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Zülpich

Deutschland – IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung – Strategisch-technologischer Partner für das Universitätsklinikum Köln

412714-2026 - Wettbewerb
Deutschland – IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung – Strategisch-technologischer Partner für das Universitätsklinikum Köln
OJ S 114/2026 16/06/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Dienstleistungen

1. Beschaffer

1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Universitätsklinikum Köln AöR
Rechtsform des Erwerbers: Von einer regionalen Gebietskörperschaft kontrollierte Einrichtung des öffentlichen Rechts
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Gesundheit

2. Verfahren

2.1.
Verfahren
Titel: Strategisch-technologischer Partner für das Universitätsklinikum Köln
Beschreibung: Die digitale Transformation des Universitätsklinikums Köln AöR (UKK) und seiner Beteiligungen soll mithilfe Künstlicher Intelligenz gestaltet werden.
Kennung des Verfahrens: 1cb8c5e8-d3c1-4c8f-be6f-bf254704d5a9
Interne Kennung: 2026 19 EU RX
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 72000000 IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
Zusätzliche Einstufung (cpv): 79400000 Unternehmens- und Managementberatung und zugehörige Dienste
2.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Köln
Land, Gliederung (NUTS): Köln, Kreisfreie Stadt (DEA23)
Land: Deutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: #Bekanntmachungs-ID: CXS0YYLYTWRC9M7H# Gegenstand des Auftrags ist die digitale Transformation des UKK und seiner Beteiligungen. Ziel ist eine höhere Qualität der medizinischen Versorgung, eine grundsätzlich höhere Prozessqualität in allen Bereichen und eine höhere Wirtschaftlichkeit. Im Rahmen des Projektes muss der Auftragnehmer Aufgaben der Digitalisierungsberatung und Projektsteuerung sowie Entwicklungs- und Betriebsleistungen erbringen. Das Projekt wird agil und in mehreren Stufen durchgeführt: Die erste Stufe umfasst voraussichtlich insbesondere folgende Bereiche: - Analyse der bestehenden Sicherheitsarchitektur, Absicherung der Cloud-Anbindung und Entwicklung eines belastbaren Notfall- und Disaster-Recovery- Konzeptes; - Erarbeitung eines Sicherheitskonzeptes für die Einbindung von Internet of Things (IoT)- bzw. Operational Technology (OT)-Endpunkten, um die Kommunikation zwischen klinischer Kern-IT und autonomen Systemen frühzeitig abzusichern; - Schulungsleistungen; - Beratung zur organisatorischen Ausgestaltung des Betriebs der Cloud-Infrastrukturen; der Auftragnehmer muss das UKK unterstützen, ein Zielbetriebsmodell (Target Operating Model) zu definieren, das die Brücke zwischen klassischem IT-Betrieb und modernen Cloud-Methoden schlägt. Im weiteren Projektverlauf muss der Auftragnehmer - optional und nach Zwischenentscheidung des UKK über die tatsächliche Ausführung - das UKK durch die Bereitstellung einer souveränen Cloud-Plattform sowie durch spezifisches technologisches Know-how unterstützen. Ziel ist es, das UKK in die Lage zu versetzen, komplexe KILösungen eigenständig zu entwickeln, sicher zu implementieren und in den stabilen Regelbetrieb zu überführen. Die Unternehmen, an denen das UKK beteiligt ist, müssen die Cloud-Plattform nutzen können. Der Auftragnehmer muss Large Language Models (LLMs) bereitstellen, die zum Zeitpunkt des Abrufs die technologische Weltspitze markieren. Die LLMs müssen ein Kontextfenster von mindestens 1 Million Token unterstützen. Leistungskomponenten im Einzelnen: - Bereitstellung der Entwicklungsumgebung: Bereitstellung und Wartung einer technologischen Plattform (nach ISO 27001/C5-Standard), die den Aufbau und die Weiterentwicklung komplexer KI-Anwendungen durch das UKK ermöglicht, ohne die Stabilität des bestehenden Regelbetriebs zu gefährden. - Technischer Support & Befähigung: Erbringung von Wartungs-, Pflege- und Supportleistungen für die bereitgestellte Plattform sowie Durchführung von Schulungen, um das UKK bei der Eigenentwicklung von KILösungen, inklusive der Vermittlung von Best Practices für sichere KI-Entwicklung (DevSecOps) und regulatorische Compliance, technologisch optimal zu unterstützen. - Kostencontrolling: Sicherstellung eines durchgängigen und transparenten Kostencontrollings für sämtliche Prototyping-Projekte nach einem einheitlichen, vom UKK vorgegebenen Muster. - Operationalisierung & Hybrid-Betrieb: In einem dritten Schritt muss ein Hybrid-Betrieb etabliert werden können: Die Lösungen werden grundsätzlich cloudbasiert betrieben; in begründeten Ausnahmefällen muss der Auftragnehmer jedoch in der Lage sein, den Betrieb auch On-Premise sicherzustellen. - Datenintegration: Unterstützung bei der Migration bestehender Datenbestände, unter strikter Einhaltung von Datenschutzvorgaben, in die auf der Plattform neu entwickelten KI-Architekturen. Der Auftragnehmer muss dem UKK das Recht einräumen, die Leistungen von Beteiligungsunternehmen nutzen zu lassen. Insbesondere muss der Auftragnehmer dem UKK Nutzungsrechte für die Beteiligungsunternehmen des UKK einräumen und die Möglichkeit von Rollouts von KI-Lösungen für die Beteiligungsunternehmen des UKK sicherstellen. Der Auftragnehmer muss während der gesamten Vertragslaufzeit nach Bedarf Personal vor Ort in den Räumlichkeiten des Auftraggebers einsetzen. Der Auftragnehmer muss die digitale Souveränität des UKK wahren. Das stufenweise Vorgehen wird im weiteren Verlauf des Verfahrens näher ausgestaltet. Die Lieferung von Hardware ist grundsätzlich nicht Gegenstand des Auftrags, es sei denn, die Beschaffung von Hardware ist zur Durchführung einer anderen vertraglichen Leistung erforderlich, um die Kompatibilität mit der entwickelten KI-Lösung sicherzustellen. Der Auftragnehmer darf die medizinischen Daten des UKK selbst nicht kommerziell nutzen. Zuschlagskriterien für die Auftragsvergabe; Preis 30 % (Einzelheiten zu dem Zuschlagskriterium ergeben sich aus den Vergabeunterlagen) Qualität der angebotenen Lösung 70 % (Einzelheiten zu dem Zuschlagskriterium ergeben sich aus den Vergabeunterlagen. Nach derzeitigem Überlegungsstand wertet der Auftraggeber die Qualität der angebotenen Leistungen anhand folgender Unterkriterien: - Qualität und Eignung der Schlüsselpersonen, - Umsetzungskonzept, - Konzept zur Definition des Zielbetriebsmodells, - Konzept für die Zusammenarbeit vor Ort, - Schulungskonzept, - Präsentation.)
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen:
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung:
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten:
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung:
Betrug:
Korruption:
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels:
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern:
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen:
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen:
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen:
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen:
Zahlungsunfähigkeit:
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter:
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit:
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften:
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten:
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs:
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren:
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens:
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen:
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren:

5. Los

5.1.
Los: LOT-0001
Titel: Strategisch-technologischer Partner für das Universitätsklinikum Köln
Beschreibung: Die digitale Transformation des Universitätsklinikums Köln AöR (UKK) und seiner Beteiligungen soll mithilfe Künstlicher Intelligenz gestaltet werden. Das UKK ist eines der größten Häuser der Maximalversorgung in Nordrhein-Westfalen mit rund 1.500 Planbetten, über 60.000 stationären sowie rund 350.000 ambulanten Fällen jährlich. Das UKK beabsichtigt, einen strategisch-technologischen Partner zu beauftragen, der das UKK im Rahmen einer vertrauensvollen Zusammenarbeit zum führenden Zentrum für innovative, datengetriebene Gesundheitsversorgung mit Zugang zu den neuesten Modellen der Künstlichen Intelligenz transformiert. Der Schwerpunkt der digitalen Transformation liegt zunächst in der Verwaltung sowie den medizinischen Prozessen und der Versorgung. Der strategisch-technologische Partner muss das UKK beim Aufbau moderner Entwicklungs- und Operations- Umgebungen (DevOps) sowie einer KI-Toolchain unterstützen, um eigene Entwickler-Teams des UKK zu befähigen, innovative digitale Lösungen innerhalb eines vom Partner zur Verfügung gestellten Frameworks selbstständig zu entwickeln und am UKK sicher, gesetzeskonform und nachhaltig zu betreiben. Für eine maximale Kostentransparenz muss der strategisch-technologische Partner ein durchgängiges Monitoring betreiben und ein Controlling-Tool einsetzen. Das UKK legt besonderen Wert auf die Wahrung der digitalen Souveränität. Zentrale Elemente des Verfahrens: Der Auftraggeber vergibt den Auftrag im Wege eines Verhandlungsverfahrens mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb. Mit dieser Bekanntmachung fordert der Auftraggeber interessierte Unternehmen auf, einen Teilnahmeantrag einzureichen. Für den Teilnahmeantrag sind allein die Anforderungen dieser Bekanntmachung maßgeblich. Anhand des eingereichten Teilnahmeantrags prüft der Auftraggeber die Eignung der Bewerber für den Auftrag anhand der gemäß der Bekanntmachung einzureichenden Unterlagen. Im zweiten Schritt fordert der Auftraggeber die nach Maßgabe der Bekanntmachung ausgewählten Bewerber auf, ein Erstangebot in Form eines indikativen Angebotes einzureichen. Mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe fordert der Auftraggeber die Bieter zur Abgabe von Optimierungsvorschlägen zu den Leistungsanforderungen und zum Vertrag auf. Sollte sich dies als zweckmäßig erweisen, verhandelt der Auftraggeber mit den Bietern über die eingereichten Vorschläge. Die weiteren Einzelheiten zum Verfahren ergeben sich aus den Vergabeunterlagen.
Interne Kennung: 2026 19 EU RX
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 72000000 IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
Zusätzliche Einstufung (cpv): 79400000 Unternehmens- und Managementberatung und zugehörige Dienste
Optionen:
Beschreibung der Optionen: -Bereitstellung der Entwicklungsumgebung: Bereitstellung und Wartung einer technologischen Plattform (nach ISO 27001/C5-Standard), die den Aufbau und die Weiterentwicklung komplexer KI-Anwendungen durch das UKK ermöglicht, ohne die Stabilität des bestehenden Regelbetriebs zu gefährden. - Technischer Support & Befähigung: Erbringung von Wartungs-, Pflege- und Supportleistungen für die bereitgestellte Plattform sowie Durchführung von Schulungen, um das UKK bei der Eigenentwicklung von KI-Lösungen, inklusive der Vermittlung von Best Practices für sichere KI-Entwicklung (DevSecOps) und regulatorische Compliance, technologisch optimal zu unterstützen. - Kostencontrolling: Sicherstellung eines durchgängigen und transparenten Kostencontrollings für sämtliche Prototyping-Projekte nach einem einheitlichen, vom UKK vorgegebenen Muster. - Operationalisierung & Etablierung eines Hybrid-Betriebs: Die Lösungen werden grundsätzlich cloudbasiert betrieben; in begründeten Ausnahmefällen muss der Auftragnehmer jedoch in der Lage sein, den Betrieb auch On-Premise sicherzustellen. - Datenintegration: Unterstützung bei der Migration bestehender Datenbestände, unter strikter Einhaltung von Datenschutzvorgaben, in die auf der Plattform neu entwickelten KI-Architekturen.
5.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Köln
Land, Gliederung (NUTS): Köln, Kreisfreie Stadt (DEA23)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Laufzeit: 60 Monate
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 3
Weitere Informationen zur Verlängerung: unbefristet
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Nicht erforderlich
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
Zusätzliche Informationen: Der Auftraggeber wird mindestens 3 Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften für das weitere Verfahren auswählen, sofern eine entsprechende Anzahl von geeigneten Bewerbern bzw. Bewerbergemeinschaften zur Verfügung steht. Der Auftraggeber wird zur Auswahl der Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften in 3 Stufen vorgehen: 1. Zunächst wird geprüft, ob die Teilnahmeanträge den formalen Anforderungen genügen. 2. Anschließend wird beurteilt, ob der Bewerber nach den vorgelegten Angaben und Nachweisen geeignet erscheint, die verfahrensgegenständlichen Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen. Dies ist der Fall, wenn der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft die gestellten Eignungsanforderungen erfüllt. 3. Schließlich, für den Fall, dass sich mehr als 3 geeignete Unternehmen beworben haben, wird beurteilt, wer unter den geeigneten Bewerbern im Vergleich zu den Mitbewerbern mit Blick auf die zu erbringende Leistung besonders geeignet erscheint und daher am weiteren Verfahren beteiligt wird. Der Auftraggeber wird zur Abgabe eines Angebotes die Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften auffordern, die die Eignungsanforderungen am besten erfüllen (Ranking). Er behält sich vor, nur die 3 besten Bewerber aufzufordern, auch wenn mehr Bewerber die Eignungsanforderungen erfüllen. Bei der Ermittlung des Rankings wird der Auftraggeber wie folgt vorgehen: Der Auftraggeber bewertet die technische und berufliche Leistungsfähigkeit (Fachkunde) der Bewerber. Maßgeblich sind die unter Ziffer 5.1.9 (Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen) genannten Angaben und Nachweise. Die Bewertung erfolgt in einem relativen Vergleich der Bewerber miteinander. Dabei gilt: Je mehr und besser mit dem Auftragsgegenstand vergleichbare Referenzen, desto mehr Punkte erhält der Bewerber. Die Vergleichbarkeit richtet sich nach den in Ziffer 5.1.9 genannten Merkmalen/Besonderheiten. Von Vorteil ist dabei, wenn eine Referenz möglichst viele der genannten Merkmale/Besonderheiten umfasst. Hierbei handelt es sich um Auswahlkriterien für den Teilnahmewettbewerb, nicht um Zuschlagskriterien.
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eignungskriterien Eintragung in das Handelsregister (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): Mit dem Teilnahmeantrag sind vom Bewerber möglichst folgende Unterlagen vorzulegen (im Fall einer Bewerbergemeinschaft von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft): a) Formlose Unternehmensdarstellung mit Angabe des Namens, des Sitzes, der Kontaktdaten, der Umsatzsteuer-Identifikations-Nr., des Namens, des Geburtsdatums und der Staatsangehörigkeit des wirtschaftlich Berechtigten im Sinne von § 3 GwG sowie zur Eintragung ins Handelsregister / Berufsregister; b) Formlose Eigenerklärung, aus der hervorgeht, dass keine Ausschlussgründe im Sinne der §§ 123, 124 GWB vorliegen bzw. erfolgreiche Selbstreinigungsmaßnahmen nach § 125 GWB durchgeführt worden sind; der Bewerber in das einschlägige Berufsregister oder ein vergleichbares Register (Standeskammern etc.) des Herkunftslandes eingetragen ist; sowie nicht zu den in Artikel 5 k) Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 16 der Verordnung (EU) 2025/2033 des Rates vom 23. Oktober 2025 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren, genannten Personen oder Unternehmen zählt. c) Bewerbergemeinschaften sollen zusätzlich eine Erklärung abgeben, aus der hervorgeht, dass kein Verstoß gegen Kartellrecht vorliegt, und dass keine unzulässigen wettbewerbsbeschränkenden Absprachen getroffen wurden. Bewerber werden gebeten, im Teilnahmeantrag einen Ansprechpartner mit Namen, Adresse, E-Mail, Telefon- und Faxnummer zu benennen.

Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eignungskriterien Berufliche Risikohaftpflichtversicherung (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): Mit dem Teilnahmeantrag sind vom Bewerber möglichst folgende Unterlagen vorzulegen (bei Bewerbergemeinschaften von mindestens einem Mitglied): Bestätigung, dass der Bewerber eine Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens Euro 1,5 Millionen pro Schadensfall, 2-fach maximiert, unterhält oder im Falle der Auftragserteilung abschließen wird.

Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eignungskriterien Spezifischer Jahresumsatz (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): Mit dem Teilnahmeantrag sind vom Bewerber möglichst folgende Unterlagen vorzulegen (bei Bewerbergemeinschaften von mindestens einem Mitglied): Angabe der Gesamtumsätze der letzten bis zu 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, möglichst durch Jahresabschlüsse und Prüfberichte belegt, sowie die Angabe der Umsätze der letzten 3 Geschäftsjahre mit Leistungen, die mit dem vorliegenden Auftragsgegenstand (Strategisch-technologische Partnerschaft zum Aufbau und Einsatz von KI-Lösungen beim Auftraggeber) vergleichbar sind.

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eignungskriterien Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): Mit dem Teilnahmeantrag sind vom Bewerber möglichst folgende Unterlagen vorzulegen (bei Bewerbergemeinschaften von mindestens einem Mitglied): geeignete Referenzen über früher ausgeführte Aufträge, die mit der zu vergebenden Leistung (Strategisch-technologische Partnerschaft zum Aufbau und Einsatz von KI-Lösungen beim Auftraggeber) vergleichbar sind, in Form einer Liste der in den letzten 3 (drei) Jahren erbrachten wesentlichen Liefer- und Dienstleistungsaufträge unter Angabe des Auftrags, des Leistungsumfangs, der Auftragssumme, des Auftraggebers, des Erbringungszeitraums sowie eines Ansprechpartners beim Auftraggeber inkl. Kontaktdaten. Der Auftraggeber wird insbesondere die 5 aus seiner Sicht am besten geeigneten Referenzen berücksichtigen. Mit den Referenzen sollen die Bewerber insbesondere in den folgenden Bereichen Erfahrung nachweisen: - (Partnerschafts-)Projekte mit anderen führenden Universitätskliniken, Forschungseinrichtungen und Technologiepartnern (Software, Forschung); - IT-Dienstleistungen im Bereich Health Care; - ITDienstleistungen für öffentliche Betreiber Kritischer Infrastrukturen (KRITIS); - Bereitschaft zur IP-Entwicklung (Geistiges Eigentum) des Auftraggebers auf der Technologie des Auftragnehmers bei spezifischen medizinischen KI-Entwicklungen; - Umsetzung von Zero-Trust-Architekturen und dem Betrieb durch moderne Observability-Ansätze (z. B. Prometheus, Grafana, Elastic) sowie Erfahrung mit Kubernetes proaktiv; - Bereitstellung der Infrastruktur nach modernen Standards mittels Infrastructure as Code (IaC) und Automatisierung über gängige Version- und CI/CD-Tools (z. B. GitHub, GitLab); - 24/7-Umgebungen sowie einem klaren Verantwortungsmodell zwischen den Vertragsparteien, insbesondere bei Incidents, Changes und Compliance-Themen; - Beratungsleistungen zur Berechnung der Wirtschaftlichkeit von Unterstützungsleistungen in Einzelprojekten. Bei den vorgenannten Kriterien handelt es sich um keine Mindestanforderungen. Der Auftraggeber wird die Referenzen gemäß Ziffer 2.1.4 im Rahmen des Rankings berücksichtigen. Sofern erforderlich, um einen ausreichenden Wettbewerb sicherzustellen, wird der Auftraggeber auch einschlägige Referenzen berücksichtigen, die mehr als 3 Jahre zurückliegen.

Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eignungskriterien Durchschnittliche jährliche Belegschaft (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): Mit dem Teilnahmeantrag sind vom Bewerber möglichst folgende Unterlagen vorzulegen (bei Bewerbergemeinschaften von mindestens einem Mitglied): Angabe der Anzahl der in den letzten bis zu 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren durchschnittlich jährlich beschäftigten Arbeitskräfte insgesamt und gesondert nach Führungskräften.

Kriterium: Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eignungskriterien Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): Mit dem Teilnahmeantrag sind vom Bewerber möglichst folgende Unterlagen vorzulegen (bei Bewerbergemeinschaften von mindestens einem Mitglied): Konzept zur Transformation des UKK auf Grundlage der Maßnahmen zur Qualitätssicherung und der Untersuchungsund Forschungsmöglichkeiten des Bewerbers. In dem Konzept soll der Bewerber verständlich beschreiben und detailliert darstellen, wo er das UKK im Auftragsfall in zehn Jahren aus Patienten-, Mitarbeiter- und IT-Sicht sieht, insbesondere welche Erleichterungen mit dem Einsatz der vom Bewerber zur Verfügung gestellten Künstlichen Intelligenz einhergehen. Das Konzept darf einen Umfang von 10 DIN A4-Seiten (Arial, 12 pt) nicht überschreiten (Deckblatt, Grafiken, Fußnoten etc. inkludiert).

Kriterium: Informationssicherheit
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eignungskriterien Informationssicherheit (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): Mit dem Teilnahmeantrag sind vom Bewerber möglichst folgende Unterlagen vorzulegen (bei Bewerbergemeinschaften von mindestens einem Mitglied): a) Nachweis einer Zertifizierung der relevanten Prozesse nach ISO 27001 oder gleichwertig; b) Nachweis eines BSI C5-Testats für die Cloud-Dienste oder gleichwertig.

Kriterium: Werkzeuge, Anlagen oder technische Ausrüstung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eignungskriterien Werkzeuge, Anlagen oder technische Ausrüstung (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): Mit dem Teilnahmeantrag sind vom Bewerber möglichst folgende Unterlagen vorzulegen (bei Bewerbergemeinschaften von mindestens einem Mitglied): Beschreibung der technischen Ausrüstung. Mit den Angaben zur technischen Ausrüstung sollen die Bewerber insbesondere folgende Zugänge beschreiben: - Zugang zu kuratierten Marketplaces von ISVs (Independent Software Vendors); - Früher Zugang zu noch nicht veröffentlichten (Forschungs-)Modellen (z. B. Co-Scientist, Genie, Sima). Darüber hinaus sollen die Bewerber darlegen, welche Stufen der souveränen Cloudstrukturen sie zur Verfügung stellen können. Die Beschreibung darf einen Umfang von 3 DIN A4-Seiten (Arial 12pt) nicht überschreiten (Deckblatt, Grafiken, Fußnoten etc. inkludiert).

Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eignungskriterien Anteil der Unterauftragsvergabe (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): Mit dem Teilnahmeantrag sind vom Bewerber möglichst folgende Unterlagen vorzulegen (bei Bewerbergemeinschaften von mindestens einem Mitglied): Angabe, welche Teile des Auftrags das Unternehmen unter Umständen als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt. Der Auftraggeber behält sich vor, im Laufe des Verfahrens eine Verpflichtungserklärung des vorgesehenen Nachunternehmers zu verlangen, dass dieser im Auftragsfall tatsächlich zur Verfügung steht.

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Bewertung der Teilnahmeanträge (Referenzen) - Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 1 000,00
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 03/07/2026 23:59:59 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Verfahrensbedingungen:
Voraussichtliches Datum der Absendung der Aufforderungen zur Angebotseinreichung: 15/07/2026
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 14/07/2026 12:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: 1. Bewerber werden gebeten, Rückfragen zum Teilnahmeantrag ausschließlich über die in Ziffer 5.1.11 genannte Website einzureichen. Die gesamte Kommunikation zwischen Auftraggeber und Bewerbern findet ausschließlich über das in Ziffer 5.1.11 genannte Vergabeportal statt. Der Auftraggeber wird alle Fragen und Antworten auf der in Ziffer 5.1.11 genannten Website anonymisiert zur Verfügung stellen. Bewerbungen für Teilleistungen sind nicht möglich. Fragen können bis 7 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist gestellt werden. 2. Ausreichend ist die Abgabe des Teilnahmeantrages in Textform (§ 126b BGB) über das in Ziffer 5.1.11 genannte Vergabeportal. Nähere Informationen stehen auf der Startseite des in Ziffer 5.1.11 genannten Vergabeportals zur Verfügung. Zur Formwahrung muss die Teilnahmeerklärung die Firma des Bewerbers/ des bevollmächtigten Bewerbergemeinschaftsmitglieds ausweisen. Eine Unterschrift oder Signatur ist nicht erforderlich. Bewerber werden gebeten, im Teilnahmeantrag einen Ansprechpartner mit Namen, Adresse, E-Mail, Telefon- und Faxnummer zu benennen. 3. Mehrfachbewerbungen als Einzelbewerber sowie als Mitglied einer/mehrerer Bewerbergemeinschaften (BG) sind unzulässig. Soweit mehrere Unternehmen im Rahmen der Vergabe miteinander kooperieren (z. B. über ein gemeinsames Tochterunternehmen, als Nachunternehmer oder im Rahmen einer BG), behält sich der Auftraggeber vor, Nachweise dafür zu fordern, dass die Kooperation als Ganzes sowie die Teilnahme der einzelnen Unternehmen an der Kooperation zulässig ist, insbesondere keine unzulässige wettbewerbsbeschränkende Abrede getroffen wurde. Für jeden Teilnehmer der Kooperation wäre dann zu begründen, inwieweit sein Entschluss zur Teilnahme an der Kooperation eine im Rahmen von zweckmäßigen und kaufmännisch vernünftigen Handelns liegende Entscheidung ist, z. B. weil der jeweilige Teilnehmer zur Zeit der Bildung der Kooperation überhaupt nicht oder jedenfalls zu dieser Zeit nicht über die erforderliche Kapazität zur Durchführung des hier ausgeschriebenen Auftrages verfügt oder aus anderen Gründen erst die Kooperation den jeweiligen Teilnehmer in die Lage versetzt, ein erfolgsversprechendes Angebot abzugeben. 4. Die Bildung von Bewerber-/Bietergemeinschaften (BG) ist nur bis zur Abgabe des Teilnahmeantrages möglich. Die Angaben zur Zusammensetzung der BG sind grundsätzlich bindend. Bewerber, die sich mit anderen Unternehmen zu Bewerber-/Bietergemeinschaften zusammenschließen und als solche einen Teilnahmeantrag einreichen, sind für die Dauer des Verfahrens daran gebunden. Ein Austausch einzelner Mitglieder der BG vor Auftragsvergabe bedarf der Zustimmung des Auftraggebers. Die Abgabe von Teilnahmeanträgen durch BG ist nur bei gesamtschuldnerischer Haftung mit bevollmächtigtem Vertreter möglich. Hierzu ist eine von allen Mitgliedern unterschriebene Vollmacht mittels einer BG-Erklärung vorzulegen. Außerdem haben sämtliche Mitglieder der BG namentlich mit Anschrift einen bevollmächtigten Vertreter für das Vergabeverfahren sowie den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu bezeichnen. Der Auftraggeber behält sich ausdrücklich vor, diese Angaben nachzufordern. Bei der Eignungsprüfung wird die BG als Ganzes beurteilt. 