5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 92521100 Museumsausstellungen
5.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Appellhofplatz 23-25
Stadt: Köln
Postleitzahl: 50667
Land, Gliederung (NUTS): Köln, Kreisfreie Stadt (DEA23)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/12/2026
Enddatum der Laufzeit: 31/12/2030
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für den Teilnahmeantrag
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
Zusätzliche Informationen: Den veröffentlichten Dokumenten ist das Dokument "Eigenerklärung_RUS-Sanktionen_Art_5k" zu entnehmen. Diese Eigernerklärung ist zwingend sowie vollständig ausgefüllt und unterschrieben mit dem Teilnahmeantrag oder dem Angebot einzureichen. Rechtzeitig gestellte Fragen werden nach § 20 Absatz 3 Nummer 1 VgV bis sechs Tage vor Ablauf der Angebotsfrist beantwortet. Zuständigkeit Vergabekammer Nordrhein-Westfalen ab 01.01.2027 für Neueingänge aus allen Regierungsbezirken in Nordrhein-Westfalen Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Nordrhein-Westfalen Identifikationsnummer: 05515-03004-07 Internet-Adresse: https://www.bezreg-muenster.de/themen/ wirtschaft-kultur-und-kommunales/vergabekammer-westfalen Postanschrift: Albrecht-Thaer-Straße 9 Postleitzahl: 48147 Ort: Münster NUTS-3-Code: DEA33 Land: Deutschland E-Mail: vergabekammer@brms.nrw.de Telefon: (keine Geschäftsstelle) Fax: 0251 - 411 2165
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Mindestens 3 über alle Leistungsphasen geplante Ausstellungsvorhaben in den letzten 10 Jahren (inklusive 2015), darunter mindestens eine Dauerausstellung und mindestens zwei mit mehr als 500.000€ (netto) Budget; Mindestens eine Dauerausstellung im Zusammenhang einer Gedenkstätte oder einer zeitgeschichtlichen Ausstellungsthematik mit Bezug zum Nationalsozialismus aus den letzten 15 Jahren (inklusive 2010)
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Bewertung der Ausstellungsreferenzen/Arbeitsproben (maximal 40 Punkte) - Die Arbeitsproben zeigen auf, dass der/die Bietende erfahren ist, eine Gedenkstätte sensibel und angemessen gestalten zu können. Gewichtung der Punkte mit Faktor 2. (0-10) - Die Arbeitsproben zeigen auf, dass der/die Bietende vielfältig und umfassend erfahren ist, zeitgeschichtliche Themen, insbesondere im Zusammenhang der NS-Zeit, in einer Ausstellung aufbereiten zu können. (0-5) - Die Arbeitsproben zeigen auf, dass der/die Bietende erfahren ist, Themen einer Gedenkstätte auch ohne dreidimensionale Exponate vielfältig und eindrucksvoll für die Besuchenden aufbereiten zu können. (0-5) - Die Arbeitsproben zeigen auf, dass der/die Bietende mit konservatorisch anspruchsvollen Räumen (zum Beispiel Denkmalschutz, Original-Räume) im Sinne einer Ausstellungsvermittlung umgehen kann und solche Räume zu inszenieren weiß. (0-5) - Die Arbeitsproben zeigen auf, dass der/die Bietende ein großes Spektrum in der analogen Kommunikation beherrscht, zum Beispiel vielfältige Anwendungen von Grafik in Museen, grafische Vermittlung oder Veranschaulichung von Inhalten, Wandgrafiken und vielfältige und anspruchsvolle Infografiken, Beschilderungen, Texte, 3D Grafik, digitale Auswahlmenus und ähnliches. Der/die Bietende versteht es, die Ausstellungsgrafik sinnvoll für das Erreichen der Kommunikationsziele weit über Texttafeln hinaus nutzbar zu machen. (0-5) - Die Arbeitsproben zeigen, dass der/die Bietende digitale Vermittlung in Ausstellungen weit über das übliche Maß (Audio und Video-Abspielstationen) hinaus beherrscht und vielfältig und anspruchsvoll gestalterisch und planerisch in Ausstellungen integrieren und umsetzen kann und dabei erkennbar über das Spielerische hinaus auch Mehrwert für die Besuchenden erzeugen kann. (0-5) - Die Arbeitsproben zeigen, dass der/die Bietende sich mit Inklusions-Themen in der zeitgemässen Ausstellungsgestaltung (vielschichtige Barriere-Reduktion) gut auskennt und diese vielfältig umgesetzt hat. (0-5) -> jeweils bepunktet mit: ja, vollumfänglich = 5 Punkte; ja, mit geringfügigen Abstrichen = 4 Punkte; ja, bedingt = 3 Punkte; nur teilweise erkennbar = 2 Punkte; mit Zweifeln an hinreichender Kompetenz = 1 Punkt; nein = 0 Punkte Bewertung der Referenzangaben mit Bezug zu Architekturleistungen, TGA-Leistungen (maximal 15 Punke) - Die Referenzen zum Bereich Architektur zeigen umfassende Erfahrung und Know-how im Bereich des Umgangs mit denkmalgeschützten oder historischen Räumen im Innenbereich, vor allem auch in Bezug auf Museen oder Gedenkstätten. Gewichtung der Punkte mit Faktor 2. (0-10) - Die Referenzen zur TGA-Planung zeigen Erfahrung und Know How mit TGA-Planungen in historischen Räumen (0-5) -> jeweils bepunktet mit: ja, vollumfänglich = 5 Punkte; ja, mit geringfügigen Abstrichen = 4 Punkte; ja, bedingt = 3 Punkte; nur teilweise erkennbar = 2 Punkte; mit Zweifeln an hinreichender Kompetenz = 1 Punkt; nein = 0 Punkte Beruflich-fachliche Kompetenz / gestalterisch-szenografische Leitung und Beratung (maximal 25 Punkte) -Lebenslauf und Referenzen zeigen auf, dass die vorgesehene gestalterisch-szenografische Leitung beziehungsweise beratende Hauptansprechpartner/-in für die Auftraggeberin über die berufliche Qualifikation und Erfahrung (insbeondere im Bereich Gedenkstätten, Ausstellungen mit zeitgeschichtlichem und NS-Bezug) verfügt, um die Projektziele erreichen zu können, insbesondere die Auftraggeberin in der Ausgestaltung der Gedenkstätte beraten zu können. (0-25) -> bepunktet mit: Berufliche Qualifikation und Erfahrung sehr umfassend = 22-25 Punkte, Berufliche Qualifikation und Erfahrung umfassend = 18-21 Punkte, Berufliche Qualifikation und Erfahrung mit Abstrichen = 14-17 Punkte, Berufliche Qualifikation und Erfahrung im mittleren Bereich, ausreichend = 10-13 Punkte, Berufliche Qualifikation und Erfahrung mit Zweifeln, ob die hier gesetzten Ziele vollsständig erreicht werden können = 6-9 Punkte, Zweifel an hinreichender Eignung = 0-5 Punkte
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Mindestens eine/n Mitarbeiter mit /in mit Berufsausbildung Diplom-Architekt/in oder Innenarchitekt/-in und Erfahrung im denkmalgeschützten oder historischen Innenausbau oder -umbau; Mindestens eine/n TGA-Planer/in mit Berufsabschluss Diplom-Ingenieur/in
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Mindestens 4 Mitarbeiter/-innen im Bereich Ausstellungen in Vollzeit (beziehungsweise entsprechendes Vollzeit-Äquivalent in Teilzeit), einschließlich des oder der Inhaber/-innen, mit abgeschlossener Ausbildung in den Bereichen Szenographie, Ausstellungsgestaltung, Architektur, Innen-Architektur, Medientechnik, Produktdesign, Grafikdesign, Geschichtswissenschaften, Bühnenbild, Museologie, Museumsmanagement oder vergleichbaren Fachgebieten oder alternativ nachgewiesener mindestens 3-jähriger Berufspraxis im Bereich der Ausstellungsplanung
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Mindestens 400.000 € jährlichen Umsatz (netto) im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2023-2025) im Bereich Ausstellungen
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Wertung der Schriftform der Konzeptskizze A: Methodik und Philosophie (15 Punkte)
Beschreibung: Bewertung: Die von den Bietenden vorgestellten Ausführungen zur methodischen Herangehensweise sowie ihre Leitgedanken und Begründungen für eine zeitgemäße Ausstellungsgestaltung (einer Gedenkstätte) werden gewertet. Darunter insbes. Überlegungen zur analogen und digitalen Vermittlung, zur athmosphärischen Wirkung von Ausstellungsgestaltung und zielgruppengerechter Ansprache. Dies erfolgt vor dem Hintergrund unserer Zielstellungen und Aufgaben.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 15
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Wertung der Schriftform der Konzeptskizze B: Raumeindruck EG (maximal 20 Punkte)
Beschreibung: Bewertet werden die Ideen und Ansätze für die Gestaltung des EG. Welcher Raumeindruck wird erzeugt? Wie wird mit der beengten Situation umgegangen? Passt die Gestaltung zu unseren Zielen für die Neugestaltung des Hauses?
