1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften - ISAS - e.V.
Rechtsform des Erwerbers: Organisation, die einen durch einen öffentlichen Auftraggeber subventionierten Auftrag vergibt
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Gesundheit
2.1.
Verfahren
Titel: Automatisiertens, modular erweiterbares und flexibles Liquid Handling System (Pipettierroboter)
Beschreibung: Das Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften -ISAS- e.V. beabsichtigt die Beschaffung eines automatisierten, modular erweiterbaren und flexiblen Liquid-Handling-Systems (Pipettierroboter), um die präanalytische Variabilität zu reduzieren, die Bearbeitung klinischer Proben zu standardisieren und eine skalierbare, nachvollziehbare Verarbeitung größerer Probenzahlen zu ermöglichen.
Interne Kennung: V/E736/26
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Lieferleistungen
Haupteinstufung (cpv): 38000000 Laborgeräte, optische Geräte und Präzisionsgeräte (außer Gläser)
2.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Otto-Hahn-Str. 6b
Stadt: Dortmund
Postleitzahl: 44227
Land, Gliederung (NUTS): Dortmund, Kreisfreie Stadt (DEA52)
Land: Deutschland
2.1.3.
Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.: 500 000,00 EUR
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: #Bekanntmachungs-ID: CXPNYM2DWYT# Zusätzliche Informationen Bei dieser Vorinformation handelt es sich um eine Freiwillige Ex-ante-Transparenzbekanntmachung nach § 135 Absatz 3 GWB. Mit dieser Bekanntmachung sollen freiwillige Vorabangaben im Sinne der Transparenz beigebracht werden, wie sie in Artikel 2d Absatz 4 der Richtlinien 89/665/EWG und 92/13/EWG über Nachprüfungsverfahren und Artikel 60 Absatz 4 der Richtlinie 2009/81/EG vorgesehen sind. Die Bekanntmachung erfolgt unter Bezugnahme auf die Richtlinie 2014/24/EU. Es ist beabsichtigt, den Auftrag an den folgenden Wirtschaftsteilnehmer zu vergeben: Tecan Deutschland GmbH Werner-von-Siemens-Str. 23 D-74564 Crailsheim Verfahrensart ist das Verhandlungsverfahren ohne vorherige Bekanntmachung (gemäß Artikel 32 der Richtlinie 2014/24/EU). Begründung der Auftragsvergabe ohne vorherige Bekanntmachung eines Aufrufs zum Wettbewerb im Amtsblatt der Europäischen Union (ABl. S). Die Lieferungen können aus folgenden Gründen nur von einem bestimmten Wirtschaftsteilnehmer ausgeführt werden: nicht vorhandener Wettbewerb aus technischen Gründen. A. Nachhaltigkeit und Systemarchitektur Das System muss als hochintegrierte Automatisierungsplattform ausgeführt sein und eine möglichst geringe Stellfläche aufweisen, die nach der initialen Installation nicht mehr erweitert werden kann. Gleichzeitig muss die Plattform so konzipiert sein, dass zukünftige technische Erweiterungen und die Integration zusätzlicher Funktionseinheiten möglichst innerhalb der bestehenden Systemfläche realisiert werden können. Dadurch sollen eine langfristige Nutzung der Investition, eine flexible Anpassung an zukünftige Anwendungen sowie ein effizienter Umgang mit der verfügbaren Laborfläche gewährleistet werden. Für die initiale Entwicklung der Applikationen auf dem Liquidhandlingsystem soll die primäre Pipettiereinheit eine Luftverdrängungspipettierung mit Einwegspitzen ermöglichen, um probenbedingtem Carry-Over und Kreuzkontaminationen sicher auszuschließen. Gleichzeitig besitzt eine solche Einheit einen geringen laufenden Wartungsaufwand. Darüber hinaus soll die Plattform über eine weitere Pipettiereinheit mit Flüssigkeitsverdrängung und waschbaren Festnadeln besitzen. Diese Pipettiereinheit ist vorgesehen, um auch anspruchsvolle Flüssigkeiten präzise und reproduzierbar verarbeiten zu können. Gleichzeitig soll dadurch die Möglichkeit geschaffen werden, bei geeigneten Anwendungen auf Einwegverbrauchsmaterialien zu