BeDokw 2021 Referenznummer der Bekanntmachung: B 18.21 - 0248/21/VV: 1
Auftragsbekanntmachung
Lieferauftrag
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Bonn
NUTS-Code: DEA22 Bonn, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 53119
Land: Deutschland
E-Mail: [removed]
Telefon: [removed]1
Fax: [removed]821
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://www.bescha.bund.de
Abschnitt II: Gegenstand
BeDokw 2021
Elektro-/IuK-/Videoausstattung und Innenausbau für Beweissicherungs- und Dokumentationskraftwagen.
Rahmenvereinbarung über dei Elektro-/IuK-/Videoausstattung und den Innenausbau eines beigestellten Fahrzeuges zum Beweissicherungs- und Dokumentationskraftwagen;
Verbindliche Abnahmemenge: 31 Stück (inkl. Musterfahrzeug)
Variable Menge (unverbindlich): 29 Stück.
Die Auftraggeberin hat die Option, den Vertrag um ein Jahr zu verlängern, wenn die geschätzte Gesamtbedarfsmenge wesentlich unterschritten wird.
Variable Menge (unverbindlich): 29 Stück
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
Die „Anlage Eigenerklärung-Ausschlussgründe“ ist vom Bieter auszufüllen und dem Angebot beizufügen. Vor der Auftragsvergabe wird von der Vergabestelle eine Gewerbezentralregisterauskunft eingeholt. Für einen Zuschlag kommt nur ein Bieter in Frage, der keine auftragsverhindernden Eintragungen besitzt.
Folgende Anlagen sind vom Bieter auszufüllen und dem Angebot beizufügen:
— „Bewerber_Bietergemeinschaftserklärung“ (falls zutreffend),
— „Unteraufträge“ (falls zutreffend),
— „Verpflichtungserklärung_Eignungsleihe_Unteraufträge“ (falls Zutreffend),
— „Eigenerklärung_Ausschlussgründe“,
— „Unternehmensdaten“.
Nachweise zur wirtschaftlichen und finanziellen
Leistungsfähigkeit (§ 45 VgV):
Mit dem Angebot ist ein Nachweis über die finanzielle Leistungsfähigkeit in Form einer Bankauskunft vorzulegen. Es muss sich aus dieser die Absicherung der Zwischenfinanzierung von fünf Fahrzeugausbauten ergeben.
Nachweise zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit
(§ 46 VgV):
Referenzen:
Zum Nachweis der technischen und beruflichen
Leistungsfähigkeit reichen Sie bitte eine Liste mit mindestens 3
Geeigneten Referenzen in Bezug zur gegenständlichen
Leistung (insbesondere dem Einbau von Elektroausstattung, komplexer
Videotechnik und digitaler BOS-Funktechnik) ein. Stellen Sie Ihre Leistungsfähigkeit für den Auftragsgegenstand und Ihre hierfür relevanten Erfahrungen
Anhand der Referenzen dar.
Zu den Referenzen sind folgende Angaben zu machen:
— Beschreibung der ausgeführten Leistungen,
— Wert des Auftrages,
— Zeitraum der Leistungserbringung,
— Angabe der zuständigen Kontaktstelle beim Auftraggeber der Referenz mit Anschrift und Kontaktdaten.
Darüber hinaus gelten die folgenden Anforderungen an die benannten Referenzen:
— Die Referenzen dürfen nicht älter als 5 Jahre sein (maßgeblich ist das Datum der letzten Leistungserbringung – gerechnet bis zum Ende der Angebotsfrist),
— Die genannten Referenzprojekte müssen abgeschlossen sein. / Sofern es sich um Referenzen handelt, die noch nicht abgeschlossen wurden, ist der bisher erreichte Leistungsstand anzugeben. Noch nicht realisierte Leistungsstände können nicht berücksichtigt werden,
— Für die Referenzen ist die Vorlage „Vordruck Referenzen“ zu verwenden. Nutzen Sie die Vorlage bitte mehrfach (1x je Referenz),
— Es sind nur 3 Referenzen gefordert. Es ist Ihnen unbenommen, weitere Referenzen zu benennen. Da das Austauschen einer fehlerhaften Referenz durch eine nach Fristende nachgereichte bedingungsgemäße Referenz nicht möglich ist und in den entsprechenden Fällen den Ausschluss des Bieters nach sich zieht, empfiehlt das Beschaffungsamt des BMI, eine Liste von weiteren als bedingungsgemäß betrachteten Referenzen einzureichen.
Das Beschaffungsamt des BMI behält sich vor, die angegebenen Referenzen zu verifizieren. Angaben, die einer Nachprüfung nicht standhalten, können zum Ausschluss vom Vergabeverfahren führen.
Weitere Nachweise:
— Nachweis Fachkräfte: Stellen Sie dar, dass Sie über die notwendigen Kompetenzen verfügen, um die geforderte Leistung fertigen zu können. Hierfür genügt eine Eigenerklärung unter Bezugnahme auf die Projektteammitarbeiter (m/w/d),
— Ferner ist der Auftraggeberin der Projektverantwortliche zu benennen,
— Nachweis Kapazität: Stellen Sie dar, dass Sie über die notwendigen Kapazitäten verfügen, um die geforderte Leistung gemäß Lieferplan (siehe Rahmenvereinbarung §1) fertigen zu können. Hierfür genügt eine Eigenerklärung basierend auf Fertigungsplätzen, Produktionsplänen o. ä.,
— Nachweis Qualitätsmanagement: Belegen Sie die Erfüllung einschlägiger europäischer Normen über ein Qualitätsmanagementsystem, wie etwa ISO 9001, durch ein gültiges Zertifikat oder weisen Sie nach, dass Sie ein gleichwertiges normiertes System unterhalten,
— Werksbesichtigung: Sie müssen sich bereit erklären, dass Beauftragte des Beschaffungsamtes des BMI vor der Auftragsvergabe eine Besichtigung des Betriebes bzw. der auftragsrelevanten Standorte vornehmen,
— Information Nachhaltigkeit: Zur Förderung der Nachhaltigkeit in öffentlichen Beschaffungen geben sie bitte eine formlose Auflistung ihrer Tätigkeiten in diesem Bereich an. Dazu zählen z. B. die Nutzung von Ökostrom, eine PV-Anlage, eine Recycling- oder Wiederverwertungsquote aber auch Zertifizierungen nach EMAS, ISO (z. B. 14001, 50001) oder vergleichbar. Sollten bis dato keine Unternehmungen in diesem Bereich erfolgt sein, so geben sie dies bitte auch an. Die Angaben dienen der Informationssammlung und haben keinen Einfluss auf die eigentliche Vergabe.
Abschnitt IV: Verfahren
Entfällt
Abschnitt VI: Weitere Angaben
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
E-Mail: [removed]
Telefon: [removed]
Fax: [removed]
Internet-Adresse: http://www.bundeskartellamt.de
Unternehmen haben einen Anspruch auf Einhaltung der bieter- und bewerberschützenden Bestimmungen über das Vergabeverfahren gegenüber dem öffentlichen Auftraggeber, Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Beschaffungsamt des Bundesministeriums des Innern (BeschA).
Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch Nichtbeachtung von Vergabe-vorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber dem BeschA zu rügen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)). Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe gegenüber dem BeschA gerügt werden (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 und 3 GWB).
Teilt das BeschA dem Unternehmen mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, so besteht die Möglichkeit, innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung einen Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer zu stellen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB).
Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 Abs. 1 GWB darüber informiert. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch das BeschA geschlossen werden; bei Übermittlung per Fax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage. Sie beginnt am Tag nach Absendung der Information durch das BeschA.
Ein Antrag auf Nachprüfung ist schriftlich an die Vergabekammern des Bundes beim Bundeskartellamt, Villemombler Straße 76, 53123 Bonn zu richten.
Hinweis: Das BeschA ist im Falle eines Nachprüfungsantrags verpflichtet, die Vergabeakten, die auch die abgegebenen Angebote enthalten, an die Vergabekammer weiterzuleiten. Die Beteiligten haben ein Recht auf Akteneinsicht. Um Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zu wahren, teilen Sie uns konkret mit Bezug auf die entsprechenden Dokumente des Angebotes mit, welche Informationen als Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zu behandeln sind.