1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Schwarzwald-Baar Klinikum Villingen-Schwenningen GmbH
Rechtsform des Erwerbers: Öffentliches Unternehmen
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Gesundheit
2.1.
Verfahren
Titel: SBK / Beschaffung einer Lösung zur Saalvernetzung im Bereich OP-Säle im Krankenhausbetrieb (OP-DVMS)
Beschreibung: Das Schwarzwald-Baar Klinikum Villingen-Schwenningen (nachfolgend: SBK) ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Freiburg und ein zukunftsorientiertes Krankenhaus der Zentralversorgung. Es gehört zu den zehn größten nicht universitären Kliniken in Baden-Württemberg und zu den 80 größten Kliniken in Deutschland. Die Einrichtung mit insgesamt rund 3.300 Mitarbeitern und 1.000 Betten versorgt jährlich etwa 45.000 Patienten stationär und circa 160.000 Patienten ambulant. Das Krankenhaus hat sich – zwischen den beiden Universitätskliniken Tübingen (im Osten) und Freiburg (im Westen) – zum leistungsstärksten Klinikum der Region entwickelt: Mit 26 hoch spezialisierten Fachabteilungen und zwei Belegabteilungen bietet die Einrichtung an den beiden Standorten Villingen-Schwenningen und Donaueschingen ein Leistungsspektrum vergleichbar der Maximalversorgung.
Kennung des Verfahrens: 65877bb2-806f-4908-9ef6-860ccd3b3a4a
Interne Kennung: SBK100.0006
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Lieferleistungen
Haupteinstufung (cpv): 33100000 Medizinische Geräte
Zusätzliche Einstufung (cpv): 33120000 Aufzeichnungssysteme und Untersuchungsgeräte, 33162000 OP-Ausrüstung und OP-Instrumente
2.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Schwarzwald-Baar-Kreis (DE136)
Land: Deutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: Die wichtigsten Merkmale des Verfahrens 1. Das vom Auftraggeber durchgeführte Verfahren ist ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb nach Maßgabe der VgV. Die vergaberechtlichen Grundsätze der Transparenz des Verfahrens und der Gleichbehandlung aller Bewerber werden im gesamten Verfahren streng beachtet. 2. Diese Bekanntmachung leitet den vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb ein. 3. Die von Bewerbern erbetenen, personenbezogenen Angaben werden im Rahmen des Vergabeverfahrens verarbeitet und gespeichert (Datenschutzklausel). Die Angaben sind Voraussetzung für die Berücksichtigung eines Teilnahmeantrages/Angebotes. Ein entsprechendes Informationsblatt „Information über die Verarbeitung personenbezogener Daten“ ist der Vergabeunterlage beigefügt. 4. Im Anschluss an den Teilnahmewettbewerb werden die ausgewählten Bewerber zur Abgabe eines Angebotes auf Basis der Vergabeunterlagen aufgefordert. In den Vergabeunterlagen werden den Bietern weitere Projektinformationen und die Zuschlagskriterien mitgeteilt. Die Vergabeunterlagen sind ebenfalls von Beginn des Verfahrens an über die angegebene Internetplattform abrufbar. 5. Der Auftraggeber behält sich vor, die Verhandlungen in verschiedenen aufeinanderfolgenden Phasen abzuwickeln, um so die Zahl der Angebote, über die verhandelt wird, anhand der vorgegebenen Zuschlagskriterien zu verringern. Diejenigen Bieter, die zunächst nicht in die engere Wahl kommen, werden nicht sogleich vom Verfahren ausgeschlossen, sondern „on hold“ gestellt. Diese Bieter bleiben an ihr Angebot gebunden und behalten die Chance zu einem verbesserten Angebot, falls sich ergibt, dass den zunächst in die engere Wahl gelangten Bietern der Zuschlag – gleich aus welchem Grund – nicht erteilt werden kann. Der Auftraggeber prüft die im Rahmen der Teilnahmeanträge eingereichten mindestens vier den vorgenannten Mindestanforderungen entsprechenden Referenzen auf den Grad der Vergleichbarkeit. Die Vergabe der Punktwerte erfolgt anhand der wertungsfähigen Referenzen des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft nach folgenden Maßgaben: - Anzahl der den Mindestanforderungen entsprechenden Projekten mit mehr als 15 OPs: 6 Punkte pro Projekt - Anzahl der den Mindestanforderungen entsprechenden Projekten mit bis zu 15 OPs: 3 Punkte pro Projekt - Anzahl der den Mindestanforderungen entsprechenden Projekten mit bis zu 10 OPs: 1 Punkt pro Projekt Die ermittelten Punktwerte werden addiert. Der Bewerber (bzw. die Bewerbergemeinschaft) mit der höchsten Gesamtpunktzahl erhält den ersten Rang. Die nachfolgenden Bewerber (bzw. Bewerbergemeinschaften) werden absteigend auf die nachfolgenden Rangplätzen verteilt. Sollten mehrere Bewerber dieselbe Gesamtpunktzahl haben, ist die Gesamtanzahl der im Rahmen aller angegebenen Referenzen ausgestatteten OPs für die höhere Platzierung entscheidend. Alle angegeben Projekte sind, wenn es nicht die 4 mindestens anzugebenden Referenzprojekte sind, welche innerhalb einer separaten Tabelle im Rahmen der Vergabeunterlagen zu benennen sind, in einer gesonderten Tabelle unter Angabe der des Auftraggebers, des Krankenhauses, des Ansprechpartners, der Telefonnummer und der Mailadresse einzureichen.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Korruption:
Betrug:
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung:
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels:
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung:
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten:
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen:
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen:
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen:
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs:
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten:
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren:
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren:
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens:
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen:
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen:
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen:
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern:
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit:
Zahlungsunfähigkeit:
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter:
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften:
5.1.
Los: LOT-0001
Titel: SBK / Beschaffung einer Lösung zur Saalvernetzung im Bereich OP-Säle im Krankenhausbetrieb (OP-DVMS)
Beschreibung: Unter dem Dach der Akademie für Gesundheits- und Sozialberufe sind drei spezialisierte Ausbildungseinrichtungen zusammengefasst: eine Hebammenschule, eine Krankenpflegeschule und die OTA/ATA-Schule Schwarzwald-Bodensee. Als staatlich anerkannte Weiterbildungsstätte bietet das Klinikum verschiedene Qualifizierungen. Das SBK stattet 15 OPs am Standort Villingen-Schwenningen mit einem modernen einheitlichen IP –basiertem, digitalem Daten- und Video Management System, je nach spezieller Funktion der verschiedenen OPs aus. Es wird im gesamten Leistungsverzeichnis vom IP-basiertem OP- Daten- und Videomanagementsystem gesprochen, kurz OP-DVMS gesprochen. Es ersetzt ein ca. 12 Jahre altes System, welches, wenn möglich bis Ende 2025 ausgetauscht sein soll. Mit der Integration des OP- DVMS werden die 15 OPs in ihrer Funktion aufgewertet. Durch hochauflösende Darstellung aller OP-relevanten Informationen (Daten, Bilder und Bewegtbildsequenzen), der zentralen und hochauflösenden Aufzeichnungsmöglichkeit, der hochauflösenden Echtzeitbildwiedergabe und der intuitiven Dateneingabemöglichkeit per Touchscreen, steigt die Versorgungsqualität und die Wirtschaftlichkeit. Darüber hinaus verbessern sich die Möglichkeiten der Datenaufbereitung für Forschung und Lehre. Dazu zählt auch die Möglichkeit, Livebilder per Videoconferencing in Hörsäle zu übertragen. Die Integration in die vorhandene IT -Umgebung verschlankt Eingabe-, Ausgabe-, sowie Dokumentationsprozesse. Das zu installierende System hat die Vorgaben des SBKs bzgl. der etablierten Standards zu berücksichtigen. Die Anbindung an die vorhandene Medizintechnik ist erforderlich. Das SBK legt besonderen Wert auf die Flexibilität in den Funktionen und Schnittstellen, der hohen Integration in das vom SBK eingesetzte Klinikinformationssystem ORBIS (Dedalus), der Bildarchivierungssysteme DeepUnity (Dedalus), der Benutzerfreundlichkeit, der Performance sowie auf das Vorlegen eines Ausfallkonzeptes. Gegenstand dieser Ausschreibung sind insbesondere Planung, Lieferung und Installation, Systemservice eines IT-basierten Daten- und Videomanagementsystems einschließlich Anpassung von Software unter Berücksichtigung der Nutzeranforderungen. Für die klinischen Nutzer muss der Workflow der Daten, ausgehend von der OP Planung, über die OP/medizinische Behandlung und Dokumentation durchgängig elektronisch gestaltet sein. Darüber hinaus werden in allen OPs alle bildgebenden Quellen, egal ob fest angebunden oder als Modalität beigestellt, inklusive Aufzeichnung organisiert. Nähere Angaben sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Interne Kennung: 0001
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Lieferleistungen
Haupteinstufung (cpv): 33100000 Medizinische Geräte
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Schwarzwald-Baar-Kreis (DE136)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Laufzeit: 60 Monate
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Nicht erforderlich
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:selbst#
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Alle Nachweise und Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag / Angebot vorzulegen; fehlende Nachweise und Erklärungen können vom Auftraggeber nachgefordert werden. Eine Vorlage der Nachweise in Kopie ist ausreichend. Der Auftraggeber behält sich vor, noch vor Zuschlagserteilung Nachweise der zuständigen Stellen zu verlangen, die bestätigen, dass die gemachten Erklärungen und Nachweise wahrheitsgemäß abgegeben / eingereicht worden sind. Die in der Bekanntmachung geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bieter und bei Bietergemeinschaften jeweils von allen Mitgliedern vorzulegen. Ausländische Bieter haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde / Institution ihres Heimatlandes beizubringen. Zusätzlich sind diese ins Deutsche zu übersetzen, was durch eine beglaubigte Übersetzung geschehen muss. Die nicht rechtzeitige Vorlage der Eignungsunterlagen / Nachweise für den gesamten Abschnitt „Teilnahmebedingungen“ kann zum Ausschluss aus dem Verfahren führen. Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Unterlagen nachzufordern und Bieter oder Bietergemeinschaften vom Verfahren auszuschließen, die auf einmalige Nachforderung keine oder nur unvollständige Unterlagen nachreichen. Der Auftraggeber behält sich weiterhin vor, zusätzlich zu den Eigenerklärungen vor Vergabe des Auftrages entsprechende Bescheinigungen der zuständigen behördlichen Stelle zu verlangen. Will sich der Bieter bei der Erfüllung des Auftrages der Leistungen anderer Unternehmen (Nachunternehmer) bedienen, sind die Eignungsunterlagen vollständig auch von diesen Nachunternehmern vorzulegen. Zudem ist die rechtsverbindliche Verpflichtungserklärung nach dem zur Verfügung gestellten Formblatt vorzulegen, dass diese Unternehmen dem Bieter bzw. der Bietergemeinschaft als Nachunternehmer zur Verfügung stehen. Folgende Eigenerklärungen und Nachweise sind im Einzelnen erforderlich: - Aktueller Auszug aus dem Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Herkunftslandes (sofern die Rechtsform des Bewerbers dies zulässt; nicht älter als 6 Monate zum Ablauf der Teilnahmefrist) - unterschriebene Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123 und 124 GWB vorliegen - Eigenerklärung Informationen zum Bieter - Gültige Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes (nicht älter als 6 Monate zum Ablauf der Teilnahmefrist) - Angaben, ob und auf welche Art der Bieter wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist oder ob und auf welche Art er auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeitet - Eigenerklärung zur Umsetzung von Artikel 5k Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 15 der Verordnung (EU) 2022/1269 des Rates vom 21. Juli 2022 - Eigenerklärung zu § 22 des Gesetzes über die unternehmerischen Sorgfaltspflichten zur Vermeidung von Menschenrechtsverletzungen in Lieferketten. - Verpflichtungserklärung zum Mindestentgelt nach dem Tariftreue- und Mindestlohngesetzes für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: - Eigenerklärung über den Gesamtumsatz in Deutschland in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2023 bis 2025) sowie über den (vergleichbaren) Umsatz in dem genannten Leistungsbereich (also Leistungen im Zusammenhang mit der Einführung oder Erneuerung eines IP-basiertem OP-Video,- und Datenmanagementsystems im klinischen Bereich) und sonstigen damit zusammenhängenden oder ähnlichen Lieferungen und Leistungen in Europa. Hinsichtlich weiterer Details wird auf die Vergabeunterlagen verwiesen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Lieferungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: — Eigenerklärung zum Unternehmen mit Aussagen zu: Hauptsitz des Unternehmens, Gründungsjahr, Gesellschafter / ggf. Konzernzugehörigkeit, Standorte, von denen aus der Auftraggeber betreut werden soll, Anzahl der im letzten abgeschlossenen Geschäftsjahr beschäftigten Arbeitskräfte insgesamt. — Vorlage von mindestens 4 Referenzen zu gleichartigen Projekten. Diese müssen die nachfolgenden Mindestanforderungen erfüllen: - Lieferung und Implementierung eines IP-basiertem Video,- und