1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Ludwig-Maximilians-Universität München
Rechtsform des Erwerbers: Von einer regionalen Gebietskörperschaft kontrollierte Einrichtung des öffentlichen Rechts
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Bildung
2.1.
Verfahren
Titel: Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit des attoworld-Teams
Beschreibung: Der Auftraggeber beabsichtigt, zur Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit des attoworld-Teams auf der Grundlage eines Rahmenvertrags Dienstleistungen in den Bereichen Web Development und Maintenance sowie PR-Assistenz zu vergeben.
Kennung des Verfahrens: a3486ac6-2bd8-424c-a6f7-611e2b5b2b5d
Interne Kennung: LMU-2026-EU-3
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 72000000 IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
Zusätzliche Einstufung (cpv): 79416000 Öffentlichkeitsarbeit
2.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Am Coulombwall 1
Stadt: Garching
Postleitzahl: 85748
Land, Gliederung (NUTS): München, Landkreis (DE21H)
Land: Deutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: #Bekanntmachungs-ID: CXP4Y9PMGEV# Beschränkung der Anzahl der Teilnehmer, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden: Der Auftraggeber wählt (nur) drei Bewerber, die Eignungskriterien und alle Mindestanforderungen erfüllen, aus. Sollten mehr als drei Bewerber alle Mindestanforderungen erfüllen, werden diejenigen drei Bewerber aufgefordert, welche die höchste Gesamtpunktzahl nach dem nachfolgenden dargestellten Maßstab (Teilnahmeauswahlkriterien) erreichen. Ergeben sich auf Basis der Teilnahmeauswahlkriterien keine drei Bewerber, die mehr Punkte haben als die anderen Bewerber (z.B. weil es auf Platz 3 zwei Bewerber mit gleicher Punktzahl gibt), erfolgt die Auswahl der Bewerber aus dieser mit gleicher Punktzahl bepunkteten Gruppe durch Losentscheid. Liegen weniger als drei geeignete Bewerber vor, behält sich der Auftraggeber vor, das Verhandlungsverfahren mit den/dem geeigneten Teilnehmer(n) durchzuführen. Teilnahmeauswahlkriterien: Die geeigneten (persönlichen) Referenzprojekte, welche die Mindestanforderungen erfüllen, werden im Rahmen der Teilnehmerauswahl anhand des nachfolgend dargestellten Maßstabs bepunktet. Voraussetzung für eine Bepunktung ist, dass die Bewerber bezüglich der nachfolgend genannten Auswahlkriterien mit ihrem Teilnahmeantrag eine Eigenerklärung abgeben haben. Das Referenzprojekt ist mit dem in der Leistungsbeschreibung genannten Tätigkeitsbereich des Auftrags und den dort genannten, zu beachtenden und umzusetzenden Maßgaben uneingeschränkt vergleichbar: 2 Punkte Das Referenzprojekt ist mit dem in der Leistungsbeschreibung genannten Tätigkeitsbereich des Auftrags und den dort genannten, zu beachtenden und umzusetzenden Maßnahmen nur mit Einschränkungen vergleichbar: 1 Punkt Bei dem Referenzgeber handelt es sich um eine Forschungs-gesellschaft/Forschungseinrichtung/Forschungskooperation/Uni-versität/Hochschule (jeweils einschließlich zugehöriger Verwaltung), der im Bereich der staatlichen / öffentlichen Forschung tätig ist: 2 Punkte Bei dem Referenzgeber handelt es sich um eine privatwirtschaftliche / industrielle Forschungseinrichtung/Forschungsgesellschaft: 1 Punkt Die von den referenzgegenständlichen Leistungen des Bewerbers unmittelbar erfasste festangestellte Mitarbeiterzahl des Referenzgebers beläuft sich auf mindestens 500: 2 Punkte Die von den referenzgegenständlichen Leistungen des Bewerbers unmittelbar erfasste festangestellte Mitarbeiterzahl des Referenzgebers beläuft sich auf mindestens 250: 1 Punkt Der Auftragswert des Referenzprojekts (i. S. d. Projektbudgets, welches von dem zur Auftragsausführung vorgesehenen Mitarbeiter eigenverantwortlich betreut worden ist) beläuft sich auf einen Betrag von mehr als 50.000,00- EUR (bezogen auf die gesamte Laufzeit einschließlich Verlängerungsoption): 2 Punkte Der Auftragswert des Referenzprojekts (i. S. d. Projektbudgets, welches von dem zur Auftragsausführung vorgesehenen Mitarbeiter eigenverantwortlich betreut worden ist) beläuft sich auf einen Betrag von mehr als 25.000,00- EUR (bezogen auf die gesamte Laufzeit einschließlich Verlängerungsoption): 1 Punkt Je Referenzprojekt können also bis zu 8 Punkte erreicht werden, für die maximal 8 zulässigen Referenzprojekte also insgesamt maximal 64 Punkte (maximal 4 Mitarbeiter x maximal 2 persönliche Referenzprojekte pro Mitarbeiter x maximal 8 Punkte pro persönlichem Referenzprojekt). Aus Gründen der Vergleichbarkeit wird die erzielte Gesamtpunktzahl abschließend durch die Anzahl der von dem Bewerber benannten, zur Auftragsausführung vorgesehenen Mitarbeiter dividiert (also bspw. 64 Punkte / 4 Mitarbeiter = 16 Punkte); die so errechnete Punktzahl wird mit der Punktzahl der anderen Bewerber verglichen.