1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Gemeinde Weingarten (Baden)
Rechtsform des Erwerbers: Von einer lokalen Gebietskörperschaft kontrollierte Einrichtung des öffentlichen Rechts
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung
2.1.
Verfahren
Titel: Brandschutztechnische Ertüchtigung und Ausbau Barrierefreiheit Walzbachhalle Weingarten - Objektplanungsleistungen
Beschreibung: Der im Jahr 1965 errichtete Gebäudekomplex in der Kanalstr. 69 (Flurst.19855, Weingarten Baden) besteht aus zwei Gebäudeteilen: Der Walzbachhalle, einer Mehrzweckhalle mit Bühne, für sportliche und kulturelle Veranstaltungen mit bis zu 684 Personen und dem Walzbachbad, einer Schwimmhalle mit Saunabereich sowie einem Freibad mit Außenbecken. Mehrzweckhalle und Schwimmbad werden sowohl für öffentliche, als auch für schulische Zwecke genutzt. Auf der nordwestlichen Seite an der Kanalstraße wird der Gebäudekomplex ebenerdig, zwischen Mehrzweckhalle und Schwimmbad, über einen Haupteingang und das gemeinsame Foyer erschlossen. Aus dem Foyer gelangt man über eine offene Treppe, halbgeschossig versetzt, in den Hauptflur im Erdgeschoss und in das Untergeschoss. Der Hauptflur bildet im Erdgeschoss die Trennung zwischen der Versammlungsstätte und dem Schwimmbad. Die Umkleiden des Schwimmbades im EG und die Sauna im UG erreichen Besucher über eine zweite Treppe, mit vorgelagerter Drehkreuzanlage, im Foyer. Im Erdgeschoss befinden sich die Mehrzweckhalle mit Nebenräumen und Umkleidebereich, sowie die Schwimmhalle mit Personal-, Nebenräumen und den Umkleidebereichen. Die Besu-cher WC-Anlagen, der Saunabereich mit Außenraum, der Kulturraum, Lagerräume und die Technikräume befinden sich im Untergeschoss. Auf der Rückseite des Gebäudes befinden sich drei weitere, nicht öffentliche Zugänge, die über Außentreppen in das Gebäude führen. Sie werden hauptsächlich durch das Personal und als Rettungswege genutzt. Am südöstlichen Halleneingang befindet sich auch der Feuerwehranlauf-punkt mit Schlüsseldepot. Die Anlage wurde im Laufe der Zeit stetig angepasst. Zuletzt wurden in den Jahren 2006 - 2009 Sanierungsmaßnahmen durchgeführt, um den Anforderungen von Sport und Kultur weiterhin gerecht zu werden. Art und Umfang der Maßnahme: 1.Brandschutzsanierung Im Gebäudekomplex wurden technische und bauliche Brandschutzmängel festgestellt und angemahnt. Da es sich bei der Walzbachhalle um eine Versammlungsstätte mit erhöhten brandschutztechnischen Anforderungen handelt, wurde ein Brandschutzsachverständiger beauftragt, ein Brandschutzkonzept für den gesamten Gebäudekomplex zu erarbeiten. In diesem Brandschutzkonzept werden die, den Brandschutz betreffenden Anforderungen benannt und die geplanten Maßnahmen beschrieben. Bei Abweichungen werden geeignete Kompensationsmaßnahmen beschrieben und begründet. Das Brandschutzkonzept wurde mit dem Fachamt Brandschutz abgestimmt und bereits vom Landratsamt Karlsruhe genehmigt. Das genehmigte Brandschutzkonzept wird auf Basis der eingereichten Planung weiterentwickelt und dient als Grundlage zur Umsetzung der durchzuführenden brandschutztechnischen Maßnahmen im Gebäude. 2. Barrierefreiheit Das Bestandsgebäude, mit Walzbachhalle und Walzbachbad, ist bislang nur über verschiedene Treppenanlagen im Inneren und außerhalb des Gebäudes erschlossen. Um das Gebäude barrierefrei zu erschließen, wird am Haupteingang eine der vorhandenen Drehtüren erneuert und mit Antrieb ausgestatten. Im Foyer wird ein barrierefreier Aufzug eingebaut, der so ausgelegt wird, dass auch der Transport von Lasten im Gebäude, zwischen Erdgeschoss und Untergeschoss, ermöglicht wird. Über den neuen Aufzug gelangt man barrierefrei in den Hauptflur im EG, der sowohl zur Mehrzweckhalle mit Umkleidebereich und barrierefreiem Besucher-WC führt, als auch in den neuen barrierefreien Umkleide- und Duschbereich der Schwimmhalle. Der barrierefreie Umkleide- und Duschraum befindet sich bislang im EG, innerhalb