1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Duisburger Hafen AG
Tätigkeit des Auftraggebers: Hafeneinrichtungen
2.1.
Verfahren
Titel: Investitionsmaßnahme zur Erneuerung des Nordufers Hafenbecken C durch Neubau einer einlagig rückverankerten, vergurteten Stahlspundwand
Beschreibung: Gegenstand der Ausschreibung ist die konstruktive Erneuerung der Ufereinfassung am Nordufer des Hafenbeckens C durch den Neubau einer einlagig rückverankerten, vergurteten Stahlspundwand vor der bestehenden Uferkonstruktion. Der Leistungsumfang umfasst insbesondere die Lieferung und den Einbau von warmgewalzten Stahlspundbohlen, die Herstellung der Gurtung, die Verankerung mittels Bohrverpress- bzw. Stabverpresspfählen sowie die zugehörigen konstruktiven Stahlbauarbeiten. Weiterhin umfasst die Leistung die Herstellung und Montage von integrierten Anlegepfählen, Nischenpollern, Steigeleitern, Stahlwulstholmen und Köchern mit Warnpfählen sowie die Durchführung von Pfahlprobebelastungen, Erd-, Hinterfüllungs- und Verdichtungsarbeiten und die Herstellung einer Oberflächenbefestigung mit wassergebundener Decke einschließlich der erforderlichen Prüf-, Dokumentations- und Nachweisleistungen. Bestandteil des Leistungsumfangs sind die Kampfmittelleistungen, insbesondere die Untersuchung bzw. der Nachweis der Kampfmittelfreiheit in den für Spezialtiefbauarbeiten relevanten Bereichen sowie, soweit erforderlich, die baubegleitende Kampfmittelräumung in Abstimmung mit den zuständigen Behörden. Soweit zur Aufrechterhaltung des Hafenbetriebs erforderlich, sind außerdem temporäre Dalben zu liefern, einzubauen, nach Abschluss der Nutzung zurückzubauen und auf einer vom Auftraggeber benannten Fläche einzulagern. Vor ihrem Einbau ist jeweils eine fachgerechte Kampfmitteluntersuchung des vorgesehenen Einbaubereichs durchzuführen. Die Ausführung erfolgt unter laufendem Hafenbetrieb und unter Berücksichtigung betrieblicher Einschränkungen durch Schiffsverkehr, Be- und Entladevorgänge, wechselnde Wasserstände sowie Hindernisse im Untergrund. Die Leistungen werden als Komplettleistung zum Pauschalfestpreis vergeben. Sämtliche beschriebenen Leistungen einschließlich aller Nebenleistungen, Erschwernisse, Kampfmittelleistungen, Sicherungs- und Koordinierungsmaßnahmen sowie temporärer Dalben sind – soweit nicht ausdrücklich als Bedarfsposition ausgewiesen – in den angebotenen Pauschalfestpreis einzukalkulieren.
Kennung des Verfahrens: a9a305f4-1899-401e-bbc9-c7bf8cb94799
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Bauleistungen
Haupteinstufung (cpv): 45247100 Bauarbeiten für Wasserstraßen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 44212410 Spundwände
2.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Duisburg
Postleitzahl: 47119
Land, Gliederung (NUTS): Duisburg, Kreisfreie Stadt (DEA12)
Land: Deutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: Die Kommunikation erfolgt ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform subreport ELViS. Bewerber- und Bieterfragen können ausschließlich in Textform über die Vergabeplattform gestellt werden. Die Beantwortung erfolgt in Textform. Die Antworten werden aus Gründen der Gleichbehandlung und der Transparenz grundsätzlich allen Bewerbern/Bietern anonymisiert zur Verfügung gestellt. Nebenangebote sind nur in Verbindung mit einem Hauptangebot zugelassen. Nebenangebote müssen alle Leistungen umfassen, die zu einer einwandfreien Leistung erforderlich sind, und die Vorgaben der Leistungsbeschreibung erfüllen sowie der Funktionalität des Hauptangebotes entsprechen. Die Mindestanforderungen an Nebenangebote ergeben sich aus den technischen Parametern und Vorgaben der Leistungsbeschreibung. Der Bieter hat bei Abgabe des Nebenangebots die technische Gleichwertigkeit (insbesondere Funktionalität, Lebensdauer und Belastbarkeit) darzulegen. Die Wertung der Nebenangebote erfolgt entsprechend dem Hauptangebot. Der Auftraggeber ist nicht verpflichtet, ein Nebenangebot zu werten oder auf ein Nebenangebot den Zuschlag zu erteilen. Bei einer Bieter- bzw. Bewerbergemeinschaft muss die gesamtschuldnerische Haftung der Mitglieder der Gemeinschaft sichergestellt sein. Die jederzeitige entschädigungslose Aufhebung des Vergabeverfahrens, insbesondere bei Überschreitung der geplanten Kosten bleibt vorbehalten. Bei Nichtvergabe des Auftrages können keine Ersatzansprüche, gleich aus welchem Rechtsgrund, gestellt werden. Für die Erstellung der Teilnahmeanträge und Angebote erhalten die Bewerber/Bieter keine Vergütung.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/25/EU
sektvo -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: Es gelten die zwingenden Ausschlussgründe nach § 123 GWB sowie die fakultativen Ausschlussgründe nach § 124 GWB. Der Auftraggeber wird zur Überprüfung der Eigenerklärungen eine Abfrage des Wettbewerbsregisters beim Bundeskartellamt vornehmen.
5.1.
Los: LOT-0001
Titel: Investitionsmaßnahme zur Erneuerung des Nordufers Hafenbecken C durch Neubau einer einlagig rückverankerten, vergurteten Stahlspundwand
Beschreibung: Gegenstand der Ausschreibung ist die konstruktive Erneuerung der Ufereinfassung am Nordufer des Hafenbeckens C durch den Neubau einer einlagig rückverankerten, vergurteten Stahlspundwand vor der bestehenden Uferkonstruktion. Der Leistungsumfang umfasst insbesondere die Lieferung und den Einbau von warmgewalzten Stahlspundbohlen, die Herstellung der Gurtung, die Verankerung mittels Bohrverpress- bzw. Stabverpresspfählen sowie die zugehörigen konstruktiven Stahlbauarbeiten. Weiterhin umfasst die Leistung die Herstellung und Montage von integrierten Anlegepfählen, Nischenpollern, Steigeleitern, Stahlwulstholmen und Köchern mit Warnpfählen sowie die Durchführung von Pfahlprobebelastungen, Erd-, Hinterfüllungs- und Verdichtungsarbeiten und die Herstellung einer Oberflächenbefestigung mit wassergebundener Decke einschließlich der erforderlichen Prüf-, Dokumentations- und Nachweisleistungen. Bestandteil des Leistungsumfangs sind die Kampfmittelleistungen, insbesondere die Untersuchung bzw. der Nachweis der Kampfmittelfreiheit in den für Spezialtiefbauarbeiten relevanten Bereichen sowie, soweit erforderlich, die baubegleitende Kampfmittelräumung in Abstimmung mit den zuständigen Behörden. Soweit zur Aufrechterhaltung des Hafenbetriebs erforderlich, sind außerdem temporäre Dalben zu liefern, einzubauen, nach Abschluss der Nutzung zurückzubauen und auf einer vom Auftraggeber benannten Fläche einzulagern. Vor ihrem Einbau ist jeweils eine fachgerechte Kampfmitteluntersuchung des vorgesehenen Einbaubereichs durchzuführen. Die Ausführung erfolgt unter laufendem Hafenbetrieb und unter Berücksichtigung betrieblicher Einschränkungen durch Schiffsverkehr, Be- und Entladevorgänge, wechselnde Wasserstände sowie Hindernisse im Untergrund. Die Leistungen werden als Komplettleistung zum Pauschalfestpreis vergeben. Sämtliche beschriebenen Leistungen einschließlich aller Nebenleistungen, Erschwernisse, Kampfmittelleistungen, Sicherungs- und Koordinierungsmaßnahmen sowie temporärer Dalben sind – soweit nicht ausdrücklich als Bedarfsposition ausgewiesen – in den angebotenen Pauschalfestpreis einzukalkulieren.
Interne Kennung: LOT-0001 E57235886
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Bauleistungen
Haupteinstufung (cpv): 45247100 Bauarbeiten für Wasserstraßen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 44212410 Spundwände
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Duisburg, Kreisfreie Stadt (DEA12)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Enddatum der Laufzeit: 31/12/2027
Andere Laufzeit: Unbekannt
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 0
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für den Teilnahmeantrag
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: nein
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
Zusätzliche Informationen: Der Auftraggeber führt ein Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb nach der Sektorenverordnung (SektVO) durch. Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs werden zunächst die erforderlichen Nachweise und Unterlagen zur Eignung, Fachkunde und Leistungsfähigkeit abgefordert, um geeignete Bewerber zu ermitteln. Die geeigneten Bewerber werden anschließend zur Abgabe eines Erstangebots aufgefordert. Die Vergabestelle behält sich vor, den Auftrag auf Grundlage der Erstangebote ohne Durchführung von Verhandlungen zu vergeben. Sofern hiervon kein Gebrauch gemacht wird, behält sich die Vergabestelle vor, die Zahl der Bieter für die Verhandlungsphase auf die drei Bieter mit den niedrigsten Angebotspreisen zu reduzieren. Auf dieser Grundlage werden die Verhandlungen geführt. Im Anschluss werden die verbleibenden Bieter auf Grundlage der Verhandlungsergebnisse zur Abgabe eines finalen Angebots aufgefordert. Der Zuschlag erfolgt auf das wirtschaftlichste Angebot. Das finale Angebot ist Gegenstand der abschließenden Angebotswertung und Zuschlagsentscheidung. Die VOB/B und folgende Vertragsbedingungen werden Bestandteil des Vertrages: - die Besonderen Vertragsbedingungen der Duisburger Hafen Aktiengesellschaft für die Ausführung von Leistungen (BVB), - die Zusätzliche Vertragsbedingungen der Duisburger Hafen Aktiengesellschaft, - Verhaltenskodex/Code of Conduct für Lieferanten der duisport-Gruppe. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Bedingungen des Bieters werden nicht anerkannt.
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eigenerklärung zur Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister oder der Handwerksrolle des Sitzes oder Wohnsitzes. Sofern das Angebot in die engere Wahl kommt, ist diese nach Aufforderung durch die Vergabestelle durch den Nachweis der Gewerbeanmeldung, der Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister oder der Handwerksrolle zu ersetzen. Die Erklärungen müssen in deutscher Sprache verfasst oder ggf. von einem amtlich anerkannten Übersetzer übersetzt, aktuell sein und noch den gegenwärtigen Tatsachen entsprechen. Die vorstehende Anforderung stellt eine Mindestanforderung dar. Der Auftraggeber kann die nach Aufforderung vorzulegenden Nachweise auch von Bewerbern fordern, die auf ihre Eintragung im Präqualifikationsverzeichnis verweisen, soweit sich die Nachweise nicht aus dem Präqualifikationsverzeichnis ergeben.
Kriterium: Zertifikate von unabhängigen Stellen über Qualitätssicherungsstandards
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Der Bewerber hat nachzuweisen, dass er als Schweißfachbetrieb gemäß DIN EN ISO 3834-3 zertifiziert ist. Darüber hinaus hat der Bewerber nachzuweisen, dass er für die Ausführung von Stahlbauarbeiten nach DIN EN 1090-2, mindestens EXC3, qualifiziert ist. Der entsprechende Nachweis ist durch eine gültige Bescheinigung einer anerkannten Zertifizierungsstelle zu erbringen. Die Bescheinigung muss die Eignung des Bewerbers für die Ausführung entsprechender Stahlbauarbeiten eindeutig bestätigen. Die vorstehende Anforderung stellt eine Mindestanforderung dar.
Kriterium: Durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eigenerklärung über den jährlichen allgemeinen Gesamtumsatz des Bewerbers bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre. Der durchschnittliche Jahresumsatz muss mindestens 7,5 Mio. EUR betragen. Sofern das Angebot in die engere Wahl kommt, kann der Auftraggeber verlangen, diese durch eine Bestätigung eines vereidigten Wirtschaftsprüfers/ Steuerberaters oder entsprechend testierte Jahresabschlüsse oder entsprechend testierte Gewinn- und Verlustrechnungen zu ersetzen.
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: 1. Angabe, dass über das Vermögen des Bewerbers kein Insolvenzverfahren eröffnet, kein Insolvenzantrag mangels Masse abgelehnt wurde oder ein Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt wurde (Formular 521); 2. Angabe, dass sich der Bewerber nicht in Liquidation befindet (Formular 521); 3. Erklärung, dass keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt (Formular 521). Sofern das Angebot in die engere Wahl kommt, kann der AG die Vorlage eines Gewerbezentralregisterauszugs verlangen; 4. Erklärung, dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt wurden (Formular 521). Sofern das Angebot in die engere Wahl kommt, kann der AG die Vorlage einer Bescheinigung in Steuersachen (steuerliche Unbedenklichkeitsbescheinigung) verlangen; 5. Erklärung, dass der Bewerber seine Mitarbeiter bei der Berufsgenossenschaft angemeldet hat. Sofern das Angebot in die engere Wahl kommt, kann der AG die Vorlage einer Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft verlangen; 6. Nachweis über das Bestehen einer Betriebs- und Umwelthaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme von 7,5 Mio. EUR je Schadenfall für Personen-, Sach- und Vermögensschäden, mindestens zweifach maximiert pro Versicherungsjahr. Alternativ kann eine verbindliche Bestätigung des Versicherers vorgelegt werden, dass die geforderte Deckungssumme im Auftragsfall zur Verfügung gestellt wird; Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Die vorstehend unter 1. bis 6. geforderten Angaben stellen zugleich eine Mindestanforderung dar. Der Auftraggeber kann die auf Verlangen vorzulegenden Nachweise auch von präqualifizierten Bewerbern fordern, die keine Eigenerklärung vorlegen, sondern auf ihre Eintragung im Präqualifikationsverzeichnis verweisen, soweit sich die Nachweise nicht aus dem Präqualifikationsverzeichnis ergeben. Der Nachweis über das Bestehen der Betriebs- und Umwelthaftpflichtversicherung ist auch von präqualifizierten Bewerbern gesondert zu erbringen, wenn sich der Nachweis nicht aus den Eintragungen im Präqualifikationsverzeichnis ergibt.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Der Bewerber hat durch Einreichung von mindestens zwei Referenzen nachzuweisen, dass er in den letzten fünf Jahren in technischer und terminlicher Hinsicht vergleichbare Leistungen, d.h. Uferverbau mit Spundwand aus Stahlspundbohlen im Binnengewässer erbracht hat; Die Referenzprojekte müssen zum Zeitpunkt der Einreichung des Teilnahmeantrags abgeschlossen sein. Der Mindestauftragswert je Referenzprojekt hat 5 Mio. EUR netto zu betragen. Die vorstehenden Referenzanforderungen stellen zugleich eine Mindestanforderung dar. Bei Verweis auf das Präqualifikationsverzeichnis hat der Bewerber anzugeben, welches dort gespeicherte Bauvorhaben als Referenz dienen soll. Sofern sich bei präqualifizierten Bewerbern die vorstehende Referenzanforderung nicht aus dem Präqualifikationsverzeichnis ergibt, müssen auch präqualifizierte Bewerber diese Mindestanforderung durch eine auszufüllende Referenzliste nachweisen. Der Auftraggeber behält sich vor, für die benannten Referenzprojekte Referenzbescheinigungen der jeweiligen Auftraggeber nachzufordern.
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Der Bewerber hat durch eine Eigenerklärung zu bestätigen, dass er bzw. kein Mitglied der Bietergemeinschaft einen Bezug zu Russland aufweist, sog. Eigenerklärungen zum Ausschluss von Russlandbezug.
Kriterium: Techniker oder technische Stellen zur Durchführung der Arbeiten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Der Bewerber hat das für die spätere Projektausführung vorgesehene Schlüsselpersonal (Projektleiter, Polier/Bauleiter) bereits mit dem Teilnahmeantrag namentlich zu benennen. Für jede Person sind jeweils mindestens zwei geeignete abgeschlossene Referenzen ab dem 01.01.2021 in vergleichbarer Position nachzuweisen. Die personelle Besetzung muss folgende Mindestkriterien erfüllen: - Projektleiter: Nachweis von mindestens zwei Referenzen über die Projektleitung von Maßnahmen im Uferverbau mit Spundwand aus Stahlspundbohlen im Binnengewässer mit einem Gesamtauftragswert von jeweils mindestens 5 Mio. EUR netto. - Polier/Bauleiter: Nachweis von mindestens zwei Referenzen über die Bauleitung von Maßnahmen im Uferverbau mit Spundwand aus Stahlspundbohlen im Binnengewässer mit einem Gesamtauftragswert von jeweils mindestens 5 Mio. EUR netto. Die Funktionen des Projektleiters und des Poliers/Bauleiters dürfen nicht in Personalunion wahrgenommen werden. Dem Teilnahmeantrag ist für jede Person eine unterschriebene Verfügbarkeitserklärung beizufügen. Ein Austausch des benannten Schlüsselpersonals ist nur aus wichtigem Grund zulässig und dem Auftraggeber unverzüglich anzuzeigen. Als wichtiger Grund gelten insbesondere personelle Ausfälle (z.B. Krankheit, Kündigung). Das Ersatzpersonal muss mindestens gleichwertig qualifiziert sein; die Gleichwertigkeit ist vom Auftragnehmer nachzuweisen.
Kriterium: Zertifikate von unabhängigen Stellen über Umweltmanagementsysteme oder -standards
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Qualitäts- und Umweltmanagement Der Bewerber weist ein wirksames Qualitäts- und Umweltmanagement nach. Der Nachweis kann z.B. durch ISO 9001 / ISO 14001 erfolgen oder durch gleichwertige Nachweise (z.B. Auditberichte, dokumentierte Managementsysteme, gleichwertige Zertifikate).
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Beschreibung: Zuschlagskriterium: Preis Der Zuschlag erfolgt auf das wirtschaftlichste Angebot.
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Beschreibung der finanziellen Sicherheit: Die mit der zweiten Stufe des Verfahrens zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bieter haben bei der Kalkulation ihres Angebots folgende Sicherheitsleistungen zu berücksichtigen: 1. Sicherheit für die Vertragserfüllung: Zur Sicherung der vertraglichen Verpflichtungen ist eine Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 10 % der Nettoauftragssumme zu stellen. 2. Sicherheit für Mängelansprüche: Nach der Abnahme ist eine Mängelansprüchebürgschaft in Höhe von 5 % der Nettoschlussrechnungssumme zu stellen. Die detaillierten Regelungen zur Stellung, zum Umfang und zur Rückgabe der Sicherheiten sind den Besonderen Vertragsbedingungen (BVB) zu entnehmen.
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 28/07/2026 15:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Der Teilnahmeantrag muss vollständig sein und alle geforderten Angaben und Erklärungen enthalten. Die Möglichkeit zur Nachforderung von Unterlagen gemäß § 51 SektVO bleibt unberührt. Die Anforderungen an die späteren Angebote werden den ausgewählten Bewerbern mit den Vergabeunterlagen zur Angebotsabgabe mitgeteilt.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Für die Baustellenabwicklung, die Arbeitssicherheit sowie die Abstimmung mit dem Auftraggeber und Behörden ist eine deutschsprachige Kommunikation sicherzustellen. Das namentlich zu benennende Schlüsselpersonal (Projektleiter, Polier/Bauleiter) muss hierzu über ausreichende Deutschkenntnisse (mindestens Niveau C1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen - GER) verfügen, um die sichere und ordnungsgemäße Leistungserbringung sowie die Kommunikation zu gewährleisten. Die vertraglich vorgesehene Bauzeit läuft ab Zuschlagserteilung und endet am 31.12.2027. Bei der späteren Kalkulation ist eine Mobilisierungszeit von vier Wochen zu berücksichtigen. Die zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bieter haben in der zweiten Stufe des Verfahrens mit ihrem Angebot eine Rahmentermin- und Ressourcenplanung vorzulegen, aus der die fristgerechte Ausführung plausibel hervorgeht.
Finanzielle Vereinbarung: Die Zahlungen erfolgen nach Maßgabe der Vergabeunterlagen, insbesondere der Besonderen Vertragsbedingungen (BVB) und der Zusätzlichen Vertragsbedingungen (ZVB).
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Westfalen
Informationen über die Überprüfungsfristen: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung (Einreichung der Teilnahmeanträge) gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)). Die o. a. Fristen gelten nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist. Setzt sich ein Auftraggeber über die Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations- und Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 GWB).
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Duisburger Hafen AG
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt: Duisburger Hafen AG
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Duisburger Hafen AG
Registrierungsnummer: Berichtseinheit-ID 00011507
Postanschrift: Alte Ruhrorter Str. 42-52
Stadt: Duisburg
Postleitzahl: 47119
Land, Gliederung (NUTS): Duisburg, Kreisfreie Stadt (DEA12)
Land: Deutschland
Telefon: 02 038 03-0
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Westfalen
Registrierungsnummer: 05515-03004-07
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Straße 9
Stadt: Münster
Postleitzahl: 48147
Land, Gliederung (NUTS): Münster, Kreisfreie Stadt (DEA33)
Land: Deutschland
Fax: 0251 - 411 2165
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 77bf595c-e807-420f-b9b4-4c3f908688d8 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 17
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 26/06/2026 19:24:46 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 447145-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 123/2026
Datum der Veröffentlichung: 30/06/2026