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: Eigenerklärung (gem. § 123 Abs. 1-3 GWB), dass keine Person, deren Verhalten dem Unternehmen des Bewerbers zuzurechnen ist, rechtskräftig verurteilt worden ist, oder gegen das Unternehmen eine Geldbuße nach § 30 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten rechtskräftig festgesetzt worden ist, jeweils wegen einer Straftat nach - § 129 des Strafgesetzbuchs (Bildung krimineller Vereinigungen), § 129a des Strafgesetzbuchs (Bildung terroristischer Vereinigungen) oder § 129b des Strafgesetzbuchs (Kriminelle und terroristische Vereinigungen im Ausland), - § 89c des Strafgesetzbuchs (Terrorismusfinanzierung) oder wegen der Teilnahme an einer solchen Tat oder wegen der Bereitstellung oder Sammlung finanzieller Mittel in Kenntnis dessen, dass diese finanziellen Mittel ganz oder teilweise dazu verwendet werden oder verwendet werden sollen, eine Tat nach § 89a Absatz 2 Nummer 2 des Strafgesetzbuchs zu begehen, - § 261 des Strafgesetzbuchs (Geldwäsche; Verschleierung unrechtmäßig erlangter Vermögenswerte), - § 263 des Strafgesetzbuchs (Betrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der Europäischen Union oder gegen Haushalte richtet, die von der Europäischen Union oder in ihrem Auftrag verwaltet werden, - § 264 des Strafgesetzbuchs (Subventionsbetrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der Europäischen Union oder gegen Haushalte richtet, die von der Europäischen Union oder in ihrem Auftrag verwaltet werden, - § 299 des Strafgesetzbuchs (Bestechlichkeit und Bestechung im geschäftlichen Verkehr), - § 108e des Strafgesetzbuchs (Bestechlichkeit und Bestechung von Mandatsträgern), - den §§ 333 und 334 des Strafgesetzbuchs (Vorteilsgewährung und Bestechung), jeweils auch in Verbindung mit § 335a des Strafgesetzbuchs (Ausländische und internationale Bedienstete), - Artikel 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung (Bestechung ausländischer Abgeordneter im Zusammenhang mit internationalem Geschäftsverkehr) oder - den §§ 232 und 233 des Strafgesetzbuchs (Menschenhandel) oder § 233a des Strafgesetzbuchs (Förderung des Menschenhandels). Eigenerklärung, dass der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Abgaben sowie der Beiträge zur Sozialversicherung nachgekommen ist (§ 123 Abs. 4 GWB). Eigenerklärung (gemäß § 124 GWB), dass - weder das Unternehmen des Bewerbers noch eine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, bei der Ausführung öffentlicher Aufträge gegen geltende umwelt-, sozial- oder arbeitsrechtliche Verpflichtungen verstoßen hat, - das Unternehmen des Bewerbers nicht zahlungsunfähig ist, über das Vermögen des Unternehmens kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares Verfahren beantragt oder eröffnet worden ist, die Eröffnung eines solchen Verfahrens mangels Masse nicht abgelehnt worden ist, und sich das Unternehmen nicht im Verfahren der Liquidation befindet oder seine Tätigkeit eingestellt hat, - weder das Unternehmen noch eine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, im Rahmen der beruflichen Tätigkeit eine schwere Verfehlung begangen hat, durch die die Integrität des Unternehmens infrage gestellt wird, - weder das Unternehmen noch eine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, eine Vereinbarung mit anderen Unternehmen getroffen hat, die eine Verhinderung, Einschränkung oder Verfälschung des Wettbewerbs bezwecken oder bewirken, - das Unternehmen nicht eine wesentliche Anforderung bei der Ausführung eines früheren öffentlichen Auftrags oder Konzessionsvertrags erheblich oder fortdauernd mangelhaft erfüllt hat und dies zu einer vorzeitigen Beendigung, zu Schadensersatz oder zu einer vergleichbaren Rechtsfolge geführt hat.
5.1.
Los: LOT-0001
Titel: Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit des attoworld-Teams
Beschreibung: Die Vermittlung der Arbeit des attoworld-Teams in der Öffentlichkeit erfordert es, komplizierte Sachverhalte verständlich und nachvollziehbar für unterschiedliche Medien bzw. Kanäle aufzubereiten. Das Team der Öffentlichkeitsarbeit unterhält und pflegt mehrere Webseiten, die sich thematisch mit den einzelnen Forschungsfeldern beschäftigen. Dazu kommen Homepages für zwei Forschungscenter, dem Centre for Advanced Laser Applications (CALA) und dem Laboratory for Extreme Photonics. Zudem gibt es die Homepage www.photonworld.de, die sich populärwissenschaftlich mit dem Thema "Laser und Licht" beschäftigt. Neben den Webauftritten veröffentlicht das PR-Team regelmäßig Pressemitteilungen, Newsletter, Flyer und Broschüren zu den jeweiligen Forschungsthemen. Die Grundlage für eine Veröffentlichung ist meist eine wissenschaftliche Publikation in den renommierten Forschungsmagazinen "Nature" und "Science". Zum Aufgabenbereich des PR-Teams gehören auch Präsenzen auf Messen und den regelmäßig stattfindenden Tagen der offenen Tür auf dem Forschungscampus Garching, sowie öffentliche Vorträge, wie etwa in der Reihe "Wissenschaft für jedermann" im Deutschen Museum. Social-Media-Aktivitäten auf Facebook, Instagram und LinkedIn runden das PR-Portfolio ab und gewinnen immer mehr an Bedeutung. Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit bettet sich der an den Auftragnehmer zu vergebende Auftrag ein. Er enthält Aufgabenfelder in den zwei Leistungsbereichen Web Development und Maintenance sowie PR-Assistenz. Hinsichtlich der Einzelheiten wird auf die Leistungsbeschreibung verwiesen.
Interne Kennung: LMU-2026-EU-3
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 72000000 IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
Zusätzliche Einstufung (cpv): 79416000 Öffentlichkeitsarbeit
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Der Vertrag hat eine Grundlaufzeit von 24 Monaten. Der Auftraggeber behält sich optional vor, den Vertrag durch einseitige Erklärung einmalig um weitere 24 Monate zu verlängern. Im Falle der Ausübung dieser Option wird der Auftraggeber dies dem Auftragnehmer spätestens drei Monate vor dem Ablauf der Vertragslaufzeit schriftlich mitteilen.
5.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Am Coulombwall 1
Stadt: Garching
Postleitzahl: 85748
Land, Gliederung (NUTS): München, Landkreis (DE21H)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Laufzeit: 24 Monate
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 1
Weitere Informationen zur Verlängerung: Der Vertrag hat eine Grundlaufzeit von 24 Monaten. Der Auftraggeber behält sich optional vor, den Vertrag durch einseitige Erklärung einmalig um weitere 24 Monate zu verlängern. Im Falle der Ausübung dieser Option wird der Auftraggeber dies dem Auftragnehmer spätestens drei Monate vor dem Ablauf der Vertragslaufzeit schriftlich mitteilen.
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für den Teilnahmeantrag
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: nein
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis (Versicherungsbestätigung oder -schein) einer Betriebs- bzw. Berufshaftpflichtversicherung des Bewerbers / der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zur Abdeckung aller sich aus der im Zusammenhang mit den Leistungen des Vertrags ergebenden, in Deutschland tarifmäßig versicherbaren Risiken, mit einer Deckungssumme in Höhe von mindestens EUR 250.000,00 für Personenschäden, mindestens EUR 250.000,00 für Sachschäden und mindestens EUR 250.000,00 für Vermögensschäden bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen. Die Maximierung der Ersatzleistung muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme pro Kalenderjahr betragen. Alternativ zum Nachweis des Versicherungsschutzes ist eine Eigenerklärung des Bewerbers / jedes Mitglieds der Bewerbergemeinschaft abzugeben, im Auftragsfalle eine entsprechende Versicherung abzuschließen.
