1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Bundesanstalt für Wasserbau (BAW)
Rechtsform des Erwerbers: Von einer zentralen Regierungsbehörde kontrolliertes öffentliches Unternehmen
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung
2.1.
Verfahren
Titel: Erarbeitung, Umsetzung, Evaluation und Produktivsetzung eines KI-gestützten Chatbots
Beschreibung: Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Erarbeitung, Umsetzung, Evaluation und Produktivsetzung eines KI-gestützten Chatbots auf Basis von opensource Modellen für ein on premise deployment in der BAW-eigenen Infrastruktur. Das Projekt wird in mehreren Stufen durchgeführt. Dazu sind die Leistungen in die folgenden Arbeitspakete aufgeteilt: - Arbeitspaket A - Spezifikationsphase (Planung, Strategie, Use Cases und Architektur-Roadmap) - Arbeitspaket B - Sicherheit, Compliance & Ethik - Arbeitspaket C - Datenaufbereitung und Wissensmanagement - Arbeitspaket D - Chatbot-Modellierung, Retrieval und Evaluation - Arbeitspaket E - Plattform, Umgebungen und Produktion (MLOps) - Arbeitspaket F - Schulung, Wissenstransfer & Change Management - Arbeitspaket G - Betrieb, Monitoring & Wartung Der Auftraggeber beauftragt den Auftragnehmer mit Zuschlag verbindlich mit den Leistungen des Arbeitspaketes A. Die übrigen Arbeitspakete (B-G) sind als optionale (Teil-)Leistungen ausgestaltet, die der Auftraggeber nach Zuschlag abrufen darf. Der Auftragnehmer muss - optional und nach Zwischenentscheidungen des Auftraggebers über die tatsächliche Ausführung - die Leistungen aus den jeweiligen Arbeitspaketen erbringen. Der Auftraggeber darf die Arbeitspakete B-G einzeln oder als Gesamtpaket beauftragen. Zudem muss der Auftragnehmer - optional und nach Zwischenentscheidung des Auftraggebers über die tatsächliche Ausführung - Leistungen zur Weiterentwicklung des zu entwickelnden KI-gestützten Chatbots erbringen. Auf den Abruf optionaler Leistungen besteht kein Anspruch. Einzelheiten ergeben sich aus dem vorläufigen Entwurf der Vertragseckpunkte (Anlage 13) und dem vorläufigen Entwurf der Leistungsbeschreibung (Anlage 10). Im Rahmen eines vorherigen Projektes hat ein externes Unternehmen einen Chatbot-Prototypen für die Bauwerksinspektion entwickelt und der BAW bereitgestellt. Dieser soll Grundlage für die Erarbeitung, Umsetzung, Evaluation und Produktivsetzung des mit diesem Vergabeverfahren ausgeschriebenen KI-gestützten Chatbots sein. Für den Fall, dass sich dieses Unternehmen an dem Vergabeverfahren beteiligt, wird der Auftraggeber alle Maßnahmen ergreifen, die erforderlich und angemessen sind, um einen Informations- und Wissensvorsprung des Unternehmens zu vermeiden. Insbesondere wird er den im Teilnahmewettbewerb ausgewählten Bewerbern - soweit zulässig - die wesentlichen Arbeitsergebnisse zur Verfügung stellen, um einen Informations- und Wissensvorsprung des Unternehmens zu vermeiden. Das Unternehmen ist nicht in die Konzeption und Abläufe dieses Vergabeverfahrens eingebunden. Der Auftrag wird nicht in Lose aufgeteilt.
