1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: RAG Aktiengesellschaft
Rechtsform des Erwerbers: Öffentliches Unternehmen
Tätigkeit des Auftraggebers: Aufsuchung oder Gewinnung von Kohle oder anderen festen Brennstoffen
2.1.
Verfahren
Titel: Los 1: Versorgung mit elektrischer Energie und Erbringung energieversorgungsnaher Dienstleistungen
Beschreibung: Die RAG ist aus energiewirtschaftlicher Sicht ein industrieller Stromverbraucher, der künftig (bis 2030) seine Strombeschaffung durch eigene PV- und Wind-Assets sowie Nutzung vorhandener Nachfrageflexibilität im Kerngeschäft CO2-neutral decken möchte. Mit dieser Ausschreibung soll für den Zeitraum vom 1. Januar 2027 bis zum 31. Dezember 2029 bzw. 2030 mit Option zur Verlängerung bis zum 31. Dezember 2033 Strom vom Markt bezogen werden, Strom aus der Eigenerzeugung vermarktet werden sowie energieversorgungsnahe Leistungen erbracht werden. Der Auftrag wird in zwei Losen vergeben: Das Los 1 umfasst die Stromversorgung der RAG-Abnahmestellen in Mittel-, Hoch- und Höchstspannung und die Direktvermarktung der Erneuerbaren Energien-Anlagen der RAG. Das Los 2 umfasst die Stromversorgung der Abnahmestellen des Unternehmens in Niederspannung (SLP). Die RAG beabsichtigt, parallel zu diesem Vergabeverfahren einen Vertrag für die Erbringung des Portfolio- und Risiko-Management as a Service abzuschließen. Gegenstand dieser Bekanntmachung und Ausschreibung sind die Leistungen des Los 1. Die Einzelheiten des Auftrags können der Leistungsbeschreibung nebst Anlagen entnommen werden, die mit den Vergabeunterlagen unter der angegebenen Adresse zur Verfügung gestellt werden.
Kennung des Verfahrens: 086f8251-9d0e-4d99-9034-ffccb0405362
Interne Kennung: RAG Aktiengesellschaft
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
Zentrale Elemente des Verfahrens: 1. Das vom Auftraggeber durchgeführte Verfahren ist ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb in Anlehnung an die SektVO. Der Auftraggeber ist Sektorenauftraggeber nach § 143 Abs. 1 S. 1 GWB und daher berechtigt, das Verfahren in Anlehnung an die SektVO durchzuführen. Das Vergabeverfahren enthält verschiedene Auftragsbestandteile (vgl. § 111 GWB), die in Einklang mit § 111 Abs. 5 GWB in Anlehnung an die SektVO vergeben werden. Die vergaberechtlichen Grundsätze der Transparenz des Verfahrens und der Gleichbehandlung aller Bewerber und Bieter werden im gesamten Verfahren streng beachtet. Es wird darauf hingewiesen, dass den Bietern im weiteren Verlauf des Verfahrens vertrauliche Informationen zur Verfügung gestellt werden. Die Bewerber müssen daher im Teilnahmewettbewerb ihre Bereitschaft dahingehend erklären, die zur Verfügung gestellten Informationen vertraulich zu behandeln. Hierfür ist der Abschluss einer Vertraulichkeitsvereinbarung vorgesehen, die die Bewerber unterzeichnet mit ihrem Teilnahmeantrag einzureichen haben. Andernfalls kann keine Teilnahme an dem Vergabeverfahren erfolgen. 2. Die Vergabeunterlagen enthalten weitere Informationen über den Beschaffungsbedarf des öffentlichen Auftraggebers, insbesondere Angaben zu Eignungs- und Zuschlagskriterien. Die Vergabeunterlagen sind von Beginn des Verfahrens an über die angegebene Internetplattform abrufbar. 3. Diese Bekanntmachung leitet den vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb ein. Die für die Teilnahme am Verfahren erforderlichen Formulare können über den angegebenen Link heruntergeladen werden. 4. Im Anschluss an den Teilnahmewettbewerb werden die ausgewählten Bewerber zur Abgabe eines Angebotes auf Basis der Vergabeunterlagen aufgefordert. 5. Der Auftraggeber behält sich vor, den Auftrag auf der Grundlage der Erstangebote zu vergeben, ohne in Verhandlungen einzutreten. Fortsetzung folgt unter "Zusätzliche Informationen"
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Lieferleistungen
Haupteinstufung (cpv): 09310000 Elektrizität
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71314000 Dienstleistungen im Energiebereich
2.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Essen
Land, Gliederung (NUTS): Essen, Kreisfreie Stadt (DEA13)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Die Netzübernahmestellen und die Stromerzeugungsanlagen der RAG befinden sich an diversen Standorten in Nordrhein-Westfalen sowie im Saarland.
2.1.3.
Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.: 80 000 000,00 EUR
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: #Bekanntmachungs-ID: CXP4D6VMS7B# Fortsetzung "Die wichtigsten Merkmale des Verfahrens": 6. Erfolgt keine Zuschlagserteilung auf das Erstangebot, behält sich der öffentliche Auftraggeber vor, die Verhandlungen in verschiedenen aufeinanderfolgenden Phasen abzuwickeln, um so die Zahl der Angebote, über die verhandelt wird, anhand der vorgegebenen Zuschlagskriterien zu verringern. Diejenigen Bieter, die zunächst nicht in die engere Wahl kommen und nicht zu einem Bietergespräch eingeladen werden, werden nicht sogleich vom Verfahren ausgeschlossen, sondern "on hold" gestellt. Diese Bieter bleiben an ihr Angebot gebunden und behalten die Chance zu einem verbesserten Angebot, falls sich ergibt, dass den zunächst in die engere Wahl gelangten Bietern der Zuschlag - gleich aus welchem Grund - nicht erteilt werden kann. 7. Der Auftraggeber ist im Rahmen des Vergabeverfahrens gehalten, personenbezogene Daten zu erheben, zu verarbeiten und zu speichern. Weitere Informationen sind dem Dokument "Information DSGVO" zu entnehmen. Die Bieter des Verfahrens haben darüber hinaus mit dem Angebot die den Vergabeunterlagen beigefügte Erklärung zum Datenschutz und zur Verschwiegenheit einzureichen. 8. Auskunftsersuchen des Interessenten sind ausschließlich über die Vergabeplattform an den Auftraggeber zu richten. Andere Stellen dürfen keine Auskünfte erteilen. Dennoch anderweitig erlangte Auskünfte sind unbeachtlich. 9. Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/25/EU
sektvo -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Betrug: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Korruption: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Zahlungsunfähigkeit: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
5.1.
Los: LOT-0001
Titel: Los 1: Versorgung mit elektrischer Energie und Erbringung energieversorgungsnaher Dienstleistungen
Beschreibung: Es wird auf die Vergabeunterlagen verwiesen.
Interne Kennung: RAG Aktiengesellschaft
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Lieferleistungen
Haupteinstufung (cpv): 09310000 Elektrizität
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71314000 Dienstleistungen im Energiebereich
5.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Essen
Land, Gliederung (NUTS): Essen, Kreisfreie Stadt (DEA13)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Die Netzübernahmestellen und die Stromerzeugungsanlagen der RAG befinden sich an diversen Standorten in Nordrhein-Westfalen sowie im Saarland.
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Laufzeit: 50 Monate
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 3
Weitere Informationen zur Verlängerung: Der Vertrag kann drei Mal um jeweils ein Jahr verlängert werden.
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: nein
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Alle in diesem Abschnitt "Eintragung in das Handelsregister" geforderten Nachweise und Erklärungen sind von den Bewerbern mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind sämtliche unter diesem Abschnitt in diesem Abschnitt geforderten Nachweise und Erklärungen jeweils von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Das Formular I "Erklärung der Bewerbergemeinschaft" ist einmal von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichnet einzureichen. Die Vergabestelle behält sich vor Zuschlagserteilung vor, Führungszeugnisse sowie Gewerbezentralregisterauszüge zu fordern. In jedem Fall erfolgt vor Erteilung des Zuschlags eine Abfrage bei dem Wettbewerbsregister. Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institution ihres Heimatlandes beizubringen. Zusätzlich sind diese ins Deutsche zu übersetzen. Folgende Eigenerklärungen und Nachweise sind im Einzelnen erforderlich: 1. Soweit zutreffend: Bewerbergemeinschaftserklärung. Hierfür ist das Formular I "Erklärung der Bewerbergemeinschaft" zu verwenden; 2. Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB. Die Erklärung kann durch die Abgabe des den Vergabeunterlagen beigefügten Formulars II "Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen" erbracht werden; 3. Aktueller Auszug aus dem Handels- oder Berufsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Herkunftslandes. Falls keine Eintragungspflicht im Handelsregister besteht, eine formlose Erklärung, weshalb für den Bewerber keine Eintragungspflicht besteht nebst Angaben zu vertretungsberechtigten Personen. 4. Erklärung zu § 19 Abs. 3 MiLoG. Hierfür ist das Formulars III "Erklärung zu § 19 Abs. 3 MiLoG" zu verwenden. 5. Eigenerklärung zur Umsetzung von Artikel 5k Absatz 3 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022. Hierfür ist das Formular IV "Eigenerklärung zur Umsetzung von Artikel 5k Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 22 der Verordnung (EU) 2023/1214 des Rates vom 23. Juni 2023" zu verwenden. 6. Eigenerklärung zum Unternehmen mit Aussagen zu: (i) Hauptsitz des Unternehmens, (ii) Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, (iii) Telefonnummer, (iv) E-Mail-Adresse, (v) Gründungsjahr, (vi) Gesellschafter und ggf. Konzernzugehörigkeit, (vii) Größe des Unternehmens, (viii) Geschäftsfelder, (viv) Darstellung der Mitarbeiterstruktur, Gesamtzahl der Mitarbeitenden. Hierfür ist das Formular V "Eigenerklärung zum Unternehmen" zu verwenden.