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 20
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Wertung der Schriftform der Konzeptskizze C: Beispielhafte thematische Inszenierung für OG (maximal 20 Punkte)
Beschreibung: Bewertet wird, wie es den Bieter/-innen gelingt, unsere Themen vielfältig, anschaulich, zielgruppengerecht und zeitgemäss aufzubereiten. Wie gelingt es, auch komplexere Sachverhalte oder Fakten zu veranschaulichen. Wie sehr gelingt es, analoge und digitale Formate sinnvoll und attraktiv einzusetzen?
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 20
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Wertung: Projektmanagement (maximal 15 Punkte)
Beschreibung: Bewertet wird, ob das Projektmanagement über die berufliche Erfahrung und Qualifikation verfügt, die baulichen, technischen und wirtschaftlichen Herausforderungen des Vorhabens erfolgreich steuern zu können.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 15
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: Das Angebot mit dem niedrigsten Gesamtpreis (Wertungspreis im Preisblatt) erhält die Höchstpunktzahl von 30 Punkten. Die übrigen Angebote werden auf dem Wege der linearen Interpolation nach folgender Formel bewertet: Punkte = Maximalpunktzahl x (Höchstpreis-Angebots/Wertungspreis) / (Höchstpreis-Niedrigstpreis)
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 30
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Zulässig
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 01/09/2026 14:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Erklärungen, Unterlagen und Nachweise werden nachgefordert.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Die Vergabe des Auftrages richtet sich unter anderem nach dem Gesetz über die Sicherung von Tariftreue und Mindestlohn bei der Vergabe öffentlicher Aufträge (Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen TVgG NRW) vom 21.03.2018 (TVgG). Hiernach müssen beauftragte Unternehmen sowie deren Nachunternehmerinnen beziehungsweise Nachunternehmer die nach dem TVgG festgelegten Mindestentgelte beziehungsweise Tariflöhne zahlen und Mindestarbeitsbedingungen gewähren (§ 2 TVgG). Die Stadt Köln ist als öffentliche Auftraggeberin berechtigt, Kontrollen durchzuführen, um die Einhaltung dieser Pflichten zu überprüfen. Weitere Ausführungsbedingungen sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: nein
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Westfalen
Informationen über die Überprüfungsfristen: Siehe § 160 Absatz 3 GWB - innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber der Stadt Köln nach Erkennen des Verstoßes gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren - spätestens bis Ablauf der Angebots-/Bewerbungsfrist bei Verstößen gegen Vergabevorschriften in der Bekanntmachung - spätestens bis Ablauf der Angebots-/Bewerbungsfrist bei Verstößen gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind - spätestens bis Ablauf der Angebots-/Bewerbungsfrist bei Verstößen gegen Vergabevorschriften, die in den Vergabeunterlagen erkennbar sind - innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung der Stadt Köln, der Rüge nicht abhelfen zu wollen Siehe § 135 Absatz 2 GWB - 30 Kalendertage nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch die Stadt Köln über den Abschluss des Vertrages, spätestens jedoch sechs Monate nach Vertragsschluss Im Fall der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Amt für Recht, Vergabe und Versicherungen