Kennung des Verfahrens: 9cbb1db1-59b5-4125-bba8-471a820f0059
Interne Kennung: BAW 03/2026
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
Zentrale Elemente des Verfahrens: Die BAW vergibt den Vertrag im Wege eines Verhandlungsverfahrens mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb. Mit dieser Bekanntmachung fordert die BAW interessierte Unternehmen auf, einen Teilnahmeantrag einzureichen. Für den Teilnahmeantrag sind allein die Anforderungen dieser Bekanntmachung maßgeblich. Anhand des eingereichten Teilnahmeantrags prüft die BAW die Eignung der Bewerber für den Auftrag anhand der gemäß der Bekanntmachung einzureichenden Unterlagen. Im zweiten Schritt fordert die BAW die nach Maßgabe der Bekanntmachung ausgewählten Bewerber auf, ein verbindliches Erstangebot einzureichen. Mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe wird die BAW die Bieter zur Abgabe von Optimierungsvorschlägen zu den Leistungsanforderungen und zum Vertrag auffordern. Sollte sich dies als zweckmäßig erweisen, verhandelt die BAW mit den Bietern über die eingereichten Vorschläge. Die BAW behält sich ausdrücklich vor, nicht in Verhandlungen einzutreten und gemäß § 17 Abs. 11 VgV auf die Erstangebote zuzuschlagen.
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 72000000 IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
Zusätzliche Einstufung (cpv): 72200000 Softwareprogrammierung und -beratung, 72230000 Entwicklung von kundenspezifischer Software, 72260000 Dienstleistungen in Verbindung mit Software
2.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Kußmaulstrasse 17
Stadt: Karlsruhe
Postleitzahl: 76187
Land, Gliederung (NUTS): Karlsruhe, Stadtkreis (DE122)
Land: Deutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: Der Auftraggeber wird voraussichtlich 3 Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften für das weitere Verfahren auswählen, sofern eine entsprechende Anzahl von geeigneten Bewerbern bzw. Bewerbergemeinschaften zur Verfügung steht. Der Auftraggeber wird zur Auswahl der Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften in 3 Stufen vorgehen: 1. Zunächst wird geprüft, ob die Teilnahmeanträge den formalen Anforderungen genügen. 2. Anschließend wird beurteilt, ob der Bewerber nach den vorgelegten Angaben und Nachweisen geeignet erscheint, die verfahrensgegenständlichen Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen. Dies ist der Fall, wenn der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft die gestellten Eignungsanforderungen erfüllt. 3. Schließlich, für den Fall, dass sich mehr als 3 geeignete Unternehmen beworben haben, wird beurteilt, wer unter den geeigneten Bewerbern im Vergleich zu den Mitbewerbern mit Blick auf die zu erbringende Leistung besonders geeignet erscheint und daher am weiteren Verfahren beteiligt wird. Der Auftraggeber wird zur Abgabe eines Angebotes die Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften auffordern, die die Eignungsanforderungen am besten erfüllen (Ranking). Er behält sich vor, nur die 3 besten Bewerber aufzufordern, auch wenn mehr Bewerber die Eignungsanforderungen erfüllen. Bei Ermittlung des Rankings wird der Auftraggeber insbesondere die Referenzen des Bewerbers und deren Vergleichbarkeit mit dem vorliegenden Beschaffungsvorhaben bewerten. Die Bewertung erfolgt in einem relativen Vergleich der Bewerber miteinander. Hierbei handelt es sich um Auswahlkriterien für den Teilnahmewettbewerb, nicht um Zuschlagskriterien.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen:
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung:
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten:
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung:
Betrug:
Korruption:
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels:
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern:
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen:
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen:
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen:
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen:
Zahlungsunfähigkeit:
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter:
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit:
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften:
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten:
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs:
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren:
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens:
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen:
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren:
5.1.
