1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Rechtsform des Erwerbers: Von einer zentralen Regierungsbehörde kontrollierte Einrichtung des öffentlichen Rechts
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung
2.1.
Verfahren
Titel: ÖPP-Projekt „Postblockareal Nord (PBN), Berlin-Mitte | Neubau für ministerielle Nutzung" - VOEK 637-25
Beschreibung: Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) plant die Realisierung und den Betrieb einer multifunktionalen Bürobebauung für ministerielle Zwecke auf dem ehemaligen Postblockareal, dem Teilstück des sogenannten „Postblock Nord“ in Berlin-Mitte. Die Hauptziele der Maßnahme sind die Umsetzung einer ansprechenden Architektur mit entsprechenden Qualitäten, die Umsetzung des Raum und Flächenbedarfs sowie die Einhaltung der BImA-Vorgaben für Nachhaltigkeit, Barrierefreiheit und die technische Gebäudeausrüstung. Im Rahmen dieses europaweiten Vergabeverfahrens sucht die BImA als Auftraggeberin einen hochqualifizierten privaten Auftragnehmer für Planung, Bau und den anschließenden Betrieb des ausschreibungsgegenständlichen Bauvorhabens. Im Auftragsfall sind sowohl Betriebsdienstleistungen des technischen Gebäudemanagements (TGM) als auch solche des infrastrukturellen Gebäudemanagements (IGM) für den Zeitraum von 25 Jahren nach Inbetriebnahme zu erbringen; im infrastrukturellen Gebäudemanagement (IGM) sind ausschließlich die Reinigungs- und Pflegedienstleistungen des Gebäudes, der Außenanlagen sowie Winterdienstleistungen enthalten. Insgesamt erstrecken sich Planung, Bau und Betrieb über eine Gesamtlaufzeit von 30 Jahren. Selbstverständlich wird dabei größter Wert auf die Wirtschaftlichkeit der Maßnahme und eine schnellstmögliche Fertigstellung zum anschließenden reibungslosen Betrieb gelegt. Die (Bewerbungs-)Unterlagen für den vorgelagerten Teilnahmewettbewerb (1. Verfahrensstufe) werden hiermit uneingeschränkt zum kostenlosen Download bereitgestellt. Die Unterlagen zur Angebots- und Verhandlungsphase (2.Verfahrensstufe) werden nur den ausgewählten Teilnehmern als potenziellen Bietern zur Verfügung gestellt. Dies betrifft insbesondere den Verfahrensleitfaden inkl. Formblättern für die Angebotsabgabe sowie leistungsbezogene Unterlagen, insbesondere den Vertragsentwurf für die ÖPP-Gesamtvergabe nebst Anlagen (teilfunktionale Leistungsbeschreibung/TLB, etc.). Das Informationsmemorandum als Bestandteil der Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb dient insoweit dazu, an der Ausschreibung interessierten Unternehmen bereits im Rahmen des vorgelagerten Teilnahmewettbewerbs notwendige projektspezifische Informationen zur Verfügung zu stellen, um diese hinreichend und transparent bei ihrer Entscheidung zu unterstützen, sich an diesem Vergabeverfahren zu beteiligen. Weitere Einzelheiten siehe Vergabeunterlagen.
Kennung des Verfahrens: 7d773d21-9712-4138-a1ee-efd9d52150cf
Interne Kennung: VOEK 637-25
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Bauleistungen
Zusätzliche Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 45200000 Komplett- oder Teilbauleistungen im Hochbau sowie Tiefbauarbeiten
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71320000 Planungsleistungen im Bauwesen, 70332300 Dienstleistungen für gewerbliche Immobilien, 50712000 Reparatur und Wartung von mechanischen Einrichtungen in Gebäuden, 90911200 Gebäudereinigung, 90911300 Fensterreinigung, 77310000 Anpflanzungs- und Pflegearbeiten an Grünflächen, 90610000 Straßenreinigung und Straßenkehrdienste, 90620000 Schneeräumung
2.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Wilhelmstraße 43a
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 10117
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: 1) Es ist geplant, im Ergebnis dieses Teilnahmewettbewerbs (1. Verfahrensstufe) drei bis (max.) fünf geeignete Bewerber, welche die eignungsbezogenen Mindestanforderungen erfüllen und für die keine Ausschlussgründe i.S.d. §§ 123, 124 GWB vorliegen, als Teilnehmer/Bieter zur Angebotsabgabe und Verhandlung im Rahmen der anschließenden Angebots- und Verhandlungsphase (2. Verfahrensstufe) aufzufordern. Die Eignungsprüfung (inkl. Mindestanforderungen) sowie auch die eignungsbasierte Auswahlentscheidung (“Bestenauslese”) erfolgt nach Maßgabe der Vergabeunterlage "Eignungs- und Auswahlmatrix Teilnahmewettbewerb" (T1.1-3.2_PBN_OEPP_Eignungs-u. Auswahlmatrix TNW). Nach Erfüllung der Mindestanforderungen kann ein Teilnahmeantrag danach max. 1.000 Wertungspunkte erreichen. Die Auswahl der drei “geeignetsten” Bewerber für die Angebots- und Verhandlungsphase (2. Verfahrensstufe) richtet sich dementsprechend nach der jeweils erzielten Gesamtpunktzahl. Soweit es im Ergebnis der Wertung auf den ersten drei Wertungsrängen mehr als drei punktgleiche Bewerber gibt, werden die Wertungsränge vier und fünf entsprechend “aufgefüllt”, um diese ebenfalls zur Teilnahme an der Angebots- und Verhandlungsphase (2. Verfahrensstufe) aufzufordern (= max. fünf Bewerber). 2) Eine Rückversetzung des laufenden ÖPP-Verhandlungsverfahrens (Planung, Bau und Betrieb) in den Stand vor EU-Auftragsbekanntmachung zur anschließenden/reduzierten Gesamtvergabe (Planung und Bau) bleibt ausdrücklich vorbehalten, insbesondere für den Fall, dass sich im Ergebnis des vorgelagerten Teilnahmewettbewerbs nicht genügend (weniger als drei) geeignete Bewerber für die Angebots- und Verhandlungsphase präqualifizieren sollten. Nach Rückversetzung würde das Verfahren dementsprechend mit neuen Vergabe- und Vertragsunterlagen fortgesetzt. 3) Die BImA als Auftraggeberin behält sich weiterhin ausdrücklich vor, in der Angebots- und Verhandlungsphase (2. Verfahrensstufe) nach folgenden Maßstäben über den weiteren Verfahrensfortgang zu befinden: Die Auftraggeberin wird auf Basis der eingegangenen verbindlichen/optimierten Angebote entscheiden, ob auch der Leistungsbestandsteil „Betrieb" (TGM/IGM) - neben den angebotenen Leistungsbestandteilen „Planung“ und „Bau“ - bezuschlagt werden soll (Zuschlagsvorbehalt „Betrieb“). Maßgeblich für diese Entscheidung ist allein, ob das Angebot inklusive des Leistungsteils „Betrieb“ in preislicher Hinsicht (Barwert) wirtschaftlich ist, was unter Berücksichtigung der eigenen auftragsbezogenen Kostenschätzung (§ 3 VgV) sowie des für den Auftrag nachweislich vorhandenen Gesamtbudgets bewertet werden wird. Qualitative Aspekte des Angebots (Qualitätswertung gemäß Zuschlagsmatrix) bleiben bei dieser Entscheidung demzufolge gänzlich unberücksichtigt. Weitere Einzelheiten siehe Vergabeunterlagen.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv - VOB/A-EU
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Korruption:
Betrug:
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung:
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten:
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit:
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung:
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter:
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren:
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen:
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels:
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften:
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen:
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten:
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren:
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen:
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen:
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen:
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen:
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern:
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs:
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens:
Zahlungsunfähigkeit:
5.1.
Los: LOT-0000
Titel: ÖPP-Projekt „Postblockareal Nord (PBN), Berlin-Mitte | Neubau für ministerielle Nutzung"
Beschreibung: Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) plant die Realisierung und den Betrieb einer multifunktionalen Bürobebauung für ministerielle Zwecke auf dem ehemaligen Postblockareal, dem Teilstück des sogenannten „Postblock Nord“ in Berlin-Mitte. Die Hauptziele der Maßnahme sind die Umsetzung einer ansprechenden Architektur mit entsprechenden Qualitäten, die Umsetzung des Raum und Flächenbedarfs sowie die Einhaltung der BImA-Vorgaben für Nachhaltigkeit, Barrierefreiheit und die technische Gebäudeausrüstung. Im Rahmen dieses europaweiten Vergabeverfahrens sucht die BImA als Auftraggeberin einen hochqualifizierten privaten Auftragnehmer für Planung, Bau und den anschließenden Betrieb des ausschreibungsgegenständlichen Bauvorhabens. Im Auftragsfall sind sowohl Betriebsdienstleistungen des technischen Gebäudemanagements (TGM) als auch solche des infrastrukturellen Gebäudemanagements (IGM) für den Zeitraum von 25 Jahren nach Inbetriebnahme zu erbringen; im infrastrukturellen Gebäudemanagement (IGM) sind ausschließlich die Reinigungs- und Pflegedienstleistungen des Gebäudes, der Außenanlagen sowie Winterdienstleistungen enthalten. Insgesamt erstrecken sich Planung, Bau und Betrieb über eine Gesamtlaufzeit von 30 Jahren. Selbstverständlich wird dabei größter Wert auf die Wirtschaftlichkeit der Maßnahme und eine schnellstmögliche Fertigstellung zum anschließenden reibungslosen Betrieb gelegt. Die (Bewerbungs-)Unterlagen für den vorgelagerten Teilnahmewettbewerb (1. Verfahrensstufe) werden hiermit uneingeschränkt zum kostenlosen Download bereitgestellt. Die Unterlagen zur Angebots- und Verhandlungsphase (2.Verfahrensstufe) werden nur den ausgewählten Teilnehmern als potenziellen Bietern zur Verfügung gestellt. Dies betrifft insbesondere den Verfahrensleitfaden inkl. Formblättern für die Angebotsabgabe sowie leistungsbezogene Unterlagen, insbesondere den Vertragsentwurf für die ÖPP-Gesamtvergabe nebst Anlagen (teilfunktionale Leistungsbeschreibung/TLB, etc.). Das Informationsmemorandum als Bestandteil der Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb dient insoweit dazu, an der Ausschreibung interessierten Unternehmen bereits im Rahmen des vorgelagerten Teilnahmewettbewerbs notwendige projektspezifische Informationen zur Verfügung zu stellen, um diese hinreichend und transparent bei ihrer Entscheidung zu unterstützen, sich an diesem Vergabeverfahren zu beteiligen. Weitere Einzelheiten siehe Vergabeunterlagen.
Interne Kennung: VOEK 637-25
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Bauleistungen
Zusätzliche Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 45200000 Komplett- oder Teilbauleistungen im Hochbau sowie Tiefbauarbeiten
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71320000 Planungsleistungen im Bauwesen, 70332300 Dienstleistungen für gewerbliche Immobilien, 50712000 Reparatur und Wartung von mechanischen Einrichtungen in Gebäuden, 90911200 Gebäudereinigung, 90911300 Fensterreinigung, 77310000 Anpflanzungs- und Pflegearbeiten an Grünflächen, 90610000 Straßenreinigung und Straßenkehrdienste, 90620000 Schneeräumung
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Leistungsbezogene Optionen siehe Vergabeunterlagen.
5.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Wilhelmstraße 43a
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 10117
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 30/11/2027
Laufzeit: 30 Jahre
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
Zusätzliche Informationen: 1) Das am 08.04.2022 veröffentlichte 5. EU-Sanktionspaket im Zusammenhang mit dem Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine hat unmittelbare Auswirkungen auf die Vergabe öffentlicher Aufträge und Konzessionen - z. T. auch außerhalb der EU-Vergaberichtlinien. Verboten sind demnach seit dem 09.04.2022 sowohl Auftragsvergaben an Unternehmen mit Bezug zu Russland im Sinne der EU-Richtlinie 833/2014 (Russland-Embargoverordnung) als auch eine Beteiligung solcher Unternehmen am Auftrag als Unterauftragnehmer, Lieferanten oder im Zusammenhang mit der Erbringung des Eignungsnachweises, soweit auf diese zugezogenen Unternehmen mehr als 10% des Auftragswertes entfallen. Um die Einhaltung dieser Vorgaben prüfen zu können, ist vom Bewerber die als Formblatt 10 bereitgestellte „RUS-Eigenerklärung" vollständig ausgefüllt zusammen mit dem Teilnahmeantrag über die e-Vergabe-Plattform fristgerecht einzureichen. 2) Der zu vergebenden EU-Bauauftrag fällt unter den Anwendungsbereich der VERORDNUNG (EU) 2022/2560 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 14. Dezember 2022 über den Binnenmarkt verzerrende drittstaatliche Subventionen (Drittstaatensubventionsverordnung - Foreign Subsidies Regulation/FSR"). Um die Einhaltung auch dieser Vorgaben prüfen zu können, ist die ebenfalls als Formblatt 11 bereitgestellte "FSR-Eigenerklärung" vollständig ausgefüllt zusammen mit dem Teilnahmeantrag über die e-Vergabe-Plattform fristgerecht einzureichen. 3) In der Angebots- und Verhandlungsphase (2. Verfahrensstufe) wird den ausgewählten Teilnehmern/Bietern eine Ortsbesichtigung angeboten. Diese können über die Vergabeplattform einen Besichtigungstermin bei der Vergabestelle anfragen und abstimmen. Aus organisatorischen Gründen bitten wir um eine möglichst frühzeitige Terminanfrage. 4.1) Anfragen zu den Vergabeunterlagen sind unter Verwendung des bereitgestellten Formblatts ausschließlich über die e-Vergabe-Plattform www.evergabe-online.de einzureichen. Anfragen, die auf anderem Weg übermittelt werden, können nicht berücksichtigt werden. Die Teilnehmer werden gebeten, Anfragen innerhalb der in den Ausschreibungsunterlagen genannten Frist zu stellen, damit zusätzliche Informationen rechtzeitig vor Ablauf der Teilnahmefrist erteilt werden können. Auskünfte werden den Teilnehmern in anonymisierter Form mitgeteilt.Telefonische Auskünfte werden nicht erteilt. 4.2) Hinweis zur Nutzung der e-Vergabe-Plattform: Die zur Nutzung der e-Vergabe-Plattform einzusetzenden elektronischen Mittel sind die Clients und die Webanwendung AnA-Web sowie die elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform. Diese werden über die mit „Anwendungen“ bezeichneten Menüpunkte auf www.evergabe-online.de zur Verfügung gestellt. Hierzu gehören für Unternehmen der Signatur-Client für Bewerber/Bieter (Sig-Client) für elektronische Signaturen sowie die e-VergabeApp (Crypto-Client) zur Verschlüsselung von Teilnahmeanträgen und Angeboten. Die technischen Parameter der zur Einreichung von Teilnahmeanträgen, Angeboten und Interessensbestätigungen verwendeten elektronischen Mittel sind durch die Webanwendung AnA-Web und die elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform bestimmt. Verwendete Verschlüsselungs- und Zeiterfassungsverfahren sind Bestandteil der Webanwendung AnA-Web bzw. der Clients der e-Vergabe-Plattform sowie der Plattform selbst und der elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform. Weitergehende Informationen stehen auf https://www.evergabe-online.info bereit. Bei technischen Fragen zur e-Vergabe-Plattform wenden Sie sich bitte an e-Vergabe HelpDesk: Telefon: +49 (0) 22899 -610 -1234; E-Mail: ticket@bescha.bund.de; Geschäftszeiten: Mo bis Do: 08:00 bis 16:00 Uhr Freitag: 08:00 bis 14:00 Uhr
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: - (1.) Für den Leistungserbringer "Bau" inkl. Mindestanforderungen. - (2.) Für den Leistungserbringer "Gebäudemanagement (FM)" inkl. Mindestanforderungen. Siehe dazu konkretisierend die Vergabeunterlage "Eignungs- und Auswahlmatrix Teilnahmewettbewerb" (T1.1-3.2_PBN_OEPP_Eignungs-u. Auswahlmatrix TNW).
Kriterium: Durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: - (1.) Für den Leistungserbringer "Bau" inkl. Mindestanforderungen. - (2.) Für den Leistungserbringer "Gebäudemanagement (FM)" inkl. Mindestanforderungen. Siehe dazu konkretisierend die Vergabeunterlage "Eignungs- und Auswahlmatrix Teilnahmewettbewerb" (T1.1-3.2_PBN_OEPP_Eignungs-u. Auswahlmatrix TNW).
