5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71500000 Dienstleistungen im Bauwesen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen, 92522000 Dienstleistungen im Bereich Denkmalschutz
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Vertragsbeginn 15.07.2026 Vertragsende ohne Optionen 31.12.2026 Vertragsende mit Optionen 31.12.2032
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Potsdam-Mittelmark (DE40E)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 31/07/2026
Enddatum der Laufzeit: 31/12/2026
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: 1. Preis: Das wertbare Angebot mit dem niedrigsten Honorar erhält die volle Punktzahl (40P). „0“ Bewertungspunkte (BP) erhält ein fiktives Angebot mit dem 2-fachen des niedrigsten Angebotspreises. Liegt ein Angebot über dem 2-fachen des niedrigsten Gesamtpreises (GP), erhält dieses ebenfalls „0“ BP. Die Punkteermittlung für die dazwischenliegenden GP erfolgt über lineare Interpolation.
Beschreibung: Das wertungsrelevante Angebotshonorar ermittelt sich auf Basis der bereitgestellten Honorarblätter.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 40
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: 2.1 Leistung: „Erfahrung des Projektteams" gewichtet mit insgesamt 5 %, sind max. 5 Wertungspunkte erreichbar.
Beschreibung: Erfahrung des Projektteams Der Bieter hat mit seinem Angebot Nachweise über die Erfahrung des mit der Ausführung des Auftrags betrauten Personals einzureichen. Einzureichen ist mindestens eine persönliche Projektreferenz des für die Leistungserbringung vorgesehenen Projektleiters (Mindestanforderung: Erfolgreicher Abschluss der Leistungserbringung zwischen 01.01.2015 und 01.10.2025) und mindestens eine persönliche Projektreferenz des für die Leistungserbringung vorgesehenen stellvertretenden Projektleiters (Mindestanforderung: Erfolgreicher Abschluss der Leistungserbringung zwischen 01.01.2015 und 01.10.2025) über mit dem Ausschreibungsgegenstand vergleichbare Leistungen. Der Bewertungsmaßstab für die Referenzen ergibt sich aus der Anlage A-04.1_Bewertungsmatrix. Zum Nachweis der Referenzen sind je Referenz max. 2 A4-Seiten Referenzfolien einzureichen. Inhalte ab einschl. Seite 3 werden nicht gewertet.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 7,06
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: 2.2 Leistung: „Konzept zur Vorgehensweise zur Erstellung der denkmalpflegerischen Dokumente“ gewichtet mit insgesamt 5 %, sind max. 5Wertungspunkte erreichbar.
Beschreibung: Der Bieter hat mit seinem Angebot ein Konzept zur Vorgehensweise zur Erstellung der denkmalpflegerischen Dokumente (maximale Seitenanzahl 5 DIN A 4-Seiten, Inhalte ab einschließlich Seite 6 werden nicht gewertet) einzureichen. Es sind insbesondere darzustellen: - Umgang mit der Denkmalbehörde - Abwägung zwischen Wirtschaftlichkeit und Denkmalschutz - Auseinandersetzung mit der Aufgabenstellung - projektbezogene Herangehensweise und vorgesehenen Arbeitsschritte einschließlich ihrer Abhängigkeiten - Qualitätssicherung in der Planung und Ausführung - wesentliche Kostenparameter während der Auftragsausführung Der Bewertungsmaßstab ergibt sich aus der Anlage A-04.1_Bewertungsmatrix.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 12
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: 2.3 Leistung: „Projektorganisationskonzept“ gewichtet mit insgesamt 15 %, sind max. 15 Wertungspunkte erreichbar.
Beschreibung: Der Bieter hat mit seinem Angebot ein Projektorganisationskonzept vorzulegen (maximale Seitenanzahl 3 DIN A 4-Seiten, Inhalte ab einschließlich Seite 4 werden nicht gewertet) einzureichen. Der Bieter hat darin die vorgesehene Herangehensweise sowie die organisatorische Umsetzung des Projektes darzustellen. Der Projektleiter sowie der stv. Projektleiter sind darin namentlich zu benennen. In dem Projektorganisationskonzept ist insbesondere darzustellen: • Aufgabenverteilung innerhalb des Projektteams • interne Handlungs-, Arbeits- und Kommunikationsprozesse (inklusive etwaiger Standardisierungen, z.B. Regeltermine) • Kommunikationsprozesse mit anderen Projektbeteiligten (z.B. AG, Nutzer, Auftragnehmer anderer Bauleistungen) • Verfügbarkeit des Kernteams für das anstehende Vorhaben (Anteil der Auslastung mit anderen Projekten) und Zusicherung und Darstellung einer ausreichenden Besetzung, ggf. auch außerhalb der üblichen Arbeitszeiten • Vertretungsregelung • Umgang und Umsetzung bei Störungen im Planungs- und Bauablauf, unter Berücksichtigung von terminlichen und wirtschaftlichen Interessen der Auftraggeberin Der Bewertungsmaßstab ergibt sich aus der Anlage A-04.1_Bewertungsmatrix.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 10
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: 2.4 Leistung: „Terminorganisationskonzept“ gewichtet mit insgesamt 10 %, sind max. 10 Wertungspunkte erreichbar.
Beschreibung: Der Bieter hat mit dem Angebot ein projektbezogenes Konzept zur Terminorganisation einzureichen (maximale Seitenanzahl 2 DIN A 4-Seiten, Inhalte ab einschließlich Seite 3 werden nicht gewertet). In diesem Konzept ist insbesondere darzustellen: - zeitliche Abhängigkeiten im Gesamtprojekt - allgemeine zeitliche Strukturierung - zeitliche Einbindung des Auftraggebers - zeitliche Einbindung der Denkmalbehörden - Methoden zur Terminverfolgung und frühzeitigen Gegensteuerung bei drohender Terminüberschreitung Der Bewertungsmaßstab ergibt sich aus der Anlage A-04.1_Bewertungsmatrix.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 10
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: 2.5 Leistung: "Bieterpräsentation des für die Leistungserbringung vorgesehenen Projektleiters" gewichtet mit insgesamt 15%, sind max. 15 Wertungspunkte erreichbar.
Beschreibung: Im Rahmen der Verhandlungsgespräche hat der für die Leistungserbringung vorgesehene Projektleiter einen Vortrag über das "Konzept zur Vorgehensweise zur Erstellung der denkmalpflegerischen Dokumente" zu halten. Die letzten Minuten der Präsentation dienen der Beantwortung von Rückfragen der Auftraggeberin durch den Projektleiter. Bewertet werden nicht die Inhalte des Konzepts, sondern ausschließlich der Gesamteindruck des Projektleiters. Die Präsentation wird aufgrund von vergaberechtlichen Dokumentationszwecken aufgezeichnet. Der Bewertungsmaßstab ergibt sich aus der Anlage A-04.1_Bewertungsmatrix.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 15
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammern des Bundes
Informationen über die Überprüfungsfristen: Die Vergabeunterlagen, insbesondere diese Bewerbungsbedingungen, Leistungsbeschreibung und Vordrucke sowie die Bekanntmachung müssen nach Erhalt/Download durch die Bieter auf Vollständigkeit und Lesbarkeit geprüft werden. Enthalten die Vergabeunterlagen oder die den Bietern mitgeteilten, übergebenen und zugänglich gemachten Unterlagen oder sonstigen Informationen erkennbare Unklarheiten oder verstoßen diese erkennbar gegen geltendes Recht, so weist der Bieter die Vergabestelle unverzüglich - spätestens jedoch mit der Angebotsabgabe - schriftlich darauf hin. Anderenfalls kann er sich auf die Unklarheiten oder die Rechtsverstöße nicht berufen. Nicht aufgeklärte Unklarheiten hat der Bieter als von ihm zu tragende Risiken in sein Angebot einzukalkulieren. Etwaige Verfahrensrügen sind eindeutig als solche zu kennzeichnen. Auf die Rügepflichten des Bieters nach § 160 Abs. 3 GWB wird ausdrücklich hingewiesen. Außerdem weist die Vergabestelle ausdrücklich auf die Rechtsbehelfsfrist des § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB hin. Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind. § 160 GWB lautet: „(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.“
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Organisation, die einen Offline-Zugang zu den Vergabeunterlagen bereitstellt: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben