5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 72000000 IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Aufgabenbereich 1: Zeitpunkt des Leistungsbeginns für den Aufgabenbereich 1 ist der 11. Januar 2027. Der Vertrag für diesen Aufgabenbereich endet, vorbehaltlich einer Verlängerung nach Ziffer 23.3, nach 18 Monaten, mit Ablauf des 30.06.2028 ("Festlaufzeit"). Der Auftraggeber ist berechtigt, den Aufgabenbereich 1 vollständig oder für die in der Leistungsbeschreibung (Anlage 1) genannten Teilgebiete durch einseitige Erklärung gegenüber dem Auftragnehmer zweimal um jeweils sechs (6) Monate zu verlängern. (einseitige Verlängerungsoption des Auftraggebers). Die Option ist jeweils spätestens drei (3) Monate vor Ablauf der laufenden Vertragsperiode schriftlich gegenüber dem Auftragnehmer auszuüben und wird mit Zugang der Erklärung beim Auftragnehmer wirksam. Aufgabenbereich 2: Zeitpunkt des Leistungsbeginns für den Aufgabenbereich 2 ist der 11. Januar 2027. Der Vertrag für diesen Aufgabenbereich endet, vorbehaltlich einer Verlängerung nach Ziffer 23.5, nach 24 Monaten, mit Ablauf des 31.12.2028 ("Festlaufzeit"). Der Auftraggeber ist berechtigt, den Aufgabenbereich 2 vollständig oder für die in der Leistungsbeschreibung (Anlage 1) genannten Teilgebiete durch einseitige Erklärung gegenüber dem Auftragnehmer zweimal um jeweils zwölf (12) Monate zu verlängern. (einseitige Verlängerungsoption des Auftraggebers). Die Option ist jeweils spätestens drei (3) Monate vor Ablauf der laufenden Vertragsperiode schriftlich gegenüber dem Auftragnehmer auszuüben und wird mit Zugang der Erklärung beim Auftragnehmer wirksam. Im Übrigen wird auf den Vertrag verwiesen.
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 11/01/2027
Enddatum der Laufzeit: 30/06/2028
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 2
Weitere Informationen zur Verlängerung: Laufzeit 11.01.2027-30.06.2028 mit der Möglichkeit der zweimaligen Verlängerung um je 6 Monate aller oder einzelner FTE (Option der Dortmunder Netz GmbH (im Folgenden DONETZ). Los 1: Laufzeit: 18 Monate Zweimalige Verlängerung um jeweils 6 Monate (einseitige Verlängerungsoption des Auftraggebers) Los 2: Aufgabenbereich 1: Zweimalige Verlängerung um jeweils sechs Monate (einseitige Verlängerungsoption des Auftraggebers) Aufgabenbereich 2: Zweimalige Verlängerung um jeweils 12 Monate (einseitige Verlängerungsoption des Auftraggebers)
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums: Alle geforderten Nachweise und Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind sämtliche unter diesem Abschnitt "Eintragung in ein relevantes Berufsregister" aufgeführten Unterlagen jeweils von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Die unter den Abschnitten "Technische und berufliche Leistungsfähigkeit" und "Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit" aufgeführten Unterlagen können für die Bewerbergemeinschaft insgesamt vorgelegt werden. Die Vergabestelle behält sich vor Zuschlagserteilung vor, Führungszeugnisse sowie Gewerbezentralregisterauszüge zu fordern. In jedem Fall erfolgt vor Erteilung des Zuschlags eine Abfrage bei dem Wettbewerbsregister. Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institution ihres Heimatlandes beizubringen. Zusätzlich sind diese ins Deutsche zu übersetzen. Folgende Eigenerklärungen und Nachweise sind im Einzelnen für Los 1 und für Los 2 erforderlich und mit dem Teilnahmeantrag nachzuweisen: 1. Soweit zutreffend: Bewerbergemeinschaftserklärung. Hierfür ist das Formular I "Erklärung der Bewerbergemeinschaft" zu verwenden; 2. Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB. Die Erklärung kann durch die Abgabe des den Vergabeunterlagen beigefügten Formulars II "Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen" erbracht werden; 3. Aktueller Auszug aus dem Handels- oder Berufsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Herkunftslandes. Falls keine Eintragungspflicht im Handelsregister besteht, eine formlose Erklärung, weshalb für den Bewerber keine Eintragungspflicht besteht nebst Angaben zu vertretungsberechtigten Personen. 4. Erklärung zu § 19 Abs. 3 MiLoG. Hierfür ist das Formular III "Erklärung zu § 19 Abs. 3 MiLoG" zu verwenden. 5. Eigenerklärung zur Umsetzung von Artikel 5k Absatz 3 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022. Hierfür ist das Formular IV "Eigenerklärung zur Umsetzung von Artikel 5k Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 22 der Verordnung (EU) 2023/1214 des Rates vom 23. Juni 2023" zu verwenden.