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Prozentanteil, genau): 5,00
Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Auswahlkriteriums: - (1.) Für den Leistungserbringer "Bau" inkl. Mindestanforderungen. - (2.) Für den Leistungserbringer "Gebäudemanagement (FM)" inkl. Mindestanforderungen. Siehe dazu konkretisierend die Vergabeunterlage "Eignungs- und Auswahlmatrix Teilnahmewettbewerb" (T1.1-3.2_PBN_OEPP_Eignungs-u. Auswahlmatrix TNW).
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Prozentanteil, genau): 5,00
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: - (1.) Für den Leistungserbringer "Bau" inkl. Mindestanforderungen. - (2.) Für den Leistungserbringer "Gebäudemanagement (FM)" inkl. Mindestanforderungen. Siehe dazu konkretisierend die Vergabeunterlage "Eignungs- und Auswahlmatrix Teilnahmewettbewerb" (T1.1-3.2_PBN_OEPP_Eignungs-u. Auswahlmatrix TNW).
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Prozentanteil, genau): 90,00
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: - (1.) Für den Leistungserbringer "Bau" inkl. Mindestanforderungen. - (2.) Für den Leistungserbringer "Gebäudemanagement (FM)" inkl. Mindestanforderungen. Siehe dazu konkretisierend die Vergabeunterlage "Eignungs- und Auswahlmatrix Teilnahmewettbewerb" (T1.1-3.2_PBN_OEPP_Eignungs-u. Auswahlmatrix TNW).
Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: - (1.) Für den Leistungserbringer "Bau". Siehe dazu konkretisierend die Vergabeunterlage "Eignungs- und Auswahlmatrix Teilnahmewettbewerb" (T1.1-3.2_PBN_OEPP_Eignungs-u. Auswahlmatrix TNW).
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: - (1.) Für den Leistungserbringer "Bau". Siehe dazu konkretisierend die Vergabeunterlage "Eignungs- und Auswahlmatrix Teilnahmewettbewerb" (T1.1-3.2_PBN_OEPP_Eignungs-u. Auswahlmatrix TNW).
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Qualität
Beschreibung: Im Zuschlagskriterium „1. Qualität“, insgesamt gewichtet mit 60 %, wird das Angebot auf Basis der vom Bieter eingereichten Angebotskonzepte anhand qualitativer Unterkriterien (Konzeptkriterien) auf Grundlage eines Schulnotensystems nach Zielerreichungsgraden bewertet. Siehe Ziffer 4 der Teilnahmbedingungen (T1.1-3_PBN_OEPP_Teilnahmebedingungen TNW).
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 60
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Barwert (netto)
Beschreibung: Im Zuschlagskriterium 2. „Preis“, insgesamt gewichtet mit 40 % - wird das Angebot lebenszyklusorientiert wie folgt bewertet: Bewertet wird der Netto-Barwert der Lebenszykluskosten gemäß vorgegebenem Preisblatt, welcher sämtliche Kosten für die ausschreibungsgegenständlichen Planungs-, Bau-, Betriebs- und Instandhaltungsleistungen über die gesamte Vertragslaufzeit umfasst. Siehe Ziffer 4 der Teilnahmbedingungen (T1.1-3_PBN_OEPP_Teilnahmebedingungen TNW).
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 40
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Zugang zu bestimmten Auftragsunterlagen ist beschränkt
Begründung für die Beschränkung des Zugangs zu bestimmten Auftragsunterlagen: Schutz besonders sensibler Informationen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 02/09/2026 12:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
Name: Vergabeplattform
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Verfahrensbedingungen:
Sicherheitsüberprüfung ist erforderlich
Beschreibung: Weitere Einzelheiten siehe Vergabeunterlagen.
Frist für die Erlangung der Sicherheitsüberprüfung: 30/11/2027
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Zulässig
Beschreibung der finanziellen Sicherheit: Weitere Einzelheiten siehe Vergabeunterlagen.
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 15/09/2026 09:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Die Nachforderung von Unterlagen erfolgt nach Maßgabe von § 16a EU VOB/A.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Weitere Einzelheiten siehe Vergabeunterlagen.
Es ist eine Geheimhaltungsvereinbarung erforderlich: ja
Zusätzliche Angaben zur Geheimhaltungsvereinbarung: Sämtliche Vergabeunterlagen sind vertraulich zu behandeln und dürfen nur im Rahmen dieser Ausschreibung verwendet werden. Eine weitergehende anderweitige Nutzung – gleich welcher Art – ist an die schriftliche Einwilligung der Vergabestelle gebunden. Bei vereinzelten Vergabeunterlagen (Plänen, etc.) handelt es sich insoweit um sog. „Verschlusssachen“ i.S.d. Verschlusssachenanweisung (VSA) und des Geheimschutzhandbuches (GHB) des Bundes, welche bereits im Vergabeverfahren entsprechend sensibel zu behandeln sind. Sie werden ausschließlich mit Eröffnung der Angebots- und Verhandlungsphase (2. Verfahrensstufe) den ausgewählten Teilnehmern zugänglich gemacht, wenn diese bereits im Teilnahmewettbewerb die Verpflichtungserklärung für Verschlusssachen (VS) des Geheimhaltungsgrades „VS-NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH (VS-NfD)“ sowie eine zusätzliche Vertraulichkeitsverpflichtung abgegeben haben. Zum Zwecke belastbarer Angebotskalkulation kommt hier etwa eine Einsichtnahme durch die Bieter unter Aufsicht vor Ort bei der Auftraggeberin in Berlin in Betracht. Soweit die vereinzelt als „VS-NfD“ iSv § 4 Abs. 2 Nr. 4 Sicherheitsüberprüfungsgesetz (SÜG) eingestuften Unterlagen in Dateiform zur Verfügung gestellt werden, werden diese verschlüsselt sein. Zur Entschlüsselung ist ein Programm erforderlich. Nähere Informationen werden mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe mitgeteilt.
Dieses Verfahren fällt unter die Verordnung zu ausländischen Subventionen (FSR)
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende Rechtsform: Rechtsform mit einer gesamtschuldnerischen Haftung.
Finanzielle Vereinbarung: Weitere Einzelheiten siehe Vergabeunterlagen.
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammern des Bundes beim Bundeskartellamt (BKartA)
Informationen über die Überprüfungsfristen: Die Vergabeunterlagen sowie die Bekanntmachung müssen nach Erhalt/Download durch die Bieter auf Vollständigkeit und Lesbarkeit geprüft werden. Enthalten die Vergabeunterlagen oder die den Bietern mitgeteilten, übergebenen und zugänglich gemachten Unterlagen oder sonstigen Informationen erkennbare Unklarheiten oder verstoßen diese erkennbar gegen geltendes Recht, so weist der Bieter die Vergabestelle unverzüglich - spätestens jedoch mit der Angebotsabgabe - schriftlich darauf hin. Anderenfalls kann er sich auf die Unklarheiten oder die Rechtsverstöße nicht berufen. Nicht aufgeklärte Unklarheiten hat der Bieter als von ihm zu tragende Risiken in sein Angebot einzukalkulieren. Etwaige Verfahrensrügen sind eindeutig als solche zu kennzeichnen. Auf die Rügepflichten des Bieters nach § 160 Abs. 3 GWB wird ausdrücklich hingewiesen. Außerdem weist die Vergabestelle ausdrücklich auf die Rechtsbehelfsfrist des § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB hin. Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind. § 160 GWB lautet: „(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.“
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Organisation, die einen Offline-Zugang zu den Vergabeunterlagen bereitstellt: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Organisation, die Angebote bearbeitet: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
8.1.
ORG-0000
Offizielle Bezeichnung: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Registrierungsnummer: 991-80032-33
Postanschrift: Ellerstraße 56
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Telefon: 000
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die einen Offline-Zugang zu den Vergabeunterlagen bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
Organisation, die Angebote bearbeitet
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammern des Bundes beim Bundeskartellamt (BKartA)
Registrierungsnummer: 991-80032-33
Postanschrift: Kaiser-Friedrich-Straße 16
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53113
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49 228 9499-0
Fax: +49 228 9499-400
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 7de75a42-3c9d-43f0-98a1-6ceddf6179ac - 05
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 22/07/2026 08:18:46 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 509311-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 140/2026
Datum der Veröffentlichung: 23/07/2026