1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: wupsi GmbH
Tätigkeit des Auftraggebers: Städtische Eisenbahn-, Straßenbahn-, Oberleitungsbus- oder Busdienste
2.1.
Verfahren
Titel: Lieferung von Ladeinfrastruktur für Depotladung batterieelektrischer Niederfluromnibusse
Beschreibung: Gegenstand dieses Vergabeverfahrens sind Lieferung, Errichtung und Inbetriebnahme einer Ladeinfrastruktur auf den Betriebshöfen sowie an zwei Endhaltestellen der wupsi GmbH (im Folgenden Auftraggeber, AG) zur Ladung von batterieelektrischen Niederflurbussen des ÖPNV. Der Lieferumfang umfasst 60 stationäre Ladegeräte. Der AG verfügt bereits über batterieelektrische Fahrzeuge des Modells „Lion City E“ des Herstellers „MAN Truck & Bus Deutschland GmbH“. Die Nachladung der Fahrzeuge erfolgt über einen genormten CCS-Steckerverbindung. Darüber hinaus betreibt der AG ein Betriebshofmanagementsystem mit integriertem Last- und Lademanagementsystem („e-DMS“) des Herstellers „IVU Traffic Technologies AG“. Die im Rahmen dieses Vergabeverfahrens zu liefernden Ladegeräte sind in die bestehende Systemarchitektur einzubinden und müssen durch das vorhandene Last- und Lademanagementsystem gesteuert werden können. Die zu liefernde Ladetechnik muss daher die einschlägigen Standards und Schnittstellen (ISO 15118, VDV 261, OCPP (Minimalversion 1.6 J) unterstützen. Darüber hinaus ist eine uneingeschränkte Kompatibilität sowohl mit den vorhandenen Fahrzeugen als auch mit dem bestehenden Last- und Lademanagementsystem sicherzustellen. Neben der Herstellung, Lieferung und Montage umfasst die Lieferung auch die dauerhafte Instandhaltung der Ladeinfrastruktur. Diese soll nach derzeitiger Planung für einen Zeitraum von ca. fünf Jahren erbracht werden. Zum Beginn des Verfahrens wird im Teilnahmewettbewerb eine Projektbeschreibung zur Verfügung gestellt. Die detaillierten technischen und funktionalen Anforderungen an die Ladeinfrastruktur sowie die vertraglichen Anforderungen u.a. an die Instandhaltung werden in den Vergabeunterlagen der Angebotsphase noch konkretisiert. Diese Unterlagen werden erst in der zweiten Verfahrensstufe und ausschließlich denjenigen Bewerbern zur Verfügung gestellt, die vom Auftraggeber zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden. Es wird darauf hingewiesen, dass die gesamte Kommunikation über den Projektablauf in deutscher Sprache und Schrift erfolgt. D.h., dass die Teilnahmeanträge und die Angebote sowie sämtliche Anlagen, Nachweise, Erklärungen etc. in deutscher Schrift verfasst werden müssen.
