5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Bauleistungen
Haupteinstufung (cpv): 45000000 Bauarbeiten
5.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Wuppertal
Postleitzahl: 42285
Land, Gliederung (NUTS): Wuppertal, Kreisfreie Stadt (DEA1A)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 18/01/2027
Enddatum der Laufzeit: 30/10/2027
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:selbst# Zur Teilnahme an diesem Verfahren ist das Dokument "Teilnahmeantrag" sowie das Formblatt "Referenzen" zu nutzen. Im Falle von Bewerbergemeinschaften muss das Dokument Teilnahmeantrag für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzeln ausgefüllt und eingereicht werden. Der Auftraggeber behält sich vor, a) den Zuschlag auf das Erstangebot zu erteilen ohne Durchführung von Verhandlungen und b) die Angebotsphase auch mit weniger als drei Bietern durchzuführen, wenn sich weniger als 3 Bieter im Teilnahmewettbewerb als geeignet erwiesen haben. In der Angebotsphase besteht die Möglichkeit einer Ortsbesichtigung. Die Termine und Rahmenbedingungen werden den Bietern, die für die Angebotsphase ausgewählt werden, mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe mitgeteilt. Der aktuelle Stand der Vergabeunterlagen für die Angebotsphase ist zur Information der Bewerber bereits dem Teilnahmeantrag beigefügt. Dazu werden bereits einige Angebotsbestandteile wie ein einzureichendes Konzept, das Dokument Leistungsangebot, Formblätter EFB 221 oder 222 sowie 223 etc.) benannt. Der Auftraggeber behält sich Änderungen und Ergänzungen an diesen Unterlagen bis zum Start der Angebotsphase vor. Dazu wird noch ein Vertrag erarbeitet, der ebenfalls in der Angebotsphase zur Verfügung gestellt wird. Weitere Informationen sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mit dem Teilnahmeantrag einzureichen: Eigenerklärung zu Umsätzen der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (2023 -2025) im Dokument Teilnahmeantrag Mindestanforderung Umsatzzahlen: Es muss ein jährlicher Mindestumsatz für Bauleistungen von 0,6 Mio. Euro für jedes der drei letzten abgeschlossenen Geschäftsjahre (2023 bis 2025) nachgewiesen werden. Ist dies nicht erfüllt, führt dies zum Ausschluss. Organisationen werden im Sinne des § 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV auch gewertet, sofern sie zeitlich noch keine Jahresumsätze über alle 3 Jahre nachweisen können („Newcomer-Regelung“). Hierbei werden die Umsätze für die vorhandenen Jahre gewertet. Die Umsatzzahlen sind bezogen auf den konkreten Bewerber bzw. auf das konkrete Mitglied der Bewerbergemeinschaft anzugeben; sollte es sich also hierbei um ein konzernangehöriges Unter-nehmen handeln, sind nicht die Umsatzzahlen des Konzerns, sondern nur die Umsatzzahlen des sich bewerbenden Unternehmens anzugeben.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mit dem Teilnahmeantrag einzureichen: Eigenerklärung im Dokument Teilnahmeantrag zum Bestehen einer Berufs- und Betriebshaftpflichtversicherung oder über den Abschluss einer derartigen Versicherung im Auftragsfalle mit folgenden Mindestanforderungen: • Deckungssummen pro Schadensfall und Person mindestens in folgender Höhe: • Personenschäden: 3 Mio. €, • Sach- und Vermögensschäden: 1,5 Mio. € • Die Ersatzleistung des Versicherers muss mindestens das 2fache der Deckungssummen pro Jahr betragen und die Leistungsbereiche der Nachunternehmer einschließen. • Die Versicherung muss mindestens für die Dauer der Ausführungsfrist, z.B. unbefristet, sich automatisch verlängernd o. ä. abgeschlossen sein. • Die Deckungsbestätigung/ rechtsverbindliche Zusage der Versicherungsgesellschaft ist nicht älter als 12 Monate zum Ende der Frist zur Einreichung der Teilnahmeanträge Die Eigenerklärung über die Betriebshaftpflichtversicherung ist von jedem Mitglied einer Bieterge-meinschaft als auch vom eignungsleihenden Unternehmen zu erbringen. Auf separate Anforderung ist innerhalb von 6 Tagen ein entsprechender Nachweis zu erbringen. Dabei ist keine Versicherungspolice einzureichen sondern eine Deckungsbestätigung über eine den veröffentlichten Mindestanforderungen entsprechende Versicherung bei einem in der EU zugelassenen Versicherer beizufügen, oder alternativ eine rechtsverbindliche Zusage eines in der EU zugelassenen Versicherers zum Abschluss einer den veröffentlichten Mindestanforderungen entsprechenden Versicherung im Auftragsfall - beides zum Ende der Frist zur Einreichung der Teilnahmeanträge nicht älter als 12 Monate (im Falle einer Bietergemeinschaft von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft separat und in voller Höhe). Der Nachweis über die Betriebshaftpflichtversicherung ist von jedem Mitglied einer Bieterge-meinschaft als auch vom eignungsleihenden Unternehmen zu erbringen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mit dem Teilnahmeantrag einzureichen - im Fall der Beteiligung als Bewerbergemeinschaft für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft - im Dokument "Teilnahmeantrag": 1. Erklärung nach § 19 Abs. 3 Mindestlohngesetz (MiLoG), 2. Eigenerklärung Sanktions-VO 3. Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mit dem Teilnahmeantrag einzureichen: Eigenerklärungen zu Referenzen, die sich gem. § 6a EU Nr. 3 lit. a VOB/A auf das Unternehmen des Bewerbers/ der Bewerbergemeinschaft beziehen im Formblatt "Referenzen". Für jedes Referenzprojekt ist dieses Formblatt gesondert auszufüllen. 1. Mindestanforderungen an die Referenzen: Jeder Bewerber bzw. jede Bewerbergemeinschaft muss mindestens zwei Referenzen vorlegen • mit einem Auftragswert größer 300.000 € (netto) • abgeschlossen mit der werkvertraglichen Abnahme nach dem 01.07.2021 • mit der Restaurierung bzw. Rekonstruktion figürlich bildhauerischer Darstellungen. Jede Referenz muss zusätzlich mindestens drei der folgenden Punkte aufweisen: • lebensgroße Darstellung eines Menschen, • Standbild aus Naturstein in freibewittertem Aufstellungsort, • Offener Aufstellort an einem Gebäude, Unterkante mind. 8 m über Gelände, • Schadensbild von Schalenbildung durch eine frühere Hydrophobierung, • Ergänzende Rekonstruktionen ganzer Gliedmaßen (Fuß, Arm, Gesicht, Hand o.ä), • Einzel Auftragssumme je Standbild über 40.000 € netto Kann der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft nicht mindestens drei Referenzen vorweisen, die die vorstehenden Anforderungen erfüllen, wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen. Für jedes Referenzprojekt ist das Formblatt "Referenzen" gesondert auszufüllen. Sollte mehr als eine Referenz eingereicht werden, so ist dieses Formblatt entsprechend zu vervielfältigen und die Referenzen jeweils durchzunummerieren. 2. Bewertung Es ist geplant, die Anzahl der Bieter, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, auf 3 zu beschränken. Sollten mehr Bewerber ihre Eignung nachgewiesen haben und die bekanntgemachten Mindestanforderungen erfüllen, erfolgt eine Bewertung der eingereichten Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb gemäß der in dieser Bekanntmachung dargestellten Bewertung. Anhand dieser Bewertung wird eine Rangfolge unter den Bewerbern erstellt. Die 3 Bewerber, die die höchste Bewertungspunktzahl erreichen, werden zur Angebotsabgabe zugelassen. Bei identischer Gesamtpunktzahl entscheidet das Los. Hinsichtlich der Referenzen können folgende Bewertungspunkte erzielt werden: Es gibt zusätzlich zu der/ den Referenzen, die zum Nachweis der Erfüllung der unter 1. genannten Mindestanforderungen angeführt werden, eine oder mehrere weitere Referenzen, die sich gem. § 6a EU Nr. 3 lit. a VOB/A auf das Unternehmen des Bewerbers/ der Bewerbergemeinschaft beziehen und folgende Anforderungen erfüllen: • Auftragswert größer 300.000 € netto • abgeschlossen mit der werkvertraglichen Abnahme nach dem 01.07.2021 • mit der Restaurierung bzw. Rekonstruktion figürlich bildhauerischer Darstellungen. und zusätzlich mindestens drei der folgenden Punkte: • lebensgroße Darstellung eines Menschen, • Standbild aus Naturstein in freibewittertem Aufstellungsort, • Offener Aufstellort an einem Gebäude, Unterkante mind. 8 m über Gelände, • Schadensbild von Schalenbildung durch eine frühere Hydrophobierung, • Ergänzende Rekonstruktionen ganzer Gliedmaßen (Fuß, Arm, Gesicht, Hand o.ä), • Einzel Auftragssumme je Standbild über 40.000 € netto Pro zusätzlich eingereichter Referenz, die diese Kriterien erfüllt, werden 5 Punkte vergeben. Dabei fließen maximal 3 zusätzliche Referenzen in die Bewertung ein. D.h. jeder Bewerber/ jede Bewerbergemeinschaft kann maximal 15 Punkte erzielen unabhängig davon, wie viele Referenzen er einreicht. Achtung: Die Referenzen, die zum Nachweis der Erfüllung der Mindestanforderungen dienen (s. Punkt 1 Mindestanforderungen) gehen nicht in die Bewertung ein und erzielen demnach auch keine Bewertungspunkte. Der Auftraggeber behält sich vor, die Referenzangaben stichprobenhaft beim angegebenen Referenzauftraggeber zu überprüfen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mit dem Teilnahmeantrag einzureichen: Eigenerklärung im Dokument Teilnahmeantrag gem. § 6a EU Nr. 3 lit. b VOB/A zu Bildungs- und Berufsqualifikationen - im Fall der Beteiligung als Bewerbergemeinschaft für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft. Mindestanforderungen: Für den Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft müssen mindestens drei Mitarbeiter*innen mit folgender beruflicher Qualifikationen tätig oder bei ihm angestellt sein: • Diplom-Restaurator*in oder • Restaurator*in M.A. in der Steinrestaurierung oder • Restaurator*in B.A. in der Steinrestaurierung oder • Restaurator*in im Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk (HWK) oder • Restaurator*in mit nachgewiesen vergleichbarem ausländischen Studium- oder Berufsabschluss • Alle 3 Mitarbeiter verfügen über eine mindestens fünfjährigen Berufserfahrung in den Tätigkeiten des vorgenannten Berufsbildes. Die Nachweise der Qualifikation und die Dauer der Tätigkeit in den genannten Bereichen werden auf Anforderung abgefragt. Ist diese Anforderung nicht erfüllt, wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mit dem Teilnahmeantrag einzureichen: Bei Nachunternehmereinsatz mit Eignungsleihe: Formblatt 233 - Verzeichnis der Nachunternehmerleistungen, zusätzlich Formblatt 236 - Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen, wenn der Bewerber Referenzen eines Nachunternehmers einreicht, Formblatt 235 - Verzeichnis der Leistungen/Kapazitäten anderer Unternehmen und 236 Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen Sofern keine Eignungsleihe vorgesehen ist, sind die Formblätter 233, 235 und 236 erst vor Zuschlagserteilung einzureichen. Bei Bewerbergemeinschaften: Formblatt 234 - Erklärung Bieter-/Arbeitsgemeinschaft
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mit dem Teilnahmeantrag einzureichen: Eigenerklärung im Dokument "Teilnahmeantrag" zum Eintrag im Handelsregister in die Handwerksrolle, bei der Industrie- und Handelskammer bzw. nicht bestehenden Verpflichtung zum Eintrag in ein Register sowie zur Berufsgenossenschaft
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Personal
Beschreibung: Bewertung des im Auftragsfall eingesetzten Personals gemäß Angaben in der Bewertungsmatrix
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Konzept
Beschreibung: Bewertung des eingereichten Konzeptes gemäß Angaben in der Bewertungsmatrix
Beschreibung der anzuwendenden Methode, wenn die Gewichtung nicht durch Kriterien ausgedrückt werden kann: Die Bewertung erfolgt auf Basis der einfachen Richtwertmethode gemäß Angaben in der Bewertungsmatrix
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 14/09/2026 23:59:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 21/09/2026 09:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Die Nachforderung richtet sich ausschließlich nach § 16a EU VOB/A.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Noch nicht bekannt
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Nachprüfungsstelle
Informationen über die Überprüfungsfristen: Auf die Rügepflicht des § 160 Abs. 3 GWB wird hingewiesen. Hiernach ist ein Nachprüfungsantrag bei der zuständigen Vergabekammer zulässig, soweit - der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt, - Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, - Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, - nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.