1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: REVG Rhein-Erft-Verkehrsgesellschaft mbH
Rechtsform des Erwerbers: Öffentliches Unternehmen
Tätigkeit des Auftraggebers: Städtische Eisenbahn-, Straßenbahn-, Oberleitungsbus- oder Busdienste
2.1.
Verfahren
Titel: Ausschreibung betreffend Fahrausweisprüfungen und Sicherheitsbegleitungen im ÖPNV auf den Buslinien der REVG Rhein-Erft-Verkehrsgesellschaft mbH
Beschreibung: Bestandteil der Vergabe ist die Durchführung von Fahrausweisprüfungen in Verbindung mit Sicherheitsbegleitung auf Buslinien (ÖPNV) der REVG mbH. Diese verkehren im Wesentlichen auf dem Verkehrsgebiet des Rhein-Erft-Kreises, aber auch auf den angrenzenden Gebietskörperschaften (u.a. Stadtgebiet Köln, Kreis Euskirchen, Rhein-Sieg-Kreis, Kreis Düren, Rheinkreis Neuss). Der zu Grunde liegende Leistungsumfang der ausgeschriebenen Leistungen umfasst ein erwartetes monatliches Volumen von ca. 1.000 Einsatzstunden; die Mindestabrufmenge beträgt in den ersten beiden Vertragsjahren im Durchschnitt 800 Stunden pro Monat. Die maximale Abrufmenge liegt bei 1.200 Einsatzstunden im Monat = 14.400 Einsatzstunden pro Jahr. Der Auftraggeber behält sich von der Mindestabnahmemenge Abbestellungen von bis zu 10% der Einsatzstunden im Jahr mit einem Vorlauf von mindestens 2 Monaten vor sowie gegenüber dem erwarteten Stundenvolumen Zusatzabrufe mit einem Vorlauf von mindestens 3 Monaten um bis zu 20% der Einsatzstunden im Jahr. Der Leistungszeitraum beginnt am an dem zweiten auf die Zuschlagserteilung folgenden Monatsersten (also bei Zuschlagserteilung beispielsweise am 15.4.2026 Vertragsbeginn am 1.6.2026), frühestens jedoch am 01.05.2026 und endet am 30.04.2028. Einzelheiten zum Auftragsgegenstand können dem beigefügten Leistungsverzeichnis entnommen werden, welches bereits im Teilnahmewettbewerb als Entwurf zur näheren Information zur Verfügung gestellt wird. Da es sich bei dem bereitgestellten Leistungsverzeichnis um einen Entwurf handelt, bleiben Änderungen im weiteren Verlauf des Verfahrens jedoch ausdrücklich vorbehalten.
Kennung des Verfahrens: f66fc333-10bf-451c-b86d-4f8394c74b0a
Interne Kennung: Ausschreibung betreffend Fahrausweisprüfungen und Sicherheitsbegleitungen im ÖPNV auf den Buslinien der REVG Rhein-Erft-Verkehrsgesellschaft mbH
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 79710000 Dienstleistungen von Sicherheitsdiensten
2.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Rhein-Erft-Kreis (DEA27)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Die Leistungen sind auf dem Verkehrsgebiet des Rhein-Erft-Kreises, aber auch auf den angrenzenden Gebietskörperschaften (u.a. Stadtgebiet Köln, Kreis Euskirchen, Rhein-Sieg-Kreis, Kreis Düren, Rheinkreis Neuss) zu erbringen.
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: 1. Die Vergabeunterlagen werden den Bewerbern auf der Vergabeplattform www.subreport.de barrierefrei zur Verfügung gestellt. Die Teilnahmeanträge und Angebote sind elektronisch abzugeben, indem sie auf die eVergabe-Plattform hochgeladen werden. Eine fortgeschrittene oder qualifizierte elektronische Signatur ist dafür nicht erforderlich. 2. Das Verfahren wird als zweistufiges Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb durchgeführt. In der ersten Verfahrensstufe wird die Eignung der Bewerber geprüft; die qualifizierten Bewerber erhalten sodann voraussichtlich Mitte März 2026 eine Aufforderung zur Angebotsabgabe. 3. In der ersten Runde der Angebotsphase sind von den Bewerbern verbindliche Erstangebote abzugeben. Die Angebote werden anschließend auf Grundlage der Bewertungsmatrix gewertet. Der Auftraggeber behält sich den Zuschlag auf das beste Erstangebot vor. Falls die Auftraggeberin sich nach Eingang der Erstangebote entscheidet, in Verhandlungsgespräche einzutreten, werden alle Bieter, die form- und fristgerecht ein den Vergabeunterlagen entsprechendes Erstangebot eingereicht haben, zu einem Verhandlungsgespräch eingeladen. In diesem Fall kommt die Auftraggeberin bezüglich eines Termins auf die Bieter gesondert zu. Im Anschluss an die Verhandlungsgespräche – sofern die Auftraggeberin sich dafür entschieden hat – erhalten die Bieter eine Aufforderung zur Abgabe eines verbindlichen Folgeangebotes sowie ggf. eine fortgeschriebene Version der Vergabeunterlagen. Weitere Verhandlungsrunden sind nicht vorgesehen, bleiben für den Bedarfsfall aber vorbehalten. 4. Soweit die Auftraggeberin Formblätter vorgegeben hat, sind diese möglichst zu verwenden. Diese sind an den dafür vorgesehenen Stellen vollständig auszufüllen und in Druckbuchstaben mit dem Namen der erklärenden Person zu versehen (Textform i. S. d. § 126b BGB). Hiervon ausgenommen ist das Formblatt E-5 (Verpflichtungserklärung Drittunternehmen). Diesen Nachweis kann der Bieter auch in anderer Art und Weise erbringen. 5. Hinweise zu den Vergabeunterlagen (z. B. bei Unklarheiten oder Problemen mit den elektronischen Dokumenten) sowie Fragen sind ausschließlich über den Kommunikationsbereich der Vergabeplattform zu stellen. Mündlich/telefonisch gestellte Fragen werden nicht beantwortet; mündliche/telefonische Auskünfte bzw. Antworten wären, sollten sie doch erteilt werden, nicht verbindlich. Die Vergabestelle behält sich vor, Fragen, die später als 8 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist gestellt werden, nicht zu beantworten. 7. Bei fremdsprachigen Bescheinigungen ist eine Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen; die Vergabestelle behält sich in diesem Fall vor, die Nachreichung einer Beglaubigung der Übersetzung zu verlangen. 8. Die ersten 6 Monate ab Vertragsbeginn bestehen sich als Probezeit, in welcher der Auftraggeber mit einer Frist von einem Monat einseitig erleichtert und ohne Angaben von Gründen kündigen kann, wenn er mit der Leistungserbringung nicht zufrieden ist. Der Auftraggeber behält sich in diesem Fall vor, den Auftrag für die Restlaufzeit des Vertrages dem nach den Wertungskriterien zweitplatzierten Bieter und bei dessen etwaiger Absage dem drittplatzierten Anbieter ohne erneute Ausschreibung zu den von diesen Anbietern im Verfahren angebotenen Konditionen anzubieten.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/25/EU
sektvo -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB, Formblatt E1. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft oder einer Eignungsleihe muss jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. zusätzlich zu dem Bewerber selbst auch das eignungsleihende Unternehmen eine solche Eigenerklärung abgeben. Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 19 MiLoG, § 21 AEntG, § 21 SchwarzArbG und § 22 LkSG, Formblatt E2. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft oder einer Eignungsleihe muss jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. zusätzlich zu dem Bewerber selbst auch das eignungsleihende Unternehmen eine solche Eigenerklärung abgeben.
5.1.
Los: LOT-0001
Titel: Ausschreibung betreffend Fahrausweisprüfungen und Sicherheitsbegleitungen im ÖPNV auf den Buslinien der REVG Rhein-Erft-Verkehrsgesellschaft mbH
Beschreibung: Bestandteil der Vergabe ist die Durchführung von Fahrausweisprüfungen in Verbindung mit Sicherheitsbegleitung auf Buslinien (ÖPNV) der REVG mbH. Diese verkehren im Wesentlichen auf dem Verkehrsgebiet des Rhein-Erft-Kreises, aber auch auf den angrenzenden Gebietskörperschaften (u.a. Stadtgebiet Köln, Kreis Euskirchen, Rhein-Sieg-Kreis, Kreis Düren, Rheinkreis Neuss). Der zu Grunde liegende Leistungsumfang der ausgeschriebenen Leistungen umfasst ein erwartetes monatliches Volumen von ca. 1.000 Einsatzstunden; die Mindestabrufmenge beträgt in den ersten beiden Vertragsjahren im Durchschnitt 800 Stunden pro Monat. Die maximale Abrufmenge liegt bei 1.200 Einsatzstunden im Monat = 14.400 Einsatzstunden pro Jahr. Der Auftraggeber behält sich von der Mindestabnahmemenge Abbestellungen von bis zu 10% der Einsatzstunden im Jahr mit einem Vorlauf von mindestens 2 Monaten vor sowie gegenüber dem erwarteten Stundenvolumen Zusatzabrufe mit einem Vorlauf von mindestens 3 Monaten um bis zu 20% der Einsatzstunden im Jahr. Der Leistungszeitraum beginnt am an dem zweiten auf die Zuschlagserteilung folgenden Monatsersten (also bei Zuschlagserteilung beispielsweise am 15.4.2026 Vertragsbeginn am 1.6.2026), frühestens jedoch am 01.05.2026 und endet am 30.04.2028. Einzelheiten zum Auftragsgegenstand können dem beigefügten Leistungsverzeichnis entnommen werden, welches bereits im Teilnahmewettbewerb als Entwurf zur näheren Information zur Verfügung gestellt wird. Da es sich bei dem bereitgestellten Leistungsverzeichnis um einen Entwurf handelt, bleiben Änderungen im weiteren Verlauf des Verfahrens jedoch ausdrücklich vorbehalten.
Interne Kennung: LOT-0001 E95298392
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 79710000 Dienstleistungen von Sicherheitsdiensten
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Der Auftraggeber behält sich von der Mindestabnahmemenge (800 Stunden pro Monat) Abbestellungen von bis zu 10% der Einsatzstunden im Jahr mit einem Vorlauf von mindestens 2 Monaten vor sowie gegenüber dem erwarteten Stundenvolumen Zusatzabrufe mit einem Vorlauf von mindestens 3 Monaten um bis zu 20% der Einsatzstunden im Jahr.
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Rhein-Erft-Kreis (DEA27)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Die Leistungen sind auf dem Verkehrsgebiet des Rhein-Erft-Kreises, aber auch auf den angrenzenden Gebietskörperschaften (u.a. Stadtgebiet Köln, Kreis Euskirchen, Rhein-Sieg-Kreis, Kreis Düren, Rheinkreis Neuss) zu erbringen.
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/05/2026
Enddatum der Laufzeit: 30/04/2028
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 2
Weitere Informationen zur Verlängerung: Der Auftraggeber hat das Recht, die Laufzeit des Vertrages zweimalig um jeweils ein weiteres Jahr zu verlängern. Die Verlängerungsoption ist jeweils bis spätestens zwei Monate vor dem (ggf. verlängerten) Vertragsende auszuüben. Bei dieser Verlängerungsmöglichkeit handelt es sich um eine einseitige Option des Auftraggebers, der Auftragnehmer hat keinen Anspruch auf eine Verlängerung. Im Rahmen der Optionsausübung wird der Auftraggeber die erwartete durchschnittliche Zahl der Einsatzstunden pro Monat für den Verlängerungszeitraum mitteilen. Es gilt für diesen Verlängerungszeitraum dann eine Mindestabnahmemenge von 80% des mitgeteilten Stundenvolumens.
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Vorlage eines aktuellen Handelsregisterauszuges, soweit die Eintragung nach den gesetzlichen Vorschriften des Landes, aus dem der Bewerber stammt, vorgesehen ist. Der Auszug darf nicht älter als 3 Monate sein; Stichtag ist der Einsendeschluss für die Teilnahmeanträge.
Kriterium: Supply-Chain-Management
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eigenerklärung zur Verordnung EU 2022/576 Russland, Formblatt E3. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist die Eigenerklärung von allen Mitgliedern anzugeben.
Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Erforderlich ist eine Eigenerklärung zum Gesamtumsatz sowie zum Umsatz mit vergleichbaren Leistungen in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, Formblatt E4. Vergleichbar sind Leistungen der Kontroll- und Sicherheitstätigkeit. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist es ausreichend, wenn mindestens ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft die geforderten Erklärungen und Nachweise erbringt bzw. die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft die Anforderungen gemeinsam erfüllen. Beruft sich ein Bewerber hinsichtlich der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit auf Erklärungen/Nachweise eines Drittunternehmens (Eignungsleihe), muss der Bewerber zusätzlich einen Verfügbarkeitsnachweis des Drittunternehmens (z.B. auf Formblatt E5) beifügen. In diesem Fall wird eine gemeinsame Haftung des Bewerbers und des anderen Unternehmens für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe verlangt.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Es sind mindestens drei (3) Referenzen über Fahrausweisprüfungen einschließlich Sicherheitsbegleitung im ÖPNV oder SPNV zu benennen. Die Referenzen müssen Leistungen im Zeitraum zwischen dem 1.1.2022 und dem Schluss des Teilnahmewettbewerbs betreffen. Sie müssen über mindestens 12 Monate hinweg im betreffenden Zeitraum erbracht worden sein und ein Volumen von im Schnitt mindestens 800 Std. / Monat aufgewiesen haben. Die Referenzanforderung muss im Fall einer Bewerbergemeinschaft durch die Bewerbergemeinschaft insgesamt erfüllt sein. Es ist daher ausreichend, wenn mindestens ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft die geforderten Erklärungen und Nachweise erbringt bzw. die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft die Anforderungen gemeinsam erfüllen. Beruft sich ein Bewerber hinsichtlich der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit auf Erklärungen/Nachweise eines Drittunternehmens (Eignungsleihe), muss der Bewerber zusätzlich einen Verfügbarkeitsnachweis des Drittunternehmens (z.B. auf Formblatt E5) beifügen. In diesem Fall müssen die eignungsverleihenden Unternehmen die Leistungsbestandteile erbringen, für die sie ihre Kapazitäten zur Verfügung stellen. Die Auftraggeberin behält sich vor, für die Bestätigung der in der Eigenerklärung gemachten Angaben weitergehende Nachweise zu verlangen.
Kriterium: Zertifikate von unabhängigen Stellen über Qualitätssicherungsstandards
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis eines Qualitätsmanagementsystems nach DIN ISO 9001-2015 oder vergleichbar sowie Abgabe einer Verpflichtungserklärung, diese Zertifizierungen bis zur Abnahme der ausgeschriebenen Dienstleistungen aufrecht zu erhalten (Formblatt E-7). Die Anforderung muss im Fall einer Bewerbergemeinschaft durch die Bewerbergemeinschaft insgesamt erfüllt sein. Es ist daher ausreichend, wenn mindestens ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft die geforderten Erklärungen und Nachweise erbringt bzw. die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft die Anforderungen gemeinsam erfüllen. Beruft sich ein Bewerber hinsichtlich der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit auf Erklärungen/Nachweise eines Drittunternehmens (Eignungsleihe), muss der Bewerber zusätzlich einen Verfügbarkeitsnachweis des Drittunternehmens (z.B. auf Formblatt E5) beifügen. In diesem Fall müssen die eignungsverleihenden Unternehmen die Leistungsbestandteile erbringen, für die sie ihre Kapazitäten zur Verfügung stellen. Die Auftraggeberin behält sich vor, für die Bestätigung der in der Eigenerklärung gemachten Angaben weitergehende Nachweise zu verlangen.
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Es ist eine Versicherung spätestens ab dem Beginn der Auftragsdurchführung abzuschließen, die eine Absicherung für Personenschäden über mindestens 1 Mio. Euro, für Sachschäden über mindestens 250.000 Euro, für das Abhandenkommen bewachter Sachen von mindestens 15.000 Euro und für reine Vermögensschäden von mindestens 12.500 Euro gewährleistet. Dies ist mit der Eigenerklärung Haftpflichtversicherung (Formblatt E-8) zu versichern. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist es ausreichend, wenn mindestens ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft die geforderten Erklärungen und Nachweise erbringt bzw. die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft die Anforderungen gemeinsam erfüllen. Beruft sich ein Bewerber hinsichtlich der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit auf Erklärungen/Nachweise eines Drittunternehmens (Eignungsleihe), muss der Bewerber zusätzlich einen Verfügbarkeitsnachweis des Drittunternehmens (z.B. auf Formblatt E5) beifügen. In diesem Fall wird eine gemeinsame Haftung des Bewerbers und des anderen Unternehmens für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe verlangt.
Kriterium: Informationssicherheit
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Im Falle des Vorliegens einer Bewerbergemeinschaft sind neben dem Formblatt E9 für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft die Formblätter E1, E2, E3 sowie ein aktueller Handelsregisterauszug (nicht älter als 3 Monate) einzureichen.
Kriterium: Informationssicherheit
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Im Falle der Eignungsleihe sind neben dem Formblatt E-5 für das Drittunternehmen die Formblätter E1 und E2 sowie ein aktueller Handelsregisterauszug (nicht älter als 3 Monate) einzureichen.
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Verfahrensbedingungen:
Voraussichtliches Datum der Absendung der Aufforderungen zur Angebotseinreichung: 16/03/2026
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 06/03/2026 12:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Es gilt 51 SektVO.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Es gelten die Besonderen Vertragsbedingungen des Landes NRW zur Einhaltung des Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen (BVB TVgG NRW).
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende Rechtsform: ARGE
Finanzielle Vereinbarung: Diese werden in dem mit der Angebotsaufforderung zur Verfügung gestellten Vertrag geregelt.
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Rheinland bei der Bezirksregierung Köln
Informationen über die Überprüfungsfristen: Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheiten der Bieter sowie die Präklusionsregelungen gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 bis 4 GWB bzgl. der Behauptung von Verstößen gegen die Bestimmungen über das Vergabeverfahren hin. Die Einhaltung der Rügeobliegenheit ist Zulässigkeitsvoraussetzung für die Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens (§ 160 Absatz 3 Satz 1 GWB). Durch die Rüge soll dem öffentlichen Auftraggeber die Gelegenheit gegeben werden, die Rechtmäßigkeit seines Vergabeverfahrens überprüfen und etwaige Vergabefehler beheben zu können. Soweit der Bieter Verstöße gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkennt, hat er sie innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber dem öffentlichen Auftraggeber zu rügen. Sind Vergabeverstöße aufgrund der Bekanntmachung erkennbar, sind diese bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung zu rügen. Erkennbare Verstöße in den Vergabeunterlagen müssen spätestens bis zum Ablauf der Angebotsfrist gerügt werden. Teilt der öffentliche Auftraggeber dem Bieter mit, dass seiner Rüge nicht abgeholfen wird, muss der Nachprüfungsantrag innerhalb von 15 Kalendertagen ab Eingang der Mitteilung über die Nichtabhilfe beim Bieter bei der zuständigen Vergabekammer eingereicht werden.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: REVG Rhein-Erft-Verkehrsgesellschaft mbH
Organisation, die einen Offline-Zugang zu den Vergabeunterlagen bereitstellt: REVG Rhein-Erft-Verkehrsgesellschaft mbH
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: REVG Rhein-Erft-Verkehrsgesellschaft mbH
Organisation, die Angebote bearbeitet: REVG Rhein-Erft-Verkehrsgesellschaft mbH
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: REVG Rhein-Erft-Verkehrsgesellschaft mbH
Registrierungsnummer: Berichtseinheit-ID 00009917
Postanschrift: Röntgenstr. 9
Stadt: Kerpen
Postleitzahl: 50169
Land, Gliederung (NUTS): Rhein-Erft-Kreis (DEA27)
Land: Deutschland
Telefon: +49 223769 69118
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die einen Offline-Zugang zu den Vergabeunterlagen bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
Organisation, die Angebote bearbeitet
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Rheinland bei der Bezirksregierung Köln
Registrierungsnummer: 05315-03002-81
Postanschrift: Zeughausstr. 2-10
Stadt: Köln
Postleitzahl: 50667
Land, Gliederung (NUTS): Köln, Kreisfreie Stadt (DEA23)
Land: Deutschland
Telefon: +49 2211473045
Fax: +49 2211472889
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
10.1.
Änderung
Abschnittskennung: PROCEDURE
Beschreibung der Änderungen: Ziff. 5.1.9 Eignungskriterien ("Kriterium: Zertifikate von unabhängigen Stellen über Qualitätssicherungsstandards") Anstelle von: Nachweis eines Qualitätsmanagementsystems nach DIN ISO 9001-2015 oder vergleichbar sowie Abgabe einer Verpflichtungserklärung, diese Zertifizierungen bis zur Abnahme der ausgeschriebenen Dienstleistungen aufrecht zu erhalten (Formblatt E-7). Heißt es nunmehr: Nachweis eines Qualitätsmanagementsystems nach DIN ISO 9001-2015 oder vergleichbar sowie Nachweise einer Zertifizierung nach nach DIN 77200/1:2022 und DIN ISO 29993:2017 (jeweils oder vergleichbar) sowie Abgabe einer Verpflichtungserklärung, diese Zertifizierungen bis zum Abschluss der Auftragsdurchführung aufrecht zu erhalten (Formblatt E-7 NEU). Im Übrigen bleibt die Anforderung unverändert.
Änderung der Auftragsunterlagen am: 13/02/2026
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 6ab6f6c6-e7db-44a6-a5e9-72c669f4121d - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 17
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 13/02/2026 11:17:17 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 110187-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 32/2026
Datum der Veröffentlichung: 16/02/2026