1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Präsidium Technik, Logistik, Service der Polizei Baden-Württemberg
Rechtsform des Erwerbers: Regionale Gebietskörperschaft
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Öffentliche Ordnung und Sicherheit
2.1.
Verfahren
Titel: integratives System operative Einsatztechnik - SoE
Beschreibung: Beschaffung eines integrativen Systems operative Einsatztechnik mit videoerzeugenden und bildverarbeitenden Systemen: AKLS - Kennzeichenlesesysteme für Fahrzeuge Dashcam-Systeme für Fahrzeuge Bodycam-Systeme für den operativen Außendienst inkl. Lizenzen, Mobilfunk, Schulungen, Zubehör und weiterer Leistungen (Unterstützungsleistungen bei Installation und technischer Inbetriebnahme), Systemservice und Abschluss eines Rahmenvertrages.
Kennung des Verfahrens: ce4f5784-42ca-470c-af25-a5e76cd2dfc1
Vorherige Bekanntmachung: 226738-2026
Interne Kennung: 2025-11V-17-4
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Lieferleistungen
Haupteinstufung (cpv): 35123500 Video-Identifikationssysteme
Zusätzliche Einstufung (cpv): 35125300 Sicherheitskameras, 35200000 Polizeiausrüstung
2.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Nauheimer Straße 101
Stadt: Stuttgart
Postleitzahl: 70372
Land, Gliederung (NUTS): Stuttgart, Stadtkreis (DE111)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Neben dem Dienstsitz des Auftraggebers sind Leistungsorte auch die abrufenden Dienststellen der Polizei Baden-Württemberg. Genaue Leistungsorte werden mit dem jeweiligen Abruf mitgeteilt.
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: #Bekanntmachungs-ID: CXR6YYDY4YE#
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung, Auftragsunterlagen
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: - fehlende/ falsche Eigenerklärung Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123, 124 GWB - fehlende/ falsche Eigenerklärung Nichterscheinen auf Terrorlisten der EU - fehlende/ falsche Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von schweren Verfehlungen und/oder eines Berufsverbotes/einer Gewerbeuntersagung - fehlende/ falsche Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von sonstigen Ausschlussgründen ( § 21 AentG, § 98c AufenthG, § 19 MiLoG, § 21 SchwarzArbG, § 22 LkSG) Bieter müssen erklären, dass keine schwere Verfehlung vorliegt, die ihre Zuverlässigkeit als Bieter in Frage stellt z.B. wirksames Berufsverbot (§ 70 StGB), wirksames vorläufiges Berufsverbot (§ 132a StPO), wirksame Gewerbeuntersagung (§ 35 GewO) und sie die gewerberechtlichen Voraussetzungen für die Ausführung der angebotenen Leistung erfülle(n). Bieter müssen erklären, dass weder ihr Unternehmen, noch ihre Mehrheitsanteilseigner oder Gesellschafter, noch eine Mutter- oder Tochtergesellschaft auf einer der in den Anlagen zu den Verordnungen Nr. 881/2002 und Nr. 2580/2001 der EU sowie der Anlage des Standpunktes des Rates der EU Nr. 2001/931/GASP befindlichen Terrorlisten erscheinen/t. Vgl. Anlage 2 - Eigenerklärungen.
5.1.
Los: LOT-0001
Titel: integratives System operative Einsatztechnik - SoE
Beschreibung: Beschaffung eines integrativen Systems operative Einsatztechnik mit videoerzeugenden und bildverarbeitenden Systemen: AKLS - Kennzeichenlesesysteme für Fahrzeuge Dashcam-Systeme für Fahrzeuge Bodycam-Systeme für den operativen Außendienst inkl. Lizenzen, Mobilfunk, Schulungen, Zubehör und weiterer Leistungen (Unterstützungsleistungen bei Installation und technischer Inbetriebnahme), Systemservice und Abschluss eines Rahmenvertrages zum Abruf von folgenden Mengen: Abnahme Hardware: Gerät Bodycam Sofortabnahmemenge: 2.100 geschätzte Mehrabnahmemenge: 650 Höchstabnahmemenge: 2.750 Einzel-Dockingstationen und Multi-Dockingstationen Sofortabnahmemenge: Berechnung durch Bieter je nach Angebot geschätzte Mehrabnahmemenge: Anzahl Sofortabnahme x 50 % Höchstabnahmemenge: Anzahl Sofortabnahme x 150 % Automatischer Holstersignalgeber Mindestabnahmemenge: 150 geschätzte Mehrabnahmemenge: 300 Höchstabnahmemenge: 450 Halterung Variante 1 Sofortabnahmemenge: 15.000 geschätzte Mehrabnahmemenge: 5.000 Höchstabnahmemenge: 20.000 Halterung Variante 2 (Schlaufenhalterung) Sofortabnahmemenge: 1.050 geschätzte Mehrabnahmemenge: 1.700 Höchstabnahmemenge: 2.750 Halterung Variante 3 (Molle-Element) Sofortabnahmemenge: 500 geschätzte Mehrabnahmemenge: 24.500 Höchstabnahmemenge: 25.000 AKLS inkl. Dashcam nach vorne ausgerichtet für eine Abdeckung von mindestens 3 Fahrspuren in Fahrtrichtung sowie eine Dashcam für den rückwärtigen Verkehr Sofortabnahmemenge: 22 geschätzte Mehrabnahmemenge: 378 Höchstabnahmemenge: 400 Optional: Elektronisches Selbstbedienungsterminal geschätzte Abnahmemenge: 220 Höchstabnahmemenge: 220 Abnahme Software / Lizenzen: Abhängig von den Hardwareabrufen und vom angebotenen Lizenzmodell des Bieters.