Kriterium: Allgemeiner Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eigenerklärung des Bewerbers über den Gesamtumsatz, bezogen auf die letzten drei Geschäftsjahre. Bei Bewerbergemeinschaften sind die jeweiligen Gesamtumsätze der Mitglieder pro Geschäftsjahr zu addieren und die Summe ist je Geschäftsjahr unter Gesamtumsatz anzugeben. Mindestanforderung ist ein jährlicher Gesamtumsatz von 500.000,- Euro.
Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eigenerklärung über die Qualifikation und Berufserfahrung der zur Auftragsausführung vorgesehenen Mitarbeiter mit Angaben zu den nachfolgend benannten Mindestanforderungen. Mindestanforderung ist, dass die zur Auftragsausführung vorgesehenen Mitarbeiter jeweils - die deutsche Sprache in Wort und Schrift fließend beherrschen und - die englische Sprache in Wort und Schrift mindestens auf dem Level B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen ("GER") beherrschen. Mindestanforderung ist, dass die zur Auftragsausführung vorgesehenen Mitarbeiter - in Abhängigkeit von dem jeweiligen Leistungsbereich, für den sie vorgesehen sind - über folgende Berufsqualifikation verfügen: - für den Leistungsbereich Web Development und Maintenance: Abgeschlossenes Informatik-Hochschulstudium (Haupt- oder Nebenfach) oder eine vergleichbare abgeschlossene Berufsausbildung als Fachinformatiker; - für den Leistungsbereich PR-Assistenz: Abgeschlossenes Studium (Geisteswissenschaften, Journalismus oder Kunstwissenschaft) oder eine vergleichbare abgeschlossene Berufsausbildung im Bereich Journalismus (Volontariat). Mindestanforderung ist, dass die zur Auftragsausführung vorgesehenen Mitarbeiter über eine mindestens fünfjährige Berufserfahrung im Bereich des ausschreibungsgegenständlichen Leistungsbereiches, für den sie vorgesehen sind, verfügen: - Hierzu gehören im Leistungsbereich Web Development und Maintenance Kenntnisse und Berufserfahrung mit folgenden Programmen und Anwendungen: - Gute Kenntnisse mit HTML und CSS für redaktionelle Tätigkeiten sowie Photoshop für Bildbearbeitung erforderlich - Sehr gute Kenntnisse im Umgang mit den CM-Systemen Typo3, Wordpress, Joomla und Fiona - Gute Kenntnisse im Umgang mit IT-Systemen (MAC OS, Windows, Linux-Server, Datenbank-Software für MySQL) - Hierzu gehören im Leistungsbereich PR-Assistenz Kenntnisse und Berufserfahrung in folgenden Bereichen: - Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich der Wissenschaftsvermittlung - Projektmanagement im Bereich der Wissenschaftskommunikation - Erfahrungen im Bereich der internationalen Wissenschaftskommunikation - Kenntnisse im Bereich Kurzfilmproduktion (vor allem sicherer Umgang mit der einschlägigen Software wie beispielsweise Adobe PremierePro) - Kenntnisse im Einsatz von Social Media Tools Der Auftraggeber behält sich vor, die vorgenannten Mindestanforderungen durch Vorlage von Urkunden, Arbeitsproben und sonstigen Nachweisen zu überprüfen! Wird festgestellt, dass die zur Auftragsausführung vorgesehenen Mitarbeiter die vorgenannten Mindestanforderungen nicht erfüllen, wird der Bewerber ausgeschlossen!
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eigenerklärungen (gem. nachfolgenden Anforderungen) über nachfolgend näher bezeichnete, geeignete persönliche Referenzprojekte für jeden zur Auftragsausführung vorgesehenen Mitarbeiter des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft, jeweils mit Angabe von Name/Anschrift des Auftraggebers und Name des Ansprechpartners beim Referenzgeber mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse, und einer Projektbezeichnung sowie einer Beschreibung der erbrachten Leistungen. Aus Gründen der Vergleichbarkeit sowie im Hinblick auf die etwaige Begrenzung der Anzahl der Teilnehmer, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden (vgl. Ziffer 4), dürfen für maximal 4 (vier) zur Auftragsausführung vorgesehene Mitarbeiter persönliche Referenzprojekte vorgelegt werden (insgesamt also maximal 4 x 2 = 8 Referenzprojekte). Bei Bewerbergemeinschaften werden die Mindestanforderungen erfüllende persönliche Referenzprojekte eines Mitarbeiters eines Mitglieds (der Bewerbergemeinschaft) der Bewerbergemeinschaft zugerechnet. Auch von einer Bewerbergemeinschaft dürfen insgesamt nur die vorgenannte Maximalzahl von Referenzprojekten benannt werden. Es werden nur die vom Bewerber im Teilnahmeantragsformular an vorgegebener Stelle jeweils genannten persönlichen Referenzprojekte berücksichtigt. Sollten an anderer Stelle oder darüber hinaus Referenzprojekte benannt werden (z. B. auch in allgemeinen Bürobroschüren, Referenzlisten o. ä.), werden diese nicht berücksichtigt. Die Geeignetheit der jeweiligen vom Bewerber eingereichten persönlichen Referenzen der zur Auftragsausführung vorgesehenen Mitarbeiter sowie die an diese Referenzen gestellten (und nachfolgend beschriebenen) Mindestanforderungen müssen sich unmittelbar aus den Angaben des Bewerbers an der jeweils vorgegebenen Stelle im Teilnahmeantragsformular entnehmen lassen. Für die Referenzprojekte gelten folgende Mindestanforderungen: a) Mindestens 1 (ein) und bis zu 2 (zwei) geeignete(s) persönliche Referenzprojekt(e) für jeden zur Auftragsausführung vorgesehenen Mitarbeiter des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft, jeweils unter namentlicher Bezeichnung des Mitarbeiters, welcher das Referenzprojekt erbracht hat. Aus Gründen der Vergleichbarkeit sowie im Hinblick auf die etwaige Begrenzung der Anzahl der Teilnehmer, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, dürfen für maximal 4 (vier) zur Auftragsausführung vorgesehene Mitarbeiter persönliche Referenzprojekte vorgelegt werden. b) Das (persönliche) Referenzprojekt muss in dem Zeitraum vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2025 beendet worden sein muss, oder, falls es zum 31.12.2025 noch fortdauert, bereits seit mindestens 1 Jahr bestehen. c) Eine (persönliche) Referenz gilt als geeignet, wenn sie mit den in der Leistungsbeschreibung benannten (ausschreibungsgegenständlichen) Leistungen nach Inhalt, Art und Umfang sowie Komplexität vergleichbar ist. d) In der Gesamtbetrachtung muss für jeden der beiden Leistungsbereiche (i) Web Development und Maintenance sowie (ii) PR-Assistenz jeweils mindestens eine (persönliche) Referenz vorgelegt werden. Der Auftraggeber behält sich vor, die Angaben beim Referenzgeber zu überprüfen! Wird nicht mindestens eine geeignete persönliche Referenz für jeden zur Auftragsausführung vorgesehen Mitarbeiter (maximal für 4 zur Auftragsausführung vorgesehene Mitarbeiter) vorgelegt, welche die vorgenannten Mindestanforderungen erfüllt, wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen!