Los: LOT-0000
Titel: Erarbeitung, Umsetzung, Evaluation und Produktivsetzung eines KI-gestützten Chatbots
Beschreibung: Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Erarbeitung, Umsetzung, Evaluation und Produktivsetzung eines KI-gestützten Chatbots auf Basis von opensource Modellen für ein on premise deployment in der BAW-eigenen Infrastruktur. Das Projekt wird in mehreren Stufen durchgeführt. Dazu sind die Leistungen in die folgenden Arbeitspakete aufgeteilt: - Arbeitspaket A - Spezifikationsphase (Planung, Strategie, Use Cases und Architektur-Roadmap) - Arbeitspaket B - Sicherheit, Compliance & Ethik - Arbeitspaket C - Datenaufbereitung und Wissensmanagement - Arbeitspaket D - Chatbot-Modellierung, Retrieval und Evaluation - Arbeitspaket E - Plattform, Umgebungen und Produktion (MLOps) - Arbeitspaket F - Schulung, Wissenstransfer & Change Management - Arbeitspaket G - Betrieb, Monitoring & Wartung Der Auftraggeber beauftragt den Auftragnehmer mit Zuschlag verbindlich mit den Leistungen des Arbeitspaketes A. Die übrigen Arbeitspakete (B-G) sind als optionale (Teil-)Leistungen ausgestaltet, die der Auftraggeber nach Zuschlag abrufen darf. Der Auftragnehmer muss - optional und nach Zwischenentscheidungen des Auftraggebers über die tatsächliche Ausführung - die Leistungen aus den jeweiligen Arbeitspaketen erbringen. Der Auftraggeber darf die Arbeitspakete B-G einzeln oder als Gesamtpaket beauftragen. Zudem muss der Auftragnehmer - optional und nach Zwischenentscheidung des Auftraggebers über die tatsächliche Ausführung - Leistungen zur Weiterentwicklung des zu entwickelnden KI-gestützten Chatbots erbringen. Auf den Abruf optionaler Leistungen besteht kein Anspruch. Einzelheiten ergeben sich aus dem vorläufigen Entwurf der Vertragseckpunkte (Anlage 13) und dem vorläufigen Entwurf der Leistungsbeschreibung (Anlage 10). Im Rahmen eines vorherigen Projektes hat ein externes Unternehmen einen Chatbot-Prototypen für die Bauwerksinspektion entwickelt und der BAW bereitgestellt. Dieser soll Grundlage für die Erarbeitung, Umsetzung, Evaluation und Produktivsetzung des mit diesem Vergabeverfahren ausgeschriebenen KI-gestützten Chatbots sein. Für den Fall, dass sich dieses Unternehmen an dem Vergabeverfahren beteiligt, wird der Auftraggeber alle Maßnahmen ergreifen, die erforderlich und angemessen sind, um einen Informations- und Wissensvorsprung des Unternehmens zu vermeiden. Insbesondere wird er den im Teilnahmewettbewerb ausgewählten Bewerbern - soweit zulässig - die wesentlichen Arbeitsergebnisse zur Verfügung stellen, um einen Informations- und Wissensvorsprung des Unternehmens zu vermeiden. Das Unternehmen ist nicht in die Konzeption und Abläufe dieses Vergabeverfahrens eingebunden. Der Auftrag wird nicht in Lose aufgeteilt.
Interne Kennung: BAW 03/2026
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 72000000 IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
Zusätzliche Einstufung (cpv): 72200000 Softwareprogrammierung und -beratung, 72230000 Entwicklung von kundenspezifischer Software, 72260000 Dienstleistungen in Verbindung mit Software
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Der Vertrag sieht ein stufenweises Vorgehen vor. Die oben genannten Arbeitspakete B-G sind als optionale (Teil-)Leistungen ausgestaltet, die der Auftraggeber nach Zuschlag abrufen darf. Zudem darf der Auftraggeber nach Zuschlag Leistungen zur Weiterentwicklung des zu entwickelnden KI-gestützten Chatbots abrufen.
5.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Kußmaulstrasse 17
Stadt: Karlsruhe
Postleitzahl: 76187
Land, Gliederung (NUTS): Karlsruhe, Stadtkreis (DE122)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Andere Laufzeit: Unbegrenzt
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber möglichst folgende Unterlagen vorlegen (bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied): a) Eigenerklärung aus der hervorgeht, dass keine zwingenden Ausschlussgründe im Sinne des § 123 GWB vorliegen; b) Eigenerklärung aus der hervorgeht, dass keine fakultativen Ausschlussgründe im Sinne des § 124 GWB vorliegen; c) Eigenerklärung aus der hervorgeht, dass der Bewerber nicht zu den Artikel 5k) Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 12/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 22 der Verordnung (EU) 2023/1214 des Rates vom 23. Juni 2023 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren, genannten Personen oder Unternehmen zählt; d) Eigenerklärung über die Eintragung in ein Berufsregister (Handelsregister oder Handwerksrolle oder ein vergleichbares Register des Herkunftslandes). Die Bewerber geben die vorgenannten Erklärungen (außer c)) durch Ausfüllen und Einreichen des Formblattes "Eigenerklärung zur Eignung" (Formblatt133/333b-L /F) ab, welches ihnen via eVergabe-Plattform zur Verfügung gestellt wird. Die Eigenerklärung zu Russland-Sanktionen (c)) geben die Bewerber durch Ausfüllen und Einreichen des Formblatts 140 ab, welches ihnen ebenfalls via eVergabe-Plattform zur Verfügung gestellt wird.
