1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Stadt Freiburg i. Br. - Vergabemanagement
Rechtsform des Erwerbers: Lokale Gebietskörperschaft
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung
2.1.
Verfahren
Titel: Planungsleistungen Neubau Einlassbauwerk Gewerbebach am Sandfangwehr, Freiburg Waldsee
Beschreibung: Planungsleistungen Neubau Einlassbauwerk Gewerbebach am Sandfangwehr, Freiburg Waldsee. Gegenstand der Ausschreibung sind Planungsleistungen zum Neubau Einlassbauwerk Gewerbebach am Sandfangwehr in 79117 Freiburg Waldsee nach HOAI 2021 in den Bereichen Fachplanung Ingenieurbauwerke §§ 41 ff., Objektplanung Tragwerksplanung §§49 ff. und Fachplanung Technische Ausrüstung §§ 53 ff. Durchgeführt wird ein zweistufiges Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem öffentlichem Teilnahmewettbewerb gemäß § 119 Abs. 5 GWB i. V. m. §§ 14 Abs. 3 Nr. 2, 17 Abs. 1 und 74 VgV. Das zweistufige Verfahren beinhaltet den öffentlichen Teilnahmewettbewerb (1. Stufe: Teilnahme-wettbewerb und Auswahlphase) und die Verhandlungsphase (2. Stufe: Angebots- und Verhandlungs-phase)
Kennung des Verfahrens: b1880d6a-7259-429e-88f2-cc0768dd3e4b
Interne Kennung: 2026001756
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71322000 Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71320000 Planungsleistungen im Bauwesen, 71327000 Dienstleistungen in der Tragwerksplanung, 71328000 Dienstleistungen für die Prüfung der Tragwerksplanung
2.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Freiburg i.Br.
Postleitzahl: 79117
Land, Gliederung (NUTS): Freiburg im Breisgau, Stadtkreis (DE131)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Die Abgabe des Teilnahmeantrags darf ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform erfolgen. Dafür ist das vollständig ausgefüllte Bewerbungsformular zusammen mit den zugehörigen Anlagen im Vergabeportal hochzuladen. Weitere Unterlagen über die verlangten Erklärungen, Nachweise und Referenzen hinaus sind nicht erwünscht und werden bei der Wertung nicht berücksichtigt. Fragen sind in Textform über das Vergabeportal unter „Bieterkommunikation“ an die Vergabestelle einzureichen. Frist hierzu siehe Nr. 5.1.11. „Auftragsunterlagen - Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen“. Die Fragen werden in Abhängigkeit von der technischen und/oder (vergabe-)rechtliche Komplexität baldmöglichst beantwortet. Für die Ausarbeitung der Bewerbungsunterlagen werden den Bewerbern keine Kosten erstattet (in Anlehnung an § 77 Absatz 1 VgV). Zur Beschleunigung des Verfahrens kann in der 2. Stufe die gesetzliche Mindestfrist für die Abgabe der Angebote von 25 Kalendertagen auf mindestens 15 Kalendertage verkürzt werden, sofern die eingeladenen Bewerber zustimmen (§ 17 Abs. 6 und 9 VgV). Hierzu erfolgt im Bewerbungsformular unter Nr. 16 eine Abfrage, welche keine Auswirkung auf die Wertung des Teilnahmeantrags hat. Es ist beabsichtigt für die 2. Stufe des Verfahrens insbesondere folgende Unterlagen noch zur Verfügung zu stellen: Mustervertrag über Planungsleistungen mit Preisblattformular.
2.1.3.
Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.: 0,00 EUR
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: Gegenstand der Ausschreibung sind Planungsleistungen nach HOAI 2021 zum Neubau des Einlassbauwerkes Gewerbebach am Sandfangwehr in Freiburg im Breisgau, in folgenden Bereichen: • Fachplanung Ingenieurbauwerke HOAI §§41 ff. • Objektplanung Tragwerksplanung HOAI §§49 ff. • Fachplanung Technische Ausrüstung HOAI §§53 ff. • Besondere Leistungen Ausgangslage Die Stadt Freiburg i.Br. plant den Neubau des Einlassbauwerkes Gewerbebach am Sandfangwehr in Freiburg-Waldsee. Die Anlagenteile und die Steuerung sind in schlechtem Zustand und nicht mehr vollumfänglich funktionstüchtig. Das laufende Monitoring ist durch die aktuell eingeschränkte Funktionalität der Anlagenteile nur bedingt durchführbar und muss neu eingerichtet werden. Eine Sanierung von Einzelteilen ist wirtschaftlich nicht mehr darstellbar, weshalb ein Neubau der gesamten Anlagentechnik geplant ist. Angaben zum Planungsauftrag Die Anlagentechnik und Steuerung sind vollständig zu erneuern. Vorgesehen ist eine einfache Steuerung im Bereich der heutigen Ausleitung aus der Dreisam. Die Anlagenteile sind in die bestehende Struktur (Sandsteinmauer, Betonsohle, anstehender Fels, Fischaufstiegsanlage) einzubinden. Dabei ist der Hochwasserschutz des Gewerbebaches in die Anlage zu integrieren und die Messkonzeption neu zu planen. Das bestehende Gewölbe ist zu sanieren. Mit dem Umbau ist die Einlaufsituation in den Gewerbebach neu zu ordnen und die Anlage mit automatisierter Steuerung und Messvorrichtung auszustatten. Dabei sollen Steuerung, Rechen und Reinigung gebündelt an der bestehenden Position angeordnet werden. Teile der Anlage, wie der Feingeschiebefang einschließlich Geschieberückführung in die Dreisam sind zu erhalten bzw. zu ertüchtigen. Das feste Wehr mit aufgesetzter Metallschwelle und die Fischaufstiegsanlage bleiben von der Maßnahme unberührt. Das Gewerbekanalregelschütz sowie die Kanaleinlassschütze sind zu demontieren. Das Sandsteinmauerwerk ist zu erhalten bzw. hinsichtlich der statischen Anforderungen an die neuen Anlagenteile zu ertüchtigen. Das bestehende Gewölbe ist zu sanieren. Der Hochwasserschutz des Gewerbekanals ist durch entsprechende Geländemodellierung der Uferwand im Bereich des stillgelegten Altarm zu gewährleisten. In diesem Zusammenhang ist die aktuelle Wegeführung aus der Parkanlage über die Horizontalrechenreinigungsmaschine neu zu ordnen und barrierefrei an die Kartäuserstraße anzuschließen. Die Abflussmenge im Gewerbebach ist in Abhängigkeit des Abflusses in der Dreisam zu steuern. Dabei ist für die gewerblichen Nutzer am Gewerbebach ein ausreichender Abfluss zu gewährleisten, während gleichzeitig unter Beachtung naturschutzrelevanter Aspekte ein Mindestabfluss in der Dreisam bei Niedrigwasserphasen einzuhalten ist. Die Abflussganglinie ist in der WRE von 2014 festgehalten. Die Steuerung der Anlage soll vollautomatisiert erfolgen. Für die Steuerung und für das Monitoring ist eine umfassende Pegel- und Messkonzeption zu erstellen. Die Wasserverteilung bezieht sich auf den Dreisam Pegel Ebnet. Die Steuerung soll zukünftig vorzugsweise über den Abfluss im Gewerbekanal erfolgen. Die für die Steuerung und das Monitoring benötigte Pegel (mit Ausnahme des Dreisam Pegel Ebnet) sind zu planen und neu zu installieren. Beauftragung Der Auftraggeber behält sich eine stufenweise Beauftragung der einzelnen Leistungsphasen (sowohl Grundleistung als auch optionale Leistungen) vor. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsphasen bzw. Handlungsbereiche besteht nicht, ebenso besteht kein Rechtsanspruch auf Weiterbeauftragung nach Erbringung erster Leistungsphasen. Projektdaten: Für die Gesamtprojektkosten rechnet die Stadt Freiburg mit ca.1,8 Mio. € brutto (Stand 2026). Rahmentermine: Planungsbeginn nach Beauftragung: September 2026 Vergabe der Bauleistung: Dezember 2028 Baufertigstellung voraussichtlich: Dezember 2030
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: Gemäß § 123, 124 GWB, § 57, 42 Abs. 1 VgV und § 16 VOB/A
5.1.
Los: LOT-0001
Titel: Planungsleistungen Neubau Einlassbauwerk Gewerbebach am Sandfangwehr, Freiburg Waldsee
Beschreibung: Planungsleistungen Neubau Einlassbauwerk Gewerbebach am Sandfangwehr, Freiburg Waldsee. Gegenstand der Ausschreibung sind Planungsleistungen zum Neubau Einlassbauwerk Gewerbebach am Sandfangwehr in 79117 Freiburg Waldsee nach HOAI 2021 in den Bereichen Fachplanung Ingenieurbauwerke §§ 41 ff., Objektplanung Tragwerksplanung §§49 ff. und Fachplanung Technische Ausrüstung §§ 53 ff. Durchgeführt wird ein zweistufiges Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem öffentlichem Teilnahmewettbewerb gemäß § 119 Abs. 5 GWB i. V. m. §§ 14 Abs. 3 Nr. 2, 17 Abs. 1 und 74 VgV. Das zweistufige Verfahren beinhaltet den öffentlichen Teilnahmewettbewerb (1. Stufe: Teilnahme-wettbewerb und Auswahlphase) und die Verhandlungsphase (2. Stufe: Angebots- und Verhandlungs-phase)
Interne Kennung: f0430050-f42a-44bb-b0dc-d70a04f1d28b
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71322000 Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71320000 Planungsleistungen im Bauwesen, 71327000 Dienstleistungen in der Tragwerksplanung, 71328000 Dienstleistungen für die Prüfung der Tragwerksplanung
5.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Freiburg i.Br.
Postleitzahl: 79117
Land, Gliederung (NUTS): Freiburg im Breisgau, Stadtkreis (DE131)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Laufzeit: 112 Monate
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
Zusätzliche Informationen: Wertungsprüfung gemäß § 51 Abs. 1 VgV: Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, welche die Eignungskriterien erfüllen und zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden (gemäß Bewerbungsformular Nr. 14 und 15). Es sollen mindestens 3 und höchstens 5 Unternehmen für die 2. Stufe des Verfahrens ausgewählt werden. Die Auswahl erfolgt in einem Bewertungsverfahren auf Basis folgender Bewertungskriterien: 1. Wertungskriterium: Referenzen (projektbezogene Erfahrungen) mit 80 % (bzw. 80 Punkte). 2. Wertungskriterium: unternehmensbezogene Leistung (Umsatzzahlen) mit 20 % (bzw. 20 Punkte). Bestehen bei der Begrenzung der Bewerberhöchstzahl Punktgleichheiten bei der Gesamtpunktzahl, entscheidet zunächst die höhere Punktzahl zu den Referenzen (Wertungskriterium 1), ansonsten erfolgt eine Auslosung entsprechend § 75 Abs. 6 VgV. => 1. Wertungskriterium – Referenzen (insgesamt 80 %): Angabe von Referenzenprojekten zu Planungsleistungen nach HOAI können nicht nachgereicht wer-den. Die zum jeweiligen Referenzkriterium 1 bis 4 genannten Leistungen müssen innerhalb der letzten