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1. Beschaffer
1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Forschungszentrum Jülich GmbH
Rechtsform des Erwerbers: Von einer lokalen Gebietskörperschaft kontrolliertes öffentliches Unternehmen
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Bildung
2. Verfahren
2.1.
Verfahren
Titel: W40-42407429 Erweiterungen an einer Beschichtungsmaschine
Beschreibung: Erweiterungen an einer Beschichtungsmaschine
Kennung des Verfahrens: 6ed5abe7-5742-48db-a502-c7aec748e940
Interne Kennung: W40-42407429
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Lieferleistungen
Haupteinstufung (cpv): 38000000 Laborgeräte, optische Geräte und Präzisionsgeräte (außer Gläser)
2.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Leo-Brandt-Straße
Stadt: Jülich
Postleitzahl: 52428
Land, Gliederung (NUTS): Düren (DEA26)
Land: Deutschland
2.1.3.
Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.: 221 000,00 EUR
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: Gemäß § 39, Abs. 6, Nr. 3 VgV zählt der tatsächliche Preis zu den Informationen, die den geschäftlichen Interessen des Unternehmens schaden könnten. Daher wird in dieser Bekanntmachung lediglich der Schwellenwert angegeben. Wir verweisen diesbezüglich auf § 160 GWB: (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
5. Los
5.1.
Los: LOT-0000
Titel: W40-42407429
Beschreibung: Erweiterungen an einer Beschichtungsmaschine
Interne Kennung: W40-42407429
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Lieferleistungen
Haupteinstufung (cpv): 38000000 Laborgeräte, optische Geräte und Präzisionsgeräte (außer Gläser)
5.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Leo-Brandt-Straße
Stadt: Jülich
Postleitzahl: 52428
Land, Gliederung (NUTS): Düren (DEA26)
Land: Deutschland
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Beschreibung: Beschreibung siehe oben.
Beschreibung der anzuwendenden Methode, wenn die Gewichtung nicht durch Kriterien ausgedrückt werden kann: Siehe technische Spezifikation
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Bundes
Informationen über die Überprüfungsfristen: Gemäß VgV
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Forschungszentrum Jülich GmbH
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt: Forschungszentrum Jülich GmbH
6. Ergebnisse
Wert aller in dieser Bekanntmachung vergebenen Verträge: 216 000,00 EUR
Direktvergabe:
Begründung der Direktvergabe: Der Auftrag kann nur von einem bestimmten Wirtschaftsteilnehmer ausgeführt werden, da aus technischen Gründen kein Wettbewerb vorhanden ist
Sonstige Begründung: Technische Anforderungen: Vorbereitung der Membranware Die Rollenware der Polymerelektrolytmembran ist mit einer Breite von 360 mm mit einer einseitigen 50μm dicken PET-Trägerfolie erhältlich. Die Membranware muss einerseits auf eine Warenbreite von 330 mm zugeschnitten werden und soll zum Schutz der 8 μm dünnen Membran noch mit einer Schutzfolie kaschiert werden. Der Zuschnitt ist nicht bei dem Membranhersteller möglich und auch das Aufkaschieren einer 2. Schutzfolie kann bei dem Hersteller nicht erfolgen. Die Membran ist sehr empfindlich, reagiert bei Wärme- und Luftfeuchtigkeitsschwankungen mit Verformung und erfordert daher einen sehr sensiblen Umgang. Die Anfangsüberlegung eine separate Maschine für den Zuschnitt anzuschaffen, wurde aus wirtschaftlichen Gründen und aus Gründen mangelnden Platzes für die Aufstellung verworfen. Die bestehende Pilotanlage im IET-4 verfügt bereits am hinteren Anlagenteil über einen Aufwickler und einen Kaschierabwickler. Es muss daher nur ein Abwickler nah am Kaschierabwickler angebaut werden, der den Einbau der Membranrollenware zulässt, über additiv anzubringende Umlenkrollen, Entladeelektroden, eine Schneideinheit sowie eine leichte Modifikation des Aufwicklers, lässt sich somit in der vorhandenen Anlage nach Anpassung der Anlagensteuerung der Zuschnitt und ein Aufkaschieren einer Schutzfolie realisieren. Diese Variante nutzt vorhandene Technik und benötigt keinen zusätzlichen Platzbedarf. Beschichtung der 1. Membranseite Die zugeschnittene und kaschierte Rollenware wird am