Kriterium: Allgemeiner Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber möglichst folgende Unterlagen vorlegen. Bei Bewerbergemeinschaften ist es ausreichend, wenn nur ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft die Unterlagen einreicht: Eigenerklärung mit Angabe der Gesamtumsätze der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre. Die Bewerber geben die vorgenannte Erklärung durch Ausfüllen und Einreichen des Formblatts "Eigenerklärung zur Eignung" (Formblatt 133/333 b-L/F) ab, welches ihnen via eVergabe-Plattform zur Verfügung gestellt wird.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Rangfolge: 2
Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber möglichst folgende Unterlagen vorlegen. Bei Bewerbergemeinschaften ist es ausreichend, wenn nur ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft die Unterlagen einreicht: Eigenerklärung mit Angabe der Umsätze der letzten 3 Geschäftsjahre mit Leistungen, die mit dem vorliegenden Auftragsgegenstand vergleichbar sind. Die Bewerber geben die vorgenannte Erklärung durch Ausfüllen und Einreichen des Formblatts "Eigenerklärung zur Eignung" (Formblatt 133/333 b-L/F) ab, welches ihnen via eVergabe-Plattform zur Verfügung gestellt wird.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Rangfolge: 2
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber möglichst folgende Unterlagen vorlegen. Bei Bewerbergemeinschaften ist es ausreichend, wenn nur ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft die Unterlagen einreicht: Eigenerklärung, dass der Bewerber über eine Betriebshaftpflichtversicherung von mindestens 1.500.000 Euro für Personenschäden und 1.500.000 Euro für Sachschäden verfügt oder eine solche im Auftragsfall vor Beginn der Leistungserbringung abschließt. Die Maximierung der Ersatzleistung muss mindestens das Zweifache der Versicherungssumme betragen. Die Bewerber geben die vorgenannte Erklärung durch Ausfüllen und Einreichen des Formblatts "Eigenerklärung zur Eignung" (Formblatt 133/333 b-L/F) ab, welches ihnen via eVergabe-Plattform zur Verfügung gestellt wird.
Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber möglichst folgende Unterlagen vorlegen. Bei Bewerbergemeinschaften ist es ausreichend, wenn nur ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft die Unterlagen einreicht: Eigenerklärung mit Angabe der durchschnittlichen jährlichen Beschäftigtenzahl des Unternehmens und der Zahl seiner Führungskräfte für die letzten 3 Jahre. Die Bewerber geben die vorgenannte Erklärung durch Ausfüllen und Einreichen des Formblattes "Eigenerklärung zur Eignung" (Formblatt 133/333 b-L/F) ab, welches ihnen via eVergabe-Plattform zur Verfügung gestellt wird.
Kriterium: Techniker oder technische Stellen zur Durchführung der Arbeiten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber möglichst folgende Unterlagen vorlegen. Bei Bewerbergemeinschaften ist es ausreichend, wenn nur ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft die Unterlagen einreicht: Eigenerklärung mit Angabe der technischen Fachkräfte, die in Zusammenhang mit der Leistungsbeschreibung eingesetzt werden sollen. Die Bewerber geben die vorgenannte Erklärung durch Ausfüllen und Einreichen des Formblattes "Eigenerklärung zur Eignung" (Formblatt 133/333 b-L/F) ab, welches ihnen via eVergabe-Plattform zur Verfügung gestellt wird.