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Die in diesem Abschnitt "Berufliche Risikohaftpflichtversicherung" geforderte Erklärung ist von den Bewerbern mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft kann die Erklärung durch jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzeln oder durch die Bewerbergemeinschaft als solche abgegeben werden (davon umfasst ist, dass ein oder mehrere Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zusammen die Eignungsanforderung erfüllen). Folgende Eigenerklärung ist im Einzelnen erforderlich: Eigenerklärung über das Bestehen einer Betriebshaftpflichtversicherung mit den Mindestdeckungssummen von 10 Mio. Euro für Personen- und Sachschäden (2-fach maximiert pro Jahr), und 10 Mio. Euro für Vermögensschäden (2-fach maximiert pro Jahr) oder eine entsprechende Absichtserklärung, dass ein Abschluss im Falle der Zuschlagserteilung erfolgen wird. Hierfür ist das Formular VI "Eigenerklärung zu der Betriebshaftpflichtversicherung" zu verwenden.
Kriterium: Durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Die in diesem Abschnitt "Durchschnittlicher Jahresumsatz" geforderten Erklärungen sind von den Bewerbern mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft kann die Erklärung durch jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzeln oder durch die Bewerbergemeinschaft als solche abgegeben werden (davon umfasst ist, dass ein oder mehrere Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zusammen die Eignungsanforderung erfüllen). Folgende Eigenerklärung ist im Einzelnen erforderlich: Eigenerklärung zum Gesamtumsatz des Unternehmens in EUR (netto) jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre. Mindeststandard: Der Bewerber muss folgenden Mindeststandard erfüllen: Ein jährlicher Mindestgesamtumsatz von 40 Mio. EUR (netto) in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren muss im Mittel erreicht oder überschritten worden sein. Hierfür ist das Formular VII "Eigenerklärung zu den Umsätzen" zu verwenden und vollständig auszufüllen.
Kriterium: Spezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Die in diesem Abschnitt "Spezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz" geforderte Erklärung ist von den Bewerbern mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft kann die Erklärung durch jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzeln oder durch die Bewerbergemeinschaft als solche abgegeben werden (davon umfasst ist, dass ein oder mehrere Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zusammen die Eignungsanforderung erfüllen). Folgende Eigenerklärung ist im Einzelnen erforderlich: Erklärung zum spezifischen Umsatz des Unternehmens im Bereich "Stromhandel und Bilanzkreismanagement" in EUR (netto) jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre. Mindeststandards: Der Bewerber muss folgenden Mindeststandard erfüllen: Ein jährlicher spezifischer Mindestumsatz von 20 Mio. EUR (netto) in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren muss im Mittel erreicht oder überschritten worden sein. Hierfür ist das Formular VII "Eigenerklärung zu den Umsätzen" zu verwenden und vollständig auszufüllen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Prozentanteil, genau): 20,00
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Lieferungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Die in diesem Abschnitt "Referenzen zu bestimmten Lieferungen" geforderte Erklärung ist von den Bewerbern mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft kann die Erklärung durch jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzeln oder durch die Bewerbergemeinschaft als solche abgegeben werden (davon umfasst ist, dass ein oder mehrere Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zusammen die Eignungsanforderung erfüllen). Folgende Eigenerklärungen und Nachweise sind im Einzelnen erforderlich: Eigenerklärung zu Unternehmensreferenzen: Es ist mindestens eine Unternehmens-Referenz einzureichen. Die eingereichten Unternehmens-Referenzen müssen summiert die folgenden Mindestanforderungen erfüllen: (a.) Leistungsbereich 1: Einkauf und Handel von Strom im Umfang von mindestens 500 GWh im Jahr (b.) Leistungsbereich 2: Durchführung der Bilanzkreisführung und der Vollversorgung von der Vollversorgung von Netzanschlüssen in HöS- oder HS- oder MS mit einem Umfang von mindestens 500 GWh im Jahr, (c.) Leistungsbereich 3: Direktvermarktung der verbleibenden Stromkapazitäten mit einem Umfang von mindestens 50 GWh im Jahr und (d.) die Leistungen wurden in den letzten 5 Jahren (Abschluss der Leistungserbringung nicht vor Mai 2021) erbracht. Zu verwenden ist das Formular VIII "Eigenerklärung Unternehmens-Referenzen". Dieses ist vollständig auszufüllen. Gefordert ist jeweils eine aussagekräftige Kurzbeschreibung des Auftragsinhalts. In der Referenz sind folgende Informationen vollständig und eindeutig darzustellen: Name des Auftraggebers, Projektbezeichnung, Ausführungszeitraum Beginn und ggf. Ende (Angabe jeweils Monat/Jahr), Name und Kontaktdaten eines Ansprechpartners beim Auftraggeber des Referenzprojekts (Telefon, Mail). Wertungsanforderungen an die eingereichten Unternehmensreferenzen: (i.) Im Rahmen der Mindestanforderung lit. a) (Leistungsbereich 1) werden nur solche Referenzen berücksichtigt, die den Einkauf und Handel von Strom im Umfang von mindestens 50 GWh im Jahr umfassen. (ii.) Im Rahmen der Mindestanforderung lit. b) (Leistungsbereich 2) werden nur solche Referenzen berücksichtigt, die die Durchführung der Bilanzkreisführung von Abnahmestellen und der Vollversorgung von Netzanschlüssen in HöS- oder HS- oder MS mit einem Umfang von mindestens 50 GWh im Jahr umfassen. (iii.) Im Rahmen der Mindestanforderung lit. c) (Leistungsbereich 3) werden nur solche Referenzen berücksichtigt, die die Direktvermarktung der verbleibenden Stromkapazitäten mit einem Umfang von mindestens 5 GWh im Jahr umfassen. (iv.) Es werden nur Referenzen berücksichtigt, deren Leistungen in den letzten 5 Jahren (Ab-schluss der Leistungserbringung nicht vor Mai 2021) erbracht wurden. Mindeststandards: Die Unternehmens-Referenzen müssen summiert in einem Kalenderjahr die Mindestanforderung lit. a - d erfüllen. Sofern die Mindestanforderungen nicht nachgewiesen werden, erfolgt ein Ausschluss.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Prozentanteil, genau): 80,00
Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Die in diesem Abschnitt "Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen" geforderte Erklärung ist von den Bewerbern mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft kann die Erklärung durch jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzeln oder durch die Bewerbergemeinschaft als solche abgegeben werden (davon umfasst ist, dass ein oder mehrere Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zusammen die Eignungsanforderung erfüllen). Folgende Eigenerklärungen und Nachweise sind im Einzelnen erforderlich: 1. Eigenerklärung zu der für den Auftrag vorgesehenen Projektleitung mit verbindlichen Aussagen zum vorgesehenen Projektleitenden und stellvertretenden Projektleitenden. Die benannten Personen müssen im Auftragsfall ab Vertragsbeginn für die gesamte Vertragslaufzeit entsprechend ihrer Rolle eingesetzt werden und die hierfür erforderlichen zeitlichen Kapazitäten müssen verfügbar sein. Der Bewerber muss versichern, dass die benannten Personen der deutschen Sprache in Wort und Schrift mächtig sind. Die Erklärung muss jeweils Aussagen zum (i) Name, (ii) Mitarbeiter des Mitglieds (nur bei Bewerbergemeinschaften anzugeben), (iii) Telefon, (iv) E-Mail, (v) Fachrichtung, (vi) Berufliche Qualifikation, (vii) Berufserfahrung (Jahre) des vorgesehenen Projektleiters und stellvertretenden Projektleiters enthalten. Hierfür ist das Formular IX zu verwenden und vollständig auszufüllen. Zusätzlich sind dem Teilnahmeantrag Lebensläufe der im Formular IX benannten Personen beizufügen. Mindeststandards: Der Bewerber muss folgende Mindeststandards erfüllen: Der benannte Projektleitende muss mindestens eine Berufserfahrung von fünf Jahren aufweisen. Der benannte stellvertretende Projektleitende muss mindestens eine Berufserfahrung von drei Jahren aufweisen. 