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Eignungskriteriums: Die unter diesem Abschnitt "Berufliche Risikohaftpflichtversicherung" geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bewerber bzw. einer Bewerbergemeinschaft als solcher oder getrennt von jedem Mitglied vorzulegen. Im Übrigen gilt das unter Abschnitt "Eintragung in ein relevantes Berufsregister" ausgeführte. Geforderte Erklärungen/Nachweise sind: 6. Eigenerklärung über das Bestehen einer Betriebshaftpflichtversicherung Für Los 1 und Los 2 gilt: Eigenerklärung über das Bestehen einer Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von 2,5 Mio. EUR für Personen- und Sachschäden (2-fach maximiert), und 2,5 Mio. EUR für Vermögensschäden einschließlich Cyber- und Datenschadenrisiken (2-fach maximiert) oder eine entsprechende Absichtserklärung, dass ein Abschluss im Falle der Zuschlagserteilung erfolgen wird. Hierfür ist das Formular V "Eigenerklärung zu der Berufshaftpflichtversicherung" zu verwenden.
Kriterium: Durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: Die unter diesem Abschnitt "Durchschnittlicher Jahresumsatz" geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bewerber bzw. einer Bewerbergemeinschaft als solcher oder getrennt von jedem Mitglied vorzulegen. Im Übrigen gilt das unter Abschnitt "Eintragung in ein relevantes Berufsregister Eignung" ausgeführte. Geforderte Erklärungen/Nachweise sind: 7. Erklärung zum Gesamtumsatz des Unternehmens in EUR (netto) 7.1 Für Los 1 gilt: Erklärung zum Gesamtumsatz des Unternehmens in EUR (netto) jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre. Hierfür ist das Formular VI "Eigenerklärung zu den Umsätzen" zu verwenden und vollständig auszufüllen. Mindestanforderung: Es sind folgende Mindestanforderungen nachzuweisen / einzuhalten: Ein Gesamtumsatz von mindestens 2 Mio. EUR (netto) in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren muss im Mittel erreicht oder überschritten worden sein. Andernfalls erfolgt ein Ausschluss. 7.2 Für Los 2 gilt: Erklärung zum Gesamtumsatz des Unternehmens in EUR (netto) jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre. Hierfür ist das Formular VI "Eigenerklärung zu den Umsätzen" zu verwenden und vollständig auszufüllen. Mindestanforderung: Es sind folgende Mindestanforderungen nachzuweisen / einzuhalten: Ein Gesamtumsatz von mindestens 5 Mio. EUR (netto) in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren muss im Mittel erreicht oder überschritten worden sein. Andernfalls erfolgt ein Ausschluss. 7.3 Bei einer Bewerbung auf Los 1 und 2 gilt folgende Mindestanforderung: Ein Gesamtumsatz von mindestens 8 Mio. EUR (netto) in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren muss im Mittel erreicht oder überschritten worden sein. Andernfalls erfolgt ein Ausschluss.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 10,00
Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Eignungskriteriums: Die unter diesem Abschnitt "Durchschnittliche jährliche Belegschaft" geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bewerber bzw. einer Bewerbergemeinschaft als solcher oder getrennt von jedem Mitglied vorzulegen. Im Übrigen gilt das unter Abschnitt "Eintragung in ein relevantes Berufsregister Eignung" ausgeführte. Die Vergabestelle behält sich vor Zuschlagserteilung vor, Führungszeugnisse sowie Gewerbezentralregisterauszüge zu fordern. In jedem Fall erfolgt vor Erteilung des Zuschlags eine Abfrage bei dem Wettbewerbsregister. Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institution ihres Heimatlandes beizubringen. Zusätzlich sind diese ins Deutsche zu übersetzen. Folgende Eigenerklärungen und Nachweise sind im Einzelnen erforderlich: 8. Eigenerklärung zum Unternehmen 8.1 Für Los 1 gilt: Eigenerklärung zum Unternehmen mit Aussagen zu (i) Hauptsitz des Unternehmens, (ii) Gründungsjahr, (iii) Gesellschafter und Konzernzugehörigkeit, (iv) Standorten, von denen aus der Auftrag umgesetzt werden würde, (v) Erreichbarkeit im Notfall (vi) Anzahl der im letzten abgeschlossenen Geschäftsjahr beschäftigten Mitarbeiter (FTE) insgesamt. Zusätzlich ist mittels einer separaten Anlage ein Organigramm zur Darstellung der Unternehmensstruktur einzureichen. Es gelten folgende Mindestanforderungen: Mind. 15 FTEs, davon mindestens 6 FTEs im Bereich Dienstleistungen SAP IS-U und/oder SAP S4/HANA. Andernfalls erfolgt ein Ausschluss. Hierzu ist das Formular VII "Eigenerklärung zum Unternehmen" zu verwenden. Soweit erforderlich, sind die darin genannten Erklärungen in separaten Nachweisen zu erstellen. 8.2 Für Los 2 gilt: Eigenerklärung zum Unternehmen mit Aussagen zu (i) Hauptsitz des Unternehmens, (ii) Gründungsjahr, (iii) Gesellschafter und Konzernzugehörigkeit, (iv) Standorten, von denen aus der Auftrag umgesetzt werden würde, (v) Erreichbarkeit im Notfall (vi) Anzahl der im letzten abgeschlossenen Geschäftsjahr beschäftigten Mitarbeiter (FTE) insgesamt. Zusätzlich ist mittels einer separaten Anlage ein Organigramm zur Darstellung der Unternehmensstruktur einzureichen. Es gelten folgende Mindestanforderungen: Mind. 53 FTEs, davon mindestens 40 FTEs im Bereich Dienstleistungen SAP IS-U und/oder SAP S4/HANA Vorliegen eines Informationssicherheitsbeauftragten (auch extern möglich). Andernfalls erfolgt ein Ausschluss. Soweit eine Bewerbung für Los 1 und Los 2 abgegeben wird, müssen die vorgenannte FTE-Anzahl in Summe vorliegen. Hierzu ist das Formular VII "Eigenerklärung zum Unternehmen" zu verwenden. Soweit erforderlich, sind die darin genannten Erklärungen in separaten Nachweisen zu erstellen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 20,00
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Die unter diesem Abschnitt "Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen" geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bewerber bzw. einer Bewerbergemeinschaft als solcher oder getrennt von jedem Mitglied vorzulegen. Im Übrigen gilt das unter Abschnitt "Eintragung in ein relevantes Berufsregister Eignung" ausgeführte. Geforderte Erklärungen/Nachweise sind: 9. Eigenerklärung Unternehmens-Referenzen 9.1. Für Los 1 gilt: 9.1 a) Unternehmens-Referenzen Zähl- und Messwesen Es muss eine Eigenerklärung über mindestens zwei Unternehmens-Referenzen eingereicht werden. Die Referenzen müssen folgende Mindestanforderungen kumulativ erfüllen. Andernfalls erfolgt ein Ausschluss: a) Die Erbringung von Dienstleistungen im Hinblick auf SAP IS-U und/oder S4/ HANA, b) bezogen auf Prozesse des Zähl- und Messwesen, c) Die Leistungen wurden im Bereich der Energiewirtschaft erbracht. d) Die Leistungen wurden innerhalb der letzten drei Jahre seit dem Tag der Absendung der EU-Bekanntmachung erbracht. Dabei ist jeweils eine aussagekräftige Kurzbeschreibung des Auftragsinhalts einzureichen. In der Referenz sind folgende Informationen vollständig und eindeutig darzustellen: Name des Auftraggebers, Projektbezeichnung, Ausführungszeitraum Beginn und Ende (Angabe jeweils Monat/Jahr), Name und Kontaktdaten eines Ansprechpartners beim Auftraggeber des Referenzprojekts (Telefon, Mail). Hierzu ist das Formular VIII.1 "Unternehmens-Referenzen Zähl- und Messwesen" zu verwenden und ggf. zu vervielfältigen. Mindestanforderungen: Die unter den Ziff. a) - d) genannten Anforderungen sind nachzuweisen / einzuhalten. Andernfalls erfolgt ein Ausschluss. Die Anzahl der über die Mindestanforderung hinaus eingereichten Unternehmens-Referenzen Zähl- und Messwesen ist im Rahmen der Reduzierungskriterien relevant.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 15,00
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: 9.1 b) Unternehmens-Referenzen Marktkommunikation: Es muss eine Eigenerklärung über mindestens zwei Unternehmens-Referenzen eingereicht werden. Die Referenzen müssen folgende Mindestanforderungen kumulativ erfüllen. Andernfalls erfolgt ein Ausschluss: a) Die Erbringung von Dienstleistungen im Hinblick auf SAP IS-U und/oder S4/ HANA, b) bezogen auf Marktkommunikation im IS-U, c) Die Leistungen wurden im Bereich der Energiewirtschaft erbracht. d) innerhalb der letzten drei Jahre seit dem Tag der Absendung der EU-Bekanntmachung, Dabei ist jeweils eine aussagekräftige Kurzbeschreibung des Auftragsinhalts einzureichen. In der Referenz sind folgende Informationen vollständig und eindeutig darzustellen: Name des Auftraggebers, Projektbezeichnung, Ausführungszeitraum Beginn und Ende (Angabe jeweils Monat/Jahr), Name und Kontaktdaten eines Ansprechpartners beim Auftraggeber des Referenzprojekts (Telefon, Mail). Hierzu ist das Formular VIII.2 "Unternehmens-Referenzen Marktkommunikation" zu verwenden und ggf. zu vervielfältigen. Mindestanforderungen: Die unter den Ziff. a) - d) genannten Anforderungen sind nachzuweisen / einzuhalten. Andernfalls erfolgt ein Ausschluss.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 15,00
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Die Anzahl der über die Mindestanforderung hinaus eingereichten Unternehmens-Referenzen Marktkommunikation ist im Rahmen der Reduzierungskriterien relevant. 9.1 c) Unternehmens-Referenzen Abrechnung: Es muss eine Eigenerklärung über mindestens zwei Unternehmens-Referenzen eingereicht werden. Die Referenzen müssen folgende Mindestanforderungen kumulativ erfüllen. Andernfalls erfolgt ein Ausschluss: a) Die Erbringung von Dienstleistungen im Hinblick auf SAP IS-U und/oder S4/ HANA, b) bezogen auf Abrechnungen eines Netzbetreibers (Bereiche Netzentgelte, Messentgelte, Mehr- und Mindermengen, Einspeisung), c) innerhalb der letzten drei Jahre seit dem Tag der Absendung der EU-Bekanntmachung, Dabei ist jeweils eine aussagekräftige Kurzbeschreibung des Auftragsinhalts einzureichen. In der Referenz sind folgende Informationen vollständig und eindeutig darzustellen: Name des Auftraggebers, Projektbezeichnung, Ausführungszeitraum Beginn und Ende (Angabe jeweils Monat/Jahr), Name und Kontaktdaten eines Ansprechpartners beim Auftraggeber des Referenzprojekts (Telefon, Mail). Hierzu ist das Formular VIII.3 "Unternehmens-Referenzen Abrechnung" zu verwenden und ggf. zu vervielfältigen. Mindestanforderungen: Die unter den Ziff. a) - c) genannten Anforderungen sind nachzuweisen / einzuhalten. Andernfalls erfolgt ein Ausschluss. Die Anzahl der über die Mindestanforderung hinaus eingereichten Unternehmens-Referenzen Abrechnung ist im Rahmen der Reduzierungskriterien relevant.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 15,00
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: 9.2 Für Los 2 gilt: 9.2 a) Unternehmens-Referenzen Operative Sachbearbeitungs- und Systembetreuungs-Unterstützung während des Migrationsprojektes von SAP IS-U: Es muss eine Eigenerklärung über mindestens zwei Unternehmens-Referenzen eingereicht werden. Die Referenzen müssen folgende Mindestanforderungen kumulativ erfüllen. Andernfalls erfolgt ein Ausschluss: a) Die Erbringung von Dienstleistungen im Hinblick auf SAP IS-U und/oder S4/ HANA, b) bezogen auf die operative Sachbearbeitungs- und Systembetreuungs-Unterstützung, c) Es wurden mindestens 10 Mitarbeitende parallel über den gesamten Projektdurchfüh-rungszeitraum eingesetzt, d) Die Leistungen wurden innerhalb der letzten drei Jahre seit dem Tag der Absendung der EU-Bekanntmachung erbracht. Dabei ist jeweils eine aussagekräftige Kurzbeschreibung des Auftragsinhalts einzureichen. In der Referenz sind folgende Informationen vollständig und eindeutig darzustellen: Name des Auftraggebers, Projektbezeichnung, Ausführungszeitraum Beginn und Ende (Angabe jeweils Monat/Jahr), Name und Kontaktdaten eines Ansprechpartners beim Auftraggeber des Referenzprojekts (Telefon, Mail). Hierzu ist das Formular VIII.1 "Unternehmens-Referenzen Operative Sachbearbeitungs- und Systembetreuungs-Unterstützung während des Migrationsprojektes von SAP IS-U" zu verwenden und ggf. zu vervielfältigen. Mindestanforderungen: Die unter den Ziff. a) - d) genannten Anforderungen sind nachzuweisen / einzuhalten. Andernfalls erfolgt ein Ausschluss. Die Anzahl der über die Mindestanforderung hinaus eingereichten Unternehmens-Referenzen Zähl- und Messwesen ist im Rahmen der Reduzierungskriterien relevant.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 15,00
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: 9.2 b) Unternehmens-Referenzen Kaufmännische Unterstützung zur Stabilisierung des SAP-Basisbetriebs während des Migrationsprojektes: Es muss eine Eigenerklärung über mindestens zwei Unternehmens-Referenzen eingereicht werden. Die Referenzen müssen folgende Mindestanforderungen kumulativ erfüllen. Andernfalls erfolgt ein Ausschluss: a) Die Erbringung von Dienstleistungen im Hinblick auf SAP IS-U und/oder S4/HANA, b) bezogen auf die kaufmännische Unterstützung zur Stabilisierung des SAP-Basisbetriebs während eines Migrationsprojektes, c) Es wurden mindestens 10 Mitarbeitende parallel über den gesamten Projektdurchfüh-rungszeitraum eingesetzt, d) Die Leistungen wurden innerhalb der letzten drei Jahre seit dem Tag der Absendung der EU-Bekanntmachung erbracht. Dabei ist jeweils eine aussagekräftige Kurzbeschreibung des Auftragsinhalts einzureichen. In der Referenz sind folgende Informationen vollständig und eindeutig darzustellen: Name des Auftraggebers, Projektbezeichnung, Ausführungszeitraum Beginn und Ende (Angabe jeweils Monat/Jahr), Name und Kontaktdaten eines Ansprechpartners beim Auftraggeber des Referenzprojekts (Telefon, Mail). Hierzu ist das Formular VIII.2 "Unternehmens-Referenzen Kaufmännische Unterstützung zur Stabilisierung des SAP-Basisbetriebs während des Migrationsprojektes" zu verwenden und ggf. zu vervielfältigen. Mindestanforderungen: Die unter den Ziff. a) - e) genannten Anforderungen sind nachzuweisen / einzuhalten. Andernfalls erfolgt ein Ausschluss.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 15,00
Kriterium: Zertifikate von unabhängigen Stellen über Qualitätssicherungsstandards
Beschreibung des Eignungskriteriums: 10. Für Los 2 gilt: Es ist eine DIN EN ISO 27001 Zertifizierung vorzulegen. Alternativ ist eine gleichwertige Bescheinigung von akkreditierten Stellen aus anderen Staaten anzuerkennen. Kann ein Bewerber aus Gründen, die er nicht zu vertreten hat, die betreffenden Bescheinigungen nicht innerhalb einer angemessenen Frist einholen, so muss der Auftraggeber auch andere Unterlagen über gleichwertige Qualitätssicherungssysteme anerkennen, sofern der Bewerber oder Bieter nachweist, dass die vorgeschlagenen Qualitätssicherungsmaßnahmen den geforderten Qualitätssicherungsnormen entsprechen.
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Ein Bewerber kann andere Unternehmen als Unterauftragnehmer und/oder Eignungsverleiher einsetzen. Diese sind im Angebot unter Verwendung von Formular IX zu benennen. Im Hinblick auf die Einreichung zusätzlicher Unterlagen sind 3 Fälle zu unterscheiden: Fall 1: Für die Benennung eines Unterauftragnehmers ohne Eignungsleihe hat der Bewerber zusätzlich für jeden Unterauftragnehmer einzureichen: die zum Nachweis der Zuverlässigkeit und Gesetzestreue des Unterauftragnehmers unter Abschnitt "Eintragung in ein relevantes Berufsregister Eignung" (Nrn. 1 bis 5) der EU-weiten Bekanntmachung aufgeführten Unterlagen allesamt mit Ausnahme der Formulare I und IV. Fall 2: Für die Benennung eines Unternehmens als Unterauftragnehmer mit Eignungsleihe bezogen auf die technische oder berufliche Leistungsfähigkeit hat der Bewerber zusätzlich einzureichen: (i) die unter Abschnitt 5.1.9 "Eignungskriterien", dort unter "Durchschnittliche Jährliche Belegschaft" (Nr. 8) der EU-weiten Bekanntmachung bezeichneten Unterlagen für diesen Dritten in dem Umfang, in dem sich der Bewerber auf die Kapazitäten des Dritten zum Nachweis der Leistungsfähigkeit beruft und " (ii) die unter Abschnitt 5.1.9 "Eignungskriterien" dort unter "Referenzen zu bestimmten Lieferleistungen" (Nr. 9) und Zertifizierung nach DIN EN ISO 27001" für Los 2 (Nr. 10), sowie (iii) die unter Abschnitt 5.1.9 "Eignungskriterien" Unterabschnitt "Eintragung in ein relevantes Berufsregister" (Nrn. 1 bis 5) der EU-weiten Bekanntmachung aufgeführten Unterlagen jeweils allesamt auch von diesem benannten Dritten mit Ausnahme der Formulare I und IV, (iv) eine Verpflichtungserklärung von dem Unterauftragnehmer unter Verwendung von Formular X. Hinweis zu Fall 2: Ein Bewerber oder eine Bewerbergemeinschaft kann im Hinblick auf Nachweise für die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit wie die einschlägige berufliche Erfahrung die Kapazitäten anderer Unternehmen nur dann in Anspruch nehmen, wenn diese die Leistung, für die diese Kapazitäten benötigt werden, tatsächlich erbringen werden. Fall 3: Für die Benennung eines Unternehmens als Eignungsverleiher bezogen auf die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit hat der Bewerber zusätzlich einzureichen: (i) die unter Abschnitt 5.1.9 "Eignungskriterien", dort unter "Durchschnittlicher Jahresumsatz" (Nr. 7), (ii) die unter Abschnitt 5.1.9 "Eignungskriterien", dort unter "Eintragung in ein relevantes Berufsregister" (Nrn. 1 bis 5) der EU-weiten Bekanntmachung aufgeführten Unterlagen jeweils allesamt von dem Eignungsverleiher mit Ausnahme der Formulare I und IV, (iii) eine Verpflichtungserklärung von dem Unterauftragnehmer unter Verwendung von Formular XI. Hinweis zu Fall 3: Das Unternehmen wird in haftungsrechtlicher Hinsicht mit dem Zuschlagsempfänger als Gesamtschuldner behandelt. Es wird darauf hingewiesen, dass ein anderes Unternehmen nicht nur ein selbständiges, von dem Bewerber rechtlich verschiedenes Unternehmen sein kann, sondern hierunter auch ein konzernverbundenes/-angehöriges Unternehmen zu verstehen ist.