Kriterium: Werkzeuge, Anlagen oder technische Ausrüstung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber möglichst folgende Unterlagen vorlegen. Bei Bewerbergemeinschaften ist es ausreichend, wenn nur ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft die Unterlagen einreicht: Eigenerklärung mit Angabe, welche Ausstattung, Geräte und technische Ausrüstung dem Unternehmen für die Ausführung des Auftrags zur Verfügung stehen. Die Bewerber geben die vorgenannte Erklärung durch Ausfüllen und Einreichen des Formblattes "Eigenerklärung zur Eignung" (Formblatt 133/333 b-L/F) ab, welches ihnen via eVergabe-Plattform zur Verfügung gestellt wird.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber möglichst folgende Unterlagen vorlegen. Bei Bewerbergemeinschaften ist es ausreichend, wenn nur ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft die Unterlagen einreicht: Eigenerklärung mit Angabe von Referenzen des sich bewerbenden Unternehmens über in den letzten 3 Jahren erbrachte Leistungen, die mit den unter Ziffer 5.1 beschriebenen Leistungen vergleichbar sind (Entwicklungsprojekt zur Etablierung einer KI-Lösung inkl. Architektur und Fachkonzeption für einen öffentlichen Auftraggeber), unter Nennung insbesondere des Auftraggebers, der Anzahl der mitwirkenden Mitarbeiter, des Auftragswerts und des Leistungszeitraums sowie unter Beschreibung des Auftrages. Das Auftragsvolumen der Referenzen muss jeweils mindestens 100.000 Euro netto betragen. Die Bewerber müssen mindestens eine Referenz in folgendem Bereich vorlegen: Entwicklungsprojekt zur Etablierung einer KI-Lösung inkl. Architektur und Fachkonzeption für einen öffentlichen Auftraggeber. Die Bewerber dürfen maximal fünf Referenzen angeben. Die Bewerber geben die vorgenannten Erklärungen durch Ausfüllen und Einreichen des Formblattes "Eigenerklärung zur Eignung" (Formblatt 133/333 b-L/F) ab, welches ihnen via eVergabe-Plattform zur Verfügung gestellt wird. Für die Referenzen verwenden die Bewerber zudem die Anlage "Referenzliste Unternehmen", welche ihnen ebenfalls via eVergabe-Plattform zur Verfügung gestellt wird.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Rangfolge: 1
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: Einzelheiten zu den vorläufigen Zuschlagskriterien ergeben sich aus den Vergabeunterlagen.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 40,00
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Qualität
Beschreibung: Einzelheiten zu den vorläufigen Zuschlagskriterien ergeben sich aus den Vergabeunterlagen.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 60,00
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
Name: Die Teilnahmeanträge sind elektronisch in Textform (§ 126b BGB) über die eVergabe-Plattform einzureichen. Für den Versand und den Empfang von rechtserheblichen Erklärungen an bzw. von der BAW müssen die Bewerber den Bewerberbereich der eVergabe-Plattform nutzen. Die gesamte Kommunikation zwischen Auftraggeber und Bewerbern findet ausschließlich über die eVergabe-Plattform statt.
