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Leverkusen
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Lüdenscheid
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Oerlinghausen
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Schleiden
Schloß Holte-Stukenbrock
Schmallenberg
Schöppingen
Schwalmtal
Schwelm
Schwerte
Selfkant
Selm
Senden
Sendenhorst
Siegburg
Siegen
Simmerath
Soest
Solingen
Sonsbeck
Spenge
Sprockhövel
Stadtlohn
Steinfurt
Steinhagen
Steinheim
Stemwede
Stolberg
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Südlohn
Sundern
Swisttal
Tecklenburg
Telgte
Titz
Tönisvorst
Troisdorf
Übach-Palenberg
Uedem
Unna
Velbert
Velen
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Versmold
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Wachtendonk
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Waldbröl
Waltrop
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Warendorf
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Werl
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Wickede (Ruhr)
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Willebadessen
Willich
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Windeck
Winterberg
Wipperfürth
Witten
Wülfrath
Wuppertal
Würselen
Xanten
Zülpich

Deutschland – Bau von weiterführenden Schulen – Totalunternehmer Gesamtschule Rösrath

169469-2026 - Wettbewerb
Deutschland – Bau von weiterführenden Schulen – Totalunternehmer Gesamtschule Rösrath
OJ S 49/2026 11/03/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Bauleistungen

1. Beschaffer

1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Zentrale Vergabestelle der Stadt Rösrath
Rechtsform des Erwerbers: Lokale Gebietskörperschaft
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung

2. Verfahren

2.1.
Verfahren
Titel: Totalunternehmer Gesamtschule Rösrath
Beschreibung: Am Schulzentrum Freiherr-vom-Stein in Rösrath haben sich in den vergangenen Jahren sowohl schulorganisatorisch als auch baulich erhebliche Veränderungen ergeben. Die frühere Hauptschule (G2) wurde in eine Gesamtschule umgewandelt, das bestehende Realschulgebäude (G3) der Gesamtschule zugeordnet. Durch den Neubau des Verbindungsbaus (G4) mit integrierter Mensa wurden das Gymnasium (G1) und die Gesamtschule baulich miteinander verknüpft. Aufgrund stetig steigender Schülerzahlen hat der Rat der Stadt Rösrath die Fünfzügigkeit der Gesamtschule beschlossen. Daraus ergibt sich ein erhöhter Bedarf an Unterrichts- und Funktionsflächen. Für das Gymnasium wird dieser durch den derzeit im Bau befindlichen Neubau (G5) gedeckt, dessen Fertigstellung zum Schuljahr 2026 vorgesehen ist. Trotz der baulichen Zusammenführung der ehemaligen Haupt- und Realschule kann der Flächenbedarf einer fünfzügigen Gesamtschule derzeit nicht vollständig abgebildet werden. Die Stadt Rösrath beabsichtigt daher, den zusätzlichen Raumbedarf der Gesamtschule durch einen Neubau (G6) kurzfristig zu decken. Die bauliche Erweiterung soll westlich des Bestandsschulgebäudes entstehen. Ziel ist eine frühzeitige Fertigstellung, um den Schulbetrieb ab dem Schuljahr 2028/2029 sicherstellen zu können.
Kennung des Verfahrens: 6caf3c65-f18c-489f-8247-702267263c6a
Interne Kennung: ZVS-HWH-2026-01
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
Zentrale Elemente des Verfahrens: Das Vergabeverfahren wird in einem EU-weiten Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb nach den §§ 3 EU Nr. 3, 3b EU Abs. 3 VOB/A durchgeführt. Dieses Verfahren ist in zwei Phasen gegliedert. Zunächst findet der vorgelagerte Teilnahmewettbewerb statt. Dort wird die Eignung der Bewerber geprüft. Nach Auswertung der Teilnahmeanträge werden bis zu fünf (mindestens drei) geeignete Bewerber zur Abgabe eines Erstangebotes aufgefordert. In der zweiten Phase, der Angebots- und Verhandlungsphase, werden die zugelassenen Bewerber zu Beginn zur Abgabe eines Erstangebotes aufgefordert. Den aufgeforderten Bietern wird die Teilnahme an einem Bieter-individuellen Besprechungstermin mit dem Auftraggeber während der laufenden Frist zur Erstellung des Erstangebotes ermöglicht, der der Orientierung, der Klärung erster Fragen, insbesondere zur Planungsaufgabe, sowie zur Erörterung der ersten Planungskonzepte des jeweiligen Bieters dienen soll (Kolloquium). Über die später eingereichten Erstangebote kann dann in der Folge zwischen dem jeweiligen Bieter und dem Auftraggeber verhandelt werden. Am Ende der Verhandlungen werden die Bieter zur Einreichung eines endgültigen Angebotes aufgefordert. Die Bewertung der endgültigen Angebote findet auf der Grundlage der weiter unten bezeichneten Zuschlagskriterien statt.
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Bauleistungen
Haupteinstufung (cpv): 45214220 Bau von weiterführenden Schulen
2.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Rösrath
Postleitzahl: 51503
Land, Gliederung (NUTS): Rheinisch-Bergischer Kreis (DEA2B)
Land: Deutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: #Bekanntmachungs-ID: CXPTY6ED30F#
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vob-a-eu -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Auftragsunterlagen

