1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Land Baden-Württemberg vertreten durch das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg
Rechtsform des Erwerbers: Von einer regionalen Gebietskörperschaft kontrollierte Einrichtung des öffentlichen Rechts
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung
2.1.
Verfahren
Titel: Entwicklung, Einrichtung, Betrieb und Weiterentwicklung einer Analyseplattform für ein Verkehrsmanagementsystem
Beschreibung: Das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg (VM) erfüllt gem. § 53a Abs. 1 Nr. 3 und 4 des Straßengesetzes Baden-Württemberg „landesweit zentral wahrzunehmende Aufgaben im Straßenwesen“ u.a. • „Verkehrsmanagement“, • „Planung, Bau und Steuerung von verkehrsbeeinflussenden Anlagen“, • „betriebstechnische Überwachung der Tunnelanlagen“, • sowie den hierfür notwendigen „Aufbau und Betrieb der Verkehrs- und Tunnelleitzentrale“, im Bereich der Straßen in der Baulast des Landes oder des Bundes. Zur Erfüllung des gesetzlichen Auftrages plant das VM derzeit neben dem Aufbau einer Verkehrsmanagementzentrale (VMZ), auch die Umsetzung und Implementierung eines Verkehrsmanagementsystems (VMS BW) als zentrales operatives System für das dynamische regionale Verkehrsmanagement. Zusätzlich zum operativen System soll zur analytischen Aufbereitung verkehrsrelevanter Daten überdies eine Analyseplattform (Analyseplattform BW) als korrespondierendes zweites Teilsystem realisiert werden. Mit dem vorliegenden Vergabeverfahren werden die Entwicklung, Einrichtung und Weiterentwicklung von IT-Komponenten einer Analyseplattform sowie der Betrieb der hergestellten/erarbeiteten IT-Komponenten durch den Auftragnehmer sowie die Überlassung der IT-Komponenten seitens des Auftragnehmers an den Auftraggeber zur Nutzung durch den Auftraggeber vergeben.
Kennung des Verfahrens: 14ba4c8c-308a-42a9-99a7-808a791c70c2
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 72200000 Softwareprogrammierung und -beratung
Zusätzliche Einstufung (cpv): 48000000 Softwarepaket und Informationssysteme
2.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Stuttgart, Stadtkreis (DE111)
Land: Deutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: Für die Zuschlagserteilung werden nur Angebote berücksichtigt, die nicht nach den §§ 123 oder 124 GWB ausgeschlossen worden sind. Zum Beleg, dass die Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB, § 19 Abs. 3 MiLoG, § 21 Abs. 3 AEntG und § 98c des Aufenthaltsgesetzes nicht vorliegen, hat das interessierte Unternehmen mit dem Teilnahmeantrag folgende Eigenerklärungen vorzulegen: 1. Eigenerklärung im Sinne von § 19 Abs. 3 MiLoG, § 21 Abs. 3 AEntG und § 98c des Aufenthaltsgesetzes nach Formblatt Anlage T06 _Analyseplattform_BW_Erklärung_Ausschlussgründe_MiLoG_AEntG_Aufenthaltsgesetz , 2. Eigenerklärung zu Ausschlussgründen gemäß § 124 Abs. 1 Nr. 1 und Nr. 3 GWB nach Formblatt Anlage T07 _Analyseplattform_BW_Erklärung_Ausschlussgründe_§ 124 Abs 1 Nr. 1 und 3 GWB und 3. Eigenerklärung zu Ausschlussgründen gemäß § 123 Abs. 1 bis 3 GWB, § 123 Abs. 4 GWB und § 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB nach Formblatt Anlage T05_Analyseplattform_BW_Erklärung_Ausschlussgründe § 123 GWB und § 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB . Nach Art. 5 k) VO (EU) 833/2014 ist die Vergabe von öffentlichen Aufträgen an Unternehmen, die ihren Sitz in Russland haben oder einen anderweitigen dort genannten Bezug zu Russland aufweisen, angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren, seit dem 09.04.2022 verboten. Die Bewerber haben daher die „Eigenerklärung zu einem Bezug zu Russland nach Art. 5 k) VO (EU) 833/2014“ nach dem Formblatt Anlage T08_Analyseplattform_BW_Erklärung_Russlandbezug mit dem Angebot abzugeben. Angebote von Bewerbern, die einen in Art. 5 k) VO (EU) 833/2014 genannten Bezug zu Russland aufweisen, werden vom Vergabeverfahren ausgeschlossen. Bei Bewerbergemeinschaften sind diese Erklärungen von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Eignungsleihgebende Unternehmen haben die vorstehenden Erklärungen ebenfalls jeweils auszufüllen und diese sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.
