1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Landratsamt Fürstenfeldbruck - Kreiseigener Hochbau
Rechtsform des Erwerbers: Lokale Gebietskörperschaft
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung
2.1.
Verfahren
Titel: Realschule Fürstenfeldbruck Erweiterung
Beschreibung: Architektenleistung für das Bauvorhaben Erweiterung der Ferdinand von Miller Realschule Fürstenfeldbruck. LPH 1-9. Stufenweise Beauftragung. Die Ferdinand-von-Miller-Realschule liegt in einem Areal in der Nähe des S-Bahnhofs Fürstenfeldbruck. Das Gesamtareal wird eingegrenzt von der Bahnhofstraße im Südwesten, der Oskar-von-Miller-Straße im Süden, der Hans-Sachs-Straße im Norden und dem Stockmeierweg (Fuß- und Radweg) im Osten. Die Realschule liegt damit auf dem Gebiet des Bebauungsplans Nr. 39/1 der Stadt Fürstenfeldbruck. Auf dem Areal befinden sich Gebäude mehrerer Institutionen: Gebäude der Ferdinand-von-Miller-Realschule, der Berufsschule Fürstenfeldbruck, der AOK Bayern und der Agentur für Arbeit. Der Haupteingang für die Schüler und Schülerinnen der Realschule liegt zur Bahnhofsstraße hin und erfolgt über den Westanbau. Eine Zufahrt für KFZ zur Realschule ist ebenfalls über die Bahnhofsstraße hin möglich. Fußgänger und Radfahrerinnen können das Gelände auch über den Stockmeierweg erreichen. Zugang zur Oskar-von-Miller-Straße besteht nicht. Im Jahr 2025 findet der Schulunterricht in fünf Gebäuden statt: - Dem Hauptgebäude - Dem Pavillon im Pausenhof - Der Mehrzweckhalle - Der Wittelsbacher Halle - Dem AOK-Pavillon Die zweigeschossige Containeranlage auf dem Schulgelände wird aktuell nicht durch die Realschule, sondern die naheliegende Berufsschule genutzt. Sie kann bei Bedarf um ein Geschoss aufgestockt werden, um während der Umbaumaßnahme temporär zusätzliche Klassenzimmer für die Realschule zu schaffen. Mit dem Ende des Projekts muss die gesamte Containeranlage abgebaut werden. In der Schule ist auch die Dienststelle des Ministerialbeauftragten (MB) für Realschulen in Oberbayern angesiedelt. Die Räume der Dienststelle sind im westlichen Gebäudeteil des Altbaus. Im Rahmen des Projekts wird von dem Planungsteam auch verlangt, für die Realisierung des Neubaus im Pausenhof zwei Varianten zu erarbeiten: Einmal in traditioneller Massivbauweise und einmal in Holz -oder Holzhybridbauweise. Bei beiden Varianten muss geprüft werden, ob eine Zertifizierung nach dem Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB) von 50% - 65% (Bronze) oder höher innerhalb des Projektkostenrahmens erreicht werden kann. Das LRA Fürstenfeldbruck strebt für die Maßnahme die Förderung nach BayFAG Art. 10 an. Die projektbegleitende Arbeitsgruppe Ferdinand-von-Miller-Realschule FFB des Landkreises FFB verlangt die Prüfung beider Alternativen, um insbesondere die Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit beider Bauweisen vergleichen zu können. Es sind daher beide Varianten für den Neubau bis einschließlich LPH 2 zu entwickeln, durch die Arbeitsgruppe wird dann diejenige Variante ausgewählt, die ab LPH 3 weiterbearbeitet wird. Außerdem muss im Rahmen der LPH 1 bis 3 geprüft werden, ob eine Förderung nach KFW für den Erweiterungsbau und den Nordanbau erreicht werden kann. Ein Nachhaltigkeitskoordinator und ein Energieeffizienzberater werden durch den AG ins Projekt eingebunden. Energetisch saniert werden muss der Altbau, hier sind vor allem Fassaden und Fenster zu erneuern, weitere Maßnahmen sind zu prüfen. Der genaue Umfang dieser Sanierung ist im Zuge der LPH 1 und 2 zu ermitteln, durch den AG wird entschieden, was ab LPH 3 weiterbearbeitet wird. Soweit möglich sollen auch hier Fördermittel für die Sanierung der Fassade erlangt werden. Die Projektanforderungen sind - Schaffung von zusätzlichen Klassenräumen und Räumen für den Fachunterricht gemäß Raumbedarf - Schaffung von Räumlichkeiten für Ganztagsunterricht und modernes Lernen gemäß Machbarkeitsstudie - Abbau des Containerbaus - Sanierung und Erweiterung der Büroräume im Bestand, Neuschaffung von Verwaltungsräumen, Neuaufteilung der Raumnutzung von Verwaltung und der MB-Dienststelle - Erarbeiten von zwei Planungsalternativen für den Neubau im Pausenhof (Holz- bzw. Holzhybridbau, Massivbau) - Förderfähigkeit der Maßnahmen nach BayFAG, Prüfung der Förderfähigkeit für Neubauten nach KFW - Energetische Sanierung im Bestand - Störungsfreie Fortführung des Unterrichts über die gesamte Projektlaufzeit Eine Machbarkeitsstudie und die detaillierte Projektbeschreibung sind der Ausschreibung als Anlage beigefügt. In ihr wird ein Lösungsvorschlag erörtert, der einen Anbau Nord, eine Erweiterung Süd mit Tiefgarage und eine partielle Neugestaltung und Umbau des Bestandes vorsieht. Diese Machbarkeitsstudie ist bereits umfangreich abgestimmt und die Basis für die notwendige Befreiung vom Bebauungsplan durch die Stadt Fürstenfeldbruck. Die Vorgaben der Machbarkeitsstudie müssen daher eingehalten werden. Gestaltungsspielraum besteht nur bei: - Der Raumzuordnung (z.B. können Fachunterrichtsräume alle im Nordanbau untergebracht werden) - Der Bauphasenplanung Sofern möglich soll das Projekt durch den Objektplaner so strukturiert werden, dass auf die Aufstockung des Containerbaus verzichtet werden kann. Jede Abweichung von der Machbarkeitsstudie muss mit dem AG abgestimmt werden. Das Projekt gliedert sich in 3 Teile: 1. Anbau Nord, Erweiterung Süd, Umbau Bestand, 2. Verbau Baugrube, 3. Containeranlage. Die Beauftragung findet stufenweise statt: Stufe 1: LPH 1-2, Stufe 2a: LPH 3, Stufe 2b: LPH4, Stufe 3: LPH 5-7, Stufe 4: LPH 8-9. Einige Leistungen sind als projektweite besondere Leistungen durch die Objektplanung zu erbringen: - Mitarbeit beim Erlangen von Fördergeldern (pauschal, alle Stufen, jeweils pro Stufe) - Übergeordnete Baulogistikkoordination (pauschal, alle Stufen, jeweils pro Stufe) - Detaillierte Bauablaufplanung unter Berücksichtigung des Gesamtprojektes (pauschal, alle Stufen, jeweils pro Stufe) - Überwachen der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist (pauschal, Stufe 4, LPH 9) Das Architekturbüro, das die Machbarkeitsstudie erstellt hat, beteiligt sich voraussichtlich an dem Teilnahmewettbewerb. Der Leistungsbeginn erfolgt direkt nach Auftragserteilung mit der Einholung der notwendigen Unterlagen.
Kennung des Verfahrens: 0841ad2e-773b-4ef2-a77d-54d79aba8aec
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71200000 Dienstleistungen von Architekturbüros
2.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Bahnhofstraße 15
Stadt: Fürstenfeldbruck
Postleitzahl: 82256
Land, Gliederung (NUTS): Fürstenfeldbruck (DE21C)
Land: Deutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: Der Bewerber hat anzugeben inwieweit sein Unternehmen einen Bezug zu Russland hat. Dafür ist die“ Eigenerklärung Bezug Russland“ (FB 127/L127/III.27) auszufüllen und als Teil des Teilnahmeantrages abzugeben. Diese Erklärung ist auch für Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Eignungsverleiher gem. den Bedingungen der Erklärung abzugeben. Der Teilnahmeantrag besteht aus dem Bewerberbogen (Unterlage III.6) und Nachweisen; sämtliche Vergabe-/Auftragsunterlagen sind auf der Vergabeplattform eingestellt. Der Bewerberbogen und die anderen einzureichenden, bearbeitbaren Formulare sind auf den eigenen Rechner herunterzuladen, dort lokal auszufüllen und zu speichern. Die ausgefüllten und lokal gespeicherten Unterlagen sind als Teil des Teilnahmeantrags auf die Plattform hochzuladen. Bei elektronischer Angebotsübermittlung in Textform ist der Bieter, der die Erklärung abgibt, zu benennen. Die Kommunikation (Fragen, Auskünfte) erfolgt ausschließlich über die Vergabeplattform. Der Bewerber hat die beigefügten Formulare - 2493/L2493/VI.17 Erklärung Masernschutzgesetz, - VI.12.2 Schutzerklärung Scientology, - Anlage Eigenerklärung Mindestlohngesetz / Equal Pay, - Niederschrift und Erklärung über die Verpflichtung nach § 1 des Verpflichtungsgesetztes mit den Teilnahmedokumenten einzureichen. Eine Nichtbeachtung dieser Erklärung kann zum Ausschluss führen.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
Anzuwendende grenzübergreifende Rechtsvorschrift: Nicht veröffentlicht
Begründungscode: Sonstiges öffentliches Interesse
5.1.
Los: LOT-0001
Titel: Realschule Fürstenfeldbruck Erweiterung RSFFB ERW
Beschreibung: Architektenleistung für das Bauvorhaben Erweiterung der Ferdinand von Miller Realschule Fürstenfeldbruck. LPH 1-9. Die Ferdinand-von-Miller-Realschule liegt in einem Areal in der Nähe des S-Bahnhofs Fürstenfeldbruck. Das Gesamtareal wird eingegrenzt von der Bahnhofstraße im Südwesten, der Oskar-von-Miller-Straße im Süden, der Hans-Sachs-Straße im Norden und dem Stockmeierweg (Fuß- und Radweg) im Osten. Die Realschule liegt damit auf dem Gebiet des Bebauungsplans Nr. 39/1 der Stadt Fürstenfeldbruck. Auf dem Areal befinden sich Gebäude mehrerer Institutionen: Gebäude der Ferdinand-von-Miller-Realschule, der Berufsschule Fürstenfeldbruck, der AOK Bayern und der Agentur für Arbeit. Der Haupteingang für die Schüler und Schülerinnen der Realschule liegt zur Bahnhofsstraße hin und erfolgt über den Westanbau. Eine Zufahrt für KFZ zur Realschule ist ebenfalls über die Bahnhofsstraße hin möglich. Fußgänger und Radfahrerinnen können das Gelände auch über den Stockmeierweg erreichen. Zugang zur Oskar-von-Miller-Straße besteht nicht. Im Jahr 2025 findet der Schulunterricht in fünf Gebäuden statt: - Dem Hauptgebäude - Dem Pavillon im Pausenhof - Der Mehrzweckhalle - Der Wittelsbacher Halle - Dem AOK-Pavillon Die zweigeschossige Containeranlage auf dem Schulgelände wird aktuell nicht durch die Realschule, sondern die naheliegende Berufsschule genutzt. Sie kann bei Bedarf um ein Geschoss aufgestockt werden, um während der Umbaumaßnahme temporär zusätzliche Klassenzimmer für die Realschule zu schaffen. Mit dem Ende des Projekts muss die gesamte Containeranlage abgebaut werden. In der Schule ist auch die Dienststelle des Ministerialbeauftragten (MB) für Realschulen in Oberbayern angesiedelt. Die Räume der Dienststelle sind im westlichen Gebäudeteil des Altbaus. Im Rahmen des Projekts wird von dem Planungsteam auch verlangt, für die Realisierung des Neubaus im Pausenhof zwei Varianten zu erarbeiten: Einmal in traditioneller Massivbauweise und einmal in Holz -oder Holzhybridbauweise. Bei beiden Varianten muss geprüft werden, ob eine Zertifizierung nach dem Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB) von 50% - 65% (Bronze) oder höher innerhalb des Projektkostenrahmens erreicht werden kann. Das LRA Fürstenfeldbruck strebt für die Maßnahme die Förderung nach BayFAG Art. 10 an. Die projektbegleitende Arbeitsgruppe Ferdinand-von-Miller-Realschule FFB des Landkreises FFB verlangt die Prüfung beider Alternativen, um insbesondere die Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit beider Bauweisen vergleichen zu können. Es sind daher beide Varianten für den Neubau bis einschließlich LPH 2 entwickeln, durch die Arbeitsgruppe wird dann diejenige Variante ausgewählt, die ab LPH 3 weiterbearbeitet wird. Außerdem muss im Rahmen der LPH 1 bis 3 geprüft werden, ob eine Förderung nach KFW für den Erweiterungsbau und den Nordanbau erreicht werden kann. Ein Nachhaltigkeitskoordinator und ein Energieeffizienzberater werden durch den AG ins Projekt eingebunden. Energetisch saniert werden muss der Altbau, hier sind vor allem Fassaden und Fenster zu erneuern, weitere Maßnahmen sind zu prüfen. Der genaue Umfang dieser Sanierung ist im Zuge der LPH 1 und 2 zu ermitteln, durch den AG wird entschieden, was ab LPH 3 weiterbearbeitet wird. Soweit möglich sollen auch hier Fördermittel für die Sanierung der Fassade erlangt werden. Die Projektanforderungen sind - Schaffung von zusätzlichen Klassenräumen und Räumen für den Fachunterricht gemäß Raumbedarf - Schaffung von Räumlichkeiten für Ganztagsunterricht und modernes Lernen gemäß Machbarkeitsstudie - Abbau des Containerbaus - Sanierung und Erweiterung der Büroräume im Bestand, Neuschaffung von Verwaltungsräumen, Neuaufteilung der Raumnutzung von Verwaltung und der MB-Dienststelle - Erarbeiten von zwei Planungsalternativen für den Neubau im Pausenhof (Holz- bzw. Holzhybridbau, Massivbau) - Förderfähigkeit der Maßnahmen nach BayFAG, Prüfung der Förderfähigkeit für Neubauten nach KFW - Energetische Sanierung im Bestand - Störungsfreie Fortführung des Unterrichts über die gesamte Projektlaufzeit Eine Machbarkeitsstudie und die detaillierte Projektbeschreibung sind der Ausschreibung als Anlage beigefügt. In ihr wird ein Lösungsvorschlag erörtert, der einen Anbau Nord, eine Erweiterung Süd mit Tiefgarage und eine partielle Neugestaltung und Umbau des Bestandes vorsieht. Diese Machbarkeitsstudie ist bereits umfangreich abgestimmt und die Basis für die notwendige Befreiung vom Bebauungsplan durch die Stadt Fürstenfeldbruck. Die Vorgaben der Machbarkeitsstudie müssen daher eingehalten werden. Gestaltungsspielraum besteht nur bei: - Der Raumzuordnung (z.B. können Fachunterrichtsräume alle im Nordanbau untergebracht werden) - Der Bauphasenplanung Sofern möglich soll das Projekt durch den Objektplaner so strukturiert werden, dass auf die Aufstockung des Containerbaus verzichtet werden kann. Jede Abweichung von der Machbarkeitsstudie muss mit dem AG abgestimmt werden. Das Projekt gliedert sich in 3 Teile: 1. Anbau Nord, Erweiterung Süd, Umbau Bestand, 2. Verbau Baugrube, 3. Containeranlage. Die Beauftragung findet stufenweise statt: Stufe 1: LPH 1-2, Stufe 2a: LPH 3, Stufe 2b: LPH4, Stufe 3: LPH 5-7, Stufe 4: LPH 8-9. Einige Leistungen sind als projektweite besondere Leistungen durch die Objektplanung zu erbringen: - Mitarbeit beim Erlangen von Fördergeldern (pauschal, alle Stufen, jeweils pro Stufe) - Übergeordnete Baulogistikkoordination (pauschal, alle Stufen, jeweils pro Stufe) - Detaillierte Bauablaufplanung unter Berücksichtigung des Gesamtprojektes (pauschal, alle Stufen, jeweils pro Stufe) - Überwachen der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist (pauschal, Stufe 4, LPH 9) Das Architekturbüro, das die Machbarkeitsstudie erstellt hat, beteiligt sich voraussichtlich an dem Teilnahmewettbewerb. Der Leistungsbeginn erfolgt direkt nach Auftragserteilung mit der Einholung der notwendigen Unterlagen.
Interne Kennung: RSFFBERW
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71221000 Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Stufenweise Beauftragung. Mit Vertragsschluss werden die Leistungsphasen 1 und 2 beauftragt.
5.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Bahnhofstraße 15
Stadt: Fürstenfeldbruck
Postleitzahl: 82256
Land, Gliederung (NUTS): Fürstenfeldbruck (DE21C)
Land: Deutschland
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: nein
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.8.
Zugänglichkeitskriterien
Zugänglichkeitskriterien für Menschen mit Behinderungen wurden berücksichtigt
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Siehe Vergabeunterlagen Formblatt III.16.1
Beschreibung: Honorarforderungen (Preis der Leistung) Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind in den Vergabeunterlagen aufgeführt, insbesondere im Dokument Formblatt VHF Bayern (Mai 2023) III.16-1 "Zuschlagskriterien und deren Gewichtung". Die Umrechnung des Preises in Punkte erfolgt folgendermaßen: Für die Angebotswertung wird der Preis (in Euro) wie folgt in eine Punkteskala von 0 bis 30 Punkten normiert: • 30 Punkte erhält das Angebot mit dem niedrigsten Preis • 0 Punkte erhält ein fiktives Angebot mit dem 2,0-fachen des niedrigsten Preises. Alle Angebote mit darüber liegenden Preisen erhalten ebenfalls 0 Punkte. Die Punkteermittlung für die dazwischenliegenden Preise erfolgt über eine lineare Interpolation mit bis zu zwei Stellen nach dem Komma. Die Punktzahl für den Preis ergibt sich gemäß folgender Formel: Punktzahl Preis = 30 - [(Angebotspreis - Preis niedrigstes Angebot) x 30 Punkte] / Preis niedrigstes Angebot
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 30
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Siehe Vergabeunterlagen Formblatt III.16.1
Beschreibung: Die Qualität ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind in den Vergabeunterlagen aufgeführt, insbesondere im Dokument Formblatt VHF Bayern (Mai 2023) III.16-1 "Zuschlagskriterien und deren Gewichtung". Im Kriterium Auftragsbezogenes Organisationskonzept, Qualifikation und Erfahrung der Projektmitarbeiter werden folgende Unterkriterien berücksichtigt: 1.1. Zusammensetzung des Projektteams anhand eines Organigramms über die gesamte Baumaßnahme einschl. Subunternehmer / Mitglieder einer Bietergemeinschaft. Angaben zu Namen der Mitarbeiter (inkl. Vertretung), Zuständigkeiten, Funktionen, Entscheidungsbefugnis, bezogen auf die einzelne Leistungsphasen. 5% 1.2. Textliche Erläuterung des Organigramms des Bieters: Beschreibung der Kompetenzen und fachlichen Verantwortungen, prozentuale Angabe des Einsatzumfanges im Projekt, Darstellung der organisatorischen und fachlichen Einbindung vorgesehener Subunternehmer bzw. der Arbeitsaufteilung zwischen den Mitgliedern einer Bietergemeinschaft. (FB III.15 Personaleinsatz). 5% 1.3. Nachweis des Berufsabschlusses und der Erfahrung des Projektteams mit Angabe von Referenzprojekten (mindestens zwei Referenzen des Projektleiters und eine Referenz andere Projektmitglieder) FB III.15 Personaleinsatz. 5% 1.4. Örtliche Präsenz: Organisatorische Vorkehrungen zur Sicherstellung der erforderlichen örtlichen Präsenz, Angaben zum Umfang der Präsenz von Projektbearbeitern vor Ort, Angaben zur Verfügbarkeit vor Ort. 3%
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 18
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Siehe Vergabeunterlagen Formblatt III.16.1
