1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Universitätsklinikum Köln AöR
Rechtsform des Erwerbers: Von einer regionalen Gebietskörperschaft kontrollierte Einrichtung des öffentlichen Rechts
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Gesundheit
2.1.
Verfahren
Titel: Hardware-Ausstattung 2026
Beschreibung: Lieferung, Aufstellung und betriebsbereite Übergabe von Desktop-PCs, Workstations, Monitoren und Notebooks einschließlich 36-monatiger Garantie-, Service- und Supportleistungen gemäß Leistungsbeschreibung im Rahmen eines EVB-IT-Kaufvertrages.
Kennung des Verfahrens: 67c1a9f1-a3d2-473c-ba4e-658abbc9d569
Interne Kennung: 2026 25 EU KO
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: ja
Begründung des beschleunigten Verfahrens: Der Markt für IT-Hardware ist derzeit durch eine hohe Preisvolatilität geprägt. Aufgrund der aktuellen Verfügbarkeitssituation sowie der angespannten Liefersituation, insbesondere bei Speicherkomponenten, werden von Herstellern und Lieferanten Preisbindungen regelmäßig nur noch für Zeiträume von 14 bis maximal 30 Tagen eingeräumt. Eine längere Bindung der Angebotspreise wird vielfach nicht mehr angeboten. Um einen wirtschaftlichen und vergaberechtskonformen Wettbewerb sicherzustellen, ist es erforderlich, dass die Angebotswertung, die Zuschlagsentscheidung und die Beauftragung innerhalb der Gültigkeit der Angebotspreise erfolgen können. Eine reguläre Angebotsfrist würde das Risiko erheblich erhöhen, dass Angebote vor Zuschlagserteilung ihre Preisgültigkeit verlieren und die Vergabe wiederholt oder aufgehoben werden müsste.
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Lieferleistungen
Haupteinstufung (cpv): 30200000 Computeranlagen und Zubehör
Zusätzliche Einstufung (cpv): 30213000 Personalcomputer, 30213100 Tragbare Computer, 30214000 Arbeitsplätze, 30231300 Bildschirme
2.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Köln
Land, Gliederung (NUTS): Köln, Kreisfreie Stadt (DEA23)
Land: Deutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: #Bekanntmachungs-ID: CXS0YYLDYYD0962M# Budgetobergrenze Für den ausgeschriebenen Auftrag steht ein maximales Gesamtbudget von 800.000,00 EUR brutto zur Verfügung. Angebote, deren Gesamtangebotspreis diese Budgetobergrenze überschreitet, können gemäß § 57 VgV wegen Unwirtschaftlichkeit bzw. fehlender Finanzierbarkeit vom Vergabeverfahren ausgeschlossen werden. --------------------------------------------------------- Zuschlagskriterium Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt. Bewertungskriterium: Gesamtpreis (100 %). Voraussetzung für die Wertung ist, dass sämtliche als A-Kriterien (Mindestanforderungen) gekennzeichneten Anforderungen der Leistungsbeschreibung vollständig erfüllt werden. Angebote, die ein oder mehrere A-Kriterien nicht erfüllen, werden von der weiteren Wertung ausgeschlossen. Bewertet wird der Gesamtpreis für die nachfolgend aufgeführten, belastbar ermittelten Mindestmengen gemäß den jeweiligen Leistungsblättern: - Leistungsblatt 1 - Desktop-PC - Leistungsblatt 2 - Workstation - Leistungsblatt 3 - Standardmonitor 23,8 Zoll - Leistungsblatt 4 - Konferenzmonitor 23,8 Zoll - Leistungsblatt 5 - Notebook 14 Zoll - Leistungsblatt 6 - Notebook 16 Zoll Maßgeblich für die Wertung ist der Gesamtpreis für die ausgeschriebenen Mindestmengen. ----------------------------------------------------------- Gemäß § 15 Abs. 3 VgV wird die Angebotsfrist auf 15 Kalendertage verkürzt. Die Verkürzung ist aufgrund einer hinreichend begründeten Dringlichkeit erforderlich. Der Markt für IT-Hardware ist derzeit durch eine hohe Preisvolatilität geprägt. Aufgrund der aktuellen Verfügbarkeitssituation sowie der angespannten Liefersituation, insbesondere bei Speicherkomponenten, werden von Herstellern und Lieferanten Preisbindungen regelmäßig nur noch für Zeiträume von 14 bis maximal 30 Tagen eingeräumt. Eine längere Bindung der Angebotspreise wird vielfach nicht mehr angeboten. Um einen wirtschaftlichen und vergaberechtskonformen Wettbewerb sicherzustellen, ist es erforderlich, dass die Angebotswertung, die Zuschlagsentscheidung und die Beauftragung innerhalb der Gültigkeit der Angebotspreise erfolgen können. Eine reguläre Angebotsfrist würde das Risiko erheblich erhöhen, dass Angebote vor Zuschlagserteilung ihre Preisgültigkeit verlieren und die Vergabe wiederholt oder aufgehoben werden müsste. Die Verkürzung der Angebotsfrist dient daher der Sicherstellung eines wirksamen Wettbewerbs und einer wirtschaftlichen Beschaffung. Sie ist nicht auf ein Verhalten des Auftraggebers zurückzuführen, sondern auf die aktuellen Marktbedingungen. --------------------------------------------------------------- Die Angebotsabgabe erfolgt ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform. Nebenangebote sind nicht zugelassen. Rückfragen sind ausschließlich über die Vergabeplattform innerhalb der in den Vergabeunterlagen genannten Frist einzureichen. Sämtliche Kommunikation im Vergabeverfahren erfolgt in deutscher Sprache. Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen in ihrer jeweils aktuellen Fassung einschließlich der über die Vergabeplattform veröffentlichten Bieterinformationen und Antworten auf Bieterfragen.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen:
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung:
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten:
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung:
Betrug:
Korruption:
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels:
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern:
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen:
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen:
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen:
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen:
Zahlungsunfähigkeit:
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter:
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit:
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften:
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten:
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs:
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren:
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens:
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen:
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren:
5.1.
Los: LOT-0001
Titel: Hardware-Ausstattung 2026
Beschreibung: Beschaffung von Hardware für das Universitätsklinikum Köln AöR im Rahmen eines EVB-IT-Kaufvertrages. Gegenstand der Ausschreibung sind die Lieferung, Aufstellung und betriebsbereite Übergabe von Desktop-PCs, Workstations, Monitoren und Notebooks einschließlich der in der Leistungsbeschreibung festgelegten Garantie-, Service- und Supportleistungen für 36 Monate
Interne Kennung: 2026 25 EU KO
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Lieferleistungen
Haupteinstufung (cpv): 30200000 Computeranlagen und Zubehör
Zusätzliche Einstufung (cpv): 30213000 Personalcomputer, 30213100 Tragbare Computer, 30214000 Arbeitsplätze, 30231300 Bildschirme
5.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Köln
Land, Gliederung (NUTS): Köln, Kreisfreie Stadt (DEA23)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Andere Laufzeit: Unbekannt
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Nicht erforderlich
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
Zusätzliche Informationen: Budgetobergrenze Für den ausgeschriebenen Auftrag steht ein maximales Gesamtbudget von 800.000,00 EUR netto zur Verfügung. Angebote, deren Gesamtangebotspreis diese Budgetobergrenze überschreitet, können gemäß § 57 VgV wegen Unwirtschaftlichkeit bzw. fehlender Finanzierbarkeit vom Vergabeverfahren ausgeschlossen werden.
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums: Persönliche Lage der Wirtschaftsteilnehmer (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): - Eigenerklärung über den Eintrag im Handelsregister - Eigenerklärung, das keine Eintragungen im Vergaberegister bzgl. Vergabeverstöße vorliegen - Eigenerklärung, aus denen hervorgeht, dass der Bieter seinen Verpflichtungen zur Zahlung der Sozialbeiträge, der Steuern und Abgaben (BG) nachkommt - Darstellung des Bewerbers (Leistungsspektrum und Kerngeschäft des Unternehmens) und der Unternehmensorganisation (Hauptsitz, ggf. Niederlassungen, Struktur/Aufbau) sowie - falls zutreffend - ausführliche Darstellung der Konzernverbundenheit/-angehörigkeit mit anderen Unternehmen - Konformitätsbescheinigung (nach Bedarf)
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Lieferungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Technische Leistungsfähigkeit (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): - Anlage 2 Referenzformular Der Bewerber weist in den letzten höchstens drei Jahren mindestens drei geeignete vergleichbare Referenzen über früher ausgeführte Liefer- und Dienstleistungsaufträge nach. Gehen Sie bei der Angabe der Referenzen auf folgende Punkte ein: - Umfang, Dauer, Zeitpunkt und Auftragsvolumen - Auftraggeber inkl. Adresse - (detaillierte) Darstellung des Auftragsgegenstands / der Leistungen - Durchführendes Unternehmen: Bieter oder Unterauftragnehmer Aus den Ausführungen muss ersichtlich werden, warum die beschriebenen Projekte aus Ihrer Sicht die genannten Anforderungen erfüllen und somit als Referenz geeignet sind. Die Darstellung sollte eine DIN A4-Seite pro Referenzprojekt umfassen. - Nachweis nach DIN ISO 9001:2015 (Qualitätsmanagementsystem) oder vergleichbar durch Eigenerklärung des Bieters. - Erklärung zur beruflichen Leistungsfähigkeit (§ 122 Abs. 2 Nr. 3 GWB i.V.m. § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV) durch Eigenerklärung des Bieters: Der Bewerber weist einen Personalstamm und Ausrüstung nach, der die Durchführung der mit diesem Projekt verbundenen Aufgaben sicherstellt. Der Nachweis der erforderlichen Personalkapazität- und -fachlichkeit ist durch geeignete Nachweise zu erbringen. Skillprofile der Mitarbeiter weisen mehrjährige Berufserfahrung in Leistungsart, die Gegenstand der Vergabe ist, nach.