zehn Jahre (2016 bis zum Zeitpunkt der Bekanntmachung) erbracht worden sein, d.h. die angegebenen Leistungsphasen müssen in diesem Zeitraum sowohl begonnen als auch beendet worden sein. 14.1) Referenzprojekt 1 (20%), Mindestanforderung: • Es handelt sich um eine Objektplanung für den Gewässerausbau von kleinen bis mittleren Fließge-wässern • Umsetzung von einer konstruktiven HW-Schutzmaßnahme • Gewässerausbaustrecke von mindestens 100m in urbanem • Das Fließgewässer hat mind. Gewässerordnung 2 • Es wurden mindestens 4 der 9 Leistungsphasen erbracht 14.2) Referenzprojekt 2 (33%), Mindestanforderungen: • Es handelt sich um eine Objektplanung für ein Ingenieurbauwerk mit gewässerbaulichem Hinter-grund • Ingenieurbauwerk mindestens Honorarzone II • Das betroffene Gewässer hat mind. Gewässerordnung 2 • Bauvolumen mindestens 200.000€ netto • Es wurden mindestens 4 der 9 Leistungsphasen erbracht. 14.3) Referenzprojekt 3 (15%), Mindestanforderung: • Es handelt sich um eine Fachplanung Tragwerksplanung für ein Ingenieurbauwerk mit gewässerbaulichem Hintergrund • Ingenieurbauwerk mindestens Honorarzone II • Das betroffene Gewässer hat mind. Gewässerordnung 2 • Bauvolumen mindestens 200.000€ netto • Es wurden mindestens 4 der 6 Leistungsphasen erbracht. 14.4) Referenzprojekt 4 (12%), Mindestanforderung: • Es handelt sich um Besondere Leistung der örtlichen Bauüberwachung im Bereich Objektplanung für ein Ingenieurbauwerk mit gewässerbaulichem Hintergrund • Ingenieurbauwerk mindestens Honorarzone II • Das betroffene Gewässer hat mind. Gewässerordnung 2 • Es wurden mindestens 5 Bestandteile der örtlichen Bauüberwachung erbracht => 2. Wertungskriterium - Unternehmensbezogene Leistung (20 %): Durchschnittliche Umsätze des Unternehmens im Bereich Objektplanung Ingenieurbauwerke mit gewässerbaulichem Hintergrund und Fachplanung Tragwerksplanung für Maßnahmen des Gewässerausbaus sowie des Hochwasserschutzes in den letzen 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2023, 2024 und 2025). 15.1) Kriterium 5 (10%), Mindestanforderung: • Es handelt sich um Umsätze aus der Objektplanung von Ingenieurbauwerken mit gewässerbaulichem Hintergrund • Die gemittelten Umsätze betragen mindestens 100.000€ netto 15.2) Kriterium 6 (10%), Mindestanforderung: • Es handelt sich um Umsätze aus der Tragwerksplanung für Maßnahmen des Gewässerausbaus sowie des Hochwasserschutzes. • Die gemittelten Umsätze betragen mindestens 50.000€ netto Fehlende Angaben können nicht nachgefordert und nicht nachgereicht werden. Weitere Einzelheiten zur Bewertungsmethodik können der Anlage „Bewertungsmatrix“ entnommen werden.
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis besondere Berufsqualifikation gemäß § 75 VgV. Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen an die Planungsleistung erfüllen. Als Berufsqualifikation wird der Beruf des Ingenieurs von mindestens einer Person des Unternehmens gefordert. Die Qualifikation kann vom Projektteam (siehe Nr. 12) erfüllt werden oder einer anderen Person des Unternehmens. Die Qualifikation kann nicht über eine Eignungsleihe erbracht werden. Bei natürlichen Personen erfüllt die fachlichen Anforderungen, wer über ein Diplom oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung den Vorgaben von Berufsqualifikationen entspricht, die berechtigen in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden. Juristische Personen sind zugelassen, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen und wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen, der die zuvor genannten Zulassungsvoraussetzungen erfüllt. Nachweis bei Bewerbern mit Sitz in einem EU-Staat durch Vorlage durch das nach dem Recht des Herkunftsstaates des Bewerbers maßgeblichen Dokuments gemäß Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates. Gefordert wird die Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister. Bei Einzelunternehmen, GbR, GmbH, Bewerbergemeinschaft oder andere mit Angabe der Nr. der Eintragung in einem öffentlichen Register und Registergericht oder Genehmigungsbehörde falls zutreffend.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Rangfolge: 1,00
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Der öffentliche Teilnahmewettbewerb dient der Auswahl interessierter und geeigneter Bewerber. Die Bewerberauswahl erfolgt nach den in den Vergabeunterlagen festgelegten Eignungs-/ Auswahlkriterien. Der Nachweis der Eignung des Unternehmens bzw. der Bewerbergemeinschaft wird anhand der nachfolgend geforderten Erläuterungen und Nachweise geprüft (gemäß Bewerbungsformular Nr. 1 bis 13). Bei einer Bewerber-/ Bietergemeinschaft gelten diese Erklärungen entsprechend für jedes Mitglied. 1. Angaben zum Bewerber (Name und Rechtsform des Unternehmens, Vertretung, Kontaktdaten). 2. Erklärung zur Zusammensetzung bei einer Bewerber-/Bietergemeinschaft (§ 43 VgV). Die Erklärung kann nicht nachgereicht werden. 3. Erklärung zu vorgesehenen Nachunternehmerleistungen, sofern im Auftragsfall Teile des Auftrags als Unterauftrag an Nachunternehmen vergeben werden sollen (§ 36 VgV). 4. Eigenerklärung zu einer beabsichtigten Eignungsleihe, sofern zum Nachweis der Eignung die Leistungsfähigkeit eines anderen Unternehmens in Anspruch genommen wird (§ 47 VgV). Die Erklärung kann nicht nachgereicht werden. 5. Eigenerklärung, dass die Leistungserbringung unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt, insbesondere durch wirtschaftliche Verknüpfungen mit anderen Unternehmen und keine Interessen bestehen, die im Widerspruch zur Ausführung des Auftrags stehen oder diese nachteilig beeinflussen könnten (§ 46 Abs. 2 VgV). 6. Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (§ 123 und § 124 GWB). 7. Eigenerklärung, dass die Tariftreue- und Mindestentgeltverpflichtungen nach dem Landestariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (LTMG) erfüllt werden. 8. Eigenerklärung, dass im Rahmen der Auftragsausführung nur Produkte verwendet werden, die unter Beachtung der in den Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation der Vereinten Nationen (ILO) festgelegten Mindeststandards hergestellt und/oder verarbeitet wurden. 9. Eigenerklärung zur Einhaltung der Sanktionen der EU gegen russische Unternehmen / Personen / Lieferanten (Auftragsverbot). 10. Erklärung, dass das Unternehmen über den gesamten Leistungszeitraum über eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung in Höhe von mind. "3,0 Mio." Euro für Personenschäden und mind. "2,0 Mio." Euro für Sachschäden verfügen. Die Schadensersatzleistung muss mindestens das Zweifache der Versicherungssumme pro Jahr betragen (§ 45 Abs.1 Nr. 3 und Abs. 4 Nr. 2 VgV). Es kann auch ein Nachweis der Versicherung vorgelegt werden, dass die Versicherungssumme im Auftragsfall entsprechend den Anforderungen angepasst wird. Bei Bewerber-/ Bietergemeinschaften gilt dieses für jedes Mitglied entsprechend. Eine Eigenerklärung ist nicht ausreichend, es muss eine aktuelle Bescheinigung bzw. Bestätigung der Versicherung (zum Zeitpunkt der Bekanntmachung max.12 Monate alter) vorgelegt werden. 