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Rangfolge: 3,00
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: Die Punkteverteilung im Wertungskriterium Preis erfolgt wie nachfolgend dargestellt: PAngebot = 5 x (Wniedrigst / WAngebot) PAngebot = Punktzahl zu bewertendes Angebot Wniedrigst = Wertungssumme des Angebots, in dem diese Summe von allen Angeboten im Wettbewerb am niedrigsten ist. WAngebot = Wertungssumme des zu bewertenden Angebots. Die in einem Wertungskriterium erzielten Punkte (P) werden zunächst mit der jeweiligen prozentualen Gewichtung (G) des Kriteriums multipliziert (bspw. 5 Punkte mal 40% = 200 Punkte), um jeweils die gewichtete Gesamtpunktzahl (GPZ) für das Wertungskriterium zu ermitteln. Die gewichteten Gesamtpunktzahlen werden schließlich addiert (bspw. 200 + 200 + 100 = 500). Der Bieter mit den meisten Punkten wird ausgewählt.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 40
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Durchführungskonzept
Beschreibung: Das Konzept (schriftlich oder in Textform im Umfang von max. 10 Seiten DIN-A4, Schriftart Arial, Schriftgröße 11, Zeilenabstand 1,5) soll eine prognostische Darstellung enthalten, wie der Bieter die in der Leistungsbeschreibung dargestellten Aufgaben umzusetzen wird. In dem Konzept muss der Bieter insbesondere auf folgende Aspekte eingehen: - Personalansatz: Projektleiter / Hauptansprechpartner, zur Auftragsausführung vorgesehene Mitarbeiter / Teamstruktur, Umgang mit Personalausfällen und Kündigungen (Personalersatz) - Projektstruktur: interne und externe Steuerung der Projekte, regelmäßig vorgesehene Maßnahmen und Abläufe (wie bspw. regelmäßige Besprechungen), Reaktionszeiten, Kommunikation mit dem Auftraggeber - Dokumentation: Darstellung, wie der Bieter die vollständige Dokumentation der Leistungen vornehmen und hierdurch sicherstellen wird, dass künftig ein Dritter die Leistungen erbringen kann - Beispiel für Web Development und Maintenance: Darstellung, wie der Bieter eine Performanceanalyse und -optimierung von Seitenaufrufen vornimmt Diesbezüglich wird darauf hingewiesen, dass es sich bei den vorgenannten Punkten nicht um Unterkriterien handelt, die selbstständig bewertet werden, sondern um Vorgaben für den Inhalt des Konzepts. Die Bewertung des Konzepts erfolgt nach dem nachfolgend dargestellten Maßstab: 5 Punkte: Die Voraussetzungen für eine Bepunktung mit 4 Punkten (s.u.) sind erfüllt. Darüber hinaus lässt das Konzept des Bieters im Hinblick auf die in der Leistungsbeschreibung und den Konzeptvorgaben genannten Ziele und Vorgaben in der prognostischen Bewertung des Auftraggebers eine außergewöhnlich gute Vertragsdurchführung erwarten, beispielsweise weil konzeptionelle Aspekte behandelt werden, die in der Leistungsbeschreibung und den Konzeptvorgaben nicht benannt bzw. gefordert worden sind und/oder welche die einzelnen Leistungsbereiche in besonderer Weise miteinander verknüpfen und deren Umsetzung in besonderem Maße als dienlich erscheint ("Übererfüllung"). 4 Punkte: Im Hinblick auf die in der Leistungsbeschreibung und den Konzeptvorgaben genannten Ziele und Vorgaben lässt das Konzept des Bieters in der prognostischen Bewertung des Auftraggebers eine einwandfreie Vertragsdurchführung erwarten; der Auftraggeber erkennt in der prognostischen Beurteilung keine Kritikpunkte/Schwächen. 3 Punkte: Im Hinblick auf die in der Leistungsbeschreibung und den Konzeptvorgaben genannten Ziele und Vorgaben lässt das Konzept des Bieters in der prognostischen Bewertung des Auftraggebers eine im Wesentlichen ordnungsgemäße Vertragsdurchführung erwarten; der Auftraggeber erkennt in der prognostischen Beurteilung nur wenige Kritikpunkte / Schwächen. 2 Punkte: Im Hinblick auf die in der Leistungsbeschreibung und den Konzeptvorgaben genannten Ziele und Vorgaben lässt das Konzept des Bieters in der prognostischen Bewertung des Auftraggebers eine mit Einschränkungen noch ordnungsgemäße Vertragsdurchführung erwarten; der Auftraggeber erkennt in der prognostischen Beurteilung mehrere Kritikpunkte/Schwächen. 1 Punkt: Im Hinblick auf die in der Leistungsbeschreibung und den Konzeptvorgaben genannten Ziele und Vorgaben lässt das Konzept des Bieters in der prognostischen Bewertung des Auftraggebers eine mit erheblichen Defiziten behaftete, gerade noch als den Anforderungen dieser Vergabeunterlagen genügende Vertragsdurchführung erwarten; der Auftraggeber erkennt in der prognostischen Beurteilung zahlreiche Kritikpunkte/Schwächen. 0 Punkte: Im Hinblick auf die in der Leistungsbeschreibung und den Konzeptvorgaben genannten Ziele und Vorgaben lässt das Konzept des Bieters in der prognostischen Bewertung des Auftraggebers keine den in diesen Vergabeunterlagen beschriebenen Anforderungen genügende Vertragsdurchführung erkennen oder erwarten; der Auftraggeber erkennt in der prognostischen Beurteilung gravierende Kritikpunkte/Schwächen. Hinweis: Bei der Bewertung eines Konzeptes mit 0 Punkten erfolgt der Ausschluss des Angebots! Die in einem Wertungskriterium erzielten Punkte (P) werden zunächst mit der jeweiligen prozentualen Gewichtung (G) des Kriteriums multipliziert (bspw. 5 Punkte mal 40% = 200 Punkte), um jeweils die gewichtete Gesamtpunktzahl (GPZ) für das Wertungskriterium zu ermitteln. Die gewichteten Gesamtpunktzahlen werden schließlich addiert (bspw. 200 + 200 + 100 = 500). Der Bieter mit den meisten Punkten wird ausgewählt.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 40
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Besondere Berufserfahrung der zur Auftragsausführung vorgesehenen Mitarbeiter
Beschreibung: Die Bewertung in diesem Kriterium erfolgt auf der Grundlage einer Eigenerklärung bzgl. der besonderen Berufserfahrung der zur Auftragsausführung vorgesehenen Mitarbeiter. Die Eigenerklärung ist den Vergabeunterlagen als Anlage 5 beigefügt. Aus Gründen der Vergleichbarkeit der Angebote dürfen in der Eigenerklärung nur Angaben für maximal vier zur Auftragsausführung vorgesehene Mitarbeiter gemacht werden. Je Mitarbeiter dürfen jeweils nur Angaben für einen der beiden Leistungsbereiche gemacht werden, d.h. also entweder für den Leistungsbereich Web Development und Maintenance oder für den Leistungsbereich PR-Assistenz. Der Auftraggeber behält sich vor, die besondere Berufserfahrung durch Vorlage von Arbeitszeugnissen / Arbeitsbescheinigungen des ehemaligen oder aktuellen Arbeitsgebers zu überprüfen! Wird festgestellt, dass die zur Auftragsausführung vorgesehenen Mitarbeiter nicht über die in den Eigenerklärungen benannte besondere Berufserfahrung verfügen, wird das Angebot ausgeschlossen! Wenn die zur Auftragsausführung vorgesehenen Mitarbeiter in einem der beiden Leistungsbereiche (Web Development und Maintenance oder PR-Assistenz) über die nachfolgend genannte besondere Berufserfahrung verfügen, wird/werden hierauf je Unterkriterium ein Punkt(e) vergeben. Je Mitarbeiter können somit maximal fünf Punkte erzielt werden. 1) Leistungsbereich Web Development und Maintenance Berufserfahrung in der strategischen Konzeption, Planung, Koordination und Weiterentwicklung von Website- und Digitalprojekten: 1 Punkt Berufserfahrung in der Begleitung der Umsetzung, technischen Betreuung und Weiterentwicklung moderner Websites und digitaler Plattformen mit besonderem Schwerpunkt auf TYPO3 sowie Kenntnisse in HTML, CSS, JavaScript, gängigen Frameworks und weiteren Content-Management-Systemen: 1 Punkt Berufserfahrung mit den Programmiersprachen Java und C++ sowie Kenntnisse in objektorientierter Programmierung: 1 Punkt Berufserfahrung in der Abstimmung technischer, gestalterischer und redaktioneller Anforderungen, der Koordination interner und externer Beteiligter sowie in der Qualitätssicherung digitaler Projekte: 1 Punkt Berufserfahrung in den Bereichen Datenbanken, Systemadministration, Hosting, Monitoring, Datenschutz und digitale Barrierefreiheit sowie sicherer Umgang mit Adobe Creative Cloud, insbesondere Photoshop, Illustrator und InDesign: 1 Punkt 2) Leistungsbereich PR-Assistenz Produktion von Kurzfilmen (Redaktion und Postproduktion) 1 Hörspiel - Produktion zur populärwissenschaftlichen Vermittlung von Forschungsthemen (für Kinder- und Jugendliche): 1 Punkt Redaktion von Artikeln für Online und Print Veröffentlichungen: 1 Punkt Erfahrung im Verfassen von Redebeiträgen: 1 Punkt Kuratieren von Ausstellungen: 1 Punkt Da nur Angaben für maximal vier zur Auftragsausführung vorgesehene Mitarbeiter (und je Mitarbeiter jeweils nur für einen der beiden Leistungsbereiche Web Development und Maintenance ODER PR-Assistenz) gemacht werden dürfen, können in diesem Wertungskriterium insgesamt maximal 20 Punkte erzielt werden. Die erzielte Punktzahl wird sodann durch die Anzahl der Mitarbeiter dividiert, für die Angaben gemacht worden sind (maximal 4 Mitarbeiter); das so erzielte Punktergebnis (insgesamt maximal 5 Punkte) fließt in die unter Ziffer 5 genannte Wertungsmatrix ein. Die in einem Wertungskriterium erzielten Punkte (P) werden zunächst mit der jeweiligen prozentualen Gewichtung (G) des Kriteriums multipliziert (bspw. 5 Punkte mal 40% = 200 Punkte), um jeweils die gewichtete Gesamtpunktzahl (GPZ) für das Wertungskriterium zu ermitteln. Die gewichteten Gesamtpunktzahlen werden schließlich addiert (bspw. 200 + 200 + 100 = 500). Der Bieter mit den meisten Punkten wird ausgewählt.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 20
