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Deutschland – Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen – Vergabe von Leistungen der Technischen Beratung und der Planung für eine Machbarkeitsuntersuchung zur Sanierung der Akademie der Künste, Pariser Platz 4 in Berlin Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Direktion Berlin

209805-2026 - Wettbewerb
Deutschland – Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen – Vergabe von Leistungen der Technischen Beratung und der Planung für eine Machbarkeitsuntersuchung zur Sanierung der Akademie der Künste, Pariser Platz 4 in Berlin Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Direktion Berlin
OJ S 60/2026 26/03/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Dienstleistungen

1. Beschaffer

1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Rechtsform des Erwerbers: Von einer zentralen Regierungsbehörde kontrollierte Einrichtung des öffentlichen Rechts
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung

2. Verfahren

2.1.
Verfahren
Titel: Vergabe von Leistungen der Technischen Beratung und der Planung für eine Machbarkeitsuntersuchung zur Sanierung der Akademie der Künste, Pariser Platz 4 in Berlin Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Direktion Berlin
Beschreibung: Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens ist die Vergabe von Leistungender Technischen B eratung und der Planung für eine Machbarkeitsuntersuchung zur Sanierung der Akademie der Künste, Pariser Platz 4 in Berlin. Das Vergabeverfahren findet nach den Bestimmungen der VgV als Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb (§§ 74, 17 VgV) statt. Das bestehende Gebäude der Akademie der Künste am Pariser Platz 4 in Berlin wurde in Folge der deutschen Wiedervereinigung von 1997 bis 2005 am historischen Ort errichtet, mit einem Kopfbau zum Pariser Platz, einem zentralen Bereich unter Einbeziehung historischer Säle und einem rückwärtig gelegenen Bau an der Behrenstraße. Die gesamte Konstruktion war zum Zeitpunkt der Errichtung ein technisches Novum und reizte die Grenzen des technisch Machbaren aus. In der Konsequenz sind nunmehr erhebliche bauliche Probleme entstanden. Diese können nicht isoliert abgearbeitet werden, sondern sind aufgrund der Komplexität des Gebäudes, der Projekthistorie und der exponierten innerstädtischen Lage ganzheitlich zu betrachten. Übergeordnetes Projektziel ist zunächst, den aus baufachlicher Sicht aktuell notwendigen Umfang des Sanierungs- und Restaurierungsbedarfs festzustellen und mit Handlungsempfehlungen zu hinterlegen. Durch die technische Beratung ist ein Konzept zur Sanierung der Liegenschaft Pariser Platz 4 in Varianten zu erarbeiten, welches eine nachhaltige Umsetzung von Maßnahmen beinhaltet und dabei den Betrieb der Akademie möglichst wenig bzw. kurz beeinträchtigt oder unterbricht. Die technische Beratung soll eine fundierte Grundlage für das langfristige Ziel einer nachhaltigen Schadensfreiheit schaffen. Die Auftraggeberin soll in die Lage versetzt werden, die Sachlage im Hinblick auf Mängel, erforderliche Maßnahmen, Kosten und Termine einschätzen zu können, um daraus weitere Entscheidungen für einen Projektfortschritt abzuleiten Auf Grund der räumlichen und baukonstruktiven Komplexität des Gebäudes steht die Qualität der Grundlagenprüfung, der planerischen Ausarbeitungen sowie der Entwicklung von Konzepten und Lösungen im Vordergrund. Weiterhin ist die Grundkonzeption der Sanierung unter Berücksichtigung der architektonischen Qualitäten urheberrechtskonform zu gestalten. Zu erbringen sind die fünf Leistungsbausteine Bestandsanalyse und Komplettierung der Unterlagen, Bewertung und Schadenskartierung, Konzepte und Maßnahmenkataloge, Machbarkeitsuntersuchung (2 Varianten) und Übergeordnete Leistungen in den Leistungsbereichen Objektplanung Gebäude/Innenräume, Technische Gebäudeausrüstung (HLS, ELT), Tragwerksplanung, Bauphysik, Brandschutz und Baulogistik bei Anwendung von BIM und unter Berücksichtigung von Denkmalschutz und Urheberrecht . Der genaue Umfang der zu beschaffenden Leistungen ergibt sich aus der Leistungsbeschreibung (Anlage C-02) und dem Honorarblatt (Anlage B-01.3).
Kennung des Verfahrens: 52c1ef07-2dc7-478b-9569-09d998283285
Interne Kennung: VOEK 651-25
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71200000 Dienstleistungen von Architekturbüros, 71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros, 71600000 Technische Tests, Analysen und Beratung
2.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Pariser Platz 4
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 10117
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: Ortsbesichtigungen sind verpflichtend und finden ausschließlich nach vorheriger Absprache statt. Die Termine werden erst vergeben, nachdem Sie zur Abgabe eines Erstangebotes aufgefordert wurden; erst dann werden auch die zuständigen Ansprechpartner sowie die konkreten Termine bekanntgegeben. Die Zuweisung erfolgt in der Reihenfolge der eingegangenen Anmeldungen, und nur von der Auftraggeberin bestätigte Termine werden durchgeführt. Bitte beachten Sie, dass Vertreter der Teilnehmer ein gültiges amtliches Ausweisdokument zur Besichtigung mitführen müssen. Fragen zu den Vergabeunterlagen können während der Ortsbesichtigung nicht beantwortet werden und sind ausschließlich über die Vergabeplattform zu stellen.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv - Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb nach § 14 Abs. 3 Nr. 2, 3 i.V.m. § 17 VgV
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Korruption: §§ 123, 124 GWB
Betrug: §§ 123, 124 GWB
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung: §§ 123, 124 GWB
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten: §§ 123, 124 GWB
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit: §§ 123, 124 GWB
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung: §§ 123, 124 GWB
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter: §§ 123, 124 GWB
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren: §§ 123, 124 GWB
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen: §§ 123, 124 GWB
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels: §§ 123, 124 GWB
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften: §§ 123, 124 GWB
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: I. Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hins. des Eintrags in einem Berufs- oder Handelsregister 1. Angaben zum Unternehmen 2. Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123,124 GWB 3. Zuschlagsverbot bei Bezug zu Russland: Eigenerklärung zur VERORDNUNG (EU) 2022/576 DES RATES vom 8. April 2022 zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren (Art. 5k EU-VO Nr. 833/2014) 4. Erklärung Bewerber-/Bietergemeinschaft: 5. Erklärungen zu NU/Eignungsleihe 6. Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und ILO-Kernarbeitsnormen II. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit 1. Erklärung zur Berufshaftpflicht-/Betriebshaftpflichtversicherung: Geforderte Deckungssummen (pro Versicherungsjahr min. zweifach maximiert) - 2 Mio. Euro für Personenschäden (pro Schadensfall) - 3 Mio. Euro für Vermögens- und Sachschäden (pro Schadensfall) 2. Erklärung über den Umsatz Anzugeben ist der Gesamtumsatz (GU) des Unternehmens (netto) sowie zum Umsatz (netto) bezüglich der ausgeschriebenen Leistungsart(en), jeweils bezogen auf die letzten 3 abg. Geschäftsjahre 2022-2024. Mindestanforderung: • GU Planungsleistungen Objektplanung (netto) des Bieters in den letzten drei abg. Geschäftsjahren (GJ) (2022, 2023, 2024) von mind. 1 Mio. EUR netto pro Jahr • GU Planungsleistungen Technische Ausrüstung (netto) des Bieters in den letzten drei abg. GJ (2022, 2023, 2024) von mind. 500 TEUR netto pro Jahr • GU Gutachterleistungen/Machbarkeitsuntersuchungen (netto) des Bieters in den letzten drei abg. GJ (2022, 2023, 2024) von mind. 150 TEUR netto pro Jahr 3. Angaben zur Mitarbeiterstruktur: Mindestanforderung: • Mitarbeiterzahl (MZ) Planungsleistungen Hochbau des Bieters in den letzten drei abg. Geschäftsjahren (2022, 2023, 2024) von durchschn. mind. 8 Mitarbeiter pro Jahr • MZ Planungsleistungen TGA des Bieters in den letzten drei abg. Geschäftsjahren (2022, 2023, 2024) von durchschn. mind. 5 Mitarbeiter pro Jahr • MZ Gutachterleistungen/Machbarkeitsuntersuchungen des Bieters in den letzten drei abg. Geschäftsjahren (2022, 2023, 2024) von durchschn. mind. 2 Mitarbeiter pro Jahr 4. Angaben und Qualifikationsnachweise zu den für das Projekt vorgesehenen Beschäftigten Für die Durchführung des Projekts müssen min. eine Projektleiterin bzw. ein Projektleiter sowie eine stellvertretende Projektleiterin bzw. ein stellvertretender Projektleiter zur Verfügung stehen, die jeweils über eine entsprechende Qualifikation für die Ausführung der ausgeschriebenen Leistungsart verfügen. Die Qualifikation des Projektleiters umfasst einen Abschluss als Dipl.-Ing. (Uni, FH) oder M.Sc. / M.Eng. / M.A. oder B.Sc. / B.Eng. / B.A. in Bauingenieurwesen, Architektur oder vergleichbaren Fachrichtungen sowie min. 10 Jahre Berufserfahrung. Der stellvertretende Projektleiter muss über einen vergleichbaren Abschluss und min. 5 Jahre Berufserfahrung verfügen. Zusätzlich zur Projektleitung und stellvertretenden Projektleitung ist min. ein weiterer Projektmitarbeiter bzw. eine Projektmitarbeiterin mit entsprechender Qualifikation erforderlich, der/die einen Abschluss als Dipl.-Ing. (Uni, FH) oder M.Sc. / M.Eng. / M.A. oder B.Sc. / B.Eng. / B.A. in Bauingenieurwesen, Architektur oder vergleichbaren Fachrichtungen oder eine fachspezifische abg.e Berufsausbildung mit min. 5 Jahren Berufserfahrung vorweisen kann. Alle genannten Anforderungen stellen die Mindestanforderungen für das Projekt dar. Die Nachweise zu den Qualifikationen der für das Projekt vorgesehenen Beschäftigten sind als Anlage beizufügen und umfassen eine Kopie der Urkunde des Hochschul- bzw. Fachhochschulabschlusses, eine Kopie des Abschlusses der fachspezifischen Berufsausbildung sowie eine Kopie der Eintragungsurkunde in die Architektenkammer und/oder Ingenieurkammer oder eine vergleichbare Kammermitgliedschaft (Mindestanforderung). III. Technische und berufliche Leistungsfähigkeit ür die Beurteilung der Fachkunde müssen Referenzen vorgelegt werden, die mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sind. Die Referenzen dürfen nicht älter als 5 Jahre sein. Der Bewerber ist verpflichtet, die Referenzgeber auf die Datenschutzerklärung der Auftraggeberin hinzuweisen. Der Bewerber muss mindestens 3 vergleichbare Referenzen vorlegen. Für jede Referenz sind folgende Angaben zu machen: • Projektbezeichnung, Lage/Ort, Gebäudetyp/Nutzung, Neubau- oder Sanierungsprojekt • Bearbeitungszeitraum, Bauvolumen (m² BGF, Kosten KG 300-400 nach DIN 276) • Auftraggeber (Name, Adresse, Ansprechpartner mit Kontaktdaten) • Vertragliche Bindung (Einzelauftragnehmer, ARGE-Partner oder Nachunternehmer) • Erbrachter Leistungsumfang (einschließlich bearbeiteter Leistungsphasen nach HOAI und AHO) • Abschluss der zuletzt erbrachten Leistungsphase • Kurze Beschreibung der Leistungen des Bewerbers (Art und Umfang der Leistungen) Mindestanforderungen: • Zwei Referenzen müssen Beratungsleistungen im Bereich der Leistungsphasen 1-5 (HOAI) als Generalplaner für Stahl-Glas-Konstruktionen mit einem Projektvolumen von mindestens 10 Mio. Euro netto umfassen. • Zwei Referenzen müssen Machbarkeitsuntersuchungen für Sanierungen von komplexen Gebäuden mit einem Projektvolumen von mindestens 10 Mio. Euro netto beinhalten. • Eine Referenz muss Planungs- und Beratungsleistungen unter Denkmalschutz mit einem Projektvolumen von mindestens 5 Mio. Euro netto umfassen. • Eine Referenz muss TGA-Planungs- und Beratungsleistungen für Sanierungen eines vergleichbaren Gebäudetypus mit einem Projektvolumen von mindestens 10 Mio. Euro netto beinhalten. Können nicht alle der Mindestanforderungen durch die vorgelegten drei Referenzen erfüllt werden, ist es möglich, jede Mindestanforderung durch separat vorzulegende Referenzen nachzuweisen. Es können auch mehr Referenzen pro Kriterium eingereicht werden, als die Mindestzahl vorgibt. _ Siehe: B-02_VOEK 651-25_Bewerberauskunft_Eigenerklärung
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten: §§ 123, 124 GWB
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren: §§ 123, 124 GWB
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen: §§ 123, 124 GWB
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen: §§ 123, 124 GWB
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen: §§ 123, 124 GWB
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen: §§ 123, 124 GWB
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern: §§ 123, 124 GWB
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs: §§ 123, 124 GWB
Zahlungsunfähigkeit: §§ 123, 124 GWB

5. Los

5.1.
Los: LOT-0000
Titel: Vergabe von Leistungen der Technischen Beratung und der Planung für eine Machbarkeitsuntersuchung zur Sanierung der Akademie der Künste, Pariser Platz 4 in Berlin, Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Direktion Berlin
Beschreibung: Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens ist die Vergabe von Leistungen der Technischen Beratung und der Planung für eine Machbarkeitsuntersuchung zur Sanierung der Akademie der Künste, Pariser Platz 4 in Berlin. Das Vergabeverfahren findet nach den Bestimmungen der VgV als Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb (§§ 74, 17 VgV) statt. Das bestehende Gebäude der Akademie der Künste am Pariser Platz 4 in Berlin wurde in Folge der deutschen Wiedervereinigung von 1997 bis 2005 am historischen Ort errichtet, mit einem Kopfbau zum Pariser Platz, einem zentralen Bereich unter Einbeziehung historischer Säle und einem rückwärtig gelegenen Bau an der Behrenstraße. Die gesamte Konstruktion war zum Zeitpunkt der Errichtung ein technisches Novum und reizte die Grenzen des technisch Machbaren aus. In der Konsequenz sind nunmehr erhebliche bauliche Probleme entstanden. Diese können nicht isoliert abgearbeitet werden, sondern sind aufgrund der Komplexität des Gebäudes, der Projekthistorie und der exponierten innerstädtischen Lage ganzheitlich zu betrachten. Übergeordnetes Projektziel ist zunächst, den aus baufachlicher Sicht aktuell notwendigen Umfang des Sanierungs- und Restaurierungsbedarfs festzustellen und mit Handlungsempfehlungen zu hinterlegen. Durch die technische Beratung ist ein Konzept zur Sanierung der Liegenschaft Pariser Platz 4 in Varianten zu erarbeiten, welches eine nachhaltige Umsetzung von Maßnahmen beinhaltet und dabei den Betrieb der Akademie möglichst wenig bzw. kurz beeinträchtigt oder unterbricht. Die technische Beratung soll eine fundierte Grundlage für das langfristige Ziel einer nachhaltigen Schadensfreiheit schaffen. Die Auftraggeberin soll in die Lage versetzt werden, die Sachlage im Hinblick auf Mängel, erforderliche Maßnahmen, Kosten und Termine einschätzen zu können, um daraus weitere Entscheidungen für einen Projektfortschritt abzuleiten Auf Grund der räumlichen und baukonstruktiven Komplexität des Gebäudes steht die Qualität der Grundlagenprüfung, der planerischen Ausarbeitungen sowie der Entwicklung von Konzepten und Lösungen im Vordergrund. Weiterhin ist die Grundkonzeption der Sanierung unter Berücksichtigung der architektonischen Qualitäten urheberrechtskonform zu gestalten. Zu erbringen sind die fünf Leistungsbausteine Bestandsanalyse und Komplettierung der Unterlagen, Bewertung und Schadenskartierung, Konzepte und Maßnahmenkataloge, Machbarkeitsuntersuchung (2 Varianten) und Übergeordnete Leistungen in den Leistungsbereichen Objektplanung Gebäude/Innenräume, Technische Gebäudeausrüstung (HLS, ELT), Tragwerksplanung, Bauphysik, Brandschutz und Baulogistik bei Anwendung von BIM und unter Berücksichtigung von Denkmalschutz und Urheberrecht . Der genaue Umfang der zu beschaffenden Leistungen ergibt sich aus der Leistungsbeschreibung (Anlage C-02) und dem Honorarblatt (Anlage B-01.3).
Interne Kennung: VOEK 651-25
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71200000 Dienstleistungen von Architekturbüros, 71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros, 71600000 Technische Tests, Analysen und Beratung
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Vertragsbeginn voraussichtlich 15.12.2026 (mit Zuschlagserteilung). Vertragsende ohne Optionen 30.11.2027
5.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Pariser Platz 4
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 10117
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 15/12/2026
Andere Laufzeit: Unbekannt
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance#,#Besonders auch geeignet für:startup#,#Besonders auch geeignet für:selbst#,#Besonders auch geeignet für:other-sme#
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Informationssicherheit
Beschreibung des Auswahlkriteriums: 1. Angaben zum Unternehmen (möglichst unter Angabe von Name, Sitz, Postanschrift, Rechtsform, Umsatzsteuer-ID, Gegenstand des Unternehmens gem. öffentlichem Register oder Genehmigungsbehörde, Nummer der Eintragung in einem öffentlichen Register oder Geschäftsnummer der Genehmigungsbehörde, Registergericht oder Genehmigungsbehörde, gesetzlicher Vertreter, Ansprechpartner, Telefon, E-Mail-Adresse, ggf. zuständige Niederlassung bzw. Standort). 2. Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB 3. Eigenerklärung zu § 2 Abs. 1 Nr. 4 WRegG 4. Zuschlagsverbot bei Bezug eines Bewerbers/Bieters zu Russland: Eigenerklärung zur VERORDNUNG (EU) 2022/576 DES RATES vom 8. April 2022 zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren (Art. 5k EU-VO Nr. 833/2014) 5. Falls zutreffend: Erklärung Bewerber-/Bietergemeinschaft: Dem Teilnahmeantrag/Angebot einer Bewerber-/Bietergemeinschaft ist eine Erklärung beizulegen, in der sämtliche Mitglieder der Bewerber-/Bietergemeinschaft einem bevollmächtigten Vertreter der Bewerber-/Bietergemeinschaft Vertretungsmacht im Rahmen dieses Vergabeverfahrens einräumen, insbesondere hinsichtlich der rechtsverbindlichen Abgabe und Entgegennahme von Erklärungen sowie der Vornahme von Verfahrenshandlungen (Anlage_Bewerber-/Bietergemeinschaftserklärung). 6. Falls zutreffend: Erklärungen zu Unterauftragnehmerleistungen /Eignungsleihe (Anlage_Erklärungen_Unterauftragnehmer_Eignungsleihe)

Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Erklärung zur Berufshaftpflicht-/Betriebshaftpflichtversicherung: Geforderte Deckungssummen (pro Versicherungsjahr mindestens zweifach maximiert): - 2 Mio. Euro für Personenschäden (pro Schadensfall) - 3. Mio. Euro für Sach- und Vermögensschäden (pro Schadensfall)

Kriterium: Allgemeiner Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angaben zum Gesamtumsatz des Unternehmens (netto) sowie zum Umsatz (netto) bezüglich der ausgeschriebenen Leistungsart(en), jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre 2022-2024 ---- Mindestanforderung: • Gesamtumsatz Planungsleistungen Objektplanung (netto) des Bieters in den letzten drei abgeschlossenen Ge-schäftsjahren (2022, 2023, 2024) von mind. 1 Mio. EUR netto pro Jahr • Gesamtumsatz Planungsleistungen Technische Ausrüstung (netto) des Bieters in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2022, 2023, 2024) von mind. 500 TEUR netto pro Jahr • Gesamtumsatz Gutachterleistungen/Machbarkeitsuntersuchungen (netto) des Bieters in den letzten drei abge-schlossenen Geschäftsjahren (2022, 2023, 2024) von mind. 150 TEUR netto pro Jahr

Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Mindestanforderung: • Mitarbeiterzahl Planungsleistungen Hochbau des Bieters in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2022, 2023, 2024) von durchschnittlich mind. 8 Mitarbeiter pro Jahr • Mitarbeiterzahl Planungsleistungen TGA des Bieters in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2022, 2023, 2024) von durchschnittlich mind. 5 Mitarbeiter pro Jahr • Mitarbeiterzahl Gutachterleistungen/Machbarkeitsuntersuchungen des Bieters in den letzten drei abgeschlosse-nen Geschäftsjahren (2022, 2023, 2024) von durchschnittlich mind. 2 Mitarbeiter pro Jahr

Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angaben und Qualifikationsnachweise zu den für das Projekt vorgesehenen Beschäftigten: mind. ein/e Projektleiter/-in sowie mind. ein/e Projektleiter/-in als Stellvertretung zur Verfügung stehen, die je-weils über eine entsprechende Qualifikation für die Ausführung der ausgeschriebenen Leistungsart verfügen: Ab-schluss als Dipl.-Ing. (Uni, FH) oder M.Sc. / M.Eng. / M.A. oder B.Sc. / B.Eng. / B.A. in Bauingenieurwesen, Ar-chitektur oder vergleichbarer Fachrichtungen mit jeweils mind. 10 Jahren Berufserfahrung für den Projektleiter und mindestens 5Jahren Berufserfahrung für den stellvertretenden Projektleiter verfügen. – Mindestanforderung ---- neben der Projektleitung und der stellv. Projektleitung mind. ein/e weiterer/e Projektmitarbeiter/in zur Verfü-gung steht, der/die über eine entsprechende Qualifikation für die Ausführung der ausgeschriebenen Leistungsart verfügen: Abschluss als Dipl.-Ing. (Uni, FH) oder M.Sc. / M.Eng. / M.A. oder B.Sc. / B.Eng. / B.A. in Bauingeni-eurwesen, Architektur oder vergleichbarer Fachrichtungen oder fachspezifische abgeschlossene Berufsausbil-dung mit jeweils mind. 5Jahren Berufserfahrung. – Mindestanforderung – ----- Die Nachweise zu den Qualifikationen der für das Projekt vorgesehenen Beschäftigten:(Kopie der Urkunde des Hochschul- bzw. Fachhochschulabschlusses als Dipl.-Ing. oder M.Sc. / M.Eng. / M.A. oder B.Sc. / B.Eng. / B.A. in Bauingenieurwesen, Architektur oder vergleichbarer Fachrichtungen, Kopie des Ab-schlusses der fachspezifischen Berufsausbildung sowie Kopie der Eintragungsurkunde in die Architektenkammer und/oder Ingenieurkammer oder vergleichbar). – Mindestanforderung –
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Prozentanteil, genau): 50,00

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Für die Beurteilung der Fachkunde sind durch den Bewerber bzw. die Bewerbungsgemeinschaft Referenzen vorzule-gen. Bei Bewerbungsgemeinschaften reicht es aus, wenn die Referenzangaben für die gesamte Bewerbungsgemein-schaft nur einmalig im Vordruck des bevollmächtigten Mitglieds gemacht werden. Die eingereichten Referenzen dürfen nicht älter als 5 Jahre sein um wertungsfähig zu sein. Mehrfachnennungen der Referenzen sind zulässig Die Erfahrun-gen sind als Tätigkeit im eigenen Büro nachzuweisen. Der Bewerber ist verpflichtet, die als Referenzgeber genannten Ansprechpersonen vor Angebotsabgabe auf die Daten-schutzerklärung der Auftraggeberin unter http://www.bundesimmobilien.de/datenschutz hinzuweisen. Der Bieter legt Referenzen zu über von ihm erbrachten Leistungen vor, die mit der gegenständlichen Beschaffung ver-gleichbar sind. Für jede Referenz sind (unter Verwendung des vorgegebenen Referenzblatts auf der Seiten 10 – bei Bedarf bitte vervielfältigen) folgende Angaben zu machen: - Projektbezeichnung des Referenzprojektes, Lage/Ort, - Gebäudetyp/ Nutzung inkl. Darlegung Vergleichbarkeit und Angabe, ob es sich um ein Neubau- oder Sanierungs- bzw. Denkmalschutzprojekt handelt, - Bearbeitungs-/Leistungszeitraum, - Bauvolumen: m² BGF sowie Kosten KG 300-400 gem. DIN 276 in EUR netto, - Auftraggeber/-in (Name, Anschrift), - Öffentliche/-r Auftraggeber/-in - Ansprechpartner/-in bei Auftraggeber/-in (Vor- und Zuname), - Anschrift, Telefon-Nr. und E-Mail - Vertragliche Bindung: Einzelauftragnehmer/-in, ARGE-Partner/-in oder Nachunternehmer/-in - Baukosten (KG 200-500 gem. DIN 276 in EUR netto) - Erbrachter Leistungsumfang (inkl. Angabe bearbeiteter Leistungsphasen nach HOAI und AHO, Machbarkeitsunter-suchungen etc.), - Abschluss der zuletzt erbrachten Leistungsphase - Kurze Beschreibung des Referenzprojekts und der vom Bewerber ausgeführten Leistungen in Stichpunkten (Art und Umfang der Leistungen, unter Angabe der in Eigenleistung bearbeiteten Leistungsphasen gem. HOAI/AHO. Der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft hat mindestens 3 vergleichbare Referenzprojekte. Hinsichtlich der Vergleichbarkeit der Referenzen wird auf § 75 Abs. 5 S. 2 und 3 VgV verwiesen. Bei der Wahl der vergleichbaren Referenzen sind die folgenden Mindestanforderungen zu beachten: a) Zwei der Referenzen müssen vergleichbare Beratungsleistungen im Hinblick auf das Beraten und Planen in den Leistungsphasen 1-5 (HOAI) als Generalplaner (GP) für Bauwerke mit Stahl-Glas-Konstruktion; Projektvo-lumen mind. 10 Mio. Euro netto (anrechenbare Projektkosten, Kostengruppe (KG) 200-700 nach DIN 276 b) Zwei der Referenzen müssen vergleichbare Beratungsleistungen im Hinblick auf die Leistungen für Machbar-keitsuntersuchungen zu Sanierungen von Gebäuden mit vergleichbar hoher Komplexität beinhalten; Projekt-volumen mind. 10 Mio. Euro netto (anrechenbare Projektkosten, Kostengruppe (KG) 200-700 nach DIN 276 c) Eine Referenz muss Planungs- und Beratungsleistungen für ein vergleichbares Bauvorhaben unter Berücksich-tigung von Denkmalschutz in wesentlichen Teilen oder für das Gesamtprojekt vorweisen; Projektvolumen mind. 5 Mio. Euro netto (anrechenbare Projektkosten, Kostengruppe (KG) 200-700 nach DIN 276 d) Eine Referenz muss vergleichbare Planungs- und Beratungsleistungen im Hinblick auf für TGA-Leistungen für Sanierungen mit vergleichbarem Gebäudetypus beinhalten, wobei die Leistungsphasen 1-5 nach HOAI beglei-tet worden sein müssen. ; Projektvolumen mind. 10 Mio. Euro netto (anrechenbare Projektkosten, Kosten-gruppe (KG) 400 nach DIN 276Eine Referenz muss BNB-Beratungsleistungen (oder vergleichbar) im Hinblick auf Sanierungen mit vergleichbarem Gebäudetypus beinhalten; Projektvolumen mind. 5 Mio. Euro netto (an-rechenbare Projektkosten, Kostengruppe (KG) 200-700 nach DIN 276 Können nicht alle der Mindestanforderungen durch die Vorlage von drei Referenzen nachgewiesen werden, ist es mög-lich, jede Mindestanforderung durch separat vorzulegende Referenzen nachzuweisen. In der folgenden Übersicht ist darzustellen, welche Referenzen für welches Kriterium eingereicht werden. Es können auch mehr Referenzen pro Krite-rium eingereicht werden als die vorgesehene Mindestzahl.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Prozentanteil, genau): 50,00
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: 1. Preis
Beschreibung: Das Zuschlagskriterium „Honorar/Preis“ nimmt 50 Prozent der Gesamtwertung ein. Das angebotene Honorar ist in das Preisblatt (Anlage B-01-3) einzutragen und mit dem Angebot einzureichen. Der Bieter hat sich vor Abgabe seines Angebotes über alle Umstände zu erkundigen, welche für die Ausführung seiner Leistung und die Preisermittlung bedeutsam sein können. Das Angebot muss die geforderten Angaben und Erklärungen enthalten. Angebote mit fehlenden Preisangaben können gemäß § 57 Abs. 1 Nr. 5 VgV nur dann berücksichtigt werden, wenn es sich um unwesentliche Einzelpositionen handelt, deren Einzelpreise den Gesamt-preis nicht verändern oder die Wertungsreihenfolge und den Wettbewerb nicht beeinträchtigen. Alle Preise sind in Euro mit maximal 2 Nachkommastellen anzugeben, d. h. die kleinste Einheit ist ein Cent. Sofern ein Bieter entgegen den Vorgaben mehr als 2 Nachkommastellen angegeben hat – insbesondere, wenn in den elektronischen Dateien im Hintergrund mit mehr als 2 Nachkommastellen gerechnet wurde – werden die Preisan-gaben im Rahmen der Angebotsprüfung auf 2 Nachkommastellen kaufmännisch gerundet, und dieser gerundete Wert gilt als angeboten. Bieter aus anderen EU-Mitgliedstaaten haben die besonderen umsatzsteuerrechtlichen Regelungen für den inner-gemeinschaftlichen Erwerb zu beachten. Zwingend einzuhaltende Kalkulationsvorgaben: Vorgaben aus dem Mindestlohn- bzw. Arbeitnehmerentsendegesetz und Vorgaben aus für allgemeinverbindlich erklärten Tarifverträgen sind zwingend bei der Angebotskalkulation zu berücksichtigen. Ist das nicht der Fall, wird das Angebot von der Wertung ausgeschlossen. 1.2.2. Bewertung des Zuschlagskriteriums „Honorar/Preis“ (Gewichtung 50 %, max. 25 Punkte) Gewertet wird das in dem Preisblatt (Anlage B-01-3) angegebene Honorar. Das wertbare Angebot mit dem niedrigsten Honorar erhält die volle Punktzahl (25 Punkte). Für das 2-fache dieses Preises werden 0 Punkte vergeben. Die Bepunktung der Angebote mit Preisen zwischen dem niedrigsten Honorar und dem 2-fachen des niedrigsten Honorars erfolgt nach der untenstehenden Formel mit bis zu zwei Stellen hin-ter dem Komma. Muss gerundet werden, findet das kaufmännische Runden Anwendung. Punkte des schlechtesten Angebots: Bieter mit dem 2-fachen des niedrigsten Angebots (2 x Pmin) erhält 0 Punkte Interpolation: für alle Angebote dazwischen werden Punkte für jedes Angebot durch lineare Interpolation durch o.g. Formel berechnet ------- Bewertungspreis gem. Anlage B-01.3 Preisblatt (Gesamtauftragswert netto) Das Angebot mit dem niedrigsten Gesamtauftragswert erhält die volle Punktzahl (5 Punkte). Ab einer Überschreitung des niedrigsten Gesamtauf-tragswertes um 100% werden 0 Punkte vergeben. Zwischen diesen beiden Werten des niedrigsten Barwertes und des 100% darüber liegenden Wertes erfolgt eine lineare Interpolation der Punktevergabe. Es wird kaufmännisch auf zwei Nachkommastellen gerundet.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 50
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Qualität: 2.1 Konzept zur Organisation des vorgesehenen Projektteams 2.1.1 Qualifikation und Erfahrung 2.1.2 Projektorganisation
Beschreibung: Das Zuschlagskriterium „Konzept“ nimmt 50 Prozent der Gesamtwertung ein. Mit dem Angebot ist ein Konzept einzureichen, welches eine nachvollziehbare Darstellung der Herangehensweise und der Umsetzung des Vorhabens enthalten soll. Es soll deutlich werden, dass sich der Bieter mit den Besonder-heiten des Projektes und dessen Durchführung auseinandergesetzt hat. 1.2.4. Bewertung des Zuschlagskriteriums „Konzept“ (Gewichtung 50 %, max. 25 Punkte) Der Bieter ist aufgefordert, seine Ideen zur Umsetzung der Aufgabenstellung innerhalb eines Beratungskonzepts darzustellen. Er soll beschreiben, wie er beabsichtigt, die Aufgaben zu erfüllen und die ordnungsgemäße Leis-tungserbringung zu gewährleisten. Das mit dem Angebot einzureichende Konzept – auf max. 20 DIN A4 Seiten (Schriftart Calibri, Schriftgröße 11, Zeilenabstand einfach) – muss die folgenden, wertungsrelevanten Schwerpunkte (siehe Tabelle unten) beschrei-ben, wobei die Ausarbeitung von Lösungsvorschlägen der Planungsaufgabe nicht erwartet wird. Aussagekräftige Referenzobjekte können zur Darstellung herangezogen werden. Die federführenden Mitarbeiter, Projektleitung und stellvertretende Projektleitung, sind namentlich zu benennen. Die Namen müssen mit denen im Teilnahmewettbewerb (Anlage B-02) benannten, qualifizierten Mitarbeitern übereinstimmen. -------- 2.1 Der Bieter erarbeitet ein Konzept, bei dem die Qualifikation und Erfahrung des für das Projekt geplanten Teams beschrieben und belegt werden sowie ein auskömmlicher Personaleinsatz auf eine vollumfängliche, nachvollzieh-bare, effiziente und die Qualität des Projektes sichernde Erbringung der geforderten Leistung schließen lässt Hierbei werden die Aspekte unter 2.1.1 bis 2.1.2 bewertet. Gewichtung 30 % - 15 Punkte (Maximale Seitenzahl: 10 Seiten exklusive Deckblatt und Inhaltsverzeichnis) 2.1.1 Qualifikation und Erfahrung (Gewichtung 20 % - 10 Punkte) Auf Basis der in den erbrachten Nachweisen beschriebenen, über die Mindestanforderungen hinausgehenden Qualifikation, Berufs- und Projekterfahrung sowie auf Basis des fachlichen Hintergrundes wird auf eine mehrwertstiftende Erbringung der geforderten Leis-tung geschlossen. Bewertet wird die Qualifikation der fachlich qualifizierten Beschäftigen (Dipl.-Ing./Bachelor/Master mit Fachhochschul-/Universitätsabschluss der Architektur, des Bauingenieurwesens, der Versorgungstechnik, der Elektrotechnik oder vergleichbarer Fachrichtungen) und darüber hinaus die Anzahl an Erfahrungsjahren mit vergleichbaren Projekten (z.B. persönliche Referenzen bzgl. Beratung und Planung von Sanierungen, Stahl-Glas-Konstruktionen, TGA-Leistungen und auftragsrelevante Zusatzqualifikationen wie Denkmalschutz, BNB-Beratungen oder vergleichbaren Nachhaltigkeitszertifikaten). Einzureichen für die fachlich qualifizierten Beschäftigten sind ein Lebenslauf sowie eine Projektliste mit Referenzen und ausgeübter Funktion je Referenz. 2.1.2 Projektorganisation (Gewichtung 10 % - 5 Punkte) Die Projektorganisation sieht einen nachvollziehbaren und effizienten Personaleinsatz für alle Arbeitsschritte vor, insbesondere im Hinblick auf Zusammensetzung und Aufgabenverteilung innerhalb des Projektteams, Vertretungsregelungen sowie die zeitliche und örtliche Verfügbarkeit des Personals.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 30
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: 2.2 Konzept zur Vorgehensweise im Projekt 2.2.1 Projektabwicklung 2.2.2 Qualitätssicherung
Beschreibung: Das Zuschlagskriterium „Konzept“ nimmt 50 Prozent der Gesamtwertung ein. Mit dem Angebot ist ein Konzept einzureichen, welches eine nachvollziehbare Darstellung der Herangehensweise und der Umsetzung des Vorhabens enthalten soll. Es soll deutlich werden, dass sich der Bieter mit den Besonderheiten des Projektes und dessen Durchführung auseinandergesetzt hat. Bewertung des Zuschlagskriteriums „Konzept“ (Gewichtung 50 %, max. 25 Punkte) Der Bieter ist aufgefordert, seine Ideen zur Umsetzung der Aufgabenstellung innerhalb eines Beratungskonzepts darzustellen. Er soll beschreiben, wie er beabsichtigt, die Aufgaben zu erfüllen und die ordnungsgemäße Leistungserbringung zu gewährleisten. Das mit dem Angebot einzureichende Konzept – auf max. 20 DIN A4 Seiten (Schriftart Calibri, Schriftgröße 11, Zeilenabstand einfach) – muss die folgenden, wertungsrelevanten Schwerpunkte (siehe Tabelle unten) beschreiben, wobei die Ausarbeitung von Lösungsvorschlägen der Planungsaufgabe nicht erwartet wird. Aussagekräftige Referenzobjekte können zur Darstellung herangezogen werden. Die federführenden Mitarbeiter, Projektleitung und stellvertretende Projektleitung, sind namentlich zu benennen. Die Namen müssen mit denen im Teilnahmewettbewerb (Anlage B-02) benannten, qualifizierten Mitarbeitern übereinstimmen. -------- 2.2 Der Bieter erarbeitet ein Konzept, das auf die geplante Vorgehensweise sowie die vorgesehenen Prozesse zur Sicherung der Qualitäten im Projekt schließen lässt Hierbei werden die Aspekte unter 2.2.1 bis 2.2.2 bewertet. Gewichtung 20 % - max. Punkte10 (Maximale Seitenzahl: 10 Seiten exklusive Deckblatt und Inhaltsverzeichnis) 2.2.1 Projektabwicklung (Gewichtung 10 % - 5 Punkte) Die vom Bieter dargelegte Vorgehensweise lässt auf eine effiziente und qualitätssichernde Abwicklung schließen. Die besonderen An-forderungen und Ziele des Projektes wurden verstanden und sind in hoher Qualität berücksichtigt. Die Herangehensweise, zeitliche Abhängigkeiten und wesentliche Zwischentermine sowie die Ein-bindung des Auftraggebers werden erläutert. Die Methoden und Prozessabläufe zum Umgang mit Änderungen lassen auf ein zielorientiertes Änderungsmanagement schließen. 2.2.2 Qualitätssicherung (Gewichtung 10 % - 5 Punkte) Der Bieter legt im Rahmen des Konzeptes die Vorgehensweisen/Methoden dar, die auf eine strukturierte und qualitativ hoch-wertige Qualitätssicherung schließen lassen. Kontinuierliche Kon-trolle sowie frühzeitige zielgerichtete Gegensteuerungsmaßnahmen lassen eine Erfüllung des angestrebten Leistungssolls erwarten
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 20
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: 2.5 Leistung: "Bieterpräsentation des für die Leistungserbringung vorgesehenen Projektleiters" gewichtet mit insgesamt 15%, sind max. 15 Wertungspunkte erreichbar.
Beschreibung: Im Rahmen der Verhandlungsgespräche hat der für die Leistungserbringung vorgesehene Projektleiter einen Vortrag über das "Konzept zur Vorgehensweise zur Erstellung der denkmalpflegerischen Dokumente" zu halten. Die letzten Minuten der Präsentation dienen der Beantwortung von Rückfragen der Auftraggeberin durch den Projektleiter. Bewertet werden nicht die Inhalte des Konzepts, sondern ausschließlich der Gesamteindruck des Projektleiters. Die Präsentation wird aufgrund von vergaberechtlichen Dokumentationszwecken aufgezeichnet. Der Bewertungsmaßstab ergibt sich aus der Anlage A-04.1_Bewertungsmatrix.
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 15/04/2026
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.evergabe-online.de/tenderdocuments.html?id=847682
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
Name: Vergabeplattform
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Verfahrensbedingungen:
Voraussichtliches Datum der Absendung der Aufforderungen zur Angebotseinreichung: 15/06/2026
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 04/05/2026 09:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Alle Unterlagen, die nach den Bestimmungen nachforderfähig sind, und die Wertungsreihenfolge nicht beeinflussen, werden nachgefordert. Unterlagen wie Referenzen und Preise, die die Wertungsreihenfolge beeinflussen, können nicht nachgefordert werden.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammern des Bundes
Informationen über die Überprüfungsfristen: Die Vergabeunterlagen, insbesondere diese Bewerbungsbedingungen, Leistungsbeschreibung und Vordrucke sowie die Bekanntmachung müssen nach Erhalt/Download durch die Bieter auf Vollständigkeit und Lesbarkeit geprüft werden. Enthalten die Vergabeunterlagen oder die den Bietern mitgeteilten, übergebenen und zugänglich gemachten Unterlagen oder sonstigen Informationen erkennbare Unklarheiten oder verstoßen diese erkennbar gegen geltendes Recht, so weist der Bieter die Vergabestelle unverzüglich - spätestens jedoch mit der Angebotsabgabe - schriftlich darauf hin. Anderenfalls kann er sich auf die Unklarheiten oder die Rechtsverstöße nicht berufen. Nicht aufgeklärte Unklarheiten hat der Bieter als von ihm zu tragende Risiken in sein Angebot einzukalkulieren. Etwaige Verfahrensrügen sind eindeutig als solche zu kennzeichnen. Auf die Rügepflichten des Bieters nach § 160 Abs. 3 GWB wird ausdrücklich hingewiesen. Außerdem weist die Vergabestelle ausdrücklich auf die Rechtsbehelfsfrist des § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB hin. Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind. § 160 GWB lautet: „(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.“
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Organisation, die einen Offline-Zugang zu den Vergabeunterlagen bereitstellt: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Organisation, die Angebote bearbeitet: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben

8. Organisationen

8.1.
ORG-0000
Offizielle Bezeichnung: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Registrierungsnummer: DE 240386446
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Telefon: 000
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die einen Offline-Zugang zu den Vergabeunterlagen bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
Organisation, die Angebote bearbeitet
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammern des Bundes
Registrierungsnummer: 000
Postanschrift: Kaiser-Friedrich-Str.16
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53113
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: 000
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender

Informationen zur Bekanntmachung

Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 6a6dc6dd-44aa-49ca-a984-c61c3deb5eb4 - 02
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 24/03/2026 15:08:35 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 209805-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 60/2026
Datum der Veröffentlichung: 26/03/2026