vorderen Abwickler eingebaut. Für eine gleichmäßige Bahnspannungsverteilung in der Anlage muss ein exaktes Anbringen (Splicen) des zu beschichtenden Bahnmaterials an den Vorläufer bzw. Nachläufer erfolgen. Um dies zu realisieren, wird ein Splicetisch in die Anlage eingebracht. Die Vorbereitung im Maschinengestell ist vorhanden und kann dafür verwendet werden. Der Hersteller der Anlage wird vorhandene Leitwalzen und Walzenlager einsetzen, die eventuell noch oberflächlich bearbeitet werden müssen. Die zuvor kaschierte 2. Schutzfolie muss kurz vor Erreichen der Beschichtungswalze delaminiert und nochmals elektrostatisch entladen werden. Zu diesem Zweck soll vor dem Beschichtungsmodul eine Dekaschierstation modular angebracht werden, wenn der Schritt erforderlich ist. Anschließend kann die Beschichtung der 1. Elektrode erfolgen. Laminierung einer Haftfolie Die einseitig intermittierend beschichtete Membran muss nach der Trocknung nochmals von etwaigen Staubpartikeln befreit werden und in einem Heißlaminierverfahren mit einer Haftfolie kaschiert werden, die eine Beschichtung der 2. Membranseite erst möglich macht. Dafür wird die bereits unter „Vorbereitung der Membranware“ eingebrachte Anlagenerweiterung genutzt, zudem wird für ein kantengleiches Aufbringen der Haftfolie eine Kantensteuerung erforderlich sein, die auf die Laufkante der aus dem Trockner auslaufende Membranrollenware geregelt werden muss. Vor dem Aufwickeln der kaschierten Rollenware werden nochmals mit einer Luftlanze etwaige Staubpartikel abgetragen, um nicht in den späteren Prozess eingetragen zu werden. Beschichtung der 2. Membranseite Die 2. Membranseite muss deckungsgleich zur 1. Beschichtung erfolgen. Eine Kantenerkennung am Beschichtungsmodul soll die Seitenkante der 1. Elektrode detektieren und den Bahneinlauf zur Beschichtungswalze entsprechend so regeln, dass der deckungsgleiche Auftrag möglich wird. Die PET-Trägerschicht der Membran muss vorsichtig delaminiert werden, sodass die 1-seitig beschichtete Membran auf der aufkaschierten Haftfolie verbleibt. Die 2. Elektrode muss vorsichtig appliziert werden, ohne dass die Membran-Elektrode-Einheit von der Haftfolie delaminiert oder die Membran zu quellen beginnt. Abschließend ist nach erfolgter Trocknung ein erneutes Heißpressen mit einem eventuellen Schutzkaschieren der 2. Seite erforderlich. Nach Entfernung der letzten Staubpartikel wird die Membran-Elektrode-Einheit am Aufwickler aufgewickelt. Geräte- bzw. Herstellerwahl Da die Ein- und Umbauten einen tiefen Eingriff in die vorhandenen Maschinen-Funktionalitäten bedeuten, die nach den Arbeiten genauso funktionieren müssen wie vorher, zudem eine Erweiterung der Software an die Hardwareanpassung erfolgen muss, kann ein solcher Umbau nur durch den Anlagenhersteller JHT erfolgen, da nur dieser Hersteller die genauen technischen Zusammenhänge der Pilotanlage kennt. Bei dieser Pilotanlage handelt es sich um einen einzigartigen, speziell für die Anforderungen des Forschungszentrums entwickelten Prototypen. Die Anlage wurde durch die Firma JHT konstruiert und gefertigt. Sowohl die mechanischen Baugruppen als auch die Maschinensteuerung wurden individuell für diese Anlage entwickelt. Im gerade gestarteten Forschungsprojekt BZ.NRW tritt die Firma JHT zudem als Projektpartner auf. Die geplanten Erweiterungen der Pilotanlage bilden einen Ansatz im Projekt, MEEs für Brennstoffzellenanwendungen herzustellen. Zur Projektlaufzeit werden im Rahmen der Arbeitspakete anlagenspezifische Konstruktionen, Programmierungen und Prozessführungen angepasst werden müssen, die der Projektpartner JHT durchführen wird. Insgesamt ist damit ein Wettbewerb zwischen unterschiedlichen Unternehmen für den Umbau der Pilotanlage aufgrund dieser technischen und projektbezogenen Besonderheiten nicht möglich. Fazit Zusammenfassend ist festzustellen, dass die Erweiterung der bestehenden Pilotanlage ausschließlich durch die Firma JHT erbracht werden kann. Aufgrund der herstellerspezifischen Konstruktion der Anlage, der proprietären Maschinensteuerung sowie der individuellen Softwarearchitektur bestehen technische Gründe, die alternative Anbieter ausschließen.
6.1.
Ergebnis, Los-– Kennung: LOT-0000
Status der Preisträgerauswahl: Es wurde mindestens ein Gewinner ermittelt.
6.1.2.
Informationen über die Gewinner
Wettbewerbsgewinner:
Offizielle Bezeichnung: JHT GmbH
Angebot:
Kennung des Angebots: AN 1838-26
Kennung des Loses oder der Gruppe von Losen: LOT-0000
Wert des Angebots: 216 000,00 EUR
Das Angebot wurde in die Rangfolge eingeordnet: ja
Bei dem Angebot handelt es sich um eine Variante: nein
Vergabe von Unteraufträgen: Nein
Informationen zum Auftrag:
Kennung des Auftrags: W40-42407429
Titel: W40-42407429 Erweiterungen an einer Beschichtungsmaschine
6.1.4.
Statistische Informationen
Eingegangene Angebote oder Teilnahmeanträge:
Art der eingegangenen Einreichungen: Angebote
Anzahl der eingegangenen Angebote oder Teilnahmeanträge: 1
Art der eingegangenen Einreichungen: Angebote von Kleinst-, kleinen oder mittleren Unternehmen
Anzahl der eingegangenen Angebote oder Teilnahmeanträge: 1
Art der eingegangenen Einreichungen: Angebote von Bietern, die in anderen Ländern des Europäischen Wirtschaftsraums registriert sind als dem Land des Beschaffers
Anzahl der eingegangenen Angebote oder Teilnahmeanträge: 0
Art der eingegangenen Einreichungen: Angebote von Bieter aus Ländern außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums
Anzahl der eingegangenen Angebote oder Teilnahmeanträge: 0
Art der eingegangenen Einreichungen: Angebote auf elektronischem Wege eingereicht
Anzahl der eingegangenen Angebote oder Teilnahmeanträge: 1
8. Organisationen
8.1.
ORG-0000
Offizielle Bezeichnung: Forschungszentrum Jülich GmbH
Registrierungsnummer: 992-03005FZJ-26
Postanschrift: Wilhelm-Johnen -Str.
Stadt: Jülich
Postleitzahl: 52428
Land, Gliederung (NUTS): Düren (DEA26)
Land: Deutschland
Telefon: +492461616447
Fax: +492461618041
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Bundes
Registrierungsnummer: t:0228/9499-0
Postanschrift: Villemombler Str 176
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +4922894990
Fax: +492289499163
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: JHT GmbH
Größe des Wirtschaftsteilnehmers: Mittleres Unternehmen
Registrierungsnummer: HRB 16516
Postanschrift: Gutenbergstraße 35
Stadt: Geilenkirchen
Postleitzahl: 52511
Land, Gliederung (NUTS): Heinsberg (DEA29)
Land: Deutschland
Rollen dieser Organisation:
Bieter
Gewinner dieser Lose: LOT-0000
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Informationen zur Bekanntmachung
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 07404c28-8089-4e16-a266-38ebc1aae799 - 01
Formulartyp: Ergebnis
Art der Bekanntmachung: Bekanntmachung vergebener Aufträge oder Zuschlagsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 29
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 07/09/2026 16:44:11 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 621703-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 174/2026
Datum der Veröffentlichung: 09/09/2026