Interne Kennung: 2025-11V-17-4
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Lieferleistungen
Haupteinstufung (cpv): 35123500 Video-Identifikationssysteme
Zusätzliche Einstufung (cpv): 35125300 Sicherheitskameras, 35200000 Polizeiausrüstung
5.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Nauheimer Straße 101
Stadt: Stuttgart
Postleitzahl: 70372
Land, Gliederung (NUTS): Stuttgart, Stadtkreis (DE111)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Neben dem Dienstsitz des Auftraggebers sind Leistungsorte auch die abrufenden Dienststellen der Polizei Baden-Württemberg. Genaue Leistungsorte werden mit dem jeweiligen Abruf mitgeteilt.
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Laufzeit: 6 Jahre
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: nein
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
Informationen über frühere Bekanntmachungen:
Kennung der vorherigen Bekanntmachung: 226738-2026
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Lieferungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit gem. § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV Aufzuführen sind wesentliche in den letzten 8 Jahren erbrachte Leistungen ähnlichen Typs, die mit dem hier vorliegenden Auftrag vergleichbar sind. Eine solche Leistung ist dann mit dem hier vorgesehenen Auftrag vergleichbar, wenn sie folgende Vergleichbarkeitskriterien erfüllt: - Lieferung von 1.000 Bodycam-Systemen, unabhängig von den anderen im vorliegenden Auftrag angefordeten Komponenten - Lieferung an einen öffentlichen Auftraggeber, der gleichzeitig Sicherheitsbehörde in Europa ist Die Angaben sind mit Anlage 3 vorzulegen.
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung gem. Nr. 17.3 EVB-IT Systemvertrag.
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Auszug aus dem Handelsregister -nicht älter als 6 Monate-, oder Kopie der Gewerbeanmeldung oder -bestätigung, sofern kein Handelsregistereintrag vorhanden ist; bei Bewerbergemeinschaften von jedem einzelnen Mitglied.
Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Wenn ein Bewerber oder Bieter die Vergabe eines Teils des Auftrags an einen Dritten im Wege der Unterauftragsvergabe beabsichtigt und sich zugleich im Hinblick auf seine Leistungsfähigkeit gemäß den §§ 45 und 46 VgV auf die Kapazitäten dieses Dritten beruft, ist auch § 47 VgV anzuwenden. In diesem Fall ist neben der Anlage "Erklärung Unterauftragnehmer" auch die Anlage " Erklärung Eignungsleihe" auszfüllen.
Kriterium: Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Deutschsprachiger Ansprechpartner Der Bewerber bestätigt mit Abgabe des Teilnahmeantrags, dass für die Vertragsabwicklung und die Abwicklung der Abrufe ein deutschsprachiger Ansprechpartner während der Vertragslaufzeit zur Verfügung steht. Der deutschsprachige Ansprechpartner wird im Falle einer Auftragserteilung unverzüglich benannt.
Kriterium: Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Zuverlässigkeitsüberprüfung Der Bewerber bestätigt mit Abgabe des Teilnahmeantrags, dass er im Auftragsfall ausschließlich zuverlässige Personen mit Arbeiten im Auftrag des Auftraggebers betrauen und sein eingesetztes oder beauftragtes Personal auf Verlangen des Auftraggebers einer Zuverlässigkeitsüberprüfung (vgl. Anlage 19) unterziehen lässt. Gleiches gilt im Falle des Nachunternehmereinsatzes für Personal des Nachunternehmers.
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Wertungspreis
Beschreibung: Aus Einzelpreisangaben im Preisblatt wird ein Wertungspreis gebildet (vgl. Verfahrensbedingungen Ziff. 4.6.c. und Anlage 13.2 - Wertungsmatrix)
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 40
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Qualität
Beschreibung: Bewertung der Qualität anhand der B-Kriterien in Anlage 11.1. - Leistungsverzeichnis SoE und Anlage 13.2. - Wertungsmatrix.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 60
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 07/08/2026 23:59:59 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Verfahrensbedingungen:
Voraussichtliches Datum der Absendung der Aufforderungen zur Angebotseinreichung: 04/09/2026
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 12/08/2026 10:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Die Nachforderung fehlender Unterlagen erfolgt gemäß den gesetzlichen Regelungen.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Deutschsprachiger Ansprechpartner gem. Anlage 1 - Eignungsanforderungen E4 Zuverlässigkeitsüberprüfung gem. Anlage 1 - Eignungsanforderungen E5 Eigenerklärung zur Umsetzung von Art. 5k der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 08.04.2022 (5. EU-Sanktionspaket gegen russische Unternehmen) vgl. Anlage 4. Abschluss der Anlage 17.1 - Vereinbarung Geheimhaltung, Datenschutz und Datensicherheit. Abschluss der Anlage 16 - Auftragsverarbeitungsvertrag Abschluss der Anlage 20 - Besondere Vertragsbedingungen LTMG
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 1
Begründung der Laufzeit der Rahmenvereinbarung: Die Erfüllung des Vertragsgegenstandes erfordert die Anschaffung umfangreicher technischer Geräte sowie den Ausbau der entsprechenden Infrastruktur. Diese Maßnahmen sind mit erheblichen Investitionen verbunden. Eine Vertragslaufzeit von sechs Jahren schafft die notwendige Planungssicherheit, um diese Investitionen wirtschaftlich und nachhaltig abzubilden sowie eine stabile und verlässliche Kostenstruktur zu gewährleisten. Darüber hinaus ermöglicht eine längere Vertragslaufzeit die Realisierung von Effizienz- und Kostenvorteilen. Durch die Reduzierung administrativer Aufwände im Zusammenhang mit wiederkehrenden Ausschreibungs- und Vergabeprozessen können Verwaltungskosten gesenkt und Prozesse nachhaltig verbessert werden. Die langfristige Zusammenarbeit mit einem Vertragspartner unterstützt zudem eine bessere Auslastung vorhandener Ressourcen und Kapazitäten und trägt damit maßgeblich zur Steigerung der operativen Effizienz bei. Eine Vertragslaufzeit von sechs Jahren ist außerdem erforderlich, um anstehende Innovations- und Entwicklungsprozesse strategisch zu planen und umzusetzen. Die kontinuierliche Kooperation mit einem festen Vertragspartner ermöglicht die Integration bislang separater IT-Systeme in ein einheitliches, integriertes System für die operative Einsatztechnik. In diesem Rahmen können technische Innovationen systematisch in die Einsatztaktik implementiert, erprobt und fortlaufend weiterentwickelt werden. Nicht zuletzt erfordert die geplante Konsolidierung und Migration dezentraler Datenbestände in eine Cloud-Infrastruktur erhebliche Investitionen sowie einen mehrjährigen Umsetzungs- und Stabilisierungszeitraum. Eine Vertragslaufzeit von sechs Jahren gewährleistet die notwendige wirtschaftliche und organisatorische Grundlage für diese nachhaltige Infrastrukturtransformation.
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Karlsruhe
Informationen über die Überprüfungsfristen: Auszug aus dem GWB § 160 GWB - Einleitung, Antrag (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt. § 161 GWB Form, Inhalt (1) Der Antrag ist schriftlich bei der Vergabekammer einzureichen und unverzüglich zu begründen. Er soll ein bestimmtes Begehren enthalten. Ein Antragsteller ohne Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt, Sitz oder Geschäftsleitung im Geltungsbereich dieses Gesetzes hat einen Empfangsbevollmächtigten im Geltungsbereich dieses Gesetzes zu benennen. (2) Die Begründung muss die Bezeichnung des Antragsgegners, eine Beschreibung der behaupteten Rechtsverletzung mit Sachverhaltsdarstellung und die Bezeichnung der verfügbaren Beweismittel enthalten sowie darlegen, dass die Rüge gegenüber dem Auftraggeber erfolgt ist; sie soll, soweit bekannt, die sonstigen Beteiligten benennen.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Präsidium Technik, Logistik, Service der Polizei Baden-Württemberg
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt: Vergabekammer Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Karlsruhe
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Präsidium Technik, Logistik, Service der Polizei Baden-Württemberg
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Präsidium Technik, Logistik, Service der Polizei Baden-Württemberg
Registrierungsnummer: 08-A1554-47
Postanschrift: Nauheimer Straße 101
Stadt: Stuttgart
Postleitzahl: 70372
Land, Gliederung (NUTS): Stuttgart, Stadtkreis (DE111)
Land: Deutschland
Telefon: +49 7112302-0
Fax: +49 7112302-1099
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Karlsruhe
Registrierungsnummer: 08-A9866-40
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Stadt: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land, Gliederung (NUTS): Karlsruhe, Stadtkreis (DE122)
Land: Deutschland
Telefon: +49 721926-0
Fax: +49 721926-3985
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: c6b84ee3-c74c-4863-ac72-69a308e84e30 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 09/07/2026 16:21:50 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 482011-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 132/2026
Datum der Veröffentlichung: 13/07/2026