2. Eigenerklärung zu einer Referenz der für den Auftrag vorgesehenen Projektleitung. Es ist mindestens eine persönliche Referenz des im Formular IX benannten Projektleitenden einzureichen. Die eingereichten persönlichen Referenzen müssen summiert die folgenden Mindestanforderungen erfüllen: (a.) Leistungsbereich 1: Einkauf und Handel von Strom im Umfang von mindestens 500 GWh im Jahr (b.) Leistungsbereich 2: Durchführung der Bilanzkreisführung und der Vollversorgung von der Vollversorgung von Netzanschlüssen in HöS- oder HS- oder MS mit einem Umfang von mindestens 500 GWh im Jahr, (c.) Leistungsbereich 3: Direktvermarktung der verbleibenden Stromkapazitäten mit einem Umfang von mindestens 50 GWh im Jahr und (d.) die Leistungen wurden in den letzten 5 Jahren (Abschluss der Leistungserbringung nicht vor Mai 2021) erbracht. Zu verwenden ist das Formular X "Eigenerklärung Referenz Projektleitung". Dieses ist vollständig auszufüllen. Mindeststandards: Die eingereichten persönlichen Referenzen des Projektleitenden müssen summiert in einem Kalenderjahr die Mindestanforderung lit. a - d erfüllen. 3. Eigenerklärung zu einer Referenz der für den Auftrag vorgesehenen stellvertretenden Projektleitung. Es ist mindestens eine persönliche Referenz des im Formular IX benannten stellvertretenden Projektleitenden einzureichen. Die eingereichten persönlichen Referenzen müssen summiert die folgenden Mindestanforderungen erfüllen: (a.) Leistungsbereich 1: Einkauf und Handel von Strom im Umfang von mindestens 500 GWh im Jahr (b.) Leistungsbereich 2: Durchführung der Bilanzkreisführung und der Vollversorgung von der Vollversorgung von Netzanschlüssen in HöS- oder HS- oder MS mit einem Umfang von mindestens 500 GWh im Jahr, (c.) Leistungsbereich 3: Direktvermarktung der verbleibenden Stromkapazitäten mit einem Umfang von mindestens 50 GWh im Jahr und (d.) die Leistungen wurden in den letzten 5 Jahren (Abschluss der Leistungserbringung nicht vor Mai 2021) erbracht. Zu verwenden ist das Formular XI "Eigenerklärung Referenz stellvertretende Projektleitung". Dieses ist vollständig auszufüllen. Mindeststandards: Die eingereichten persönlichen Referenzen des stellvertretenden Projektleitenden müssen summiert in einem Kalenderjahr die Mindestanforderung lit. a - d erfüllen. Für die Eigenerklärung zu einer Referenz der für den Auftrag vorgesehenen Projektleitung und stellvertretenden Projektleitung nach Ziff. 2 und 3 gilt folgendes: Gefordert ist jeweils eine aussagekräftige Kurzbeschreibung des Auftragsinhalts. In der Referenz sind folgende Informationen vollständig und eindeutig darzustellen: Name des Auftraggebers, Projektbezeichnung, Ausführungszeitraum Beginn und ggf. Ende (Angabe jeweils Monat/Jahr), Name und Kontaktdaten eines Ansprechpartners beim Auftraggeber des Referenzprojekts (Telefon, Mail). Wertungsanforderungen an die eingereichten persönlichen Referenzen: (i.) Im Rahmen der Mindestanforderung lit. a) (Leistungsbereich 1) werden nur solche Referenzen berücksichtigt, die den Einkauf und Handel von Strom im Umfang von mindestens 50 GWh im Jahr umfassen. (ii.) Im Rahmen der Mindestanforderung lit. b) (Leistungsbereich 2) werden nur solche Referenzen berücksichtigt, die die Durchführung der Bilanzkreisführung von Abnahmestellen und der Vollversorgung von Netzanschlüssen in HöS- oder HS- oder MS mit einem Umfang von mindestens 50 GWh im Jahr umfassen. (iii.) Im Rahmen der Mindestanforderung lit. c) (Leistungsbereich 3) werden nur solche Referenzen berücksichtigt, die die Direktvermarktung der verbleibenden Stromkapazitäten mit einem Umfang von mindestens 5 GWh im Jahr umfassen. (iv.) Es werden nur Referenzen berücksichtigt, deren Leistungen in den letzten 5 Jahren (Ab-schluss der Leistungserbringung nicht vor Mai 2021) erbracht wurden. Nach Ziff. 2 oder 3 eingereichte Referenzen, die die jeweiligen Wertungsanforderungen nicht erfüllen, werden nicht berücksichtigt.
