5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
5.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Ulm
Postleitzahl: 89073
Land, Gliederung (NUTS): Ulm, Stadtkreis (DE144)
Land: Deutschland
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance#
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis über die Eintragung in das Handels-, Partnerschafts- oder Berufsregister durch Vorlage eines aktuellen Registerauszuges.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis über die Eintragung in das Handels-, Partnerschafts- oder Berufsregister durch Vorlage eines aktuellen Registerauszuges.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Spezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eigenerklärung über den Jahresumsatz in den vergangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2023, 2024, 2025) einschließlich des Jahresumsatzes mit vergleichbaren Leistungen. Zum Nachweis der Leistungsfähigkeit muss der Gesamtjahresumsatz der vergangenen drei Geschäftsjahre mindestens 700.000 €/netto pro Jahr betragen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Bitte reichen Sie einen aktuellen Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung in Höhe von mindestens 3.000.000,00 € für Personenschäden und 3.000.000,00 € für Sach- und Vermögensschäden je Versicherungsfall oder eine Erklärung einer Versicherungsgesellschaft, im Auftragsfall einen entsprechenden Versicherungsschutz mit dem Auftragnehmer innerhalb von zwei Wochen nach Erteilung des Zuschlags zu schließen, ein. Der Versicherungsschutz muss je Versicherungsfall mindestens zu den zuvor angegebenen Mindestversicherungssummen über die gesamte Vertragslaufzeit aufrecht erhalten bleiben. Dieser Nachweis ist bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Erklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten drei Jahren ersichtlich sind (2023, 2024, 2025). Wertung 10 %: bis 5 Beschäftigte = 40 Punkte, 5 bis 10 Beschäftigte = 70 Punkte, über 10 Beschäftigte = 100 Punkte.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Vorlage einer ersten Referenz über die Erbringung von Leistungen der Objektplanung „Gebäude und Innenräume“, für Neubau, Erweiterungsbau oder Sanierung eines technisch hoch installierten Gebäudes mit Herstellkosten KG 400 (nach DIN 276-1:2008-12) von mindestens EUR 3.000.000,00 netto. Die Inbetriebnahme und Abnahme soll frühestens am 1. Januar 2016 erfolgt sein. Die Referenz soll die Erfahrung des Büros in der Planung hochtechnischer, sicherheitsrelevanter oder 24/7-genutzter Arbeitsumgebungen belegen, insbesondere im Umgang mit komplexer Gebäudeautomation, prozesskritischen Betriebsabläufen sowie Integration sensibler Kommunikations- und IT-Infrastruktur. Das Projekt muss funktional überzeugend und gestalterisch hochwertig umgesetzt sein. Maßgeblich sind eine klare Gesamtkonzeption, eine schlüssige räumliche Organisation sowie eine präzise Material- und Detailausführung. Die konsequente Umsetzung nachhaltiger und zukunftsfähiger Planungsprinzipien sind nachvollziehbar darzustellen. _______________________________________________________________________________________ Vorlage einer zweiten Referenz über die Erbringung von Leistungen der Objektplanung "Gebäude und Innenräume", für einen Erweiterungsbau oder einer Gesamtsanierung eines architektonisch anspruchsvollen Verwaltungsgebäudes mit einer möglichst technischen Sondernutzung mit Her-stellkosten (KG 300-400 nach DIN 276-1:2008-12) von mindestens EUR 5.000.000,00 netto. Die Inbetriebnahme und Abnahme soll frühestens am 1. Januar 2016 erfolgt sein. Die geforderte Referenz muss ein sowohl funktional überzeugendes als auch gestalterisch hoch-wertig realisiertes Gebäude zeigen. Maßgeblich sind die Qualität der architektonischen Gesamtkonzeption, die räumliche Organisation sowie die sorgfältige Material- und Detailausführung. Zudem soll die Referenz die gelungene Einbindung des Gebäudes in den städtebaulichen Kontext, besondere gestalterische Merkmale sowie die konsequente Umsetzung nachhaltiger und zukunftsfähiger Planungsprinzipien nachvollziehbar darstellen. ______________________________________________________________________________________ Die Referenzen müssen bis inkl. Lph 8 abgeschlossen sein, um gewertet werden zu können. ______________________________________________________________________________________ Die Referenzen sind eindeutig als Referenz 1 und als Referenz 2 zu kennzeichnen. ______________________________________________________________________________________ Wertung Referenz 1 mit 50 % und Referenz 2 mit 40 % jeweils nach nachfolgenden Teilkriterien: ______________________________________________________________________________________ • Referenz 1 Herstellkosten (KG 400) mit 10%: 3.000.000 - 5.000.000 €/netto (KG 400) = 40 Punkte 5.000.001 - 6.000.000 €/netto (KG 400) = 70 Punkte über 6.000.000 €/netto (KG 400) = 100 Punkte ________________________________________________________________________________________ • Referenz 2 Herstellkosten (KG 300 + 400) mit 10%: 5.000.000 - 6.000.000 €/netto (KG 300 + 400) = 40 Punkte 6.000.001 - 7.000.000 €/netto (KG 300 + 400) = 70 Punkte über 7.000.000 €/netto (KG 300 + 400) = 100 Punkte ______________________________________________________________________________________ • Erbrachter Leistungsumfang Referenz 1 und 2 (erbr. Leistungsphasen nach HOAI) mit 10%: Leistungsphase 1 = 0 Punkte Leistungsphase 2 = 20 Punkte Leistungsphase 3 = 20 Punkte Leistungsphase 4 = 0 Punkte Leistungsphase 5 = 20 Punkte Leistungsphase 6 = 10 Punkte Leistungsphase 7 = 10 Punkte Leistungsphase 8 = 20 Punkte Leistungsphase 9 = 0 Punkte ______________________________________________________________________________________ • Realisierungszeitraum Referenz 1 und 2 (Fertigstellung) mit 20 %: Fertigstellung vor 2016 = 0 Punkte Fertigstellung 2016-2018 = 40 Punkte Fertigstellung 2019-2021 = 70 Punkte Fertigstellung 2022-2026 = 100 Punkte Fertigstellung noch ausstehend = Referenz kann nicht gewertet werden ______________________________________________________________________________________ • Maßnahmenspezifische Eignung Referenz 1 und 2 mit 60 %: weniger geeignet = 25 Punkte eher geeignet = 50 Punkte geeignet = 75 Punkte gut geeignet = 100 Punkte ______________________________________________________________________________________ Das Teilkriterium "Maßnahmenspezifische Eignung" wird im Hinblick auf die zu erbringende Leistung geprüft. ______________________________________________________________________________________ Die Referenz 1 wird nach den Aspekten „funktionale, technische Komplexität", „sicherheitsrelevante Nutzung", „Umgang mit prozesskritischen Betriebsabläufen“, „Integration sensibler Kommunikations- und IT-Infrastruktur“, „dauerhaft betriebene Nutzung" sowie nach „klare Gesamtkonzeption des Gebäudes", „funktionale und räumliche Organisation", „angewandte Materialien sowie wesentliche konstruktive und gestalterische Details“ und „nachhaltige wie zukunftsfähige Planungsprinzipien" bewertet. ________________________________________________________________________________________ Die Referenz 2 wird nach den Aspekten „architektonische Gesamtkonzeption des Gebäudes", „funktionale und räumliche Organisation", „angewandte Materialien sowie wesentliche konstruktive und gestalterische Details“, „städtebauliche Einbindung des Gebäudes in sein Umfeld“, „besondere gestalterische oder konzeptionelle Merkmale des Projekts" und „nachhaltige wie zukunftsfähige Planungsprinzipien" bewertet. _______________________________________________________________________________________ Die Bewertung erfolgt in "weniger geeignet", "eher geeignet", "geeignet" und "gut geeignet" mit der ausgewiesenen Gewichtung.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Beschreibung: Honorar 15 %
Kriterium:
Art: Qualität
Beschreibung: Lösungsskizze 50 %, Projektabwicklung 10 % (Methoden der Termin- und Kostenkontrolle 5 %, Methoden der Qualitätssicherung 5 %), Personalkonzept 25 %
Beschreibung der anzuwendenden Methode, wenn die Gewichtung nicht durch Kriterien ausgedrückt werden kann: Preis 15 %, Lösungsskizze 50 %, Projektabwicklung 10 % (Methoden der Termin- und Kostenkontrolle 5 %, Methoden der Qualitätssicherung 5 %), Personalkonzept 25 %
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 09/04/2026 10:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Unterlagen und Informationen
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: nein
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Informationen über die Überprüfungsfristen: Es wird darauf hingewiesen, dass Verstöße gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren unverzüglich, spätestens jedoch zehn Kalendertage nach Erkennen gegenüber der Vergabestelle gerügt werden müssen. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Angebotsfrist gegenüber der Vergabestelle zu rügen (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1-3 GWB). Hilft die Auftraggeberin der Rüge in ihrem Antwortschreiben nicht ab, so kann der betreffende Bewerber nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang des Antwortschreibens der Auftraggeberin ein Nachprüfungsverfahren bei der Vergabekammer beantragen (vgl. § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB).