2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
2.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Rögelestraße
Stadt: Friedenweiler (Rötenbach)
Postleitzahl: 79877
Land, Gliederung (NUTS): Breisgau-Hochschwarzwald (DE132)
Land: Deutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: Maßgebende Kriterien und Wichtung für die Wertung der Teilnahmeanträge (Interessensbesätigung): § 45 (4) Nr. 2 VgV: Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung. Nachweis, dass im Auftragsfall durch eine Haftpflichtversicherung eine Deckungssumme für Perso-nenschäden in Höhe von 3 Mio. € und für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) in Höhe von 5 Mio. € gegeben ist. § 45 (4) Nr. 4 VgV: Mindestjahresumsatz des Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags Der Bewerber muss mindestens folgende Umsätze aufweisen: Mindestumsatz "Objektplanung Verkehrsanlagen" von 300.000 € netto (Mittelwert der letzten 3 Geschäftsjahre). Gesamtumsatz des Unternehmens, in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, Bei der Wertung sind folgende Sachverhalte wesentlich: (10%) Punkte 3: >= 500.000 € netto Punkte 2: >= 400.000 € netto Punkte 1: >= 300.000 € netto (Mindestkriterium) § 46 (3) Nr. 2 VgV: Leistungsfähigkeit der technischen Fachkräfte, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, inkl. berufliche Befähigung. Der Bewerber muss mindestens folgende Befähigung aufweisen: Straßenplaner*in/Projektingenieur*in: •Berufserfahrung von mindestens 5 Jahren im Bereich Objektplanung Verkehrsanlagen •Abgeschlossenes Studium im Bereich Bauingenieurwesen (oder vergleichbar) •Eine Referenz in den letzten zehn Jahren mit dem folgenden Mindestkriterium vorzuweisen: "Objektplanung "Verkehrsanlagen" gemäß HOAI, Lph 1-2, für den Neubau oder Um- und Ausbau einer Bundesfernstraße mit Knotenpunkten, außerorts, Honorarzone III oder höher" Projektleiter*in: •Berufserfahrung von mindestens 5 Jahren im Bereich Objektplanung Verkehrsanlagen •Abgeschlossenes Studium im Bereich Bauingenieurwesen (oder vergleichbar) •3 Jahre Berufserfahrung als Projektleiter*in im Bereich der Objektplanung •Eine Referenz in den letzten zehn Jahren mit dem folgenden Mindestkriterium vorzuweisen: "Objektplanung "Verkehrsanlagen" gemäß HOAI, Lph 1-2, für den Neubau oder Um- und Ausbau einer Bundesfernstraße mit Knotenpunkten, außerorts, Honorarzone III oder höher." Die Projektleitung kann beim Erfüllen der geforderten Qualifikationen vom Straßenpla-ner*in/Projektingenieur*in übernommen werden. BIM-Gesamtkoordinator*in: •Berufserfahrung von mindestens 2 Jahren im Bereich Objektplanung Verkehrsanlagen •Abgeschlossenes Studium im Bereich Bauingenieurwesen, Projektmanagement, Wirtschaftsingenieurwesen, Architektur oder vergleichbar •Schulung zu grundlegenden Kenntnissen und das Verständnis von Open-BIM gemäß der Richtlinie VDI 2552 Blatt 8.1 "Building Information Modeling Qualifikationen - Basiskennt-nisse" (Wie das Zertifikat "PCert Foundation" von buildingSMART oder vergleichbar) Bauzeichner*in für die planerische Ausarbeitung: •Berufserfahrung von mindestens 5 Jahren im Bereich Objektplanung Verkehrsanlagen •Abgeschlossene Ausbildung als Bauzeichner (oder vergleichbare Berufsausbildung, z.B. Technischer Zeichner) •Die Arbeitsschwerpunkte bei den geforderten Zeichenprogrammen müssen in der Straßenplanung gemäß Leistungsbeschreibung liegen. Der Nachweis der Erfahrung bei den geforderten Zeichenprogrammen kann durch detaillierte Angaben im Lebenslauf erbracht werden (ggf. ergänzt durch Zeugnisse oder Arbeitsbestätigungen, die entsprechende Kenntnisse und Erfahrungen bestätigen). Leistungsfähigkeit der technischen Fachkräfte, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, inkl. berufliche Befähigung. Bei der Wertung sind folgende Sachverhalte wesentlich: (40%) Referenzen der Fachkraft "Straßenplaner*in /Projektingenieur*in" (15%) Referenzen der Fachkraft "Straßenplaner*in /Projektingenieur*in" in der Objektplanung "Verkehrsanlagen" gemäß HOAI, Lph 1-2, für den Neubau oder Um- und Ausbau einer Bundesfernstraße mit Knotenpunkten, außerorts, Honorarzone III oder höher in den letzten 10 Jahren. 3 Punkte: ≥ 4 Referenzen 2 Punkte: ≥ 2 Referenzen 1 Punkt: = 1 Referenz (Mindestkriterium) Referenzen der Fachkraft "Projektleiter*in" (15%) Referenzen der Fachkraft "Projektleiter*in" in der Objektplanung "Verkehrsanlagen" gemäß HOAI, Lph 1-2, für den Neubau oder Um- und Ausbau einer Bun-desfernstraße mit Knotenpunkten, außerorts, Honorarzone III oder höher in den letzten 10 Jahren. 3 Punkte: ≥ 4 Referenzen 2 Punkte: ≥ 2 Referenzen 1 Punkt: = 1 Referenz (Mindestkriterium) Referenzen der Fachkraft BIM-Gesamtkoordinator*in (10%) 3 Punkte: Weiterführende Schulungen zu BIM-Management und anwendungs-basierte Fähigkeiten und Fertigkeiten im Umgang mit Open-BIM (Wie das Professional Certification Programm "PCert Management" und "PCert Practitioner" von buildingSMART oder vergleichbar) 2 Punkte: Weiterführende Schulungen zu BIM-Management oder anwendungs-basierte Fähigkeiten und Fertigkeiten im Umgang mit Open-BIM (Wie das Professional Certification Programm "PCert Management" oder "PCert Practitioner" von buildingSMART oder vergleichbar) 1 Punkt: Schulung zu grundlegenden Kenntnissen und das Verständnis von Open-BIM gemäß der Richtlinie VDI 2552 Blatt 8.1 "Building Information Modeling Qualifikationen - Basiskenntnisse" (Wie das Professional Certification Programm "PCert Foundation" von buildingSMART oder vergleichbar) Die Projektleitung kann beim Erfüllen der geforderten Qualifikationen von dem bzw. der Straßenplaner*in/Projektingenieur*in übernommen werden. § 46 (3) Nr. 1 VgV: Ausführung von Leistungen in den letzten zehn Jahren (statt 3 Jahre wie nach § 46 (3) Nr. 1 VgV), die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind. Der Bewerber muss mindestens folgende Leistungen erbracht haben: Der Bewerber muss mindestens ein Referenzprojekt in der Objektplanung Verkehrsanlagen gemäß § 43 und 47 HOAI in Lph 1 und 2 geplant haben, dessen Planungsschwerpunkt an einer Bundesfernstraße mit Knotenpunkten, außerorts, in Honorarzone III oder höher lag. In Bezug auf den vorgenannten wertungsrelevanten Zeitraum von 10 Jahren, müssen die Leistungen innerhalb dieses Zeitraumes abgeschlossen sein. Der Zeitraum errechnet sich ab dem Ende der Teilnahmefrist für dieses Verfahren. Ausführung von Leistungen in den letzten zehn Jahren (statt 3 Jahre wie nach § 46 (3) Nr. 1 VgV), die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind. Bei der Wertung sind folgende Sachverhalte wesentlich: Der Bewerber muss mindestens ein Referenzprojekt in der Objektplanung Verkehrsanlagen gemäß § 47 HOAI in LPH 1 und 2 geplant haben, dessen Planungsschwerpunkt an einer Bundesfernstraße mit Knotenpunkten, außerorts, in Honorarzone III oder höher lag. Referenzen 3 Punkte: ≥ 4 Referenzen für vergleichbare Leistungen. Davon muss mindestens 1 BIM-Projekt beinhaltet sein. 2 Punkte: ≥ 2 Referenzen für vergleichbare Leistungen. 1 Punkt: = 1 Referenz für vergleichbare Leistungen. (Mindestkriterium) In Bezug auf den vorgenannten wertungsrelevanten Zeitraum von 10 Jahren, müssen die Leistungen innerhalb dieses Zeitraumes abgeschlossen sein. Der Zeitraum errechnet sich ab dem Ende der Teilnahmefrist für dieses Verfahren. § 46 (3) Nr. 9 VgV: Ausstattung, Geräte und technische Ausrüstung, über die das Unternehmen für die Ausführung des Auftrags verfügt. Über folgende Ausstattung muss der Bewerber verfügen: MS-Office (Word, Excel, PowerPoint), MS-Project, CAD-Software mit Schnittstellen gem. AIA und Leistungsbeschreibung/Vertragsbedingung, Kostenmanagement nach AKVS 2014, Ausgabe 11/2020; Zum Datenaustausch zwischen AN, AG und Dritten erforderliche Datenübertragungsmöglichkeit. § 46 (3) Nr. 3 VgV: Maßnahmen des Bewerbers, zur Gewährleistung der Qualität und seiner Untersuchungsmöglichkeiten. Der Bewerber muss mindestens Ein eigenes Qualitätsmanagementsystem nachweisen. § 46 (3) Nr. 10 VgV: Angabe, welche Teile des Auftrags der Bewerber als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt. Der Bewerber ist nur dann geeignet, wenn die von ihm benannten Unterauftragnehmer den Mindeststandards für die übernommenen Leistungen genügen. Daher ist die Angabe der vorgesehenen Unterauftragnehmer im Verzeichnis Unterauftragnehmer und ggf. in der Eigenerklärung zur Eignung notwendig.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -