UX- oder Entwicklungsteams des Auftraggebers, • Bearbeitung laufender Anforderungen in einem ticketbasierten oder vergleichbaren Continuous-Development-Modell. Erfahrungen mit Magnolia CMS (oder vergleichbar), Freemarker und Vue.js sind innerhalb dieses Cases nachvollziehbar auszuweisen. Dabei ist anzugeben, welche dieser Technologien eingesetzt und welche konkreten Leistungen vom Bewerber damit erbracht wurden. Case 2: Komplexe Frontend-Anwendung oder digitaler Prozess Das Referenzprojekt muss die Entwicklung oder wesentliche Weiterentwicklung einer komplexen, produktiv eingesetzten Frontend-Anwendung, Bestellstrecke, eines Self-Service-Prozesses oder einer hinsichtlich Art und Komplexität vergleichbaren digitalen Anwendung umfassen. Der Bewerber muss innerhalb des Projekts insbesondere Leistungen in folgenden Bereichen erbracht haben: • Entwicklung modularer Frontend-Komponenten, • Umsetzung komplexer Formulare einschließlich Validierungen und Fehlerbehandlung, • Integration von APIs, Backend-Systemen oder anderen technischen Schnittstellen, • responsive und nutzerorientierte Umsetzung, • Einsatz strukturierter Entwicklungs-, Test-, Qualitätssicherungs- und Abnahmeprozesse, • Berücksichtigung projektrelevanter Anforderungen an Informationssicherheit, Datenschutz und Barrierefreiheit, • technische Dokumentation und Übergabe der entwickelten Lösung. Case 3: Produktiv eingesetzte Angular-Anwendung Das Referenzprojekt muss die Entwicklung oder wesentliche Weiterentwicklung einer komplexen, produktiv eingesetzten Angular-Anwendung umfassen. Der Bewerber muss innerhalb des Projekts insbesondere Leistungen in folgenden Bereichen erbracht haben: • Entwicklung komplexer Angular-Komponenten, Formulare oder Single-Page-Anwendungen, • modulare und wartbare Strukturierung der Anwendung, • Integration in bestehende Backend-Systeme, APIs oder andere technische Schnittstellen, • Einsatz Git-basierter Entwicklungsprozesse, Build-Pipelines und automatisierter oder manueller Testverfahren, • responsive Umsetzung und Optimierung für mobile Endgeräte, • Berücksichtigung projektrelevanter Anforderungen an Informationssicherheit, Datenschutz und Barrierefreiheit, • technische Dokumentation und Übergabe der entwickelten Lösung. Einheitliche Mindestanforderungen an die Referenzprojekte: 1. Vergleichbares Tätigkeitsumfeld: Mindestens eines der Referenzprojekte wurde für einen Auftraggeber aus einem mit der SWM vergleichbaren Tätigkeitsumfeld erbracht. Hierzu zählen insbesondere Energie- und Wasserversorgung, kommunale Daseinsvorsorge, öffentlicher Personennahverkehr, Telekommunikation oder sonstige Bereiche kritischer Infrastruktur. Referenzen aus anderen Branchen sind zulässig, sofern der Bewerber die Vergleichbarkeit der regulatorischen, organisatorischen und technischen Rahmenbedingungen nachvollziehbar darlegt. 2. Vergleichbare technische und organisatorische Komplexität: Jedes der Referenzprojekte weist eine mit dem ausgeschriebenen Leistungsgegenstand vergleichbare technische und organisatorische Komplexität auf. Es umfasst insbesondere eine modulare Frontend-Architektur, die Integration in bestehende Backend-Systeme oder technische Schnittstellen, strukturierte Entwicklungs-, Test-, Build- und Abnahmeprozesse sowie die Zusammenarbeit mit internen IT-, Entwicklungs-, UX- oder Fachbereichsteams des Referenzauftraggebers. 3. Produktiver Betrieb und kontinuierliche Weiterentwicklung: Jeder der Referenzprojekte betrifft eine produktiv eingesetzte digitale Anwendung beziehungsweise Website, die während des Referenzzeitraums über einen Zeitraum von mindestens zwölf Monaten (beim Angular Case nicht erforderlich) kontinuierlich weiterentwickelt oder betreut wurde. Die Leistungen umfassen die Umsetzung laufender fachlicher oder technischer Anforderungen, Qualitätssicherung, Bereitstellung zur Abnahme sowie Fehlerbehebung oder Optimierung bestehender Funktionen. Die Erfüllung sämtlicher Mindestanforderungen ist für jedes Referenzprojekt vollständig und nachvollziehbar darzustellen. 2. Nennung und Nachweis für den Fall der Eignungsleihe durch die Kapazitäten anderer Unternehmen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Zertifikate von Qualitätskontrollinstituten
Beschreibung des Eignungskriteriums: Auftragsspezifische Erklärungen und Nachweise: keine Ausländische Unternehmen, in deren Herkunftsland die geforderten Nachweise nicht erhältlich sind, können vergleichbare Bescheinigungen der zuständigen Behörden oder Stellen ihres Herkunftslandes unter Beifügung einer amtlich beglaubigten oder von einem öffentlich bestellten oder beeidigten Übersetzer oder Dolmetscher angefertigten Übersetzung in die deutsche Sprache vorlegen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 1
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Beschreibung der anzuwendenden Methode, wenn die Gewichtung nicht durch Kriterien ausgedrückt werden kann: Alle Kriterien sind nur in den Vergabeunterlagen aufgeführt.
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Zulässig
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 21/09/2026 10:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Der Auftraggeber behält sich die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen vor.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Projektsprache ist Deutsch.
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende Rechtsform: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Bei Bildung einer Bewerbergemeinschaft: Bewerbergemeinschaftserklärung mit Benennung sämtlicher Mitglieder, welche im Fall der Angebotsaufforderung eine Bieter-/Arbeitsgemeinschaft bilden werden sowie des bevollmächtigten Vertreters, welcher die Bewerbergemeinschaft rechtsverbindlich vertritt und einer Bestätigung, dass alle Mitglieder für die Erfüllung des Vertrages gesamtschuldnerisch haften.
Finanzielle Vereinbarung: Gemäß Vergabeunterlagen.
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern
Informationen über die Überprüfungsfristen: Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 168 Abs. 2 Satz 1 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Kalendertage nach Absendung (elektronisch oder per Fax) der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung (§ 134 GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass der Antragsteller die geltend gemachten Vergabeverstöße, soweit diese vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt wurden, innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen, soweit die Vergabeverstöße aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung, Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe, gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 - 3 GWB).
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Stadtwerke München GmbH
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Stadtwerke München GmbH
Organisation, die Angebote bearbeitet: Stadtwerke München GmbH