Kennung des Verfahrens: 479fe03c-e889-4a18-a4c1-bfb7ed4bf582
Interne Kennung: E62297857
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Lieferleistungen
Zusätzliche Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 31681500 Aufladegeräte
2.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Leverkusen, Kreisfreie Stadt (DEA24)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Borsigstr. 18, 51381 Leverkusen
2.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Rheinisch-Bergischer Kreis (DEA2B)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Hermann-Löns-Str. 48a, 51469 Bergisch Gladbach
2.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Leverkusen, Kreisfreie Stadt (DEA24)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Endstelle Forellental, Hamberger Str., Leverkusen
2.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Leverkusen, Kreisfreie Stadt (DEA24)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Endstelle Europaring, ZOB Wiesdorf an der Bundesstraße 8, Leverkusen
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: 1. Die Vergabeunterlagen werden den Bietern auf der Vergabeplattform https://www.subreport.de/E62297857 barrierefrei zur Verfügung gestellt. Die Angebote sind elektronisch abzugeben, indem sie auf die eVergabe-Plattform hochgeladen werden. Eine fortgeschrittene oder qualifizierte elektronische Signatur ist dafür nicht erforderlich. 2. Soweit die Auftraggeberin Formblätter vorgegeben hat, sollen diese möglichst verwendet werden. Diese sind an den dafür vorgesehenen Stellen vollständig auszufüllen und in Druckbuchstaben mit dem Namen der erklärenden Person zu versehen (Textform i. S. d. § 126b BGB). Hiervon ausgenommen ist das Formblatt TW 03 (Verpflichtungserklärung Drittunternehmen). Diesen Nachweis kann der Bieter auch in anderer Form erbringen. 3. Hinweise zu den Vergabeunterlagen (z. B. bei Unklarheiten oder Problemen mit den elektronischen Dokumenten) sowie Fragen sind ausschließlich über den Kommunikationsbereich der Vergabeplattform zu stellen. Mündlich/telefonisch gestellte Fragen werden nicht beantwortet; mündliche/telefonische Auskünfte bzw. Antworten wären, sollten sie doch erteilt werden, nicht verbindlich. Die Vergabestelle behält sich vor, Fragen, die später als 8 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist gestellt werden, nicht zu beantworten. 4. Bei fremdsprachigen Bescheinigungen ist eine Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen; die Vergabestelle behält sich in diesem Fall vor, die Nachreichung einer Beglaubigung der Übersetzung zu verlangen. Es wird zudem darauf hingewiesen, dass die gesamte Kommunikation über den Projektablauf in deutscher Sprache und Schrift erfolgt. 5. Erforderlich ist die Einreichung einer Eigenerklärung zur Verordnung EU 2022/576 Russland, Formblatt TW 05. Im Falle einer Bietergemeinschaft ist die Eigenerklärung von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft abzugeben. 6. Im Falle des Vorliegens einer Bietergemeinschaft ist das Formblatt TW 04 einzureichen und dazu sind für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft auch die Formblätter TW 01, TW 02, TW 05 sowie ein Handelsregisterauszug nicht älter als 3 Monate (Stichtag ist der Einsendeschluss für die Angebote) einzureichen. 7. Es handelt sich um ein zweistufiges Verfahren. Im ersten Schritt wird im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs die Eignung der Bewerber geprüft. Die besten 4 geeigneten Bewerber werden nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs zur Abgabe eines indikativen Erstangebotes aufgefordert. Bewerben sich mehr als vier geeignete Bewerber, so wird der Auftraggeber vorrangig diejenigen vier Bewerber zur Angebotsabgabe auffordern, die über die meisten „Lieferreferenzen Busdepot“ (Formblatt TW 10) verfügen. Zusätzlich zu den drei Mindestreferenzen können hierzu Zusatzreferenzen eingereicht werden. Sämtliche Zusatzreferenzen werden aber jeweils nur dann für das Ranking im Zuge der Begrenzung der Teilnehmerzahl berücksichtigt, wenn sie alle zuvor genannten Mindestanforderungen erfüllen. Es werden maximal drei Zusatzreferenzen berücksichtigt. Bei gleicher Anzahl an Zusatzreferenzen entscheidet die Anzahl der insgesamt von den Mindest- und Zusatzreferenzen umfassten Ladepunkte als Stichkriterium. Wurden von den betreffenden Bewerbern mehr als drei Zusatzreferenzen benannt, sind dabei jeweils die sechs Referenzen maßgeblich, aus denen sich die insgesamt (über Mindest- und Zusatzreferenzen gesehen) größte Anzahl an Ladepunkten ergibt. Besteht auch insoweit ein Gleichstand, entscheidet das Los. Zusätzlich zur Mindestanforderung eingereichte Referenzen zur „Lieferreferenz Endstelle im öffentlichen Raum“ (Formblatt TW 11) sowie zur „Referenz Instandhaltung“ (Formblatt TW 12) beeinflussen das Ranking nicht. Sodann werden die Bewerber zu Verhandlungsgesprächen eingeladen und anschließend zur Abgabe eines verbindlichen Angebots aufgefordert. In dieser Bekanntmachung wird neben den Formblättern zum Eignungsnachweis eine Projektbeschreibung zur Lieferung von Ladeinfrastruktur für die Ladung von batterieelektrischen Niederflurbussen – Änderungen bleiben vorbehalten – bereitgestellt. Die weiteren Vergabeunterlagen wie insbesondere das Lastenheft, Bewertungsmatrix, Verträge etc. werden den qualifizierten Bewerbern mit der Aufforderung zur Abgabe indikativer Angebote zur Verfügung gestellt. 8. Die Auftraggeberin behält sich vor fehlende oder unvollständige Unterlagen nachzufordern bzw. vervollständigen zu lassen. Ein Anspruch hierauf besteht seitens der Bewerber allerdings nicht. 9. Die Auftraggeberin weist darauf hin, dass bei Vorliegen der Voraussetzungen sie von ihren Rechten aus §55 Abs. 1 SektVO Gebrauch machen wird.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/25/EU
sektvo -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: Es ist eine Eigenerklärung zum Vorliegen von Ausschlussgründen nach §§123,124 GWB abzugeben, Formblatt TW 01. Im Falle einer Bietergemeinschaft oder einer Eignungsleihe muss jedes Mitglied der Bietergemeinschaft bzw. zusätzlich zu dem Bieter selbst auch das eignungsleihende Unternehmen eine solche Eigenerklärung abgeben. Außerdem ist eine Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §19 MiLoG, § 21 SchwarzArbG und § 22 LkSG, Formblatt TW 02, erforderlich. Im Falle einer Bietergemeinschaft oder einer Eignungsleihe muss jedes Mitglied der Bietergemeinschaft bzw. zusätzlich zu dem Bieter selbst auch das eignungsleihende Unternehmen eine solche Eigenerklärung abgeben.
5.1.
Los: LOT-0001
Titel: Lieferung von Ladeinfrastruktur für Depotladung batterieelektrischer Niederfluromnibusse
Beschreibung: Gegenstand dieses Vergabeverfahrens sind Lieferung, Errichtung und Inbetriebnahme einer Ladeinfrastruktur auf den Betriebshöfen sowie an zwei Endhaltestellen der wupsi GmbH (im Folgenden Auftraggeber, AG) zur Ladung von batterieelektrischen Niederflurbussen des ÖPNV. Der Lieferumfang umfasst 60 stationäre Ladegeräte. Der AG verfügt bereits über batterieelektrische Fahrzeuge des Modells „Lion City E“ des Herstellers „MAN Truck & Bus Deutschland GmbH“. Die Nachladung der Fahrzeuge erfolgt über einen genormten CCS-Steckerverbindung. Darüber hinaus betreibt der AG ein Betriebshofmanagementsystem mit integriertem Last- und Lademanagementsystem („e-DMS“) des Herstellers „IVU Traffic Technologies AG“. Die im Rahmen dieses Vergabeverfahrens zu liefernden Ladegeräte sind in die bestehende Systemarchitektur einzubinden und müssen durch das vorhandene Last- und Lademanagementsystem gesteuert werden können. Die zu liefernde Ladetechnik muss daher die einschlägigen Standards und Schnittstellen (ISO 15118, VDV 261, OCPP (Minimalversion 1.6 J) unterstützen. Darüber hinaus ist eine uneingeschränkte Kompatibilität sowohl mit den vorhandenen Fahrzeugen als auch mit dem bestehenden Last- und Lademanagementsystem sicherzustellen. Neben der Herstellung, Lieferung und Montage umfasst die Lieferung auch die dauerhafte Instandhaltung der Ladeinfrastruktur. Diese soll nach derzeitiger Planung für einen Zeitraum von ca. fünf Jahren erbracht werden. Zum Beginn des Verfahrens wird im Teilnahmewettbewerb eine Projektbeschreibung zur Verfügung gestellt. Die detaillierten technischen und funktionalen Anforderungen an die Ladeinfrastruktur sowie die vertraglichen Anforderungen u.a. an die Instandhaltung werden in den Vergabeunterlagen der Angebotsphase noch konkretisiert. Diese Unterlagen werden erst in der zweiten Verfahrensstufe und ausschließlich denjenigen Bewerbern zur Verfügung gestellt, die vom Auftraggeber zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden. Es wird darauf hingewiesen, dass die gesamte Kommunikation über den Projektablauf in deutscher Sprache und Schrift erfolgt. D.h., dass die Teilnahmeanträge und die Angebote sowie sämtliche Anlagen, Nachweise, Erklärungen etc. in deutscher Schrift verfasst werden müssen.
Interne Kennung: LOT-0001 E62297857
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Lieferleistungen
Zusätzliche Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 31158000 Ladegeräte
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Leverkusen, Kreisfreie Stadt (DEA24)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Borsigstr. 18, Leverkusen
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Rheinisch-Bergischer Kreis (DEA2B)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Hermann-Löns Straße 48a, Bergisch Gladbach
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Leverkusen, Kreisfreie Stadt (DEA24)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Endstelle Forellental, Hambergerstr., Leverkusen
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Leverkusen, Kreisfreie Stadt (DEA24)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Endstelle Europaring, ZOB Wiesdorf an der Bundesstraße 8, Leverkusen
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Andere Laufzeit: Unbekannt
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 0
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Verringerung der Auswirkungen auf die Umwelt
Beschreibung: Durch Ausbau der Kapazitäten von Ladegeräten für emissionsfreie Fahrzeuge (Elektrobusse) sollen die Auswirkungen des ÖPNV auf die Umwelt weiter reduziert werden.
Konzept zur Verringerung der Umweltauswirkungen: Klimaschutz
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: Erforderlich ist eine Eignungserklärung zum Gesamtumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, Formblatt TW 06. Erforderlich ist zudem eine Eigenerklärung zum Umsatz mit vergleichbaren Leistungen betreffend die Lieferung von Ladeinfrastruktur für Elektrobusse in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, Formblatt TW 06. Dabei muss der Umsatz des Bewerbers mit vergleichbaren Leistungen in den vergangenen drei (3) Geschäftsjahren jeweils mindestens 5.000.000 EUR netto betragen haben. Im Falle einer Bietergemeinschaft ist es ausreichend wenn mindestens ein Mitglied der Bietergemeinschaft diese geforderten Erklärungen und Nachweise erbringt bzw. die Mitglieder der Bietergemeinschaft die Anforderungen gemeinsam erfüllen. Beruft sich ein Bieter hinsichtlich der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit auf Erklärungen/Nachweise eines Drittunternehmens (Eignungsleihe), muss der Bieter zusätzlich einen Verfügbarkeitsnachweis des Drittunternehmens (z.B. auf Formblatt TW 03) beifügen. In diesem Fall wird eine gemeinsame Haftung des Bieters und des anderen Unternehmens für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe verlangt.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Eignungskriteriums: Erforderlich ist eine Bescheinigung über eine Betriebshaftpflichtversicherung mit Angaben zur Deckungssumme. Alternativ kann eine Eigenerklärung abgegeben werden, dass eine den benannten Mindeststandards entsprechende Betriebshaftpflichtversicherung im Auftragsfall für das Projekt abgeschlossen wird, Formblatt TW 07, Mindestens erforderlich ist eine Betriebshaftpflichtversicherung mit Mindestdeckungssummen für Personen-, und Sachschäden von jeweils 8 Mio. Euro je Schadensfall. Der geforderte Nachweis muss im Fall einer Bietergemeinschaft durch die Bietergemeinschaft insgesamt erfüllt sein. Es ist daher ausreichend, wenn mindestens ein Mitglied der Bietergemeinschaft die geforderten Erklärungen und Nachweise erbringt bzw. die Mitglieder der Bietergemeinschaft die Anforderungen gemeinsam erfüllen. Beruft sich ein Bieter hinsichtlich der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit auf Erklärungen/Nachweise eines Drittunternehmens (Eignungsleihe), muss der Bieter zusätzlich einen Verfügbarkeitsnachweis des Drittunternehmens (z.B. auf Formblatt TW 03) beifügen. In diesem Fall wird eine gemeinsame Haftung des Bieters und des anderen Unternehmens für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe verlangt.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Lieferungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mit dem Formblättern TW 10, TW 11 und TW 12 sind mindestens folgende Referenzen zu Lieferungen einzureichen: 1. Der/Die Bewerber/Bewerbergemeinschaft muss über Erfahrungen hinsichtlich der Lieferung, Montage/Installation und Inbetriebnahme von Ladeinfrastruktur für den Öffentlichen Personennahverkehr auf Busdepots/Betriebshöfen verfügen („Referenz Lieferung Ladeinfrastruktur Busdepot, Formblatt TW 10“). Zum Beleg dieser Erfahrung muss der/die Bewerber/Bewerbergemeinschaft mindestens drei (3) Referenzen über erbrachte Leistungen zur Lieferung Ladeinfrastruktur mit erfolgter Abnahme durch den Referenzauftraggeber im Zeitraum seit dem 01.01.2022 nachweisen. Die Referenzen müssen dabei jeweils die nachfolgenden Kriterien (a) bis (d) erfüllen: a. Bei den nachgewiesenen Referenzprojekten muss der/die Bewerber/Bewerbergemeinschaft als Generalunternehmer bzw. als gegenüber dem Referenzauftraggeber gesamtverantwortlicher Auftragnehmer tätig gewesen sein. b. Die Lieferung, Montage und Abnahme von mindestens 20 Ladepunkten mit einer DC-Ladeleistung von jeweils mindestens 75 kW muss umgesetzt worden sein. c. Die Projekte müssen auf einem Busdepot/Betriebshof für den Betrieb im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) innerhalb der Europäischen Union (EU), des Europäischen Wirtschaftraums (EWR) oder der Schweiz realisiert worden sein. d. Gefordert wird die erfolgreiche Anbindung der Ladepunkte an ein Backendsystem (Lademanagementsystem) eines anderen Herstellers und an Fahrzeuge sowie Steuerung der Ladepunkte, und zwar über OCPP und entsprechend VDV-Schrift 261 oder gleichwertig (keine proprietäre Schnittstelle). Zudem gefordert wird die erfolgreiche Steuerung der Fahrzeug-Vorkonditionierung durch das angebundene Backend über die ausgelieferten Ladepunkte, und zwar entsprechend VDV-Schrift 261 oder gleichwertig (keine proprietäre Schnittstelle). 2. Der/Die Bewerber/Bewerbergemeinschaft muss über Erfahrungen hinsichtlich der Lieferung, Montage/Installation und Inbetriebnahme von Ladeinfrastruktur für den Öffentlichen Personennahverkehr im öffentlichen Raum verfügen („Referenz Lieferung Ladeinfrastruktur öffentlicher Raum, Formblatt TW 11“). Zum Beleg dieser Erfahrung muss der/die Bewerber/Bewerbergemeinschaft mindestens eine (1) Referenz über erbrachte Leistungen zur Lieferung von Ladeinfrastruktur im öffentlichen Raum mit erfolgter Abnahme durch den Referenzauftraggeber im Zeitraum seit dem 01.01.2022 nachweisen. Die Referenzen müssen dabei jeweils die nachfolgenden Kriterien (a) bis (c) erfüllen: a. Bei den nachgewiesenen Referenzprojekten muss der/die Bewerber/Bewerbergemeinschaft als Generalunternehmer bzw. als gegenüber dem Referenzauftraggeber gesamtverantwortlicher Auftragnehmer tätig gewesen sein b. Die Lieferung, Montage und Abnahme von mindestens einem (1) Ladegerät mit einer DC-Ladeleistung von jeweils mindestens 75 kW muss umgesetzt worden sein. c. Das Projekt muss an einer Haltestelle im öffentlichen Raum für den Betrieb im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) innerhalb der Europäischen Union (EU), des Europäischen Wirtschaftraums (EWR) oder der Schweiz realisiert worden sein. 3. Der/Die Bewerber/Bewerbergemeinschaft muss über Erfahrungen hinsichtlich der Instandhaltung von Ladeinfrastruktur für den Öffentlichen Personennahverkehr verfügen („Referenz Instandhaltung, Formblatt TW 12“). Zum Beleg dieser Erfahrung muss der/die Bewerber/Bewerbergemeinschaft mindestens zwei (2) Referenzen über erbrachte Leistungen zur Instandhaltung von Ladeinfrastruktur seit dem 01.01.2022 nachweisen. Die Referenzen müssen dabei jeweils die nachfolgenden Kriterien (a) bis (e) erfüllen: a. Bei den nachgewiesenen Referenzprojekten muss der/die Bewerber/Bewerbergemeinschaft gegenüber dem Referenzauftraggeber gesamtverantwortlicher Auftragnehmer für die dauerhafte Instandhaltung tätig gewesen sein. b. Die Referenz muss die Instandhaltung (Wartung und Störungsbehebung) von Ladeinfrastruktur von Elektrobussen umfasst haben. Als Wartung gelten die regelmäßigen und planbaren Leistungen jeweils gemäß Herstellerangaben. Als Störungsbehebung gelten hingegen Leistungen für nicht planbare Störungsbehebungen zur Wiederherstellung der vollen Funktionsfähigkeit der Ladeinfrastruktur. c. Die Referenz muss die Instandhaltung für eine Mindest-Stückzahl von 20 Ladegeräten mit einer Ladeleistung von mindestens 75 kW umfasst haben. d. Die Referenz muss im Rahmen eines Dauerschuldverhältnisses mit einer Dauer von zumindest 12 unmittelbar aufeinander folgenden Monaten erbracht worden sein (Referenzdauer). e. Die Projekte müssen Verkehrsunternehmen im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) innerhalb der Europäischen Union (EU), des Europäischen Wirtschaftraums (EWR) oder der Schweiz umgesetzt worden sein.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Zertifikate von unabhängigen Stellen über Qualitätssicherungsstandards
Beschreibung des Eignungskriteriums: Nachweis eines Qualitätsmanagementsystems nach DIN ISO 9001-2015 oder vergleichbar sowie Abgabe einer Verpflichtungserklärung, die Zertifizierung bis zur Abnahme sämtlicher Komponenten der bestellten Ladeinfrastruktur aufrecht zu erhalten, Formblatt TW 08.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Zertifikate von unabhängigen Stellen über Umweltmanagementsysteme oder -standards
Beschreibung des Eignungskriteriums: Nachweis eines Umweltmanagementsystems nach DIN ISO 14001 oder vergleichbar sowie Abgabe einer Verpflichtungserklärung, die Zertifizierung bis zur Abnahme sämtlicher Komponenten der bestellten Ladeinfrastruktur aufrecht zu erhalten, Formblatt TW 09.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums: Erforderlich ist die Vorlage eines aktuellen Handelsregisterauszug nicht älter als 3 Monate, Stichtag: Schlusstermin für Abgabe des Teilnahmeantrags. Bieter aus einem anderen Land haben vergleichbare Unterlagen der für Sie zuständigen Institutionen vorzulegen. Im Falle einer Bietergemeinschaft oder im Falle der Eignungsleihe ist ein aktueller Handelsregisterauszug auch von sämtlichen Mitgliedern der Bietergemeinschaft bzw. dem eignungsleihenden Unternehmen abzugeben.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Finanzkennzahlen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Erforderlich ist eine aktuelle Bonitätsauskunft der Creditreform oder eines vergleichbaren Instituts mit Sitz in der Europäischen Union nicht älter als 3 Monate (Stichtag: Schlusstermin für Abgabe des Teilnahmeantrags.)
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Eigenerklärung zur Verordnung EU 2022/576 Russland, Formblatt TW 05. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist die Eigenerklärung von allen Mitgliedern anzugeben.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Informationssicherheit
Beschreibung des Eignungskriteriums: Im Falle des Vorliegens einer Bewerbergemeinschaft sind neben dem Formblatt (Bietergemeinschaftserklärung) für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft die Formblätter TW 01 (Eigenerklärung Ausschlussgründe), TW 02 (Eigenerklärung weitere Ausschlussgründe), TW 05 (Eigenerklärung 5. Sanktionspaket Russland) sowie ein Handelsregisterauszug nicht älter als 3 Monate mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 4
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Beschreibung: Das Preiskriterium beträgt 55%.
Kriterium:
Art: Qualität
Beschreibung: Die Qualitätskriterien betragen 45%.
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Zulässig
Beschreibung der finanziellen Sicherheit: Vertragserfüllungsbürgschaft 5%, Gewährleistungsbürgschaft 3%
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 02/10/2026 12:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Fehlende oder unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen können nach Maßgabe der Vorschriften der SektVO nachgefordert werden. Auf die Nachforderung besteht seitens der Bewerber kein Anspruch.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Siehe Dokument "Projektbeschreibung". Im Auftragsfall werden die besonderen Vertragsbedingungen des Landes Nordrhein-Westfalen zur Einhaltung des Tariftreue- und Vergabegesetztes Nordrhein-Westfalen (BVB Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen) Vertragsbestandteil!
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende Rechtsform: Gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaft oder vergleichbar.
Finanzielle Vereinbarung: wird im Vertrag festgehalten.
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Schlichtungsstelle: Vergabekammer Nordrhein-Westfalen (via Vergabekammer Westfalen zu Münster)
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Nordrhein-Westfalen (via Vergabekammer Westfalen zu Münster)
Informationen über die Überprüfungsfristen: Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheiten der Bieter sowie die Präklusionsregelungen gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 bis 4 GWB bzgl. der Behauptung von Verstößen gegen die Bestimmungen über das Vergabeverfahren hin. Die Rügeobliegenheit ist Zulässigkeitsvoraussetzung für die Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens (§160 Absatz 3 Satz 1 GWB). Durch die Rüge soll dem öffentlichen Auftraggeber die Gelegenheit gegeben werden, die Rechtmäßigkeit seines Vergabeverfahrens überprüfen und etwaige Vergabefehler beheben zu können. Soweit der Bieter Verstöße gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkennt, hat er sie innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber dem öffentlichen Auftraggeber zu rügen. Sind Vergabeverstöße aufgrund der Bekanntmachung erkennbar, sind diese bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung zu rügen. Erkennbare Verstöße in den Vergabeunterlagen müssen spätestens bis zum Ablauf der Angebotsfrist gerügt werden. Teilt der öffentliche Auftraggeber dem Bieter mit, dass seiner Rüge nicht abgeholfen wird, muss der Nachprüfungsantrag innerhalb von 15 Kalendertagen ab Eingang der Mitteilung über die Nichtabhilfe beim Bieter bei der zuständigen Vergabekammer eingereicht werden.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: wupsi GmbH
Organisation, die einen Offline-Zugang zu den Vergabeunterlagen bereitstellt: wupsi GmbH
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt: Vergabekammer Nordrhein-Westfalen (via Vergabekammer Westfalen zu Münster)
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: wupsi GmbH
Organisation, die Angebote bearbeitet: wupsi GmbH
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: wupsi GmbH
Registrierungsnummer: Berichtseinheit-ID 00014034
Postanschrift: Borsigstr. 18
Stadt: Leverkusen
Postleitzahl: 51381
Land, Gliederung (NUTS): Leverkusen, Kreisfreie Stadt (DEA24)
Land: Deutschland
Telefon: +492171-5007-0
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die einen Offline-Zugang zu den Vergabeunterlagen bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
Organisation, die Angebote bearbeitet
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Nordrhein-Westfalen (via Vergabekammer Westfalen zu Münster)
Registrierungsnummer: 05515-03004-07
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Straße 9
Stadt: Münster
Postleitzahl: 48128
Land, Gliederung (NUTS): Münster, Kreisfreie Stadt (DEA33)
Land: Deutschland
Telefon: +49251-411-0
Fax: +49251-411-2165
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt
Schlichtungsstelle
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 09dbd99d-3e30-4266-8c47-84a82092d175 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 17
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 01/09/2026 15:19:55 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 609101-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 170/2026
Datum der Veröffentlichung: 03/09/2026