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Solingen
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Stolberg
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Südlohn
Sundern
Swisttal
Tecklenburg
Telgte
Titz
Tönisvorst
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Velen
Verl
Versmold
Vettweiß
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Vlotho
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Werdohl
Werl
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Werther (Westf.)
Wesel
Wesseling
Westerkappeln
Westheim
Wetter (Ruhr)
Wettringen
Wickede (Ruhr)
Wiehl
Willebadessen
Willich
Wilnsdorf
Windeck
Winterberg
Wipperfürth
Witten
Wülfrath
Wuppertal
Würselen
Xanten
Zülpich

Deutschland – Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen – ISEK Planungsleistungen

307982-2026 - Wettbewerb
Deutschland – Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen – ISEK Planungsleistungen
OJ S 86/2026 05/05/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Dienstleistungen

1. Beschaffer

1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Stadt Tönisvorst
Rechtsform des Erwerbers: Lokale Gebietskörperschaft
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung

2. Verfahren

2.1.
Verfahren
Titel: ISEK Planungsleistungen
Beschreibung: Stufenweise Vergabe von Planungsleistungen für Maßnahmen des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) Innenstadt St. Tönis: A1 Alter Markt, A5 Hochstraße, A7 Rathausplatz, D2 Parkplatz Ringstraße
Kennung des Verfahrens: e05825eb-9094-4fcf-8fa2-7846d0c3cedd
Interne Kennung: S-TOENI-2026-0003
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
2.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Innenstadt St. Tönis
Stadt: Tönisvorst
Postleitzahl: 47918
Land, Gliederung (NUTS): Viersen (DEA1E)
Land: Deutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: 1. Der AG weist darauf hin, dass allein der Inhalt der vorliegenden europaweiten Veröffentlichung im Supplement zum Amtsblatt der EU maßgeblich ist, wenn die Bekanntmachung zusätzlich in weiteren Bekanntmachungsmedien veröffentlicht wird und der Bekanntmachungstext in diesen zusätzlichen Bekanntmachungen nicht vollständig, unrichtig, verändert oder mit weiteren Angaben wiedergegeben wird; 2. Die Vergabeunterlagen werden ausschließlich elektronisch auf dem o.g. Vergabeportal zur Verfügung gestellt. Die Beantwortung von Fragen zum Verfahren sowie sämtliche Kommunikation zwischen den Beteiligten und der Vergabestelle erfolgt ausschließlich über das o. g. Vergabeportal. Beteiligte sind daher im eigenen Interesse gehalten, die dort für diese eingerichteten Postfächer regelmäßig auf neue Informationen der Vergabestelle zu kontrollieren; 3. Jeder Bewerber / jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft hat mit dem Teilnahmeantrag die in dieser Bekanntmachung genannten Nachweise und Erklärungen entsprechend vorzulegen. 4. Jeder Bieter / jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft hat mit dem Teilnahmeantrag zusätzlich die Eigenerklärung-Sanktionen-EU (unterschrieben) sowie die Eigenerklärung zur Eignung (124_LD) einzureichen. 5. Die Eignung kann auch durch einen Präqualifizierungsnachweis (PQ-Nachweis) bestätigt werden. 6. Bewerbergemeinschaften Am Vergabeverfahren können auch Bewerbergemeinschaften teilnehmen, sofern diese die geforderten Eignungs- und Versicherungsnachweise beibringen, gesamtschuldnerisch haften und einen bevollmächtigten Vertreter benennen. In diesem Fall sind von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft gesondert die im Rahmen des Teilnahmeantrags geforderten Eignungs- und Versicherungsnachweise vorzulegen. Der Auftraggeber behält sich vor, die Bietergemeinschaft aufzufordern, die Gründe für die Bildung der Bietergemeinschaft darzulegen. 7. Eignungsleihe Am Vergabeverfahren können auch Bewerber teilnehmen, die im Rahmen des Teilnahmeantrags geforderte Eignungs- und Versicherungsnachweise per Eignungsleihe nachweisen. Im Fall der Eignungsleihe sind die geforderten Eignungs- und Versicherungsnachweise in Form einer Verpflichtungserklärung des Eignungsleihgebers vorzulegen. 8. Unterauftragnehmer Beabsichtigt der Bewerber bereits zum Zeitpunkt der Abgabe seines Teilnahmeantrags zur Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen Unterauftragnehmer zu beauftragen, sind diese mit Abgabe des Teilnahmeantrags schriftlich zu benennen. Der Auftraggeber überprüft im Rahmen der Eignungsprüfung, ob die Unternehmen, deren Kapazitäten der Bieter für die Erfüllung bestimmter Eignungskriterien in Anspruch nehmen will, die entsprechenden Eignungskriterien erfüllen und ob Ausschlussgründe vorliegen.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Korruption: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Betrug: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Zahlungsunfähigkeit: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

5. Los

5.1.
Los: LOT-0000
Titel: ISEK Planungsleistungen
Beschreibung: Stufenweise Vergabe von Planungsleistungen der ISEK-Maßnahmen nach HOAI § 39 (Freianlagen) und § 47 (Verkehrsanlagen). Vergeben wird Stufe 1: LPH 1-3. Die Leistungsphasen der Stufe 2 (LPH 4-5) und der Stufe 3 (LPH 6-9) werden als weitere optional beauftragbare Leistungsstufen mit vergeben. Planerische Zielsetzungen der Maßnahmen gemäß ISEK-Bericht und Räumlichem Entwicklungskonzept: ISEK-Maßnahme A1 Alter Markt (Freianlagen gem. § 39 HOAI) (ca. 2.521 m2): - Erhalt der Blickachse auf die St. Cornelius Kirche - Gestaltung von Aufenthalts- und Verweilbereichen sowie Spielangebote ggf. in Verbindung mit Wasserelementen - Berücksichtigung einer stärkeren Begrünung und Beschattung des Platzes - Berücksichtigung einer multifunktionalen Fläche für (kleinere) Veranstaltungen und Feste - Gestaltung von zwei Innenstadteingängen mit Hilfe einer abgestimmten Bepflanzung und dekorativen Elementen sowie Schildern und Informationstafeln (z.B. für Veranstaltungeshinweise) ISEK-Maßnahme A7 Rathausplatz (Freianlagen gem. § 39 HOAI) (845 m2): - Gestaltung von Verweil- und Aufenthaltsbereichen sowie Spielangeboten ggf. in Verbindung mit Wasserelementen - Berücksichtigung potenzieller außengastronomischer Nutzungen und Prüfung der Errichtung eines Pavillons zur Etablierung eines gastronomischen Angebotes - Betonung der historischen Bebauung - Erhalt der Blickachse auf die St. Cornelius Kirche - Berücksichtigung räumlicher Anforderungen des Platzes als potenzieller Veranstaltungsort sowie für multifunktionale Nutzung ISEK-Maßnahme A5 Hochstraße (Verkehrsanlagen gern. § 47 HOAI) (4.147 m2): - Neugestaltung als zentraler Ort/Flaniermeile für Einkaufen, Gastronomie, Dienstleistung und Kultur - Gestaltung von Verweilbereichen entlang des Straßenverlaufs - Berücksichtigung räumlicher Anforderungen als potenzieller Veranstaltungsort - Prüfung weiterer Begrünungsmaßnahmen (Baumpflanzungen, Pergolen/Rankgitter) sowie ggf. alternativer Beschattungsmaßnahmen ISEK-Maßnahme D2 Parkplatz Ringstraße (Verkehrsanlage gern. § 47 HOAI) (ca. 4.600 m2): - Prüfung von punktuellen Begrünungs- und Beschattungsmaßnahmen z.B. in Form von berankten Pergolen zur Gewährleistung von Beschattung, Vermeideung von Hitzeinseln sowie zur Verbesserung des Stadtbildes - Prüfung der Aufgabe von Stellplätzen im nordwestlichen Bereich der Stellplatzanlage zur Anordnung von Baumstandorte zur Beschattung der angrenzenden Grundschule
Interne Kennung: LOT-0000
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Laufzeit: 6 Monate
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
Zusätzliche Informationen: 1. Bieterauswahl Aus den Bewerbern, die einen Teilnahmeantrag abgegeben haben, werden zunächst die Bewerber ausgewählt, die formal geeignet sind. Aus diesen formal geeigneten Bewerbern wird der Auftraggeber die aus seiner Sicht am besten geeigneten Bewerber ermitteln (Ranking). Die Bewertung erfolgt anhand der eingereichten Referenzen nach Maßgabe der nachfolgenden Bepunktung. Pro erfülltes Kriterium in jedem Referenzprojekten wird jeweils einen Punkt vergeben. Maximal können somit 14 Punkte erreicht werden. • Referenzprojekt umfasst Leistungen der Freianlagen oder Verkehrsanlagen: 1 Punkt (Die volle Punktzahl von 2 Punkten für 2 Referenzen wird nur vergeben, wenn die eingereichten Referenzen in ihrer Gesamtheit sowohl Leistungen der Freianlagen als auch der Verkehrsanlagen abdecken. Weisen die Referenzen insgesamt nur eines der beiden Leistungsbilder nach, erfolgt lediglich die Bepunktung eines einzelnen Projekts (1 Punkt), unabhängig von der Anzahl der eingereichten Referenzen.) • Bearbeitung mindestens der Leistungsphasen 1-3 gemäß HOAI: 1 Punkt • Referenzprojekt der Honorarzone IV: 1 Punkt • Kommunaler Auftraggeber: 1 Punkt • Referenzprojekt unter Einsatz von Städtebaufördermitteln: 1 Punkt • Beteiligungsformate im Planungsprozess durchgeführt: 1 Punkt • Denkmalschutzbelange im Referenzprojekten berücksichtigt: 1 Punkt Sind alle sieben Kriterien in beiden Referenzprojekten erfüllt, werden 14 Punkte vergeben. Werden mehr als zwei Referenzen eingereicht, werden je Bewerber die beiden Referenzen mit der höchsten Punktzahl berücksichtigt. Der Auftraggeber wird die nach dem Ergebnis des durchgeführten Rankings aus seiner Sicht geeignetsten Bewerber (mindestens 3, höchstens 5) zur Abgabe eines Angebotes auffordern. Sind zwei oder mehr Bewerbungen gleich zu bewerten und konkurrieren diese um den letzten zu vergebenden Platz, kann unter diesen Bewerbern eine Auswahl durch Los getroffen werden. Die Unterlegenen Bewerber erhalten eine Benachrichtigung über ihre Nichtberücksichtigung. 2. Verhandlungsverfahren Im Rahmen des Verhandlungsverfahrens wird aus den Angeboten das wirtschaftlichste Angebot ausgewählt. Der Auftraggeber behält sich vor, den Zuschlag ohne Verhandlung auf Grundlage der Erstangebote zu erteilen. 3. Angebotsabgabe Für die Zuschlagserteilung kommen nur Bieter in Betracht, die in ihrem Angebot dokumentieren, zu welchem Honorar sie die beschriebenen Leistungen organisatorisch, personell, konzeptionell und terminlich umsetzen. Als Dokumentation hierfür hat der Bieter mit Abgabe des Angebots die aufgeführten Ausarbeitungen in zuschlagsfähiger Form vorzulegen: 2.1 Honorarangebot Es ist ein nachvollziehbares Honorarangebot mit dem Angebot abzugeben. Ist dem Angebot kein Honorarangebot beigefügt, führt dies zwingend zum Ausschluss des Angebotes. Ein Nachfordern ist ausgeschlossen. Die angebotenen Preise für Stundenverrechnungssätze sind Pauschalpreise, in denen sämtliche Leistungen des Auftragnehmers einschließlich Zuschlägen und Nebenkosten enthalten sind. Sie gelten verbindlich für die gesamte Vertragslaufzeit. Das Honorarangebot ist vom Bieter unter Verwendung der Tabellen in der Anlage 9 (Honorarangebotsblatt) zu ermitteln. Hierzu sind Eintragungen in allen blau markierten Feldern vorzunehmen. Die prozentualen Auf- und Abschläge auf das Grundhonorar gelten unabhängig vom Grundhonorar für die gesamte Vertragslaufzeit. 2.2 Einzureichen ist ferner ein Konzept zur Erfüllung der Planungsleistungen; dieses sollte enthalten: 2.2.1 Projektbearbeitung In Darstellung der Projektbearbeitung sollen • das methodische Vorgehen zur Bearbeitung der Aufgabe, einschließlich der vorgesehenen Arbeitsschritte und der Herangehensweise zur Erreichung der Projektziele, schlüssig und nachvollziehbar dargestellt werden, • die strategische Integrität des Vorhabens sowie dessen Einbindung in die Ziele des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) erläutert und die geplanten Beiträge zur Zielerreichung nachvollziehbar dargestellt werden, • die Einhaltung der einschlägigen Fördervoraussetzungen dargestellt und erläutert werden, wie diese im Rahmen der Projektbearbeitung berücksichtigt und sichergestellt werden, • das Konzept für den Beteiligungsprozess einschließlich der vorgesehenen Formate, Zielgruppen, Abläufe und Methoden sowie die angestrebte Qualität der Beteiligung nachvollziehbar beschrieben werden sowie • eine Vorabschätzung des Arbeits- und Zeitaufwandes für die einzelnen Projektphasen bzw. Arbeitsschritte einschließlich eines groben Zeitplans dargestellt werden. Die geforderten Angaben sind auf die zu vergebenden Planungsleistungen der Leistungsphasen 1 bis 3 sowie auf die weiteren optional beauftragbaren Leistungsstufen (LPH 4-5 und LPH 6-9) zu beziehen. Sind nicht alle oben aufgeführten Angaben in der Darstellung der Projektbearbeitung enthalten, führt dies nicht zum Ausschluss des Angebots, jedoch zu einer schlechteren Bewertung. 2.2.2 Organigramm Im Organigramm sollen • alle wesentlichen Mitarbeiter mit Angabe von Funktion, Aufgabe, Verantwortlichkeit einbezogen werden, die notwendig sind, um die beschriebenen Leistungen zu erbringen, • die Beziehungen der wesentlichen Mitarbeiter untereinander und zu den weiteren Projektbeteiligten, einschließlich des Auftraggebers und etwaigen weiteren externen Schnittstellen, zueinander dargestellt werden, die notwendig sind, um die beschriebenen Leistungen zu erbringen sowie • die Entscheidungs-, Kommunikations-, Integrations-, Koordinations- und Berichtswege schlüssig und umfassend dargestellt werden, die notwendig sind, um die beschriebenen Leistungen zu erbringen. Sind nicht alle oben aufgeführten Angaben im Organigramm enthalten führt das nicht zum Ausschluss des Angebots, jedoch zu einer schlechteren Bewertung. 2.2.3 Personaleinsatzplan Im Personaleinsatzplan sollen • die beschriebenen Leistungsphasen nach HOAI und die angelehnten Projektstufen als Gliederungsebenen verwendet werden, • alle im Organigramm aufgeführten Mitarbeiter namentlich und alle sonstigen Mitarbeiter, die erforderlich sind, um die beschriebenen Leistungen zu erbringen, mit ihrer Funktion bzw. Aufgabe aufgeführt sowie • die prozentualen Auslastungen der Mitarbeiter ausgewiesen werden, die notwendig ist, um die beschriebenen Leistungen zu erbringen. Sind nicht alle oben aufgeführten Angaben im Personaleinsatzplan enthalten führt das nicht zum Ausschluss des Angebots, jedoch zu einer schlechteren Bewertung. 3. Angebotspräsentation In der Angebotspräsentation erhält der Bieter die Möglichkeit alle Bestandteile seines Angebots vor der Bewertungskommission zu erläutern und seinen Arbeitsansatz für die beschriebenen Leistungen, in Bezug auf die konkrete Planungsaufgabe deutlich zu machen. Hierbei soll die Präsentation vor allem die Themenblöcke • Projektbearbeitung, • Organigramm sowie • Personaleinsatzplan unter Bezugnahme auf die Qualitätskriterien gemäß Anlage 7 Ziffer 2.2 zu behandeln. Für die Angebotspräsentation stehen dem Bieter ein Zeitraum von 40 Minuten für die Präsentation und ein Zeitraum von 20 Minuten für die Diskussion mit der Verhandlungskommission zur Verfügung. Der Bieter trägt seine Angebotspräsentation vor der Bewertungskommission vor und übergibt im Anschluss an die Diskussion eine digitale Kopie der Präsentationsunterlagen. 4. Bewertung der Angebote und Angebotspräsentationen Die Bewertung der eingereichten Angebote sowie der Angebotspräsentation erfolgt gemäß Wertungsmatrix "Zuschlagskriterien" nach Eingang der Angebote und erfolgter Angebotspräsentationen. Die Wertungsmatrix bezieht sich auf die zu vergebenden Planungsleistungen für die Leistungsphasen 1 bis 3 sowie auf die weiteren optional beauftragbaren Leistungsstufen (LPH 4-5 und LPH 6-9).
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: mit dem Teilnahmeantrag: Der Bieter weist mit Abgabe des Teilnahmeantrags mindestens zwei vergleichbare Referenzprojekte in Form einer schriftlichen Präsentation nach. Die eingereichten Referenzprojekte müssen innerhalb der letzten fünf Jahre (gerechnet vom Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung) abgeschlossen worden sein. Die Vergleichbarkeit mit der zu vergebenden Leistung definiert sich über den Leistungsumfang (LPH 1-3 HOAI), die Honorarzone (IV) sowie den Planungsgegenstands (Objektplanung: Freianlagen und Verkehrsanlagen), kommunale Auftraggeberschaft unter Anwendung von Städtebaufördermitteln sowie die Berücksichtigung von Beteiligungsformaten und Denkmalschutzbelangen. Diese Kriterien sind keine zwingenden Referenzanforderungen, führen jedoch bei Erfüllung im Rahmen der Bewerberauswahl zu einem besseren Ergebnis. Die Referenzen sollen beinhalten: • Projekttitel, Auftraggeber, Ort und Einwohnerzahl, Projektzeitraum, • Projektumfang (Kosten, Leistungsphasen nach HOAI), • Beschreibung der erbrachten Leistungen, • Ansprechperson beim Auftraggeber, • Optional: Bilder oder Pläne, Kurzbeschreibung der Projektergebnisse
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis der Befähigung zur Berufsausübung: Der Bewerber weist mit Abgabe des Teilnahmeantrags seine Befähigung zur Berufsausübung bzw. die Erlaubnis zur Erbringung von Ingenieurleistungen im Leistungsbild Freianlagen gemäß § 39 und im Leistungsbild Verkehrsanlagen gemäß § 47 Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) nach. Die Nachweise der Befähigung zur Berufsausübung können auch durch Bietergemeinschaften, Unterauftragnehmer oder im Rahmen der Eignungsleihe erbracht werden (s. Pkt. 2.3/2.4/2.5 des Verfahrensleitfadens).

Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Auswahlkriteriums: - mit dem Teilnahmeantrag (Eigenerklärung zur Eignung - Formblatt 124_LD): Erklärung, dass Ihnen die für die Ausführung der Leistungen erforderlichen Beschäftigten zur Verfügung stehen. - auf gesondertes Verlangen: Zahl der in den letzten drei Jahren jahresdurchschnittlich Beschäftigten

Kriterium: Anzahl der Führungskräfte
Beschreibung des Auswahlkriteriums: - mit dem Teilnahmeantrag (Eigenerklärung zur Eignung - Formblatt 124_LD): Erklärung, dass Ihnen die für die Ausführung der Leistungen erforderlichen Beschäftigten zur Verfügung stehen. - auf gesondertes Verlangen: Angabe der für die Leitung vorgesehenen Personen

Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Auswahlkriteriums: mit dem Teilnahmeantrag: - ggf. Erklärung Bietergemeinschaft (VHB Bund Formular 234) - ggf. Erklärung Eignungsleihe (VHB Bund Formular 236) - Ggf. Erklärungen von Nachunternehmern (VHB Bund Formular 235)

Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: - mit dem Teilnahmeantrag: Der Bewerber (bei Bietergemeinschaften mindestens ein Mitglied) reicht eine formlose Eigenerklärung mit folgenden Angaben ein: Bestätigung, dass der Bewerber eine Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 5 Millionen EUR pro Schadensfall, 2-fach maximiert, unterhält oder im Falle der Auftragserteilung abschließen wird.

Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Mit dem Teilnahmeantrag (Eigenerklärung zur Eignung - Formblatt 124_LD): - Bestätigung, dass ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren weder beantragt noch eröffnet wurde, ein Antrag auf Eröffnung nicht mangels Masse abgelehnt wurde und sich ihr Unternehmen nicht in Liquidation befindet. ODER Ein Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt wurde und auf Verlangen vorgelegt wird. - Angabe, dass nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die Zuverlässigkeit als Bieter in Frage stellt. Erklärung, dass für Ihr Unternehmen keine Ausschlussgründe gemäß § 123 oder 124 GWB vorliegen und Sie in den letzten zwei Jahren nicht aufgrund eines Verstoßes gegen Vorschriften, der zu einem Eintrag im Gewerbezentralregister oder Wettbewerbsregister geführt hat, mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden sind ODER zwar für ihr Unternehmen ein Ausschlussgrund gemäß §123 GWB vorliegt, sie jedoch für ihr Unternehmen Maßnahmen zur Selbstreinigung ergriffen haben, durch die für ihr Unternehmen die Zuverlässigkeit wieder hergestellt wurde. - Bestätigung, dass sie ihre Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung, soweit sie der Pflicht zur Beitragszahlung unterfallen, ordnungsgemäß erfüllt haben. Auf gesondertes Verlangen: Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen

Kriterium: Durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: - mit dem Teilnahmeantrag: Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit: Der Bewerber weist einen Durchschnittlichen Netto-Jahresumsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre in Euro für vergleichbare Maßnahmen in Höhe von 1 Mio. € nach.

Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: - mit dem Teilnahmeantrag: Angabe zur Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Projektbearbeitung
Beschreibung: 2.1 Darstellung des methodischen Vorgehens (Gewichtung 5%) 0: Aufgabenverständnis fehlt oder ist fehlerhaft. 20: Allgemeine oder oberflächliche Darstellung ohne klare Methodik. 40: Vorgehen nachvollziehbar, aber teils unpräzise beschrieben oder nur teilweise begründet. 60: Detaillierte, strukturierte Darstellung des Vorgehens, kreatives, innovatives methodisches Konzept, klarer roter Faden 2.2 Strategische Integrität und Einbindung in ISEK-Ziele (Gewichtung 5%) 0: Kein Bezug zu ISEK erkennbar. 20: Oberflächlicher Bezug ohne Verknüpfung zu strategischen Zielen 40: Grundsätzliche Einbindung in ISEK-Ziele, schlüssige Herleitung 60: Sehr überzeugende Integration der ISEK-Strategien in alle Projektteile. 2.3 Einhaltung der Fördervoraussetzungen (Gewichtung 5%) 0: Keine Kenntnis oder Berücksichtigung der Vorgaben. 20: Städtebauförderrichtlinie nur allgemein erwähnt. 40: Städtebauförderrichtlinie erkennbar integriert. 60: Sehr fundierte Kenntnis und methodische Umsetzung der Städtebauförderrichtlinien. 2.4 Konzept und Qualität des Beteiligungsprozesses (Gewichtung 5%) 0: Keine Beteiligung vorgesehen. 20: Beteiligung nur formal berücksichtigt. 40: Beteiligung ist vorgesehen und methodisch nachvollziehbar, aber wenig innovativ. 60: Kreativer, zielgruppenspezifischer und integrativer Beteiligungsansatz 2.5 Vorabschätzung des Arbeits- und Zeitaufwandes (Gewichtung 5%) 0: Keine nachvollziehbare Kalkulation. 20: Grobe oder unrealistische Zeitplanung. 40: Realistische, aber wenig detaillierte Darstellung. 60: Sehr transparente, schlüssig begründete Planung.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 25
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Projektorganisation
Beschreibung: 3.1 Projektaufbau (Organigramm) Vollständigkeit (Gewichtung 5%) 0: erfüllt die Anforderungen an das Organigramm nicht (weniger als 1/3 der Anforderungen). 20: erfüllt die Anforderungen an das Organigramm eingeschränkt (mind. 1/3 der Anforderungen). 40: erfüllt die Anforderungen an das Organigramm überwiegend (mind. 2/3 der Anforderungen). 60: erfüllt die Anforderungen an das Organigramm vollständig. 3.2 Projektaufbau (Organigramm) Nachvollziehbarkeit (Gewichtung 5%) 0: Das Organigramm ist zu weniger als 1/3 nachvollziehbar, stimmig und widerspruchsfrei). 20: Das Organigramm ist zu weniger als 2/3 nachvollziehbar, stimmig und widerspruchsfrei. 40: Das Organigramm ist mind. 2/3 nachvollziehbar, stimmig und widerspruchsfrei. 60: Das Organigramm ist nachvollziehbar, stimmig und widerspruchsfrei. 3.3 Projektablauf (Personaleinsatzplan) Vollständigkeit (Gewichtung 5%) 0: erfüllt die Anforderungen an den Personaleinsatzplan nicht (weniger als 1/3 der Anforderungen). 20: erfüllt die Anforderungen an den Personaleinsatzplan eingeschränkt (mind. 1/3 der Anforderungen). 40: erfüllt die Anforderungen an den Personaleinsatzplan überwiegend (mind. 2/3 der Anforderungen). 60: erfüllt die Anforderungen an den Personaleinsatzplan vollständig. 3.4 Projektablauf (Personaleinsatzplan) Nachvollziehbarkeit (Gewichtung 5%) 0: Der Personaleinsatzplan ist zu weniger als 1/3 nachvollziehbar, stimmig und widerspruchsfrei). 20: Der Personaleinsatzplan ist zu weniger als 2/3 nachvollziehbar, stimmig und widerspruchsfrei. 40: Der Personaleinsatzplan ist mind. 2/3 nachvollziehbar, stimmig und widerspruchsfrei. 60: Der Personaleinsatzplan ist nachvollziehbar, stimmig und widerspruchsfrei.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 20
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Angebotspräsentation
Beschreibung: 4.1 Erläuterung der Projektinhalte (Gewichtung 2%) 0: Der Projektbezug wurde nicht schlüssig, nachvollziehbar und widerspruchsfrei hergestellt (weniger als 1/3 der Anforderungen). 20: Der Projektbezug wurde eingeschränkt schlüssig, nachvollziehbar und widerspruchsfrei hergestellt (mind. 1/3 der Anforderungen). 40: Der Projektbezug wurde überwiegend schlüssig, nachvollziehbar und widerspruchsfrei hergestellt (mind. 2/3 der Anforderungen). 60: Der Projektbezug wurde vollständig schlüssig, nachvollziehbar und widerspruchsfrei hergestellt. 4.2 Einbeziehung des Projektteams (Gewichtung 1%) 0: Die Präsentation wurde durch weniger als 1/3 der im Organigramm als wesentlichen Mitglieder des Projektteams benannten Personen gehalten. 20: Die Präsentation wurde durch mind. 1/3 der im Organigramm als wesentlichen Mitglieder des Projektteams benannten Personen gehalten. 40: Die Präsentation wurde durch mind. 2/3 der im Organigramm als wesentlichen Mitglieder des Projektteams benannten Personen gehalten. 60: Die Präsentation wurde durch alle im Organigramm als wesentlichen Mitglieder des Projektteams benannten Personen gehalten. 4.3 Verständlichkeit, Souveränität des Auftretens (Gewichtung 1%) 0: Die zentralen Botschaften wurden nicht schlüssig, nachvollziehbar und widerspruchsfrei vermittelt (weniger als 1/3 der Anforderungen). 20: Die zentralen Botschaften wurden eingeschränkt schlüssig, nachvollziehbar und widerspruchsfrei vermittelt (mind. 1/3 der Anforderungen). 40: Die zentralen Botschaften wurden überwiegend schlüssig, nachvollziehbar und widerspruchsfrei vermittelt (mind. 2/3 der Anforderungen). 60: Die zentralen Botschaften wurden vollständig schlüssig, nachvollziehbar und widerspruchsfrei vermittelt. 4.4 Einhaltung der vorgegebenen Struktur (Zeit/Themen) (Gewichtung 1 %) 0: Die vorgesehene Struktur und Zeitvorgabe für die Präsentation wurden nicht eingehalten (weniger als 1/3 der Anforderungen). 20: Die vorgesehene Struktur und Zeitvorgabe für die Präsentation wurden eingeschränkt eingehalten (mind. 1/3 der Anforderungen). 40: Die vorgesehene Struktur und Zeitvorgabe für die Präsentation wurden überwiegend eingehalten (mind. 2/3 der Anforderungen). 60: Die vorgesehene Struktur und Zeitvorgabe für die Präsentation wurden vollständig eingehalten.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 5
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: 1.1 Gesamthonorar (Gewichtung: 45 %): Die volle Punktzahl (100) erhält das Angebot mit dem niedrigsten Preis. Höhere Honorarangebote erhalten einen Punktwert, der anhand der unten aufgeführten Formel ermittelt wird. Ph = 100 - ((HAngebot-Hmin)/Hmin) x100 Ergibt die vorstehende Formel einen negativen Punktwert, wird das Honorarangebot mit 0 Punkten bewertet. Die einzelnen Formelbestandteile sind wie folgt definiert: Ph= Punktwert des zu bewertenden Honorarangebots HAngebot= Gesamthonorar des zu bewertenden Honorarangebots in Euro Hmin= Günstigstes Gesamthonorar in Euro Beispielrechnung: Hmin =50.000 €, HAngebot = 60.000 € Ph= 100- ((60.000-50.000)/50.000) x100 = 20 1.2 Durchschnittsstundensatz (Gewichtung 5 %): Der Bieter mit dem günstigsten Durchschnittsstundensatz erhält die maximal mögliche Punktzahl (100). Höhere Durchschnittsstundensätze erhalten einen Punktwert, der anhand der unten aufgeführten Formel ermittelt wird. Ps = 100 - ((Sangebot-Smin)/Smin) x100 Ergibt die vorstehende Formel einen negativen Punktwert, wird das Honorarangebot mit 0 Punkten bewertet. Die einzelnen Formelbestandteile sind wie folgt definiert: Ps= Punktwert des zu bewertenden Durchschnittsstundensatz Sangebot= Durchschnittsstundensatz des zu bewertenden Honorarangebots in Euro Smin= Günstigstes Gesamthonorar in Euro Beispielrechnung: Smin = 90 €, Sangebot = 105 € Ps= 100- ((105-90)/90) x100 = 83,33
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 50
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Zulässig
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 09/06/2026 10:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Die Nachforderung von Unterlagen erfolgt gemäß § 56 VgV.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: nein
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Westfalen
Informationen über die Überprüfungsfristen: Innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann ein Nachprüfverfahren bei der Vergabekammer beantragt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Stadt Tönisvorst

8. Organisationen

8.1.
ORG-7001
Offizielle Bezeichnung: Stadt Tönisvorst
Registrierungsnummer: 051660028028-31001-46
Postanschrift: St. Töniser Straße 8
Stadt: Tönisvorst
Postleitzahl: 47918
Land, Gliederung (NUTS): Viersen (DEA1E)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Zentrale Vergabestelle des Kreises Viersen
Telefon: +49 2162391224
Fax: +49 216239281051
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
8.1.
ORG-7004
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Westfalen
Registrierungsnummer: 05515-03004-07
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Straße 9
Stadt: Münster
Postleitzahl: 48147
Land, Gliederung (NUTS): Münster, Kreisfreie Stadt (DEA33)
Land: Deutschland
Telefon: +49 2514111604
Fax: +49 2514112165
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-7005
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender

Informationen zur Bekanntmachung

Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 523e0112-5e85-48c7-9916-9e2484cb7613 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 04/05/2026 12:16:38 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 307982-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 86/2026
Datum der Veröffentlichung: 05/05/2026