Kriterium: Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Beschreibung des Eignungskriteriums: Reduzierungskriterien: Sofern unter der "Art der Gewichtung" auf die "Gewichtung (Punkte, genau)" verwiesen wird, wird klargestellt, dass es sich dabei um die Höchstpunktzahl handelt, die ein Bewerber oder eine Bewerbergemeinschaft in diesem Eignungskriterium erhalten kann. Daraus ergeben sich folgende Reduzierungskriterien: Für Los 1 gilt: 1. Gesamtumsatz des Bewerbers innerhalb der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre im Mittel (insgesamt können maximal 10 Punkte erreicht werden) 2. Anzahl der im Unternehmen beschäftigten Mitarbeitenden (FTE) im Bereich Dienstleistungen SAP IS-U und/oder SAP S4/HANA (insgesamt können maximal 20 Punkte erreicht werden). 3. Anzahl der über die Mindestanforderungen hinaus eingereichten Unternehmens-Referenzen im Formular Unternehmens-Referenzen VIII.1 Zähl- und Messwesen (insgesamt können maximal 15 Punkte erreicht werden). 4. Anzahl der über die Mindestanforderungen hinaus eingereichten Unternehmens-Referenzen im Formular VIII.2 Unternehmens-Referenzen Marktkommunikation (insgesamt können maximal 15 Punkte erreicht werden). 5. Anzahl der über die Mindestanforderungen hinaus eingereichten Unternehmens-Referenzen im Formular VIII.3 Unternehmens-Referenzen Abrechnung (insgesamt können maximal 15 Punkte erreicht werden). Die jeweiligen Wertungspunkte werden zu einer Gesamtpunktanzahl (maximal 75 Punkte) addiert. Näheres ist der Unterlage zum Teilnahmewettbewerb zu entnehmen. Diese ist unten o.g. Link abrufbar Für Los 2 gilt: 1. Gesamtumsatz des Bewerbers innerhalb der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre im Mittel (insgesamt können maximal 10 Punkte erreicht werden) 2. Anzahl der im Unternehmen beschäftigten Mitarbeitenden (FTE) im Bereich Dienstleistungen SAP IS-U und/oder SAP S4/HANA (insgesamt können maximal 20 Punkte erreicht werden). 3. Anzahl der über die Mindestanforderungen hinaus eingereichten Unternehmens-Referenzen im Formular Unternehmens-Referenzen VIII.1 Operative Sachbearbeitungs- und Systembetreuungs-Unterstützung während des Migrati-onsprojektes von SAP IS-U (insgesamt können maximal 15 Punkte erreicht werden). 4. Anzahl der über die Mindestanforderungen hinaus eingereichten Unternehmens-Referenzen im Formular VIII.2 Unternehmens-Referenzen Kaufmännische Unterstützung zur Stabilisierung des SAP-Basisbetriebs während des Migrations-projektes (insgesamt können maximal 15 Punkte erreicht werden). Die jeweiligen Wertungspunkte werden zu einer Gesamtpunktanzahl (maximal 60 Punkte) addiert. Näheres ist der Unterlage zum Teilnahmewettbewerb zu entnehmen. Diese ist unten o.g. Link abrufbar
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Honorar
Beschreibung: Honorar
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 30
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Personaleinsatzkonzept
Beschreibung: Personaleinsatzkonzept
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 30
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Referenzen des Projektteams
Beschreibung: Referenzen des Projektteams (Benennung und Erfahrung des Projektteams)
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 40
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 03/09/2026 12:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Klarstellung: Mit dem vorstehenden Satz "Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen" ist Folgendes gemeint: Der öffentliche Auftraggeber kann den Bewerber oder Bieter unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende oder unvollständige Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachzureichen oder zu vervollständigen (vgl. § 51 Abs. 2 Satz 1 SektVO). Die Nachforderung von leistungsbezogenen Unterlagen, die die Wirtschaftlichkeits-bewertung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien betreffen, ist ausgeschlossen. Dies gilt nicht für Preisangaben, wenn es sich um unwesentliche Einzelpositionen handelt, deren Einzelpreise den Gesamtpreis nicht verändern oder die Wertungsreihenfolge und den Wettbewerb nicht beeinträchtigen (§ 51 Abs. 3 S. 2 SektVO).
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Es wird auf die Vergabeunterlagen verwiesen.
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: nein
Finanzielle Vereinbarung: Es wird auf die Vergabeunterlagen verwiesen.
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Westfalen bei der Bezirksregierung Münster
Informationen über die Überprüfungsfristen: 1. Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnisnahme rügen. 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. 1. Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnisnahme rügen. 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. 4. Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen. § 160 Abs. 3 S. 1 GWB gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt. Gemäß § 134 Abs. 1 GWB haben öffentliche Auftraggeber die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. Gemäß § 134 Abs. 2 GWB darf ein Vertrag erst zehn Kalendertage nach Absendung (per Telefax, E-Mail oder elektronisch über die E-Vergabeplattform) der Information nach 134 Abs. 1 GWB geschlossen werden. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an. Gemäß § 135 Abs. 1 GWB ist ein öffentlicher Auftrag von Anfang an unwirksam, wenn der öffentliche Auftraggeber 1) gegen § 134 GWB verstoßen hat oder 2) den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren festgestellt worden ist. Gemäß § 135 Abs. 2 GWB kann die Unwirksamkeit nach § 135 Abs. 1 GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Dortmunder Netz GmbH
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Dortmunder Netz GmbH