Kriterium: Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Die in diesem Abschnitt "Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität" geforderte Erklärung ist von den Bewerbern mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft kann die Erklärung durch jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzeln oder durch die Bewerbergemeinschaft als solche abgegeben werden (davon umfasst ist, dass ein oder mehrere Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zusammen die Eignungsanforderung erfüllen). Folgende Eigenerklärungen und Nachweise sind im Einzelnen erforderlich: 1. Eigenerklärung über den Abschluss eines Bilanzkreisvertrags mit dem Übertragungsnetzbetreiber Amprion GmbH. Hierfür ist das Formular XII zu verwenden und vollständig auszufüllen. Zum Nachweis ist mit dem Teilnahmeantrag oder auf Anforderung des Auftraggebers vor Zuschlagserteilung zusätzlich eine Kopie des Bilanzkreisvertrags oder ein Bestätigungsschreiben des Übertragungsnetzbetreibers Amprion GmbH über die aktive Registrierung als Bilanzkreisverantwortlicher mit Angabe der Bilanzkreis-ID zu übermitteln. Mindeststandards: Der Bewerber muss vor Zuschlagserteilung einen Bilanzkreisvertrag mit dem Übertragungsnetzbetreiber Amprion GmbH abgeschlossen haben. 2. Eigenerklärung zu einer Registrierung als Direktvermarkter im Marktstammdatenregister unter Angabe der MaStR-Nummer. Hierfür ist das Formular XIII zu verwenden und vollständig auszufüllen. Zum Nachweis ist mit dem Teilnahmeantrag oder auf Anforderung des Auftraggebers vor Zuschlagserteilung einer der folgenden Nachweise zu übermitteln: 1) Ein aktueller Registerauszug aus dem MaStR, aus dem die aktive Marktrolle als "Direktvermarkter" ersichtlich wird; 2) Offizielles Bestätigungsschreiben der BNetzA über die Registrierung bzw. Aktivschaltung der Marktrolle "Direktvermarkter" unter Angabe der MaStR-ID oder 3) Ausdruck der Unternehmensseite im MaStR, in dem die Marktrolle "Direktvermarkter", die MaStR-ID sowie der Zeitpunkt des Ausdrucks ersichtlich wird. Mindeststandards: Der Bewerber muss vor Zuschlagserteilung als Direktvermarkter im Marktstammdatenregister (MaStR) der Bundesnetzagentur registriert sein. 3. Eigenerklärung zu einer Registrierung nach der EU-Verordnung zur Integrität und Transparenz des Energiegroßhandelsmarkts (REMIT) unter Angabe des zugehörigen ACER-Codes. Hierfür ist das Formular XIV zu verwenden. Zum Nachweis ist mit dem Teilnahmeantrag oder auf Anforderung des Auftraggebers vor Zuschlagserteilung ist ein Nachweis über die REMIT-Registrierung zu übermitteln. Mindeststandards: Der Bewerber muss vor Zuschlagserteilung nach der EU-Verordnung zur Integrität und Transparenz des Energiegroßhandelsmarkts (REMIT) registriert sein. 4. Eigenerklärung zum Besitz einer Börsenzulassung bei der EPEX Spot. Hierfür ist das Formular XV zu verwenden und vollständig auszufüllen. Dem Teilnahmeantrag ist ein Nachweis über die Börsenzulassung bei der EPEX Spot beizufügen. Mindeststandards: Der Bewerber muss eine Börsenzulassung bei der EPEX Spot besitzen. Mindeststandards: Alle genannten Anforderungen sind nachzuweisen / einzuhalten.
Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Ein Bieter kann andere Unternehmen als Unterauftragnehmer und/oder Eignungsverleiher einsetzen. Diese sind im Teilnahmeantrag unter Verwendung von Formular XVI zu benennen. Im Hinblick auf die Einreichung zusätzlicher Unterlagen sind 3 Fälle zu unterscheiden: Fall 1: Für die Benennung eines Unterauftragnehmers ohne Eignungsleihe hat der Bieter zusätzlich für jeden Unterauftragnehmer einzureichen: die zum Nachweis der Zuverlässigkeit und Gesetzestreue des Unterauftragnehmers unter Abschnitt "Eintragung in das Handelsregister" der EU-weiten Bekanntmachung aufgeführten Unterlagen allesamt mit Ausnahme der Formulare I und IV. Fall 2: Für die Benennung eines Unternehmens als Unterauftragnehmer mit Eignungsleihe bezogen auf die technische oder berufliche Leistungsfähigkeit hat der Bieter zusätzlich einzureichen: (i) die unter Abschnitt "Referenzen zu bestimmten Lieferungen", "Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen" und "Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität" der EU-weiten Bekanntmachung bezeichneten Unterlagen für diesen Dritten in dem Umfang, in dem sich der Bieter auf die Kapazitäten des Dritten zum Nachweis der Leistungsfähigkeit beruft, (ii) die unter Abschnitt "Eintragung in das Handelsregister" der EU-weiten Bekanntmachung aufgeführten Unterlagen jeweils allesamt auch von diesem benannten Dritten mit Ausnahme der Formulare I und IV, (iii) eine Verpflichtungserklärung von dem Unterauftragnehmer unter Verwendung von Formular XVII. Hinweis zu Fall 2: Ein Bieter oder eine Bietergemeinschaft kann im Hinblick auf Nachweise für die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit wie die einschlägige berufliche Erfahrung die Kapazitäten anderer Unternehmen nur dann in Anspruch nehmen, wenn diese die Leistung, für die diese Kapazitäten benötigt werden, tatsächlich erbringen werden. Fall 3: Für die Benennung eines Unternehmens als Eignungsverleiher bezogen auf die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit hat der Bieter zusätzlich einzureichen: (i) Formular VI gemäß Abschnitt "Durchschnittlicher Jahresumsatz" und "Spezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz" der EU-weiten Bekanntmachung, (ii) die unter Abschnitt "Eintragung in das Handelsregister" der EU-weiten Bekanntmachung aufgeführten Unterlagen jeweils allesamt von dem Eignungsverleiher mit Ausnahme der Formulare I und IV, (iii) eine Verpflichtungserklärung von dem Unterauftragnehmer unter Verwendung von Formular XVIII. Hinweis zu Fall 3: Das Unternehmen wird in haftungsrechtlicher Hinsicht mit dem Zuschlagsempfänger als Gesamtschuldner behandelt. Es wird darauf hingewiesen, dass ein anderes Unternehmen nicht nur ein selbständiges, von dem Bewerber rechtlich verschiedenes Unternehmen sein kann, sondern hierunter auch ein konzernverbundenes/-angehöriges Unternehmen zu verstehen ist.
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Abschichtung der Bewerber im Teilnahmewettbewerb: Nach Abschluss der Eignungsprüfung aller Bewerber im Teilnahmewettbewerb werden höchstens fünf Bewerber zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert. Die Auswahl erfolgt anhand der folgenden objektiven Kriterien: 1. Summierter Umfang der Durchführung der Bilanzkreisführung innerhalb eines Kalenderjahres anhand der nachgewiesenen Unternehmensreferenzen des Abschnitts "Referenzen zu bestimmten Lieferungen" (Gewichtung 80 %). Für Unternehmens-Referenzen des Leistungsbereichs 2, die die Wertungsanforderungen Nr. ii. und iv. erfüllen, und deren Summe in einem Kalenderjahr > 500 GWh bis 600 GWh beträgt, erhält der Bewerber einen Punkt. Für Unternehmens-Referenzen des Leistungsbereichs 2, die die Wertungsanforderungen Nr. ii. und iv. erfüllen, und deren Summe in einem Kalenderjahr > 600 GWh bis 700 GWh beträgt, erhält der Bewerber zwei Punkte. Für Unternehmens-Referenzen des Leistungsbereichs 2, die die Wertungsanforderungen Nr. ii. und iv. erfüllen, und deren Summe in einem Kalenderjahr > 700 GWh bis 800 GWh beträgt, erhält der Bewerber drei Punkte. Für Unternehmens-Referenzen des Leistungsbereichs 2, die die Wertungsanforderungen Nr. ii. und iv. erfüllen, und deren Summe in einem Kalenderjahr > 800 GWh bis 900 GWh beträgt, erhält der Bewerber vier Punkte. Für Unternehmens-Referenzen des Leistungsbereichs 2, die die Wertungsanforderungen Nr. ii. und iv. erfüllen, und deren Summe in einem Kalenderjahr > 900 GWh beträgt, erhält der Bewerber fünf Punkte. Es können maximal fünf Punkte erreicht werden, auch wenn der Bewerber Unternehmens-Referenzen einreicht, die die Wertungsanforderungen Nr. ii. und iv. erfüllen und deren summierter Umfang des Leistungsbereichs 2 in einem Kalenderjahr 900 GWh übersteigt. 