1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen
Rechtsform des Erwerbers: Lokale Gebietskörperschaft
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung
2.1.
Verfahren
Titel: Radvorrangroute Delbrück-Paderborn
Beschreibung: Im Rahmen des Projektes „Regionales Alltagsradwegenetz OstWestfalenLippe (Radnetz OWL)“ (siehe Anlage), wurde für die Region ein Konzept für ein lückenloses und verkehrssicheres Alltagsradnetz erarbeitet. Dieses umfasst eine Vielzahl an Radrouten für welche ein ausreichend hohes Potenzial an Radfahrenden ermittelt wurde und die im Rahmen der Konzepterstellung in drei Netzkategorien eingestuft wurden. Die Verbindung Delbrück – Paderborn wurde im Rahmen dieser Alltagsradnetze als eine Verbindung der Netzkategorie I (höchste Netzkategorie) definiert. Daher soll die Verbindung im Standard einer Radvorrangroute umgesetzt werden. Hierzu haben der Kreis Paderborn und die Straßenbauverwaltung eine entsprechende Planungsvereinbarung abgeschlossen, wonach der Kreis Paderborn die Ausschreibung der Planungsleistungen für die Radvorrangroute Delbrück-Paderborn im Auftrag und auf Rechnung der Straßenbauverwaltung durchzuführen hat. Ausgeschrieben werden die Leistungsphasen 1 und 2 nach HOAI 2021.
Kennung des Verfahrens: e7838d1f-260f-4e80-bbac-bc734912cb52
Interne Kennung: 30.31-25637
Verfahrensart: Offenes Verfahren
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71322500 Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen
2.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Paderborn (DEA47)
Land: Deutschland
2.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Paderborn (DEA47)
Land: Deutschland
2.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Paderborn (DEA47)
Land: Deutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
5.1.
Los: LOT-0001
Titel: Radvorrangroute Delbrück-Paderborn
Beschreibung: Im Rahmen des Projektes „Regionales Alltagsradwegenetz OstWestfalenLippe (Radnetz OWL)“ (siehe Anlage), wurde für die Region ein Konzept für ein lückenloses und verkehrssicheres Alltagsradnetz erarbeitet. Dieses umfasst eine Vielzahl an Radrouten für welche ein ausreichend hohes Potenzial an Radfahrenden ermittelt wurde und die im Rahmen der Konzepterstellung in drei Netzkategorien eingestuft wurden. Neben der Definition dieses Alltagsradnetzes wurden darüber hinaus u.a. Qualitätsstandards für diese Routen definiert, welche neben den Ansprüchen an die (Aus-) Gestaltung der jeweiligen Infrastruktur auch die Parameter zur Auswahl der möglichen Führungsformen widerspiegeln. Anschließend an das regionale Alltagsradwegenetz wurde ein Alltagsradnetz für den Kreis Paderborn ausgearbeitet (siehe Anhang) in dem die Routen aus dem regionalen Radnetz mit den zugehörigen Standards übernommen wurden. Das Regionale Netz wurde dann auf Kreisebene weiter verdichtet. Die Verbindung Delbrück – Paderborn wurde im Rahmen dieser Alltagsradnetze als eine Verbindung der Netzkategorie I (höchste Netzkategorie) definiert. Daher soll die Verbindung im Standard einer Radvorrangroute umgesetzt werden. Hierzu haben der Kreis Paderborn und die Straßenbauverwaltung eine entsprechende Planungsvereinbarung abgeschlossen, wonach der Kreis Paderborn die Ausschreibung der Planungsleistungen für die Radvorrangroute Delbrück-Paderborn im Auftrag und auf Rechnung der Straßenbauverwaltung durchzuführen hat. Ausgeschrieben werden die Leistungsphasen 1 und 2 nach HOAI 2021. Im Zuge der Bundesstraße 64 soll zwischen den Städten Delbrück und Paderborn zur Verbesserung der Verkehrssicherheit durch wirksame Entflechtung der Verkehrsarten eine Radwegeverbindung neu geschaffen werden. Alternativ zur Führung an der B64 wurde auch eine Führung über bestehende Wege identifiziert. Grundlage der hier ausgeschriebenen Planung sind die Grundsätze für Bau und Finanzierung von Radwegen an Bundesstraßen in der Baulast des Bundes (BMV). Daher sollen müssen auch in der Weiterführung der Radroute bestehende und geplante regionale Radverkehrsnetze in der Zuständigkeit der Städte Delbrück und Paderborn in die Betrachtung einbezogen und Varianten abgewogen werden. Grundlagen für die hier ausgeschriebene Planung sind zudem die Hinweise zu Radschnellverbindungen und Radvorrangrouten (H RSV), das Bundesfernstraßengesetz (FStrG) und alle für die Straßenbauverwaltung geltenden Vorschriften und Richtlinien. Zu beachten bei diesem Planungsprozess ist die politische Relevanz der Radroute. Es wird von mehreren Vorstellungen des Planungsstandes und der Ergebnisse in politischen Gremien ausgegangen und von einem hohen Abstimmungsbedarf mit den Beteiligten. Mindestens anzubieten sind: 6 Abstimmungstermine im Planungskreis mit den Beteiligten, 4 Gremientermine zur Darstellung des Sachstandes an die Politik, 1 Bürgerbeteiligung zzgl. evtl. 2 Mediationstermine mit Grundstückseigentümern. Ziel der gegenständlichen Planungen ist eine belastbare Variantenuntersuchung und in Folge eine rechtssichere Schaffung von Baurecht für eine Vorzugstrasse. Je nach Verlauf der Vorzugstrasse, die in der Planung rechtssicher zu definieren ist, können Vorplanungen für Ingenieurbauwerke notwendig werden ( z.B. eine Lösung in der Unterführung der A33 auf dem Teilstück am Boker Kanal nahe dem Lippesee oder auch kleinere Brücken zur Querung von Bachläufen). In diesem Fall ist der Auftragnehmer verpflichtet, auch diese Vorplanungen zu erbringen. Der Auftragnehmer hat eine allg. Vorprüfung des Einzelfalls durchzuführen zur Klärung der Frage, ob eine Pflicht zur Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) besteht und die Erstellung einer Umweltverträglichkeitsstudie (UVS) inklusive Biotoptypenkartierung als besondere Leistung notwendig ist. Gelangt die allgemeine Vorprüfung des Einzelfalls zu dem Ergebnis, dass die Planung UVP-pflichtig ist, so ist die Erstellung einer vollumfänglichen Umweltverträglichkeitsstudie (UVS) erforderlich. Ist das Ergebnis negativ, so ist zur Ermittlung der umweltverträglichsten Variante die Erarbeitung eines naturschutzfachlichen Variantenvergleiches nur unter Berücksichtigung der entscheidungserheblichen Schutzgüter gemäß Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetz (UVPG) (z. B. als späterer Vorspann zum Landesbebauungsplan (LBP)) zu erbringen. Eine Bürgerbeteiligung zu diesem Planungsvorhaben ist erforderlich. Durchführung Leistungsphase 1: Januar 2026- März 2026 Durchführung Leistungsphase 2: April 2026- Dezember 2026. Der Kreis Paderborn führt das Vergabeverfahren sowie die Projektabwicklung im Namen und für Rechnung des Landesbetrieb Straßenbau Nordthein-Westfalen durch. Näheres siehe Vergabeunterlagen.
Interne Kennung: 0001
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71322500 Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Paderborn (DEA47)
Land: Deutschland
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: nein
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preiskriterium
Beschreibung: Preis
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 100,00
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer bei der Bezirksregierung in Münster
Informationen über die Überprüfungsfristen: (1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen. (2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. (3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. (4) Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Kreis Paderborn
6.1.
Ergebnis, Los-– Kennung: LOT-0001
Status der Preisträgerauswahl: Es wurde kein Wettbewerbsgewinner ermittelt, und der Wettbewerb ist abgeschlossen.
Grund, warum kein Gewinner ausgewählt wurde: Entscheidung des Beschaffers aufgrund unzureichender Mittel
6.1.4.
Statistische Informationen
Eingegangene Angebote oder Teilnahmeanträge:
Art der eingegangenen Einreichungen: Angebote
Anzahl der eingegangenen Angebote oder Teilnahmeanträge: 0
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen
Registrierungsnummer: 2275
Postanschrift: Aldegreverstr. 10-14
Stadt: Paderborn
Postleitzahl: 33102
Land, Gliederung (NUTS): Paderborn (DEA47)
Land: Deutschland
Telefon: +49 5251308-3016
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer bei der Bezirksregierung in Münster
Registrierungsnummer: 9cbe7b50-2d65-4fc5-9cca-a843a7ef9c38
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Str. 9
Stadt: Münster
Postleitzahl: 48147
Land, Gliederung (NUTS): Paderborn (DEA47)
Land: Deutschland
Telefon: +49 2514111691
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Kreis Paderborn
Registrierungsnummer: 243324aa-9934-41ba-b8ec-dd84aa258637
Postanschrift: Aldegreverstr. 10-14
Stadt: Paderborn
Postleitzahl: 33102
Land, Gliederung (NUTS): Paderborn (DEA47)
Land: Deutschland
Telefon: +49 5251308-3016
Rollen dieser Organisation:
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
8.1.
ORG-0004
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 62acc797-ec40-4989-8d41-3b029969f05d - 02
Formulartyp: Ergebnis
Art der Bekanntmachung: Bekanntmachung vergebener Aufträge oder Zuschlagsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 29
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 10/02/2026 12:14:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 97761-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 29/2026
Datum der Veröffentlichung: 11/02/2026