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 24/03/2026 12:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: 1) Der Teilnahmeantrag ist ausschließlich elektronisch über die elektronische Vergabe-Plattform des Bundes "e-Vergabe" (www.evergabeonline.de) einzureichen. Dazu ist die Registrierung auf der eVergabe-Plattform unter http://www.evergabe-online.de notwendig. Die Anforderungen finden Sie unter www.evergabe-online.info (Nutzungsvoraussetzungen für Unternehmen); 2) Alle weiteren Informationen und Unterlagen in diesem Verfahren erhalten die Bewerber/Bieter ausschließlich über die eVergabe-Plattform des Bundes (www.evergabeonline.de). Der Auftraggeber wird alle Fragen und Antworten über die eVergabe-Plattform des Bundes anonymisiert zur Verfügung stellen; 3) Auf der eVergabe-Plattform des Bundes (www.evergabe-online.de) stehen den Bewerbern/Bietern sämtliche Informationen und Formblätter zur Verfügung, die sie für die Einreichung eines Teilnahmeantrags benötigen. Der Teilnahmeantrag ist unter Berücksichtigung dieser Informationen und unter Verwendung der bereitgestellten Formblätter einzureichen; 4) Ein Bewerber kann sich zum Nachweis seiner wirtschaftlichen und finanziellen sowie technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit (Ziffer 5.1.9 der Bekanntmachung) auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (z. B. auf einen Nachunternehmer oder ein konzernverbundenes Unternehmen) berufen (sog. Eignungsleihe). Die Unternehmen sind im Verzeichnis der Leistungen anderer Unternehmer (Formblatt 392-L/F) zu benennen. Daneben soll der Bewerber durch eine Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens nachweisen, dass ihm dessen Kapazitäten im Auftragsfall tatsächlich zur Verfügung stehen. Diese Verpflichtungserklärung legt der Bewerber in Form des ausgefüllten Formblatts 393 seinem Teilnahmeantrag bei (siehe zur Eignungsleihe auch das den Vergabeunterlagen beigefügte Rahmendokument); 5) Die Bildung von Bewerbergemeinschaften ist nur bis zur Abgabe des Teilnahmeantrages möglich. Bewerbergemeinschaften fügen das Formblatt 401-L/F ihrem Angebot bei. Die Abgabe von Angeboten durch Bewerbergemeinschaften ist nur bei gesamtschuldnerischer Haftung mit bevollmächtigtem Vertreter zulässig. 6) Zugelassen zum Vergabeverfahren werden nur Wirtschaftsteilnehmer aus der EU und aus Drittländern, die eine internationale Übereinkunft mit der Union über die Gewährleistung des gleichen und wechselseitigen Zugangs zu öffentlichen Aufträgen geschlossen haben (wie etwa das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen (GPA)). 7) Mehrfachbewerbungen, als Einzelbewerber sowie als Mitglied einer/mehrerer Bewerbergemeinschaft, sind nicht zulässig. Soweit mehrere Unternehmen im Rahmen der Vergabe miteinander kooperieren, behält sich der Auftraggeber vor, Nachweise dafür zu fordern, dass die Kooperation als Ganzes sowie die Teilnahme der einzelnen Unternehmen an der Kooperation zulässig ist, insbesondere keine unzulässige wettbewerbsbeschränkende Abrede getroffen wurde. 8) Der Auftraggeber behält sich vor, Unterlagen im Rahmen des § 56 Abs. 2 VgV nachzufordern. Hierauf besteht kein Rechtsanspruch.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Die Ausführungsbedingungen ergeben sich aus den Vergabeunterlagen.
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Bundeskartellamt - Vergabekammer des Bundes
Informationen über die Überprüfungsfristen: Die Einlegung von Rechtsbehelfen richtet sich nach den Vorschriften der §§ 155 ff. des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Zur Wahrung der Fristen wird auf die §§ 160 ff. GWB verwiesen. Insbesondere weisen wir daraufhin, dass der Nachprüfungsantrag gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB spätestens 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, zu stellen ist. Vergabeverstöße sind gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen, nachdem der Bieter den Verstoß erkannt hat, beim Auftraggeber zu rügen. Vergabeverstöße, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der Angebotsfrist beim Auftraggeber zu rügen. Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt, ist ebenfalls die Vergabekammer des Bundes in 53113 Bonn, vk@bundeskartellamt.bund.de
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt: Bundeskartellamt - Vergabekammer des Bundes
8.1.
ORG-0000
Offizielle Bezeichnung: Bundesanstalt für Wasserbau (BAW)
Registrierungsnummer: DE 811 466 537
Postanschrift: Kußmaulstrasse 17
Stadt: Karlsruhe
Postleitzahl: 76187
Land, Gliederung (NUTS): Karlsruhe, Stadtkreis (DE122)
Land: Deutschland
Telefon: +4972197262070
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Bundeskartellamt - Vergabekammer des Bundes
Registrierungsnummer: DEA22
Postanschrift: Kaiser-Friedrich-Str. 16
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53113
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49 22894-990
Fax: +49 2289499-163
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 9ee9fc0b-ac9b-4809-9704-22c1e1c17ae9 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 20/02/2026 12:13:35 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 123833-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 37/2026
Datum der Veröffentlichung: 23/02/2026