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 14/08/2026 23:59:59 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 27/08/2026 10:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Der Auftraggeber kann gemäß § 56 Abs. 2 S. 1 VgV den Bewerber unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren, oder fehlende oder unvollständige leistungsbezogene Unterlagen nachzureichen oder zu vervollständigen. Die Nachforderung von leistungsbezogenen Unterlagen, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien betreffen, ist ausgeschlossen (§ 56 Abs. 3 S. 1 VgV). Dies gilt nicht für Preisangaben, wenn es sich um unwesentliche Einzelpositionen handelt, deren Einzelpreise den Gesamtpreis nicht verändern oder die Wertungsreihenfolge und den Wettbewerb nicht beeinträchtigen (§ 56 Abs. 3 S. 2 VgV). Die Unterlagen sind vom Bewerber nach Aufforderung durch den öffentlichen Auftraggeber innerhalb einer von diesem festzulegenden angemessenen, nach dem Kalender bestimmten Frist vorzulegen (§ 56 Abs. 4 VgV). Es besteht kein Anspruch der Bewerber auf eine Nachforderung.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: nein
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Regierung von Oberbayern - Vergabekammer Südbayern
Informationen über die Überprüfungsfristen: Gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit - der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt, - Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, - Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, - mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt. Gemäß § 134 Abs. 1 GWB haben öffentliche Auftraggeber die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. Gemäß § 134 Abs. 2 GWB darf ein Vertrag erst zehn (10) Kalendertage nach Absendung (per Telefax, E-Mail oder elektronisch über die Vergabeplattform DTVP) der Information nach 134 Abs. 1 GWB geschlossen werden. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an. Ein öffentlicher Auftrag ist gemäß § 135 Abs. 1 GWB von Anfang an unwirksam, wenn der öffentliche Auftraggeber (i) gegen § 134 verstoßen hat oder (ii) den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren festgestellt worden ist. Gemäß § 135 Abs. 2 Satz 1 GWB kann die Unwirksamkeit nach § 135 Abs. 1 GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Ludwig-Maximilians-Universität München
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Ludwig-Maximilians-Universität München
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Ludwig-Maximilians-Universität München
Registrierungsnummer: DE811205325
Postanschrift: Am Coulombwall 1
Stadt: Garching
Postleitzahl: 85748
Land, Gliederung (NUTS): München, Landkreis (DE21H)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Dr. Martin L. Groß
Telefon: +498928914116
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Lutz | Abel Rechtsanwalts PartG mbB
Registrierungsnummer: DE308463027
Postanschrift: Brienner Str. 29
Stadt: München
Postleitzahl: 80333
Land, Gliederung (NUTS): München, Kreisfreie Stadt (DE212)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Rechtsanwalt Christoph Richter
Telefon: +49895441470
Fax: +498954414799
Rollen dieser Organisation:
Beschaffungsdienstleister
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Regierung von Oberbayern - Vergabekammer Südbayern
Registrierungsnummer: 09-0318006-60
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Stadt: München
Postleitzahl: 80538
Land, Gliederung (NUTS): München, Kreisfreie Stadt (DE212)
Land: Deutschland
Telefon: +49 8921762411
Fax: +49 8921762847
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0004
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 71493327-7c8d-45d8-8dfa-38d21869aa5e - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 27/07/2026 14:50:21 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 522195-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 143/2026
Datum der Veröffentlichung: 28/07/2026