5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
5.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Freiburg i.Br.
Postleitzahl: 79110
Land, Gliederung (NUTS): Freiburg im Breisgau, Stadtkreis (DE131)
Land: Deutschland
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
Zusätzliche Informationen: ---- Hinweis/Ergänzung zu 1.1 Projektbeschreibung: Weitere ggf. notwendig Planungsleistungen, die jedoch nicht Gegenstand der Generalplanung sind: - SiGeKo - Baugrunduntersuchungen (z.B. für Gründungen) - Bauwerksdiagnostik - Geothermie - Gutachten Gebäudeschadstoff. --- Wertungsprüfung gemäß § 51 Abs. 1 VgV: Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, welche die Eignungskriterien erfüllen und zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden (gemäß Bewerbungsformular Nr. 14). Es sollen mindestens 3 und höchstens 5 Unternehmen für die 2. Stufe des Verfahrens ausgewählt werden. Die Auswahl erfolgt in einem Bewertungsverfahren auf Basis folgender Bewertungskriterien: 14. Kriterium zur Begrenzung der Anzahl der Bewerber (Wertungsprüfung gemäß § 51 Abs. 1 VgV), Fehlende Angaben können nicht nachgefordert und nicht nachgereicht werden: Wertungskriterium: Referenzprojekt zu Gebäudeplanung (100%) Mindestanforderung: - Es handelt sich um die Gebäudeplanung eines Neubaus oder einer Sanierung einer Eishalle mit einer Eisflächengröße von min. 26m x 56m. - Übergabe an die Nutzenden ab 01/2011 bis zum Datum der Bekanntmachung - KG 300 + 400 mind. 5,0 Mio. € netto - Vollständig selbst erbrachte Leistungen für die Planungsbereiche: Leistungsphasen 2 bis 8 der HOAI. Info: Wird eines der genannten Mindestkriterien der Referenz nicht abgebildet, werden 0 Punkte vergeben. Wenn alle Kriterien der Referenz erfüllt sind, werden bei Neubau 50 Punkte oder bei Sanierung 100 Punkte vergeben. Bestehen bei der Begrenzung der Bewerberhöchstzahl Punktgleichheiten bei der Gesamtpunktzahl, entscheidet zunächst die höhere Punktzahl zu den Referenzen (Wertungskriterium 1), ansonsten erfolgt eine Auslosung entsprechend § 75 Abs. 6 VgV. Weitere Einzelheiten zur Bewertungsmethodik können der Anlage "Bewertungsmatrix" entnommen werden. Der Auftraggeber behält sich vor, bis zur Zuschlagserteilung Nachweise der zuständigen Stellen zu verlangen, die bestätigen, dass die gemachten Eigenerklärungen wahrheitsgemäß eingereicht worden sind. Akzeptiert wird auch die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE), soweit darin die geforderten Angaben und Nachweise enthalten sind. Bei ausländischen Unternehmen werden gleichwertige Nachweise zuglassen. Der Auftraggeber behält sich vor, für die Bewerber einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister (§ 6 WRegG) sowie dem Handels-/Berufs-/Partnerschaftsregister bei der zuständigen Stelle gemäß den gesetzlichen Bestimmungen anzufordern
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis besondere Berufsqualifikation gemäß § 75 VgV. Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: Erklärung gemäß § 75 VgV: Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen an die einzelnen Planungsleistungen der Generalplanung erfüllen. Als Berufsqualifikation wird ein Prüfzeugnis oder sonstiger Befähigungsnachweis für folgende Planungsleistungen (z.B. Diplom-, Bachelor-, Masterurkunde) von mindestens einer Person des Unternehmens je Planungsbereich gefordert: - Koordination Generalplanung (z.B. Diplom-, Bachelor-, Masterurkunde,) - Gebäudeplanung (z.B. Diplom-, Bachelor-, Masterurkunde) - Tragwerksplanung (z.B. Diplom-, Bachelor-, Masterurkunde) - Technische Ausrüstung - HLSK (z.B. Diplom-, Bachelor-, Masterurkunde, Meister-, Technikerurkunde (DQR 6)) - Technische Ausrüstung - ELT / GA (z.B. Diplom-, Bachelor-, Masterurkunde, Meis-ter- oder Technikerurkunde (DQR 6)) Die Qualifikation muss vom Projektteam (siehe Nr. 12 Bewerbungsformular) erfüllt werden. Bei natürlichen Personen erfüllt die fachlichen Anforderungen, wer über ein Diplom oder sonstigen Befähigungsnachweis (DQR 6) verfügt, dessen Anerkennung den Vorgaben von Berufsqualifikationen entspricht, die berechtigen in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden. Juristische Personen sind zugelassen, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen und wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen, der die zuvor genannten Zulassungsvoraussetzungen erfüllt. Nachweis bei Bewerbern mit Sitz in einem EU-Staat durch Vorlage durch das nach dem Recht des Herkunftsstaates des Bewerbers maßgeblichen Dokuments gemäß Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates. Gefordert wird die Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister. Bei Einzelunternehmen, GbR, GmbH, Bewerbergemeinschaft oder andere mit Angabe der Nr. der Eintragung in einem öffentlichen Register und Registergericht oder Genehmigungsbehörde falls zutreffend.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Rangfolge: 1,00
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Der öffentliche Teilnahmewettbewerb dient der Auswahl interessierter und geeigneter Bewerber. Die Bewerberauswahl erfolgt nach den in den Vergabeunterlagen festgelegten Eignungs-/ Auswahlkriterien. Der Nachweis der Eignung des Unternehmens bzw. der Bewerbergemeinschaft wird anhand der nachfolgend geforderten Erläuterungen und Nachweise geprüft (gemäß Bewerbungsformular Nr. 1 bis 13). 1. Angaben zum Bewerber (Name und Rechtsform des Unternehmens, Vertretung, Kontaktdaten). 2. Erklärung zur Zusammensetzung bei einer Bewerber-/Bietergemeinschaft (§ 43 VgV). Die Erklärung kann nicht nachgereicht werden. 3. Erklärung zu vorgesehenen Nachunternehmerleistungen, sofern im Auftragsfall Teile des Auftrags als Unterauftrag an Nachunternehmen vergeben werden sollen (§ 36 VgV). 4.Eigenerklärung zu einer beabsichtigten Eignungsleihe, sofern zum Nachweis der Eignung die Leistungsfähigkeit eines anderen Unternehmens in Anspruch genommen wird (§ 47 VgV). Die Erklärung kann nicht nachgereicht werden. 5. Eigenerklärung, dass die Leistungserbringung unabhängig von Ausführungs- und Lieferinte-ressen erfolgt, insbesondere durch wirtschaftliche Verknüpfungen mit anderen Unternehmen und keine Interessen bestehen, die im Widerspruch zur Ausführung des Auftrags stehen oder diese nachteilig beeinflussen könnten (§ 46 Abs. 2 VgV). 6.Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (§ 123 und § 124 GWB). 7. Eigenerklärung, dass die Tariftreue- und Mindestentgeltverpflichtungen nach dem Landestariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (LTMG) erfüllt werden. 8. Eigenerklärung, dass im Rahmen der Auftragsausführung nur Produkte verwendet werden, die unter Beachtung der in den Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation der Vereinten Nationen (ILO) festgelegten Mindeststandards hergestellt und/oder verarbeitet wur-den. 9. Eigenerklärung zur Einhaltung der Sanktionen der EU gegen russische Unternehmen / Personen / Lieferanten (Auftragsverbot). 10. Erklärung, dass das Unternehmen über den gesamten Leistungszeitraum über eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung in Höhe von mind. 3,0 Mio. Euro für Personen-schäden und mind. 5,0 Mio. Euro für Sachschäden verfügen. Die Schadensersatzleistung muss mindestens das Zweifache der Versicherungssumme pro Jahr betragen (§ 45 Abs.1 Nr. 3 und Abs. 4 Nr. 2 VgV). Bei Bewerbergemeinschaften gilt dieses für jedes Mitglied entsprechend Eine Eigenerklärung ist nicht ausreichend – es muss ein aktueller (max. 12 Monate alt) Nachweis des Versicherungsunternehmens hochgeladen werden! 11. Nachweis besondere Berufsqualifikation (§ 75 VgV). s. 5.1.9 - Beschreibung Relevante Bildungs- u. Berufsqualifikation. 12. Angaben zum vorgesehenen Projektteam (§ 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV). Name, Qualifikation und Berufsjahre in der Projektleitung, der Stellvertretenden Projektleitung. 12.1) Koordination Generalplanung: Mindestkriterien: - z.B. Diplom-, Bachelor-, Masterurkunde. -Koordination (Projektleitung): Mind. 7 Jahre Berufserfahrung als Projektleitung in der Generalplanung, oder Gebäudeplanung, oder der Technischen Ausrüstung (HLSK oder ELT) oder der Tragwerksplanung. - Stellvertretende Koordination (stellv. Projektleitung): Min 5 Jahre Berufserfahrung als Projektleitung oder stellv. Projektleitung in der Generalplanung, oder Gebäudeplanung, oder der Technischen Ausrüstung (HLSK oder ELT) oder der Tragwerksplanung. 