5.1.
Los: LOT-0001
Titel: Entwicklung, Einrichtung, Betrieb und Weiterentwicklung einer Analyseplattform für ein Verkehrsmanagementsystem
Beschreibung: Mit dem vorliegenden Vergabeverfahren werden die Entwicklung, Einrichtung und Weiterentwicklung von IT-Komponenten einer Analyseplattform sowie der Betrieb der hergestellten/erarbeiteten IT-Komponenten durch den Auftragnehmer sowie die Überlassung der IT-Komponenten seitens des Auftragnehmers an den Auftraggeber zur Nutzung durch den Auftraggeber vergeben.
Interne Kennung: LOT-0001 E62133148
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 72200000 Softwareprogrammierung und -beratung
Zusätzliche Einstufung (cpv): 48000000 Softwarepaket und Informationssysteme
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Der Auftraggeber hat das Recht, auf Abruf gesonderte Stundensatzleistungen für projektbegleitende Tätigkeiten, die nach anzubietendem Stundensatz vergütet werden, abzurufen.
5.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Lautenschlagerstraße 17
Stadt: Stuttgart
Postleitzahl: 70173
Land, Gliederung (NUTS): Stuttgart, Stadtkreis (DE111)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/02/2027
Enddatum der Laufzeit: 31/12/2037
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
Zusätzliche Informationen: Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot.
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Bewerber haben drei Referenzprojekte nachzuweisen, die bestimmte Mindestanforderungen zu erfüllen haben. Bewerber haben eine Eigenerklärung unter Verwendung des Formblatts „T02_Eigenerklärung zu Referenzen des Bewerbers“ sowie für jedes Referenzprojekt einen Referenzbogen aus dem Formblatt „T02a Referenzbogen“ zum Teilnahmeantrag abzugeben und hierüber die Einhaltung der nachstehenden Mindestanforderungen nachzuweisen. Berücksichtigungsfähig sind ausschließlich Referenzprojekte, die die folgenden Anforderungen kumulativ erfüllen: 1. Nachweis eines geeigneten Referenzprojekts aus den letzten zehn abgeschlossenen Geschäftsjahren (Beginn nicht vor dem 01.01.2016) 2. a) bei zwei der drei Referenzprojekte: im Zusammenhang mit dem Einsatz einer Analyseplattform sowohl für verkehrliche Analysen zur Identifikation verkehrlicher Problemstellen im Netz als auch für die durch Schaltung von Verkehrsmanagement-Strategien ermittelten verkehrlichen Wirkungen (ex-post) im europäischen Wirtschaftsraum, in der Schweiz oder in Großbritannien; 2. b) bei einem der drei Referenzprojekte: im Zusammenhang mit dem Einsatz einer Analyseplattform sowohl für verkehrliche Analysen zur Identifikation verkehrlicher Problemstellen im Netz als auch für die durch erfolgte Schaltungen von Verkehrsmanagementstrategien ermittelten verkehrlichen Wirkungen (ex-post) ohne Vorgabe zum Leistungsort, d.h. international oder im europäischen Wirtschaftsraum, in der Schweiz oder in Großbritannien. 3. mit einem Auftragswert in Höhe von mindestens 200.000 € netto, 4. Voraussetzung ist der erfolgreiche Abschluss der Entwicklung und die Aufnahme des Regelbetriebes des Projekts, 5. Mindestens vier der acht geforderten Inhaltskriterien (siehe nachstehend a. bis h.) können für das Projekt mit „Ja“ beantwortet werden. a. Analyse von Straßenverkehrsdaten im dynamischen Verkehrsmanagement b. Analyse von Straßenverkehrsdaten mehrerer Straßenbaulastträger/Verwaltungen im dynamischen Verkehrsmanagement über Zuständigkeitsgrenzen hinweg (bspw. regionsübergreifend) c. Wirkungsanalyse für durch Verkehrsmanagementsysteme geschaltete Verkehrsmanagementstrategien d. Szenarien-Vergleichssystem (vorher/nachher) für die Evaluierung geschalteter Verkehrsmanagement-strategien e. Einsatz einer Hot-Spot-Analyse für verschiedene Verkehrsträger nach verkehrlichen Indikatoren/Kenngrößen f. Verarbeitung von mittels kooperativer Dienste generierter Verkehrsdaten, Einbindung von Floating Car-Daten, Integration von Datensätzen aus der Mobilithek über standardisierte Formate (DATEX II) g. Funktionen eines Dashboards zur übersichtlichen und visuellen Darstellung von Kennzahlen und Datensätzen h. Qualitätssicherung und Plausibilitätsprüfung von statischen und dynamischen Eingangsdaten aus Drittsystemen und von im eigenen System fortlaufend verarbeiteten Verkehrsdaten (z. B. bei Ausfall eines Datenflusses, Anomalien-Erkennung etc.) Referenzprojekte, die nicht kumulativ die vorstehend unter den Ziffern 1. bis 5. genannten Anforderungen erfüllen, werden nicht berücksichtigt. Mit allen drei Referenzprojekten müssen in Summe mindestens sechs der acht Inhaltskriterien (vgl. Nr. 5 i.V.m. lit. a) bis h)) mindestens einmal abgedeckt sein. Bewerber, die nicht mindestens drei berücksichtigungsfähige Referenzprojekte nachweisen können und deren drei Referenzprojekte in Summe nicht sechs der vorstehenden Inhaltskriterien (vgl. Nr. 5 i.V.m. lit. a) bis h)) mindestens einmal erfüllen, werden als ungeeignet vom Verfahren ausgeschlossen. Im Falle von Bewerbergemeinschaften sowie der Eignungsleihe (§ 47 VgV) ist im Formblatt T02a_Referenzbogen anzugeben, wer Inhaber der Referenz ist.
Kriterium: Allgemeiner Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Die Bewerber haben zum Beleg ihrer wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit mit ihrem Teilnahmeantrag durch Eigenerklärung einen Mindestjahresumsatz in Höhe von netto 500.000,00 Euro im Durchschnitt der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre nachzuweisen. Für die Eigenerklärung ist der Abschnitt 1.1 der Datei „Formblatt T03: Eigenerklärung wirtschaftliche Leistungsfähigkeit“ auszufüllen. Bei Bewerbergemeinschaften muss jedes Mitglied die eigenen Umsatzzahlen angeben. Dabei müssen entweder die Mitglieder gemeinsam oder ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft allein die Anforderung an den vorgenannten Mindestumsatz erfüllen. Eignungsleihgebende Unternehmen müssen ebenfalls die eigenen Umsätze angeben.
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Die Bewerber haben zum Beleg ihrer wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit mit dem Teilnahmeantrag den Nachweis über das Bestehen einer Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme von jeweils je Schadensfall 2.500.000,- Euro für Vermögensschäden und 5.000.000,- Euro bei Personen- und Sachschäden sowie einer jährlichen Deckung in Höhe von 5.000.000,- Euro bei Vermögensschäden und 5.000.000,- Euro bei Personen- und Sachschäden durch Vorlage einer Kopie der jeweiligen gültigen Versicherungspolice als Bescheinigung nachzuweisen. Alternativ hat der Bewerber/das Mitglied der Bewerbergemeinschaft sich zu verpflichten, im Auftragsfalle die den vorgenannten Mindestdeckungssummen entsprechende(n) Versicherung(en) für die Vertragsdauer inkl. Gewährleistungszeit abzuschließen (die Verpflichtungserklärung erfolgt auf dem Formblatt „T03b Eigenerklärung Versicherungsnachweis“; für diesen Fall ist die Bestätigung des Versicherers vorzulegen, dass dieser zum Abschluss der entsprechenden Versicherung für den Bewerber/das Mitglied der Bewerbergemeinschaft bereit ist. Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis durch jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Bewerber haben in einer Eigenerklärung, die unter Verwendung des Formblatts in der Datei „T03a_Eigenerklärung technische und berufliche Leistungsfähigkeit“ zum Teilnahmeantrag abzugeben ist, nachzuweisen, dass die Zahl ihrer Beschäftigten (festangestellte Vollzeitkräfte), die über eine Qualifikation mit Hochschul- oder Fachhochschulabschluss aus den Bereichen der MINT-Studiengänge verfügen, in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren mindestens 20 pro Jahr betragen hat. Als Vollzeitkraft werden Beschäftigte mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von mindestens 38 Stunden anerkannt (Vollzeitäquivalent – VZÄ), Teilzeitkräfte sind entsprechend umzurechnen. Bei Bewerbergemeinschaften muss jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft die Anzahl der eigenen Beschäftigten (in VZÄ), die über die geforderte Qualifikation verfügen, angeben. Dabei müssen entweder die Mitglieder gemeinsam oder ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft allein die Anforderung an die vorgenannte Mindestanzahl erfüllen. Eignungsleihgebende Unternehmen müssen ebenfalls die Anzahl der eigenen Beschäftigten (in VZÄ), die über die geforderte Qualifikation verfügen, angeben.
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Es ist der Nachweis darüber zu erbringen, dass das Unternehmen im Berufsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates eingetragen ist, in dem es ansässig ist. Ggf. ist zu erklären, dass keine Eintragungspflicht besteht. Der Nachweis ist in Form einer Eigenerklärung unter Verwendung der Datei „T03c_Analyseplattform_BW_Erklärung Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung“ zu erbringen. Auf gesondertes Verlangen des Auftraggebers ist ein Auszug aus dem Berufsregister für den Bewerber bzw. die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Dieser darf nicht älter als drei Monate, gerechnet ab dem Zeitpunkt des Eingangs der elektronischen Aufforderung des Auftraggebers zur Vorlage des Auszuges sein.
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Es ist der Nachweis darüber zu erbringen, dass das Unternehmen im Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates eingetragen ist, in dem es ansässig ist. Ggf. ist zu erklären, dass keine Eintragungspflicht besteht. Der Nachweis ist in Form einer Eigenerklärung unter Verwendung der Datei „T03c_Analyseplattform_BW_Erklärung Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung“ zu erbringen. Auf gesondertes Verlangen des Auftraggebers ist ein Auszug aus dem Handelsregister für den Bewerber bzw. die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Dieser darf nicht älter als drei Monate, gerechnet ab dem Zeitpunkt des Eingangs der elektronischen Aufforderung des Auftraggebers zur Vorlage des Auszuges sein.
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Beschreibung: Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind in den Vergabeunterlagen (Kap. 12 der Datei „Verfahrensbrief“) aufgeführt. Der Preis hat eine Gewichtung von 60 %.
Kriterium:
Art: Qualität
Beschreibung: Die Qualität ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind in den Vergabeunterlagen (Kap. 12 der Datei „Verfahrensbrief“) aufgeführt. Die Qualität hat eine Gewichtung von 40 %.
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 23/07/2026 23:59:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 04/08/2026 12:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Nachforderungen erfolgen nach Maßgabe des § 56 VgV.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: 1. Einhaltung Tariftreue- und Mindestentgeltverpflichtungen nach dem Landestariftreue-und Mindestlohngesetz – LTMG Baden-Württemberg 2. Maßnahme wird teilw. über Bundesmittel finanziert, daher sind immer zwei Rechnungen elektronisch zu stellen. 3. AG und AN schließen einen Auftragsdatenverarbeitungsvertrag, soweit datenschutzrechtlich erforderlich 4. Vertragsstrafen für: • Verzug mit Einrichtung der Analyseplattform • Nichteinhaltung von Leistungszusagen zum Standardsoftwareeinsatz • Nicht vertragskonforme Mangelbehebung • Unterschreitung der geschuldeten Systemverfügbarkeit (auch bezügl. Hardwarekomponenten), Begrenzung der kalenderjährl. Vertragsstrafen auf insg. 5 % des Auftragswertes/Kalenderjahr. 5. Zur Vertragserfüllung wird eine Sicherheitsleistungen in Höhe von 5% des Auftragswertes verlangt
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Informationen über die Überprüfungsfristen: Auf die Zulässigkeitsvoraussetzungen eines Nachprüfungsantrages zur Vergabekammer gemäß §§ 160 f. GWB wird hingewiesen, namentlich auf die Regelung des § 160 Abs. 3 GWB, die folgenden Wortlaut hat: „(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.“
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt: Ministerium des Inneren für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Land Baden-Württemberg vertreten durch das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Land Baden-Württemberg vertreten durch das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg
Registrierungsnummer: 08-A5612-95
Postanschrift: Dorotheenstraße 8
Stadt: Stuttgart
Postleitzahl: 70173
Land, Gliederung (NUTS): Stuttgart, Stadtkreis (DE111)
Land: Deutschland
Telefon: +49 711 89686-0
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Registrierungsnummer: 08-A9866-40
Postanschrift: Kapellenstraße 17
Stadt: Karlsruhe
Postleitzahl: 76131
Land, Gliederung (NUTS): Karlsruhe, Stadtkreis (DE122)
Land: Deutschland
Telefon: +49 7219268730
Fax: +49 721926-3985
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Ministerium des Inneren für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg
Registrierungsnummer: DE814678767
Stadt: Stuttgart
Postleitzahl: 70173
Land, Gliederung (NUTS): Stuttgart, Stadtkreis (DE111)
Land: Deutschland
Rollen dieser Organisation:
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt
8.1.
ORG-0004
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 014d9eca-28a4-4eb0-a97f-c38dbb8160e6 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 23/06/2026 16:31:34 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 433988-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 120/2026
Datum der Veröffentlichung: 25/06/2026