Beschreibung: Die Qualität ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind in den Vergabeunterlagen aufgeführt, insbesondere im Dokument Formblatt VHF Bayern (Mai 2023) III.16-1 "Zuschlagskriterien und deren Gewichtung". Im Kriterium Auftragsbezogenes Qualitätsmanagements-Konzept werden folgende Unterkriterien berücksichtigt: 2.1 Qualitätssicherung der Leistungen im Büro in Bezug auf Kostenkontrolle, Terminkontrolle, Planung, Ausschreibung, Bauleitung. 5% 2.2 Organisation der Planungsunterlagen und des Datenaustauschs. 2% 2.3 Erläuterung der Schnittstellenkoordination und der Koordination und Integration der Ergebnisse anderer an der Planung Beteiligter. 5% 2.4 Kommunikation zwischen den Projektbeteiligten (Bauherr, Nutzer, Fachplaner, Projektsteuerung, Behörden, Gremien, Projektbegleitende Arbeitsgruppe, Ausführende Firmen) / Organisation des Berichtswesens. 5%
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 17
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Siehe Vergabeunterlagen Formblatt III.16.1
Beschreibung: Die Qualität ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind in den Vergabeunterlagen aufgeführt, insbesondere im Dokument Formblatt VHF Bayern (Mai 2023) III.16-1 "Zuschlagskriterien und deren Gewichtung". Im Kriterium Auftragsbezogenes Konzept zum Ablauf der Planungsphase werden folgende Unterkriterien berücksichtigt: 3.1 Integration der bestehenden Machbarkeitsstudie (Nachvollziehbarkeit der Übernahme und Weiterentwicklung der Ergebnisse; Identifikation von Optimierungs- oder Ergänzungsbedarf; Umgang mit etwaigen offenen Punkten aus der Studie). 5% 3.2 Berücksichtigung und Umsetzung des pädagogisch-gestalterischen Lernkonzepts in der architektonischen Planung (Darstellung des planerischen Umgangs mit dem bestehenden pädagogischen Lernkonzept der Flurschule und dessen Integration in die Entwurfs- und Planungsstrategie; Raumfunktionen und -beziehungen im Sinne des pädagogischen Konzepts; Gestaltungsideen zur Förderung von Lernen, Kommunikation und Inklusion; Einbindung pädagogischer Nutzerbedarfe in die frühen Planungsphasen). 5%
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 10
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Siehe Vergabeunterlagen Formblatt III.16.1
Beschreibung: Die Qualität ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind in den Vergabeunterlagen aufgeführt, insbesondere im Dokument Formblatt VHF Bayern (Mai 2023) III.16-1 "Zuschlagskriterien und deren Gewichtung". Im Kriterium Auftragsbezogenes Konzept zum Ablauf der Baudurchführungsphase werden folgende Unterkriterien berücksichtigt: 4.1 Konzept der Objektüberwachung während der Baudurchführung (z.B. Frequenz und Dauer der Objektüberwachung; Angabe der Reaktionszeit der Objektüberwachung für Einsatz auf der Baustelle; Organisation von Jour-Fixen). 4% 4.2 Organisation der Bauphasen (Rechnungsprüfung, Aufmaß-, Qualitätsüberwachung in Bezug auf Kosten und Termine, Koordination bzw. Mitwirken an der Koordination der fachlich Beteiligten). 4% 4.3 Umgang mit Störungen im Bauablauf (Nachtrags- und Änderungsmanagement). 2%
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 10
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Siehe Vergabeunterlagen Formblatt III.16.1
Beschreibung: Die Qualität ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind in den Vergabeunterlagen aufgeführt, insbesondere im Dokument Formblatt VHF Bayern (Mai 2023) III.16-1 "Zuschlagskriterien und deren Gewichtung". Im Kriterium Auftragsbezogenes Konzept zum Ablauf der Baulogistik werden folgende Unterkriterien berücksichtigt: 5.1 Baustellenorganisation und -abgrenzung zum Schulbetrieb. 3% 5.2 Terminplanung und Lärmmanagement / Schadstoffkontrolle / Schutzmaßnahmen. 3% 5.3 Fluchtwege und Verkehrssicherung. 2% 5.4 Umzugsmanagement. 2% 5.5 Risikoanalyse: Darstellung der zu erwartenden Herausforderungen. 5%
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 15
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern
Informationen über die Überprüfungsfristen: Fristen für Nachprüfungsverfahren, Information über die Überprüfungsfristen: Der Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe. Der Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Landratsamt Fürstenfeldbruck - Kreiseigener Hochbau
Organisation, die die Zahlung ausführt: Landratsamt Fürstenfeldbruck - Kreiseigener Hochbau
Organisation, die den Auftrag unterzeichnet: Landratsamt Fürstenfeldbruck - Kreiseigener Hochbau
Wert aller in dieser Bekanntmachung vergebenen Verträge: 1,00 EUR
6.1.
Ergebnis, Los-– Kennung: LOT-0001
Status der Preisträgerauswahl: Es wurde mindestens ein Gewinner ermittelt.
6.1.2.
Informationen über die Gewinner
Wettbewerbsgewinner:
Offizielle Bezeichnung: Balda architekten GmbH
Angebot:
Kennung des Angebots: RSFFBERW Architektenleistungen
Kennung des Loses oder der Gruppe von Losen: LOT-0001
Wert der Ausschreibung: 1,00 EUR
Rang in der Liste der Gewinner: 1
Bei dem Angebot handelt es sich um eine Variante: nein
Vergabe von Unteraufträgen: Nein
Informationen zum Auftrag:
Kennung des Auftrags: Balda Architekten GmbH
Titel: Architektenleistungen
Datum des Vertragsabschlusses: 10/03/2026
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union:
Organisation, die den Auftrag unterzeichnet: Landratsamt Fürstenfeldbruck - Kreiseigener Hochbau
6.1.4.
Statistische Informationen
Eingegangene Angebote oder Teilnahmeanträge:
Art der eingegangenen Einreichungen: Angebote auf elektronischem Wege eingereicht
Anzahl der eingegangenen Angebote oder Teilnahmeanträge: 2
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Landratsamt Fürstenfeldbruck - Kreiseigener Hochbau
Registrierungsnummer: 09-9011792-62
Abteilung: Kreiseigener Hochbau
Postanschrift: Münchner Straße 32
Stadt: Fürstenfeldbruck
Postleitzahl: 82256
Land, Gliederung (NUTS): Fürstenfeldbruck (DE21C)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Kreiseigener Hochbau
Telefon: +49 81415190
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die den Auftrag unterzeichnet
Organisation, die die Zahlung ausführt
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern
Registrierungsnummer: 09-0318006-60
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Stadt: München
Postleitzahl: 80538
Land, Gliederung (NUTS): München, Kreisfreie Stadt (DE212)
Land: Deutschland
Telefon: +498921762411
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Balda architekten GmbH
Größe des Wirtschaftsteilnehmers: Kleines Unternehmen
Registrierungsnummer: DE 285850768
Postanschrift: Kurt-Huber-Ring 9
Stadt: Fürstenfeldbruck
Postleitzahl: 82256
Land, Gliederung (NUTS): Fürstenfeldbruck (DE21C)
Land: Deutschland
Rollen dieser Organisation:
Bieter
Gewinner dieser Lose: LOT-0001
8.1.
ORG-0004
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: f04f502f-0a36-4980-a820-ce42e347aca9 - 01
Formulartyp: Ergebnis
Art der Bekanntmachung: Bekanntmachung vergebener Aufträge oder Zuschlagsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 29
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 17/04/2026 09:25:43 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 265931-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 76/2026
Datum der Veröffentlichung: 20/04/2026