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): - Mindestanforderung: Der Bewerber weist in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren mindestens einen Nettoumsatz mit vergleichbaren Leistungen in Höhe von 1. Mio. Euro auf. Der Bieter muss diesen Umsatz auf Nachfrage der Vergabestelle durch entsprechende Referenzen nachweisen. - Anlage 1 Erklärung zur Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung (§ 122 Abs. 2 Nr. 2 GWB i.V.m. § 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV): Nachweis der aufgeführten Versicherungen durch Eigenerklärung Anlage 2 oder Bescheinigung des Versicherungsgebers oder Bescheinigung eines Versicherungsgebers, dass eine entsprechende Versicherung im Auftragsfall abgeschlossen wird (jeweils Kopie ausreichend). Im Einzelnen mindestens: - Personenschäden 5.000.000,00 Euro - Sach- und Umweltschäden 3.000.000,00 Euro - Vermögensschäden: 1.000.000,00 Euro (jeweils 2 fache Jahresmaximierung der Versicherungssumme) - Jahresabschlüsse oder Auszüge von Jahresabschlüssen, falls deren Veröffentlichung in dem Land, in dem der Bewerber oder Bieter niedergelassen ist, gesetzlich vorgeschrieben ist, auf Anfrage.
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 12/08/2026 23:59:59 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 24/08/2026 09:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 14 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen sowie leistungsbezogene Unterlagen im gesetzlich zulässigen Umfang gemäß § 56 VgV nachzufordern. Ein Anspruch der Bewerber oder Bieter auf Nachforderung besteht nicht.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Die Auftragsausführung erfolgt auf Grundlage des EVB-IT Kaufvertrages einschließlich der EVB-IT Kauf-AGB sowie der Leistungsbeschreibung. Die Lieferung erfolgt frei Verwendungsstelle an den vom Auftraggeber benannten Warenannahmepunkt des Universitätsklinikums Köln. Die Hardware ist gemäß Leistungsbeschreibung zu kennzeichnen, aufzustellen und betriebsbereit zu übergeben. Der Auftragnehmer hat die in der Leistungsbeschreibung festgelegten Garantie-, Service- und Supportleistungen für einen Zeitraum von 36 Monaten zu erbringen. Sämtliche als Mindestanforderungen (A-Kriterien) gekennzeichneten Anforderungen sind verbindlich einzuhalten. ----------------------------------- Budgetobergrenze Für den ausgeschriebenen Auftrag steht ein maximales Gesamtbudget von 800.000,00 EUR brutto zur Verfügung. Angebote, deren Gesamtangebotspreis diese Budgetobergrenze überschreitet, können gemäß § 57 VgV wegen Unwirtschaftlichkeit bzw. fehlender Finanzierbarkeit vom Vergabeverfahren ausgeschlossen werden
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Finanzielle Vereinbarung: Budgetobergrenze Für den ausgeschriebenen Auftrag steht ein maximales Gesamtbudget von 800.000,00 EUR brutto zur Verfügung. Angebote, deren Gesamtangebotspreis diese Budgetobergrenze überschreitet, können gemäß § 57 VgV wegen Unwirtschaftlichkeit bzw. fehlender Finanzierbarkeit vom Vergabeverfahren ausgeschlossen werden.
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Rheinland (Spruchkörper Köln) bei der Bezirksregierung Köln
Informationen über die Überprüfungsfristen: Ein Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer ist gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB unzulässig, soweit seit dem Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind. Darüber hinaus sind insbesondere die Präklusionsvorschriften des § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 bis 3 GWB sowie die Informations- und Wartepflicht nach § 134 Abs. 2 GWB zu beachten. Die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit eines öffentlichen Auftrags gemäß § 135 GWB endet spätestens 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung über die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 Abs. 2 Satz 2 GWB).
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Universitätsklinikum Köln AöR
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Universitätsklinikum Köln AöR
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Universitätsklinikum Köln AöR
Registrierungsnummer: DE215420431
Postanschrift: Kerpener Straße 62
Stadt: Köln
Postleitzahl: 50937
Land, Gliederung (NUTS): Köln, Kreisfreie Stadt (DEA23)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Zentrale Beschaffung/Vergabestelle
Telefon: +49 22147835616
Fax: +49 22147887805
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Rheinland (Spruchkörper Köln) bei der Bezirksregierung Köln
Registrierungsnummer: 05315-03002-81
Postanschrift: Zeughausstraße 2 - 10
Stadt: Köln
Postleitzahl: 50567
Land, Gliederung (NUTS): Köln, Kreisfreie Stadt (DEA23)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Geschäftsstelle Vergabekammer Rheinland
Telefon: +49 2211473045
Fax: +49 2211472889
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 49e73778-453b-4dc3-bcef-e54be4f0eb4f - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 06/08/2026 15:59:43 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 551023-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 152/2026
Datum der Veröffentlichung: 10/08/2026