Datenmanagement-systems bei einem Krankenhaus in öffentlicher, privater, kirchlicher oder freigemeinnütziger Trägerschaft - Ausstattung einer Klinik von mindestens 15 OPs in einem vergleichbar großen Krankenhaus (ca. 1.000 Betten) und einer weiteren mit mindestens 10 OPs. - Die vom Bewerber bzw. der Bewerbergemeinschaft benannten jeweiligen Referenzen müssen aktuell sein, d.h. die Leistungen müssen im Zeitraum vom 1. Januar 2023 bis einschließlich 31. Dezember 2025 oder aktueller erbracht worden sein. Abgeschlossen und damit erbracht ist die Leistung, sofern die Inbetriebnahme nach Abnahme der Leistungen nachweislich erfolgt ist. Eingriffsräume, die nicht dem Funktionsumfang eines OPs entsprechen, zählen nicht. Zu den erforderlichen Angaben gehören eine Projektbezeichnung, der Name und die Anschrift des Auftraggebers, der Zeitraum der Projektdurchführung, das Datum der Inbetriebnahme, ein Ansprechpartner beim Auftraggeber mit Kontaktdaten, der Projektleiter des Bewerbers im Rahmen des Projekts sowie eine kurze Projektbeschreibung. - Angaben zu vorgesehenem (stellvertretenden) Projektleiter einschließlich Nachweis der fachlichen Qualifikation, ggf. durch Vorlage der Berufszulassung, Angabe der branchenspezifischen Berufserfahrung in Jahren, Zugehörigkeit zum Unternehmen, Vorlage eines Kurzlebenslaufs. Projektleiter muss über mindestens acht Jahre und stellvertretender Projektleiter über mindestens vier Jahre einschlägige Berufserfahrung verfügen (Tätigkeit im Bereich des Gesundheitswesens im Zusammenhang mit Digitalisierungsvorhaben).
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Qualitätskriterium
Beschreibung: Erfüllung des Kriterienkataloges (B-Kriterien) Siehe Bewertungsmatrix in den Vergabeunterlagen.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 85,00
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Qualitätskriterium
Beschreibung: Konzeptionelle (auftragsbezogene) Darstellung der Gewährleistung der vertragsgemäßen Leistungserbringung Siehe Bewertungsmatrix in den Vergabeunterlagen.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 85,00
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preiskriterium
Beschreibung: Wertungspreis gemäß Preisschemata Siehe Wertungsmatrix in den Vergabeunterlagen.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 114,00
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Verfahrensbedingungen:
Voraussichtliches Datum der Absendung der Aufforderungen zur Angebotseinreichung: 20/03/2026
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 06/03/2026 12:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Bitte beachten: Um einen eventuellen Ausschluss des Angebotes zu vermeiden, legen Sie bitte die geforderten Nachweise und Erklärungen dem Angebot unbedingt vollständig bei.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Verpflichtungserklärung zum Mindestentgelt nach dem Tariftreue- und Mindestlohngesetzes für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg.
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: nein
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Informationen über die Überprüfungsfristen: 1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnisnahme rügen. 2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. 3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. 4) Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Schwarzwald-Baar Klinikum Villingen-Schwenningen GmbH
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Schwarzwald-Baar Klinikum Villingen-Schwenningen GmbH
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Schwarzwald-Baar Klinikum Villingen-Schwenningen GmbH
Registrierungsnummer: 10368
Postanschrift: Klinikstr. 11
Stadt: Villingen-Schwenningen
Postleitzahl: 78052
Land, Gliederung (NUTS): Schwarzwald-Baar-Kreis (DE136)
Land: Deutschland
Telefon: +49 7721930
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Registrierungsnummer: c9cdbe85-a9d2-4772-92aa-55c8c441a92e
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Stadt: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land, Gliederung (NUTS): Schwarzwald-Baar-Kreis (DE136)
Land: Deutschland
Telefon: +49 7219268730
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 65877bb2-806f-4908-9ef6-860ccd3b3a4a - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 03/02/2026 17:09:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 84807-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 25/2026
Datum der Veröffentlichung: 05/02/2026