verzichten und damit nachhaltig Verbrauchs- und Betriebskosten zu reduzieren. Als Fazit wird die Kombination beider Pipettiereinheiten für weit entwickelt Applikationen einen kostengünstigen und nachhaltigen Betrieb von Routineapplikationen ermöglichen. Die Automatisierungsplattform muss zudem über eine ausreichend große Arbeitsfläche verfügen, um mindestens zwei Probenvorbereitungs-Workflows gleichzeitig auf der Plattform betreiben und unabhängig voneinander parallelisieren zu können. Hierfür wird eine möglichst hohe Kapazität von nutzbaren Arbeitspositionen benötigt. Um unterschiedliche Prozessschritte und zukünftig hinzukommende Multiomics-Workflows effizient parallelisieren und dadurch den Probendurchsatz erhöhen und gleichzeitig ein kosteneffizientes Arbeiten ermöglichen zu können, ist insbesondere die Möglichkeit des parallelen Betriebs mehrerer unabhängig steuerbarer Transport-, Pipettier- und Greifoperationen erforderlich. Eine Mehrarm-Architektur ermöglicht hierbei eine effizientere Nutzung der Plattform, reduziert Wartezeiten zwischen einzelnen Prozessschritten und sorgt im Endeffekt für eine bessere Wirtschaftlichkeit. B. Anforderungen an Probenvorbereitung und Betrieb Das System muss die Verwendung gängiger Laborgefäße und standardisierter Mikrotiterplattenformate unterstützen und diese für die automatisierte Durchführung der Methoden systemseitig verwalten können. Die Plattform muss darüber hinaus modular konfigurierbar und nachrüstbar sein, sodass bestehende Arbeitsabläufe angepasst und zukünftige Applikationen mit veränderten Anforderungen ohne grundlegenden Austausch von Systemkomponenten realisiert werden können. Für die geplanten Multiomics-Probenvorbereitungsverfahren muss das System sowohl automatisierte Filtrations- und Elutionsschritte unter Verwendung von Überdruck (Positivdruckfiltration) als auch entsprechende Verfahren zur Reduktion des Volumens unter Vakuum (Evaporator) unterstützen. Insbesondere muss die Verarbeitung von 96-Well-Filter- und SPE-Platten automatisiert möglich sein. Diese Funktionen sind erforderlich, um unterschiedliche Verfahren zur Aufreinigung, Fraktionierung und Anreicherung von Analyten in einer gemeinsamen Automatisierungsplattform abbilden zu können. Zur Minimierung von probenbedingtem Carry-Over und Kreuzkontaminationen muss die primäre Pipettiereinheit mit Luftverdrängung und Einwegspitzen arbeiten können. Darüber hinaus muss das System über geeignete technische Maßnahmen zur Vermeidung bzw. frühzeitigen Erkennung einer unbeabsichtigten Kontamination der Pipettiereinheit und weiterer Systemkomponenten verfügen. Dies ist insbesondere bei der Verarbeitung klinischer Proben von Bedeutung, da eine Übertragung von Probenbestandteilen zwischen einzelnen Proben die analytischen Ergebnisse nachfolgender Multiomics-Messungen beeinflussen kann. Die Plattform muss die Integration von Drittgeräten und zusätzlichen Funktionseinheiten ermöglichen. Hierdurch soll die automatisierte Einbindung weiterer für die Probenvorbereitung relevanter Prozessschritte ermöglicht werden, ohne die gesamte Automatisierungsplattform ersetzen zu müssen. Für die geplante Parallelisierung verschiedener Probenvorbereitungsverfahren muss das System mehrere Transport-, Pipettier- und Greifoperationen unabhängig voneinander ausführen können. Dadurch sollen unterschiedliche Workflows auf einer gemeinsamen Plattform etabliert und parallel betrieben werden können. Dies ermöglicht eine effizientere Nutzung der vorhandenen Infrastruktur, erhöht den möglichen Probendurchsatz und reduziert Stillstands- und Wartezeiten zwischen einzelnen Prozessschritten. Die Installation, Inbetriebnahme und technische Abnahme des Systems am vorgesehenen Betriebsort muss durch qualifiziertes Fachpersonal des Auftragnehmers erfolgen. Hierdurch soll sichergestellt werden, dass die konfigurierte Plattform entsprechend den vorgesehenen technischen Spezifikationen installiert, funktionsfähig übergeben und für den vorgesehenen Betrieb qualifiziert wird. Zur Sicherstellung einer hohen Pipettiersicherheit muss das System über eine geeignete Flüssigkeitsstandserkennung und Prozessüberwachung verfügen. Hierdurch müssen insbesondere fehlende bzw. unzureichende Flüssigkeitsmengen sowie fehlerhafte Aspirationsvorgänge erkannt und entsprechend verarbeitet werden können. Diese Funktion ist für die geplanten Multiomics-Verfahren von besonderer Bedeutung, da insbesondere bei der automatisierten Trennung und Abnahme definierter Flüssigkeitsphasen eine reproduzierbare Positionierung der Pipettierspitze und eine sichere Erkennung des Aspirationsvorgangs erforderlich sind. Für die automatisierte Verarbeitung mehrphasiger Proben muss das System eine druckbasierte Detektion von Flüssig-Flüssig-Grenzflächen ermöglichen. Die Phasenerkennung muss ohne zwingende kamerabasierte Detektion realisierbar sein und eine automatisierte, reproduzierbare und präzise Abnahme definierter Flüssigkeitsphasen ermöglichen. Diese Funktion ist insbesondere für die standardisierte Verarbeitung klinischer Proben relevant, bei denen nach Zentrifugation oder Extraktion unterschiedliche Flüssigkeitsphasen gezielt voneinander getrennt und anschließend für verschiedene Multiomics-Analysen weiterverarbeitet werden sollen. C. Erweiterbarkeit für zukünftige Anwendungen Die Automatisierungsplatfform muss so ausgelegt sein, dass zukünftig automatisierte Zentrifugationsschritte für 96-Well-Mikrotiterplatten integriert werden können. Die Zentrifugation soll insbesondere zur automatisierten Trennung von Flüssigkeitsphasen sowie zur Sedimentation von Präzipitaten (z.B. Partikel) eingesetzt werden können. Dies ist notwendig um die Probenvorbereitung für LC-MS Analysen ohne Kontaminationen durch Partikel durchzuführen, die eine anschließende chromatographische Trennung durch Verstopfung der HPLC-Säulen verhindern können. Gleichzeitig soll die Zentrifuge optional kühl bar sein, um die Degradation von Temperatur sensitiven Analyten zu verringern. Vollblutproben können so automatisiert aufgearbeitet werden, um Zellen und Partikel sicher zu entfernen. Dazu sind Zentrifugalkräfte bei kleineren Zellen (z.B. Thrombozyten, Bakterien) bis zu 3000g und bei Partikeln mit einem Durchmesser von ca. 1 Mikrometer bis zu 5000 g notwendig. Die Integration soll innerhalb der bestehenden Systemarchitektur und ohne Erweiterung der erforderlichen Stellfläche erfolgen. Eine spätere Nachrüstung muss ohne grundlegende Modifikation der bestehenden Plattform und mit vertretbarem technischem und wirtschaftlichem Aufwand möglich sein. D. Nutzbarkeit und Betrieb Aufgrund der geplanten Nutzung durch unterschiedliche Anwendergruppen muss das System über ein integriertes Benutzer- und Rechtemanagement verfügen. Die Benutzer müssen sich eindeutig am System anmelden können; zudem müssen unterschiedliche Benutzerrechte und Zugriffsberechtigungen für Methoden, Funktionen und Systemparameter verwaltet werden können. Dadurch soll eine kontrollierte Nutzung der Plattform sowie eine nachvollziehbare Durchführung und Verwaltung der automatisierten Probenvorbereitungsverfahren gewährleistet werden. Das System muss über eine anwenderfreundliche Bedien- und Eingabeschnittstelle verfügen, die auch weniger erfahrene Anwender bei der Vorbereitung, Durchführung und Überwachung automatisierter Methoden unterstützt. Hierzu sollen insbesondere kontextbezogene Bedienhinweise, strukturierte Arbeitsabläufe und die Einbindung von anwenderspezifischen Arbeitsanweisung.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
3.1.
Teil: PAR-0001
Titel: Automatisiertens, modular erweiterbares und flexibles Liquid Handling System (Pipettierroboter)
Beschreibung: Die Qualität der resultierenden Daten hängt dabei maßgeblich von einer standardisierten präanalytischen Verarbeitung der Plasmaproben ab. Bereits geringe Unterschiede bei Pipettiervolumina, Durchmischung, Inkubationszeiten, Temperaturführung, Reihenfolge der Bearbeitung oder Verwechslung der Proben können systematische Verfälschungen verursachen. Dies gilt in besonderem Maße für hochsensitive, massenspektrometrische Verfahren wie die LC-MS/MS-basierte Lipidomik und Metabolomik sowie für proteomische Arbeitsabläufe. Das zu beschaffende Liquidhandling System soll dabei sowohl für die Forschung und Entwicklung neuer bzw. angepasster Methoden für die Probenvorbereitung und Analysen als auch für die standardisierte Durchführung bereits etablierter Verfahren eingesetzt werden. Während etablierte Arbeitsabläufe eine hohe Prozesssicherheit, Reproduzierbarkeit, Parallelisierbarkeit und zuverlässige Skalierbarkeit erfordern, setzt die Methodenentwicklung eine flexible Anpassung von Probenformaten, Volumina, Reagenzien, Pipettierparametern, Inkubationsbedingungen und Prozessschritten voraus. Das einzusetzende Liquid-Handling-System muss daher über eine erhöhte technische und workflowbezogene Flexibilität verfügen, um unterschiedliche Anforderungen innerhalb einer Plattform abbilden und neu entwickelte Verfahren, nach erfolgreicher Validierung, unmittelbar in robuste Routineprozesse überführen zu können. Ein automatisiertes, modular erweiterbares und flexibles Liquid-Handling-System ist daher erforderlich, um die präanalytische Variabilität zu reduzieren, die Bearbeitung klinischer Proben zu standardisieren und eine skalierbare, nachvollziehbare Verarbeitung größerer Probenzahlen zu ermöglichen. A. Nachhaltigkeit und Systemarchitektur Das System muss als hochintegrierte Automatisierungsplattform ausgeführt sein und eine möglichst geringe Stellfläche aufweisen, die nach der initialen Installation nicht mehr erweitert werden kann. Gleichzeitig muss die Plattform so konzipiert sein, dass zukünftige technische Erweiterungen und die Integration zusätzlicher Funktionseinheiten möglichst innerhalb der bestehenden Systemfläche realisiert werden können. Dadurch sollen eine langfristige Nutzung der Investition, eine flexible Anpassung an zukünftige Anwendungen sowie ein effizienter Umgang mit der verfügbaren Laborfläche gewährleistet werden. Für die initiale Entwicklung der Applikationen auf dem Liquidhandlingsystem soll die primäre Pipettiereinheit eine Luftverdrängungspipettierung mit Einwegspitzen ermöglichen, um probenbedingtem Carry-Over und Kreuzkontaminationen sicher auszuschließen. Gleichzeitig besitzt eine solche Einheit einen geringen laufenden Wartungsaufwand. Darüber hinaus soll die Plattform über eine weitere Pipettiereinheit mit Flüssigkeitsverdrängung und waschbaren Festnadeln besitzen. Diese Pipettiereinheit ist vorgesehen, um auch anspruchsvolle Flüssigkeiten präzise und reproduzierbar verarbeiten zu können. Gleichzeitig soll dadurch die Möglichkeit geschaffen werden, bei geeigneten Anwendungen auf Einwegverbrauchsmaterialien zu verzichten und damit nachhaltig Verbrauchs- und Betriebskosten zu reduzieren. Als Fazit wird die Kombination beider Pipettiereinheiten für weit entwickelt Applikationen einen kostengünstigen und nachhaltigen Betrieb von Routineapplikationen ermöglichen. Die Automatisierungsplattform muss zudem über eine ausreichend große Arbeitsfläche verfügen, um mindestens zwei Probenvorbereitungs-Workflows gleichzeitig auf der Plattform betreiben und unabhängig voneinander parallelisieren zu können. Hierfür wird eine möglichst hohe Kapazität von nutzbaren Arbeitspositionen benötigt. Um unterschiedliche Prozessschritte und zukünftig hinzukommende Multiomics-Workflows effizient parallelisieren und dadurch den Probendurchsatz erhöhen und gleichzeitig ein kosteneffizientes Arbeiten ermöglichen zu können, ist insbesondere die Möglichkeit des parallelen Betriebs mehrerer unabhängig steuerbarer Transport-, Pipettier- und Greifoperationen erforderlich. Eine Mehrarm-Architektur ermöglicht hierbei eine effizientere Nutzung der Plattform, reduziert Wartezeiten zwischen einzelnen Prozessschritten und sorgt im Endeffekt für eine bessere Wirtschaftlichkeit. B. Anforderungen an Probenvorbereitung und Betrieb Das System muss die Verwendung gängiger Laborgefäße und standardisierter Mikrotiterplattenformate unterstützen und diese für die automatisierte Durchführung der Methoden systemseitig verwalten können. Die Plattform muss darüber hinaus modular konfigurierbar und nachrüstbar sein, sodass bestehende Arbeitsabläufe angepasst und zukünftige Applikationen mit veränderten Anforderungen ohne grundlegenden Austausch von Systemkomponenten realisiert werden können. Für die geplanten Multiomics-Probenvorbereitungsverfahren muss das System sowohl automatisierte Filtrations- und Elutionsschritte unter Verwendung von Überdruck (Positivdruckfiltration) als auch entsprechende Verfahren zur Reduktion des Volumens unter Vakuum (Evaporator) unterstützen. Insbesondere muss die Verarbeitung von 96-Well-Filter- und SPE-Platten automatisiert möglich sein. Diese Funktionen sind erforderlich, um unterschiedliche Verfahren zur Aufreinigung, Fraktionierung und Anreicherung von Analyten in einer gemeinsamen Automatisierungsplattform abbilden zu können. Zur Minimierung von probenbedingtem Carry-Over und Kreuzkontaminationen muss die primäre Pipettiereinheit mit Luftverdrängung und Einwegspitzen arbeiten können. Darüber hinaus muss das System über geeignete technische Maßnahmen zur Vermeidung bzw. frühzeitigen Erkennung einer unbeabsichtigten Kontamination der Pipettiereinheit und weiterer Systemkomponenten verfügen. Dies ist insbesondere bei der Verarbeitung klinischer Proben von Bedeutung, da eine Übertragung von Probenbestandteilen zwischen einzelnen Proben die analytischen Ergebnisse nachfolgender Multiomics-Messungen beeinflussen kann. Die Plattform muss die Integration von Drittgeräten ermöglichen (...)
Interne Kennung: V/E736/26
3.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Lieferleistungen
Haupteinstufung (cpv): 38000000 Laborgeräte, optische Geräte und Präzisionsgeräte (außer Gläser)
3.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Otto-Hahn-Str. 6b
Stadt: Dortmund
Postleitzahl: 44227
Land, Gliederung (NUTS): Dortmund, Kreisfreie Stadt (DEA52)
Land: Deutschland
3.1.5.
Allgemeine Informationen
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: nein
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
3.1.6.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
3.1.9.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Bezirksregierung Münster
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften - ISAS - e.V.
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften - ISAS - e.V.
Registrierungsnummer: 05913-99002-22
Postanschrift: Bunsen-Kirchhoff-Str. 11
Stadt: Dortmund
Postleitzahl: 44139
Land, Gliederung (NUTS): Dortmund, Kreisfreie Stadt (DEA52)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Vergabestelle
Telefon: +49 2311392-0
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Bezirksregierung Münster
Registrierungsnummer: 05515-03004-07
Postanschrift: Zum Domplatz 1-3
Stadt: Münster
Postleitzahl: 48143
Land, Gliederung (NUTS): Münster, Kreisfreie Stadt (DEA33)
Land: Deutschland
Telefon: +49 2514110
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 2d4b2104-99f9-4c1e-811f-c25cfed62c6d - 01
Formulartyp: Planung
Art der Bekanntmachung: Vorinformation oder eine regelmäßige nicht verbindliche Bekanntmachung nur zu Informationszwecken
Unterart der Bekanntmachung: 4
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 25/09/2026 15:10:31 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 668139-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 188/2026
Datum der Veröffentlichung: 29/09/2026
Voraussichtliches Datum der Veröffentlichung einer Auftragsbekanntmachung im Rahmen dieses Verfahrens: 27/10/2026