11. Nachweis besondere Berufsqualifikation (§ 75 VgV). Siehe ausführliche Beschreibung unter dem Kriterium "Relevante Bildungs- und Berufsqualifikation". 12. Angaben zum vorgesehenen Projektteam (§ 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV). Name und Qualifikation der Gesamtprojektleitung, der Stellvertretenden Gesamtprojektleitung, der Teilbereichsleitung Objektplanung Ingenieurbauwerke, der Teilbereichsleitung Tragwerksplanung und der Bauleitung. 13. Technische und berufliche Leistungsfähigkeit (Eignungsprüfung gemäß § 46 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 VgV). Diese Referenzen dienen der Feststellung der grundsätzlichen Eignung (keine Wertung). Doppelnennungen von Referenzen unter den unterschiedlichen Fragestellungen sind möglich. Als prinzipiell geeignet wird eingestuft, wer vergleichbare wesentliche Planungsleistungen im Bereich der Objektplanung für ein Ingenieurbauwerk mit gewässerbaulichem Hintergrund und der Fachplanung Tragwerksplanung für ein Ingenieurbauwerk mit gewässerbaulichem Hintergrund erbracht hat. und die jeweiligen Mindestkriterien erfüllt. Die Vergleichbarkeit wird u.a. bestimmt durch die Komplexität (z.B. Honorarzone), die Funktionsanforderungen, die Größenordnung sowie die sonstigen Rahmenbedingungen. Doppelnennungen von Referenzen unter den unterschiedlichen Fragestellungen sind möglich. Als prinzipiell geeignet wird eingestuft, wer die Mindestanforderung an die Anzahl fachbezogener Mit-arbeitende (inkl. Unternehmensleitung) in den einzelnen Fachbereichen vorweisen kann. 13.1) Als prinzipiell geeignet wird ein Büro/ eine Bewerbergemeinschaft eingestuft, deren Referenz die folgenden Mindestkriterien einhält: • Objektplanung für ein Ingenieurbauwerk mit gewässerbaulichem Hintergrund (z.B. Wehranlagen, Steuerungsbauwerk) nach HOAI § 41 • Einstufung Ingenieurbauwerk mindestens Honorarzone II • Das betroffene Gewässer hat mindestens Gewässerordnung 2 • Baukosten mind. 200.000 EUR netto • Mindestens 5 vollständig selbst erbrachte Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis 9 nach HOAI. • Die Leistung wurde innerhalb der letzten 10 Jahre (2016 bis zum Zeitpunkt der Bekanntmachung) fertiggestellt. 13.2) Als prinzipiell geeignet wird ein Büro/ eine Bewerbergemeinschaft eingestuft, deren Referenz die folgenden Mindestkriterien einhält: • Fachplanung Tragwerksplanung für ein Ingenieurbauwerk mit gewässerbaulichem Hintergrund (z.B. Wehranlagen, Steuerungsbauwerk) nach HOAI § 49 • Einstufung Ingenieurbauwerk mindestens Honorarzone II • Das betroffene Gewässer hat mindestens Gewässerordnung 2 • Baukosten mind. 200.000 EUR netto • Mindestens 4 vollständig selbst erbrachte Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis 6 nach HOAI. • Die Leistung wurde innerhalb der letzten 10 Jahre (2016 bis zum Zeitpunkt der Bekanntmachung) fertiggestellt. >> Fortsetzung Nr. 13.3) ff. siehe unten
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Rangfolge: 1,00
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Fortsetzung von oben: 13.3) (Erklärung gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV) Als prinzipiell geeignet wird ein Büro/ eine Bewerbergemein-schaft eingestuft, die die folgenden Mindestkriterien hinsichtlich der fachbezogenen Mitarbeitenden (inkl. Unternehmensleitung) einhält: • Mindestens 5 beschäftigte Ingenieure Objektplanung Gewässerausbau und Ingenieurbauwerke mit wasserbaulichem Bezug pro Jahr • Mindestens 4 beschäftigte Ingenieure Tragwerksplanung pro Jahr • Die Angabe ist aus den letzten drei Jahren (2023 bis zum Zeitpunkt der Bekanntmachung). Die Anga-be zum Zeitpunkt der Bekanntmachung ist nur informativ. 14.- 15. Kriterien zur Begrenzung der Anzahl der Bewerber (Wertungsprüfung gemäß § 51 Abs. 1 VgV), siehe Nr. 5.1.6 "Allgemeine Informationen". Der Auftraggeber behält sich vor, bis zur Zuschlagserteilung Nachweise der zuständigen Stellen zu verlangen, die bestätigen, dass die gemachten Eigenerklärungen wahrheitsgemäß eingereicht worden sind. Akzeptiert wird auch die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE), soweit darin die geforder-ten Angaben und Nachweise enthalten sind. Bei ausländischen Unternehmen werden gleichwertige Nachweise zuglassen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Rangfolge: 1,00
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Der Auftraggeber behält sich vor, für die Bewerber einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister (§ 6 WRegG) sowie dem Handels-/Berufs-/Partnerschaftsregister bei der zuständigen Stelle gemäß den gesetzlichen Bestimmungen anzufordern.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Rangfolge: 1,00
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Zuschlags- und Wertungskriterium
Beschreibung: 30 % Honorarangebot – Plausibilität/ Höhe des Honorarangebotes in Relation zum günstigsten Honorarangebot (auf Grundlage des verbindlichen Honorarangebotes).
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 30
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Zuschlags- und Wertungskriterium
Beschreibung: 20 % Qualität der vorgestellten Herangehensweise an die Aufgabenstellung und grundsätzlichen Vorgehensweise zur Umsetzung des vorgesehenen Projekts sowie deren Erläuterungen in der Vergabeverhandlung. 35 %Einschätzung der Fachkompetenz der vorgesehenen verantwortlichen Pro-jektmitarbeiter und das Zusammenwirken des Projektteams (aufgrund des persön-lichen Eindrucks im Vergabeverhandlungsgespräch). 15 % Einschätzung der Sicherstellung der Bearbeitungszeit für die Planungs-leistungen
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 70
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 19/05/2026 12:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 26/05/2026 10:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Gemäß § 56 Abs. 2 VgV, § 16a Abs. 1 VOB/A-EU. Mögliche Hinweise des Auftraggebers in den Vergabeunterlagen sind zu beachten.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Regierungspräsidium Karlsruhe
Informationen über die Überprüfungsfristen: Der Antrag auf ein Nachprüfungsverfahren ist nach § 160 Abs. 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen -GWB- unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichung des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Abs. 1 Nummer 2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt. Auf die grundsätzlichen Regelungen zu Nachprüfungsverfahren in den §§ 155 - 184 GWB wird verwiesen.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Stadt Freiburg i. Br. - Vergabemanagement
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt: Regierungspräsidium Karlsruhe
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Stadt Freiburg i. Br. - Vergabemanagement
Registrierungsnummer: c46cf5d5-78c4-4fd0-acdc-c8c2a83807bf
Abteilung: Vergabemanagement
Postanschrift: Fehrenbachallee 12
Stadt: Freiburg im Breisgau
Postleitzahl: 79106
Land, Gliederung (NUTS): Freiburg im Breisgau, Stadtkreis (DE131)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Vergabemanagement
Telefon: +49 7612014083
Fax: +49 7612014089
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Regierungspräsidium Karlsruhe
Registrierungsnummer: 4ebcde0c-5e1d-420e-b125-cd0393f8dcda
Abteilung: Vergabekammer
Postanschrift: Kapellenstraße 17
Stadt: Karlsruhe
Postleitzahl: 76131
Land, Gliederung (NUTS): Karlsruhe, Stadtkreis (DE122)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Vergabekammer
Telefon: +49 7219268730
Fax: +49 7219263985
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 52e5d024-2a9c-4f40-8304-617e30c5136f - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 23/04/2026 07:58:08 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 282119-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 80/2026
Datum der Veröffentlichung: 24/04/2026