5. Der Auftraggeber wird die von dem Bewerber übermittelten Informationen vertraulich behandeln und die anwendbaren Vorschriften zum Datenschutzrecht beachten. Dies gilt insbesondere für personenbezogene Informationen, die im Zusammenhang mit der Angabe von Referenzen an den Auftraggeber weitergegeben werden. 6. Für den Fall, dass ein Bewerber einzelne Unternehmen als Nachunternehmer einsetzen möchte, wird auf die Möglichkeit der Eignungsleihe und die in § 47 VgV genannten Voraussetzungen hingewiesen. Wenn und soweit sich der Bewerber auf die Eignung des Nachunternehmers beruft, ist mit dem Teilnahmeantrag insbesondere eine Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers einzureichen, dass dieser seine Ressourcen und Kapazitäten dem Bewerber im Auftragsfall zur Verfügung stellt. 7. Bewerber sollten die auf der in Ziff. 5.1.11 genannten Website hinterlegten Vordrucke für ihre nach der Bekanntmachung erforderlichen Eigenerklärungen verwenden. Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Unterlagen gemäß § 56 Abs. 2 VgV nachzufordern. Auf die Nachforderung besteht kein Rechtsanspruch. 8. Der Auftraggeber wird den Vorgaben in § 41 VgV dadurch nachkommen, dass er auf der unter Ziffer 5.1.11 genannten Website den derzeit vorhandenen Teil der Vergabeunterlagen zur Verfügung stellt. Da der Auftraggeber ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb durchführt, erfüllt dies die Anforderungen des § 41 VgV. Ziel des Verhandlungsverfahrens ist es, die Anforderungen an die Leistung und den Vertrag mit den Bietern gemeinsam zu konkretisieren. Zum jetzigen Zeitpunkt stehen deshalb noch nicht alle Unterlagen fest. 9. Zugelassen zum Vergabeverfahren werden nur Wirtschaftsteilnehmer aus der EU und aus Drittländern, die eine internationale Übereinkunft mit der Union über die Gewährleistung des gleichen und wechselseitigen Zugangs zu öffentlichen Aufträgen geschlossen haben (wie etwa das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen (GPA)).
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: keine
Dieses Verfahren fällt unter die Verordnung zu ausländischen Subventionen (FSR)
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Finanzielle Vereinbarung: siehe Vergabeunterlagen
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Rheinland (Spruchkörper Köln) bei der Bezirksregierung Köln
Informationen über die Überprüfungsfristen: Das Verfahren für Verstöße gegen diese Vergabe richtet sich nach den Vorschriften der §§ 160 ff. des Gesetzes gegen Wettbewerbs-beschränkungen (GWB). Zur Wahrung der Fristen wird auf die §§ 160 ff. GWB verwiesen. Insbesondere weisen wir darauf hin, dass der Nachprüfungsantrag gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB spätestens 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, zu stellen ist. Vergabeverstöße sind nach § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB vor Einreichen des Nachprüfungsantrags innerhalb von 10 Kalendertagen nachdem der Bieter den Verstoß erkannt hat, beim Auftraggeber zu rügen. Vergabeverstöße, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der Teilnahmefrist nach Ziffer 5.1.12 beim Auftraggeber zu rügen. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind gem. § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Bis zum Ablauf des 30.06.2026 ist die Vergabekammer Rheinland für Nachprüfungsanträge in diesem Verfahren zuständig. Ab dem 01.07.2026 sind Nachprüfungsanträge bei der Vergabekammer Westfalen einzureichen. Die Kontaktdaten der Vergabekammer Westfalen lauten: Vergabekammer Westfalen, Albrecht-Thaer-Straße 9, 48147 Münster. - EMail: vergabekammer@brms.nrw.de, - Telefon: 0251 411-1604, - Fax: 0251 411-2165. Zusätzliche Informationen: - Nationale Identifikationsnummer: DE 164242157, - Hauptadresse (URL): https://www.bezreg-muenster.de/themen/wirtschaft-kultur-undkommunales/ vergabekammer-westfalen
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Universitätsklinikum Köln AöR
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Universitätsklinikum Köln AöR

