1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: StEB Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AöR
Rechtsform des Erwerbers: Von einer lokalen Gebietskörperschaft kontrollierte Einrichtung des öffentlichen Rechts
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Umweltschutz
2.1.
Verfahren
Titel: GKW Stammheim, Erneuerung Schlammentwässerung
Beschreibung: Lieferung und Montage von Entwässerungszentrifugen
Kennung des Verfahrens: 5345f07c-5925-4fed-a5ef-1e5912a7b08e
Interne Kennung: 2026000027
Verfahrensart: Nichtoffenes Verfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
Zentrale Elemente des Verfahrens: 2 Stufiges Verfahren
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Bauleistungen
Haupteinstufung (cpv): 45000000 Bauarbeiten
Zusätzliche Einstufung (cpv): 45351000 Maschinentechnische Installationsarbeiten
2.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Köln
Land, Gliederung (NUTS): Köln, Kreisfreie Stadt (DEA23)
Land: Deutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: Die Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AöR, wickeln ihre Ausschreibungen und Teilnahmewettbewerbe in digitaler Form ab. Die entsprechenden Unterlagen stehen Ihnen auf einer Vergabeplattform im Internet zur Verfügung. Näheres entnehmen Sie bitte der Homepage der StEB Köln, AöR: https://steb-koeln.de/vergabe Nebenangebote: nur in Verbindung mit einem Hauptangebot zugelassen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vob-a-eu -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Korruption: Vorstehender Ausschlussgrund wurde nur Beispielhaft ausgewählt. Es ist folgendes zu beachten: I. Es gelten alle zwingenden Ausschlussgründe nach § 123 GWB und alle fakultativen Ausschlussgründe nach § 124 GWB bzw. alle zwingenden und fakultativen Ausschlussgründe nach § 6e EU VOB/A. Ferner gelten die Ausschlussgründe nach § 21 AEntG, § 98c AufenthG, § 19 MiLoG, § 21 SchwarzArbG und § 22 LkSG. Nachweisführung durch den Bieter/Bewerber, dass die vorgenannten Ausschlussgründe nicht vorliegen: 1. Erklärung des Bieters/Bewerbers, dass durch die Person oder das Verhalten des Bieters/Bewerbers oder dem Bieter/Bewerber zurechnender Personen keine gesetzlichen Ausschlussgründe begründet sind. Hierfür kann der Bieter/Bewerber das Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ ausfüllen und einreichen. Der Bieter/Bewerber hat die Erklärung mit dem Angebot einzureichen. Im Falle eines Teilnahmewettbewerbs hat er sie bereits mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. 2. Erklärung des Bieters/Bewerbers, dass er seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen nachgekommen ist. Hierfür kann der Bieter/Bewerber das Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ ausfüllen und einreichen. Der Bieter/Bewerber hat die Erklärung mit dem Angebot einzureichen. Im Falle eines Teilnahmewettbewerbs hat er sie bereits mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Falls das Angebot/der Teilnahmeantrag des Bieters/Bewerbers in die engere Wahl kommt, hat er auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle als Beleg seiner vorgenannten Erklärung folgende Nachweise innerhalb einer von der Vergabestelle gesetzten angemessen Frist einzureichen: a. Bei Ausschreibungen von Liefer-/Dienstleistungen (VgV): (1) Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamts bzw. Bescheinigung in Steuersachen, soweit das Finanzamt derartige Bescheinigungen ausstellt. (2) Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des für den Bieter/Bewerber zuständigen Versicherungsträgers, sofern der Bieter/Bewerber zur Mitgliedschaft in einer Berufsgenossenschaft verpflichtet ist. b. Bei Ausschreibungen von Bauleistungen (EU VOB/A): (1) Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamts bzw. Bescheinigung in Steuersachen, soweit das Finanzamt derartige Bescheinigungen ausstellt. (2) Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse, soweit der Betrieb des Bieters/Bewerbers beitragspflichtig ist. (3) Qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des für den Bieter/Bewerber zuständigen Versicherungsträgers mit Angabe der Lohnsummen Das Angebot/der Teilnahmeantrag des Bieters/Bewerbers kann ausgeschlossen werden, wenn er die gesondert angeforderten Nachweise nicht vollständig binnen der von der Vergabestelle gesetzten angemessenen Frist einreicht. II. Ferner werden in Artikel 5k) Abs. 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 15 der Verordnung (EU) 2022/1269 des Rates vom 21. Juli 2022 (Sanktionen VO) genannte Unternehmen oder Personen mit Russlandbezug ausgeschlossen. Nachweisführung durch den Bieter/Bewerber, dass der vorgenannte Ausschlussgrund nicht vorliegt: • Erklärung des Bieters/Bewerbers, dass er nicht zu den in Artikel 5k) Abs. 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 15 der Verordnung (EU) 2022/1269 des Rates vom 21. Juli 2022 (Sanktionen VO) genannte Unternehmen oder Personen mit Russlandbezug gehört. Gehört der Bieter/Bewerber einer Gruppe von Unternehmen an, hat er zu erklären, dass dies auch nicht auf die verbundenen Unternehmen zutrifft. Hierfür kann der Bieter das Formblatt „Eigenerklärung zum 5. Sanktionspaket – RUS-Sanktionen“ ausfüllen und einreichen. Die Erklärung ist mit dem Angebot/Teilnahmeantrag einzureichen. III. Zur Bekämpfung von Wettbewerbsbeschränkungen hat der Bieter/Bewerber auf Verlangen Auskünfte darüber zu geben, ob und auf welche Art der Bieter wirtschaftlich und rechtlich mit Unternehmen verbunden ist. IV. Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die in I. – bis III. genannten Erklärungen für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären und die in I. und II. genannten Nachweise für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erbringen. Will sich der Bieter/Bewerber bei der Leistungserbringung Dritter bedienen, sind die in I. bis II. genannten Auskünfte und Nachweise auf Verlangen auch von Dritten abzugeben.
5.1.
Los: LOT-0001
Titel: GKW Stammheim, Erneuerung Schlammentwässerung
Beschreibung: Lieferung und Montage von Entwässerungszentrifugen
Interne Kennung: LOT-0001 2026000027
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Bauleistungen
Haupteinstufung (cpv): 45000000 Bauarbeiten
Zusätzliche Einstufung (cpv): 45351000 Maschinentechnische Installationsarbeiten
Menge: 4 Stück
5.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Köln
Land, Gliederung (NUTS): Köln, Kreisfreie Stadt (DEA23)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/01/2027
Enddatum der Laufzeit: 01/06/2029
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für den Teilnahmeantrag
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Verringerung der Auswirkungen auf die Umwelt
Beschreibung: Austausch und Ersatz der bestehenden Anlage
Konzept zur Verringerung der Umweltauswirkungen: Der Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft
Gefördertes soziales Ziel: Sorgfaltspflicht im Bereich der Menschenrechte in globalen Wertschöpfungsketten
Innovationsfördernde Auftragsvergabe: Die erbrachten Bauleistungen, Dienstleistungen oder gelieferten Güter beinhalten Prozessinnovationen.
5.1.8.
Zugänglichkeitskriterien
Zugänglichkeitskriterien für Menschen mit Behinderungen wurden berücksichtigt
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums: Befähigung und Erlaubnis der Berufsausübung: Ist der Bieter/Bewerber zur Eintragung in ein Handels- bzw. Berufsregister oder der Handwerksrolle seines Sitzes oder Wohnsitzes verpflichtet, hat er dies mit Abgabe seines Angebots/Teilnahmeantrags zu erklären. Diese Erklärung kann er in dem Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ vornehmen. Falls das Angebot/der Teilnahmeantrag des Bieters/Bewerbers in die engere Wahl kommt, hat er auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle seine Eintragung in dem entsprechenden Register nachzuweisen. Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten sind die vorgenannten Erklärungen und Nachweise für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erbringen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: Der Antrag auf Teilnahme muss die folgenden Angaben und Unterlagen umfassen. Die Aufforderung zur Angebotsabfrage erfolgt nur im Ergebnis der Eignungsprüfung auf Grundlage der nachfolgend genannten Wertungskriterien: - Eignungsnachweise nach § 6a EU Nr. 2c mind. > 2,0 Mio € - Formblatt 124 der letzten 3 Geschäftsjahre
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: Eigenerklärung über Jahresumsatz vergleichbarer Leistungen (§ 6a EU, 2c) der letzten 3 Geschäftsjahre • ≥ 10 Mio. € p.a. = 50 P. • ≥ 5 Mio. € = 30 P. • ≥ 3 Mio. € = 15 P. • darunter = 0 P. Max. 50 P
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Beschreibung des Eignungskriteriums: Referenzprojekte aus den letzten 5 Jahren Liste mit Auftraggeber, Ansprechpartner, Leistungs-daten. Es muss mindestens 1 Referenz mit vergleichbarer Größenordnung vorliegen. Je Referenz, die folgende Mindestanforderungen erfüllt: • Zentrifugen gleicher Bauart (z. B. Dekanter) • Durchsatzleistung ≥ 30 m³/h Schlamm • Kläranlage ≥ 100.000 EW • Inbetriebnahme liegt nicht länger als 5 Jahre zurück (Maßgeblicher Zeitpunkt: Ablauf Bewerbungsfrist 1. Stufe) → 10 Punkte pro Referenz, max. 5 Referenzen werden gewertet = 50 P. Max. 50 P
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Eignungskriteriums: Kopie der Police / Eigenerklärung über Betriebshaftpflichtversicherung mit Deckungssumme Personenschäden mind. 3 Mio. € und Sach‑/Vermögensschäden mind. 1 Mio. € Betriebshaftpflichtversicherung (1) Der Bieter hat den Bestand einer für die gesamte Vertragslaufzeit gültigen Betriebshaftpflichtversicherung nachzuweisen. Deckungssummen Personenschäden: mind. 3.000.000 € je Schadensfall. Sach- und Vermögensschäden: mind. 1.000.000 € je Schadensfall Der Nachweis ist durch eine schriftliche Bestätigung des Versicherungsträgers zu erbringen. Mind. Deckungssummen 25 P > Mindestdeckungssumme 50 P < Mindestdeckungssumme 0 P Max 50 P (2) Besteht zum Zeitpunkt des Teilnahmeantrags kein entsprechender Versicherungsvertrag, kann der Bewerber den Nachweis durch eine Eigenerklärung erbringen, in der er sich verpflichtet, im Falle der Zuschlagserteilung einen Betriebshaftpflichtversicherungsvertrag mit den vorgenannten Mindestdeckungssummen und mit Gültigkeit für die gesamte Vertragslaufzeit abzuschließen. (3) Der Eigenerklärung gem. Abs. 2 ist eine schriftliche Bestätigung des Versicherungspartners beizufügen, aus der hervorgeht, dass der Bieter in dem unter Abs. 1 genannten Umfang versicherbar ist. Max 25 P
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Projektleiter / Bauleiter, der im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt wird Benennung des vorgesehenen – - Projektleiters/Bauleiters, - Beruflicher Lebenslauf, - Bescheinigung über berufliche Befähigung ("Zeugnis"), - Eigenerklärung, dass der benannte Projektleiter im Auftragsfall zur Verfügung stehen wird • Dipl.-Ing./M.Sc. Maschinenbau oder Verfahrenstechnik = 10P. • Zusätzlich mind. 10 Jahre Erfahrung in der schlammseitigen Klärtechnik = 10 P. Kleiner 5 Jahre = 0 Punkte mehr als 5 Jahre = 5 Punkte mehr als 6 Jahre = 6 Punkte (etc.) Max 20 P
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Techniker oder technische Stellen zur Durchführung der Arbeiten
Beschreibung des Eignungskriteriums: Montagepersonal / Fachkräfte, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden. Eigenerklärung, dass die benannten Fachkräfte im Auftragsfall zur Verfügung stehen, werden Mind. 2 Monteure • > 2 Monteure = 15 P. • 2 Monteure = 7,5 P • < 2 Monteure = 0 P Max 15P
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Zertifikate von unabhängigen Stellen über Umweltmanagementsysteme oder -standards
Beschreibung des Eignungskriteriums: Zertifikate und Managementsysteme Gültige Zertifikate / Eigenerklärung • ISO 9001 (Qualitätsmanagement) = 5 P. • ISO 14001 (Umweltmanagement) = 5 P. • SCC / SCP (Sicherheitszertifikat für Montage) = 5 P. Max. 15 P Anlage: KVAKM - 15001491_Eignungsprüfung_260707_RER
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Wirtschaftlichkeit: Nettobarwert bei einer Laufzeit von 10 Jahren.
Beschreibung: Erläuterung der Zuschlagskriterien Die Bewertung eines Angebotes nach den total cost of ownwership (TCO) beruht darauf, dass alle Kosten und Erlöse aus dem Betrieb der Anlage über deren gesamte Lebensdauer kapitalisiert und auf das Kaufdatum abgezinst werden. Anders formuliert: Der z.B. geringere pFM-Verbrauch eines Angebotes wird in einen geldwerten Vorteil zum Zeitpunkt des Kaufes umgerechnet, der einen quantitativen Vergleich mit einem Angebot mit höherem pFM-Verbrauch ermöglicht. Die Berechnung findet auf Basis der Nettobarwertmethode statt. Ein besonderer Vorteil bei dem Vergleich nach TCO liegt auch darin, dass beispielsweise ein höherer Energieverbrauch mit niedrigeren Ersatzteilkosten saldiert werden kann. Die Angebotsunterschiede werden damit allumfassend abgebildet und ausschließlich in € [Euro] quantifiziert. Abgefragt, bzw. in die Auswertung der Angebote fließen die folgenden Parameter ein, die anschließend in Geldwerte umgerechnet werden: Investitionskosten: Im Angebot anzugeben. Qualität der Entwässerung: Endgültige vom Gutachter ermittelte / festgelegte, akzeptable Garantiewerte auf Basis der Versuchsauswertungen. Für die Auswertung erfolgt die Umrechnung in einen Geldwert Spezifischer Energiebedarf: Durch Gutachter im Rahmen der Versuche festgehalten. Für Auswertung erfolgt die Umrechnung in einen Geldwert. pFM-Verbrauch: Endgültige vom Gutachter ermittelte/festgelegte, akzeptable Garantie- werte auf Basis der Versuchsauswertungen. Für Auswertung erfolgt die Umrechnung in einen Geldwert. Instandhaltungs- und Bedienkosten: Gegliedert in Jahresmannstunden für die Bedienung und Wartung sowie Kosten für Ersatz- und Verschleißteile; im Angebot anzugeben. Angebotsauswertung: Investitionskosten Die Investitionskosten für die Zentrifugentechnik inkl. aller weiteren in der Ausschreibung geforderten Komponenten werden direkt aus dem LV übernommen und fließen ohne weitere Umrechnung in die Auswertung ein. Entwässerungsqualität Zur Bewertung der Entwässerungsqualität wird ein garantierter Wert für den Austrags-TR vom Bieter abgefragt. Dieser muss in den Entwässerungsversuchen nachgewiesen werden. Der begleitende Gutachter wird im Anschluss auf Basis der Versuchsauswertung, unter Berücksichtigung des LSA-Prognosewertes, einen akzeptablen Garantiewert festlegen. Der Austrags-TR gilt für eine Entwässerung von 37,5 MgOS/h Dünnschlamm mit einem TR-Gehalt von ca. 2,15 %. (rd. 805 kgTR/h ± 5%) bei einer Abscheidegrad von mindestens 98 %. Die jährlichen Entsorgungskosten werden mithilfe des plausibilisierten Austrags-TR, des jährlichen Klärschlammdurchsatzes TR und den spezifischen Entsorgungskosten wie folgt berechnet: Kosten für Schlammentsorgung = (jährlicher Klärschlammdurchsatz TR) / (plausibiliserter AustragsTR ) x Entsor-gungskosten Elektrischer Energiebedarf Der spezifische Energieverbrauch der Zentrifugen wird im Rahmen der Zentrifugenversuche durch den Gutachter festgehalten. Der Energiebedarf gilt für eine Entwässerung von 37,5 MgOS/h Dünnschlamm mit einem TR-Gehalt von ca. 2,15 % (rd. 805 kg TR/h ± 5%) bei einer Abscheidegrad von mindestens 98 %. Die Jahreskosten des Energieverbrauchs werden durch die Multiplikation des spezifischen Energiebedarfs mit dem Jahresdünnschlammdurchsatz und dem Energiepreis berechnet: Energiekosten= spezifischer Energiebedarf x Energiepreis x jährlicher Dünnschlamm-durchsatz pFM-Verbrauch Zur Bewertung des Verbrauchs an pFM wird im Rahmen der Angebotsabgabe ein Garantiewert abgefragt, welcher in den Entwässerungsversuchen nachgewiesen werden muss. Durch den begleitenden Gutachter wird der Verbrauch festgehalten, überprüft und im Anschluss plausibilisiert. Der Verbrauch gilt für eine Entwässerung von 37,5 MgOS/h Dünnschlamm mit einem TR-Gehalt von ca. 2,15 %. (rd. 805 kg TR/h ± 5%) bei einer Abscheidegrad von mindestens 98 %. Die jährlichen Kosten für das pFM werden durch Multiplikation des jährlichen Klärschlammdurchsatz TR, dem Einkaufspreis für das pFM und dem plausibilisierten Verbrauchswert für pFM wie folgt berechnet: Kosten pFM = jährlicher Klärschlamm- durchsatz TR x Einkaufspreis pFM x pFM Verbrauch Instandhaltungs- und Bedienkosten Für die Instandhaltungs- und Bedienkosten werden im Angebot Garantiewerte abgefragt. Diese gliedern sich zum einen in die Mann- stunden pro Jahr, welche für Wartung und Bedienung benötigt werden. Zum anderen werden die jährlichen Kosten für Ersatz- und Verschleißteile abgefragt. Alle Werte werden im Zuge der Auswertung auf Plausibilität geprüft und ggf. Plausibilisiert. Die plausibilisierten jährlichen Kosten für die Instandhaltung und Bedienung werden durch Multiplikation der angegebenen Mannstunden mit den jährlichen Kosten pro Jahresmann- stunde multipliziert und anschließend zu den Kosten für Ersatz- und Verschleißteile addiert, siehe folgende Gleichung: Kosten Instandhaltung und Bedienung= Mannstunden pro jahr x Kosten Jahresmann-stunden + Kosten Ersatz-und Verschleißteile Grundlagen für die Kostenberechnung Parameter Wert Einheit Klärschlammdurchsatz OS pro Jahr = 55.000 m³/a Klärschlammdurchsatz TR pro Jahr = 14.025 MgTR/a Entsorgungskosten pro Mg Klärschlamm = 76,00 €/Mg Stromkosten = 0,20 €/kWh Kosten pFM-Konzentrat pro kg WS = 4,27 €/kg WS Kosten Mannjahr für Bedienung = 60.000 €/Mannjahr Kosten Mannjahr für Instandhaltung = 60.000 €/Mannjahr Abschreibungszeitraum = 10 Jahre Zinssatz (Kreditzins) = 3,50 % KFAKR= 0,1202 Bewertung des Angebostpreises unter Berücksichtigung der Versuchsergebnisse s. Anlage 1: KVAKM - Auswertung_Los1_Zentrifugen MSE-100 Anlage 2: KVAKM - Erläuterung der Zuschlagskriterien Zentrifugen-100
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 100
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
Name: Bieterkommunikation auf der E-Vergabeplattform
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Verfahrensbedingungen:
Voraussichtliches Datum der Absendung der Aufforderungen zur Angebotseinreichung: 22/09/2026
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Zulässig
Beschreibung der finanziellen Sicherheit: Vertragserfüllungsbürgschaft
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 08/09/2026 11:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen nachzufordern, soweit dies rechtlich zulässig ist, insbesondere im Sinne des § 56 VgV/ § 16a VOB/A EU.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Noch nicht bekannt
Es ist eine Geheimhaltungsvereinbarung erforderlich: nein
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende Rechtsform: gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Westfalen
Informationen über die Überprüfungsfristen: Um eine Korrektur des Vergabeverfahrens zu erreichen, kann ein Nachprüfungsverfahren bei der Vergabekammer geführt werden, solange durch den Auftraggeber ein wirksamer Zuschlag nicht erteilt ist. Ein Vertrag (Zuschlag) kann erst abgeschlossen werden, nachdem der Auftraggeber die unterlegenen Bewerber/Bieter über den beabsichtigten Zuschlag gem. § 134 GWB informiert hat und 15 Kalendertage bzw. bei Versendung der Information per Fax oder auf elektronischem Weg 10 Kalendertage vergangen sind. Es wird darauf hingewiesen, dass bei Beanstandungen im Hinblick auf das hiesige Vergabeverfahren die Bewerber/Bieter Verstöße gegen Vergabevorschriften, die sie erkannt haben, gegenüber dem Auftraggeber innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen zu rügen haben und weiterhin Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung und/oder erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, von den Bewerbern/Bietern spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Abgabe der Teilnahmeanträge (Teilnahmefrist) oder Angebote (Angebotsfrist) gegenüber dem Auftraggeber zu rügen sind (vgl. § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 bis Nr. 3 GWB), damit die Bewerber/Bieter für den Fall, dass der Rüge nicht abgeholfen wird, ein Nachprüfungsverfahren vor der Vergabekammer anstreben können. Sofern der Auftraggeber einer Rüge in seinem Antwortschreiben nicht abhilft, kann der betreffende Bewerber/Bieter nur innerhalb von längstens 15 Kalendertagen nach Eingang des Antwortschreibens des Auftraggebers diesbezüglich ein Nachprüfungsverfahren vor der Vergabekammer einleiten (vgl. § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB) Die Unwirksamkeit des öffentlichen Auftrags nach § 135 Abs. 1 kann gem. § 135 Abs. 2 Satz 2 GWB nur innerhalb von 30 Kalendertagen nach Information der betroffenen Bieter und Bewerber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht werden. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, kann die Unwirksamkeit nur innerhalb von 30 Kalendertagen nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union geltend gemacht werden.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: StEB Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AöR
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt: StEB Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AöR
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: StEB Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AöR
Organisation, die Angebote bearbeitet: StEB Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AöR
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: StEB Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AöR
Registrierungsnummer: Berichtseinheit-ID 00003201
Postanschrift: Ostmerheimer Str. 555
Stadt: Köln
Postleitzahl: 51109
Land, Gliederung (NUTS): Köln, Kreisfreie Stadt (DEA23)
Land: Deutschland
Telefon: +49 22 12 21 22 95 5
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
Organisation, die Angebote bearbeitet
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Westfalen
Registrierungsnummer: 05515-03004-07
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Straße 9
Stadt: Münster
Postleitzahl: 48147
Land, Gliederung (NUTS): Münster, Kreisfreie Stadt (DEA33)
Land: Deutschland
Fax: 0251 - 411 2165
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 0b2f7c13-b2aa-4f37-a618-3372f94313d3 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 07/08/2026 10:47:12 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 552675-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 152/2026
Datum der Veröffentlichung: 10/08/2026