5. Los

5.1.
Los: LOT-0001
Titel: Totalunternehmer Gesamtschule Rösrath
Beschreibung: Wesentliche Eckdaten des zu planenden und herzustellenden Neubaus sind: - Grundfläche ca. 3.565 m², mind. jedoch 3.350 m² - Aula und Foyer mit Bühne - Acht naturwissenschaftliche Räume - Ein Oberstufencluster mit neun Unterrichtsräumen - Herstellung von 65 neuen PKW-Stellplätzen - Herstellung der Barrierefreiheit des Bestandsgebäudes G3 über den Neubau G6. Die für die Maßnahme des Erweiterungsneubaus erforderlichen Planungs- und Bauleistungen sollen durch einen Totalunternehmer (TU) erbracht werden, welcher mittels dieses Vergabeverfahrens gesucht und ausgewählt wird. Wesentliche Grundlage der Leistungserbringung des TU ist eine funktionale Leistungsbeschreibung (FLB). Die Ausstattung der acht naturwissenschaftlichen Räume sowie der Umzug der naturwissenschaftlichen Räume aus den bestehenden Containern ist nicht Gegenstand des TU-Auftrags. Hinsichtlich der Schnittstellen wird auf die FLB verwiesen.
Interne Kennung: ZVS-HWH-2026-01
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Bauleistungen
Haupteinstufung (cpv): 45214220 Bau von weiterführenden Schulen
5.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Rösrath
Postleitzahl: 51503
Land, Gliederung (NUTS): Rheinisch-Bergischer Kreis (DEA2B)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Andere Laufzeit: Unbekannt
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: nein
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Soweit einschlägig: Handelsregisterauszug. Ausländische Bewerber haben eine gleichwertige Bescheinigung des Herkunftslandes in einer amtlich beglaubigten Übersetzung vorzulegen.

Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eigenerklärung dazu, dass Ausschlussgründe nach den §§ 123, 124 GWB nicht vorliegen. Hierzu kann das vom Auftraggeber zur Verfügung gestellte Formular verwendet werden.

Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eigenerklärung zur Umsetzung von Art. 5k Abs. 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 i.d.F.d. Art. 1 Ziff. 15 der Verordnung (EU) 2022/1269 des Rates vom 21.07.2022 ("Formular Eigenerklärung Russland-Sanktionen").

Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Ausgefülltes Formular Teilnahmeantrag

Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamts sowie eine gültige Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG. Ausländische Bewerber haben gleichwertige Bescheinigungen des Herkunftslandes in amtlich beglaubigten Übersetzungen vorzulegen.

Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis, dass der Bewerber Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung vollständig entrichtet. Ausländische Bewerber haben eine Bescheinigung des Herkunftslandes in einer amtlich beglaubigten Übersetzung vorzulegen.

Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angabe des Umsatzes für vergleichbare Leistungen aus den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren 2023, 2024 und 2025; Mindeststandards: Der durchschnittliche Umsatz muss mindestens netto 30.000.000 EUR p.a. betragen. Der jährliche Mindestumsatz kann bei einer Bewerbergemeinschaft von allen Mitgliedern gemeinsam erbracht werden.

Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis einer bestehenden, alle Leistungspflichten des Auftragnehmers umfassenden Betriebshaftpflichtversicherung; Mindeststandards: Deckungssummen pro Versicherungsjahr für Personen-, Sach- und Vermögensschäden in Höhe von jeweils mindestens 5 Mio. EUR. Für sämtliche Schäden innerhalb eines Kalenderjahres muss die Deckungssumme jeweils das Zweifache der o.g. Summen betragen (zweifach maximiert). Alternativ ist eine Eigenerklärung, dass eine bestehende Betriebshaftpflichtversicherung im Fall des Zuschlags entsprechend erhöht oder eine Projektversicherung in der geforderten Höhe abgeschlossen wird, vorzulegen (bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied).

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Der Bewerber hat Referenzobjekte zu Totalunternehmerleistungen sowie zu Fachplanerleistungen anzugeben. Jedes Referenzobjekt ist zusätzlich näher zu erläutern. Die Höchstgrenze von sechs weiteren DIN A4-Seiten darf nicht überschritten werden. Von Bewerbergemeinschaften sind die Referenzkriterien insgesamt nachzuweisen, das heißt der Referenznachweis muss nicht von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzeln geführt werden. Referenzen sind als Eigenreferenz einzureichen. Eine Bescheinigung des Auftraggebers auf dem Formblatt durch Unterschrift oder als separates Referenz-schreiben ist wünschenswert, aber keine Mindestanforderung. Eine Adresse und Telefonnummer des jeweiligen Auftraggebers des Referenzprojektes sind anzugeben, alternativ eine Projekt-E-Mail-Adresse. Die Referenzformblätter sind bei Bedarf entsprechend zu kopieren. Mindeststandards: Es sind Referenzen für den Bereich Totalunternehmer sowie für die Fachplanungen (ggf. für die dafür vorgesehenen Nachunternehmer) einzureichen. Folgende Anforderungen müssen die Referenzobjekte mindestens erfüllen, damit die Eignung für die anstehende Planungs- und Bauaufgabe nachgewiesen ist: (a) Für den Bewerber sind mindestens drei Referenzen für Bauleistungen für Gebäude als Totalunternehmerleistungen einzureichen. Bei Bewerbergemeinschaften ist das jeweilige Mitglied den Leistungen eindeutig zuzuordnen. Die nachfolgenden Anforderungen (aa) bis (dd) sind in allen TU-Referenzen nachzuweisen: (aa) Alle angegebenen Referenzen müssen im Zeitraum vom 01.01.2019 bis zum Ablauf der Teilnahmefrist fertig gestellt und bauaufsichtlich abgenommen worden sein. (bb) Der Bewerber und/oder ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft waren in allen Referenzen Totalunternehmer für das Projekt. "Totalunternehmer" bedeutet, dass der Referenzinhaber mindestens alle wesentlichen Planungsleistungen (Objektplanung Gebäude gem. § 34 HOAI, Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI, Technische Gebäudeausrüstung gem. § 55 HOAI) mindestens der Leistungsphasen 3, 4, 5 und 8 HOAI sowie alle wesentlichen Bauleistungen der Kostengruppen 200 bis 700 nach DIN 276, ausgenommen Kostengruppe 600, ausgeführt hat. Die genannten Totalunternehmerleistungen müssen Auftragsbestandteil gewesen sein, d.h. es kommt nicht darauf an, ob der Totalunternehmer die betreffenden Leistungen im eigenen Unternehmen oder durch Nachunternehmer ausgeführt hat. (cc) Die Baukosten (KGR 200-700) müssen mindestens 8 Mio. EUR brutto betragen haben. (dd) Die BGF muss mind. 3.000 m² betragen haben. (b) Für die vom Bewerber angegebenen Fachplaner der Leistungsbilder Objektplanung Gebäude (§ 34 HOAI), Technische Ausrüstung (§ 55 HOAI, ALG 1-8) und Tragwerksplanung (§ 51 HOAI) sind jeweils mindestens drei Referenzen je Leistungsbild einzureichen, auch wenn mehrere Leistungsbilder von einem Nachunternehmer erbracht werden sollen. Es ist zulässig, dieselbe(n) Referenz(en) zum Nachweis der Leistungsfähigkeit für mehrere Kategorien vorzulegen. (aa) Für die Fachplanung des Leistungsbildes Objektplanung Gebäude sind die nachfolgenden Anforderungen (aaa) und (bbb) (Mindeststandards) in allen Referenzen nachzuweisen: (aaa) Das Referenzprojekt muss im Zeitraum vom 01.01.2019 bis zum Ablauf der Teilnahmefrist des Teilnahmeantrags fertig gestellt und bauaufsichtlich abgenommen worden sein. (bbb) Bei dem Referenzprojekt muss es sich um eine Bildungs-/Kultureinrichtung, ein Geschäfts- oder ein Verwaltungsgebäude handeln, die/das mehr als 2.000 m² BGF (DIN 277) hat und mindestens in den Leistungsphasen 2, 3, 4 und 5 HOAI bearbeitet wurde. (bb) Für die Fachplanung des Leistungsbildes Technische Ausrüstung (mind. An-lagengruppen 1 bis 3 (HLSK) und 4 bis 6 (Elektro)) sind die nachfolgenden Anforderungen (aaa) und (bbb) (Mindeststandards) in allen Referenzen nachzuweisen: (aaa) Das Referenzprojekt muss im Zeitraum vom 01.01.2019 bis zum Ablauf der Teilnahmefrist des Teilnahmeantrags fertig gestellt und bauaufsichtlich abgenommen worden sein. (bbb) Bei dem Referenzprojekt muss es sich um eine Bildungs-/Kultureinrichtung, ein Geschäfts- oder ein Verwaltungsgebäude handeln, die/das mehr als 3.000 m² BGF (DIN 277) hat und mindestens in den Leistungsphasen 3, 4 und 5 HOAI bearbeitet wurde. Hinweis: Es können auch Referenzen vorgelegt werden, in denen nicht die Leistungserbringung hinsichtlich aller genannten Anlagengruppen nachgewiesen wird. Die Nachweise können insoweit auf mehrere Referenzen aufgeteilt werden, soweit die Mindeststandards (aaa) und (bbb) bei allen Referenzen erfüllt werden. In diesem Fall müssen dann insgesamt der Aufteilung der Anlagengruppen entsprechend mehr Referenzen vorgelegt werden (also mehr als drei Referenzen). (cc) Für die Fachplanung des Leistungsbildes Tragwerksplanung sind die nach-folgenden Anforderungen (aaa) und (bbb) (Mindeststandards) in allen Referenzen nachzuweisen: (aaa) Das Referenzprojekt muss im Zeitraum vom 01.01.2019 bis zum Ablauf der Teilnahmefrist des Teilnahmeantrags fertig gestellt und bauaufsichtlich abgenommen worden sein. (bbb) Bei dem Referenzprojekt muss es sich um ein Gebäude handeln, das mehr als 3.000 m² BGF (DIN 277) hat und mindestens in den Leistungsphasen 3, 4 und 5 HOAI bearbeitet wurde.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 150

Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eigenerklärung zur Anzahl der Arbeitskräfte des Bewerbers, die in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren (2023, 2024 und 2025) jahresdurchschnittlich bei dem Bewerber beschäftigt waren. Mindeststandard: Mindestbeschäftigtenzahl (Gesamtzahl) 100 pro Jahr. Die jährliche Mindestbeschäftigtenzahl kann bei einer Bewerbergemeinschaft von allen Mitgliedern gemeinsam erbracht werden.

Kriterium: Anzahl der Führungskräfte
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eigenerklärung zur aktuellen Anzahl der Führungskräfte des Bewerbers. Mindeststandard: Mindestens fünf Führungskräfte mit Abschluss Dipl.-Ing./Bachelor/Master/oder gleichwertig, jeweils mindestens zehn Jahre Berufserfahrung. Die Anzahl der Führungskräfte kann bei einer Bewerbergemeinschaft von allen Mitgliedern gemeinsam erbracht werden.
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Angebotspreis (brutto)
Beschreibung: Das Angebot mit dem niedrigsten Preis erhält die höchste Punktzahl. Die höchste Punktzahl für das Kriterium Preis sind 50 Wertungspunkte. Angebote, die das 2,0-fache des preislich niedrigsten Angebotes erreichen oder übersteigen, werden mit 0 Punkten bewertet. Eine Bewertung mit 0 Punkten führt zum Ausschluss des Angebotes. Bei Angeboten, deren Preis zwischen dem preislich günstigsten Angebot und dem 2,0-fachen dieses Angebotes liegt, wird die Punktzahl durch lineare Interpolation (gerundet auf Zehntelstellen) ermittelt
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 50,00
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Qualität des angebotenen Gebäudes und des Planungskonzeptes
Beschreibung: Mit dem Angebot ist ein Planungskonzept in Übereinstimmung mit den Vorgaben der FLB einzureichen. Das Planungskonzept hat in Bezug auf die Objektplanung den Detaillierungsgrad einer Vorplanung (Leistungsphase 2 HOAI) zu erreichen. Hinsichtlich der TGA-Planung sind schematische Pläne vorzulegen und ansonsten eine konzeptionelle Darstellung. Hinsichtlich der Planung ist zwingend zu berücksichtigen, dass die Bruttogrundfläche von 3.350 m² nicht unter-schritten werden darf (Mindestanforderung). Zusätzlich muss ein Wärmeschutznachweis (nach GEG) sowie eine Lebenszyklusanalyse (als eLCA) mit dem Angebot eingereicht werden. Weitere Einzelheiten zu den Unterkriterien können dem Dokument Anlage 16 "Zuschlagskriterien und Wertungsverfahren" entnommen werden.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 35,00
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Qualität des Terminplans und der Ausführungszeit
Beschreibung: Mit dem Angebot ist eine schriftliche / grafische Darstellung des Terminplans für Planung, Bauausführung und Inbetriebnahme als verknüpfter Balkenplan vorzulegen. Dabei müssen die Vertragstermine berücksichtigt werden, welche nicht abgeändert werden dürfen. Ferner sind die in der funktionalen Leistungsbeschreibung angegebenen Einzeltermine, Abläufe und Fristen darzustellen. Weitere Einzelheiten zu den Unterkriterien können dem Dokument Anlage 16 "Zuschlagskriterien und Wertungsverfahren" entnommen werden.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 10,00
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Qualität der Planung der Baustelleneinrichtung / Baustellenlogistik
Beschreibung: Mit dem Angebot soll eine schriftliche und grafische Planung der Baustelleneinrichtung und der Baustellenlogistik vorgelegt werden. Dabei müssen die Vorgaben der funktionalen Leistungsbeschreibung und der örtlichen Gegebenheiten sowie der Umgang mit den Feuerwehraufstellflächen berücksichtigt werden. Weitere Einzelheiten zu den Unterkriterien können dem Dokument Anlage 16 "Zuschlagskriterien und Wertungsverfahren" entnommen werden.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 5,00
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 03/04/2026 23:59:59 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 10/04/2026 11:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Unternehmensbezogene Unterlagen können nachgefordert werden. Preisangaben werden nach Abgabe des finalen Angebotes nicht nachgefordert.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Den BVB zu entnehmen.
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: nein
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Rheinland
Informationen über die Überprüfungsfristen: § 160 GWB Einleitung, Antrag (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Zentrale Vergabestelle der Stadt Rösrath
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Zentrale Vergabestelle der Stadt Rösrath

8. Organisationen

8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Zentrale Vergabestelle der Stadt Rösrath
Registrierungsnummer: 053780028028-31001-62
Postanschrift: Hauptstraße 229
Stadt: Rösrath
Postleitzahl: 51503
Land, Gliederung (NUTS): Rheinisch-Bergischer Kreis (DEA2B)
Land: Deutschland
Telefon: 02205802121
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: HECKER WERNER HIMMELREICH Rechtsanwälte Partnerschaft mbB
Registrierungsnummer: PR 813
Stadt: Köln
Postleitzahl: 50377
Land, Gliederung (NUTS): Köln, Kreisfreie Stadt (DEA23)
Land: Deutschland
Kontaktperson: HECKER WERNER HIMMELREICH Rechtsanwälte Partnerschaft mbB
E-Mail: tg@hwhlaw.de
Rollen dieser Organisation:
Beschaffungsdienstleister
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Rheinland
Registrierungsnummer: 05315-03002-81
Stadt: Köln
Postleitzahl: 50606
Land, Gliederung (NUTS): Köln, Kreisfreie Stadt (DEA23)
Land: Deutschland
Telefon: +49 221 147-3045
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0004
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender

Informationen zur Bekanntmachung

Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 1bfd77f8-f3d0-4119-ae61-11913cdb916e - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 09/03/2026 17:29:21 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 169469-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 49/2026
Datum der Veröffentlichung: 11/03/2026