des allgemeinen Umkleidebereichs. Der bestehende Raum entspricht in Größe, Ausstattung und Erreichbarkeit nicht den Anforderungen für barrierefreie Umkleiden, Duschen und WC. Ein Umbau und die barrierefreie Erschließung ist innerhalb des bestehenden Umkleidebereichs nicht möglich. Deshalb wird der neue barrierefreie Umkleideraum mit Dusche und WC innerhalb der Schwimmhalle, im Bereich zweier ungenutzter Lagerräume, eingebaut. Die räumliche Nähe zum Schwimmmeisterbereich ermöglicht bei Bedarf Unterstützung auf kurzem Wege. Die Kosten (Stand 10/2025) belaufen sich auf: KG 300 1.217.559,81 € brutto KG 400 1.785.000,00 € brutto Die Leistungsphasen 1-4 wurden bereits ausgeführt. Es wird davon ausgegangen, dass die Bau-genehmigung zum Start der ausgeschriebenen Planungsleistungen vorliegt. Gegenstand dieser Ausschreibung sind die Objektplanungsleistungen für Gebäude gemäß §§ 33ff. HOAI mit den Leistungsphasen 5-9. Die Ausführung der Brandschutzsanierung und des barrierefreien Umbaus müssen bis Ende des Jahres 2026 durchgeführt werden. Somit ist direkt nach Beauftragung mit den Planungsleistungen zu starten. In den Unterlagen finden Sie die Genehmigungspläne.
Kennung des Verfahrens: 45b9ee4e-88e9-4c7e-b05e-3573fe49f7ee
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
2.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Kanalstr. 69
Stadt: Weingarten
Postleitzahl: 76356
Land, Gliederung (NUTS): Karlsruhe, Landkreis (DE123)
Land: Deutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Korruption: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123+124 GWB
Betrug: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123+124 GWB
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123+124 GWB
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123+124 GWB
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123+124 GWB
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123+124 GWB
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123+124 GWB
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123+124 GWB
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123+124 GWB
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123+124 GWB
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123+124 GWB
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123+124 GWB
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123+124 GWB
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123+124 GWB
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123+124 GWB
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123+124 GWB
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123+124 GWB
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123+124 GWB
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123+124 GWB
Zahlungsunfähigkeit: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123+124 GWB
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123+124 GWB
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123+124 GWB
5.1.
Los: LOT-0001
Titel: Brandschutztechnische Ertüchtigung und Ausbau Barrierefreiheit Walzbachhalle Weingarten - Objektplanungsleistungen
Beschreibung: Der im Jahr 1965 errichtete Gebäudekomplex in der Kanalstr. 69 (Flurst.19855, Weingarten Ba-den) besteht aus zwei Gebäudeteilen: Der Walzbachhalle, einer Mehrzweckhalle mit Bühne, für sportliche und kulturelle Veranstaltun-gen mit bis zu 684 Personen und dem Walzbachbad, einer Schwimmhalle mit Saunabereich sowie einem Freibad mit Außenbecken. Mehrzweckhalle und Schwimmbad werden sowohl für öffentliche, als auch für schulische Zwecke genutzt. Auf der nordwestlichen Seite an der Kanalstraße wird der Gebäudekomplex ebenerdig, zwi-schen Mehrzweckhalle und Schwimmbad, über einen Haupteingang und das gemeinsame Fo-yer erschlossen. Aus dem Foyer gelangt man über eine offene Treppe, halbgeschossig versetzt, in den Hauptflur im Erdgeschoss und in das Untergeschoss. Der Hauptflur bildet im Erdgeschoss die Trennung zwischen der Versammlungsstätte und dem Schwimmbad. Die Umkleiden des Schwimmbades im EG und die Sauna im UG erreichen Besucher über eine zweite Treppe, mit vorgelagerter Drehkreuzanlage, im Foyer. Im Erdgeschoss befinden sich die Mehrzweckhalle mit Nebenräumen und Umkleidebereich, sowie die Schwimmhalle mit Personal-, Nebenräumen und den Umkleidebereichen. Die Besu-cher WC-Anlagen, der Saunabereich mit Außenraum, der Kulturraum, Lagerräume und die Technikräume befinden sich im Untergeschoss. Auf der Rückseite des Gebäudes befinden sich drei weitere, nicht öffentliche Zugänge, die über Außentreppen in das Gebäude führen. Sie werden hauptsächlich durch das Personal und als Rettungswege genutzt. Am südöstlichen Halleneingang befindet sich auch der Feuerwehranlauf-punkt mit Schlüsseldepot. Die Anlage wurde im Laufe der Zeit stetig angepasst. Zuletzt wurden in den Jahren 2006 - 2009 Sanierungsmaßnahmen durchgeführt, um den Anforderungen von Sport und Kultur weiterhin gerecht zu werden. Art und Umfang der Maßnahme: 1.Brandschutzsanierung Im Gebäudekomplex wurden technische und bauliche Brandschutzmängel festgestellt und an-gemahnt. Da es sich bei der Walzbachhalle um eine Versammlungsstätte mit erhöhten brandschutztechnischen Anforderungen handelt, wurde ein Brandschutzsachverständiger beauftragt, ein Brandschutzkonzept für den gesamten Gebäudekomplex zu erarbeiten. In diesem Brandschutzkonzept werden die, den Brandschutz betreffenden Anforderungen be-nannt und die geplanten Maßnahmen beschrieben. Bei Abweichungen werden geeignete Kom-pensationsmaßnahmen beschrieben und begründet. Das Brandschutzkonzept wurde mit dem Fachamt Brandschutz abgestimmt und bereits vom Landratsamt Karlsruhe genehmigt. Das genehmigte Brandschutzkonzept wird auf Basis der eingereichten Planung weiterentwickelt und dient als Grundlage zur Umsetzung der durchzuführenden brandschutztechnischen Maß-nahmen im Gebäude. 2. Barrierefreiheit Das Bestandsgebäude, mit Walzbachhalle und Walzbachbad, ist bislang nur über verschiedene Treppenanlagen im Inneren und außerhalb des Gebäudes erschlossen. Um das Gebäude barrierefrei zu erschließen, wird am Haupteingang eine der vorhandenen Drehtüren erneuert und mit Antrieb ausgestatten. Im Foyer wird ein barrierefreier Aufzug eingebaut, der so ausgelegt wird, dass auch der Transport von Lasten im Gebäude, zwischen Erdgeschoss und Untergeschoss, ermöglicht wird. Über den neuen Aufzug gelangt man barrierefrei in den Hauptflur im EG, der sowohl zur Mehr-zweckhalle mit Umkleidebereich und barrierefreiem Besucher-WC führt, als auch in den neuen barrierefreien Umkleide- und Duschbereich der Schwimmhalle. Der barrierefreie Umkleide- und Duschraum befindet sich bislang im EG, innerhalb des allge-meinen Umkleidebereichs. Der bestehende Raum entspricht in Größe, Ausstattung und Erreich-barkeit nicht den Anforderungen für barrierefreie Umkleiden, Duschen und WC. Ein Umbau und die barrierefreie Erschließung ist innerhalb des bestehenden Umkleidebereichs nicht möglich. Deshalb wird der neue barrierefreie Umkleideraum mit Dusche und WC innerhalb der Schwimmhalle, im Bereich zweier ungenutzter Lagerräume, eingebaut. Die räumliche Nähe zum Schwimmmeisterbereich ermöglicht bei Bedarf Unterstützung auf kurzem Wege. Die Kosten (Stand 10/2025) belaufen sich auf: KG 300 1.217.559,81 € brutto KG 400 1.785.000,00 € brutto Die Leistungsphasen 1-4 wurden bereits ausgeführt. Es wird davon ausgegangen, dass die Bau-genehmigung zum Start der ausgeschriebenen Planungsleistungen vorliegt. Gegenstand dieser Ausschreibung sind die Planungsleistungen für Technische Ausrüstung der Anlagengruppen 1-5 + 8 gem. §§ 53 ff. HOAI mit den Leistungsphasen 5-9. Die Ausführung der Brandschutzsanierung und des barrierefreien Umbaus müssen bis Ende des Jahres 2026 durchgeführt werden. Somit ist direkt nach Beauftragung mit den Planungsleistungen zu starten. In den Unterlagen finden Sie die Genehmigungspläne.
Interne Kennung: LOT-0001 E18243294
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
5.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Kanalstr. 69
Stadt: Weingarten
Postleitzahl: 76356
Land, Gliederung (NUTS): Karlsruhe, Landkreis (DE123)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Andere Laufzeit: Unbekannt
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Verpflichtungserklärung nach den Vorgaben des Tariftreue- und Mindestlohngesetzes für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (LTMG)
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis (gem. § 45 Abs. 1 Nr. 3 und § 45 Abs. 4 Nr. 2 VgV), dass eine Berufshaftpflichtversicherung über min. 1,5 Mio. € für Personenschäden, min. 1,0 Mio. € für sonstige Schäden vorliegt oder Eigenerklärung, dass im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung abgeschlossen wird.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eigenerklärung zu den Gesamtumsätzen des Bewerbenden / der Bewerbergemeinschaft der letzten 3 Geschäftsjahre gem. § 45 Abs. 4 VgV. Der geforderte Mindestumsatz beträgt im Mittel 0,5 Mio. €.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Darstellung einer Referenzliste für vergleichbare Leistungen mit durchschnittlichen Planungsanforderungen gem. § 5 HOAI der letzten 5 Jahre (Fertigstellung muss zwischen 01.03.2021 und 01.03.2026 erfolgt sein) mit folgenden Angaben gem. §46 Abs. 3 Nr. 1 VgV: o Projekt, Projektart, -größe (NF in m²) und Komplexität (Honorarzone) o öffentliche oder private Auftraggeberschaft o Bearbeitete Leistungsphasen o Baukosten (KG 300+400 netto) nach Kostenfeststellung, o Leistungs- /Bearbeitungszeitraum Die Angaben sind für mind. ein Referenzprojekt zu machen: o mind. Honorarzone III o mind. LPH 5-8 Gewertet werden folgende Kriterien, siehe auch Bewerbungsbogen Punkt 4.1. Wird ein Kriterium nicht abgebildet, werden 0 Punkte vergeben. o Projekt im Bereich Sanierung o Baukosten (KGR 300+400) netto
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Verbindliche namentliche Benennung der vorgesehenen Projektleitung und deren Stellvertretung gem. § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Werkzeuge, Anlagen oder technische Ausrüstung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angaben zur techn. Ausrüstung und zu Maßnahmen zur Qualitätssicherung gem. § 46 Abs. 3 Nr. 3 VgV
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis der Berufszulassung (Eintragung ins Berufs- oder Handelsregister) gem. § 44 Abs. 1, § 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ (z.B. Kammereintrag) oder vergleichbare Qualifikation gem. § 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV. Die Person muss maßgeblich am Projekt beteiligt sein.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis zu den in den letzten drei Jahren Beschäftigten und der Führungskräfte des Bewerbenden / der Bewerbergemeinschaft gem. § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV. Die geforderte Mindestanzahl beträgt im Mittel 5 Beschäftigte inkl. Teilzeitkräfte.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Fachliche Qualifikation der Projektleitung / Bauleitung
Beschreibung: Fachliche Qualifikation der Projektleitung / Bauleitung
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 25
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Präsentation eines vergleichbaren Projektes des Bewerbenden
Beschreibung: Präsentation eines vergleichbaren Projektes des Bewerbenden
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 15
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Qualität des Konzepts zur Einhaltung der Ausführungsfristen
Beschreibung: Qualität des Konzepts zur Einhaltung der Ausführungsfristen
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 15
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Beim Bietergespräch gewonnene Eindrücke
Beschreibung: Beim Bietergespräch gewonnene Eindrücke
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 20
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Honorar
Beschreibung: Honorar
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 25
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 24/04/2026 10:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen nachzufordern, soweit dies rechtlich zulässig ist, insbesondere im Sinne des § 56 VgV.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: nein
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Baden-Württemberg
Informationen über die Überprüfungsfristen: Nach Zurückweisung einer Rüge beträgt die Frist für die Beantragung eines Nachprüfverfahrens vor der Vergabekammer 15 Kalendertage, bei einer Zurückweisung auf elektronischem weg um 5 Kalendertage verkürzt, also 10 Kalendertage (§ 160 Absatz 3 Nr. 4 GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsverfahrens setzt ferner voraus, dass erkannte Vergabeverstöße nach § 160 Abs. 3 Nummern 1-3 GWB innerhalb der dort genannten Fristen gegenüber dem Auftraggeber gerügt wurden.
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Gemeinde Weingarten (Baden)
Registrierungsnummer: +49 72 44 70 20-0
Postanschrift: Marktplatz 2
Stadt: Weingarten
Postleitzahl: 76356
Land, Gliederung (NUTS): Karlsruhe, Landkreis (DE123)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Frau Kathrin Mühlbauer
Telefon: +49 721 1819714
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Baden-Württemberg
Registrierungsnummer: 08-A9866-40
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Stadt: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land, Gliederung (NUTS): Karlsruhe, Stadtkreis (DE122)
Land: Deutschland
Telefon: +49 721926-8730
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: f80f573a-7984-419e-99c7-469047876ea6 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 25/03/2026 09:11:25 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 213051-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 61/2026
Datum der Veröffentlichung: 27/03/2026