12.2) Gebäudeplanung: Mindestkriterien: - Diplom-, Bachelor-, Masterurkunde - Min. 5 Jahre Berufserfahrung in der Projektleitung für die Projektleitung - Min. 3 Jahre Berufserfahrung in der Projektleitung für die stellvertretende Projektlei-tung 12.3) Tragwerksplanung: Mindestkriterien: - Diplom-, Bachelor-, Masterurkunde - Min. 5 Jahre Berufserfahrung für die Projektleitung - Min. 3 Jahre Berufserfahrung für die stellvertretende Projektleitung 12.4) Technische Ausrüstung Bereich HLSK: Mindestkriterien: - Diplom-, Bachelor-, Masterurkunde, Meister-, Technikerurkunde (DQR 6) - Min. 5 Jahre Berufserfahrung für die Projektleitung - Min. 3 Jahre Berufserfahrung für die stellvertretende Projektleitung 12.5) Technische Ausrüstung Bereich ELT / GA: Mindestkriterien: - Diplom-, Bachelor-, Masterurkunde, Meister-, Technikerurkunde (DQR 6)) - Min. 5 Jahre Berufserfahrung für die Projektleitung - Min. 3 Jahre Berufserfahrung für die stellvertretende Projektleitung 13. Technische und berufliche Leistungsfähigkeit (Eignungsprüfung gemäß § 46 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 VgV). Diese einzureichenden Referenzen dienen der Feststellung der grundsätzlichen Eignung (keine Wertung) und können nicht nachgereicht werden. Erklärung gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV: Als prinzipiell geeignet werden Büros / Bewerbergemeinschaften eingestuft, die eine vergleichbare wesentliche Leistung entsprechend den abgefragten Referenzprojekten erbracht haben und die jeweiligen Mindestkriterien erfüllen. Die Vergleichbarkeit wird u.a. bestimmt durch die Komplexität, die Funktionsanforderungen, die Größenordnung sowie die sonstigen Rahmenbedingungen. Diese Referenzen dienen der Feststellung der grundsätzlichen Eignung (keine Wertung). Doppelnennungen von Referenzen unter den unterschiedlichen Fragestellungen sind möglich. Bei Bewerbergemeinschaften (BG) oder dem Einsatz von Nachunternehmen (NU): Zuordnung der Referenz zum jeweiligen Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. zum jeweiligen Nachunternehmen. Dabei darf jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft / jedes Nachunternehmen nur die Referenzen angeben, die in Art und Umfang den Teilleistungen entsprechen, die das Mitglied der Bewerbergemeinschaft / das Nachunternehmen ausführen wird. --- Fortsetzung der Eignungsnachweise/Referenzprojekte 13.1 bis 13.4 siehe unten!
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Rangfolge: 1,00
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: --- Fortsetzung Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen: 13.1) Mindestanforderung Referenzprojekt Gebäudeplanung: - Neubau oder Sanierung einer Großsportstätte oder einer Mehrzweckhalle - Übergabe an die Nutzenden ab 01/2011 bis zum Datum der Bekanntmachung - Baukosten KG 300 mind. 10 Mio. EUR netto - Die Leistungsphasen 4 und 5 gem. HOAI müssen vollständig selbst erbracht worden sein, zuzüglich 2 weitere, vollständig erbrachte Leistungsphasen gem. HOAI (insg. 4 Leistungsphasen, davon in jedem Fall LP 4 und 5). 13.2) Mindestanforderung Referenzprojekt TA - HLSK: - Neubau oder Sanierung einer Großsportstätte oder einer Mehrzweckhalle oder vergleichbare, hochtechnisierte Gebäude - Übergabe an die Nutzenden ab 01/2011 bis zum Datum der Bekanntmachung - Baukosten KG 410 + 420 + 430 + 470 mind. 2,0 Mio. EUR netto - Die Leistungsphasen 4 und 5 gem. HOAI müssen vollständig selbst erbracht worden sein, zuzüglich 2 weitere, vollständig erbrachte Leistungsphasen gem. HOAI (insg. 4 Leistungsphasen, davon in jedem Fall LP 4 und 5). Info: Da die KG 470 auch häufig separat geplant wird, können hier auch zwei verschiedene Referenzprojekte angegeben werden – eine Referenz für KG 410 + 420 + 430 und eine Referenz für KG 470! 13.3) Mindestanforderung Referenzprojekt TA – ELT/GA: - Neubau oder Sanierung einer Großsportstätte oder einer Mehrzweckhalle oder ver-gleichbare, hochtechnisierte Gebäude - Übergabe an die Nutzenden ab 01/2011 bis zum Datum der Bekanntmachung - Baukosten KG 440 + 450 und/oder 480 mind. 2,0 Mio. EUR netto - Die Leistungsphasen 4 und 5 gem. HOAI müssen vollständig selbst erbracht worden sein, zuzüglich 2 weitere, vollständig erbrachte Leistungsphasen gem. HOAI (insg. 4 Leistungsphasen, davon in jedem Fall LP 4 und 5). 13.4) Mindestanforderung Referenzprojekt Tragwerksplanung: - Neubau, Umbau oder Sanierung einer Großsportstätte oder eines Gebäudes mit weitgespanntem Tragwerk - Übergabe an die Nutzenden ab 01/2011 bis zum Datum der Bekanntmachung - Baukosten KG 300 + 400 mind. 10,0 Mio. EUR netto - Die Leistungsphasen 4 und 5 gem. HOAI müssen vollständig selbst erbracht worden sein, zuzüglich 2 weitere, vollständig erbrachte Leistungsphasen gem. HOAI (insg. 4 Leistungsphasen, davon in jedem Fall LP 4 und 5).
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Rangfolge: 1,00
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis besondere Berufsqualifikation gemäß § 75 VgV. Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen an die Planungsleistung erfüllen. Als Berufsqualifikation wird der Beruf "Architekt*in" der/des „Beratenden Ingenieur*in“ oder der Beruf der/des „Ingenieur*in“ von mindestens einer Person des Unternehmens gefordert. Die Qualifikation kann vom Projektteam erfüllt werden oder einer anderen Person des Unternehmens. Bei natürlichen Personen erfüllt die fachlichen Anforderungen, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis für den Bereich Technischen Ausrüstung, Elektroplanung, HLS-Planung verfügt, welcher berechtigt, die entsprechende Berufsbezeichnung zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden. Juristische Personen sind zugelassen, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen und wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen, der die zuvor genannten Zulassungsvoraussetzungen erfüllt. Nachweis bei Bewerbern mit Sitz in einem EU-Staat durch Vorlage durch das nach dem Recht des Herkunftsstaates des Bewerbers maßgeblichen Dokuments gemäß Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates. Gefordert wird die Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister. Bei Einzelunternehmen, GbR, GmbH, Bewerbergemeinschaft oder andere mit Angabe der Nr. der Eintragung in einem öffentlichen Register und Registergericht oder Genehmigungsbehörde falls zutreffend.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Rangfolge: 1,00
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Zuschlags- und Wertungskriterium
Beschreibung: 30 % Honorarangebot – Plausibilität/ Höhe des Honorarangebotes in Relation zum günstigsten Honorarangebot (auf Grundlage des verbindlichen Honorarangebotes).
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 30
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Zuschlags- und Wertungskriterium
Beschreibung: --- 70%: -35 % Qualität der vorgestellten Herangehensweise an die Aufgabenstellung und grundsätzlichen Vorgehensweise zur Umsetzung des vorgesehenen Projekts sowie deren Erläuterungen in der Vergabeverhandlung. -35 % Einschätzung der Fachkompetenz der vorgesehenen verantwortlichen Projektmitarbeitenden und das Zusammenwirken des Projektteams (aufgrund des Persönlichen Eindrucks im Vergabeverhandlungsgespräch).
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 70
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 20/04/2026 12:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 27/04/2026 10:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Gemäß § 56 Abs. 2 VgV, § 16a Abs. 1 VOB/A-EU. Mögliche Hinweise des Auftraggebers in den Vergabeunterlagen sind zu beachten.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Regierungspräsidium Karlsruhe
Informationen über die Überprüfungsfristen: Der Antrag auf ein Nachprüfungsverfahren ist nach § 160 Abs. 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen -GWB- unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichung des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Abs. 1 Nummer 2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt. Auf die grundsätzlichen Regelungen zu Nachprüfungsverfahren in den §§ 155 - 184 GWB wird verwiesen.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Stadt Freiburg i. Br. - Vergabemanagement
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt: Regierungspräsidium Karlsruhe