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Kreis Herford, Ertüchtigung des Digitalen Alarmierungssystems für den Kreis Herford Referenznummer der Bekanntmachung: 20-VgV-O-32 ZV 268/2021

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Auftragsbekanntmachung

Lieferauftrag

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Kreis Herford
Postanschrift: Amtshausstr. 3
Ort: Herford
NUTS-Code: DEA43 Herford
Postleitzahl: 32051
Land: Deutschland
E-Mail:
Telefon: +49 5221132471
Fax: +49 522113173100
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: https://www.deutsche-evergabe.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/E8FA3BA0-FD55-4008-AEB4-CFB99DDD4360
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/E8FA3BA0-FD55-4008-AEB4-CFB99DDD4360
Im Rahmen der elektronischen Kommunikation ist die Verwendung von Instrumenten und Vorrichtungen erforderlich, die nicht allgemein verfügbar sind. Ein uneingeschränkter und vollständiger direkter Zugang zu diesen Instrumenten und Vorrichtungen ist gebührenfrei möglich unter: https://www.deutsche-evergabe.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Öffentliche Sicherheit und Ordnung
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Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Kreis Herford, Ertüchtigung des Digitalen Alarmierungssystems für den Kreis Herford

Referenznummer der Bekanntmachung: 20-VgV-O-32 ZV 268/2021
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
32200000 Sendegeräte für den Funksprech- oder Funktelegrafieverkehr, Rundfunk oder Fernsehen
II.1.3)Art des Auftrags
Lieferauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Kreis Herford, Leitstelle des Kreises Herford, Ertüchtigung des Digitalen Alarmierungssystems für den Kreis Herford für die Bereiche Brand-schutz, Katastrophenschutz, Rettungsdienst im POCSAG-Standard

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 235 000.00 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
32270000 Digitale Übertragungsgeräte
35121700 Alarmsysteme
35100000 Not- und Sicherheitsausrüstungen
35110000 Ausrüstung für Brandbekämpfung, Rettung und Sicherheit
35120000 Überwachungs- und Sicherheitssysteme und -einrichtungen
72100000 Hardwareberatung
72200000 Softwareprogrammierung und -beratung
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEA43 Herford
Hauptort der Ausführung:

in den Vergabeunterlagen aufgeführt

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Ertüchtigung des Digitalen Alarmierungssystems für den Kreis Herford für die Bereiche Brandschutz, Katastrophenschutz, Rettungsdienst im POCSAG-Standard durch sukzessiven Austausch von 16 Digitalen Alarmumsetzern (DAU) im laufenden Betrieb des bestehenden Digitalen Alarmierungssystems mit einem anschließenden zweijährigen Systemwartungsvertrag.

Der Alarmierungsbetrieb muss während der gesamten Projektlaufzeit unterbrechungsfrei (bis auf den jeweiligen DAU-Standort, der gerade ertüchtigt wird) weitergeführt werden.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Preis
II.2.6)Geschätzter Wert
Wert ohne MwSt.: 235 000.00 EUR
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 21/12/2021
Ende: 31/03/2024
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

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Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

(1) Vorbemerkung

Der Bieter/jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft hat mit dem Angebot im Rahmen eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bieterbogens "Erklärungen zur Bietereignung" die nachfolgenden geforderten Erklärungen zu III.1.1 bis III.1.3 einzureichen.

 

(a)

1. Die Eignung ist für jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft gesondert nachzuweisen.

2. Soweit nachfolgend nichts Abweichendes geregelt wird, sind daher alle Eignungsnachweise von jedem Mitglied einer Bietergemeinschaft vorzulegen.

3. Ein Bieter kann sich zum Nachweis seiner Eignung auf andere Unternehmen stützen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesem Unternehmen bestehenden Verbindungen (Eignungsleihe).

4. Diese Möglichkeit besteht unabhängig von der Rechtsnatur der zwischen dem Bieter und den anderen Unternehmen bestehenden Verbindungen.

5. In diesem Fall ist der Vergabestelle nachzuweisen, dass dem Bieter die erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden, indem beispielsweise eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens vorgelegt wird.

6. Die Unternehmen, auf die sich ein Bieter zum Nachweis seiner Eignung stützt, müssen die Eignung nach Ziffer III.1.1) bis III.1.3) hinsichtlich derjenigen Eignungskriterien erfüllen, zu deren Nachweis sich der Bewerber auf die Eignung des Unternehmens stützt.

7. Zudem sind für dieses Unternehmen die Erklärungen über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 123, 124 GWB vorzulegen.

 

(b) Vorstehende Ausführungen gelten für die Nachweise nach III.1.2) und III.1.3) entsprechend.

 

(2) Vorzulegende Nachweise, Erklärungen und Dokumente:

 

Mit dem Angebot sind folgende Unterlagen in Bezug auf Ausschlussgründe einzureichen:

(a) Eigenerklärung, dass die Ausschlussgründe des § 123 GWB nicht vorliegen;

(b) Eigenerklärung über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 124 GWB;

(c) Eigenerklärung gemäß § 19 Abs. 3 Mindestlohngesetz (MiLoG).

 

(3) Vorzulegende Nachweise der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung:

 

(a) Aktueller Auszug der Eintragung des Unternehmens in das Berufs- oder Handelsregister, soweit die Eintragung nach den gesetzlichen Vorschriften des Landes, aus dem der Bewerber stammt, vorgesehen ist. Der Auszug darf nicht älter als 6 Monate (Stichtag: Schlusstermin für die 'Einsendung der Angebote/Angebotsabgabefrist) sein;

(b) kurze Darstellung des Unternehmens.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

(a) Eigenerklärung über den Jahresumsatz in den vergangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahren einschließlich des Jahresumsatzes mit vergleichbaren Leistungen.

 

(b) Nachweis über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme in Höhe von mind. EUR 3.000.000 für Personen- und Sachschäden sowie EUR 500.000 für Vermögensschäden bzw. Bestätigung des Versicherers, dass im Auftragsfalle eine entsprechende Versicherung abgeschlossen wird.

 

(c) Angabe der Anzahl der innerhalb der letzten drei Geschäftsjahre im jährlichen Mittel festangestellten Mitarbeiter (ohne freiberuflich Tätige und Auszubildende) des maßgeblichen Geschäftsbereiches.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

(a) Eigenerklärung über Referenzprojekte in Bezug auf die Errichtung oder Ertüchtigung von Digitalen Alarmierungssystemen. Der Bieter muss diese Referenzprojekte unter Angabe des technischen Umfangs, des Projektvolumens in Euro, der Projekttermine (Projektstart / -ende) und eines Ansprechpartners des jeweiligen AG für Rückfragen benennen.

 

(b) Benennung des vorgesehenen Projektleiters mit Angaben zu seiner beruflichen Qualifikation (Studien- und Ausbildungsnachweise sowie Bescheinigungen über die Erlaubnis zur Berufsausübung). Die durch den Projektleiter betreuten Projekte sind aufzuführen. Zu jedem Projekt ist der AG mit Ansprechpartner zu benennen.

 

(c) Nachweis über ein Qualitäts-Management-System ist vom Bieter zu erbringen. Bei Vorlage eines Qualitäts-Management-Systems, welches nicht den geltenden EN ISO Bestimmungen entspricht, sind die Maßnahmen zur Qualitätssicherung detailliert zu beschreiben.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

(a) Nachweis von zwei Referenzprojekten über die Errichtung oder Ertüchtigung von Digitalen Alarmierungssystemen in den vergangenen fünf Jahren (seit 1.1.2017). Die Referenzprojekte müssen innerhalb der vergangenen fünf Jahre (seit 1.1.2017) abgenommen worden sein.

 

(b) Der Projektleiter muss mindestens ein Projekt zur Errichtung oder zur Ertüchtigung der Infrastruktur von Digitalen Alarmierungssystemen als Projektleiter oder stellvertretender Projektleiter in den vergangenen fünf Jahren (seit 1.1.2017) abgewickelt haben.

III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Sofern ein Bewerber im Hinblick auf die Kriterien für die finanzielle Leistungsfähigkeit nach Ziffer III.1.2) der Auftragsbekanntmachung ganz oder teilweise die Kapazitäten anderer Unternehmen einbezieht, (Eignungsleihe), haftet/haften diese(s) Unternehmen im Auftragsfalle gemeinsam neben dem Auftragnehmer für die Auftragsausführung.

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Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 05/10/2021
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31/12/2021
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 05/10/2021
Ortszeit: 10:00
Angaben über befugte Personen und das Öffnungsverfahren:

Bieter sind zur Teilnahme an der Angebotsöffnung nicht zugelassen.

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1. Am Auftrag interessierte Unternehmen haben ihr Angebot ausschließlich elektronisch über den unter Ziff. I.3) bezeichneten elektronischen Projektraum einzureichen.

2. Die Beantwortung von Fragen zum Verfahren sowie sämtliche Kommunikation zwischen den Beteiligten und dem Auftraggeber erfolgt ausschließlich über den o. g. Projektraum. Beteiligte sind im eigenen Interesse gehalten, das dort für diese Zwecke eingerichtete Postfach regelmäßig auf neue Informationen des Auftraggebers zu kontrollieren. Die kostenfreie Registrierung wird empfohlen.

3. Im Abschnitt III dieser Bekanntmachung werden als Teilnahmebedingungen von den Bietern zahlreiche Befähigungsnachweise gefordert. Bitte verwenden Sie die als Anlage 2 "Erklärungen zur Bietereignung" in den Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellten Formblätter und fügen die erforderlichen Nachweise bei.

4. Das Angebot mit den unter Ziff. III.1) geforderten Angaben und Unterlagen zur Beurteilung der Eignung ist bis zu dem unter Ziff. IV.2.2) genannten Termin ausschließlich elektronisch in Textform über den unter Ziff. I.3) benannten Projektraum einzureichen. Angebote, die verspätet oder nicht formgerecht (d. h. nicht elektronisch) eingehen, können nicht berücksichtigt werden.

4. Etwaige Fragen von interessierten Unternehmen sind möglichst bis spätestens 6 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist (28.09.2021) über den o.g. Projektraum einzureichen.

5. Mehrfachbewerbungen, als Einzelbewerber sowie als Mitglied einer/mehrerer Bewerbergemeinschaften sind nicht zulässig.

6. Das Angebot ist in deutscher Sprache abzufassen. Der Schriftverkehr mit dem AG ist ausschließlich in deutscher Sprache zu führen.

6. Bei Widersprüchen zwischen verschiedenen Bekanntmachungstexten ist allein der im EU-Amtsblatt veröffentlichte Text maßgeblich.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Westfalen
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Str. 9
Ort: Münster
Postleitzahl: 48147
Land: Deutschland
E-Mail:
Telefon: +49 251411-691
Fax: +49 251411-2165
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

(1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen.

(2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.

(3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.

(4) Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen.

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
30/08/2021
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