2. Höhe des spezifischen Umsatz des Bewerbers gemäß Abschnitt 5.1.9 "Spezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz" bezogen auf das letzte abgeschlossene Geschäftsjahr (Gewichtung 20 %). Der Bewerber erhält einen Punkt, sofern der Umsatz im spezifischen Tätigkeitsfeld der Ausschreibung bezogen auf das letzte abgeschlossene Geschäftsjahr > 25 Mio. EUR bis 30 Mio. EUR beträgt. Der Bewerber erhält zwei Punkte, sofern der Umsatz im spezifischen Tätigkeitsfeld der Ausschreibung bezogen auf das letzte abgeschlossene Geschäftsjahr > 30 Mio. EUR bis 35 Mio. EUR beträgt. Der Bewerber erhält drei Punkte, sofern der Umsatz im spezifischen Tätigkeitsfeld der Ausschreibung bezogen auf das letzte abgeschlossene Geschäftsjahr > 35 Mio. EUR bis 40 Mio. EUR beträgt. Der Bewerber erhält vier Punkte, sofern der Umsatz im spezifischen Tätigkeitsfeld der Ausschreibung bezogen auf das letzte abgeschlossene Geschäftsjahr > 40 Mio. EUR bis 45 Mio. EUR beträgt. Der Bewerber erhält fünf Punkte, sofern der Umsatz im spezifischen Tätigkeitsfeld der Ausschreibung bezogen auf das letzte abgeschlossene Geschäftsjahr > 45 Mio. EUR beträgt. Es können maximal fünf Punkte erreicht werden. Die pro Kriterium erreichte Punktzahl wird jeweils mit der angegeben Gewichtung multipliziert und zu einer Gesamtpunktzahl addiert. Diese bildet die Grundlage für das Ranking. Sollten mehrere Bieter auf Rang 5 die gleiche Punktzahl erhalten, ist die Anzahl der Referenzen maßgeblich. Besteht weiterhin Punktgleichheit, entscheidet das Los. Sie können Ihre Chance, in die zweite Runde des Vergabeverfahrens (Angebotswettbewerb) zu kommen, erhöhen, indem Sie mehr Referenzen als die geforderte Mindestzahl einreichen. Dazu vervielfältigen Sie bitte das Formular VIII und reichen weitere Referenzen, die den Mindestanforderungen jeweils vollumfänglich entsprechen, ein.
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Angebotspreis
Beschreibung: Es wird auf die Vergabeunterlagen verwiesen.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 80
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Konzept zur Leistungserbringung
Beschreibung: Es wird auf die Vergabeunterlagen verwiesen.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 20
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 29/06/2026 12:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Klarstellung: Mit dem vorstehenden Satz ist Folgendes gemeint: Der öffentliche Auftraggeber kann den Bewerber oder Bieter unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende oder unvollständige unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachzureichen oder zu vervollständigen oder fehlende oder unvollständige leistungsbezogene Unterlagen nachzureichen oder zu vervollständigen (vgl. § 51 Abs. 2 Satz 1 SektVO). Die Nachforderung von leistungsbezogenen Unterlagen, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien betreffen, ist ausgeschlossen. Dies gilt nicht für Preisangaben, wenn es sich um unwesentliche Einzelpositionen handelt, deren Einzelpreise den Gesamtpreis nicht verändern oder die Wertungsreihenfolge und den Wettbewerb nicht beeinträchtigen (§ 51 Abs. 3 SektVO).
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Es gelten die Bedingungen des Vertrages inklusive der Anlagen.
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: nein
Finanzielle Vereinbarung: Es wird auf die Vergabeunterlagen verwiesen.
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Westfalen bei der Bezirksregierung Münster
Informationen über die Überprüfungsfristen: 1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnisnahme rügen. 2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. 3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. 4) Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen. § 160 Abs. 3 Satz 1 GWB gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: RAG Aktiengesellschaft
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: RAG Aktiengesellschaft
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: RAG Aktiengesellschaft
Registrierungsnummer: HRB 28810
Postanschrift: Im Welterbe 10
Stadt: Essen
Postleitzahl: 45141
Land, Gliederung (NUTS): Essen, Kreisfreie Stadt (DEA13)
Land: Deutschland
Telefon: +49 201 9220 24014
Fax: +49 201 9220 110
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Westfalen bei der Bezirksregierung Münster
Registrierungsnummer: DE164242157
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Straße 9
Stadt: Münster
Postleitzahl: 48147
Land, Gliederung (NUTS): Münster, Kreisfreie Stadt (DEA33)
Land: Deutschland
Telefon: +49 2514111604
Fax: +49 2514112165
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: c60c0c20-8e84-4fc5-bc91-9a6fb4f00641 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 17
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 27/05/2026 15:37:54 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 370151-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 102/2026
Datum der Veröffentlichung: 29/05/2026