8. Organisationen

8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Universitätsklinikum Köln AöR
Registrierungsnummer: DE215420431
Postanschrift: Kerpener Straße 62
Stadt: Köln
Postleitzahl: 50937
Land, Gliederung (NUTS): Köln, Kreisfreie Stadt (DEA23)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Zentrale Beschaffung/Vergabestelle
Telefon: +49 22147896623
Fax: +49 22147887805
Internetadresse: https://www.uk-koeln.de
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Zentrale Beschaffungsstelle, die öffentliche Aufträge oder Rahmenvereinbarungen im Zusammenhang mit für andere Beschaffer bestimmten Bauleistungen, Lieferungen oder Dienstleistungen vergibt/abschließt
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Rheinland (Spruchkörper Köln) bei der Bezirksregierung Köln
Registrierungsnummer: 05315-03002-81
Postanschrift: Zeughausstraße 2 - 10
Stadt: Köln
Postleitzahl: 50567
Land, Gliederung (NUTS): Köln, Kreisfreie Stadt (DEA23)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Geschäftsstelle Vergabekammer Rheinland
Telefon: +49 2211473045
Fax: +49 2211472889
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender

Informationen zur Bekanntmachung

Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 3d8f9158-6f91-4beb-b5ea-2ef955265358 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 12/06/2026 23:01:04 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 412714-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 114/2026
Datum der Veröffentlichung: 16/06/2026